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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 08:58 |
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Der Bund, 08.07.2009 Baumann: «Wir sind stärker geworden»In dieser Saison will YB endlich den ersten Titel seit dem Cupsieg 1987 holen. Sportchef Alain Baumann spricht wenige Tage vor dem Saisonstart über die Ziele und die Transferpolitik, die Leaderfiguren und Seydou Doumbia. «Der Bund»: Können wir uns auf «YB wird Meister» als Titel dieses Interviews einigen? Alain Baumann (lacht): Nein. Warum nicht? Weil ich das nicht sage... ...es gibt aber Spieler wie Mario Raimondi, die das sagen... ...das spricht für die Mannschaft, die an sich glaubt. Und was sagt der Sportchef? Wir möchten in der nächsten Saison einen Titel holen. Das ist bekannt. Und wir haben die Möglichkeiten dazu. Aber es gibt immer starke Konkurrenten. Ist YB stärker als vor der letzten und vorletzten Saison, als das Team die Saison jeweils als Zweiter beendete? Ja, wir sind stärker geworden. Wir haben das Team gut verstärkt, wir sind nicht mehr von einem oder zwei Fussballern abhängig. Und die zahlreichen jungen Spieler sind älter und erfahrener geworden. Wir sind zufrieden mit unseren Transfers. Aber das gibt uns keine Gewissheit. Vor einem Jahr galt der FC Luzern als Transfersieger – und zitterte dann die ganze Saison um den Klassenerhalt. Warum sind Sie von den YB-Transfers überzeugt? Weil wir für die Abwehr mit Emiliano Dudar und Issam Mardassi zwei gute, robuste und kopfballstarke Spieler verpflichtet haben. Und weil wir mit Matar Coly einen kräftigen Mittelstürmer geholt haben. Noch sind die drei Spieler nicht spielberechtigt, aber wir gehen davon aus, dass alle am nächsten Dienstag beim Saisonstart in Zürich gegen den FCZ dabei sein werden. Natürlich haben sie einen Trainingsrückstand, aber sie werden eine Verstärkung sein. Und wir haben zahlreiche Talente geholt, die uns weiterhelfen. Scott Sutter schliesslich ist auf der rechten Seite ein ausgezeichneter Ersatz von Christian Schwegler. Das YB-Transferkonzept wirkte zuletzt nicht immer logisch. Wunschkandidaten wie Ammar Jemal und Radhouane Felhi kamen nicht, dafür mit Mardassi dann ein anderer tunesischer Verteidiger. Und Bellinzonas Jacopo La Rocca galt als erste Wahl in der Abwehr, schliesslich wurde Teamkollege Dudar geholt... ...wir haben nie Namen kommentiert, das waren alles Gerüchte in den Medien. Wir haben eine Transferstrategie verfolgt – und auch umgesetzt. Und wie sah diese aus? Wir sagten immer, dass wir noch zwei Verteidiger und einen Mittelstürmer holen, die in unser System passen. Es hat jetzt halt etwas länger gedauert, aber der Transfermarkt war sehr hektisch. Und in den meisten anderen Ligen beginnt die Saison deutlich später. Das machte die Spielersuche nicht einfacher. YB hat für Schwegler rund eine Million Schweizer Franken Ablösesumme eingenommen. Ist dieses Geld komplett wieder investiert worden? Wir kommentieren Zahlen nicht. Das Geld ist in unseren Augen sinnvoll investiert worden. Wir haben eine gute, ausgeglichen besetzte Mannschaft und auf jeder Position und vor allem in der Defensive eine Konkurrenzsituation. Und genau das wollten wir erreichen. War es clever, Carlos Varela ablösefrei an Xamax abzugeben? Auch hier: Über Zahlen reden wir nicht. Wir bei YB sind uns einig geworden, dass es Zeit ist, sich von Varela zu trennen. Das muss ein Spieler akzeptieren. Und mit Coly sowie Rückkehrer Joetex Frimpong ist YB im Sturm jetzt besser besetzt als mit Varela und Thomas Häberli? Das werden wir sehen. Häberli war neun Jahre ein sehr dankbarer und sehr starker Spieler, er hat auch in der letzten Saison seine Aufgaben gut erfüllt. Mit Coly haben wir jetzt einen Spielertypen, den wir gesucht haben. Er ist gross, kräftig, kann den Ball halten und ist mit dem Kopf gefährlich. Und Frimpong hat in Luzern zuletzt eine überzeugende Saison gespielt, er erhält bei uns nun eine Chance. YB hat mit Verteidiger Adriano De Pierro und Offensivspieler Alexandre Pasche zwei Lausanne-Spieler auf Empfehlung von YB-Scout Stéphane Chapuisat geholt. GC-Trainer Ciriaco Sforza erklärte nun, er habe Lausannes Vullnet Basha nach einem Tipp Chapuisats verpflichtet, auch Hertha sei an ihm interessiert gewesen. War er kein Thema bei YB? Doch, natürlich, aber wir haben im zentralen Mittelfeld schon viele talentierte Akteure, denen wir eine Chance geben wollen. Wir sind überzeugt, dass unsere jungen Spieler Potenzial besitzen und von den routinierten Fussballern wie Gilles Yapi einiges profitieren können. Fehlt YB nicht eine absolute Leaderfigur auf dem Feld? Nein. Yapi ist eine Persönlichkeit. Torhüter Marco Wölfli ist Captain, Leistungsträger, Leader. Auch Xavier Hochstrasser ist trotz seinen erst knapp 21 Jahren bereits ein sehr reifer Spieler. Wir haben Raimondi, Saif Ghezal, wir haben die neuen Spieler, die ihre Rolle bald finden werden. Die Mischung bei uns stimmt auf jeden Fall. Und wen fürchten Sie im Titelkampf mehr: den personell beinahe unveränderten Meister Zürich oder den rundum erneuerten Branchenprimus Basel? Wir fürchten niemanden, aber wir haben Respekt vor allen Teams. Auch GC wird trotz des Abgangs von Raul Bobadilla eine gute Mannschaft haben. Xamax und Sion sind zu beachten, Luzern ist mit Hakan Yakin sicher nicht schwächer. Aarau und Bellinzona sind wohl die Aussenseiter, und St.Gallen ist ein gefährlicher, enorm heimstarker Aufsteiger. Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Meisterschaft. Felix Bastians wechselt zum SC Freiburg, Mario Raimondi fällt nach seiner Operation einige Wochen aus – sucht YB noch einen linken Mittelfeldspieler? Wir halten die Augen immer offen. Aber wir planen jetzt keinen Schnellschuss, wir vertrauen unseren Spielern. David Degen kann auch links im Aufbau spielen, und wir haben Aron Liechti von Biel zurückgeholt. Aber der internationale Transfermarkt endet erst am 31.August. Und wie reagieren Sie, wenn in einer Woche ein 15-Millionen-Angebot für Seydou Doumbia auf Ihrem Schreibtisch landet? Dann atme ich tief durch. Und dann entscheiden wir, was das Beste für YB und den Spieler ist. Wir haben sehr lukrative Offerten für Doumbia erhalten. Wir sind aber der Meinung, dass es für ihn nur gut sein kann, noch mindestens ein Jahr in der Schweiz zu spielen. Als Stammspieler! Er wurde in der letzten Saison meistens als Joker eingesetzt und erzielte doch 20 Tore. Er kann für uns ein sehr, sehr wichtiger Spieler sein. Deshalb wollen wir ihn unbedingt behalten. Mit Doumbia können wir unsere Ziele erreichen. Ohne ihn wird es noch schwieriger. (Der Bund) http://www.derbund.ch/sport/fussball/Baumann-Wir-sind-staerker-geworden/story/26451887/print.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 08:59 |
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Der Bund, 09.07.2009 Einige OptionenIn der YB-Abwehr kämpfen sechs Verteidiger um drei Plätze. Trotz dreier Zugänge besitzt der junge François Affolter gute Aussichten. YB-Trainer Vladimir Petkovic wird auch in der neuen Saison das ungewöhnliche und spektakuläre 3-4-3-System bevorzugen. Weil die Defensive in der letzten Spielzeit zu anfällig war, wurde sie mit Issam Mardassi und Emiliano Dudar verstärkt. Petkovic stehen nach den Abgängen von Miguel Portillo und Baykal (beide noch ohne Verein) sechs Abwehrspieler zur Verfügung, der junge Adriano de Pierro (neu von Lausanne) aber dürfte vorerst geringe Einsatzchancen haben. Zuletzt am Uhrencup experimentierte und rotierte Petkovic fleissig. «Die ersten Eindrücke sind gut. Mardassi und Dudar haben aber noch Trainingsrückstand», sagt er. «Zudem muss ich beide besser kennenlernen.» Anzunehmen ist, dass im ersten Saisonspiel am Dienstag beim Meister Zürich nur einer der Neuen von Beginn an spielen wird. Auch der angeschlagene Saif Ghezal trainierte in den letzten Wochen nicht immer voll mit, er dürfte aber in der Mitte oder auf der rechten Position der Dreierkette zum Einsatz kommen. Dudar wusste auf diesen Positionen ebenfalls zu gefallen, er könnte dereinst die Rolle des Abwehrchefs übernehmen. Aber es ist denkbar, dass Ghezal vorerst in der Mitte bleiben darf. Und auf der linken Seite besitzt François Affolter Vorteile gegenüber Marc Schneider. Der erst 18-jährige Affolter ist der schnellste Abwehrspieler, seine Qualitäten dürften gefragt sein: Auffallend waren am Uhrencup die YB-Schwächen, wenn der Gegner lange Bälle in die Spitze – und hinter die YB-Abwehr – schlug. (fdr) http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Einige-Optionen/story/11469942
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shalako
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Verfasst: Freitag 10. Juli 2009, 12:12 |
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NZZ, 10.07.2009 Sehnsucht nach mehrYB wird fast schon zwanghaft immer nur Zweiter Die zum Potpourri geschnittenen Bilder aus der vergangenen Saison an der vorsaisonalen Pressekonferenz waren musikalisch unterlegt von Klängen der Hardrock-Gruppe Krokus und des Sängers Eminem, der mit einer gehörigen Portion Aggressivität rappt. Die Rückschau brach dort ab, als sich die Anhänger der Gelb-Schwarzen am 20. Mai siegesgewiss zum Final des Schweizer Cups gegen Christian Constantin und seinen FC Sion aufmachten. Es war damals ein Tag zum Vergessen, zum Verdrängen, es war eine Niederlage mit Tiefenwirkung. Schon wieder zweiter Sieger im Cup – zweite Plätze auch in den vergangenen zwei Meisterschaften. Immer nur Zweiter? Wo bleibt das Durchsetzungsvermögen eines wetteifernden Rappers auf der Bühne, die Kraft durchdringender Gitarren wie in der musikalischen Untermalung der erfolgreichen Sequenzen in entscheidenden Momenten auf dem Spielfeld? Warum türmt sich die Angst kurz vor einem grossen Sieg so überwältigend auf? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des BSC Young Boys, die es in den letzten Jahren geschafft haben, den Klub in der Stadt und in den Köpfen (wieder) zu verankern. Mit 18 000 Zuschauern wurde ein durchschnittlicher Zuspruch ausgewiesen, der zwar nicht alle Hormone für Glückseligkeit freisetzt, aber doch Zufriedenheit auszulösen vermag. Aber man würde in der Hauptstadt nach 23 Jahren gerne wieder einmal einen Titel feiern – so ist die Sehnsucht, die überall wahrgenommen und ausgesprochen wird. Der Trainer Vladimir Petkovic findet, dass «die mentale und physische Energie» am Ende der letzten Saison «nach nicht alltäglichen Serien an Siegen» nicht mehr ausreichend zur Verfügung gestanden habe. Seine Einschätzung stützt die Erinnerung, dass YB viele Male Rückstände in extremis doch noch in Erfolgserlebnisse drehte – aber dabei eben auch viel an Substanz einbüsste. Petkovic strebt nach der kurzen Pause eine Weiterentwicklung seines im letzten Sommer eingeführten 3-4-3-Systems an, «mit frischem Blut», wie der Kroate ausführt und damit auch rechtfertigt, warum man sich entschieden hat, auf den Abwehrspieler Portillo zu verzichten, den schnellen, aber emotional unberechenbaren Varela an die Konkurrenz abzugeben (Xamax), und auch davon absah, den Publikumsliebling Häberli in der professionellen Abteilung weiter zu beschäftigen (er steht künftig als Scout und Trainer dem Nachwuchs zur Verfügung). Einzig der Abgang des Mannes mit dem weitesten Einwurf der Liga, Christian Schwegler, geschah unfreiwillig. Der Verteidiger machte von einer Ausstiegsklausel im Vertrag Gebrauch. Die Überlegungen des Trainers basieren auf der Analyse des schmerzlich gegen Sitten verlorenen Cup-Finals und der defensiven Schwäche in der zentralen Verteidigung über eine ganze Saison hinweg. «Mehr Charakter» sei vom Kroaten gewünscht worden, bestätigte Stefan Niedermeier, der CEO des Stadions und der entscheidende Mann im Klub, es sei gelungen, diesem Wunsch nachzukommen. Die Frage ist, ob der Argentinier Dudar und der Tunesier Mardassi das Leck in der Abwehr zu schliessen, der kräftige Stürmer Coly und der schnelle Frimpong die offensive Stärke hochzuhalten vermögen. Petkovic scheint noch ausgeprägter auf eine harmonierende Gruppe zu bauen, die die Basis bilde für eine «technische und taktische Entwicklung». «Zufrieden» sind alle mit der neuen personellen Konstellation – aber dies ist Courant normal, bevor der erste Ball gespielt ist. Und doch verwundert, dass es die Young Boys auf einer soliden finanziellen Basis nicht gewagt haben, im zugegebenermassen engen Zeitfenster für Transfers ein Ausrufezeichen zu setzen. Es wird also die Gruppe sein, die sich aufmachen muss, einen Titel zu gewinnen oder sich für die Gruppenphase in der Europa League zu qualifizieren: einfach etwas schaffen, das aus dem Alltag herausfällt. Weil diese zweiten Plätze. . . Es existieren T-Shirts mit der Aufschrift «Titelresistent». Die Wortkreation «veryoungboyst» ist zum Begriff dafür geworden, etwas auf der Ziellinie noch zu vermasseln. http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/sehnsucht_nach_mehr_1.2977251.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 22:34 |
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sport.ch, 11,07.2009 Die Durststrecke von YB wird endenWenn Sie die ASL-Vorschau-Serie von sport.ch aufmerksam mitverfolgt haben, dann wissen Sie, dass unsere Redaktion YB den Meistertitel prognostiziert. Eine zugegebenermassen etwas kühne Prognose, doch YB ist nach 23 Jahren Pause reif für den Titel. Instabilität und Zittern auf der ZielgeradeSicher es gibt auch Faktoren, die gegen YB als Meister sprechen. Zum Beispiel: YB wartet jetzt seit 1986 auf einen Titel. Der Gewinn eines solchen würde für die Hauptstädter eine grosse Erleichterung bedeuten. Doch genau darum wird dem Titel, sei es Meisterschaft oder auch Cup, eine so grosse Bedeutung zugewiesen, dass man auf der Zielgerade wie zuletzt im Cupfinal gefährdet ist weiche Knie zu kriegen. Zweifel gibt es auch, was das Spielsystem anbelangt. YB war offensiv stark, aber defensiv dafür anfällig. Regelmässig zwei oder drei Tore kassieren, so wird man nicht Meister. Doch YB arbeitet daran, und es ist den Mannen um Trainer Petkovic zuzutrauen, dass sie jetzt mit dieser Vorbereitungszeit den entscheidenden Schritt vorwärts machen können, hin zu mehr Stabilität und Konstanz. Denn hätte YB den schlechen Saisonstart nicht auszubügeln gehabt und ruft man sich die besten Auftritte unter Petkovic in Erinnerung, so ist klar, dass bereits letztes Jahr das Potential da war, um den Meistertitel zu holen. Und im Endspurt hilft den Bernern ihr Selbstvertrauen, welches sie durch ihre erfrischende Spielweise anhäufen und welches auch schon letzte Saison spürbar war. Aussserdem muss sich YB vor Augen halten, dass es jetzt sieben Jahre hintereinander unter den ersten Vier war, also eine gewisse Erfahrung an der Spitze hat. Mit einem 3-4-3 zum Titel?Die angesprochene defensive Instabilität hat mit Petkovics System zu tun, einem 3-4-3. Er muss sich Gedanken machen, wie er mit diesem System auch in der höchsten Liga die gesunde Balance zwischen Angreifen und Absichern finden kann und wo er den Hebel ansetzten muss. Fakt ist, dass sich YB ganz vorne und ganz hinten noch einmal verstärkt hat. Frimpong (zurück von Luzern, wohin er ausgeliehen war) und Coly (ex-Xamax) heissen die ''neuen'' Stürmer, welche das afrikanische Element in der Mannschaft noch einmal stärken. Afrikaner-Fraktion wuchs noch einmalNicht mehr mit dem Dress aufs Feld kommt hingegen Kultspieler Thomas Häberli, der seine aktive Karriere beendet hat, aber hinter den Kulissen für das Team wirken wird. Das YB mehr und mehr ein afrikanisch mitgeprägtes Team wird, dafür sorgt Issam Merdassi, der in der Abwehr hinzugezogen wurde. Er ist Nordafrikaner, Youssuf Traore, Mittelfeldspieler, ist ein weiterer Ivorer. Noch sicherer spielen als diese beiden wird Emiliano Dudar. Er überzeugte bei Bellinzona und ist wie Abwehrchef Ghezal rund 1 Meter 90 gross . Mit ihm hat Petkovic doch noch einen Bellinzona-Spieler erhalten, nachdem Iacopo La Rocca (aktuell Bellinzona) und Senad Lulic (unter Petkovic bei Bellenz, jetzt GC) abgewunken hatten. Affolter, Schneider und Sutter wollen ebenfalls einen Platz in der Verteidigung und mit diesem Personal dürfte auch eine Aufstellung gefunden werden, welche die Probleme mit hohen Bällen in den Griff kriegt, welche noch während der Vorbereitungsspielen ab und zu auftauchten. Nicht ganz so breit wie FCB und FCZ, dennoch auf AugenhöheBei YB kann man sich jedenfalls nicht über ein schwaches Kader beklagen. Man konkurriert defintiv mit Basel und Zürich um den Status des Teams mit dem besten Personal, auch wenn man auf der Ersatzbank (momentan die Mittelfeldspieler Raimondi und Doubai ausser Gefecht), nicht mehr so breit besetzt ist wie letzte Saison - schliesslich gingen Schwegler, Portillo, Varela und Häberli. Dennoch, in allen Reihen stehen wenige, aber gute Alternativen bereit und mit Jungen wie den Lausannern Pasche, De Pierro oder den zurückgekehrten Christian Schneuwly und Aron Liechti. Prognose sport.ch-Redaktion: Platz 1YBs Durststrecke wird enden, am Schluss feiert die Mannschaft den ersten Titel seit 1986 und stemmt den Meisterpokal. In der ersten Saison unter Petkovic waren mehr als nur Ansätze zu sehen und die Mannschaft wird die Spielweise der letzten Saison noch perfektionieren und vor allem stabilsieren. Mit seinem offensiven Spiel macht YB dem FCZ und FCB die Hölle heiss und wird auch mit den meisten ''kleineren'' Teams keine Mühe haben. YB hat sein Kader genau am richtigen Ort umgebaut und wird weil viele Spieler aus der zweiten Garde immer wieder Einsatzchancen wittern eine verschworene Einheit mit viel meisterlichem Offensivgeist. Prognose Georges Bregy: Platz 4''Ich bin sehr gespannt. Aus meiner Sicht wiegen die Abgänge schwer, vor allem weil die Teamstruktur durcheinander gerät. Es war stillos, wie Varela und Häberli abserviert wurden - das schafft bei den Fans, welche diese als Publikumslieblinge hatten, Unruhe. Doumbia muss sich bestätigen, er ist ein sensibler Spieler und nun ist der Druck auf ihn grösser. Zudem hat YB hat ein hartes Startprogramm. Ich sehe die Berner Ende Saison auf Rang 4.'' Von Patrick Haller http://www.topsport.com/sportch/generated/article/fussball/2009/07/11/8804500000.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 22:37 |
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Der Bund, 11.07.2009 Heute Saisonstart – YB: Ärger um AffolterSion erhitzt mal wieder die Gemüter – und auch bei YB gibt es Klärungsbedarf. Auf dem beschaulichen und nicht mehr zeitgemässen Brügglifeld, einer Institution in der helvetischen Spitzenklasse, startet heute mit Aarau - GC bereits die neue Super-League-Saison. Derzeit beherrscht die unsichere Lage um den FC Sion die Thematik. Präsident Christian Constantin kauft munter Fussballer um Fussballer ein, obwohl der Weltverband Fifa den Wallisern verboten hat, während zweier Transferperioden Transfers zu tätigen. Derzeit ist dieses Urteil aufgehoben. Aber was passiert, wenn es in einigen Monaten wider rechtsgültig wird? Verliert Sion dann alle Partien forfait? Und treten die Gegner unter Protest an? YB-Sportchef Alain Baumann sagt: «Momentan ist uns das egal. Das ist eine Sache von Sion und den Verbänden.» Darf Liechti für YB spielen?Wie immer also beschäftigt Constantins Vorgehen Anwälte und Gemüter. Aber auch bei YB, das erst am Dienstag beim Meister Zürich in die Saison steigt, gibt es derzeit juristischen Klärungsbedarf. So ist Aron Liechti bereits für Biel qualifiziert – YB hat jetzt eine Sondergenehmigung beantragt. «Eigentlich sollte Liechti in Biel Spielpraxis sammeln. Aber nach der Verletzung von Mario Raimondi wird er bei uns benötigt. Wir hoffen, dass die Liga diesen Sachverhalt berücksichtigt», sagt Baumann. Die Spielberechtigung für Emiliano Dudar ist mittlerweile eingetroffen, nicht aber jene für Issam Mardassi, Matar Coly und David Frey. «Ich gehe davon aus, dass Mardassi am Dienstag in Zürich spielen kann», sagt Baumann. «Und Coly und Frey kommen in den ersten Spielen sowieso noch nicht zum Einsatz.» Weil Dudar und Mardassi sowie auch Saif Ghezal Trainingsrückstand haben, ist François Affolter in der Defensive gesetzt. Das 18-jährige Talent steht – wie YB-Stürmer Alexandre Pasche – im Schweizer Aufgebot für die U19-EM in der Ukraine (ab 21.Juli) und sollte bereits am nächsten Freitag ins Trainingslager einrücken. «Wir müssen mit Nationaltrainer Claude Ryf eine Lösung finden. Gegen St.Gallen am Samstag soll Affolter noch für uns spielen», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic. Und Baumann sagt: «Es ist unser Ziel, möglichst viele Nachwuchsnationalspieler zu haben. Und wir wollen keinen Ärger mit dem Verband. Aber wenn Affolter erst am Sonntag nach dem St.-Gallen-Spiel einrückt, wäre das doch ein fairer Kompromiss.» 12000 Mitglieder bei YBMit Sicherheit wird Affolter am 3.Spieltag in Aarau fehlen. Und wenn die Schweiz die Halbfinals erreicht, würde der Verteidiger auch im Hinspiel der 3.Qualifikationsrunde zur Europa League am 30.Juli nicht dabei sein. «Dann müssten wir mit dem Verband reden», sagt Baumann. Von Monaco, das angeblich an Seydou Doumbia interessiert ist, hat YB keine Offerte erhalten. Der Torschützenkönig soll bleiben, die Berner wollen endlich einen Titel holen. Die Euphorie ist spürbar: Gestern verkaufte YB die 12000. Dauerkarte.fdr1. Spieltag. Samstag, 17.45 Uhr: Aarau - GC. – Sonntag, 16 Uhr: St.Gallen - Basel. Bellinzona - Xamax. – Dienstag, 20.15 Uhr: Zürich - YB. – Mittwoch, 22.Juli, 19.45 Uhr: Sion - Luzern.> http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Heute-Saisonstart-----YB-rger-um-Affolter/story/15855940
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shalako
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 09:52 |
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Der Bund, 13.07.2009 «Jeder Trainer braucht die Mathematik»Morgen startet YB bei Meister Zürich in die neue Saison. Vladimir Petkovic spricht über Ziele und Druck, Spieler und Sorgen.  Der Trainer, seine Spieler und der Staff: Vladimir Petkovic hat YB auf dem Spielfeld mit seinem ungewöhnlichen 3-4-3-System ein neues, spektakuläres Gesicht gegeben.(Andreas Blatter) Wissen Sie eigentlich, dass Sie virtueller Schweizer Meister sind? Vladimir Petkovic: Nein, warum? Ganz einfach: Sie haben mit YB letzte Saison in 31 Spielen 69 Punkte geholt und damit im Schnitt (2,225 Punkte) mehr als Meister Zürich (2,194). (lacht) Ach so, ja, das wusste ich, jemand hat es mir erzählt. Aber was hat es uns gebracht? Wir sind die ganze Saison dem Rückstand hinterhergelaufen, das war anstrengend. Deshalb ist ein guter Start wichtig. Wenn YB wieder so schlecht beginnt, stehen wir schon im August unter Druck. Und das wollen wir vermeiden. FCZ-Trainer Bernard Challandes sagte, diesmal brauche es nicht 79 Punkte zum Meistertitel ja, die Liga wird ausgeglichener sein. Natürlich sind Zürich und Basel neben uns die Favoriten, aber ich traue auch anderen Teams zu, für Überraschungen zu sorgen. Als Trainer muss man ja immer rechnen, man ist abhängig von den Resultaten. Deshalb sage ich: Jeder Trainer braucht die Mathematik. Und wie sieht die Rechnung von Vladimir Petkovic aus? Ich glaube, zwei Punkte pro Spiel und insgesamt 72 Punkte könnten zum Titel reichen. YB will ja Meister werden... ...ist das so? Jedes Team will doch Meister werden. Ja, aber nicht alle sind wie YB in der Lage dazu. In Bern wartet man seit 1987 auf einen Titel. Und deshalb haben wir auch gesagt, unser Ziel sei es, in dieser Saison einen Titel zu holen. Ich will immer alles gewinnen, das ist mein Credo. In der letzten Saison waren wir in der Liga gut, aber wir waren nicht gut genug. Wir haben den Cupfinal dumm und unnötig verloren, das schmerzt immer noch. Aber das Schöne am Fussball ist: Man kann es immer besser machen. Und was muss YB besser machen, um endlich wieder einen Titel feiern zu können? Jede Menge. In erster Linie geht es darum, den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen zu wollen. Jeder Spieler muss jeden Tag bereit sein, zu lernen und Fortschritte zu erzielen. Im Leben wie im Fussball muss man sich immer weiterentwickeln. Und wie haben Sie sich in den elf Monaten in Bern entwickelt? Es war ein grosser Schritt für mich, von Bellinzona zu YB zu wechseln. Das ist ein absoluter Spitzenklub hier, die Erwartungen und der Druck sind enorm. An der Vorsaisonpressekonferenz waren vor wenigen Wochen 50 Journalisten dabei, das zeigt, welchen Stellenwert YB hat. Daran musste ich mich zuerst gewöhnen. Zum Glück stimmten die Resultate sofort, sonst wäre es für mich schwierig geworden. Denn ich habe einiges verändert. Zum Beispiel das System (3-4-3). Es gibt kaum ein anderes Fussballteam, welches mit einer Dreierkette in der Abwehr spielt. Drei Verteidiger, vier Verteidiger, fünf Verteidiger, was spielt das für eine Rolle? Je nach Situation sind es bei uns auch vier oder fünf Abwehrspieler, da sind wir sehr flexibel. Dieses System ist elastisch. Und solange die Resultate uns Recht geben, kann es ja nicht so schlecht sein. Natürlich ist es für die neuen Spieler eine Umstellung, und deshalb ist es schade, beginnt die Saison in der Schweiz so früh. Wir haben zwei neue Abwehrspieler erst seit rund zehn Tagen dabei, sie haben noch Trainingsrückstand. Wir werden also am Anfang improvisieren müssen. Aber ich bin überzeugt, dass uns auch Emiliano Dudar und Issam Mardassi weiterbringen werden. Und warum spielen nicht mehr Trainer im 3-4-3-System? Das weiss ich nicht. Es ist doch spannend, wenn nicht alle gleich funktionieren und überlegen. Am Ende des Tages zählen die Ergebnisse. Wenn ein Trainer das Gefühl hat, er müsse mit neun Stürmern spielen und Meister wird, stellt niemand kritische Fragen. Mir ist bewusst, dass ich mit diesem System Angriffsflächen biete. Aber wir üben fleissig taktisches Verhalten, das klappt schon ganz gut. YB wird also nicht mehr so viele Gegentore (46) erhalten? Ich hoffe nicht. Natürlich waren wir defensiv zu anfällig. Aber so schlecht waren wir auch nicht, Basel hat nur zwei Tore weniger erhalten. Wir haben dafür am meisten Tore erzielt (85). Gute Verteidigung beginnt im Angriff. Das ganze Team muss bereit sein, jeder Spieler muss die richtigen Entscheidungen treffen, und zwar schnell, bei Ballverlust und bei Ballgewinn. Gewisse Dinge kann man automatisieren, aber eben nicht alles. Und sowieso: 75 Prozent aller Gegentore von uns waren nicht systembedingt, sondern fielen nach individuellen Fehlern. Christian Schwegler sagte, er habe auch deshalb zu Red Bull Salzburg gewechselt, weil er dort endlich wieder als Rechtsverteidiger in einer Viererkette spielen und sich so wesentlich besser fürs Schweizer Nationalteam aufdrängen könne. Hat er das gesagt? Ja. Soll ich darauf antworten? Sehr gern. Abgesehen davon, dass es bestimmt auch sonst interessante Gründe gibt, nach Salzburg zu wechseln, wage ich zu behaupten, dass Schwegler eine sehr gute Saison gespielt hat. Und das sogar in einem System mit Dreierkette. Sonst hätte er ja auch kein Angebot erhalten. Die Aussenpositionen sind in Ihrem System wichtig. Schwegler wird durch Scott Sutter ersetzt, der auch mit starken Flanken überzeugt. Wie sieht es links aus? Da haben wir Mario Raimondi als Stammspieler, er fällt leider einige Wochen verletzt aus. Das ist die Chance für andere Spieler. David Degen zum Beispiel besitzt ein Riesenpotenzial, er muss nur bereit sein, es abzurufen. Also wollen Sie keinen neuen Spieler mehr für die linke Seite? Nein, ich bin zufrieden. Wir haben neue Verteidiger geholt, wir haben mit Matar Coly einen kräftigen Angreifer verpflichtet, so einer hat noch gefehlt bei YB. Schade ist nur, dass die letzten Akteure erst derart kurz vor Saisonbeginn geholt wurden. Sie haben mit Carlos Varela, Thomas Häberli und Miguel Portillo drei langjährige YB-Stammspieler im Sommer aussortiert. Das ist ein strenges Wort. Jeder Spieler sass nach der Saison mit Stefan Niedermaier (Stadion-CEO), Sportchef Alain Baumann und mir für eine lange Analyse zusammen. Dabei haben wir den drei Spielern mitgeteilt, dass wir in Zukunft auf ihre Dienste verzichten. In einem Fussballteam muss Bewegung sein, es braucht frisches Blut, es geht darum, neue Impulse zu setzen. Fiel Ihre Entscheidung, auf diese drei Akteure zu verzichten, im Cupfinal, als sie alle eine unglückliche Rolle spielten? Nein, das hat damit nichts zu tun, wirklich nicht. Ein Fussballteam zu bilden ist wie ein Puzzle zusammenzustellen. Die einzelnen Teile müssen passen. Portillo sah im Cupfinal beim dritten Gegentor nicht gut aus, aber es hätte in der 88.Minute niemals zu einer Eins-gegen-eins-Situation führen dürfen. Da hat die ganze Mannschaft geschlafen. Jetzt braucht YB aber dringend neue Leaderfiguren. Warum? Wir haben viele Spieler mit Führungsqualitäten. Und ich erwarte von den Neuen wie Dudar, dass sie sich etablieren. Die Mischung bei uns stimmt, wir haben auch junge, entwicklungsfähige Spieler verpflichtet. Aber YB hat darauf verzichtet, einen Spitzenkönner zu holen und ein Ausrufezeichen zu setzen. Vielleicht, ja, aber niemand gibt uns die Garantie, dass dieser Klassespieler bei uns dann auch die Rolle erfüllt, die er einzunehmen hat. Wir haben die Transfers strategisch geplant und genau das bekommen, was wir wollten. Wir sind defensiv sicher stärker, und in der Offensive haben wir mit Coly und auch mit Joetex Frimpong neue Möglichkeiten. Das sieht gut aus. Und der beste Zugang steht ja schon lange im Kader. Wie meinen Sie das? Thierry Doubai ist eine grosse Begabung, er steht nach zwei Kreuzbandrissen vor dem Comeback. Ja, er macht Fortschritte, er trainiert teilweise bereits locker im Team mit. Mitte August wird er auch wieder Zweikämpfe voll führen können. Wir hoffen, dass Doubai ungefähr Anfang September wieder einsetzbar ist. Vor eineinhalb Jahren wurde Doubai von vielen Vereinen wie Lyon beobachtet. Es gibt Leute, die behaupten, YB wäre 2008 Meister geworden, wenn sich Doubai nicht verletzt hätte. Was erhoffen Sie sich von ihm? Zunächst ist es wichtig, dass wir ihm genug Zeit geben, er ist gerade erst 21 Jahre alt geworden. Ich selber kenne ihn noch nicht so gut, weil er halt fast immer verletzt war, seit ich hier bin. Was ich aber gesehen habe, gefiel mir sehr. Doubai wird für YB ein wichtiger Spieler sein. Wie sein ivorischer Landsmann Seydou Doumbia, der vornehmlich als Edeljoker in der letzten Saison Torschützenkönig wurde. Ist er jetzt Stammspieler? Er ist jetzt Stammjoker (lacht). Doumbia ist ein grossartiger Fussballer, er steht vor einer glänzenden Karriere. Aber auch er ist noch jung, er muss noch viel lernen, und deshalb hoffe ich, er bleibt noch ein wenig in Bern. Im Fussball weiss man nie, was passiert. Aber für Doumbias Entwicklung wäre es ausgezeichnet, wenn er sich bei YB als Stammspieler durchsetzt. Hier in Bern kennt er alles, er geniesst das Vertrauen und hat einige Landsleute als Teamkollegen, er kann reifen und in zwei, drei Jahren immer noch den Sprung in eine grosse Liga realisieren. Man sollte aber nicht erwarten, dass er jetzt 35 oder 40 Tore erzielen wird, nur weil er von Beginn an spielt. Immerhin könnte er der neue Penaltyschütze sein. YB verschiesst auffällig viele Elfmeter. Ja, das ist nicht optimal. Gilles Yapi, Xavier Hochstrasser und Raimondi besitzen diesbezüglich Steigerungspotenzial. Ich bestimme vor jeder Partie drei Schützen, das werde ich weiter so machen. Wer sich dann sicher fühlt, soll schiessen. Ein weiteres Problem für YB könnten Eckbälle und Freistösse sein: Varela ist nicht mehr da, Raimondi ist verletzt. Das ist tatsächlich eine Sorge von mir. Wir müssen jetzt kreativ sein, leider fehlt uns neben Raimondi ein Linksfüsser, der das machen kann. Aber wir werden Lösungen finden. Man kann Sachen ja auch einstudieren, derzeit lege ich aber gerade mehr Wert auf taktische Abläufe. Zudem glaube ich, dass wir mit Dudar einen sehr kopfballstarken Spieler geholt haben, er wird bei Eckbällen und Freistössen ein wichtiger Spieler für uns sein. Ist es ideal, mit Marco Wölfli, einen Torhüter als Captain zu haben? Er ist nicht immer im Zentrum des Geschehens. Das spielt keine Rolle. Er ist ein natürlicher Leader, er ist in jedem Spiel ein Leistungsträger, er ist schon lange bei YB und die perfekte Lösung. Zudem soll er einen Schub erhalten als Captain. Der mentale Aspekt ist sehr wichtig. Ich finde es gut, arbeiten einige Spieler mit dem Sportpsychologen Jörg Wetzel zusammen. Sie auch? Selbstverständlich. Er ist auch für mich eine Hilfe, da er bei vielen Teamsitzungen dabei ist und mich hautnah erlebt. Es ist mir ein Anliegen, dass ich von ihm erfahre, wie er meine Arbeit beurteilt, wie ich auf die Akteure wirke, ob ich sie richtig motiviere. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel und müssen uns dabei ständig hinterfragen. (Der Bund) http://www.derbund.ch/sport/fussball/Jeder-Trainer-braucht-die-Mathematik/story/17568696
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shalako
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 09:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 13.07.2009 Spektakel nur noch vorne24 Spieler stehen im YB-Kader, jede Position ist mindestens doppelt besetzt (siehe Grafik Seite 12). «Das haben wir gewollt», sagt Vladimir Petkovic. «Jetzt habe ich viele Möglichkeiten.» Erstmals auf die Probe gestellt wird die neue quantitative Herrlichkeit der Berner, weil Mario Raimondi links im Mittelfeld rund zweieinhalb Monate verletzt ausfällt. David Degen, der veranlagte Offensivspieler, soll die Seite wechseln. «Degen hat auch einen guten linken Fuss», sagt Trainer Petkovic. Defensivere Varianten sind Aron Liechti sowie Marc Schneider, der vielseitig einsetzbar ist. Liechti, der schon für Biel qualifiziert ist (Ausgabe vom Samstag), hat wie die Zugänge Issam Mardassi, David Frey und Matar Coly noch keine Spielberechtigung. YB-Sportchef Alain Baumann geht davon aus, dass Mardassi morgen in Zürich zum Einsatz kommen kann. Der junge Frey und Coly, der erheblichen Trainingsrückstand besitzt, werden erst in einigen Wochen bereit für Einsätze sein. Im Sturm dürfte Marco Schneuwly vorerst in der Mitte gesetzt sein. «Wichtig ist, dass die Angreifer weiter oft rotieren», sagt Petkovic, der von Rückkehrer Joetex Frimpong einiges erwartet. Frimpong aber ist nicht erste Wahl – neben Schneuwly werden vorerst Nationalspieler Alberto Regazzoni und Torschützenkönig Seydou Doumbia stürmen. Das 3-4-3-System der Young Boys ist aussergewöhnlich und bot letzte Saison Spektakel in beiden Strafräumen. In Zukunft soll die Defensive sattelfester sein. «Und vorne werden wir weiter zu Torchancen kommen», sagt Petkovic. Gespannt darf man sein, welche Rolle der Coach für die talentierten Zugänge von Lausanne – den schnellen Abwehrspieler Adriano de Pierro und U19-Nationalstürmer Alexandre Pasche – sowie den äusserst begabten Ivorer Youssouf Traoré, genannt «Maestro», und Christian Schneuwly, Bruder von Marco, vorgesehen hat. Gerade De Pierro ist es angesichts der Konkurrenz in der Abwehr, die ausser Affolter eher langsam unterwegs ist, zuzutrauen, bald zu Einsätzen zu kommen. Und in einigen Wochen kehrt auch Thierry Doubai, der vermutlich wertvollste Akteur, nach zwei Kreuzbandrissen zurück. Bei YB freut man sich auf das Duo Doubai und Doumbia. Letzterer wird in Frankreich beinahe täglich bei einem anderen Ligue-1-Verein gehandelt. Jetzt soll St.Etienne bereit sein, rund acht Millionen Franken für Doumbia zu bezahlen. Doch er soll bleiben – und wenn der 21-Jährige noch einmal eine so starke Saison hinlegt, dürfte er in einem Jahr noch mehr Ablöse einbringen. (fdr) (Der Bund) http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/Spektakel-nur-noch-vorne/story/16039473/print.html
_________________ For Ever
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springtime87
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 12:13 |
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
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Sehe ich das richtig, dass wir noch eine weitere Saison in den Bienli-Kostümen bzw. knallgrünen Auswärtstrikots spielen werden?
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black_panther
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 12:47 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Jep, gemäss Vertrag mit Puma werden die Trikots nur alle 2 Jahre gewechselt. Leider.... Ich hoffe/warte immer noch auf di komplett Schwarzen Auswärtsdress (analog den Spezial-Shirts "Gemeinsam gegen Rassimus")
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Bärnergringo
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 12:57 |
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Registriert: Freitag 25. April 2008, 17:27 Beiträge: 100
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In irgendeiner Neufeldsaison hatten wir schon mal ein knallschwarzes Auswärtstrikot! Aber stell dir vor wir haben im Sommer 30 Grad, dass wird dann eine Qual sein in diesen Trikots zu spielen!
Also mir gefallen unsere Trikots blendend, es ist zwar jedes mal wieder ein "daran gewöhnen"!
_________________  BSC Young Boys Bern Solo Berna OKBE
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