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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 08:41 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB unterliegt Xamax nach frühem Gegentor
YB wurde im Heimspiel gegen Xamax gleich nach Anpfiff «kalt geduscht». Die Gäste griffen über die linke Seite mit Nuzzolo an, dessen Hereingabe verwertete Wüthrich zur Xamax-Führung. YB verstand es in der Folge nicht, gefährliche Aktionen zu kreieren. Die beste Gelegenheit vor dem Seitenwechsel besass Degen nach einem guten Zuspiel von Mayuka. Xamax-Goalie Ferro konnte die Situation im letzten Moment bereinigen (38.). Kurz vor der Pause landete ein abgelenkter Schuss von Lulic genau in den Armen des Xamax-Goalies (44.)
Das Spiel war geprägt durch viele Missverständnisse und Ungenauigkeiten. Der Spielverlauf kam den Gästen entgegen. Xamax verteidigte gut und liess in der Verteidigung nichts anbrennen.
In der zweiten Halbzeit konnte YB bei strömendem Regen den Druck ein wenig erhöhen und kam durch Schüsse von Sutter und Doubaï zu Ausgleichschancen. Beide Versuche liess Ferro abprallen, kein YB-Spieler konnte jedoch davon profitieren (53./74.). Dem Ausgleich am nächsten kam Verteidiger Affolter. Nach etwas mehr als einer Stunde sah er seinen Kopfball nach einem Freistoss von Costanzo abgewehrt (65.). Kein Erfolg hatte Affolter auch kurz vor Schluss, als sein Abschluss über das Tor flog (88.). Jemal besass in der Nachspielzeit noch die letzte Möglichkeit, blieb aber an einem Verteidiger hängen (90.).
Xamax kam so zum ersten Saisonsieg, während YB sein Punktekonto nicht aufbessern konnte.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 21203 Schiedsrichter: Studer
Tore: 3. Wüthrich 0:1.
Auswechslungen: 56. Treand für Kuljic. 59. Regazzoni für Lulic. 62. M. Schneuwly für Bienvenu. 71. Raimondi für Maykua. 76. Facchinetti für Geiger. 83. Dampha für Wüthrich.
Ersatz: YB: Bürki, De Pierro, C. Schneuwly, Hochstrasser. Xamax: Bédenik, Gashi, Fausto, Mveng.
Bemerkungen: YB ohne Dudar und Lingani, Xamax ohne Paito und Gelabert (alle verletzt). YB ab 35. im 4-4-2-System.
Verwarnungen: 4. Wüthrich (übertriebener Torjubel). 27. Nuzzolo (Ballwegschlagen). 31. Jemal (Foul). 79. Spycher (Foul). 81. Affolter (Foul). 85. Ferro (Unsportlichkeit).
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 12:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntag, 15.08.2010
Ein herber Rückschlag
Die Young Boys verlieren das Heimspiel gegen Xamax 0:1
Wenn die Resultateinblendungen an der Videowand für den grössten Jubel bei den Fans sorgen, dann kann mit der Leistung der eigenen Mannschaft etwas nicht stimmen. Genau so war es an diesem verregneten Samstag im Stade de Suisse. Viermal durften die Anhänger der Young Boys ein Luzerner Tor in Basel beklatschen, nie aber eines der Berner gegen Xamax. Weil jedoch der Gegner wenigstens einmal ins Netz getroffen hatte, standen die Gastgeber am Ende wie begossene Pudel, vor allem aber als überraschende Verlierer, auf dem Kunstrasen. Schon nach drei Minuten hatte sich Rechtsverteidiger Scott Sutter von Raphael Nuzzolo düpieren lassen, der in der Mitte Sebastien Wüthrich bediente, welcher zum 1:0 traf. Gewiss nicht ahnend, dass er soeben den goldenen Treffer zum ersten Saisonsieg der Neuenburger erzielt hatte.
Von diesem Moment an wurde das Spiel zwar zu einem einzigen Anrennen der Young Boys auf das gegnerische Tor, doch das mangelnde Durchsetzungsvermögen und ein überragender Xamax-Goalie Luca Ferro sorgten dafür, dass es YB nicht zum ersten Heimsieg reichte; ja nicht einmal ein Unentschieden herausschaute. Nach den beiden Auswärtssiegen gegen Fenerbahce und GC stellt dies ohne Zweifel für die Berner einen herben Rückschlag dar. Dies drei Tage vor dem Knüller in der Champions-League-Qualifikation gegen Tottenham und im Spiel eins nach dem überraschenden Umsturz in der operativen Führung bei YB von Stefan Niedermaier zu Ilja Kaenzig. Letzterer sagte: «Die Mannschaft hat nach dem Rückstand Moral bewiesen und alles probiert, um das Resultat zu wenden.» Unmittelbaren Handlungsbedarf wollte er nicht erkannt haben. «Wenn wir im Transferbereich noch etwas tun, dann erst kurz vor Transferschluss am 31. August», sagte Kaenzig.
Der neue starke Mann bei YB hatte mit ansehen müssen, wie schwer sich der Favorit getan hatte, überhaupt zu Torchancen zu kommen. Am nächsten am Ausgleich stand der Platzklub bei zwei Kopfbällen von Neu-Nationalspieler François Affolter. Zu beiden hatte der zweite Nati-Debütant Moreno Costanzo mit Freistossflanken die Vorarbeit geliefert. Doch beim ersten hatte Ferro mit einer grossartigen Parade das 1:1 verhindert, beim zweiten war der Ball des Innenverteidigers knapp übers Tor geflogen.
Sonst aber hatte das in der Ära Sylvio Bernasconi noch nie so schlecht in eine Saison gestartete Xamax erstaunlich wenige Probleme, den knappen Vorsprung zu halten. Die Mannschaft präsentierte sich ohne die Defensivspieler Gelabert und Paito sowie den abrupt zurückgetretenen Heisssporn Carlos Varela äusserst diszipliniert und gut organisiert. Ihr erster Erfolg in Bern seit dem 3:1 am 2. Mai 2008 war deshalb nicht gestohlen. Auch wenn sie im Spiel nach vorne nicht viel bewegte und YB-Goalie Marco Wölfli im Dauerregen ohne Beschäftigung blieb. «Wir hätten noch lange weiterspielen können und dennoch kein Tor geschossen», sagte YB-Trainer Vladimir Petkovic.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 12:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntagszeitung, 15.08.2010
Hilflos im Regen
Die Young Boys hatten gegen Xamax kein Tempo und keine Ideen
BERN Jean-Michel Aeby ballte die Fäuste, sein Körper war voller Anspannung. Dann lief der Trainer von Xamax von der schützenden Bank hinaus in den strömenden Regen und umarmte jeden, der ihm im Weg stand. Seine Reaktion in den ersten Momenten nach dem Schlusspfiff verriet, unter welchem Druck der 44-Jährige gestanden hatte nach vier Spielen mit nur einem Punkt.
Abseits von Aeby ging auch Wladimir Petkovic über den Rasen. Der YB-Coach hatte niemanden, den er umarmen konnte, umarmen wollte. Und während die Berner schnell den Weg in die Kabine suchten, versammelten sich die Neuenburger nach ihrem ersten Match ohne den zurückgetretenen Carlos Varela vor ihren Fans, um das 1:0 zu feiern.
Unter der Woche hatte Xamax-Präsident Sylvio Bernasconi vor Spielern und Trainer eine Ansprache gehalten. Aeby hatte danach nicht das Gefühl, sein Job stehe in Bern auf dem Spiel, er war gestern trotzdem «sehr erleichtert». Nach 12 Gegentoren in vier Spielen sei es für sie zuerst darum gegangen, keinen Treffer zuzulassen. «Der Sieg ist mehr, als wir erwarten konnten. Und er ist enorm wichtig.» Petkovic ärgerte sich über den Start seiner Mannschaft, die zum vierten Mal in der siebten Partie dieser Saison (alle Wettbewerbe) ein frühes Gegentor zugelassen hatte. «Das darf nicht passieren.» In der 3. Minute waren die Young Boys in Rückstand geraten. Sutter und der Neo-Nationalspieler Affolter hatten sich von Nuzzolo überlaufen lassen, Wüthrich war wenige Meter vor dem Tor zwar umringt von mehreren Gegenspielern, konnte aber trotzdem ungestört abschliessen.
Die Berner waren nicht in der Lage, dieses Defizit zu korrigieren, weil sich in ihrem Spiel zu viele Schwächen kumulierten. In der ersten Halbzeit leistete sich die Mannschaft im Aufbau reihenweise Abspielfehler. Sie brauchte 38 Minuten, um erstmals in die Nähe eines Abschlussversuches zu kommen. Sie hatte nichts von YB, das vor einigen Tagen noch Fenerbahce besiegt hatte. Sie war drei Tage vor dem Tottenham-Heimspiel geprägt von der offenbar bereits leistungsmindernden Doppelbelastung.
Affolters zwei Kopfballchancen nach dem Abwehrfehler
Es fehlten die Kraft, die Leichtigkeit, die Finessen – in den ersten 45 Minuten wenigstens. Petkovic hatte wegen Personalnot (Abwehrchef Dudar fehlte verletzt) mit dem gelernten Mittelfeldspieler Lulic als Linksverteidiger begonnen. Er korrigierte den Fehler bald. Nach der Pause verbesserte sich YB, aber die Steigerung genügte nicht. Costanzo, am Mittwoch noch Torschütze gegen Österreich, blieb fast ohne Einfluss. Einmal kam YB in Tornähe, als Xamax-Goalie Ferro Doubaïs Schuss abprallen liess. Zweimal vergab Affolter mit dem Kopf. Zu mehr war YB nicht in der Lage.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 13:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 06.08.2010
Hauptprobe verstolpert
YB kommt in der Meisterschaft weiterhin nicht recht vom Fleck und verliert gegen Xamax nach einem frühen Tor mit 0:1.
Es lief gerade mal die dritte Minute im Stade de Suisse, als YB gegen Xamax im strömenden Regen ein erstes Mal ausrutschte. Raphael Nuzzolo setzte sich auf der linken Seite gegen Scott Sutter durch und passte scharf zur Mitte, wo gleich drei YB-Verteidiger dem jungen Sébastien Wüthrich bei dessen Tor Spalier standen. Die wichtigste Szene des Spiels fand so früh wenig Beachtung, Gesprächsthema auf den Rängen waren natürlich die Rochaden bei YB von Anfang Woche. Die Fans der Young Boys machten ihrem Ärger mit einem Transparent und etwas Pyrotechnik Luft – der Stadionspeaker bat die Anhänger interessanterweise erst nach der Aktion, sich «ab jetzt» an die Stadionregeln zu halten.
Totomat als Unterhalter
Wüthrichs Tor und die anschliessende Verwarnung wegen übertriebenen Jubels (der U-21-Nationalspieler hatte mit einer T-Shirt-Botschaft dem letzte Woche mit seinem Rücktritt der Entlassung zuvorgekommenen Carlos Varela gehuldigt) blieben in der ersten Halbzeit der sehr bescheidene Höhepunkt auf dem nassen, tückischen Kunstrasen. Mit zunehmender Spielzeit erarbeitete sich YB zwar ein Übergewicht an Ballbesitz, doch von echten Chancen war auch nach der Pause nichts zu sehen. Einmal schoss Scott Sutter aus gut 30, einmal Thierry Doubai aus rund 20 Metern aufs Tor – in beiden Fällen vermochte bei YB niemand auf die Abpraller von Xamax-Goalie Luca Ferro zu reagieren. Überhaupt, die beste Unterhaltung bot der Totomat aus Basel. Jedes Tor von Luzern, im St.-Jakob-Park mit 4:1 erfolgreich, wurde frenetisch bejubelt – ein Zeugnis der offensiven Harmlosigkeit von YB. Nach zwei halbwegs guten Berner Kopfballmöglichkeiten (65./88.) war der verdiente erste Saisonsieg der Gäste aus Neuenburg Tatsache.
Vladimir Petkovic musste auf den verletzten Emiliano Dudar verzichten, dennoch liess er seine Mannschaft hinten mit einer Viererkette auflaufen. Linker Aussenverteidiger war überraschenderweise Senad Lulic – Petkovic wollte Christoph Spycher unbedingt im Mittelfeld behalten («er bewegt die ganze Mannschaft»). Nach 35 Minuten endete aber das Experiment, und YB spielte im 4-4-2 mit Lulic im Mittelfeld. Petkovic ärgerte sich vor allem über das frühe Tor: «Wir haben den Start verschlafen, das ist uns schon oft passiert. Daran müssen wir arbeiten.» Dass die Geschehnisse Anfang Woche Einfluss auf die Leistung seiner Spieler hatten, daran glaubt Petkovic nicht, «schliesslich sind wir alle Profis». Zum Auftakt der viel zitierten dritten Phase ist YB vorderhand gestolpert.
_________________ For Ever
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