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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 21. Mai 2017, 10:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.05.2017  Zitat: Super League: Zum Gähnen
Die Super League steckt in der Krise. Kaum ein Verein überzeugt. Und vorne zieht der FCB einsam seine Kreise. Auch bei YB herrscht vor dem Heimspiel morgen gegen Basel die grosse Langeweile. Ein neuer Modus soll bald für mehr Spannung sorgen.
Der Zweite empfängt den Ersten in der drittletzten Runde – und die sportliche Brisanz ist ungefähr so hoch wie bei einem Vorsaisontestspiel in der Provinz. Am Sonntag trifft YB auf Basel, es geht maximal ein wenig ums Prestige. In der Super League herrscht die grosse Langeweile, nichts zeigt das besser auf als die Differenz zwischen Rang 1 und Rang 3. Unfassbare 31 Punkte liegt Sion hinter dem FCB!
Das ist beinahe eine Bankrotterklärung für die Super League, ein echter Wettbewerb findet an der Spitze nicht mehr statt. Es ist ein Abbild der Liga, in der fast jedes Team in dieser Saison in grossen Schwierigkeiten steckte. Das belegt die Anzahl Trainer in den 10 Vereinen in dieser Spielzeit. Es sind 18, mit den interimistischen Lösungen sogar über 20. Und weil ausser Basel und mit Abstrichen YB allen Klubs jegliche Konstanz fehlt, ist Lugano auf einmal noch zwei Punkte von Rang 3 entfernt. Nachdem das Team monatelang am Tabellenende herumgurkte.
Eigentlich gute YB-Bilanz
Nur 4 Mannschaften haben den Trainer nicht gewechselt. Aber Basels Meistercoach Urs Fischer muss Ende Saison gehen, Lausanne steckt mit Fabio Celestini auch wegen einer monatelangen Sieglosigkeit immer noch im Abstiegskampf, in Luzern ist mal wieder die grosse Krise ausgebrochen mit einem ratlosen Markus Babbel.
Bleiben tatsächlich nur noch die Young Boys mit Adi Hütter. Aber natürlich erlebte auch YB keine sorgenfreie Saison, mit den Unruhen um die Entlassung von Sportchef Fredy Bickel im Herbst sowie dem blamablen Ausscheiden im Cupviertelfinal zu Hause gegen Challenge-League-Klub Winterthur im Frühling als Tiefpunkten.
Der Fehltritt gegen Winterthur trübt die Bilanz der Young Boys stark. Streng genommen haben sie nämlich ihre Saisonziele erreicht: Rang 2, Erreichen einer europäischen Gruppenphase (wo YB in der Europa League überzeugte), Überwintern im Cup. «Schlecht war unsere Saison nicht», sagt Trainer Hütter, «die Niederlage gegen Winterthur war schmerzhaft. Und 18 Punkte Rückstand auf Basel sind zu viel.»
Punktverluste gegen Kleine
Das tiefe Niveau der Super League zeigt sich sogar beim Serienmeister. Erstmals seit über 20 Jahren hat der FCB 4 Heimspiele in Serie nicht gewonnen. Er kann sich diese Baisse und die fehlende Spannkraft leisten, weil er nicht gefordert wird. «Basel hat in 33 Spielen einmal gegen uns verloren», sagt Hütter, «das ist überragend.» Und dann sagt der Österreicher: «Die anderen dürfen auch mal gegen den FCB gewinnen, Kruzifix. Es kann nicht sein, dass die so viel Respekt haben und Auftritte gegen Basel als Bonusspiele betrachten.»
Egal, mit wem man bei den Young Boys über die Basler Dominanz spricht, eher früher als später geht es um die Partien gegen kleinere Klubs. «Wir lassen viel mehr Punkte gegen schwächere Teams liegen», sagt stellvertretend Youngster Denis Zakaria. Allein im letzten Monat verlor YB gegen drei deutlich geringer eingestufte Equipen (0:1 gegen GC, 1:2 gegen Lugano, 0:1 beim Letzten Vaduz).
Und den fast schon traditionellen Rückstand nach wenigen Runden hatten sich die Young Boys mit drei Niederlagen in den ersten sechs Spieltagen eingehandelt. Danach verloren sie bis Mitte April während knapp acht Monaten nur einmal. «Und in den Duellen mit Basel sind wir nicht schlechter», sagt Hütter.
Modus bald mit Playoffs?
Die oft mässigen Leistungen des FC Basel, der viele Partien erst in den letzten Minuten gewann, verdeutlichen die Misere der Super League. Gemessen an Qualität und Breite des Kaders sind YB und auch Sion nicht so weit entfernt, wie es die Tabelle aussagt. Denn eine Wahrheit ist ja auch: Dieser FCB begeistert oder überzeugt selten. Und holt dennoch locker einen weiteren Titel.
Längst hat die Swiss Football League die Gefahr erkannt. Seit Monaten werden hinter den Kulissen mit allen Anspruchsgruppen intensiv Gespräche geführt, um die Attraktivität der Liga wieder zu steigern. Eine holländische Firma, die sich darauf spezialisiert hat, koordiniert das Projekt. Es geht vor allem um den Modus, der in dieser Form keine Zukunft besitzt.
Dabei gibt es keine Tabus, diskutiert werden zahlreiche Modelle. Beispielsweise die Rückkehr zu einer Finalrunde mit halbierten oder gelöschten Punkten im Winter, eine höchste Spielklasse mit 10, 12 oder 14 Teams, die Einführung der im Fussball ungewöhnlichen Playoffs, vielleicht sogar nur ein Superfinal am Ende zwischen den zwei besten Mannschaften.
Das mag eine krasse sportliche Entwertung der langen Qualifikationsphase sein und auf den ersten Blick störend wirken. Andererseits: Eine Playoff-Finalserie best of 3 zwischen Basel und YB nun ab Mitte Mai wäre höchst reizvoll. «Man muss alles diskutieren», sagt Hütter, «aber der Meister muss nach fairen sportlichen Kriterien ermittelt werden.»
Die Aussichten, dass es schon nächste Saison spannender werden könnte, sind übrigens nicht besonders gut. Selbst wenn beim FCB ein gewaltiger Umbruch auf allen Ebenen bevorsteht. Denn YB muss im heissen Sommer erneut vier Qualifikationsspiele im Europacup bestreiten, während sich Champions-League-Teilnehmer Basel in dieser Zeit voll auf die Liga konzentrieren kann. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23557449
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shalako
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Verfasst: Samstag 27. Mai 2017, 11:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.05.2017  Zitat: «Der Sport hat keine Lobby in der Berner Politik»
Seit letzten Herbst ist Wanja Greuel CEO bei YB. Im ersten Interview spricht der 39-Jährige über seine Arbeit und Projekte, über das Verhältnis zum SCB und die Brüder Rihs, den Stadionnamen und die Trainingsplatzproblematik.
Wo steht YB im Sommer 2017? Wanja Greuel: Wir sind gut aufgestellt, haben kompetente, motivierte, leidenschaftliche Mitarbeiter und sind daran, Klub und Stadion in die Zukunft zu führen.
Welches ist dabei Ihre wichtigste Aufgabe? Die Finanzierung des Betriebs zu gewährleisten. Und dafür zu sorgen, dass wir endlich wieder selbsttragend werden.
Ist das realistisch? Ja, das ist es. Aber es ist ein langer, beschwerlicher Weg.
Seit 2010 verlor YB Jahr für Jahr über 10 Millionen Franken, die Besitzer haben über 60 Millionen eingeschossen... ...das schreiben Sie immer, wir kommentieren keine Zahlen...
...aber es ist Fakt, dass Andy und Hans-Ueli Rihs genug von den hohen Defiziten haben, zumal YB in dieser Zeit nicht einmal in die Nähe eines Titels kam. Es ist bekannt, dass wir die Ausgaben reduzieren und die Einnahmen steigern müssen. Das können wir im Stadionbereich bei Sponsoring und Hospitality sowie bei den Events. Und im Sport, wo der Hebel deutlich grösser ist, etwa auf dem Transfermarkt, wo wir diese Saison bemerkenswerte Einkünfte generieren.
Über 20 Millionen dank der Verkäufe von Florent Hadergjonaj, Yuya Kubo, Yvon Mvogo sowie bald Denis Zakaria. Das ist reine Spekulation, zumal Denis Zakaria noch bei uns ist. Und noch einmal: Es ist der Wunsch unserer Besitzer, dass wir in der Öffentlichkeit nicht über Zahlen sprechen. Es geht insgesamt darum, dass wir kostenbewusster arbeiten. Es kann nicht sein, dass YB wie in den letzten Jahren den Ruf besitzt, ein angenehmer Verhandlungspartner zu sein. Die Kultur verändert sich bei uns, doch das geht nicht von heute auf morgen.
Wo sehen Sie Potenzial? Man kann und muss sich immer verbessern, das ist mein Motto. Jeden Tag. Und in jedem Bereich. Sehen Sie, wir sind ein äusserst heterogener Betrieb, wie es ihn selten gibt. Wir haben die Abteilungen Marketing, PR, Finanzen, Informatik, Medien, Administration, wir haben Trainer, Spieler, Techniker, wir haben Gastroangestellte, so geht das immer weiter. Da haben sich in all den Jahren viele Eigenheiten entwickelt; nun ist es unsere Aufgabe, die unterschiedlichen Abteilungen wieder besser zu verzahnen.
«Holt YB einen Titel, heisst es, der Greuel habe gut gearbeitet.» Wie stellen Sie sich das vor? Das ist eine langfristige Angelegenheit. Bei uns gibt es zum Beispiel rund 50 verschiedene IT-Programme in allen Ressorts, vieles ist nicht ganzheitlich aufgegleist. Das ändern wir. Zudem freuen wir uns sehr, dass wir wahrscheinlich ab Frühjahr 2018 alle Büros auf der Haupttribünenseite im Stade de Suisse haben werden, bei YB wird dann nicht mehr in den Räumlichkeiten hinter dem Tor gearbeitet, diesen Bereich können wir vermieten. So werden die Wege kürzen, wir können Geld sparen, Geld verdienen, effizienter werden. Das ist nur ein Beispiel, wie wir die Zukunft angehen.
Können Sie ein anderes nennen? Bezüglich Sponsoring planen wir gerade den VIP-Bereich komplett neu, nach einigen Jahren muss man den Sponsoren Neues bieten, wir werden ab Februar 2018 drei verschiedene Bereiche haben und das beste Hospitalityangebot der Schweiz anbieten.
Dieser Umbau kostet viel Geld. Genau, aber das muss sein. Manchmal muss man investieren, bevor man erntet.
Man hört, die Brüder Rihs suchen seit längerem einen Käufer für das Stade de Suisse und YB und seien mittlerweile bereit, den Betrieb gratis abzugeben, weil sie genug davon haben, immer mehr Geld zu verlieren. Grundsätzlich reden wir nicht über solche Sachen, da werden viele Gerüchte gestreut. Zudem liegt es nicht in meinem Kompetenzbereich, Auskunft über die Pläne unserer Besitzer zu geben. Aber ich kann Ihnen versichern, dass sie mit viel Leidenschaft dabei sind, das spüre ich in den Verwaltungsratssitzungen und während der Gespräche mit ihnen. Wir sollten alle froh sein, derart grosszügige, sportbegeisterte, engagierte Besitzer zu haben, die YB so kräftig unterstützen. Aber klar ist auch, dass Stadion und Klub einen sehr hohen Wert haben.
Sie sind seit etwas mehr als einem halben Jahr im Amt. Was hat Sie am meisten überrascht? Ich bin lange im Sport tätig und weiss, welche Emotionen ausgelöst werden. Dennoch ist es erstaunlich, wie stark man von den Resultaten abhängig ist. Auch meine Arbeit wird an den Erfolgen gemessen. Holt YB einen Titel, heisst es, der Greuel habe gut gearbeitet. Gelingt uns das nicht, werde ich kritischer gesehen.
Ist das frustrierend? Es ist, wie es ist. Der Fussball ist ein unterhaltsames, dynamisches Geschäft, das macht die grosse Faszination aus. Wenn wir wie im letzten Sommer Donezk in der Champions-League-Qualifikation ausschalten, sind alle glücklich, dann haben wir gleich zweimal ein ausverkauftes Stade de Suisse. Wenn wir gegen Winterthur im Cup zu Hause verlieren, soll alles schlecht sein.
Diese Niederlage hat YB trotz einer mehr als ordentlichen Saison weit zurückgeworfen. Ja, klar, das war schmerzhaft. Aber gegen Donezk hatten wir auch Glück, gegen Winterthur auch Pech. So ist Fussball, man kann nicht alles planen.
«Eine echte Lobby besitzt der Sport in der Berner Politik leider nicht.» Sportchef Christoph Spycher ist Ihnen gleichgestellt, das war eine Bedingung von ihm bei seiner Anstellung im Herbst. Wie läuft die Zusammenarbeit? Sehr gut. Er verantwortet den Bereich Sport, da macht es Sinn, besitzt er Autonomie. Er ist ein ausgeprägter Teamplayer, ein Sympathieträger, kennt den Laden sehr gut, hat viel Konstruktives in die Wege geleitet. Und als CEO bekomme ich alles mit, ich sehe die Verträge, das verläuft normal. Wie gesagt: Ich finde, wir sind auf einem guten Weg. Es ist wichtig, dass bei uns Kontinuität herrscht.
Wie beim FC Basel zuletzt. Oder wie beim SCB, wo seit vielen Jahren die gleichen Verantwortlichen die Richtung bestimmen. Wir hatten in den letzten Jahren einige Managementwechsel. Das ist nicht ideal für den Betrieb.
Schadet es YB eigentlich, wenn der SCB Meister wird? Wir bewegen uns im Sponsoring in einem ähnlichen Segment. Wir freuen uns jedoch über die Erfolge des SC Bern, ich habe als Angestellter beim SCB-Vermarkter IMS gesehen, welche Bedeutung das Eishockey in dieser Stadt hat. Aber ich komme aus dem Fussball, und das ist immer noch mit weitem Abstand die Königssportart. Wir sind zudem in einem internationalen Umfeld tätig.
Man hat das Gefühl, beim SCB sei die Leistungskultur deutlich stärker entwickelt. So gesehen tun Sie YB mit Ihrer direkten, ehrgeizigen Art gut. Haben Sie die viel zitierte Wohlfühloase im Stade de Suisse aufgemischt? (lacht) Das habe ich auch schon gelesen. Ich bin seit bald zweieinhalb Jahren bei YB. In dieser Zeit habe ich viele tolle Menschen kennen gelernt, die hart für den Erfolg arbeiten. Vielleicht fehlte manchmal der Leidensdruck. Aber glauben Sie mir, wenn ich eine Wohlfühloase spüren würde, hätte diese nicht lange Bestand.
Wie sieht denn Ihre Vision mit YB und dem Stade de Suisse aus? Die Zukunft sichern, das Geschäft selber finanzieren. Aber wir verfolgen nicht nur einen Sparkurs, wir bleiben ambitioniert und sehen uns als Top-2-Klub des Landes. Doch das kann man auch mit weniger Ausgaben sein. Zudem gibt es einige Punkte, die uns auf dem Magen liegen.
Eine grosse Baustelle ist die Trainingsplatzproblematik. Sie ist katastrophal. Es gibt keinen treffenderen Ausdruck dafür. Unsere Junioren trainieren überall ein bisschen, wir haben keine Heimat. Es gibt Nachwuchsspieler, die üben seit drei Jahren nur auf Kunstrasen. Es heisst immer, Bern sei eine Sportstadt, der SCB ist die Nummer 1 des Landes, YB die Nummer 2, aber eine echte Lobby besitzt der Sport in der Berner Politik leider nicht.
Was auch an den politischen Mehrheitsverhältnissen liegt. Was fordern Sie konkret? Die Thematik ist kompliziert und besteht seit vielen Jahren, da geht es auch um Zonenplanänderungen. Aber es kann doch nicht sein, dass wir auf der grossen Allmend gegenüber dem Stadion nicht endlich einen kleinen Teil für eigene Plätze bekommen. Das ist unverständlich. Wir müssen uns die Plätze mit allen möglichen Sportarten teilen, dabei hätte es mehr als genügend Fläche, damit alle, auch die Spaziergänger und die Hundefreunde, auf ihre Kosten kommen. Wir verfolgen unser Projekt «Rasentraum» akribisch und erhoffen uns Fortschritte.
Die politischen Prozesse sind gerade in Bern äusserst langsam. Wir bilden viele Junioren aus, die später in den kleineren Klubs in der Umgebung spielen, es geht nicht nur um den Spitzensport. Und wenn wir endlich ein paar Plätze erhalten würden, könnten wir im Stade de Suisse auch einen Naturrasen einbauen, was im Sinne aller wäre. Dann würden auch Länderspiele und Cupfinals wieder in Bern stattfinden.
«Es ist klar, dass wir den Stadionnamen verkaufen müssen, wenn wir die Wirtschaftlichkeit steigern wollen.» Wohl nicht mehr im Stade de Suisse. Wie weit sind Sie auf der Suche nach einem Stadionnamenspartner? Diese Gespräche laufen seit einigen Jahren, doch das ist ein grosser Deal. Es ist klar, dass wir den Stadionnamen verkaufen müssen, wenn wir die Wirtschaftlichkeit steigern wollen.
Es geht um rund 2 Millionen Franken im Jahr, zudem muss so ein Engagement über mehrere Jahre dauern, sonst bringt es dem Sponsor ja wenig. Zuletzt stieg der Foto-Online-Dienstleister Ifolor aus den Verhandlungen aus. Warum? Dazu nehme ich keine Stellung.
Ifolor-CEO Filip Schwarz bestätigte den Gesprächsabbruch und sagte, das Engagement passe nicht in die Firmenphilosophie. Es geht für uns in dieser Sache um Vertraulichkeit, deshalb kommentieren wir nicht jede Verhandlung. Und wir wissen auch, wie sehr es die Fans stört, heisst unser Stadion nicht mehr Wankdorf. Aber ich bin sicher, dass auch sie verstehen, dass wir Geld verdienen müssen, um einen Betrieb zu finanzieren, der auch in Zukunft viel Freude bereiten soll. Wir müssen die besten Rahmenbedingungen schaffen, um im Fussball erfolgreich zu sein.
Sie gelten als sehr ehrgeiziger Macher. Wie sehen Sie Ihre Zukunft, zumal Sie bei Vereinen und Firmen aus Deutschland und England im Gespräch waren? Da meine Frau Engländerin ist, habe ich einen Bezug zu Grossbritannien. Bevor ich zu YB kam, wäre ich fast beim FC Southampton gelandet. Ich möchte aber noch viele Jahre hier arbeiten. Wir haben viel vor, und es wäre schön, einmal mitzuerleben, was in der Stadt Bern los sein wird, wenn wir einen Titel gewinnen.
Zur Person
Wanja Greuel wuchs in Kaiserslautern auf und ist heute noch grosser Fan des 1. FC Kaiserslautern. Er studierte in Mannheim und Athen Betriebswirtschaft, zog 2005 in die Schweiz, wo er sich einen guten Ruf als knallharter Verhandlungspartner in der Sportvermarktung machte. Er arbeitete fünf Jahre bei der Berner Firma IMS und baute später die Vermarktung bei Infront-Ringier auf. Im Februar 2015 wechselte er als Leiter Kommerz zu YB, seit Herbst 2016 ist er CEO im Stade de Suisse und Nachfolger von Alain Kappeler.
Der 39-Jährige gilt als ehrgeizig, schnell, direkt, fordernd, der Sohn eines Deutschen und einer Schweizerin hat klare Vorstellungen. Vom Leben. Von seiner Arbeit. Von seinem Werdegang. Ans Gespräch im Restaurant Eleven bringt er das Wirtschaftsbuch «Good to Great» mit, einen CEO-Führer. So ist auch sein Motto bei YB, von «gut» zu «grossartig» soll die Arbeit werden, und dabei kann es nicht rasch genug gehen. Greuel ist für einen Chef relativ jung, besitzt aber trotz manchmal ungeduldiger Art keine Akzeptanzprobleme. Er sagt: «Etwas Tolles an meinem Job ist, dass ich im Kontakt mit sehr vielen interessanten, wichtigen, spannenden Menschen stehe. Von ihnen kann ich viel lernen.» Greuel treibt im Stade de Suisse einige Projekte voran, in erster Linie geht es aber darum, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, die Zeit der hohen, jährlichen Millionenverluste soll vorbei sein. Daran wird Greuel gemessen. Sportlicher Erfolg würde bestimmt nicht schaden.
Wanja Greuel lebt in Bern, ist mit einer Engländerin verheiratet und findet trotz hoher Arbeitsbelastung auch Zeit für Hobbys. So spielt er in der Berner Alternativliga Fussball, reist gerne und besuchte zuletzt privat auch immer die Welt- und Europameisterschaften. «Ich arbeite hart und lebe intensiv», sagt er, «so bin ich nun einmal.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19397850
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. Mai 2017, 01:24 |
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27.05.2017  Zitat: Hoarau & Co. vergnügten sich im Europa-Park
Einige YB-Spieler haben sich Anfang der Woche einen Tapetenwechsel gegönnt und zwei Tage im Euorpa-Park in Rust verbracht.
Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Basel letzten Sonntag nahmen sich einige YB-Spieler Anfang der Woche eine kurze Auszeit. Wie der Europa-Park in einer Mitteilung schreibt, vergnügnten sich die Fussballer zwei Tage in Rust. Abseits der grossen Stadien hätten die Spieler Energie für die bevorstehenden zwei Spiele getankt und sich im Hotel bei einer Pizza von den anstrengenden letzten Wochen erholt.
Die YB-Stars vergnügten sich auf verschiedenen Achterbahnen des Parks – unter anderem auf der «Silver Star», eine der grössten und höchsten Stahlachterbahnen Europas. Die Spieler hatten sichtlich Spass, bis auf Guillaume Hoarau, dem der Schreck bei der senkrechten Fahrt regelrecht ins Gesicht geschrieben stand.
Der Ausflug nach Rust war von den Spielern selber an trainingsfreien Tagen organisiert worden, sagte YB-Sprecher Stefan Stauffiger gegenüber Bernerzeitung. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23095119
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 31. Mai 2017, 11:36 |
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31.05.2017  Zitat: Trainingsplätze: Keine Extrawurst für YB
Nach der harschen Kritik von YB zeigt sich die Stadt Bern gewillt, den Club bei der Suche nach Trainingsplätzen zu unterstützen. Eine exklusive Nutzung auf der Grossen Allmend komme aber nicht infrage, sagt Stadtpräsident Alec von Graffenried.
Wanja Greuel, seit letztem Herbst YB-CEO, wählte in seinem ersten Interview als Chef des zweitbesten Fussballclubs im Lande eine offensive Strategie. Die Trainingsplatzsituation der Young Boys sei «katastrophal», sagte er am Samstag in dieser Zeitung.
Da heisse es immer, Bern sei eine Sportstadt, «aber eine echte Lobby besitzt der Sport in der Berner Politik leider nicht». Deshalb trainierten die YB-Junioren «überall ein bisschen», Nachwuchsspieler verfügten fürs Training nur über Kunstrasen.
Für Greuel ist es «unverständlich, dass wir auf der Grossen Allmend gegenüber dem Stadion nicht endlich einen kleinen Teil für eigene Plätze bekommen». Obwohl es dort für alle – auch für Hündeler und Spaziergänger – «mehr als genügend Fläche» habe, müsse sich YB «die Plätze mit allen möglichen Sportarten teilen». YBs Forderung, so der forsche CEO: «Ein paar Plätze» exklusiv für die Young Boys.
Diese Forderung ist auch in der «Rasenstrategie der Stadt Bern» verankert, die der Gemeinderat im vergangenen November verabschiedet hat. Allerdings ist dort bloss von «ein bis zwei ‹eigenen› Feldern in unmittelbarer Nähe zum Stadion» die Rede, «welche der Club auf eigene Kosten erstellen und betreiben kann».
Zonenplan eben erst geändert
Die unterschiedliche Anzahl Plätze ist nicht der einzige Punkt, in der die Darstellung der Stadt und jene Greuels auseinanderklaffen: Wo dieser mehr als genug Platz sieht, gilt die Grosse Allmend offiziell als «übernutzt». Und vor allem steht in der Rasenstrategie über allem ein Grundsatz, der mit YBs Exklusivitätsanspruch unvereinbar ist: «Sämtliche Sportrasenplätze sind für die Öffentlichkeit zugänglich.»
Die unterschiedliche Anzahl Plätze ist nicht der einzige Punkt, in der die Darstellung der Stadt und jene Greuels auseinanderklaffen.
Doch trotz dieser Widersprüche – und trotz des harten Einsteigens des YB-CEO – zeigt sich die Stadt offen, den Club bei der Lösung seines Platzproblems zu unterstützen. «Das ist aber nicht ganz einfach», sagt Christian Bigler, der Leiter des Sportamts. Einer der Hauptgründe steht ebenfalls in der Rasenstrategie: Auf einer der Allmenden Trainingsfelder mit Beleuchtung und Ballfängen bauen zu können, dazu braucht es vorgängig eine Zonenplanänderung.
Pikant ist, dass eine solche für die Kleine und Grosse Allmend vom Berner Stimmvolk vor gerade mal fünf Jahren genehmigt wurde. Die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen nun bereits wieder zu ändern, wäre unüblich – und dauerte schnell wieder fünf oder mehr Jahre.
Obwohl bei der Zonenplanänderung von 2012 weniger YB als vielmehr der allgemeine Sportrasenmangel in der Stadt im Fokus stand, profitiert auch YB davon: Auf den zwei Kunstrasenplätzen, die danach auf der Grossen Allmend gebaut werden konnten, trainieren auch Nachwuchsteams der Young Boys.
Laut Sportamtsleiter Bigler gehen nun nur noch die jüngsten YB-Nachwuchsspieler ausserhalb vom Stade de Suisse, Leichtathletikstadion Wankdorf oder von der Grossen Allmend – nämlich auf dem Neufeld in der Länggasse – ins Training. «Weil auch die Sportklassen in der Länggasse geführt werden, ist das sogar sinnvoll», so Bigler.
«Die Stadt versucht, die Bedürfnisse des Breitensports für eine maximale Anzahl Personen zu befriedigen – im Bereich Spitzensport stossen wir in diesem Raum aber an Grenzen.» Alec von Graffenried
Noch nicht realisiert sind zwei neue Naturrasenfelder auf der Kleinen Allmend, obwohl auch sie seit der Abstimmung von 2012 grundsätzlich gebaut werden könnten. Ob bei ihnen Licht- und weitere technische Anlagen bewilligungsfähig wären, ist allerdings fraglich – anders als bei der Grossen Allmend, die von grossen Verkehrsachsen beziehungsweise dem Bernexpo-Gelände gesäumt ist, grenzt die Kleine Allmend unmittelbar an ein Wohnquartier.
Dennoch heisst es in der Rasenstrategie, dass «das Erstellen von zwei Trainingsfeldern für YB auf der Kleinen Allmend anstelle der geplanten städtischen Felder als Option in Betracht gezogen werden sollte».
«Nicht auf die Grosse Allmend versteifen»
Keine Option dürfte dagegen die Grosse Allmend sein. Der Druck der verschiedenen Nutzungsansprüche auf das Gelände sei «enorm hoch», sagt Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL). «Die Stadt versucht, die Bedürfnisse des Breitensports für eine maximale Anzahl Personen zu befriedigen – im Bereich Spitzensport stossen wir in diesem Raum aber an Grenzen.»
Auch wenn der Gemeinderat würdige, dass auch YB einen wichtigen Beitrag zum Breitensport leiste, steht für von Graffenried deshalb fest: «Auf der Grossen Allmend hat es nicht genug Platz dazu, exklusiv für YB Naturrasenfelder auszuscheiden.» Angesichts anderer Diskussionen um Freiräume – auch die Allmenden betreffend – sei er «überzeugt, dass das Quartier und die Stadtpolitik diese Haltung klar teilen», sagt von Graffenried.
Ebenso überzeugt ist der Stapi, dass Stadt und YB die Platzprobleme des Fussballclubs gemeinsam lösen können – «sobald man den Perimeter öffnet und sich nicht auf die Grosse Allmend versteift». Er sei gerne bereit, mit YB zu reden und eine Auslegeordnung vorzunehmen. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/25578948
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shalako
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Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 12:31 |
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02.06.2017  Zitat: YB: Zwischen Donezk und Winterthur
Heute Freitag bestreitet YB gegen Lausanne das letzte Saisonspiel. Die Young Boys blicken auf eine turbulente, unterhaltsame Saison zurück.
Den letzten Spieltag an einem Freitagabend um 20.30 Uhr austragen zu lassen, ist wohl weltweit einmalig, schwer verständlich und eine Eigenheit der Super League. Der Terminplan ist eng gesteckt, doch eine Meisterpokalübergabe heute kurz vor 23 Uhr ist speziell. Der FC Basel wird das Double über Pfingsten gebührend feiern, Rivale YB beendet die Spielzeit heute gegen Lausanne.
Trainer Adi Hütter zieht eine zufriedenstellende Bilanz, die Ziele (Rang 2, Erreichen einer europäischen Gruppenphase, Überwintern im Cup) seien erreicht worden. «Wir haben eine gute Saison gespielt, waren aber nicht konstant genug und gaben gegen kleinere Teams zu viele Punkte ab», sagt Hütter.
Hoaraus tolle Bilanz
Auf die Frage nach seinem YB-Spieler der Saison antwortet Hütter ohne Bedenkzeit: «Gui!» Eigentlich möge er es nicht, Fussballer herauszuheben, aber der Wert von Torjäger Guillaume Hoarau für die Young Boys sei gewaltig. Die Berner erzielen deutlich mehr Tore und holen viel mehr Zähler, wenn der Franzose dabei ist. «Und 18 Tore sowie 5 Assists in 21 Spielen zeigen seine Klasse», sagt Hütter.
Letzte Saison fehlte Hoarau ebenfalls fast die Hälfte der Partien, schoss auch 18 Tore (in 22 Auftritten), aber Torschützenkönig wurde Munas Dabbur (19 Treffer in 35 Partien) von GC. In dieser Spielzeit führte Hoarau lange, doch der zweifache YB-Torschützenkönig Seydou Doumbia totalisiert nach seiner späten Doublette bei GC (3:1) am Sonntag auch 18 Treffer. Und kann Hoarau heute gegen St. Gallen in seinem 25. Einsatz überholen.
Aufsteiger der Saison bei YB ist auf den ersten Blick der junge Michel Aebischer, das neueste Produkt aus der vorzüglichen Nachwuchsarbeit im Klub. Hütter nennt den kampfstarken, forschen, flankensicheren Kevin Mbabu, weil der Rechtsverteidiger in der Rückrunde erstklassige Leistungen gezeigt habe. Noch ist nicht sicher, ob es YB gelingen wird, den von Newcastle ausgeliehenen Mbabu zu verpflichten. «Aber wir haben viele gute junge Spieler, die Fortschritte erzielt haben», sagt Adi Hütter.
Geht es um das beste Spiel der Saison, erwähnt der YB-Trainer die zwei Heimsiege gegen Basel, spricht über die gute Vorstellung in der Europa League bei Piräus (1:1), landet aber schliesslich doch im letzten August beim 2:0-Sieg in der Champions-League-Qualifikation gegen Schachtar Donezk und beim Weiterkommen im Elfmeterschiessen. «Da waren wir auf den Punkt parat, haben ein grosses Spiel gewonnen und unseren taktischen Plan durchgezogen.» An diesem Abend habe alles gepasst.
Das 0:0 in Lausanne
Die brutalste Niederlage sei das 1:6 eine Runde später in Gladbach gewesen. «Doch da mussten wir sehr viel riskieren.» Logischerweise sei das blamable Ausscheiden im Cupviertelfinal der heftigste Rückschlag gewesen. «Da haben wir einiges zerstört», sagt Hütter, «das schmerzt heute noch.»
Aber die Leistung gegen Winterthur sei lange Zeit okay gewesen, «wir vergaben sehr viele Chancen, hatten Pech im Abschluss.» Die Darbietung in Lausanne beim sehr langweiligen 0:0 sei weniger gut gewesen.
Damals agierten die Young Boys für einmal ultradefensiv, nachdem sie zuvor einige Gegentore erhalten hatten. Heute dürften sie gegen den gleichen Gegner deutlich mutiger antreten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23489047
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shalako
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Verfasst: Samstag 3. Juni 2017, 23:45 |
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03.06.2017  Zitat: YB-Fanarbeit
Alexandra Herren: «Ich habe ziemlich viele YB-Tore verpasst»
Seit sieben Jahren steht Alexandra Herren in der Fankurve des BSC Young Boys. Als Fanarbeiterin. Sie kümmert sich um juristische, um soziale, um persönliche Anliegen der YB-Fans. Nach sieben Jahren in der gelb-schwarzen Fankurve, beendet sie ihre Arbeit.
Alexandra Herren ist Sozialarbeiterin bei der Stadt Bern und ist aus Interesse in die Fanarbeit Bern hineingeraten.
Ihre Arbeit besteht aus der Vermittlung zwischen Club, Behörden und Fans. Zum Beispiel begleitet sie Fans, welche Stadionverbot haben, auf dem Weg zurück in die Fankurve.
«Die Fankurve ist das Abbild der Gesellschaft», sagt Alexandra Herren in der Pause ihres letzten Spiels, YB gegen Lausanne. Oft sei das Image der Fankurve in der Öffentlichkeit schlechter als in der Realität. Die Arbeit der Fanarbeit habe die Kurve beruhigt, bilanziert sie.
Diesen Herbst feiert die Fanarbeit ihren zehnten Geburtstag. Sieben davon hat Alexandra Herren aktiv miterlebt. http://www.srf.ch/news/regional/bern-fr ... e-verpasst
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2017, 16:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.06.2017  Zitat: Hoaraus Klasse, Sanogos Noten und Mbabus ExtremwerteYB-BilanzGuillaume Hoaraus 32 Punkte in 30 Partien ragen heraus. Kevin Mbabu überzeugte, aber weil er einmal die Note 1 bekam, hat Sékou Sanogo den besten Schnitt. 50 Pflichtspiele hat YB in dieser Saison bestritten: 36 in der Liga, 10 im Europacup, 4 im Cup. Es war ein Auf und Ab, eine Konstante aber gab es: Wenn Guillaume Hoarau mitspielte, schossen die Young Boys deutlich mehr Tore und punkteten stärker. Der überragende Franzose skorte 32-mal in 30 Einsätzen. Landsmann Yoric Ravet war mit 20 Pässen bester Assistent, als Mister Zuverlässig entpuppte sich Goalie Yvon Mvogo, der als Einziger in allen 50 Begegnungen im Kader stand (aber im Cup bei Veltheim und Bazenheid sowie kürzlich in Thun von Marco Wölfli vertreten wurde). Auch Michael Frey (49), Wölfli (48) sowie Leonardo Bertone und Jan Lecjaks (47) waren meistens dabei. Andere Leistungsträger wie Hoarau und Sékou Sanogo fehlten oft verletzt. Neunmal die Note 6Der Notenschnitt aller YB-Akteure dieser Zeitung beträgt 4,08, ist also knapp genügend. Das korrespondiert mit dem Eindruck, den die Young Boys insgesamt hinterlassen haben. Es gab mehrere schwache Leistungen, auch einige 0:0, in denen die Darbietungen ungenügend waren. Wölfli hat den besten Schnitt, weil er aber nur einmal benotet wurde, firmiert Sanogo mit 4,60 als offiziell notenstärkster Spieler – wobei gleich sechs YB-Fussballer zwischen 4,60 und 4,52 liegen. Aufsteiger Kevin Mbabu hätte das mit Abstand beste Zeugnis, doch weil er beim Europa-League-Spiel in Nikosia (0:1) zwei Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines harten Fouls die Rote Karte sah, erhielt er die Note 1! Das wirkte sich erheblich auf seinen Schnitt aus (4,73 auf 4,55). Der starke Rechtsverteidiger sammelte auch am meisten Verwarnungen (13 in 24 Spielen). 9-mal verteilte diese Zeitung die Note 6. Hoarau erhielt die Auszeichnung gegen Nikosia (3:1), Vaduz (5:0), in Lausanne (2:1) und gegen Basel (3:1) im Spätherbst. Auch Ravet beim 2:1 gegen Luzern und Sulejmani beim 4:1 gegen Luzern bekamen die Bestnote. Und beim 2:0 sowie gewonnenem Elfmeterschiessen gegen Donezk glänzte ein Trio mit der 6: Mvogo, Sanogo, Yuya Kubo.  http://www.langenthalertagblatt.ch/spor ... y/19135181
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 7. Juni 2017, 16:47 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Juni 2017, 17:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.06.2017  Zitat: Trauriges Jubiläum
Heute vor 30 Jahren feierte YB den letzten Titel!
1987 siegten die Young Boys in einem dramatischen Cupfinal gegen Servette. Seither haben die Berner vor allem Titel «veryoungboyst».
Pfingstmontag, 8.Juni 1987. Im Cupfinal im Wankdorf läuft die Verlängerung. 2:2 steht es nach 90 Minuten, als Joachim Siwek in der 93. Minute mit einem Hechtkopfball die Führung für YB erzielt gegen das favorisierte Servette.
Siwek war zehn Minuten vorher eingewechselt worden. Reto Gertschen gelingt kurz vor Schluss der Verlängerung das 4:2. YB ist Cupsieger. Es ist der letzte Titel der Berner für sehr, sehr lange Zeit.
Heute sind es genau 30 Jahre her, seit man in Bern zum letzten Mal jubeln durfte.
Es folgen Jahre der Irrungen und Wirrungen und der grossen Niederlagen: Den Cupfinal verlor YB 1991 gegen Sion trotz 2:0-Pausenführung. 1997 stieg YB sogar in die Nationalliga B ab. Danach drohte gar der Fall in die 1. Liga.
Heute ist YB die unangefochtene Nummer 2 der Schweiz. Dramatische Niederlagen in der Finalissima 2008 gegen Basel, im Cupfinal 2006 und 2009 jeweils gegen Sion und der preisgegebene 13-Punkte-Vorsprung auf Basel 2010 führten dazu, dass der Begriff «veryoungboysen» zum geflügelten Wort wurde in Bern.
Cupfinal-Torschütze Siwek sagt in der «Berner Zeitung»: «Hätten wir gewusst, dass danach so lange kein Pokal mehr dazu kommt, wären wir wohl fünf Tage und Nächte am Stück durchgedreht.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... test=orgnl
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 8. Juni 2017, 17:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.06.2017  Zitat: «30 Jahre ohne YB-Titel - viel zu lang!»
Jean-Marie Conz ist der letzte YB-Captain, der einen Pokal in die Höhe halten durfte – heute vor genau 30 Jahren.
Der 8. Juni 1987 ist ein denkwürdiges Datum in der Geschichte der Young Boys. An jenem Pfingstmontag gewannen sie ihren vorläufig letzten Titel – im Cupfinal bezwangen sie Servette 4:2 nach Verlängerung. Jean-Marie Conz war damals als Captain eine der Stützen der Berner. Heute ist der 63-jährige Jurassier Teil der Technischen Studien-Gruppe der Fifa.
Jean-Marie Conz, feiern Sie den heutigen Tag? Wenn ich einen Grund habe, dann schon... Aber ich habe keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen.
Vor genau 30 Jahren sind Sie mit YB Cupsieger geworden. Ach so! Das war am 8. Juni 1987? Das hätte ich nicht mehr gewusst. Aber ich erinnere mich sehr wohl noch an den Match gegen Servette. Es war richtig gut, für die Zuschauer spektakulär mit der Verlängerung und dem 4:2-Sieg. Und das nach einer Meisterschaft, die für uns nicht gerade positiv gewesen war. Für uns war es die letzte Gelegenheit, eine Saison zu retten.
Erinnern Sie sich auch an das Fest danach? Das kann nicht grossartig gewesen sein, sonst wären Bilder hängen geblieben... Ich weiss nur noch, wie es war, als wir 1986 als Meister aus Neuenburg nach Bern zurückkehrten und im Wankdorf im Bocciahüsli gemeinsam am Tisch sassen. Das ist kein Vergleich zu dem, was am vergangenen Wochenende rund um den FC Basel abgegangen ist...
Warum sind seither 30 Jahre ohne Pokalgewinn vergangen? Weil man es verpasst hat, den Erfolg auszunützen.
Das heisst? Als mit Robert Prytz und Lars Lunde zwei Grössen, welche die Mannschaft prägten, den Verein verliessen, verursachte das eine grosse Lücke. Manchmal macht Erfolg blind, man glaubt, das Ganze funktioniert. Dabei ist es wichtig, dass man auch dann viel und noch mehr investiert, wenn es läuft – so, wie das der FC Basel auf beeindruckende Weise vormacht. Bei YB wurde das verpasst. Stattdessen traten immer häufiger Probleme auf, auch finanzielle.
Haben Sie, als ehemaliger Captain von erfolgreichen Young Boys, in den vergangenen drei Jahrzehnten mitgelitten? Vor allem die echten Fans, die immer im Stadion hinter dem Tor stehen, leiden. 30 Jahre ohne Titel – das ist für einen Club wie YB mit diesem Potenzial, diesem Einzugsgebiet, diesem Stadion, viel zu lang! Der Fussball hat sich stark verändert. Damals bildeten 12, 13 den Stamm, dazu hatten wir ein paar gute Junge, und wir alle waren stolz, das gelb-schwarze Trikot zu tragen. Das reicht heute natürlich nicht mehr. Aber entscheidend ist immer noch, dass die Mannschaft intakt ist, dass eine Einheit auf dem Platz steht, die für Emotionen sorgt. Vielleicht profitiert YB in der nächsten Saison davon, dass der FCB einen Umbruch durchziehen muss und unter dem Druck steht, das Double verteidigen zu müssen. (pmb.)
Cupfinal 1987: Young Boys - Servette 4:2 (1:1, 2:2) n.V Wankdorf. – 28`000 Zuschauer. – SR Sandoz (Peseux). – Tore: 17.Schnyder 0:1, 18.Zuffi 1:1, 55.Prytz 2:1 (Foulpen.), 67.Decastel 2:2, 93.Siwek 3:2, 117.Gertschen 4:2. Young Boys: Zurbuchen; Conz; Wittwer, Weber, Baumann; Jeitziner Prytz, Bamert (84.Siwek), Sutter (63.Gertschen); Nilsson, Zuffi. Servette: Mutter; Geiger; Hasler, Cacciapaglia, Bianchi; Schnyder (106.Pavoni), Favre, Besnard (46.Decastel), Kok; Sinval, Eriksen.
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/31719861
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