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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:19 
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27.09.2012

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Salamand sichert Thun historischen Sieg

Thun hat das 34. Derby gegen Kantonsrivale YB in der 10. Super-League-Runde mit 2:1 für sich entschieden. Matchwinner für die Berner Oberländer war der Franzose Mathieu Salamand mit einem frechen Absatz-Treffer kurz vor Schluss.

Die entscheidende Szene spielte sich in der 87. Minute ab: Der 4 Minuten zuvor eingewechselte Renato Steffen tankte sich über die linke Seite durch und bediente in der Mitte den ebenfalls eingewechselten Mathieu Salamand, der mit einem feinen Hackentrick mit dem Rücken zum Tor YB-Goalie Marco Wölfli zum 2:1 bezwingen konnte.

«Ich mache sowas eigentlich nur im Training und zum Spass», lachte der Matchwinner nach der Partie in die Kamera. YB dürfte es nicht ganz so lustig gefunden haben.

Historischer Thun-Sieg

Der Thuner Sieg hat historische Dimensionen: Zuletzt konnte Thun am 7. August 2004 den Kantonsrivalen im eigenen Stadion in einem Super-League-Spiel bezwingen. Mit dem jüngsten Erfolg revanchierten sich die Berner Oberländer auch für die klare 0:3-Niederlage im ersten Berner Derby dieser Saison.

Nuzzolo stellt Spiel auf den Kopf

Rund 7000 Zuschauern fanden sich nach der superprovisorischen Aufhebung der Zuschauerbeschränkung in der Arena in Thun ein und sie sahen lange Zeit eine Partie, die mit einem Remis zu enden drohte. Doch Raphaël Nuzzolo schoss in der 68. Minute völlig entgegen dem Spielverlauf die Gäste aus Bern in Führung.

Zweimal Metall für Thun

Thun war bis zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft und drohte für den mutigen und engagierten Auftritt nicht belohnt zu werden. Enrico Schirinzi hatte mit einem Schlenzer (47. Minute) und einer abgelenkten Flanke (62.) zuvor zweimal nur die Querlatte getroffen.

Ngamukol belohnt engagierte Thuner

Die Gastgeber steckten aber auch nach dem Nackenschlag durch Nuzzolo nicht auf und kamen durch Anat Ngamukol in der 72. Minute schliesslich doch noch zum verdienten Ausgleich. In der Schlussphase warfen die Thuner nochmals alles nach vorne und wurden dank Salamand für ihren Einsatz belohnt.

Beide Berner Teams gleichauf

Thun beendete mit dem Sieg die 3 Spiele währende Ungeschlagenheit von YB und rückt zum Tabellen-5. und Kantonsrivalen. Damit machen die Berner Oberländer den Hauptstädtern die Vormachtstellung im Kanton wieder streitig. Beide Teams totalisieren 13 Punkte, YB liegt aber dank besserem Torverhältnis (13:9 gegenüber 11:12) weiter vorne. Nur die Berner Nummer 1 zu sein dürfte den hohen Ansprüche der Gelb-Schwarzen aber nicht genügen. Zu Leader St. Gallen klafft mittlerweile eine Lücke von 11 Punkten.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... schen-Sieg

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:24 
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28.09.2012

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YB steckt bereits wieder in Schwierigkeiten

Nach der missratenen Vorstellung in Thun herrscht bei den Young Boys Ratlosigkeit. Auf die Berner warten heikle Wochen.

Knapp zwei Monate ist die Saison erst alt, und nach dem tristen, uninispirierten, ungenügenden Auftritt gestern Abend in Thun ist YB bereits wieder in Not. «Wir müssen sicher nicht auf St. Gallen, GC und Basel und die Tabellenspitze schauen», sagte Mittelfeldspieler Christian Schneuwly nach der 1:2-Niederlage im Derby. Elf Punkte beträgt der Rückstand auf Leader St. Gallen, zehn Runden sind gespielt – das sind die Eckdaten eines erneut heftig verpatzten Saisonstarts.

Vielleicht verkörpern diese prächtig besetzten Young Boys tatsächlich nicht mehr als Super-League-Mittelmass. Gemessen an Kaderstärke, Einzelspielern und Lohnvolumen ist das zwar nicht vorstellbar. Aber so lustlos, schwach und rätselhaft, wie YB zuweilen in dieser Saison – und gestern nach ordentlicher Startphase – auftrat, hilft alle Schönfärberei in Team und Verein nichts. Tatsachen und Tabelle sprechen eine klare Sprache: Die Young Boys stecken mal wieder in der Krise. «Wir müssen jetzt gegen Servette im Heimspiel am Sonntag eine Reaktion zeigen», sagte Schneuwly. Das kriselnde Servette hat bisher zwei Punkte erspielt, einen davon gegen YB.

Die krasse Unkonstanz

Wer Ende September bereits zu Durchhalteparolen greifen muss, hat vieles falsch gemacht. Ilja Kaenzig, der YB-Chef, findet auch keine Erklärung für die krasse Unkonstanz der Young Boys. «Wir kommen einfach nicht vorwärts», sagte Kaenzig gestern Abend frustriert. «Wenn wir so weitermachen, ist auch diese Saison schon bald wieder im Eimer.» Nach ausgezeichneter Vorstellung am letzten Sonntag gegen Basel (1:1), als Potenzial und Klasse der Young Boys sichtbar gewesen waren, erinnerten gestern in Thun bloss noch die gelben Leibchen daran, dass die gleiche Mannschaft am Werk war. «Gegen Basel spielen doch alle gut», sagte Kaenzig. «Die Partien gegen kleinere Teams zeigen, wie gefestigt wir sind.» Nach zwanzig guten Minuten kam in Thun der totale Bruch bei den Young Boys, einzig Torhüter Marco Wölfli, die schwache Thuner Chancenauswertung und zweimal die Latte verhinderten einen hohen Rückstand der Gäste. «Vielleicht wäre es anders gekommen, wenn wir eine unserer Möglichkeiten zu Spielbeginn genutzt hätten», sagte Wölfli. Der Captain erinnerte noch daran, dass der Thuner Enrico Schirinzi für sein Foulspiel als hinterster Feldspieler an Gonzalo Zarate kurz vor der Pause auch die Rote Karte hätte erhalten können. «Und dann gehen wir sogar noch in Führung, haben aber leider wieder den Faden verloren.»

Die Young Boys traten in Thun, ohne den angeschlagenen Teamleader Christoph Spycher, nie wie eine Einheit auf. Stürmer Raúl Bobadilla war von der Ballzirkulation oft abgeschnitten, er haderte bald mit den Mitspielern, manchmal gestenreich, manchmal laut, aber nie mit positiver Körpersprache. Es war eines von vielen Signalen, das erahnen lässt, wie wenig es derzeit benötigt, um dieses YB aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Vor heiklen Wochen

Möglicherweise passt ein Mittelfeldrang ja zur neuen Bescheidenheit, die bei YB im Sommer überraschend Einzug gehalten hat. Verbunden ist das aber mit deutlich tieferen Zuschauerzahlen sowie grosser Unruhe und Unzufriedenheit in Verein und Umfeld. Die Young Boys stehen jedenfalls vor einem schwierigen Herbst.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17122758

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:25 
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28.09.2012

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Mutige Thuner besiegen lustlose Berner

Thun war im Derby gegen YB die leidenschaftlichere, bessere Mannschaft. Trotzdem gelang den Young Boys das 1:0. Thun drehte das Spiel jedoch.

Renato Steffen ist 20 Jahre alt, in der vergangenen Saison spielte er in der 1. Liga für Solothurn. Mathieu Salamand ist 21-Jährig, der Franzose spielte bis vor kurzem mehrheitlich im Nachwuchs. Gestern Donnerstag sorgten die jungen Einwechselspieler für ganz grosse Glücksgefühle beim FC Thun. Das Derby gegen die Young Boys steuerte auf das Ende zu, als sich Steffen – seit fünf Minuten auf dem Platz – auf der rechten Seite durchsetzte und zur Mitte passte. Salamand – seit acht Minuten auf dem Platz – schlich sich im Rücken der YB-Abwehr davon, mit dem Ball am linken Fuss drehte er sich um die eigene Achse und erwischte YB-Goalie Marco Wölfli mit dem Ablenker auf dem falschen Fuss. Der Ball landete in der nahen Ecke, und der Jubel der Thuner war nach dem Traumtor zum 2:1 riesig.

«Unbeschreiblich»

Fast grenzenlos war dann die Freude bei den Oberländern, nachdem sie den Vorsprung über die Zeit gebracht und die Begegnung gewonnen hatten. Der sonst so besonnene Captain Roland Bättig umarmte jeden, der ihm über den Weg lief. Torschütze Salamand sagte: «Ich fühle mich unbeschreiblich.» Fast schön nüchtern klang da die Analyse von Aussenverteidiger Benjamin Lüthi: «Wir haben gewonnen. Im eigenen Stadion, gegen YB, nach einem Rückstand. Wann sollen wir uns denn sonst so richtig freuen, wenn nicht jetzt?»

Der Sieg der Thuner, die damit in der Tabelle zu den Young Boys aufgeschlossen haben und mit 13 Punkten auf Platz 6 liegen, war verdient. Dieser Meinung war natürlich auch Thun-Trainer Bernard Challandes («Das war eine sehr, sehr gute Leistung»).

YB harmlos und uninspiriert

Doch auch YB-Coach Martin Rueda teilte diese Ansicht. «Thun spielte mit Herz, das tat meine Mannschaft nicht», sagte er. Es war eine bedenkliche Aussage des zutiefst enttäuschten Trainers. Doch was aus Sicht der Stadtberner noch bedenklicher stimmte, war die Tatsache, dass Ruedas Aussage korrekt war. Vier Tage nach dem beeindruckenden Auftritt gegen dem FC Basel fehlte dem Team die Bereitschaft, sich aufzuopfern. Die Abwehrspieler verteidigten mangelhaft, die Mittelfeldspieler liefen nur kurze Wege, die Angreifer bemühten sich kaum. Einmal nur war Thuns Goalie Guillaume Faivre während der ersten Halbzeit richtig gefordert – bei einer Möglichkeit für Raphaël Nuzzolo nach 10 Minuten.

Nuzzolo war es auch, der die Derbywelt in der 68. Minute für einen kurzen Moment auf den Kopf stellte: Nachdem die Thuner durch Milos Krstic und Enrico Schirinzi zu zwei Lattenschüssen und Marco Schneuwly und Anatole Ngamukol zu weiteren guten Möglichkeiten gekommen waren, traf Nuzzolo auf Vorarbeit von Raul Bobadilla mit einem präzisen Schuss aus 14 Metern zum 1:0 für YB.

Ein Liverpool-Moment

Wie am Wochenende in Sion (1:2) liefen die Thuner in Gefahr, für eine gute Leistung schlecht belohnt zu werden. Doch dann nutzen Schneuwly und Ngamukol einen Liverpool-Moment der Young Boys, also ein kollektives Versagen in der Abwehr, zum Ausgleich. Von der rechten Seite passte Schneuwly in der 72. Minute an allen YB-Spielern vorbei, quer über den Platz, zu Ngamukol. Der Franzose liess es sich nicht nehmen, den herangrätschenden Alain Nef lässig auszuspielen, ehe er wuchtig ins Tor traf und seinen vierten Saisontreffer erzielte. Eine Viertelstunde später sorgte mit Salamand der zweite Franzose im Thuner Team dafür, dass sein Team das zweite Derby der Saison für sich entschied. «Mut, Charakter und zwei schönen Toren haben wir diesen Sieg zu verdanken», sagte Challandes.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29444813

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:26 
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28.09.2012

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Die Noten zum Spiel FC Thun gegen YB (27. September 2012)

Der FC Thun legte gegen YB die gewohnte Solidarität an den Tag. Milos Krstic stand erstmals in der Startformation und zeigte eine ansprechende Leistung. Bei YB enttäuschten ausser Marco Wölfli fast alle.

Marco Wölfli: Note 5
Man warf ihm in den letzten Wochen vor, keine überragende Parade gezeigt zu haben. Gestern hielt er einen Kopfball von Thomas Reinmann in der Startphase mit einem sensationellen Reflex. Bis auf eine Unsicherheit, als er eine Flanke unterlief, sicher.

Scott Sutter: Note 3
Unauffällige Partie. Beim ersten Gegentor war er zu weit von der Gefahrenzone entfernt, beim zweiten konnte er die Hereingabe nicht verhindern.

Alain Nef: Note 3
Verlor einige Zweikämpfe, tat sich auf dem Thuner Kunstrasen schwer. Vor dem herrlichen Tor zum 1:1 durch Anatole Ngamukol wurde er am Ende ausgespielt.

Juhani Ojala: Note 2,5
Betätigte sich zuweilen rustikal als Ballwegschlager. Das feine Aufbauspiel gehört nicht zu seinen Stärken. Auf dem Kunstrasen ebenfalls nicht stilsicher. Mehrmals mit Fehlern.

Mario Raimondi: Note 4
Hatte den schnellen Ngamukol meistens im Griff. Beim Treffer zum 1:1 war der Torschütze auf der anderen Seite im Einsatz.

Elsad Zverotic: Note 2,5
Ersetzte den am Knie angeschlagenen Christoph Spycher im zentralen Mittelfeld. Zverotic vermochte im 4-1-4-1-System nicht die Ruhe und Souveränität Spychers auszustrahlen. Lief oft hinterher, gab wenig Impulse.

Gonzalo Zarate: Note 2,5
Bis auf zwei gute Pässe völlig abgemeldet. Spielte viel schwächer als gegen Liverpool und Basel.

Alexander Farnerud: Note 2,5
Eine unerklärlich zurückhaltende Vorstellung des Schweden. Nahm das Heft viel zu selten in die Hand. Blass, ohne Einfluss.

Christian Schneuwly: Note 3
Startete stark, mit drei guten Zuspielen in der Startphase. YB baute aber extrem ab, und Schneuwly war das Sinnbild dafür. Rannte sich bald nur noch in der Thuner Abwehr fest.

Raphael Nuzzolo: Note 3,5
Lange Zeit ohne gute Szenen, war gleichfalls sehr passiv. Aber immerhin schoss er mit einem intelligenten Innenristschuss das YB-Tor zur 1:0-Führung.

Raúl Bobadilla: Note 3,5
Verzweifelte im Sturmzentrum beinahe, erhielt kaum Bälle und rieb sich in intensiven Zweikämpfen auf. Wirkte mit zunehmender Spieldauer immer frustrierter. Bereitete das 1:0 durch Nuzzolo im Strafraum vor.

Michael Frey: Note 4
Kam nach 66 Minuten für Schneuwly. Engagiert auf ungewohnter Position im Mittelfeld, fand seine Rolle nicht immer. Stark sein Einsatz vor dem 1:0.

Matias Vitkieviez (77. für Nuzzolo) und Josef Martinez (86. für Zarate) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz.

Benoten Sie hier noch bis um 14 Uhr den Auftritt der YB-Spieler.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22834896

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:28 
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28.09.2012

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YB kriselt

Wie lange ist noch Rue da?

Thun siegt im Derby 2:1. Die Oberländer schicken YB in die erste ernsthafte Krise unter Rueda.

Masslos enttäuscht. Und ratlos. So wirkt Rueda, als es darum geht zu erklären, was genau sich in der Thun-Arena abspielte. «Thun hat sich den Sieg mit Leidenschaft und Herz verdient. Das habe ich bei uns vermisst», sagt der Coach. Es wirkt wie eine Bankrotterklärung.

Keine Leidenschaft? Kein Herz? In einem Derby? «Wie das möglich ist, weiss ich auch nicht. Offenbar können wir nicht zwei Spiele hintereinander auf dem Niveau wie gegen Basel spielen», sucht Rueda nach Erklärungen, die er nicht findet.

Dabei läuft eigentlich alles für die Stadtberner. Eine gute Anfangsphase. Der lange ersehnte Big Save von Wölfli gegen Reinmann. Selbst das Glück steht YB bei den Lattenknallern von Krstic und Schirinzi bei.

Und dann die Führung entgegen dem Spielverlauf. Das ist doch der Stoff, aus dem Klasseteams Siege zimmern. Nur ist YB kein Klasseteam.

Das nutzen die Thuner eiskalt aus. Erst liefert Marco Schneuwly den Assist des Jahres über die gesamte (!) Feldbreite zu Ngamukols 1:1. Dann bedient Steffen seinen Joker-Kollegen Salamand, der mit der Hacke trifft. «Wie Madjer damals», sagt der Junge aus der Lyon-Nachwuchs-Akademie, der sein Glück kaum fassen kann.

Kaenzig redet Klartext

Und YB? Die Spieler liefern tausend Entschuldigungen für die schwache Leistung, anstatt vielleicht einmal auch verbal auf den Putz zu hauen. Klartext gibts nur vom Coach – und von CEO Ilja Kaenzig. «Zehn Spiele, nur drei Siege. Eine weitere Niederlage gegen einen Gegner, den du schlagen musst. Und das in einer Art und Weise, die schmerzt», sagt Kaenzig. Doch Korrekturmöglichkeiten gibts bis im Winter keine. Bis dann gilt es durchzuseuchen. Das ist das Bitterste für dieses rätselhafte YB.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:30 
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28.09.2012

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YB ohne Leidenschaft und Herz – Thun umso mehr

THUN. Herber Rückschlag für YB: Die Stadtberner verlieren das Derby gegen Thun mit 1:2. Trainer Martin Rueda ist ratlos.

Im dritten Derby in der neuen Arena Thun hat es erstmals einen Sieger gegeben. «Thun verdiente sich den Sieg mit Leidenschaft und Herz.» Das sagte nicht etwa FCT-Trainer Bernard Challandes, sondern Martin Rueda. Der YB-Trainer zeigte sich ab der Darbietung seiner Mannschaft «masslos enttäuscht. Wir waren absolut nicht auf dem Niveau wie am Sonntag gegen Basel. Warum, weiss ich auch nicht.»

Fakt ist: Die Partie verlief eigentlich zu Gunsten des Favoriten: Nuzzolo hatte die Gäste in Führung gebracht. «Da hatte ich ein wenig Angst», gestand Challandes nach dem 0:1 in der 68. Minute. «Aber wir haben nie aufgegeben und wurden dafür belohnt», meinte Thuns Marco Schneuwly, der erstmals gegen seinen Ex-Klub gewann und mit einem schönen Pass Ngamukols Ausgleich vorbereitet hatte. Im Gegensatz zu Marco ärgerte sich sein Bruder bei YB, Christian Schneuwly, gewaltig: «Das ist bitter. Wir müssen über die Bücher, denn wir treten an Ort und Stelle.»

Während die Young Boys nach dem 1:1 nicht mehr reagieren konnten, legten die Thuner sogar noch nach. Die jungen, eingewechselten Steffen (20) und Salamand (21) avancierten dabei zum Matchwinner. Steffen bediente Salamand nach einem beherzten Vorstoss; und der Franzose traf mit einem Kunststück zum Siegestor. «Ich treffe nicht oft. Dass mir mein erstes Saisontor ausgerechnet im Derby gelungen ist, ist besonders schön», so Salamand.

Thun ist nach zehn Spielen punktgleich mit YB. Während allein diese Tatsache für die Berner Oberländer sehr gut ist, sind die elf Punkte Rückstand für das ambitionierte YB auf Leader St. Gallen bereits alarmierend.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 10:32 
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Unsere Spieler stehen immer wieder in der Kritik...Müde?...Doppelbelastungen?

Was ist mit Costanzo? Gonzalez? Lecjaks? Martinez? Tabakovic?

Warum rotiert unser Trainer nicht....die Spieler wirken Müde...auf eine Art verständlich....für solche Situationen hat man doch so viele Spieler...warum nicht einem Talent die Möglichkeit geben...Mut haben mal etwas zu riskieren....???

Holt doch (falls er überhaupt noch will) den Affolter zurück...;o)


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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 10:37 
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Warum rotiert unser Trainer nicht

das frage ich mich auch. es wurde doch immer wieder gesagt das alle spieler zu einsätzen kommen würden, sollte die gruppenphase der el erreicht werden. :roll:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 12:05 
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das schlimme ist ja das yb nicht unglücklich, sondern absolut zurecht das spiel verloren hat. thun hat den match von a - z dominiert!


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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. September 2012, 12:19 
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Jetzt müsste man einfach mal so spielen:

Wölfli

Gonzalez - Vesko - Nef - Lecjaks
Spycher
Zarate - Farnerud - Nuzzolo
Costanzo
Bobadilla

Und Schneuwly, Zverotic etc gar nicht erst aufbieten


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