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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 11:19 
 
Tipp für heute:

Young Boys Bern - FC Thun 4-2
Zuschauer: 18'958

YB: 2xFrimpong 2xJoao Paulo
Thun:egal


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 13:44 
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Registriert: Samstag 16. Juni 2007, 12:45
Beiträge: 55
Denke es wir nid so liecht gege Thun. den totgeglaubte leben länger! aber glaube scho das mer diheime gwünned. und hoffe das de jp mal zerst uf de bank hocked und nie meh en penalty schüst. den finde es isch gar nid so nen guete stürmer wie alli sege würde eher uf jüngeri setze wie de Schneuwly. ufstelle wür ich so:

---------------Wölfli------------------
------------------------------------------
Schwegler--Tiago--Mangane--Raimondi
------------------------------------------
------------------Yapi-------------------
Varela-----------------------Regazzoni
------------------Yakin------------------
------------------------------------------
----------Frimpong--Schneuwly-------

und wen de andermatt uf die dummi idee mit nur einere spitze will spille:

---------------Wölfli------------------
------------------------------------------
Schwegler--Tiago--Mangane--Raimondi
------------------------------------------
--------Yapi-------Hochstrasser--------
Varela-----------------------Regazzoni
------------------Yakin------------------
------------------------------------------
----------------Frimpong----------------

Finde Eifach mer söll de junge chance ge will viel besser sind dalternative au ned!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 17:45 
 
Entäuschendes Spiel, Schlechte Stimmung...
Wir sind wieder in der Realität.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 18:33 
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Registriert: Samstag 17. März 2007, 18:03
Beiträge: 614
Wohnort: Rapperswil BE
Fazit:

BSC Young Boys - FC Thun 0:0

---

Positiv

+ YB hatte viele Chancen
+ Thun kam zu keiner einzigen wircklich gefährlichen Chance
+ Über 23'000 Zuschauer

Positive Spieler:

Varela, Schwegler, Mangane

Negativ

- Langweiliges Spiel
- Kein Tor, nur ein Punkt (Vorallem weil Thun natürlich mit 11 man 90 min. hinten stand)
- Viele Chancen vergeben
- Schlechte Stimmung, voller Sektor D aber immer noch sehr leise

Negative Spieler:

Joao Paulo, Reggazoni
-

_________________
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 18:37 
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Registriert: Samstag 7. April 2007, 16:18
Beiträge: 321
Wohnort: Münchenbuchsee
Schwach, schwach. Bin nicht der Typ, der rummotzt, aber gegen ein Thun, das zuhause gegen Aarau 1:5 verliert, muss schlicht und einfach gewonnen werden. Der Lichtblick war Schwegler, der einzige der lief und kämpfte und auch 1-2 gelungene Aktionen hatte. Yakin stand vor allem in der 1. Halbzeit immer herum, in der 2. spielte er ein wenig besser. Von den Stürmern gefiel mir Frimpong viel besser als Joao Paulo. Regazzoni versuchte immer dasselbe und blieb immer hängen. Varela war diesbezüglich nicht besser. Immerhin spielte Wölfli zu 0, was YB allerdings auch nicht weiter bringt. Die ganze Runde lief für uns, aber wir verpassten den Sprung auf Platz 2. Schade, schade!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. August 2007, 18:47 
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Registriert: Montag 28. Mai 2007, 18:18
Beiträge: 564
Wohnort: Breitsch / Ostkurve Bern
War ein typisches YB-Spiel. Chancen am Laufmeter werden nicht genutzt, man spielt über eine halbe Stunde gegen 10 Thuner, zu wenig Laufbereitschaft im Kollektiv und die Chance mit oben zu spielen versiebelt. Es tut mir leid, aber das reicht nicht einmal für einen Abstiegskanditat. Will man in Zürich nun überstehen muss eine Steigerung von 100% her, sonst ergeht es uns wohl änlich wie dem FC CC.
Mich würde einfach interessieren warum Andermatt einen Madou nicht auf dem Matchblatt hat und er Schneuwly nicht als 3. Stürmer bringt. Viel hätten wir ja nicht zu verlieren gehabt.
Ah ja da fällt mir noch etwas zu den so genannten Modefans...das Pfeifen war lächerlich. War etwa auf dem selben tiefen Niveau wie das Spiel.

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YOU'LL NEVER WALK ALONE


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 Beitrag Verfasst: Montag 20. August 2007, 09:59 
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Beiträge: 29376
Berner Zeitung; 20.08.2007

3. kids day bei YB-Thun

Der grosse Auftritt der kleinen Fans

22 kleine YB- und Thun-Fans durften am Kids Day mit den Stars einmarschieren. Etwa Marco: Erst nervös, dann begeistert.

«Angespannt» sei er, erzählt Marco Widmer, wenige Minuten vor dem Auftritt auf der ganz grossen Bühne: vor 23547 Zuschauern auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse. Hand in Hand mit YB-Crack Mario Raimondi. Ihm, seinem Lieblingsspieler, hatte Marco im Rahmen eines Wettbewerbs von «Berner Zeitung» und «Thuner Tagblatt» eine Postkarte kreiert und geschickt. 250 junge und jüngste YB-Fans hatten mitgemacht, eine Jury die 22 besten auserwählt. Unter ihnen der elfjährige Marco Widmer aus Busswil.

Zum dritten Mal stand das Kantonsderby zwischen YB und dem FC Thun im Zeichen der Kleinen. Der Kids Day lockte über 6000 junge Fussballfans ins Stadion. 22 von ihnen erlebten an diesem Nachmittag wohl unvergessliche Momente. Mitentscheidend für einen gelungenen Auftritt war der Gang in die Garderobe. Die Thuner und Berner Kids zogen sich freundschaftlich in derselben das korrekte Tenü über. Das T-Shirt – mit eigenem Namen und Unterschriften aller Spieler – durften die Jungs und Mädels behalten.

Und dann – das Herz schlägt schneller und höher – eintauchen in die Welt der grossen Fussballer. «Es het sich mega cool agfüehlt», schwärmt Marco, der heute sein erstes Training beim FC Diessbach absolviert. «Ich würde gern auch Profi werden.» Mario Raimondi sei nett gewesen. «Ich habe ihm erzählt, dass ich ihn besonders mag, weil wir am selben Tag Geburtstag haben.»

Pierre Hagmann

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 Beitrag Verfasst: Montag 20. August 2007, 10:00 
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Beiträge: 29376
Der Bund; 20.08.2007

Keine Antwort auf den Riegel

Das Stimmungsteam in schlechter Laune: Trotz klarer Überlegenheit musste sich YB gegen Thun mit einem 0:0 begnügen. Im Derby fehlten nicht nur die Tore. Den 23547 Zuschauern wurde magere Kost serviert.

Es war zwar nicht gerade so, dass Knie-Clown Speedy, der den symbolischen Anstoss vorgenommen hatte, vorzeitig für den Höhepunkt des Fussballnachmittags gesorgt hätte. Wer sich aber im Stade de Suisse aufhielt, um in erster Linie gut unterhalten zu werden, kam im Berner Derby nicht auf seine Kosten. Thun war nach Bern gereist, um möglichst lange das 0:0 zu halten (es gelang zum Ärger des Gegners bis zum Schlusspfiff). YB hätte sich am Kids Day mit stark reduzierten Eintrittspreisen für die jüngsten Besucher von einer guten Seite zeigen wollen. Es blieb beim Versuch.

Pfiffe zum Ausklang

Die 6120 Mädchen und Knaben unter den 23 547 Zuschauern hätten sich mehr als ein paar Torchancen gewünscht. Das Publikum ging in Anbetracht der zähflüssigen Darbietung lange Zeit geduldig mit den Mannschaften um und dokumentierte Nehmerqualitäten. Erst nach dem Spiel brachten zahlreiche YB-Anhänger ihren Unmut mit Pfiffen zum Ausdruck.

Die Young Boys waren zwar drückend überlegen, aber nicht in der Lage, wirkungsvoll zu stürmen. Der vielbeinige Abwehrriegel der Gäste durfte als mildernder Umstand angeführt werden. Dennoch war es nicht vermessen, vom Favoriten ein bisschen mehr zu erwarten – trotz Kräfte raubender Partie vom Donnerstag gegen Lens. Der Verlauf des Spiels war fast eine Kopie des Derbys vom 10.September 2005: Auch damals lagen die Vorteile nach einem humorlosen 0:0 auf Thuner Seite. «Wir sind enttäuscht», sagte YB-Trainer Martin Andermatt. «Wir haben die Geduld nicht aufgebracht, um den letzten Pass zum richtigen Zeitpunkt zu spielen.» Thun habe in der Regel alle Mann in die eigene Platzhälfte gestellt. «In der Endphase hatten wir die Chance, mit einem Tor doch noch andere Emotionen zu wecken.»

Regazzonis grosse Chance

Nicht, dass die Rega für einen fussballerischen Notfall eingeflogen wäre. Aber Alberto Regazzoni besass die Möglichkeit, in der Nachspielzeit eine dürftige YB-Leistung fürstlich zu entlöhnen. Der Schuss des eingewechselten Tessiners wurde von Patrick Bettoni mit dem linken Fuss pariert. Sieben Minuten zuvor hatte Hakan Yakin mittels Kopfball die Latte getroffen.

Aus Thuner Sicht bedeutete der Nachmittag ohne Tor einen Fortschritt, zumal João Paulo Di Fabio in der 58.Minute nach der zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen worden war. Die Erinnerung an das letzte Heimspiel gegen Aarau (2:5) war noch wach. Der Zweck heiligte die Mittel. YB, das Stimmungsteam, setzte den Reigen unterschiedlicher Darbietungen fort: mitreissend gegen Basel, schlecht in Neuenburg, wacker gegen Lens und schwach gegen Thun – welches Gesicht präsentieren die Berner am Samstag beim FCZ?

Albert Staudenmann
Telegramm/Noten Seite 12


Lens will Mangane

Gilles Yapi: Lange Pause?

Mittelfeldspieler Gilles Yapi verletzte sich im Derby gegen Thun ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste bereits nach 27 Minuten ausgewechselt werden. Heute wird der Ivorer untersucht.

«Es ist alles möglich», sagt YB-Teammanager Alain Baumann. «Aber wir hoffen noch, dass es nichts Gravierendes, zum Beispiel ein Kreuzbandriss, ist.» Unterdessen hat der RC Lens, YB-Gegner im Uefa-Cup, bekanntgegeben, an Kader Mangane interessiert zu sein. «Aber wir geben keine Spieler mehr ab», sagt Baumann. Mangane hat erst im Sommer von Xamax zu YB gewechselt.


fdr
Diszipliniert zu einem Punkt

Einer funktionierenden Defensivtaktik und einem starken Goalie Patrick Bettoni hat Thun das 0:0 gegen YB zu verdanken.

Emotional reagierten Trainer und Spieler des FC Thun auf das 0:0 gegen YB und den damit verbundenen Punktgewinn bei den Young Boys. Coach René van Eck liess seiner Freude unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Spielfeldrand unter wilden Gesten freien Lauf. Captain Alejandro Gavatorta stiess im Kabinengang einen Jubelschrei aus, und Präsident Kurt Weder gratulierte jedem Spieler einzeln. «Mit der Leistung in Bern haben wir eine überzeugende Reaktion auf das 2:5 gegen Aarau gezeigt», sagte Van Eck. Auch wenn bei Thun spielerisch noch einiges im Argen liegt, war die Einschätzung des Holländers richtig. Im Unterschied zum Spiel am vorletzten Wochenende präsentierte sich Thun kämpferisch verbessert, und die individuellen Fehler, die Thun gegen Aarau mehrfach unterlaufen waren, blieben weit gehend aus. «Zum Schluss waren wir gewaltig unter Druck. Dank einer starken Teamleistung haben wir einen glücklichen Punkt gewonnen», fasste Andres Gerber zusammen. Dass Thun ohne Gegentor blieb, hatte das Team auch Patrick Bettoni zu verdanken. Der Torhüter zeigte in der 74.Minute gegen den Kopfball von YB-Stürmer João Paulo und in der Nachspielzeit gegen den Schuss von Alberto Regazzoni zweimal eine starke Reaktion. Bettoni bewahrte seine Mannschaft damit vor einem Rückstand, der das Spiel im Wankdorf wohl zu Ungunsten der Gäste entschieden hätte.

YB-Ärger über Thuner Taktik

Dass sich die Young Boys nach der Partie über die defensive Ausrichtung der Thuner ärgerten und sich YB-Captain Hakan Yakin noch persönlich bei Van Eck darüber beklagte, kümmerte die Gäste nicht. «Wir wussten, dass YB unter der Woche im Uefa-Cup gegen Lens Kraft gelassen hatte und wollten so lange wie möglich ohne Gegentreffer bleiben», sagte der Thun-Trainer. «Und nach Di Fabios Platzverweis in der 58.Minute ging es für uns einzig über den Kampf.» Auf den Einwand, YB habe sein Team in der Schlussphase beinahe erdrückt, entgegnete Van Eck lapidar, auch das habe an diesem Nachmittag zur Thuner Taktik gehört.

Alexander Wäfler

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 Beitrag Verfasst: Montag 20. August 2007, 10:02 
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Der Bund; 20.08.2007

schwegler

«Fehlende Geduld»

YB-Verteidiger Christian Schwegler glaubt, die Young Boys seien gegen den FC Thun übermotiviert gewesen.

Wie gross ist die Enttäuschung über die Leistung der Young Boys gegen den FC Thun?

Christian Schwegler: Wir sind in erster Linie enttäuscht über das Resultat. Die Leistung war nicht so schlecht. Es ist sehr schwierig, gegen einen Gegner zu spielen, der derart defensiv spielt.

Aber YB haben doch die Ideen und das Durchsetzungsvermögen weit gehend gefehlt?

Wie gesagt, es ist enorm kompliziert, gegen acht, neun Spieler anzugreifen, die sich um den eigenen Strafraum postiert haben. Wir haben immer wieder versucht, eine Lücke zu finden. Aber nach der roten Karte gegen Di Fabio haben die Thuner einfach gar keinen Spieler mehr vorne gelassen. Sicher hat uns die Geduld gefehlt, wir hätten versuchen müssen, die Thuner mehr aus der Reserve zu locken. Das ist uns nicht gelungen.

YB hat wieder einmal eine Chance verpasst, vor stattlicher Kulisse Werbung zu betreiben…

…ja, es ist sehr schön, sind so viele Zuschauer ans Spiel gekommen. Vielleicht haben wir fast zu viel gewollt, vielleicht waren wir übermotiviert und wollten das Tor erzwingen. Diese fehlende Geduld war heute das Problem. Aber man darf nicht vergessen, dass wir trotzdem genügend Torchancen gehabt haben. Und immerhin haben wir erstmals in dieser Saison in der Super League zu null gespielt.

Dennoch, YB ist derzeit konstant inkonstant: überragend beim 5:1 gegen Basel, schwach beim 1:3 bei Xamax, gut bis sehr gut am Donnerstag beim 1:1 gegen Lens und jetzt gegen Thun wieder wenig berauschend.

Dafür habe ich auch keine Erklärung. Wichtig wäre für uns, die Heimspiele zu gewinnen. Trotz dieses Rückschlages gegen Thun bin ich aber überzeugt, dass wir in dieser Saison viel, sehr viel erreichen können. Es gibt immer solche Spiele, wo der Ball einfach nicht ins Tor geht.

Sie haben nach sechs Runden bereits auf drei Positionen gespielt, gegen Thun agierten Sie hinten links. Wo würde Trainer Schwegler den Spieler Schwegler aufstellen?

Ich spiele gerne im Mittelfeld, gegen Thun hat es hinten links auch gut geklappt. Am liebsten bin ich aber Rechtsverteidiger.

Interview: Fabian Ruch

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 Beitrag Verfasst: Montag 20. August 2007, 10:03 
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Berner Zeitung; 20.08.2007

Stefan Glarner

«Hatten nichts zu verlieren»

Thun-Verteidiger Stefan Glarner sagt, sein Team könne auf Grund der Voraussetzungen zufrieden sein mit dem 0:0 gegen YB.

Nach langer Zeit hat Thun auswärts gegen YB wieder einmal einen Punkt geholt. Was hat Thun am Sonntag, im Unterschied zu den vergangenen Spielen im Stade de Suisse, besser gemacht?

Stefan Glarner: Wir haben als Mannschaft kämpferisch überzeugt. Zunächst haben wir auch versucht, nach vorne etwas zu bewegen. Nach dem Seitenwechsel und insbesondere nach dem Platzverweis gegen João Paulo Di Fabio ist uns das nicht mehr gelungen. Wir mussten uns in der letzten halben Stunde fast ausschliesslich auf die Defensive konzentrieren. So gesehen müssen und können wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Vor dem gestrigen Spiel hatte Thun in Bern mit 0:5 und mit 1:3 verloren. Hat Sie diese Bilanz beeinflusst?

Als wir auf den Platz gingen, habe ich versucht, das auszublenden. Wir haben im Training hart auf dieses Spiel hingearbeitet, deshalb war ich zuversichtlich. Wir hatten in Bern ja auch nichts zu verlieren.

Dies nicht zuletzt nach dem letzten Auftritt Thuns beim 2:5 gegen Aarau. Wie negativ hat sich diese Niederlage auf die Stimmung in der Mannschaft ausgewirkt?

Zu Beginn der letzten Woche war die Stimmung im Team tatsächlich nicht so toll. Das ist aber auch verständlich. Wir haben die Partie dann noch einmal analysiert und uns danach rasch dem Spiel gegen die Young Boys zugewendet.

Wie bewerten Sie Ihre Leistung auf der linken Abwehrseite?

Ich denke, mein Auftritt war in Ordnung. Natürlich hätte ich nach vorne gerne grössere Akzente gesetzt. Dabei ging es mir aber wie dem ganzen Team. Als wir mit zunehmender Spieldauer immer stärker in die Abwehr gedrängt wurden, blieb auch mir kaum noch die Möglichkeit, offensiv in Erscheinung zu treten.

Nach Sions Virgile Reset bekamen Sie es gestern mit Carlos Varela erneut mit einem unangenehmen Gegenspieler zu tun.

Das stimmt. Sowohl Reset als auch Varela sind sehr schnelle Spieler. Ich denke, dass es mir gestern alles in allem gut gelungen ist, Varela in Schach zu halten.

Interview: aww

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