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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 18:32 
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-------------------Wölfli----------------------
Zverotic------Nef--------Silberbauer---Spycher
Vitkieviez---Costanzo----Farnerud-------Degen
-----------Martinez--------Bobadilla-----------

BSC Young Boys - FC Basel 2:0

Tore:


BSC Young Boys: Bobadilla, Farnerud
FC Basel: -


Zuschauer: 22'000


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Februar 2012, 23:05 
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schade, dieses game hätten wir gewinnen sollen. da waren doch tatsächlich elf kämpfer auf dem rasen! weiter so auch wennwir die meisterschaft heute wohl vergeigt haben.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 10:21 
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17.02.2012

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YB und Basel trennen sich unentschieden

Der FC Basel bleibt nach dem 2:2 in Bern souveräner Leader in der Super League

Der Schweizer Meister FC Basel ist im vorgezogenen Spitzenkampf der 21. Runde auswärts gegen die Young Boys zu einem 2:2 (1:0) gekommen. Den 2:2-Ausgleich erzielte in der 90. Minute Valentin Stocker.
(si) Die Geschichten des Abends schrieben zwei Einwechselspieler. Moreno Costanzo schoss nur eine Minute nach seiner Einwechslung mit seinem Kopfballtor den vermeintlichen Siegtreffer für das Heimteam (76.), Valentin Stocker glich in der 90. Minute den spektakulären Spitzenkampf aus. Der Schweizer Internationale nahm vor nur gut 20'000 Zuschauern im Stade de Suisse einen Rückpass von Markus Steinhöfer gekonnt mit der Brust an und traf zum 2:2.

Zunächst hatte Marco Streller in der 71. Minute für die Gäste ausgeglichen. Der Basler Captain verwertete eine Flanke von Alex Frei zum verdienten 1:1. Die Gäste waren nach der Pause immer stärker geworden und hatten wenige Sekunden nach dem 1:1 durch Alex Frei sogar noch die Möglichkeit zum Führungstreffer. Marco Wölfli parierte den Schuss des Liga-Topskorers mirakulös.

Vor der Pause waren die Berner das dominante Team. Vor allem Raul Bobadilla bereitete der Basler Verteidigung immer wieder Probleme. In der 32. Minute provozierte er einen von Aleksandar Dragovic verursachten Handspenalty, der zum 1:0 durch Christoph Spycher führte. In der 41. Minute traf der Argentinier mit einem Schlenzer nur die Latte. Die beste FCB-Chance bot sich vor der Pause Alex Frei, der in der 24. Minute zweimal aus nächster Nähe an Wölfli scheiterte.

Basel seit 14. Spielen ungeschlagen

Die Young Boys blieben im dritten Spiel der Rückrunde erstmals ohne Sieg und warten weiterhin auf den ersten Erfolg gegen den FCB seit Herbst 2009.

Basel gelang die Generalprobe im Hinblick auf das Champions-League-Duell gegen Bayern München und ist in der Meisterschaft seit 14 Spielen ungeschlagen. Der Vorsprung auf YB beträgt weiterhin neun Verlustpunkte.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 02482.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:00 
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16.02.2012

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Basel wahrt Vorsprung dank Remis

Die BSC Young Boys haben sich im Schlagerspiel der 21. Super-League-Runde 2:2 unentschieden von Meister Basel getrennt. Der FCB vermochte in Bern zwei Mal einen Rückstand wettzumachen und liegt in der Tabelle weiterhin 6 Zähler vor dem Verfolger aus der Hauptstadt.

Das 3. Saisonduell zwischen den Young Boys und Basel bot Fussball auf Spitzenniveau. Und die Berner hatten lange den 3. Sieg in Folge im neuen Jahr vor Augen. Es lag gar der 1. Sieg gegen den FCB seit mehr als 2 Jahren in Griffweite - bis wenige Augenblicke vor Abpfiff.

Stocker mit perfekter Rückkehr

In einem äusserst attraktiven Spiel lag das Team von Trainer Christian Gross bis zur 89. Minute mit 2:1 in Führung. Doch mit dem Ende der regulären Spielzeit schaffte Valentin Stocker den 2:2-Ausgleich. Für den 22-Jährigen war es erst der 2. Einsatz nach einer langen Verletzungspause. «Das ist für uns wie ein Sieg», freute sich Stocker entsprechend.

Zweimalige Berner Führung

Im vorgezogenen Spitzenspiel der 21. Super-League-Runde hatte YB den besseren Start erwischt. Nach einem Handspiel von Aleksandar Dragovic schoss Christoph Spycher YB in der 32. Minute mit einem Penalty in Front. Mit der Führung im Rücken erspielten sich die Gastgeber bis zur Pause weitere gute Chancen. Doch YB-Neuzuzug Raul Bobadilla verpasste das 2:0 mit einem Lattenschuss ebenso wie David Degen, der das Tor aus kürzester Distanz verfehlte.

Nach 71 Minuten hatte der auffällige Marco Streller nach einer Flanke von Alex Frei den Ausgleich geschafft. Doch nur 6 Minuten später erzielte der Sekunden zuvor eingewechselte Moreno Costanzo per Kopf das 2:1 für YB. Doch die Freude wurde durch Stockers spätes Tor getrübt. «Es ist sehr bitter, in der Schlussminute den Ausgleich zu kassieren», so Torschütze Costanzo.

Seit 14 Spielen ungeschlagen

Dank Stockers spätem Tor sind die Basler seit nunmehr 14 Spielen ungeschlagen. Und das hart erkämpfte Remis dürfte auch in der Vorbereitung auf den CL-Achtelfinal-Knüller gegen Bayern München Moral geben. Die Tabelle führt der FCB weiterhin mit 6 Zählern Vorsprung auf YB


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... dank-Remis

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:04 
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Stocker und das Signal

Der FC Basel gleicht bei YB spät zum 2:2 aus und bewahrt den Vorsprung von neun Verlustpunkten
Die Berner Young Boys vermögen den Leader FC Basel trotz zweimaliger Führung nicht zu bezwingen. Die Tore in diesem intensiven Match erzielten Spycher und Costanzo für YB, Streller und Stocker für Basel.


Es war nicht mehr klirrend kalt, aber kalt im Stade de Suisse – und Josef Martinez trug ein Trikot mit kurzen Ärmeln. Martinez ist 18 Jahre alt, wechselte kürzlich aus Venezuela zu YB, und vor wenigen Tagen sah er erstmals Schnee.

Die Kleidung des jungen, eher kleinen Stürmers konnte nur eines bedeuten: Angriff, Angriff pur. Und so spielte YB im Spitzenspiel gegen den Leader FC Basel auch. Die Berner haben sich in der Winterpause offensive Entschlossenheit zufliessen lassen, was noch nicht Erfolg garantiert, aber Willen spiegelt. Raúl Bobadilla, Martinez' prominenterer Sturmpartner, trieb den Ball manchmal schier unaufhaltsam vor sich her, bis er auf einen Gegenspieler prallte, dem er am liebsten an die Wäsche gegangen wäre wie ein Schwinger im Sägemehl.

So trug YB südamerikanischen Elan zu einer unterhaltsamen ersten Hälfte bei, der FCB seinerseits die Homogenität und die latente Torgefahr, die von zwei fast lautlos streunenden Stürmern wie Alex Frei und Marco Streller ausgeht. Die grösste FCB-Chance vergab Frei nach 24 Minuten in zwei Anläufen, was eingedenk seiner bekannten Kaltblütigkeit überraschte. Eine noch grössere Gelegenheit vergab auf der Gegenseite ebenfalls ein Basler, der YB-Mittelfeldspieler David Degen, der im Fünfmeterraum freistehend übers Tor schoss.

Degens Malheur und etliche andere vergebene YB-Chancen fielen vorerst nicht ins Gewicht, weil der Routinier Christoph Spycher wie schon am Sonntag in Sitten per Penalty zum 1:0 traf (32.). Der Elfmeterentscheid war wie im Wallis ebenso hart wie vertretbar, was dazu beitragen dürfte, dass das Berner Vorrunden-Wehklagen über fast notorische Benachteiligung abklingt.

Die zweite Hälfte wies lange Zeit weniger Fluss auf, lebte stattdessen von vielen Fouls, vielen Unterbrüchen, vielen Nörgeleien, vielen Stolperern, vielen deplacierten Pfiffen gegen den eingewechselten Basler Gilles Yapi, der einst für YB gespielt hatte. Doch Yapi stand noch nicht lange auf dem Platz, als plötzlich Ruhe war im Karton, denn Basel hatte fast unbemerkt das Tempo erhöht und zum 1:1 egalisiert (71.). Torschütze war Streller, eiskalt, bedient von Frei, wie hätte es anders sein können.

Es schien von einer neuen mentalen Widerstandsfähigkeit der Young Boys zu zeugen, dass sie das Auseinanderbrechen in einer hitzigen Ambiance aufzuhalten verstanden. In der 76. Minute flankte Elsad Zverotic auf Moreno Costanzo, der per Kopf traf. Es klang, als peitsche ein Urschrei durchs Stadion; die Berner vermeinten dem FCB gezeigt zu haben, dass sie sich nicht kurzfristig geschlagen geben im Kampf um den Meistertitel – und schon gar nicht längerfristig.

Doch in der Gegenwart besteht der Unterschied zwischen YB und Basel darin, dass der FCB die mentale Stärke nicht erst gedeihen lassen muss – und sich von frischen Kräften beleben lassen darf, die nicht erst in der Winterpause neu zum Team stiessen.

Denn in der 90. Minute schoss der 2011 wie Yapi lange verletzte Valentin Stocker geschickt das 2:2. Es war dieser Stocker, der dank einem Mentaltrainer längst weiss, wie er sich schützen muss vor feindseligen gegnerischen Fans; und es war dieser Stocker, der gegen YB schon zweimal in einer «Finalissima» (2008, 2010) wegweisende Tore erzielt hatte.

Stocker-Tore schmerzen das YB-Herz immer wieder besonders – und so konnte das 2:2 auch dahingehend interpretiert werden, dass sich so schnell nichts ändern wird im Stärkeverhältnis zwischen YB und dem FCB. Das Polster der Basler beträgt denn auch weiterhin angenehme neun Verlustpunkte.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 05934.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:05 
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Ein Räuber in letzter Minute

Trotz zweimaliger Führung schaffte es YB nicht, den Meister zu schlagen. Beim ärgerlichen Unentschieden wussten die Neuen bei YB aber erneut zu überzeugen.

Mit voller Wucht prallten die beiden besten Teams der Schweiz in dieser feuchtkalten Februarnacht aufeinander, es war ein Fight, ein Abnützungskampf voller vibrierender Energie, auf dem Platz wie auf den Rängen. Am Schluss reichte es für YB wieder nicht ganz, wie Christoph Spycher konsterniert feststellte. «Es fehlte nicht viel, aber es fehlte etwas», sagte der YB-Routinier.

Der eingewechselte Valentin Stocker bescherte Basel mit seinem Ausgleich in der 90. Minute zum 2:2 einen Punkt, es war Stockers erstes Tor nach seiner langen Verletzungspause. «Ich bin froh, dass Valentin Stocker wieder da ist», sagte Marco Streller, «er ist für mein Spiel sehr wichtig.» Streller hatte in der 71. Minute nach Vorarbeit von Alex Frei den ersten Basler Rückstand mit seinem Tor zum 1:1 wettgemacht.

«Basel hat zwei absolute Klassestürmer, das hat sich heute wieder gezeigt», musste YB-Trainer Gross erneut konstatieren. «Dennoch hätten wir den Sieg verdient». Doch dazu fehlte den Bernern die Abgeklärtheit, die der FCB erneut demonstrierte. Strellers Tor war sein 8. in der Meisterschaft, insgesamt hat das Duo Streller/Frei fast die Hälfte aller Basler Tore erzielt – 19 von 40.

YB-Neulinge überzeugen erneut

Streller liegt sicher richtig mit der Vermutung, wenn er festhält, «dass dieser Punkt für uns wertvoller ist als für YB.» Doch die Young Boys haben in der Winterpause gut eingekauft, das wurde auch im dritten Spiel deutlich. Mit dem bulligen Bobadilla, dem leichtfüssigen Energiebündel Martinez und dem flinken, schlauen Vitkieviez sind die Berner im Spiel nach vorne druckvoller und unberechenbarer sind als noch in der Vorrunde. Und der Kanadier Josh Simpson zeigte bei seinem zweiten Teileinsatz, dass auch er eine Verstärkung ist.

Vitkieviez bereitete zusammen mit Zverotic das Tor zur vorübergehenden 2:1-Führung vor und der ehemalige Servette-Spieler gab den Baslern einige Probleme auf. Xherdan Shaqiri holte sich mit einem Foul an Vitkieviez die vierte Verwarnung und ist für das nächste Meisterschaftsspiel gegen den FCZ gesperrt. Und Vitkieviez hatte vor Stockers Ausgleich nochmals eine gute YB-Möglichkeit vorbereitet, doch Bobadilla kam um einen Schritt zu spät. «Für uns war es dennoch ein weiterer Schritt vorwärts», meinte Gross.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/14576875

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:07 
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17.02.2012

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Ein Remis, das nur Basel glücklich macht

YB führte gegen den FC Basel zweimal. Am Schluss mussten sich die Berner mit einem 2:2 begnügen, welches ihnen nicht wirklich weiterhilft.

Die Fans auf den Rängen feierten bereits den ersten Heimsieg nach drei Unentschieden gegen die Nummer eins der Schweiz. Auf der Anzeigetafel wurde die Blitztabelle eingeblendet, die sich aus Berner Sicht im besten Licht präsentierte: 1. Basel 39 Punkte 2. YB 36 Punkte. Die Meisterschaft schien frisch lanciert. Und dann das. Steinhöfers Flanke flog ins Zentrum des YB-Strafraums, wo Frei und Stocker standen. Der beste Basler Torschütze verpasste, nicht aber sein Kollege Stocker. Wölfli war gegen den Schuss aus wenigen Metern machtlos (90.). Es stand 2:2. Der Lärmpegel ebbte fast augenblicklich ab. Betretene Gesichter statt Partystimmung. Weiterhin neun Verlustpunkte Rückstand auf den Ligakrösus, die sich bei realistischer Betrachtung der Dinge kaum mehr wettmachen lassen.

Das Finale passte zu einem packenden Fussballspiel, welches kaum Verschnaufpausen kannte. Nach dem Motto «Achtung, fertig, los» stürmten beide Mannschaften los. Bei Basel lief Shaqiri wie ein «Duracell»-Männchen den Platz rauf und runter, führte der 19-jährige Xhaka im Stile eines Routiniers Regie und beschäftigten die Stürmer Frei und Streller die YB-Verteidigung, wann immer sich ihnen eine Gelegenheit bot. YB stand dem reputierten Gegner in nichts nach. Es hatte in Raul Bobadilla einen Angreifer, der der FCB-Abwehr mit seiner Körpermasse, seiner Wucht und seiner Präsenz etliche Probleme bereitete. Die Berner hatten Matias Vitkieviez, der auf der rechten Aussenbahn immer wieder Löcher aufriss und etliche gefährliche Bälle in die Mitte schlug. Und sie hatten Alexander Farnerud, der in fast Situation etwas Kluges anzufangen wusste und nebenbei auch noch fast jeden Zweikampf gewann.

Weil beide Teams die Offensive forcierten und der Rasen glitschig war, entstand vor allem in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch. Vitkieviez tunnelte Steinhöfer und passte zur Mitte, wo Farneruds Abschlussversuch abgeblockt wurde (22.). Frei scheiterte in zwei Anläufen an Wölfli und Veskovac (24.). Dragovic wehrte eine Hereingabe Zverotics mit der Hand ab, was Spycher die Möglichkeit gab, sich wieder als Penaltyschütze zu probieren. Der älteste Berner verwertete wie vier Tage zuvor in Sion souverän (32.).

Freis übler Tritt

Kurz darauf viel Aufregung an der Seitenlinie vor der Gegentribüne. Was war passiert? Frei hatte Vitkieviez umgerannt und war ihm danach auf die Füsse getreten. Eine Tätlichkeit von Basels Nummer 13, die viel Glück hatte, dass ihm Schiedsrichter Kever nur die gelbe Karte zeigte. Das Publikum tobte, YB griff weiter beherzt an. Bobadilla kam seinem zweiten Tor im Stade de Suisse sehr nahe. Sein gefühlvoller Heber landete an der Latte (41.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Zverotic das 2:0 nach Vitkieviez’ Pass in die Tiefe das 2:0 auf dem Fuss. Der Verteidiger sah den wuchtigen, aber zu unpräzisen Schuss von Sommer abgewehrt.

Besser machte es der montenegrinische Verteidiger, kaum hatte die YB-Viertelstunde begonnen. Seine genaue Flanke fand Costanzo als Abnehmer, der mittels Kopf traf (76.). Zverotic rannte ausser sich vor Freude zur Cornerflagge und liess sich von seinen Teamkollegen feiern. Es war der Auftakt einer Gift- und Gallephase, in dem fast jeder Zweikampf unsauber geführt wurde und die Spieler keine Rücksicht auf die Gesundheit des Gegenspielers nahmen.

Offensichtlich war auch, dass die Basler, die am nächsten Mittwoch in der Champions League gegen Bayern antreten, sich nicht kampflos in die Niederlage schicken wollten. Ihre Willensstärke wurde schliesslich belohnt.

YB - Basel 2:2 (1:0)

Stade de Suisse: 20'246 Zuschauer; SR Kever
Tore: 32. Spycher (Handspenalty) 1:0. 71. Streller (Alex Frei) 1:1. 76. Costanzo (Zverotic) 2:1. 90. Stocker (Steinhöfer) 2:2.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Spycher; Vitkieviez, Silberbauer, Farnerud, David Degen (75. Costanzo); Martinez (60. Simpson), Bobadilla.
Basel: Sommer; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Park; Shaqiri, Huggel (65. Yapi), Xhaka, Fabian Frei (65. Stocker); Streller, Alex Frei (92. Cabral).
Bemerkungen: Young Boys ohne Doubai (gesperrt) und Mayuka (Ferien nach Afrika-Cup);
Basel ohne Chipperfield, Colomba, Philipp Degen, Kusunga, Jevtic und Voser (alle verletzt).
200. NLA/ASL-Spiel von Alex Frei. 41.
Lattenschuss von Bobadilla.
Verwarnungen: 14. Steinhöfer (Reklamieren). 32. Dragovic (Hands). 35. Alex Frei (Unsportlichkeit) und Wölfli (Reklamieren). 46. Farnerud (Foul). 59. Shaqiri (Foul). 81. Spycher (Reklamieren). 93. Xhaka (Reklamieren).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/19645622

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:09 
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17.02.2012

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«Ich picke mir gerne die Rosinen raus»

Valentin Stocker rettet dem FC Basel im Spitzenkampf gegen die Young Boys das 2:2 und im Titelkampf einen wichtigen Auswärtspunkt. Valentin Stocker und YB? War da nicht mal was?

Am 16. Mai 2010 hatte der Krienser mit einem Tor und einem Assist in der Finalissima gegen YB den Löwenanteil daran, dass der FCB am letzten Spieltag die Berner in der Tabelle überholte und schliesslich noch Meister wurde. Am Donnerstagabend nun gab Stocker nach einer muskulären Verletzung sein Comeback. In der 65. Minute durfte er für Fabian Frei auf das Feld, in der 90. Minute erzielte er das wichtige 2:2.

Valentin Stocker, Sie müssen das Stade de Suisse richtig lieben, nicht?
Valentin Stocker: Na ja, das Joggeli liebe ich schon noch mehr. Aber es stimmt, das letzte Mal als ich hier getroffen habe, war das in der Finalissima und wir sind Meister geworden und nun wieder – das ist sicher schön für mich.

Sie waren fast zehn Monate verletzt. Nach einem kurzen Comeback im Herbst hatten Sie im Trainingslager in Spanien erneut Probleme. Ist jetzt alles ausgestanden?
Das Knie hält und auch der Muskelfaserriss ist gut ausgeheilt. Natürlich fehlt mir noch Spielpraxis, die kann man in der Rehabilitation nun mal nicht simulieren, aber ich denke, dass kommt auch bald.

Sie geben Ihre Comebacks offensichtlich gern vor grossen Spielen. Zuletzt vor der Champions-League-Partie gegen Manchester United und nun kurz vor dem Achtelfinal gegen die Bayern...
...(lacht) ich picke mir eben gerne die Rosinen raus.

Wären Sie demnach gegen Bayern allenfalls auch für neunzig Minuten fit?
Das glaube ich nicht. Es macht gar nichts, wenn einer vor mir die Verteidiger so richtig müde macht. Aber ich freue mich, dass ich endlich wieder spielen kann – auch wenn ich nur von der Bank komme.

Haben Sie daran geglaubt, dass Sie in der Champions League noch eingreifen können?
Es war im Herbst tatsächlich nicht einfach zuschauen zu müssen, wie sich die Kollegen in der Champions League durchtanzten, während ich allein meine Reha machte, obwohl ich einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte, dass wir Meister geworden sind. Es ist doch schön, dass ich nun noch ein Stück vom Kuchen abhaben kann.

Und dieses «Leckerli» steht nun am Mittwoch bevor. Was kann man vom FCB gegen den FCB erwarten?
Wir werden sicher gelassener in das Spiel gehen und nicht so angespannt wie gegen YB. Gegen die Bayern haben wir nichts zu verlieren und es ist der Traum eines jeden Fussballers gegen den deutschen Rekordmeister spielen zu können. Und nach dem Unentschieden in Bern sogar mit einem guten Gefühl. Bei einer Niederlage hätten wir sicher ein, zwei Tage zu beissen gehabt.


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/27395000

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Februar 2012, 11:10 
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YB-Captain Marco Wölfli ist genervt

Typisch YB, ist man versucht zu sagen. In letzter Minute gaben die Berner den Sieg gegen Leader Basel noch aus der Hand. Damit ist der Meisterzug wohl abgefahren.

«Es hat nicht viel gefehlt, aber etwas hat doch gefehlt», brachte YB-Routinier Christoph Spycher das 2:2 im Spitzenkampf, der diese Bezeichnung in jeder Hinsicht verdient hat, gegen den FC Basel auf den Punkt. Kein Dramaturg hätte besser Regie führen können, als die 22 Akteure am Donnerstagabend auf dem weichen und schwierig bespielbaren Rasen des Stade de Suisse es getan haben. Zweimal brachten die Young Boys den FC Basel an den Rand einer Pleite. es wäre die erste für die Bebbi nach 13 Meisterschaftsspielen gewesen. Zweimal kämpfte sich der aktuelle Meister wieder zurück und glich den Rückstand aus.

«Es nervt, wenn man in der 90. Minute noch den Ausgleich kassiert», sagt YB-Keeper Marco Wölfli nach dem Schlusspfiff. «Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und uns viele Torchancen erarbeitet. Wir waren so nah an einer 3:1-Führung. Nein, wir hätten das 3:1 machen müssen», korrigiert sich der Captain. «Es nervt einfach...», wiederholt sich Wölfli mit einem Augenrollen.

Ein weiterer Schritt nach vorne - mehr nicht

Nach dem 2:2-Remis bleibt aber lediglich die Erkenntnis, dass YB den FCB bereits zum dritten Mal in der laufenden Meisterschaft zwar fordern, aber nicht besiegen konnte und nunmehr seit dem 29. November 2009 gegen die Bebbi auf einen Vollerfolg wartet. «Wir waren taktisch hervorragend eingestellt und haben Basel, das in der Offensive immer viel Bewegung drin hat, das Leben schwer gemacht», sagt Wölfli. Seine Mannschaft habe einen «weiteren Schritt nach vorne gemacht und hatte in der ersten Halbzeit klare Vorteile», stellt auch YB-Trainer Christian Gross seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus. Allerdings mit feinem Abzug: «Da haben wir es verpasst, entscheidend in Vorsprung zu gehen.»

Mit einem Sieg hätte der Tabellenzweite den Rückstand auf den Leader vorerst auf drei Punkte reduzieren und die Meisterschaft noch einmal richtig spannend machen können. So aber bleibt es bei der Differenz von sechs Punkten, bei einem Spiel weniger für die Bebbi. Das tut der Zuversicht Wölflis keinen Abbruch. Man habe in der Winterpause gute Transfers gemacht und mit ihnen frisches Blut in die Mannschaft gepumpt. «Wir haben einen sehr guten Geist in der Mannschaft», so Wölfli. «Wir schauen nicht auf den FCB, sondern nur auf uns. Wir müssen unsere Punkte holen. Und wenn der Gegner eine Schwächephase hat, dann müssen wir bereit sein.»

Eine gute Hauptprobe für die Champions League

Die positive Stimmung nimmt aber der FCB aus dem Remis «in extremis» mit. «In diesem Spiel war alles drin», sagt FCB-Captain Marco Streller. «Wenn man zweimal in Rückstand gerät, muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Aber für uns ist dieser Punkt bestimmt wertvoller als für YB.» Und nicht ganz unwichtig: Die etwas mehr als 90 intensiven Minuten waren im Hinblick auf das Achtelfinal-Hinspiel gegen Bayern München am Mittwoch eine gelungene Hauptprobe für die Basler.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... t-20538395

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Stocker: Der Mann der wichtigen Tore

Valentin Stocker entwickelt sich immer mehr zum YB-Schreck. Der Basel-Spieler erzielte mit dem späten Ausgleichstreffer beim 2:2 im Spitzenspiel gegen die Young Boys nicht zum ersten Mal ein enorm wichtiges Tor. Stocker gehörte zu den Gewinnern vom Donnerstag, bei den Bernern trauerte man einmal mehr dem Verpassen einer guten Gelegenheit nach.

YB kann die wichtigen Spiele gegen den FC Basel einfach nicht gewinnen. Dies liegt vor allem an Valentin Stocker, dem Mann der wichtigen Tore in den Reihen des FC Basel. Im Spitzenspiel der 21. Super-League-Runde rettete der 22-Jährige mit seinem Treffer in der Schlussminute dem FCB einen Punkt, der sich im Meisterrennen noch als sehr wertvoll erweisen könnte.

Stocker und die wichtigen Tore

Es war nicht das erste Mal, dass Stocker gegen YB einen für die Meisterschaft wohl entscheidenden Treffer erzielt hatte. Sowohl 2008 als auch 2010 brachte der 22-Jährige die Basler in der «Finalissima» mit dem Führungstreffer auf die Siegstrasse. Zudem bereitete er jeweils die Tore zum 2:0-Endtsand vor. «Ich habe oft das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein», wurde Stocker in der Basler Zeitung zitiert.

Für Stocker, der in der 65. Minute für Fabian Frei den Rasen betreten hatte, war es der erste Ernstkampf in diesem Jahr. Nachdem ihm ein Kreuzbandriss im April 2011 für ein halbes Jahr ausser Gefecht gesetzt hatte, erlitt er im Januar einen erneuten Rückschlag. Der Zentralschweizer musste das Trainingslager aufgrund eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel frühzeitig verlassen.

Enttäuschung bei YB gross

Er sei dankbar, dass er nach seinen Verletzungen wieder auf dem Platz stehen darf, sagte Stocker und gestand, dass sich das Remis im Stade de Suisse wie ein Sieg anfühle. Ganz anders sieht die Gemütslage bei YB aus. Bei den Bernern, die mit einem Sieg den Abstand auf den FCB vorübergehend auf 3 Punkte hätten verkürzen können, war die Enttäuschung über die verpassten 3 Punkte gross.

«Natürlich sind wir enttäuscht», sagte Christoph Spycher und fügte an, dass man sich nicht über einen Punkt freuen könne, wenn man in der Schlussminute den Ausgleich hinnehmen müsse. Auch bei Moreno Costanzo, Schütze des 2:1-Führungstreffers, war die Enttäuschung gross. «Wenn man den Spielverlauf betrachtet, waren wir die klar bessere Mannschaft. Es ist schon sehr bitter, so kurz vor Schluss das 2:2 zu kassieren.»

Streller: «Punkt für uns wertvoller»

YB-Captain Marco Wölfli trauerte vor allem den verpassten Chancen nach. «Wir hätten kurz vor Schluss das 3:1 machen müssen», so der Berner Schlussmann. «Aber wir haben ein gutes Spiel gezeigt, daran müssen wir anknüpfen». Von einer Vorentscheidung will man zwar auf Seiten der Basler noch nichts wissen, doch Marco Streller bringt es mit seiner Aussage auf den Punkt: «Dieser Punktgewinn ist für uns sicher wertvoller als für YB.»


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... tigen-Tore

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