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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 11. August 2013, 08:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.08.2013  Zitat: Leader Young Boys erteilt Aufsteiger Aarau eine Heimlektion
Erste Heimniederlage des FC Aarau nach dem Aufstieg in die Super League: Der Mannschaft von Trainer René Weiler wurden beim 0:4 gegen die Young Boys die Grenzen in aller Deutlichkeit aufgezeigt.
Selbstvertrauen ist im Fussball das A und O. Kommt individuelle Klasse hinzu, ist das schon die halbe Miete. Die Berner Young Boys haben beides. Und das nicht zu knapp. Ein Schlenzer aus 18 Metern von Gonzalo Zarate nach einer Viertelstunde und ein Kunstschuss von Moreno Costanzo aus 19 Metern nach knapp einer Stunde besiegelten das Schicksal des FC Aarau. Und nach Toren des früheren Aarauer Juniors Renato Steffen und einem Penalty von Costanzo siegte der verlustpunktlose Leader gleich mit 4:0.
YB ging im Brügglifeld vor 7232 Zuschauern und bei besten äusseren Bedingungen zweifellos als verdienter Sieger vom Platz. Die Mannschaft von Trainer Uli Forte hatte das intensive und temporeiche - mit Ausnahme der Startphase - Spiel im Griff.
Krasse Unterschiede zwischen den beiden Teams waren vor allem in der Offensive auszumachen. Konnte sich beim FC Aarau einzig der trickreiche und antrittsschnelle Davide Callà positiv in Szene setzen, hat YB mit Alexander Gerndt, Raphaël Nuzzolo, Yuya Kubo, Zarate und Costanzo gleich fünf gefährliche Angreifer in seinen Reihen.
Damit nicht genug der Unbill. Dass Weilers Team nach fünf Spielen bereits 15 Treffer kassiert hat, spricht ebenfalls Bände. Die Defensive ist gegen Grossklubs wie den FC Basel, die Grasshoppers und YB einfach zu instabil. Die Verteidiger sind zu fehleranfällig. Es fehlt ein Abwehrchef, der die Viererkette zusammenhält.
Offener Schlagabtausch
Dem kleinen FC Aarau kann man zugutehalten, dass er sich gegen die grossen Young Boys zu keinem Zeitpunkt versteckte und seinen Fans ein Spektakel bieten wollte. So liess man sich von Beginn an auf einen offenen Schlagabtausch ein, tat sich aber gegen den gut organisierten Kontrahenten schwer. Sehr schwer sogar. Chancen blieben Mangelware. Remo Staubli war es, der nach 42 Minuten und einem Zuspiel von Callà plötzlich alleine vor dem Tor von Marco Wölfli stand. Der Flügelstürmer brachte das Kunststück fertig, den Ball aus acht Metern neben das Gehäuse zu schiessen. Es blieb die einzige hochkarätige Möglichkeit des Super-League-Aufsteigers.
Dass die Berner zu diesem Zeitpunkt bereits 1:0 führten, war auf eine feine Einzelleistung von Zarate zurückzuführen. Der 29-jährige Argentinier erwischte Swen König nach Ablauf einer Viertelstunde mit einem herrlichen Schlenzer aus 19 Metern. Der knappe Vorsprung der Berner zur Pause war insofern verdient, als sie den abgeklärteren Eindruck als der Gegner machten. Und als Costanzo nach einem Ballverlust von Davide Callà das 2:0 erzielte, war der Mist geführt. Steffens Kopfball zum 3:0 und Costanzos Penaltytreffer zum 4:0 waren nicht mehr als Resultatkosmetik.
Der FC Aarau tut gut daran, die Niederlage gegen YB möglichst schnell abzuhaken. Mit der Cuppartie gegen Xamax und den Einsätzen in der Meisterschaft in Lausanne und gegen Sion folgen in den nächsten Wochen wegweisende Aufgaben. Für Callà ist nach dem 0:4 gegen YB jedenfalls nicht alles schlecht: «Wir haben einen Riesenaufwand betrieben und konnten den Bernern zumindest in der ersten Halbzeit Paroli bieten, ja wir waren sogar das bessere Team. Das muss uns für die Zukunft Mut geben.» http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/le ... -127040226
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shalako
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Verfasst: Sonntag 11. August 2013, 08:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.08.2013  Zitat: Effiziente Young Boys siegen in Aarau
YB hat seinen Siegeszug auch in der 5. Runde der Super League fortgesetzt. Die Berner siegten in Aarau mit 4:0 und bleiben damit verlustpunktlos an der Tabellenspitze. Die Young Boys legten beim Aufsteiger eine beeindruckende Effizienz an den Tag.
Nach dem Sieg in Aarau fehlen YB noch zwei Erfolge, um den besten Saisonstart seit 54 Jahren zu egalisieren. Damals hatten die Young Boys 7 Triumphe aneinandergereiht. Der Aufsteiger hingegen kann gegen die Hauptstädter einfach nicht mehr gewinnen, der letzte Vollerfolg gegen die Berner liegt nun schon fast 8 Jahre zurück.
Herrliche Tore aus der Distanz
Wie schon beim Gastspiel in Zürich am vergangenen Sonntag beeindruckte YB mit einer ausgezeichneten Chancenauswertung. Mit dem ersten nennenswerten Angriff brachte Gonzalo Zarate die Gäste nach rund einer Viertelstunde mittels herrlichem Schlenzer aus halbrechter Position in Führung. In der 54. Minute nahm Moreno Costanzo Mass und drosch das Leder nicht minder sehenswert aus rund 25 Metern in die Maschen.
Und nachdem Renato Steffen in der 70. Minute eine Flanke von Alexander Gerndt über die Linie gedrückt hatte, war die Angelegenheit auf dem Brügglifeld entschieden. Schliesslich setzte Costanzo mittels Penalty vier Zeigerumdrehungen später den Schlusspunkt. «Zarates Tor hat uns vieles einfacher gemacht, danach hatten wir das Spiel im Griff und nutzten unsere Chancen eiskalt», fasste Kunstschütze Costanzo das Geschehen treffend zusammen.
Aarau wenig zwingend
Aarau, das im 5. Saisonspiel zum 4. Mal mit 0:1 in Rückstand geraten war, hielt über weite Strecken gut mit und befand sich vor allem in der ersten Halbzeit vermehrt in Ballbesitz. Doch richtig zwingend tauchte das Heimteam nur selten vor YB-Keeper Marco Wölfli auf.
Remo Staubli vergab aus kurzer Distanz die goldene Chance zum Ausgleich (43.) und auch David Marazzi verzog in der 61. Minute aus fast identischer Position alleine vor Wölfli. «Das war ein Schulbeispiel dafür, was es an Effizienz braucht in der Super League», meinte FCA-Trainer René Weiler, «und wenn man seine Chancen nicht nutzt, zahlt man Lehrgeld.» http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... n-in-aarau
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shalako
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Verfasst: Sonntag 11. August 2013, 08:52 |
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11.08.2013  Zitat: Aarau - YB 0:4
Neue Lieder für Bern
YB schlägt mit dem Trainer Uli Forte andere Töne an und siegt auch in Aarau – 4:0. Fünf Spiele, fünf Siege. Die Berner Young Boys setzen ihren makellosen Saisonstart fort, festigen ihre Leaderposition und ihre Ambitionen.
Wir haben Nachsehen mit den Anhängern der Young Boys. Das Spiel in Aarau erlebte seine letzten Grätschen und Querpässe, die Matchuhr stand schon still, und darauf leuchtete das deutliche Resultat zugunsten des Gastes aus Bern, ein rundes 4:0. Trotzdem stimmten die gelb-schwarzen Fans einmal mehr einen ihrer typischen Chöre an. Es war kein Lied der Ausgelassenheit über das Ergebnis. Es war eines, das wie die meisten aus ihrem Repertoire in Moll gehalten ist – 26 Jahre ohne Titel schlagen sich leicht in melancholischem Liedgut nieder.
Bester Start seit 54 Jahren
Die Young Boys sind heute ein wenig anders. Ihre operative und sportliche Führung haben sich neu formiert, das Kader ist bereinigt, ergänzt. Und mit dem neuen Trainer Uli Forte hat der Leader am Samstag auch in Aarau gewonnen – zum fünften Mal in Folge und steht zum Saisonbeginn mit voller Punktzahl zuoberst. Nur vor 54 Jahren waren die Young Boys mit sieben Siegen in den ersten sieben Partien besser als heuer in eine neue Spielzeit gestartet, es war damals das Jahr des vierten Titels in Serie.
Fünf Spiele, fünf Siege. Für Bern ist die Serie nicht alltäglich. Die Young Boys kommen aus einer enttäuschenden Saison mit Platz 7 und vielen Gemütsschwankungen. Fragt man den neuen Trainer Uli Forte, was er in der Sommerpause verändert habe, so lenkt er die Aufmerksamkeit von sich weg. Er spricht von den Transfers, die das Wichtigste gewesen seien.
Ja, er hat mit Steve von Bergen einen guten Abwehrchef. Und ja, er hat mit Spielern wie Rochat, Gajic und etwa dem Japaner Kubo – der in Aarau erstmals von Anfang spielte – Alternativen. Forte preist das, was ihm als Trainer des GC in Zürich so oft gefehlt hatte und ihn schliesslich zum Wegzug animiert hatte – die Dichte in seinem Kader. «Wenn man so eine Ersatzbank hat, kann man einfach darauf schauen und hineingreifen», sagt er.
Ausgezeichnete Stimmung
Forte verschweigt dabei, was er mit dieser Manpower bewirkt hat. Spieler wie der Captain Spycher äusserten neulich, Forte könne das Team immer wieder «packen», der Innenverteidiger Veskovac schwärmte in diesen Tagen in der Berner Lokalpresse von der ausgezeichneten Stimmung im Team.
Der Trainer selbst anerkennt, dass er den Geist einer Mannschaft entfachen könne, schnell den Kitt schaffe, wie er es früher in St. Gallen bewiesen hatte und in der vergangenen Saison mit GC wiederholte. Und zudem pflanzte er diesen Young Boys auch eine erstaunliche Ruhe ein, mit der sie auch in Aarau zu Werke gingen.
Doch vielleicht ist die Zeit noch nicht ganz reif für jauchzende Fangesänge. Das zeigte auch die Partie im Brügglifeld. «Sie hat nicht alles gespiegelt, was wir auf dem Platz gesehen haben», sagte Forte. Die Kunst-Tore Zarates und Costanzos (16./54.), der Willens-Treffer Steffens (70.) und Costanzos 4:0 auf Penalty waren die eine Seite der Medaille. Der Aufsteiger Aarau hatte YB unter Druck gesetzt, hatte mit Staubli die Chance zum Ausgleich vor der Pause ausgelassen – und zu früh resigniert. Telegramm
Brügglifeld. - 7232 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 16. Zarate 0:1. 54. Costanzo 0:2. 69. Steffen 0:3. 74. Costanzo (Handspenalty) 0:4.
Aarau: König; Martignoni, Garat, Nganga, Jaggy; Burki, Ionita; Staubli, Gonzalez (46. Marazzi), Callà (78. Foschini); Mouangue (72. Hallenius).
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Veskovac, von Bergen, Sutter; Costanzo, Spycher (78. Rochat); Zarate (58. Steffen), Kubo (69. Afum), Nuzzolo; Gerndt.
Bemerkungen: Aarau ohne Lüscher (verletzt), YB ohne Frey, Gajic, Simpson, Doubai (alle verletzt). Vewarnungen: 51. Burki (Reklamieren), 60. Steffen (Foul), 61. Costanzo (Reklamieren). http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... 1.18130861
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chato
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Verfasst: Sonntag 11. August 2013, 17:38 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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 leader mit fünf punkten vorsprung! das war ganz klar eine runde für yb.
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shalako
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 06:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.09.2013  Zitat: Mit Paukenschlägen und Traumtoren
Der YB-Express rollt weiter. Bei Aufsteiger Aarau agierten die Young Boys abgeklärt und im Stil einer Spitzenmannschaft. Es war ein perfektes Wochenende für die Berner.
Es ist der Tag der Street-Parade in Zürich, und YB feiert am Samstagabend in den Katakomben des Brügglifeldstadions eine eigene Party. Es sieht im urchigen Stadion noch aus wie in den Achtzigerjahren, und das passt ja, draussen singen die Berner Fans von Titelgewinnen. Letztmals wurde YB 1986 Meister. Laute Musik dröhnt aus der Kabine der Young Boys, die Spieler strahlen, während sie ihren nahezu makellosen Auftritt analysieren. «So macht es Spass», sagt Verteidiger Steve von Bergen nach dem 4:0-Sieg in Aarau.
15 Punkte und 15 Tore
Mit dem Kantersieg beim Aufsteiger hat YB den prächtigen Saisonstart veredelt. 15 Punkte und 15 Treffer in 5 Auftritten, so sieht die stolze Bilanz aus. «Wir erzielen viele Tore», sagt von Bergen, «aber die Basis ist eine stabile Defensive.» Captain Christoph Spycher ergänzt, es sei entscheidend, habe YB eine gute Organisation. Und: «Wir sind zielstrebig.» Renato Steffen schliesslich meint, er sei derzeit ein «glücklicher Ersatzspieler». Natürlich möchte er mehr spielen und Tore erzielen, so wie am Samstag, als er nach seiner Einwechslung das 3:0 schoss. «Doch wenn es dem Team so stark läuft und die Stimmung so gut ist, gefällt es jedem.»
Es ist ein wunderbarer Sommerabend für die Berner, die von rund 2000 Anhängern nach Aarau begleitet werden. Und selbstverständlich geben sich die gelb-schwarzen Protagonisten auch nach dem deutlichen Erfolg Mühe, verbal nicht übers Ziel hinauszuschiessen. «Wir sind gut gestartet», sagt Uli Forte. Aber der Trainer meint: «Es hätte auch heute anders laufen können. Das Resultat ist zu hoch ausgefallen.» Sein Gegenüber René Weiler wählt ähnliche Worte, um das Geschehen zu verarbeiten: «Wir haben Lehrgeld bezahlt. Die Niederlage ist zu brutal. Aber der Gegner war halt viel effizienter.»
Aarau verteidigte zu naiv
Man erhielt früh den Eindruck, dass sich ein kämpferischer, aber limitierter Aussenseiter mit einer abgeklärten, individuell viel stärker besetzten Mannschaft misst. Am Ende siegten die Aarauer in der Eckballstatistik haushoch (8:1), aber sie waren dennoch chancenlos. «In dieser Liga wird man für Fehler sofort bestraft», sagt Aaraus Coach Weiler.
Die Young Boys erteilten dem naiv verteidigenden Aufsteiger nicht nur eine Lektion, sie glänzten auch im Traumtoreschiessen. Der technisch brillante Gonzalo Zarate erzielte mit einem wunderbaren Schlenzer aus 18 Metern in der ersten Halbzeit das 1:0. Noch schöner war das 2:0: Moreno Costanzo verschaffte sich mit einem Trick Zeit und Raum – und traf nach der Pause mit einem fantastischen Schuss in den entfernten Torwinkel. Aarau dagegen vergab zwei ausgezeichnete Chancen. Aber hätte Remo Staubli Ende der ersten Hälfte aus wenigen Metern reüssiert und nicht neben das Tor geschossen, wäre es für YB vielleicht ungemütlich geworden. Aber es ist Sommer 2013, die Spiele laufen jetzt für die Young Boys. Steffen erzielte nach Vorarbeit Alexander Gerndts noch das 3:0, und Costanzo krönte seine vorzügliche Vorstellung am Ende mit einem Penaltytor.
Vieles läuft für YB
YB also sorgt für Paukenschläge – und bleibt bescheiden. Sportchef Fredy Bickel gibt erneut den Obermahner: «Die starken Gegner kommen mit GC, Basel, Luzern und St.Gallen noch.» Das Wochenende immerhin lief fast perfekt für YB. Die Verfolger Luzern (1:1 in Thun), GC (0:0 gegen Sion) und Basel (1:2 gegen Zürich) patzten – und liegen nun 5, 6 und 7 Punkte zurück. Und auch Bickel ist selbstredend angetan vom Auftreten: «Wir spielten gut. Mich ärgert einzig, dass Stürmer Gerndt für seine Laufleistung nicht mit einem Tor belohnt wurde.»
Es sind Luxusprobleme für dieses YB, das nach dem Cupspiel am Samstag beim Zweitligisten Veyrier im nächsten Ligaspiel am 25.August zu Hause auf GC trifft. «Darauf freue ich mich schon jetzt», sagt Nationalspieler Steve von Bergen, der übermorgen mit der Schweiz im Testspiel in Basel gegen Brasilien spielt. «Gegen GC wird das Stade de Suisse sicher fast ausverkauft sein.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17429555
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shalako
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 06:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.08.2013  Zitat: Der beste Start seit 54 Jahren
Die Young Boys machen zurzeit stets den Eindruck, als könnten sie noch zulegen. Sie zeigten beim 4:0 in Aarau eine souveräne Vorstellung und arbeiten weiter an ihrer imposanten Siegesserie.
Gonzalo Zárate in der 16. Minute und Moreno Costanzo (54.) setzten im Brügglifeld für die Young Boys die Glanzpunkte und nahmen mit zwei spektakulären Weitschusstoren den Aarauern jeden Mut. Es war eine souveräne Vorstellung von YB beim Aufsteiger. Der fünfte Sieg in Folge geriet nie in Gefahr und nach dem 4:0 drohte für Aarau gar ein Debakel, ehe sich der Aufsteiger auf Schadensbeschränkung besann und trotz des klaren Rückstandes nicht mehr mit Risiko nach vorne stürmte. Mit dem fünften Sieg in Folge arbeiten die Young Boys weiter an der Siegesserie. Es sind 54 Jahre her, seit YB derart fulminant in die Saison gestartet war. Damals legte die legendäre Meistermannschaft in der Saison 1959/60 eine Serie von sieben Siegen in Folge hin. Dazu fehlen den Young Boys noch zwei Siege. Die nächsten Gegner in der Super League heissen GC und Basel.
Nach drei Auswärtsspielen haben die Young Boys bereits drei Auswärtssiege. Eine solche Bilanz hatten sie vergangene Saison in 18 Spielen in der Fremde nicht zustande gebracht. Auch dies ist ein Aspekt der Wandlung dieser Mannschaft. YB liess sich im Brügglifeld nie aus dem Konzept bringen, hielt gegen die Zweikämpfe suchenden Aarauer entgegen. Wie eine Woche zuvor im Letzigrund mussten die Berner den Heimklub in der Startphase ein bisschen anstürmen lassen, die Aarauer kamen zu drei Corners innert kurzer Zeit, ohne indes grosse Gefahren für das YB-Tor zu kreieren. Und danach schlugen die Gäste eiskalt zu: Als die Aarauer 18 Meter vor dem Tor Zárate in der 16. Minute Zeit für die Ballannahme und zwei Schritte erlaubten, schlenzte er den Ball zur YB-Führung in den hohen Winkel. Und auch beim 2:0 von Costanzo mit nicht minder sehenswertem Weitschuss waren die Aarauer überfordert, als Martignoni in einer heiklen Zone in Strafraumnähe gegen Zverotic zuvor den Ballverlust verschuldete.
«Die totale Befreiung»
Costanzos Tor zum 2:0 war für die Young Boys «die totale Befreiung», wie Trainer Uli Forte hinterher bekannte. Er sprach von einem «brutalen Resultat» für die Aarauer und erinnerte an die grosse Möglichkeit von Remo Staubli kurz vor der Pause, als der Aarauer beim Stand von 0:1 aus acht Meter Entfernung das Tor nicht traf.
Und nach einer Stunde kam auch noch der für den etwa übermotiviert und unglücklich spielenden González eingewechselte Marazzi in Abschussposition, auch er verfehlte das Tor. Doch mehr als diese zwei guten Chancen liessen die Young Boys nicht zu, und sie hinterliessen jederzeit den Eindruck, als könnten sie noch einen Gang höher schalten, sollte dies erforderlich sein. Mit dem einstigen FCA-Junior Renato Steffen, der in der 58. Zárate ersetzte, traf erneut ein Einwechselspieler für YB. «Das ist kein Verdienst des Trainers», sagte Forte. «Man muss sich bewusst sein, welche Spieler bei mir auf der Auswechselbank sitzen und welche bei René Weiler auf der Aarauer Bank. Das ist der Unterschied, und das muss aufgrund der Möglichkeiten der beiden Vereine auch so sein.»Nachdem sich Yuya Kubo müde gelaufen hatte, der erstmals in der Startformation figurierte und im Brügglifeld kaum aufgefallen war, kam Samuel Afum. Und als sich Christoph Spycher auswechseln liess, ersetzte ihn Routinier Alain Rochat, der so Schritt für Schritt in die Mannschaft findet. Auch YB-Sportchef Fredy Bickel war um Zurückhaltung bemüht. «Das war ziemlich abgeklärt, wie wir vor allem in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind. Mir tut nur Alexander Gerndt ein bisschen leid, da ihm trotz der riesigen Laufarbeit, die er für die Mannschaft geleistet hat, kein Tor gelang.»
Erfolg auch im Cup?
Nach dem erfolgreichen Ausflug nach Aarau durfte Uli Forte sich gestern in Luzern auch noch als «Trainer des Jahres» (siehe auch Seite 14) auszeichnen lassen. Und nun hat er eine Woche Zeit, um seine Mannschaft für das Cupspiel gegen die Amateurkicker des Genfer Zweitligisten Veyrier Sports vorzubereiten. Es gab auch schon «strubere Zeiten» für Uli Forte. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/26966538
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shalako
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 06:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.08.2013  Zitat: Leader YB ist nicht zu stoppen
Die Young Boys deklassieren den FC Aarau auswärts mit 4:0 und führen die Super-League-Tabelle nach fünf Spieltagen mit 15 Punkten souverän an.
Mit zwei wunderbaren Treffern ebneten die beiden YB-Kunstschützen Gonzalo Zarate (16.) und Moreno Costanzo (54.) den Weg, ehe Joker Renato Steffen auf 3:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte der brillante Stratege Costanzo vom Penaltypunkt aus.
Den Bernern genügte ein Auftritt ohne Spektakel und Fehler zum siebten Sieg in Serie gegen den Aufsteiger. Aarau hingegen leistete sich immer wieder Aussetzer in der Defensive. Selbst Team-Leader David Callà unterlief unmittelbar vor dem zweiten Gegentor ein folgenschwerer Lapsus. Der Routinier liess sich tief in der eigenen Platzhälfte den Ball zur Unzeit von Elsad Zverotic abnehmen und verschuldete so die Entscheidung zumindest mit.
YB hat unter dem neuen Trainer Uli Forte an allen Fronten zugelegt. Nach drei Spielen in Folge mit drei Treffern produzierte die Berner Offensive nun erstmals vier erfolgreiche Abschlüsse innerhalb von 75 Minuten.
Aarau - Young Boys 0:4 (0:1) Brügglifeld. - 7232 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 16. Zarate 0:1. 54. Costanzo 0:2. 69. Steffen (Gerndt) 0:3. 74. Costanzo (Handspenalty) 0:4. Aarau: König; Martignoni, Garat, Nganga, Jaggy; Burki, Ionita; Staubli, Gonzalez (46. Marazzi), Callà (78. Foschini); Mouangue (72. Hallenius). Young Boys: Wölfli; Zverotic, Vescovac, Von Bergen, Sutter; Costanzo, Spycher (78. Rochat); Zarate (58. Steffen), Kubo (69. Afum), Nuzzolo; Gerndt. Bemerkungen: Aarau ohne Lüscher (verletzt), YB ohne Frey, Gajic, Simpson, Doubai (alle verletzt). Vewarnungen: 51. Burki (Reklamieren), 60. Steffen (Foul), 61. Costanzo (Reklamieren). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Le ... y/31960310
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Eastside
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 08:11 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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shalako
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 11:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.08.2013  Zitat: Ein wenig wie Pirlo, am liebsten wie Gündogan
Moreno Costanzo war in Aarau der beste YB-Spieler. Der 25-Jährige überzeugt in dieser Saison in neuer Rolle im defensiven Mittelfeld – und ordnet den Aufbau stilprägend.
Es ist ein Interviewmarathon, den Moreno Costanzo am Samstagabend in Aarau hinlegt. Alle wollen etwas vom YB-Gestalter wissen, der mit einer starken Vorstellung beim 4:0-Sieg der Young Boys mal wieder die Fantasien der Beobachter befeuert hat. Spielt er im defensiven zentralen Aufbau nicht ein wenig wie der wunderbare italienische Stratege Andrea Pirlo? Spielstark und ballsicher, passgenau und überlegt. Und: prägend, souverän, überragend. Wie ein Dirigent.
Man muss natürlich aufpassen mit solchen Vergleichen. Aber atemberaubend ist der Aufstieg Costanzos in den letzten Wochen auf jeden Fall. Nach drei Saisons bei YB, in denen der Regisseur seine Klasse eher nicht konstant abrufen konnte, stand er im Sommer ja kurz vor dem Verkauf. Er würde jetzt vielleicht in Luzern, eventuell in St.Gallen, vermutlich aber bei GC unter Trainer Uli Forte spielen. Wenn Uli Forte in Zürich geblieben wäre. Aber dieser coacht jetzt die Young Boys, und er hat beinahe in seinem ersten Satz als YB-Trainer Anfang Juni erklärt, dass die Anhänger der Berner noch viel Freude an Moreno Costanzo haben würden.
Am Boden bleiben
Forte kennt Costanzo. Forte schätzt Costanzo. Und Forte hatte den Mut, den Regisseur ein paar Meter weiter hinten aufzustellen. Wie er es früher bereits beim FC St.Gallen getan hatte. Jetzt startet der 25-jährige Edeltechniker durch. In Aarau zeigte Costanzo den bisher stärksten Saisonvortrag. «Ich hatte ein paar Fehlpässe», sagt er selber. Das ist Selbstkritik auf hohem Niveau. Costanzo schoss das Traumtor zum 2:0, er verwandelte einen Elfmeter zum 4:0 und ordnete den Aufbau gekonnt. «Ich profitiere auch von der guten Form aller Spieler», sagt Costanzo. Auch er ist bestrebt, mit beiden Füssen auf dem Boden zu bleiben. «Was haben wir denn bisher erreicht?», fragt er. Und gibt die Antwort selber: «Ich bin über drei Jahre in Bern und möchte mit YB endlich konstant erfolgreich spielen.»
Und so ist dieser Moreno Costanzo auf bestem Weg, mit etlicher Verspätung doch noch sein bemerkenswertes Potenzial bei den Young Boys regelmässig zu offenbaren. «Er hat in seiner neuen Rolle mehr Ballkontakte und spielt selbstbewusst», sagt YB-Captain Christoph Spycher. Und: «Costanzo macht das wirklich sehr gut.» Die Darbietungen des Ostschweizers sind derart stilprägend, dass man sich den 7-fachen Nationalspieler auch wieder in der Schweizer Auswahl vorstellen könnte. «Das wird schwierig», sagt Costanzo dazu. «Auf meiner Position gibt es etwa sechs ausgezeichnete Nationalspieler, die zudem alle im Ausland spielen.» Fabian Lustenberger zum Beispiel sei bei Hertha Berlin in der Bundesliga sogar Captain, aber derzeit kein Thema für die Nationalmannschaft.
Messlatte hoch gelegt
Moreno Costanzo will sich vorerst ganz auf YB konzentrieren. Er hat noch einiges vor. Und seine ersten Berner Wochen unter Uli Forte haben die Messlatte hoch gelegt. «Es geht immer noch besser», sagt Costanzo. Er findet, dass der smarte Ilkay Gündogan die Rolle des Ballverteilers im Mittelfeld am besten interpretiere. «Er macht dies bei Dortmund schon sehr, sehr stark. So muss man spielen.» Gündogan agierte früher übrigens ebenfalls weiter vorne. Wie Costanzo. Oder wie vor vielen Jahren Pirlo. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25576896
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shalako
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Verfasst: Montag 12. August 2013, 11:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.08.2013  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Aarau
Die YB-Akteure überzeugen beim 4:0-Sieg in Aarau. Yuya Kubo brilliert diesmal nicht, dafür glänzt Moreno Costanzo.
Marco Wölfli: Note 4,5 Eine kleine Unsicherheit in der zweiten Halbzeit. Ansonsten sehr souverän – und mit zwei guten Paraden nach der Pause.
Elsad Zverotic: Note 5 Zu Beginn leichte Probleme mit dem wirbligen Davide Calla. Danach steigerte er sich – und zeigte seine beste Saisonleistung. Bereitete das 2:0 durch Costanzo mit einem gewonnenen Zweikampf gegen Calla vor – und holte den Handspenalty zu Costanzos 4:0 heraus. Seine Flanke wehrte Kim Jaggy mit der Hand ab.
Dusan Veskovac: Note 4,5 Bissig, zweikampfstark, ordentlich in der Spieleröffnung. Veskovac zeigte gegen die harmlosen Aarauer eine sehr solide Partie.
Steve von Bergen: Note 4,5 Der YB-Abwehrchef wusste wie Veskovac mit Physis zu gefallen.
Scott Sutter: Note 4,5 Auch der Linksverteidiger liess defensiv wenig anbrennen. Nach vorne ohne grosse Akzente.
Moreno Costanzo: Note 5,5 Der defensive Mittelfeldspieler war nicht nur wegen seiner zwei Tore die grosse Figur des Abends. Die Bestnote verfehlt der starke Ballverteiler aber, weil er sich auch einige Fehlpässe leistete.
Christoph Spycher: Note 4 Vor der Pause mit zwei, drei Fehlern. So verlor er den Ball gegen Alexander Gonzalez, bevor Remo Staubli kurz vor der Pause die Aarauer Grosschance zum 1:1 vergab. Spycher steigerte sich aber und war in der zweiten Halbzeit ein wertvoller Zweikämpfer.
Gonzalo Zarate: Note 5 Nicht nur wegen seines herrlichen Tores zum 1:0 vor der Pause enorm auffällig. Der Argentinier war oft anspielbar und präsent.
Yuya Kubo: Note 4 Stand erstmals in der Startformation. Und war deutlich weniger stark als in den letzten Wochen, als er als Joker brillierte. Kubo blieb in Aarau oft hängen – stand aber immerhin am Ursprung des ersten YB-Tores.
Raphael Nuzzolo: Note 4,5 Nicht ganz so stark wie Zarate auf der anderen Seite. Aber auch Nuzzolo hatte gute Szenen.
Alexander Gerndt: Note 5 Der Schwede lief im Sturm enorm viel, rieb sich in Zweikämpfen auf, schaffte Platz für die Mitspieler. Toll seine Flanke auf Steffen vor dem 3:0.
Renato Steffen: Note 5 Kam nach 58 Minuten für Zarate. Wurde sofort wegen eines Foulspiels verwarnt. Danach war der Aarauer in seiner Heimat ein Aktivposten – und schoss das 3:0, als er sich in eine Flanke Gerndts warf und den Ball mit dem Oberkörper ins Tor spedierte.
Samuel Afum: Note 4 Kam nach 69 Minuten für Kubo. Vergab eine tolle Konterchance, als er alleine vor dem Tor an Keeper Swen König scheiterte.
Alain Rochat (78. für Spycher) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
Benoten Sie hier noch bis um 14 Uhr die Leistung der YB-Spieler.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22810572
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