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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. März 2009, 11:24 
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bluewin.ch, 03.04.2009

Duell zweier Teams im Formhoch

Der erste Viertelfinal im Schweizer Cup bringt die beiden formstärksten Teams der Axpo Super League zusammen.

Heute Mittwoch empfängt YB, in diesem Jahr noch ohne Verlustpunkte, das 2009 ebenfalls noch ungeschlagene GC.

Vor dem Rückrundenstart hatte GC-Trainer Hanspeter Latour Zweifel geäussert, ob die Young Boys in den Titelkampf würden eingreifen können. Nun, einen Monat und vier YB-Siege später, sagte der Berner über den Cup-Kontrahenten: "Sie sind die Mannschaft der Stunde. Sie haben bewiesen, dass sie noch Reserven haben. Wer in zwei Spielen Penaltys verschiesst und dann trotzdem gewinnt..."

Doch Latour, der gewöhnlich die Ausgangslage vor (Spitzen-)Spielen vorsichtig kommentiert, schiebt diesmal seinem Team nicht a priori die Rolle des Aussenseiters zu. Die Grasshoppers sind in der Rückrunde ebenfalls noch ohne Niederlage, sie haben die Partien gegen das Spitzenduo FCZ und Basel schadlos überstanden und zuletzt dreimal in Folge kein Gegentor kassiert.

Während Boris Smiljanic (beginnt noch diese Woche mit dem Training mit der Mannschaft) und David Callà seit längerer Zeit fehlen, und Yassin Mikari und Samel Sabanovic die Grasshoppers in der Winterpause verlassen haben, fehlt Ricardo Cabanas in Bern wegen einer Sperre. Wie er seinen Captain ersetzen will, liess Latour noch offen. Ob die Grasshoppers in Bern mit einer forscheren Taktik mit zwei Spitzen und vielleicht sogar mit drei offensiven Mittelfeldspielern antreten, hängt vor allem von der Verfassung des Argentiniers Raul Bobadilla ab. Der Stürmer dürfte wieder einsatzfähig sein.

Zu viele Gedanken über den Gegner scheinen sich derweil die Young Boys nicht zu machen. "Wir gehen dieses Spiel nicht anders an als andere", sagt Mario Raimondi. Nach vier Siegen und 13 Toren zum Rückrundenstart befinden sich die Berner im Höhenflug und haben entsprechend Selbstvertrauen. "GC muss sofort merken, dass wir ein Heimspiel haben", gibt Torhüter Marco Wölfli stürmische Parolen aus. Der Internationale wird erstmals in dieser Saison im Cup zum Einsatz gelangen, nachdem er im K.o.-Wettbewerb im Herbst jeweils Ersatzkeeper Paolo Collaviti hat Platz machen müssen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:00 
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AZonline.ch, 05.03.2009

YB auch im Cup souverän

Die Young Boys stehen zum dritten Mal seit 2005 in den Cup-Halbfinals. Dank einer erheblichen Steigerung nach der Pause schlugen die Berner die Grasshoppers vor eigenem Publikum 3:0.
Saif Ghezal, Xavier Hochstrasser und Seydou Doumbia schossen die Tore nach der Pause. Für einmal fand die YB-Viertelstunde schon unmittelbar nach der Pause statt.


Jetzt, zu Beginn der zweiten Halbzeit, spielten die Berner endlich den Tempo-Fussball, mit dem sie zuletzt auch in der Meisterschaft die Gegner überfuhren. Jetzt setzten sie die in der ersten Halbzeit zwar umsichtig verteidigenden, aber eben auch nicht bedrängten Grasshoppers unter Druck.

Gilles Yapi spielte nun einige Meter weiter vorne, Alberto Regazzoni lief mit mehr Tempo auf seine Gegenspieler zu, und die Emotionen der Zuschauer wurden mit der einen oder anderen (Flug-)Einlage geweckt.

Noch bevor die Startviertelstunde der zweiten Halbzeit zu Ende war, veredelte Saif Ghezal die Bemühungen der Berner zum letztlich entscheidende Führungstor. Der Abwehrchef überragte nach einem Corner Mario Raimondis im Strafraum Freund und Feind und lenkte den Ball zum 1:0 ins Netz (56.).

Danach entwickelte sich das Spiel so, wie es die Berner lieben. Das Patt im Mittelfeld löste sich auf, das engmaschige Netz in der GC-Platzhälfte wurde beiseite gelegt. Und es fielen weitere Tore.

Hochstrasser und Doumbia konnten den Ball jeweils innerhalb des Strafraums annehmen und GC-Keeper Eldin Jakupovic nach wenigen Schritten und aus kurzer Distanz bezwingen (67./70.). Für den Afrikaner Doumbia war es in diesem Jahr schon das fünfte Tor als Joker, nachdem er zuletzt in der Super League in drei Spielen hintereinander und insgesamt viermal von der Ersatzbank kommend getroffen hatte.

Young Boys - Grasshoppers 3:0 (0:0).

Stade de Suisse. - 10 758 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 56. Ghezal 1:0. 67. Hochstrasser 2:0. 70. Doumbia 3:0.

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Christian Schwegler, Yapi, Hochstrasser, Raimondi (84. Bastians); Regazzoni (64. Doumbia), Schneuwly, Varela (76. Pereyra).

Grasshoppers; Jakupovic; Rolf Feltscher, Vallori, Colina, Voser; Schultz, Salatic; Lulic (26. Zuber), Linz, Zarate; Bobadilla (73. Karapetsas).

Bemerkungen: Young Boys ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Affolter (verletzt), Grasshoppers ohne Cabanas (gesperrt) sowie Smiljanic, Dos Santos und Callà (alle verletzt). Verwarnungen: 16. Zarate (Unsportlichkeit/Handspiel). 31. Vallori (Foul). 50. Zuber (Foul). 54. Salatic (Foul). 57. Bobadilla (Unsportlichkeit). (sda)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:00 
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drs.ch, 05.03.2009

YB im Cup-Halbfinal

Die Young Boys haben ihren Siegeszug auch im Schweizer Cup fortgesetzt. Das Team von Trainer Petkovic zog mit einem klaren 3:0-Sieg über die Grasshoppers zum dritten Mal seit 2005 in die Halbfinals ein.

Für einmal fand die YB-Viertelstunde schon unmittelbar nach der Pause statt. Nach einer torlosen ersten Halbzeit spielten die Berner endlich den Tempo-Fussball, mit dem sie zuletzt auch in der Meisterschaft die Gegner überfuhren.

Ghezal mit der erlösenden Führung

Noch bevor die Startviertelstunde der zweiten Halbzeit zu Ende war, veredelte Saif Ghezal die Bemühungen der Berner mit dem so wichtigen Führungstor. Der tunesische Abwehrchef gewann nach einem Raimondi-Corner das Kopfball-Duell gegen Colina und und lenkte den Ball zum 1:0 ins Netz (56.).

Doumbia sorgt für Torgefahr

Danach entwickelte sich das Spiel so, wie es die Berner lieben. Das Patt im Mittelfeld löste sich auf, das engmaschige Netz in der GC- Platzhälfte wurde beiseite gelegt. Und nach der Einwechslung von Edel-Joker Seydou Doumbia fielen auch die weiteren Tore. Zunächst legte der Ivorer für Xavier Hochstrasser auf, der in der 67. Minute auf 2:0 erhöhte.


Und nur wenig später sorgte Doumbia mit seinem fast schon obligaten Torerfolg für die endgültige Entscheidung. Für den Afrikaner war es in diesem Jahr schon das fünfte Tor als Joker, nachdem er zuletzt in der Super League in drei Spielen hintereinander getroffen hatte. (si/eli)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:02 
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BAZ, 05.03.2009

Krawalle nach Cup-Match YB - GC in Bern

Rivalisierende Fangruppen sind gestern am Abend nach dem Fussballcupspiel zwischen den Berner Young Boys und den Zürcher Grasshoppers mit Gewalt aufeinander losgegangen.

Bei den Ausschreitungen in der Nähe des S-Bahn-Bahnhofs Wankdorf wurde auch die Polizei angegriffen, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Zudem seien zahlreiche Sachbeschädigungen angerichtet worden. Mindestens eine Person wurde verletzt. Die Polizei hatte vor und während dem Match mehrere Personen angehalten.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:07 
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Berner Zeitung, 05.03.2009

Doumbia – Sinnbild des Höhenflugs

Nach verhaltener Leistung vor der Pause ist der Cup-Viertelfinal gegen GC für YB zu einem lockeren Spaziergang geworden – auch dank Höchsttempo-Fussballer Doumbia. Die Berner siegten 3:0 und warten auf den Halbfinalgegner.

Die YB-Fans haben einen neuen Liebling. Einen, der viel weniger spielen darf als er möchte. Einen, der in der Elfenbeinküste aufgewachsen ist und im Sommer aus Japan kam. Der manchmal schneller ist als der Ball – auf jeden Fall schneller als alle Gegenspieler in der Schweiz: Seydou Doumbia. Er macht auf dem Feld oft Dinge, die niemand erwartet – wie eine Tischbombe steckt er voller Überraschungen. Vielleicht liegt Letzteres daran, dass Doumbia an Silvester 1987 geboren wurde...

Spuren hinterlassen

Der Stürmer war auch gestern im Cup-Viertelfinal gegen den Grasshopper-Club die Attraktion des Spiels. Er wurde von Trainer Vladimir Petkovic in der 64. Minute eingewechselt – beim Stand von 1:0, nachdem Saif Ghezal in der 56. Minute eine Cornerflanke Mario Raimondis eingeköpfelt hatte. Doumbia also betrat das Feld, der YB-Anhang jubelte und feierte – sozusagen zum Voraus, aber mit gutem Grund: Drei Minuten später bediente Doumbia mit einem schönen Pass Xavier Hochstrasser, der auf unkonventionelle Art zum 2:0 traf. Weitere drei Minuten später erzielte der Wirbelwind nach Vorarbeit von Marco Schneuwly und Gilles Yapi das 3:0. Der Publikumsliebling hatte im Drei-Minuten-Takt deutliche Spuren hinterlassen. Im Cup weist er nun nach vier Spielen fünf Tore auf, in der Meisterschaft brachte es Doumbia bisher auf 9 Tore in 18 Einsätzen – im Durchschnitt löst er in der Super League alle 56 Minuten Torjubel aus. Teamkollege Christian Schwegler sagte lächelnd, die Widersacher bekämen mittlerweile bereits ein mulmiges Gefühl, wenn sich Doumbia an der Seitenlinie zum Einsatz bereit mache. Einen solchen Trumpf kann in der Liga kein anderer Klub präsentieren. Doumbias sagenhafter Lauf in Zahlen: Gegen Sion in der 65. Minute eingewechselt und in der 69. Torschütze, gegen Aarau ab der 67. Minute auf dem Rasen und dann in der 75. und 89. Minute treffsicher, gegen Luzern ab der 77. Minute eingesetzt und in der 90. jubelnd abdrehend. Man zieht den Hut!

Während bei YB Spieler wie Thomas Häberli, David Degen und Baykal 94 Minuten auf der Ersatzbank bleiben mussten, standen GC-Trainer Hanspeter Latour als Alternativen nur vier 18-jährige und ein 17-jähriger Feldspieler zur Verfügung. Auch im Bereich der Ersatzleute waren zwischen YB und GC deutliche Unterschiede auszumachen.

Die Berner waren vor der Pause spielbestimmend und setzten nach dem Wechsel zu einem fulminanten Sturmlauf an, der den Berner Teil unter den 10758 Zuschauern begeisterte. GC dagegen zerfiel in seine Einzelteile, so dass Trainer Hanspeter Latour später festhalten musste, «in der zweiten Halbzeit chancenlos» gewesen zu sein.

YB muss nun zwei Wochen warten, bis die anderen Viertelfinals durchgeführt sind und die Halbfinals ausgelost werden. Klar ist: Der Final findet am Mittwoch, 20. Mai, in Bern statt. Doumbia muss sich gedulden. (Berner Zeitung)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:15 
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Berner Zeitung, 05.03.2009

Young Boys auch im Cup souverän

Die Berner Young Boys qualifizierten sich als erstes Team für die Halbfinals im Schweizer Cup.

Dank einer erheblichen Steigerung nach der Pause schlugen die Berner die Grasshoppers vor eigenem Publikum 3:0. Saif Ghezal, Xavier Hochstrasser und Seydou Doumbia schossen die Tore nach der Pause zum fünften Sieg im fünften Spiel seit der Winterpause.

Für einmal fand die YB-Viertelstunde schon unmitelbar nach der Pause statt. Jetzt, zu Beginn der zweiten Halbzeit, spielten die Berner endlich den Tempo-Fussball, mit dem sie zuletzt auch in der Meisterschaft die Gegner überfuhren. Jetzt setzten sie die in der ersten Halbzeit zwar umsichtig verteidigenden, aber eben auch nicht bedrängten Grasshoppers unter Druck. Gilles Yapi spielte nun einige Meter weiter vorne, Alberto Regazzoni lief mit mehr Tempo auf seine Gegenspieler zu, und die Emotionen der Zuschauer wurden mit der einen oder anderen (Flug-)Einlage geweckt.

Als sich das Patt löste

Noch bevor die Startviertelstunde der zweiten Halbzeit zu Ende war, veredelte Saif Ghezal die Bemühungen der Berner zum letztlich entscheidende Führungstor. Der Abwehrchef überragte nach einem Corner Mario Raimondis im Strafraum Freund und Feind und lenkte den Ball zum 1:0 ins Netz (56.). Danach entwickelte sich das Spiel so, wie es die Berner lieben. Das Patt im Mittelfeld löste sich auf, das engmaschige Netz in der GC-Platzhälfte wurde beiseite gelegt.

Und es fielen weitere Tore. Hochstrasser und Doumbia konnten den Ball jeweils innerhalb des Strafraums annehmen und GC-Keeper Eldin Jakupovic nach wenigen Schritten und aus kurzer Distanz bezwingen (67./70.). Für den Afrikaner Doumbia war es in diesem Jahr schon das fünfte Tor als Joker, nachdem er zuletzt in der Super League in drei Spielen hintereinander und insgesamt viermal von der Ersatzbank kommend getroffen hatte.

Young Boys - Grasshoppers 3:0 (0:0)
Stade de Suisse. - 10'758 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 56. Ghezal 1:0. 67. Hochstrasser 2:0. 70. Doumbia 3:0.
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Christian Schwegler, Yapi, Hochstrasser, Raimondi (84. Bastians); Regazzoni (64. Doumbia), Schneuwly, Varela (76. Pereyra).
Grasshoppers: Jakupovic; Rolf Feltscher, Vallori, Colina, Voser; Schultz, Salatic; Lulic (26. Zuber), Linz, Zarate; Bobadilla (73. Karapetsas).
Bemerkungen: Young Boys ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Affolter (verletzt), Grasshoppers ohne Cabanas (gesperrt) sowie Smiljanic, Dos Santos und Callà (alle verletzt). Verwarnungen: 16. Zarate (Unsportlichkeit/Handspiel). 31. Vallori (Foul). 50. Zuber (Foul). 54. Salatic (Foul). 57. Bobadilla (Unsportlichkeit).

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:18 
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Berner Zeitung, 05.03.2009

YB dank 3:0 gegen GC im Cup-Halbfinal

Der erste Viertelfinal im Schweizer Cup bringt die beiden formstärksten Teams der Axpo Super League zusammen: Die Young Boys und die Grasshoppers (20.15 Uhr/live auf Bernerzeitung.ch/Newsnetz).

In der ersten Halbzeit fehlte dem Spiel der Young Boys über weite Strecken die Präzision. Deshalb kamen die Berner nicht ernsthaft gefährlich vors Tor von Eldin Jakupovic. Auf der anderen Seite war GC mit Kontern ansatzweise gefährlich. Doch zu mehr als einigen Distanzschüssen von Alain Schultz reichte es GC nicht.

Nach dem Seitenwechsel übernahm YB konsequent das Spieldiktat. Und als Saif Ghezal nach einem Corner in der 56. Minute zum 1:0 einnickte, war dies de facto auch schon die Entscheidung. GC fiel für einen Moment komplett auseinander. Edeljoker Seydou Doumbia brauchte nur gerade sechs Minuten, um mit einer Vorlage auf Xavier Hochstrasser und einem eigenen Treffer die Partie endgültig zu entscheiden. Die ersatzgeschwächten Grasshoppers waren in keiner Pahse fähig, auf den Rückstand zu reagieren.

94. Min: Schlusspfiff. So, das wars. Am Ende setzt sich YB klar durch. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Nach dem ersten Gegentor durch Saif Ghezal waren die Zürcher nie zu einer Reaktion fähig.

93. Min: Noch eine Minute durchhalten...

90. Min: Vier Minuten Nachspielzeit!?!?!?!?!

90. Min: Das wird wieder eine Saison ohne «Chübu» für Hanspeter Latour. Und wenn der Cupsieger am Ende nicht Basel, YB oder FCZ heisst, dann ist GC im nächsten Jahr resp. in der nächsten Saison auch international nicht vertreten. Es sei denn, die Grasshopeprs schieben sich in der Meisterschaft noch vor eine der genannten Mannschaften.

87. Min: Manchester United geht bei Newcastle United 2:1 in Führung. Wir vermelden das, weil im Wankdorf alias Stade de Suisse die Luft ein bisschen bis ein bisschen viel draussen ist.

85. Min: Felix Bastians kommt für Raimondi. Es ist ein Ausgeplempere jetzt. YB sucht ein bisschen den vierten Treffer, GC (und vor allem Jakupovic) versucht diesen ein bisschen zu verhindern.

83. Min: Aktueller Umfragestand:
War Penalty: 52%
Kein Penalty: 28%
Kann, muss aber nicht: 20%
Spielt aber jetzt auch keine grosse Rolle mehr.

82. Min: Gut 10'000 Zuschauer haben sich ins Stade de Suisse verirrt. GC probiert es nun mit einem Freistoss, dann mit einem Corner. Vergeblich.

81. Min: Gelbe Karte gegen Christian Schwegler.

77. Min: Natürlich läuft seit zwei Minuten die berühmte YB-Viertelstunde. Jetzt muss sie aber eine GC-Viertelstunde werden, soll hier nochmals etwas Spannung aufkommen.

76. Min: Varela darf sein Gemüt abkühlen. Guillermo Ariel Pereyra kommt für den heissblütigen Offensivspieler. Pereyra gibt sein Debüt im YB-Dress.

75. Min: Karapetsas (18) kommt für Bobadilla. Hat Latour die Partie aufgegeben? Der beste Torschütze der Grasshoppers war zuletzt allerdings auch etwas angeschlagen und wurde auch von Carlos Varela provoziert. Es gibt sicher Gründe, gute Gründe, für diesen Wechsel. Spielpraxis für den jungen Angreifer gehören eher nicht in die Kategorie der guten Gründe.

73. Min: Jetzt wäre Hanspeter Latour wohl gerne ein Eishockey- oder Unihockey- oder Volleyball- oder Handball-Trainer (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Dann könnte er jetzt ein Timeout nehmen.

70. Min: 3:0 durch Doumbia. Lange braucht der Mann von der Elfenbeinküste nicht. Auch in der vierten Partie in Folge trifft er, nachdem er das 2:0 noch vorbereitet hatte. Sechs Minuten auf dem Platz. Bilanz. Eine Vorlage, ein Tor. Nicht schlecht.

67. Min: 2:0 durch Hochstrasser. Doumbia erobert einen Ball und dann geht es blitzschnell. Xavier Hochstrasser wird in die Tiefe lanciert, und der U21-Internationale trifft mit dem Aussenrist.

64. Min: Jetzt ist Edeljoker Seydou Doumbia da. Er ersetzt Alberto Regazzoni.

63. Min: Achtung, aufgepasst. Doumbia kommt bald!

60. Min: Die Grasshoppers müssen jetzt reagieren, nachdem sie eigentlich nur wenig zugelassen hatten. Wie fest werden sie öffnen?

57. Min: Gelb für Raul Bobadilla, der etwas unsanft gegen Torschütze Ghezal einstieg. Nach einem kurzen Check kann Ghezal wieder mitspielen.

56. Min: 1:0 für YB durch Ghezal. Corner für YB. Der zweite. Nach dem Eckball stieg Ghezal zwar nicht am höchsten, aber hatte das bessere Timing als Gegenspieler Colina. Tor.

54. Min: Wieder Gelb gegen GC. Diesmal trifft es Veroljub Salatic. Er stoppte den Vorstoss von Christian Schwegler.

53. Min: Jetzt kommen die Emotionen, und wann die Tore? Eckball für GC. Also zumindest noch nicht nach diesem Corner.

50. Min: Gelb für Zuber wegen Stoffbremse gegen Christian Schwegler.

49. Min: Wieder wollen die Berner einen Penalty. Diesmal aber zu unrecht. Hochstrasser fällt selber. Der GC-Verteidiger wollte den Ball spielen. Aber es wäre nicht der erste Umfaller des jungen Mittelfeldspielers gewesen, der zu einem Penalty führt... Es war übrigens wieder Vallori gewesen. Ob er die Partie zu Ende spielt.

48. Min: Ufff... Durchatmen bei YB. Linz schlenzt einen Ball Richtung weiten Pfosten, doch die beiden heransprintenden GC-Stürmer kommen einen Hauch zu spät.

46. Min: Die Partie läuft wieder. Und wieder hat YB die erste Chance. Wieder aus der Distanz. Wieder daneben.

Einige Unverbeserliche wieder mal mit Rauch und Feuer. Wie auch schon hier erwähnt: Im Mutterland des Fussball herrscht jeweils eine grossartige Stimmung mit Sitzplätzen und ohne Feuerwerk.

Der Kunstrasen ist wieder frei für die zweite Halbzeit. YB muss seine Präzision wieder finden. Wo ist nur das Selbstvertrauen aus den vier Siegen zum Auftakt der Rückrunde. Da wird wohl Doumbia bald für Angst und Schrekcen in der GC-Abwehr sorgen (wollen). GC wird weiter auf seine Igel-und-Konter-Taktik setzen. Vor allem Alain Schultz, der ja im Winter als Offensiver aus Wohlen gekommen ist und heute Cabanas im defensiven Mittelfeld vertritt, zeigte gute Ansätze.

Pause: Vallori gab also zu, dass er den Gegenspieler berührt hatte, was eigentlich Foul bedeutet. Und dann wäre die Partie für ihn wohl auch schon zu Ende. Aber stimmen Sie selber ab, ob es ein Penalty war oder nicht. Links in der Umfrage. Zur kleinen Hilfe haben wir zwei Screenshots aus der Üebrtragung von SF eingefügt.

45. Min: Pause. Es war noch nicht der ganz grosse Knüller mit guten Chancen. Immerhin ein nicht gepfiffener Penalty nach einem Foul von Vallori. Und dieser gibt im Pauseninterview zu, dass er Varela berührt hatte und es auch ein Foul war.

Jetzt muss auch Jakupovic richtig eingreifen. Distanzschuss von Yapi, aber kein Problem für den GC-Goalie.

So, es gibt keinen Grund (qualifitativ) nachzuspielen. Es gibt aber eine Minute.

GC versucht es wieder aus der Distanz. Diesmal ist es Bobadilla, der Wölfli beschäftigt.

44. Min: Vallori zupft an Regazzonis Trikot. Heisses Spiel am Strafraum und mit gelber Karte vorbelastet.

43. Min: Zuber taucht gefährlich vor Wölfli auf, kann aber gerade noch gestört werden von Saif Ghezal.

41. Min: Im Mittelfeld passieren den Young Boys jetzt (zu) viele Fehlpässe. Auf der anderen Seite wagt Schultz auch Schüsse aus der Distanz, die aber bisher noch nicht aufs Tor kamen. Wir vermissen dagegen Linz, der völlig abgetaucht ist.

39. Min: Latour fordert sein Team auf, ohne Foul zu spielen, wenn die Young Boys jeweils in der Nähe des Strafraums sind. Offenbar fürchtet sich der GC-Trainer vor den stehenden Bällen von YB. Jetzt gibt einen solchen, aber nicht wegen Foul, sondern Corner. GC kann klären.

38. Min: Auf der Tribüne sitzt neben der SVP-Fraktion (nicht eine politische Fraktion) auch eine FCZ-Fraktion (nicht direkt neben): Bernard Challandes, Fredy Bickel und André Ladner beobachten die beiden Teams.

36. Min: Uiii... Alain Schultz vergibt die Chance zur Führung für GC. Der Schuss des Aargauers streift ganz knapp am linken Pfosten vorbei.

34. Min: Sie dürfen weiterhin F5 zur Aktualisierung drücken, aber es ist zu befürchten, dass das Spiel im Moment darauf nicht reagiert.

31. Min: Foul von Vallori an Schneuwly gerade an der Strafraumgrenze. Raimondi oder Varela? Es ist Raimondi, aber flach und direkt in die Mauer. Kunstschütze buchstabiert sich anders. Nachzutragen ist noch die gelbe Karte für Vallori nach seinem Foul mit zwei gestreckten Beinen. Verstanden hats der Mallorquiner indes nicht. Es ist immer wieder erstaunlich...

30. Min: Varela scheint in Form zu sein. Er ist permanent am «Wäfele».

29. Min: Die Young Boys finden jetzt immer weniger einen Weg durch die Abwehr der Hoppers. An der Seitenlinie dirigiert Latour seine Equipe quasi zentimetergenau.

28. Min: Zweiter Corner für GC. Aber auch zum zweiten Mal keine Gefahr.

26. Min: Jetzt wird gewechselt. Das ist natürlich bitter für GC, das ja sonst schon zahlreiche Verletzte hat.

25. Min: Lulic muss raus. Er läuft nicht mehr rund. Steven Zuber (17) wird bald kommen.

22. Min: YB versucht das Spiel zu kontrollieren, aber GC wird mit seinen Kontern immer gefährlicher.

20. Min: Gut 20 Minuten sind gespielt. Und GC kommt auf. Schöner Pass auf Linz, der den Ball aber nicht richtig trifft. Ähm, nicht trifft.

19. Min: Zarate sah noch irgendwann in dieser Startphase die gelbe Karte. Warum auch immer.

18. Min: Freistoss für YB an der Grundlinie, aber GC fängt den Ball und kontert. Kontert langsam. Aber Wölfli muss erstmals eingreifen nach dem Schuss von Voser.

16. Min: YB will einen Penalty. Und es hat recht. Vallori hat Varela berührt, den Ball nicht. Und das ist normalerweise Penalty... Pech wohl, dass es Varela war, der fiel. Er ist nicht gerade als Fels in der Brandung bekannt. Eher als Brandung im Feld (oder so).

15. Min: Nach dem Starfurioso (nicht wirklich) kommt jetzt GC zum ersten Eckball. Aber auch der bringt Wölfli nicht zum Heulen.

13. Min: Wir nähern uns dem Tor. Schuss von Gilles Yapi Yapo, doch der dreht am rechten Pfosten vorbei. Jakupovic beweist gutes Augenmass.

12. Min: Wir notieren den ersten Abschluss von YB. Carlos Varela aber im Stile eines Chancentodes.

11. Min: Ausser dem «Stangerlschuss» von Linz waren die Gäste noch nicht wirklich offensiv am Spiel beteiligt. Dabei wollte doch GC-Trainer die Dreierabwehr unter Druck setzen. Aber Schwegler und Raimondi arbeiten gut zurück, so dass dann eine Arte Fünferabwehr daraus wird.

9. Min: Und schon wieder ein Hauch von Gefahr. YB spielt sich durch, doch dann verstolpert der YB-Angreifer.

8. Min: Gefährliche Flanke, Jakupovic mit Mühe, weil etwas überrascht. Aber letztlich keine Gefahr.

6. Min: Man merkt schon jetzt, dass die Young Boys den Ball auf dem Plastikrasen schnell laufen lassen wollen. Ausser Schwegler wirft ein, dann fliegt der Ball jeweils in den Strafraum.

4. Min: Erste Chance der Partie für GC. Roland Linz, der Mann mit der Zahnspange, schiesst und streichelt die Lattenoberkante.

3. Min: Es ist Cup, es ist Viertelfinal, es ist YB - GC: ein Strassenfeger? Nichts da. Viele schwarze Sitze sind zu sehen. Nur rund 6000 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt. Eigentlich ein Hohn. aber dafür sitzen jetzt alle vor dem Computer und verfolgen die Partie an unserem Liveticker und hämmern auf die F5-Taste, um am Ball zu bleiben (unwahrscheinlich), oder sitzen vor dem Fernseher (hm...)

2. Min: Erster weiter Einwurf von Christian Schwegler. Die GC-Abwehr kann die Situation aber klären.

1. Min: So, Massimo Busacca hat die Partie angepfiffen.

20.15 Uhr: Das sind die Aufstellungen:

Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; Hochstrasser, Yapi; Christian Schwegler, Raimondi; Varela, Schneuwly, Regazzoni.

GC: Jakupovic; Feltscher, Vallori, Colina, Voser; Schultz (!), Salatic; Lulic, Zarate; Linz und Baobadilla.

20.14 Uhr: Die Spieler kommen aufs Feld, Latour feuert seine Jungs nochmals richtig an. Ueli Maurer ist auch, neben der weiteren SVP-Prominenz.

20.10 Uhr: Bisher haben ja jeweils die Auswärtsteams gewonnen. Gibt es also einen Heimnachteil? Das letzte Team, das die Young Boys bezwang, waren eben die Grasshoppers.

20.08 Uhr: Im Stade de Suisse ist eigentlich alles bereit für den Cup-Knüller. GC versucht mit einem Zweimann-Sturm gegen die Dreier-Abwehr der Berner anzukommen. Dafür werden wohl die offensiven YB-Mittelfeldspieler etwas mehr Platz über die Seiten vorfinden. Vielleicht.

Vor dem Rückrundenstart hatte GC-Trainer Hanspeter Latour Zweifel geäussert, ob die Young Boys in den Titelkampf würden eingreifen können. Nun, einen Monat und vier YB-Siege später, sagte der Berner über den Cup-Kontrahenten: «Sie sind die Mannschaft der Stunde. Sie haben bewiesen, dass sie noch Reserven haben. Wer in zwei Spielen Penaltys verschiesst und dann trotzdem gewinnt...»

Doch Latour, der gewöhnlich die Ausgangslage vor (Spitzen-)Spielen vorsichtig kommentiert, schiebt diesmal seinem Team nicht a priori die Rolle des Aussenseiters zu. Die Grasshoppers sind in der Rückrunde ebenfalls noch ohne Niederlage, sie haben die Partien gegen das Spitzenduo FCZ und Basel schadlos überstanden und zuletzt dreimal in Folge kein Gegentor kassiert. «In Anbetracht unseres Programmes sind wir mit acht Punkten aus vier Spielen gut gestartet», so Latour.

GC und der psychologische Vorteil

Er verweist zudem auf (ur-)alte Cup-Weisheiten. «Im Cup haben wir niemanden vor uns. Alle sind gleich gestellt.» Zudem habe GC den psychologischen Vorteil, dass es sich im Falle einer (späteren) Final-Qualifikation auf «ein Endspiel im Stade de Suisse freuen» könne. «Und was hat YB, wenn es im Final steht?», lautete Latours rhetorische Frage. «Sie haben dann einfach ein Heimspiel mehr...»

Einen weiteren (möglichen) psychologischen Vorteil will Latour offenbar nicht in den Mittelpunkt rücken. Die Zürcher waren am 31. August das letzte Schweizer Team, das die Young Boys bezwingen konnte. Ein Motivationstrick vor dem Cup-Knüller? «Ich werde dem Team dieses Spiel nicht im Detail erklären. Denn damals spielten bei uns Akteure eine wichtige Rolle, die diesmal fehlen: Cabanas, Smiljanic, Mikari, Sabanovic, Callà.»

Im Cup erstmals mit Wölfli

Zu viele Gedanken über den Gegner scheinen sich derweil die Young Boys nicht zu machen. «Wir gehen dieses Spiel nicht anders an als andere», sagt Mario Raimondi. Nach vier Siegen und 13 Toren zum Rückrundenstart befinden sich die Berner im Höhenflug und haben entsprechend Selbstvertrauen. «GC muss sofort merken, dass wir ein Heimspiel haben», gibt Torhüter Marco Wölfli stürmische Parolen aus. Der Internationale wird erstmals in dieser Saison im Cup zum Einsatz gelangen, nachdem er im K.o.-Wettbewerb im Herbst jeweils Ersatzkeeper Paolo Collaviti hat Platz machen müssen.

Trainer Vladimir Petkovic dürfte derweil seine Stürmer und Dränger zu Geduld auffordern. «Es wird ein taktisches Spiel. Etwas anderes ist wegen der defensiven Stärke von GC nicht zu erwarten», sagt der kroatische YB-Coach. Petkovic, der in der letzten Saison Bellinzona in den Cup-Final geführt hatte, gab zu, dass dies für YB «ein Spiel ist wie jedes andere auch». YB müsse im Gegensatz zu anderen Teams nicht alles auf den Cup setzen, weil es nun eben in der komfortablen Situation sei, in beiden Titelrennen mitzumischen.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:37 
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29
Beiträge: 1036
super cupspiel gsi. langsams aber sicher macht mir yb angscht und zwar im positive sinn.

Pereyra het bi sim erschte isatz, ganz gueti übericht zeigt und suberi päss gschpielt, dä giu chönnt no zu üs passe! :D

:wave:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 10:55 
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Überzeugend in den Cup-Halbfinal

Etwas mehr als 10'000 Zuschauer waren ins STADE DE SUISSE gekommen, um den Cup-Klassiker zwischen YB und GC zu sehen. Vorweg: Die Abwesenden haben an diesem Abend etwas verpasst.

Die beiden Teams starteten engagiert. YB besass mehr Spielanteile und liess den Ball laufen, GC verteidigte gut. In der ersten Halbzeit blieben gute Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Der Ball wurde zwar von beiden Teams oft in Richtung Tor geschossen, doch entweder flogen die zahlreichen Schüsse den beiden Goalies direkt in die Arme oder sie verfehlten das Ziel. Für die beiden «heissesten» Szenen bis zur Pause sorgten Carlos Varela und GC’s Alain Schultz. Varela wurde von GC-Verteidiger Vallori von den Beinen geholt, der fällige Pfiff von Schiedsrichter Busacca blieb jedoch aus (16.). Auf Seiten der Grasshoppers verpasste Schultz den Führungstreffer, als er freistehend aus rund 12 Metern am linken Torpfosten vorbeischoss (36.).

Entschlossen starteten die Young Boys in die zweite Hälfte. Im GC-Strafraum ereigneten sich bald zwei Szenen, in welchen Schiedsrichter auch schon auf den Penaltypunkt gezeigt haben. Hochstrasser wurde zu Fall gebracht (50.), später riss ein GC-Verteidiger den aufgerückten Schneider zurück (52.). Dann fiel der wegweisende und wichtige Führungstreffer für YB: Saïf Ghezal setzte sich nach einem Raimondi-Corner im Luftduell gegen Colina durch und traf per Kopf in die entfernte Torecke zum 1:0 (56.). Von den Gästen war in dieser Phase des Spiels praktisch nichts mehr zu sehen. YB kontrollierte das Spiel und liess den Ball unter der Regie des omnipräsenten Gilles Yapi in den eigenen Reihen zirkulieren.

Und dann wurde Seydou Doumbia eingewechselt … Keine drei Minuten später lieferte der Ivorer den Assist zu Hochstrassers 2:0. Der Mittelfeldspieler verwertete den Pass Doumbias aus kurzer Distanz (67.). Weitere drei Minuten später war es dann Seydou Doumbia selbst, welcher nach einem Angriff über Yapi und Schneuwly zum 3:0 traf (70.). Die Partie war somit entschieden. In der Schlussphase hatten Raimondi mit einer Direktabnahme und Schwegler mit einem abgelenkten Weitschuss sogar noch weitere Torgelegenheiten.

YB überzeugt weiter und erreicht nach einer unterhaltsamen Partie gegen GC den Halbfinal des Schweizer Cups.

Stadion: STADE DE SUISSE Wankdorf Bern
Zuschauer: 10'758
Schiedsrichter: Busacca

Tore:
56. Ghezal (Kopfball; Raimondi) 1:0.
67. Hochstrasser (Rechtsschuss; Doumbia) 2:0
70. Doumbia (Rechtsschuss; Schneuwly) 3:0.
Auswechslungen:
26. Voser für Lulic.
64. Doumbia für Regazzoni.
73. Karapetsas für Bobadilla.
76. Pereyra für Varela.
84. Bastians für Raimondi.

Ersatz:
YB: Collaviti, Baykal, Häberli, Degen.
GC: Colomba, Daprelà, Lalombongo, Bundebele.

Bemerkungen:
YB ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Affolter (verletzt). GC ohne Cabanas (gesperrt), Smiljanic, Callà und Dos Santos (alle verletzt). Debüt für Guillermo Pereyra bei YB.

Verwarnungen:
16. Zarate (Hands), 31. Vallori (Foul), 50. Zuber (Foul), 54. Salatic (Foul), 58. Bobadilla (Foul), 81. Schwegler (Foul)


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 5. März 2009, 16:14 
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Berner Zeitung, 05.03.2009

Krawalle nach YB-Match: Polizei musste Wasserwerfer einsetzen

Nach dem Cupspiel kam es am Mittwochabend zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen. Um die Gruppen zu trennen setzte die Polizei Wasserwerfer und Gummischrot ein. Sie nahm mehrere Personen fest.

Bereits vor dem Match wurden Zürcher «Fans» wegen Pöbeleien gegen die Polizei und Sachbeschädigungen angehalten. Bis zum Matchende konnten diese wieder freigelassen werden.

Nach dem Match formierte sich eine grössere Gruppe aus dem GC-Fansektor und marschierte geschlossen zum S-Bahnhof Wankdorf. Die zum Teil vermummten Personen griffen auf der Winkelriedstrasse die Polizei an.

Dank dem Einsatz eines Wasserwerfers, von Gummischrot und Pfefferspray gelang es der Polizei, die Krawallmacher zum S-Bahnhof zu drängen. Dort bestiegen sie zwar den Zug, verliessen ihn aber unmittelbar darauf wieder.

Anschliessend kam es vor dem S-Bahnhof zu Ausschreitungen zwischen GC- und YB-«Fans». Die rivalisierenden Gruppen richteten dabei grossen Schaden an.

Eine Person verletzt - Auch YB-Fans werden angezeigt

Nachdem die beiden Fangruppen mit verschiedenen Zügen den Hauptbahnhof Bern erreicht hatten, konnten sie dort von der Polizei getrennt werden. Die letzten GC-Anhänger verliessen Bern kurz nach Mitternacht.

Wie die Polizei mitteilt, wurde bei den Auseinandersetzungen mindestens eine Person verletzt. Der GC-Fan musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Nach dem Spiel hielt die Polizei mehrere Beteiligte an, darunter auch YB-Anhänger. Einigen Krawallmachern droht eine Strafanzeige.

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