 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
YB_Lady_13
|
Verfasst: Samstag 25. November 2006, 19:26 |
|
Registriert: Mittwoch 10. Mai 2006, 12:56 Beiträge: 144 Wohnort: Im Osten
|
|
Nee sorry, aber ich hoffe nicht mehr allzu lange.
_________________ Young Boys- Ein Rudel in Gelb-Schwarz...
|
|
 |
|
 |
|
BSC YOUNG BOYS1898
|
Verfasst: Samstag 25. November 2006, 21:42 |
|
Registriert: Samstag 15. April 2006, 09:54 Beiträge: 245 Wohnort: Wiedlisbach
|
shalako hat geschrieben: Bund, 25.11.2006
«Ich bin völlig unabhängig»
Bern ist die Hauptstadt, und YB ist ein grosser Verein. Wir wollen Schritt für Schritt ganz nach oben, mit diesem Stadion und diesen Investoren im Rücken muss das der Anspruch sein. Ich habe ein Konzept, wie wir YB an die Spitze führen können. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Entscheidend ist im Fussball, wie man eine Mannschaft zusammenstellt. Man hat eine Vorstellung, wie man auf dem Platz agieren möchte. Wir haben die Idee, offensiv und erfolgreich zu spielen. Man hat aber jetzt in den ersten Wochen gesehen, dass wir in den Auswärtsspielen die richtige Balance noch nicht gefunden haben.
.
Man sollte in Bern mal endlich verstehen, dass ein Trainer Zeit braucht, um mit der Mannschaft vorwärts zu kommen. Leider gibt man den Trainern in Bern nie genug Zeit, um ihre Strategien durchzusetzen. Bestimmt hatten auch die Trainer vor Andermatt solche Strategien, aber niemand hatte genug Zeit, sie durchzubringen.
_________________ !!!!Böhse Onkelz!!!!
|
|
 |
|
 |
|
BSC YOUNG BOYS1898
|
Verfasst: Samstag 25. November 2006, 22:35 |
|
Registriert: Samstag 15. April 2006, 09:54 Beiträge: 245 Wohnort: Wiedlisbach
|
|
Geile 2. Halbzeit!!!!! Zur ersten muss man nicht viel sagen!!!!!!!!!5 Mal in Folge gwonnen zuhause. der Kunstrasen wird allmählich zum punktegarant!
_________________ !!!!Böhse Onkelz!!!!
|
|
 |
|
 |
|
faganello
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 10:21 |
|
Registriert: Dienstag 30. Mai 2006, 18:26 Beiträge: 185 Wohnort: Welschenrohr
|
|
Matteo GrittiNote 4,5
Ersetzte erneut den angeschlagenen Marco Wölfli. Gritti war sehr sicher in seinen Interventionen. Beim ersten Gegentor sah er ein wenig unglücklich aus, allerdings war der Kopfball Neris aus sehr kurzer Distanz abgegeben worden – den Nachschuss konnte Tarone ins leere Tor schieben.
Christian SchweglerNote 4
Vermochte zu wenig Druck über die rechte Seite zu entwickeln. Eine durchschnittliche Leistung des Rechtsverteidigers, den Trainer Martin Andermatt sehr gerne einmal im Mittelfeld einsetzen würde.
TiagoNote 4,5
Der Brasilianer wird immer beständiger. In Abwesenheit des kranken Gohouris der beste Abwehrspieler. Gute Spieleröffnung.
Ljubo MilicevicNote 3,5
Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit mit zahlreichen Unsicherheiten steigerte sich der Australier nach der Pause. Insgesamt allerdings erneut eine ungenügende Leistung. Milicevic ist – auch gedanklich – langsam und kann die fehlende Fitness nicht kaschieren.
Ronny HodelNote 4
Wie Schwegler auf der anderen Seite blieb auch Hodel in der Vorwärtsbewegung blass. Er leistete sich aber ebenfalls keine groben Aussetzer in der Defensive.
Xavier HochstrasserNote 4,5
Der Youngster vertrat den kranken Yapi. Hochstrasser war sehr engagiert, hatte viele Ballkontakte in seiner zentralen Position, war aber ab und zu auch zu überhastet. Die verlorenen Bälle holte der 18-Jährige aber mit seiner Stärke im Zweikampf oft wieder zurück.
Carlos VarelaNote 4,5
Varela blieb wie alle YB-Spieler lange unter den Erwartungen. Traumhaft war seine Flanke auf Yakin vor dem 3:1. Varela lief viel, am Ende plagten ihn sogar Krämpfe.
Hakan YakinNote 5,5
In der ersten Halbzeit war vom Captain auch wenig zu sehen. Danach entschied der zweifache Torschütze mit drei Skorerpunkten das Spiel beinahe im Alleingang. Yakin wird für YB immer wertvoller, und man darf gespannt sein, wie stark er in der Rückrunde und nach seiner Operation auftreten wird.
Davide ChiumientoNote 3,5
Der Supertechniker blieb unter den Erwartungen. Mit überragender Ballbehandlung, allerdings zu wenig zwingend in seinen Aktionen. Wurde gleich nach der Pause ausgewechselt.
Thomas HäberliNote 4,5
Er wirkte lange Zeit nicht spritzig, aber Häberli setzte sich dennoch wie immer stark ein. Herrlich war seine Vorarbeit vor dem 1:0, als er Raimondi am linken Flügel lancierte.
João PauloNote 5
Der Brasilianer ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke und Torgefährlichkeit. Bei seinem Kopftor zum 2:1 setze er sich gleich gegen drei Gegenspieler durch.
Mario RaimondiNote 4,5
Sass vorerst nur auf der Ersatzbank. Die von Trainer Martin Andermatt verordnete Ruhepause schien Raimondi gut zu tun. Nach seinem Eintritt in der 55. Minute vergab er –nach feinem Pass Yakins – noch das 1:0. Doch er bereitete Yakins erstes Tor vor.
Marcos und Jordan Simpson (erster Einsatz in dieser Saison) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.Fabian Ruch
Nun ja, Yakin eine 5.5 zu geben halte ich für etwas übertrieben da er in der 1. Halbzeit nicht gerade gut gespielt hat
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 11:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Bund, 26.11.2006
Nicht nur mit Köpfchen
Eine sehr schwache erste, eine sehr unterhaltsame zweite Halbzeit mit einem furiosen Nachspiel: YB hat Schaffhausen 3:2 bezwungen. Damit bleibt die Bilanz des neuen Trainers Martin Andermatt im Wankdorf makellos.
Manchmal bekämpfen sich Fussballspieler länger als neunzig Minuten. Am Samstagabend hatte Schiedsrichter Circhetta die Partie YB – Schaffhausen gerade abgepfiffen, als es auf dem Kunstrasen zu Rudelbildungen kam. Der erste Reflex der Beobachter galt der Suche nach Carlos Varela, der Reizfigur im YB-Dress. Und tatsächlich, der heissblütige Spanier engagierte sich wie ein Torero an mehreren Fronten, lag im verbalen Clinch mit dem Schaffhauser Kamanan, wurde von anderen Gästespielern attackiert, der Argentinier Fernandez stürmte sogar blindwütig wie ein Stier Richtung Varela.
YB und der FC Schaffhausen sind zwar beide gelbschwarz gewandet, doch von einer Klubfreundschaft sind die Teams derzeit ungefähr so weit entfernt wie Varela vom Bild eines sanften Sportlers. Im Hinspiel in Schaffhausen war Varela nach Spielschluss gegen einen Schaffhauser Betreuer tätlich geworden, und den Samstag hatten die Nordostschweizer offenbar als Tag der Revanche ausgesucht. Im Kabinengang wartete Fernandez später auf Varela, es kam zu einem Handgemenge und wüsten Beschimpfungen. «Emotionen gehören zum Fussball», sagt Martin Andermatt, der Varela noch auf dem Feld zur Seite genommen und ihn beruhigt hatte. «Varela wird immer provoziert und gefoult», sagt der YB-Trainer, der seine Rolle als Verteidiger Varelas offensiv interpretierte: «Und sobald er sich wehrt, heisst es überall, Varela sei ein Provokateur.» Das mag keine falsche Einschätzung sein – aber mit unsportlichen Gesten hatte Varela das Geschehen während des Spiels halt auch wieder einmal angeheizt.
Vier Kopftore in kurzer Zeit
In der ersten Halbzeit hatte noch wenig auf ein derart furioses Finale hingewiesen. Schaffhausen agierte sehr gut organisiert, und YB fehlte es in Abwesenheit der beiden grippekranken Ivorer Steve Gohouri und Gilles Yapi an Stilsicherheit, Kreativität und Aggressivität. Diogo traf für die Gäste früh den Pfosten, Tarone schoss ein Abseitstor für Schaffhausen, und als die grausige Darbietung nach 45 Minuten eine Unterbrechung fand, war das 0:0 für die Young Boys glückhaft. «Wir haben uns in der ersten Halbzeit viel zu umständlich angestellt», sagt Andermatt. «Aber wir haben nach der Pause eine Reaktion gezeigt.»
Hakan Yakin führte die Berner aus der Lethargie. Das 1:0 und das 3:1 köpfte der Spielmacher nach schönen Flanken des eingewechselten Mario Raimondi sowie Varela selber, zum 2:1 leistete der Captain die Vorarbeit. «Es war unnötig, haben wir bis zum Schluss zittern müssen», sagt Andermatt. Er führte die wenig souveräne Vorstellung der Seinen auf die fehlenden Gohouri und Yapi zurück. «Sie sind für die Balance im Team sehr wichtig.»
Die turbulente Schlussphase entschädigte die bloss 9209 Besucher – darunter rund 30 Schaffhausen-Fans – für das Ausharren in der grossen Langeweile. Fünf Minuten nach dem 1:0 Yakins glichen die Gäste durch Tarone aus (72.), und als der Brasilianer João Paulo nach einem Freistoss Yakins nur eine Minute später – ebenfalls mit einem Kopftor – das 2:1 und Yakin in der 83. Minute das 3:1 erzielt hatten, dauerte es wiederum nur eine Minute, bis dem ehemaligen YB-Stürmer Francisco Neri das Anschlusstor gelang – mittels Kopfball. Schaffhausens Goalie Marcel Herzog verhinderte in der letzten Minute mit einer mirakulösen Parade sogar noch das dritte Tor Yakins. Wahrscheinlich hätte der Regisseur die scharfe Hereingabe Varelas auf Kniehöhe mit einem Flugkopfball abnehmen müssen …
Die grosse Chance für YB
Die Pflicht haben Yakin und seine Teamkollegen zuletzt erfüllt. «Wir hätten in den Heimspielen gegen Aarau und Schaffhausen viel verlieren können», erklärt Andermatt. Mit zwei Arbeitssiegen haben sich die Young Boys hinter der Spitzengruppe positioniert – und im Gastspiel bei den Grasshoppers sowie im abschliessenden Heimspiel gegen St. Gallen winkt den Bernern sogar noch in der Hinrunde die Möglichkeit, näher an die Uefa-Cup-Plätze zu rücken. «Es war immer unser Ziel, den Abstand bis zur Winterpause nicht anwachsen zu lassen», sagt Andermatt, der mit YB auch das fünfte Spiel im Wankdorf gewonnen hat. Der Trainer setzt grosse Hoffnungen in die Vorbereitungszeit Anfang Jahr. Mit frischen Spielern und besserer Fitness wollen die Young Boys in der Rückrunde nach dem verpatzten Saisonstart die Aufholjagd fortsetzen. Martin Andermatt wird im Trainingslager in Südspanien auch mit Carlos Varela das eine oder andere Gespräch führen.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 11:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Bund, 26.11.2006
Nicht nur mit Köpfchen
Eine sehr schwache erste, eine sehr unterhaltsame zweite Halbzeit mit einem furiosen Nachspiel: YB hat Schaffhausen 3:2 bezwungen. Damit bleibt die Bilanz des neuen Trainers Martin Andermatt im Wankdorf makellos.
Manchmal bekämpfen sich Fussballspieler länger als neunzig Minuten. Am Samstagabend hatte Schiedsrichter Circhetta die Partie YB – Schaffhausen gerade abgepfiffen, als es auf dem Kunstrasen zu Rudelbildungen kam. Der erste Reflex der Beobachter galt der Suche nach Carlos Varela, der Reizfigur im YB-Dress. Und tatsächlich, der heissblütige Spanier engagierte sich wie ein Torero an mehreren Fronten, lag im verbalen Clinch mit dem Schaffhauser Kamanan, wurde von anderen Gästespielern attackiert, der Argentinier Fernandez stürmte sogar blindwütig wie ein Stier Richtung Varela.
YB und der FC Schaffhausen sind zwar beide gelbschwarz gewandet, doch von einer Klubfreundschaft sind die Teams derzeit ungefähr so weit entfernt wie Varela vom Bild eines sanften Sportlers. Im Hinspiel in Schaffhausen war Varela nach Spielschluss gegen einen Schaffhauser Betreuer tätlich geworden, und den Samstag hatten die Nordostschweizer offenbar als Tag der Revanche ausgesucht. Im Kabinengang wartete Fernandez später auf Varela, es kam zu einem Handgemenge und wüsten Beschimpfungen. «Emotionen gehören zum Fussball», sagt Martin Andermatt, der Varela noch auf dem Feld zur Seite genommen und ihn beruhigt hatte. «Varela wird immer provoziert und gefoult», sagt der YB-Trainer, der seine Rolle als Verteidiger Varelas offensiv interpretierte: «Und sobald er sich wehrt, heisst es überall, Varela sei ein Provokateur.» Das mag keine falsche Einschätzung sein – aber mit unsportlichen Gesten hatte Varela das Geschehen während des Spiels halt auch wieder einmal angeheizt.
Vier Kopftore in kurzer Zeit
In der ersten Halbzeit hatte noch wenig auf ein derart furioses Finale hingewiesen. Schaffhausen agierte sehr gut organisiert, und YB fehlte es in Abwesenheit der beiden grippekranken Ivorer Steve Gohouri und Gilles Yapi an Stilsicherheit, Kreativität und Aggressivität. Diogo traf für die Gäste früh den Pfosten, Tarone schoss ein Abseitstor für Schaffhausen, und als die grausige Darbietung nach 45 Minuten eine Unterbrechung fand, war das 0:0 für die Young Boys glückhaft. «Wir haben uns in der ersten Halbzeit viel zu umständlich angestellt», sagt Andermatt. «Aber wir haben nach der Pause eine Reaktion gezeigt.»
Hakan Yakin führte die Berner aus der Lethargie. Das 1:0 und das 3:1 köpfte der Spielmacher nach schönen Flanken des eingewechselten Mario Raimondi sowie Varela selber, zum 2:1 leistete der Captain die Vorarbeit. «Es war unnötig, haben wir bis zum Schluss zittern müssen», sagt Andermatt. Er führte die wenig souveräne Vorstellung der Seinen auf die fehlenden Gohouri und Yapi zurück. «Sie sind für die Balance im Team sehr wichtig.»
Die turbulente Schlussphase entschädigte die bloss 9209 Besucher – darunter rund 30 Schaffhausen-Fans – für das Ausharren in der grossen Langeweile. Fünf Minuten nach dem 1:0 Yakins glichen die Gäste durch Tarone aus (72.), und als der Brasilianer João Paulo nach einem Freistoss Yakins nur eine Minute später – ebenfalls mit einem Kopftor – das 2:1 und Yakin in der 83. Minute das 3:1 erzielt hatten, dauerte es wiederum nur eine Minute, bis dem ehemaligen YB-Stürmer Francisco Neri das Anschlusstor gelang – mittels Kopfball. Schaffhausens Goalie Marcel Herzog verhinderte in der letzten Minute mit einer mirakulösen Parade sogar noch das dritte Tor Yakins. Wahrscheinlich hätte der Regisseur die scharfe Hereingabe Varelas auf Kniehöhe mit einem Flugkopfball abnehmen müssen …
Die grosse Chance für YB
Die Pflicht haben Yakin und seine Teamkollegen zuletzt erfüllt. «Wir hätten in den Heimspielen gegen Aarau und Schaffhausen viel verlieren können», erklärt Andermatt. Mit zwei Arbeitssiegen haben sich die Young Boys hinter der Spitzengruppe positioniert – und im Gastspiel bei den Grasshoppers sowie im abschliessenden Heimspiel gegen St. Gallen winkt den Bernern sogar noch in der Hinrunde die Möglichkeit, näher an die Uefa-Cup-Plätze zu rücken. «Es war immer unser Ziel, den Abstand bis zur Winterpause nicht anwachsen zu lassen», sagt Andermatt, der mit YB auch das fünfte Spiel im Wankdorf gewonnen hat. Der Trainer setzt grosse Hoffnungen in die Vorbereitungszeit Anfang Jahr. Mit frischen Spielern und besserer Fitness wollen die Young Boys in der Rückrunde nach dem verpatzten Saisonstart die Aufholjagd fortsetzen. Martin Andermatt wird im Trainingslager in Südspanien auch mit Carlos Varela das eine oder andere Gespräch führen.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 11:41 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Bund, 26.11.2006
Eine neue Schublade
Hakan Yakin
Hakan Yakin bewies gegen den FC Schaffhausen seine Kopfballstärke, von der lange Zeit nur der YB-Captain gewusst hatte.
Fussballer werden ja gerne in Schubladen gesteckt, ein Individualist wie Hakan Yakin ist gleich in mehreren, aber eine hat er am Samstagabend endgültig geschlossen – und sich dafür gleich in eine neue geköpft. Als untalentierter Kopfballspieler galt Yakin jahrelang, doch in den letzten Monaten hatte er mit mehreren Kopfballtoren angedeutet, was er am Samstag vollendete: seinen erstaunlichen Aufstieg zum «Kopfballungeheuer». «Ich bin kopfballstark», sagte Yakin und lachte verschmitzt. «Aber meistens trete ich halt unsere Freistösse und Eckbälle und bin nicht im Strafraum.»
Gegen Schaffhausen köpfte der YB-Captain das 1:0 mit einem wuchtigen Kopfball aus wenigen Metern und das 3:1 mit einem frechen Heber über den chancenlosen Schaffhauser Keeper Marcel Herzog. Insbesondere sein zweites Tor verriet die grossartigen technischen Fähigkeiten Yakins, die nicht nur ganz unten, im linken Fuss, stecken, sondern offenbar auch ganz oben. Yakin befand sich bereits wieder im Sinkflug, als er die Flanke seines Wohnpartners Carlos Varela elegant ins Tor köpfte. Aufreizend langsam senkte sich der Ball hinter die Linie. «Ich bin froh, haben wir trotz nicht überragender Leistung erneut drei Punkte gewonnen», sagte Hakan Yakin. «Aber wir hätten nicht zwei Gegentore erhalten dürfen.»
Der Spielmacher unterzieht sich in der Winterpause einer Operation an der Gelenkmaus im Fussgelenk. «Wenn wir in den letzten Partien bei GC und gegen St. Gallen ebenfalls punkten, ist für uns in der Rückrunde alles möglich», sagte Yakin. Man sollte dem Mann glauben. Innerhalb weniger Wochen hat er schliesslich bewiesen, ein fähiger Captain und ein ausgezeichneter Kopfballspieler zu sein – allen Schubladen zum Trotz. (fdr)
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 11:43 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Schaffhauser Nachrichten, 26.11.2006
Gutes Spiel des FCS nicht belohnt
In seinem ersten Ernstkampf auf Kunstrasen verliert der FC Schaffhausen trotz guter Phasen mit 2:3 gegen die Berner Young Boys. Nationalspieler Hakan Yakin war an allen drei Berner Toren massgeblich beteiligt.
VON Matthias Dubach, Bern
Fussball Als wäre die 2:3-Pleite nicht schon genug des Schlechten, gerieten sich auf dem Weg in die Kabinen auch noch Spieler der beiden Teams in die Haare (siehe unten). Die Vorfälle wollte FC-Schaffhausen-Trainer Jürgen Seeberger nicht überbewerten. «Das kann direkt nach dem Spiel vorkommen.» Die Enttäuschung über den Spielausgang konnte der Coach indes nicht verhehlen. «Wir haben stark gespielt und hätten einen Punkt verdient gehabt.» Schaffhausens Manager Christian Stübi brachte es auf einen Nenner: «YB nutzte seine Chancen, wir nicht.»
Damit sprach er vor allem die erste Halbzeit an, wo die Gäste phasenweise deutlich mehr Spielanteile hatten als das Heimteam. Wer gedacht hatte, dass Schaffhausen auf dem Berner Kunstrasen spielerische Probleme bekommen würde, sah sich getäuscht. Der FCS kombinierte gefällig und fühlte sich auf dem ungewohnten Geläuf sichtlich wohl. Die Young Boys bekundeten vor magerer Kulisse Mühe mit dem aufsässigen und forsch nach vorn spielenden Gegner. Hakan Yakin war noch der aktivste Akteur auf Seiten der Einheimischen. Sein Engagement sollte dann allerdings in der zweiten Hälfte mit zwei Toren und einem Assist belohnt werden.
Starke erste Hälfte
Zur Pause stand es aber 0:0. Daniel Tarone war noch am nächsten dran, seine Farben in Führung zu schiessen. Sein Weitschuss landete leider am Pfosten (12.). Dazu brachte es der allein stehende Carlos Da Silva fertig, eine Flanke von Thomas Weller neben das von YB-Ersatzgoalie Matteo Gritti gehütete Tor zu köpfen. Diesen Möglichkeiten trauerte Jürgen Seeberger nach: «Wenn wir in Führung hätten gehen können, hätte sich YB danach schwer getan.» Auf Grund der gesperrten Innenverteidiger Rosemir Pires und Herve Bochud musste der FCS-Coach seine Startelf umkrempeln. Jens Truckenbrod rückte in die Innenverteidigung. Auf den Mittelfeld-Aussenposten bekamen Thomas Weller und Carlos Da Silva wieder einmal eine Chance zur Bewährung. Beide Akteure waren in der torreichen zweiten Hälfte an den Schaffhauser Toren beteiligt. Da Silvas Flanke auf den eingewechselten Francisco Neri folgte der 1:1-Ausgleichstreffer von Tarone. Beim letzten Treffer der Partie konnte Neri bei seinem Comeback selbst die Weller-Flanke per Kopf im YB-Gehäuse unterbringen.
Yakin machte den Unterschied
Thomas Weller stand allerdings auch am Ursprung des zweiten Berner Goals, das postwendend auf das 1:1 folgte. Der Deutsche leistete sich ein Foul an der Seitenlinie - mit dem fälligen Freistoss bediente Matchwinner Hakan Yakin den Torschützen João Paulo. Für die beiden anderen YB-Treffer sorgte der Nationalspieler gleich selbst - beide erzielte er mit dem Kopf. Das sei ihm zuletzt als Juniorenspieler geglückt, verkündete der Internationale nach dem Schlusspfiff. Sein Trainer Martin Andermatt zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Regisseurs. «Yakin hat mit Köpfchen gespielt», meinte der ehemalige liechtensteinische Nationalcoach zu den Toren und der cleveren Spielweise seiner Nummer zehn. Die Berner haben mit dem Triumph über Schaffhausen nun - inklusive Cupspiel gegen Sion - fünf Heimspiele hintereinander gewonnen.
Dem FC Schaffhausen blieb nach dem Abend im Stade de Suisse die Erkenntnis, dass man einen Grossen der Liga ernsthaft gefordert hatte. Dass der Schlussspurt nicht noch mit dem 3:3 belohnt wurde, schrieb Jürgen Seeberger der fehlenden Abgeklärtheit seiner Elf zu.
Seeberger empfiehlt Herzog
Trotz der schmerzhaften Pleite deponierte der FCS-Coach an der Pressekonferenz eine Mitteilung in eigener Sache, wie er es nannte: «In der letzten Zeit wurde in der Schweiz viel über Goalies diskutiert. Dabei wird aber Marcel Herzog immer übergangen, obwohl er seit zweieinhalb Jahren auf höchstem Niveau starke Leistungen zeigt», brachte Seeberger völlig zu Recht den Schaffhausen-Keeper für höhere Aufgaben ins Gespräch.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 11:44 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
NZZ, 26.11.2006
Zwei Yakin-Tore
YB gewinnt gegen Schaffhausen 3:2
Von Peter B. Birrer, Bern
Niemand beschönigte. Der YB-Trainer Martin Andermatt wertete zwischen «nicht gut» und «schwach», der YB- Captain Hakan Yakin nannte die erste Halbzeit «sehr schlecht». Einige Besucher dachten an das später einen Steinwurf entfernt stattfindende Eishockey- Spiel des SC Bern. Doch als der Abend im Stade de Suisse vorüber war, blieb nur noch die zweite Halbzeit in der Wertung. Ab der 6o. Minute war Tempo im Spiel, nach der 67. Minute fielen bis zum Schluss fünf Tore, und so gewannen die Young Boys gegen den erstaunlich disziplinierten und soliden FC Schaffhausen 3:2. Damit halten sie den Blickkontakt mit der Tabellenspitze. Yakin kündigte bereits an, dass YB am nächsten Sonntag in Zürich gegen den GC «voll angreifen» werde.
Dass Andermatt danach sagte, Yakin habe «mit Köpfchen» gespielt, gründete in den zwei Kopftoren des YB- Captains. Das passiert selten genug. Er köpfelte eine Raimondi- und eine Varela-Hereingabe zum 1:0 und 3:1 ins Tor, zudem flankte er, als João Paulo zum 2:1 traf - ebenfalls per Kopf. Dazwischen hatten allerdings die Schaffhauser ihre Szenen. In der 72. Minute erzielte Tarone, der in der ersten Halbzeit nur den Pfosten getroffen hatte, das 1:1, und in der 84. Minute lenkte Neri per Kopf den Ball zum 3:2 ins Netz. Die Schaffhauser waren - wie zuletzt Aarau - in Bern nahe am einen Punkt. Auf dem künstlichen Grund zeigten sie eine ansprechende Spielkultur und verstanden es, den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Ihr Trainer Jürgen Seeberger trauerte nach dem Spiel Verpasstem nach und forcierte eine Meldung in eigener Sache. Man solle in der Schweizer Torhüter-Diskussion den konstant guten Marcel Herzog nicht vergessen.
Andermatt portierte niemanden. Stattdessen wies er stolz darauf hin, dass YB mit ihm alle fünf Heimspiele gewonnen hat. Das Gesamtscore lautet 15:3. Aber der Trainer will mehr. Auch er, der sich im Oktober nach Arbeitsbeginn bescheiden geäussert hatte, geht in den Medien dazu über, neues Personal zu fordern. Ausserhalb von Sitten lautet die Gleichung: neuer Trainer gleich neue Spieler. YB ist darüber inzwischen besser im Bild als andere.
Young Boys - Schaffhausen 3:2 (0:0). Stade de Suisse. - 9209 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - Schiedsrichter: Circhetta. - Tore: 67. Yakin 1:0. 72. Tarone 1:1. 73. João Paulo 2:1. 83. Yakin 3:1. 84. Neri 3:2. - Young Boys: Gritti; Schwegler, Tiago, Milicevic, Hodel; Hochstrasser; Varela, Yakin, Chiumiento (55. Raimondi); Häberli (81. Marcos), João Paulo (88. Simpson). - Schaffhausen: Herzog; Geiser (83. Senn), Sereinig, Truckenbrod, El Haimour; Da Silva, Tarone, Diogo (87. Kamanan), Weller; Fernandez, Renfer (65. Neri). -Bemerkungen: YB ohne Wölfli (verletzt), Gohouri und Yapi (beide krank). Schaffhausen ohne Bochud und Pires (beide gesperrt) sowie Fabinho (verletzt). 12. Pfostenschuss Tarone. 23. Tor von Tarone nicht anerkannt (gefährliches Spiel von Fernandez). Verwarnungen: 43. Da Silva (Unsportlichkeit), 55. Diogo (Foul), 81. Yakin (Unsportlichkeit).
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Madmax
|
Verfasst: Montag 27. November 2006, 12:00 |
|
Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
|
|
M.E. sind Varela, Häbi und JP eine halbe Note zu hoch bewertet und Hochstrasser eine halbe zu tief.
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |