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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:47 
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Berner Zeitung, 16.05.2010

Der Riese fordert den Giganten

Die Berner Young Boys und der FC Basel sind der nationalen Konkurrenz nicht nur sportlich weit enteilt. Die beiden Rivalen dürften die Schweizer Liga auch in Zukunft beherrschen. Der FCB hat dabei einige Jahre Vorsprung auf YB.

Jahrelang dümpelten YB und der FC Basel im Mittelmass herum, beide stiegen einst sogar ab aus der obersten Schweizer Spielklasse. Mittlerweile aber haben sich die zwei Vereine als helvetische Branchengrössen etabliert. Der FCB wartete zwischen 1980 und 2002 satte 22 Jahre auf einen Meistertitel, gewann dann aber innerhalb von 6 Jahren gleich vier Meisterschaften. In Bern träumt man von einer ähnlichen Entwicklung, und natürlich sind die Basler den Young Boys einige Jahre voraus, weil der schmucke St.-Jakob-Park bereits 2001 eröffnet wurde, das ebenfalls hübsche Stade de Suisse aber erst 2005. Zudem haben die Champions-League-Teilnahmen der Basler in den Jahren 2002 und 2008 – sowie die finanzielle Unterstützung durch Milliardärsgattin Gigi Oeri – dafür gesorgt, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten des FCB noch bedeutend höher sind als jene der Berner Young Boys.

Basels Möglichkeiten

Basel kann es sich leisten, mehrere Millionen Franken Ablösesumme aufzuwerfen, um den 30-jährigen Alex Frei zu verpflichten. Der FCB verpflichtet mit Gilles Yapi einen Schlüsselspieler des Hauptkonkurrenten aus Bern. Yapi ist bei YB der Topverdiener mit einem geschätzten Jahreseinkommen von rund 500000 Franken. Er verdoppelt beim FCB sein Salär und ist damit in Basel nur einer von zahlreichen Leistungsträgern in diesen Lohndimensionen.

Der FCB wird von Gigi Oeri alimentiert, in Bern stehen finanzkräftige Investoren hinter Stadion und Verein. YB wird in den nächsten Jahren versuchen, Schritt für Schritt in die Nähe Basels zu gelangen. Als Meister wäre die Champions-League-Gruppenphase leichter zu erreichen – und die rund 25 Millionen Franken Einnahmen würden mithelfen, die Young Boys auf die nächste Stufe zu hieven. Entscheidend dürfte die morgige Finalissima bei YB auch für die Kundenzufriedenheit sein. Scheitert der Verein wieder in einer Art Cupfinal, dürfte die Enttäuschung bei den Fans gewaltig sein. Auch in dieser Beziehung ist der Riese an der Aare noch ein wenig im Nachteil gegenüber dem Giganten am Rhein.

Die Young Boys sind im Kanton Bern sehr beliebt, doch der FCB ist in Basel, wo es keine Konkurrenz durch einen Eishockeyklub gibt, beinahe schon eine Religion. «Fussball hat in dieser Stadt eine Bedeutung, das darf man nicht unterschätzen. Was in meiner Position manchmal belastend ist, ist das Gefühl, dass man sich halbwegs verantwortlich fühlt, dass die Menschen glücklich und zufrieden sind», sagt Basels Vizepräsident Bernhard Heusler.

http://www.bernerzeitung.ch/region/gemeinde/Der-Riese-fordert-den-Giganten/story/11051115?dossier_id=449

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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 08:59 
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NZZ, 16.05.2010

Das Duell der Erneuerer

Vor der Finalissima – was die Coachs Fink (FCB) und Petkovic (YB) verbindet

Benjamin Steffen ⋅ Auf einem A5-Papier steht fein säuberlich, was Vladimir Petkovic sagen will. Es ist Freitagmittag, und der YB-Coach möchte vorgaukeln, den 1:5-Taucher seines Teams vom Vorabend in Luzern habe es nie gegeben. Er blickt nur nach vorn, auf die Finalissima am Sonntag gegen Basel (16 Uhr 15). Petkovic spricht von «Willen und Leidenschaft» der Spieler; er weissagt, YB werde siegen, «das sagte ich immer», und er spuckt Zynismus: «Schade, muss Basel Zweiter werden.»

Die verzweifelt-vergiftete Speerspitze wäre ganz und gar unnötig, weil sie wie ein Bumerang auf Petkovic zurückfliegt, sollte Basel wider YB-Erwarten Erster bleiben. So nuanciert und vielschichtig Petkovic oft im kleinen Kreis wirkt, so sehr gefällt er sich offenbar vor grösserem Publikum als Lautsprecher.

Ecken, Kanten, Widersprüche

Mit Thorsten Fink leistet er sich ein Trainer-Duell auf hohem Niveau. Wer die Finalissima gewinnt, totalisiert 80 Punkte, so viel wie kein Meister seit 2004. Die hohe Pace im Titelrennen verblüfft, da sowohl Petkovic (ab August 2008) als auch Fink (ab Juni 2009) vor den Jobs in Bern und Basel nie in einer höchsten Liga arbeiteten. Doch beide scheuten sich nicht vor frappanten Einschnitten und kleideten die Equipen in neue Systeme: Petkovic wählte «sein» 3:4:3, Fink setzt anders als Vorgänger Christian Gross auf zwei Stürmer.

Der Mut zur Erneuerung nährt sich beidenorts aus viel Selbstvertrauen. Finks Selbstverständnis gründet in seiner Spielerkarriere, die den Deutschen zum Titel-Sammler mit Bayern München machte. Petkovics Leben aber prägte nicht nur der Fussball, sondern auch die Integration in der Schweiz und die Tätigkeit als Sozialarbeiter. Der schweizerisch-kroatische Doppelbürger trainierte jahrelang nebenamtlich Klubs auf unterer Stufe (Agno, Lugano, Bellinzona); er war stets erfolgreich, über die Arbeit im Tessin ertönt fast nur Lob.

Erst die Scheinwerfer der Super League fördern Ecken, Kanten, Widersprüche zutage. So sagte Petkovic am Freitag: «Statistik ist Vergangenheit.» Doch bemühte er bis zum Niederlagen-Doppelpack im April gegen GC und den FC Sion nicht allzu gern die Statistik und betonte, YB habe mit ihm noch nie zweimal hintereinander verloren?

«Fink war ein Lernender und Suchender», sagt Heinz Hochhauser, «das sind Indizien dafür, dass jemand später Erfolg hat.» Hochhauser ist leitender Funktionär bei Red Bull Salzburg, wo Fink 2006 und 2007 Junioren- und Assistenz-Coach war. Fink denke «nicht in Schubladen», sagt Hochhauser, «er sieht auch die Hintergründe, A ist nicht einfach A, B nicht bloss B.»

Befreier von der Verbissenheit

Mehr Schattierungen enthält das Bild aus Ingolstadt, wo Fink einen jungen, strukturell schwachen Klub 2008 in die 2. Bundesliga führte, ein Jahr später nach elf Spielen ohne Sieg aber freigestellt wurde. Andreas Schleef, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, nimmt sich viel Zeit, um fair und fundiert über Fink zu reden. Er, Schleef, schätze ihn «persönlich sehr», doch in der 2. Bundesliga hätten alle – Klub und Coach – Lehrgeld bezahlt. Fink habe sein Team immer verteidigt, «er redete die Sache besser, als sie vermutlich war, nicht nur gegen aussen, sondern auch nach innen». Diese Haltung gründe wohl darin, dass Fink zu sehr an die Eigenverantwortung der Spieler glaube.

Was in Ingolstadt zur Entlassung führte, klappt in Basel, da Fink mit Frei, Huggel und Streller Spieler hat, die Kollegen auf die Finger klopfen. Doch ob er mehr ist als der Befreier von der Verbissenheit der Ära Gross, muss sich weisen. Fink verströmt Lockerheit – dass er auf Kritik dünnhäutig reagieren kann, wie es aus Ingolstadt heisst, ist hier fast unbekannt. Fast. Am 30. August 2009, nach dem 1:2 gegen YB, gab Fink ein TV-Interview und kokettierte mit seiner Karriere auf höchstem Niveau. Damit wollte er den Reporter entwaffnen, entblösste aber sich selber – offenbar fehlten ihm Argumente, was ihn zu einer Attacke trieb, die simpler kaum hätte sein können. Doch weil sein Team nach dem 30. August 22 von 27 Ligaspielen gewann, musste sich Fink nicht mehr mit seiner Vita brüsten. Wer Rückenwind hat, braucht keine dicke Haut.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/das_duell_der_erneuerer_1.5720779.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 09:09 
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------------------wölfli-----------------

schneider---------dudar-----------affolter

sutter---hochstrasser---doubaï-----degen

doumbia---------bienvenu------regazzoni


YB - fc basel 2:0

YB: bienvenu, doumbia


zuschauer: ausverkauft


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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 09:59 
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Ich würde so spielen:

---------------zurbuchen-----------------

conz-----wittwer----weber------baumann

bregy------------bamert------------prytz

zuffii-------------siwek-------------lunde


YB - FCB 4:0


:fightwin:

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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 10:02 
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weiss jemand ob es auf dem bundesplatz oder sonst irgendwo in bern ein publicviewing gibt?

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!!!!Böhse Onkelz!!!!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 10:05 
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BSC YOUNG BOYS1898 hat geschrieben:
weiss jemand ob es auf dem bundesplatz oder sonst irgendwo in bern ein publicviewing gibt?


nö, ist nichts geplant soviel ich weiss und das ist auch gut so!

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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 10:16 
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BSC YOUNG BOYS1898 hat geschrieben:
weiss jemand ob es auf dem bundesplatz oder sonst irgendwo in bern ein publicviewing gibt?

evtl. bierhübeli


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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 11:28 
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gibt es einen fahnmarsch von bern (Stadt) zum stadion??


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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 11:30 
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bubhe1898 hat geschrieben:
gibt es einen fahnmarsch von bern (Stadt) zum stadion??


Kei Ahnig.... gloubes nid... und wenn... ig wirde dert sicher nid mitloufe... cupfinal lässt grüssen...


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 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2010, 11:31 
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bubhe1898 hat geschrieben:
gibt es einen fahnmarsch von bern (Stadt) zum stadion??


nein


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