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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2016, 20:36 |
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13.12.2016  Zitat: Leader Hoarau – Marathonmann Bertone
Die YB-Vorrundenbilanz: Wer hat überzeugt? Wer hat enttäuscht? Wer hat überrascht? Wer hat stagniert?
Mit dem 3:2 in Thun haben die Young Boys ihr Mammutpensum von 31 Spielen (18 Super League, 10 Europacup und 3 Schweizer Cup) in der ersten Saisonhälfte erfolgreich abgeschlossen. Die YB-Spieler (in Klammern die Pflichtspieleinsätze) in der Einzelkritik. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Le ... y/17472314
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2016, 20:44 |
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13.12.2016  Zitat: Himmel, Hölle, Hoarau
Das Wort zum Sport: BZ-Sportredaktor Fabian Ruch über ein turbulentes YB-Jahr und Hoffnungen auf Guillaume Hoarau.
76 Punkte hat YB 2016 in der Super League gesammelt. Es ist eine meisterliche Bilanz. Aber es gibt halt noch den FC Basel. Und so sind die Young Boys auch im Dezember wie so oft Best of the Rest in der Super League.
Immerhin haben sie uns in den letzten 12 Monaten mal wieder vorzüglich unterhalten zwischen Himmel und Hölle – mit vielen Toren, attraktiver Spielweise, bemerkenswerter Nachwuchsförderung, garniert mit allerhand Kuriositäten, Skandalen und Intrigen.
YB hat 2016 den Sportchef und den CEO entlassen, es gab Veränderungen im Verwaltungsrat und erneut in der Klubstrategie. Doch nachdem sich in den letzten Wochen der Nebel ob all der turbulenten Ereignisse lichtete, stehen die Young Boys genau dort, wo man sie erwartet hat: Auf Rang 2, irgendwie im Niemandsland der Liga.
Dabei hat man aktuell mal wieder das Gefühl, diese Young Boys seien keineswegs schwächer als Basel. Sie bereiten mehr Spass als die nüchterne Resultatmaschine FCB und haben eine kluge Kaderstruktur, sie besitzen Sympathieträger und aufstrebende Talente.
Aber sie kamen eben auch dieses Jahr nicht ohne Baisse und Blessuren durch die Vorrunde. Und so dürfte ihr grösster Wunsch für Weihnachten sein: ein verletzungsfreies 2017 für Torjäger Guillaume Hoarau. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23744726
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Dezember 2016, 01:46 |
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16.12.2016  Zitat: Spycher baut am Team der Zukunft
Das enorm breite YB-Kader soll im Winter verkleinert werden. Das ist nicht einfach. Sportchef Christoph Spycher sucht Abnehmer für nicht mehr erwünschte Fussballer. Zudem könnte das eine oder andere Talent verliehen werden.
Am 4. Januar 2017 beginnt YB mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Stand heute stehen im neuen Jahr 30 Fussballer im Kader der Young Boys. Das ist einer mehr als zuletzt, weil der an Aarau verliehene Thomas Fekete zurückkehrt.
Im abgelaufenen Halbjahr wurden 27 von 29 noch bei YB unter Vertrag stehenden Akteuren eingesetzt, einzig der lange verletzt gewesene Taulant Seferi und der dritte Goalie Dario Marzino blieben ohne Einsatz. Und Florent Hadergjonaj wechselte im August zu Ingolstadt.
Leonardo Bertone bestritt jedes der 31 Pflichtspiele, Goalie Yvon Mvogo absolvierte am meisten Minuten, Guillaume Hoarau war der beste Skorer, Yoric Ravet der erfolgreichste Vorbereiter, Bertone sammelte am meisten Karten.
«Wir waren in der Vorrunde froh um unser breites Kader», sagt Trainer Adi Hütter, «wir spielten in drei Wettbewerben und hatten viele Verletzte.» Für die Rückrunde schwebt den Young Boys laut Sportchef Christoph Spycher ein Kader von 24 bis 25 Akteuren vor. «Aber es wird nicht einfach, das zu erreichen», sagt Spycher.
Jahrgang-97-Spieler bleiben
Ein Blick auf das 30-Mann-Kader von YB zeigt: Logischerweise ist fast jede Position dreifach besetzt, zudem sind viele Akteure auf mehreren Positionen einsetzbar, beispielsweise die Allrounder Loris Benito und Alain Rochat, aber auch Sven Joss, Kevin Mbabu, Yuya Kubo und Alexander Gerndt.
«Es ist ein Riesenvorteil, wenn man polyvalente Spieler hat», sagt Spycher, der am Team der Zukunft baut. Der Kaderplaner weilt noch nicht in den Winterferien, weil eine seiner Hauptaufgaben eben darin besteht, die Mannschaft zu verkleinern. Das geht einerseits über das Verleihen von Talenten, andererseits über das Loswerden und das Verkaufen von Spielern, die keine Zukunft in Bern haben.
Gerade die jungen Kräfte durften in der Rückrunde nicht mehr so oft zum Zug kommen wie zuletzt. «Jene mit Jahrgang 97 stehen aber alle noch in der Ausbildung», sagt Spycher. Und so dürften Michel Aebischer, Linus Obexer und Kwadwo Duah die Rückrunde bei YB bestreiten – und auch in der U-21-Mannschaft eingesetzt werden.
Innenverteidiger Nicolas Bürgy ist dagegen ein Kandidat, der im Frühling bei einem kleineren Klub Spielpraxis holen könnte. Wie auch erneut Fekete. Vorerst bleiben dürfte Seferi, der gute Ansätze zeigt und auf den im Vergleich zu den anderen Positionen eher dünn besetzten Flügeln Druck machen könnte.
Wird Lecjaks verkauft?
Trennen möchte sich YB bekanntlich aus wirtschaftlichen und sportlichen Gründen von Vertretern des eher teuren Kadermittelbaus. «Wir haben uns in Gesprächen mit den Spielern positioniert», sagt Spycher, «sie wissen, woran sie sind. Ich möchte das aber nicht in der Öffentlichkeit thematisieren.»
Es ist kein Geheimnis, dass Milan Vilotic und Milan Gajic keine Zukunft in Bern haben. Weil sie aber gut dotierte Verträge besitzen, ist es nicht so einfach, Abnehmer zu finden – selbst wenn in Sion, Zürich, St. Gallen oder bei GC durchaus Interesse besteht.
Auch Jan Lecjaks könnte, nach zuletzt starken Vorstellungen, abgegeben werden, für ihn würde sogar eine Ablösesumme fliessen. Er könnte in die zweite englische Liga, in die 2. Bundesliga oder in ein osteuropäisches Land transferiert werden. Linksverteidiger würde es auch nach einem Abgang von Lecjaks genügend geben, zumal auch Rochat, Scott Sutter und Sven Joss dort agieren können.
Nicht abgegeben werden sollen Miralem Sulejmani und Alexander Gerndt, von denen man sich wieder mehr erhofft. Der wertvolle Sékou Sanogo hätte YB bereits mehrmals beinahe verlassen, und auch Yoric Ravet hat sich mit starken Leistungen ins Rampenlicht gespielt. «Der Transfermarkt wird auch im Januar unberechenbar sein», sagt Spycher, «man weiss nie, was passiert. Ich gehe aber davon aus, dass im Winter alle Stammspieler bleiben.»
Was plant Sutter?
Schliesslich gibt es jene Gruppe von jüngeren Spielern, die irgendwann den Sprung in eine grosse Liga realisieren werden. In erster Linie Denis Zakaria, Yvon Mvogo und Yuya Kubo. Sie alle müssen sich aber noch stabilisieren. «Es tut talentierten Fussballern gut, wenn sie möglichst lange in der Super League spielen, um Erfahrungen zu sammeln», sagt Spycher.
Auch der fleissige Bertone, Michael Frey, Grégory Wüthrich und Benito besitzen das Potenzial zu einem (erneuten) Transfer ins Ausland. Wenn sie sich bei YB (weiter) behaupten können. Mit dem erneut verletzten Hoffnungsträger Benito rechnen die Young Boys im Februar wieder, Wüthrich dagegen dürfte noch deutlich länger ausfallen.
Besonders viel Spielraum steht Spycher auch im nächsten Sommer nicht zur Verfügung. Nur drei Verträge laufen aus, ein Jahr später werden es über ein Dutzend sein. Scott Sutter hat signalisiert, bleiben zu wollen, er müsste eine Lohneinbusse in Kauf nehmen. Zudem möchte der 30-Jährige einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Und er träumt auch immer noch davon, einmal in den USA zu spielen. Möglicherweise wird er die Young Boys also verlassen, zumal mit Joss das nächste Rechtsverteidigertalent in den Startlöchern steckt.
Auch Mbabu fühlt sich auf dieser Position am wohlsten, er hat sich mit leidenschaftlichen Auftritten in den Vordergrund gespielt. Im Sommer endet sein leihweises Engagement in Bern, dann kehrt er zurück nach Newcastle. YB besitzt keine Option, dürfte aber an einer Weiterverpflichtung interessiert sein. Für Mbabus Entwicklung wäre es sehr sinnvoll, nicht nach England zurückzukehren. Denn technisch und taktisch ist der kräftige Spektakelläufer längst nicht ausgereift.
Knacknuss Nuhu
Der dritte Ende Saison auslaufende Kontrakt betrifft den in den letzten Wochen überzeugenden Thorsten Schick. «Bei ihm gibt es eine Option auf ein weiteres Jahr», erklärt Spycher, «die bald greifen wird, weil er genügend Spiele für uns absolviert hat.»
Ein Sonderfall ist Kasim Nuhu. Der hochveranlagte Innenverteidiger ist bis 2018 von Mallorca ausgeliehen, wie bei Mbabu hat YB keine Option. Es wird eine der wichtigsten, interessantesten und schwierigsten Aufgaben von Christoph Spycher sein, den 21-jährigen Ghanaer fix verpflichten zu können.
Zugänge bei YB
Den grossen personellen Umbruch bei YB wird es erst im Sommer 2018 geben, wenn die Hälfte aller Spielerverträge ausläuft. Aber natürlich verfolgen die Young Boys interessante Fussballer wie die jungen Sandro Lauper, ehemaliger YB-Junior, und Joël Geissmann – die talentierten zentralen Mittelfeldspieler Thuns.
«Wir beobachten viele Spieler», sagt Christoph Spycher. Aber der YB-Sportchef erklärt: «Wir werden kaum Fussballer holen, die auf Positionen spielen, auf denen wir Talente haben.» Und bei YB steht der 19-jährige Michel Aebischer im Zentrum hoch im Kurs.
In Zukunft wollen die Young Boys ja noch stärker auf eine Mischung aus gut bezahlten Leistungsträgern und jungen Kräften setzen. Die Leader Guillaume Hoarau und Steve von Bergen werden bei Vertragsende 2018 bereits 34 und 35 Jahre alt sein. Es gibt einige Persönlichkeiten wie den früheren YB-Spieler Pirmin Schwegler (Hoffenheim), die bald in die Schweiz zurückkehren werden. «Wir suchen erfahrene Akteure, die immer noch hungrig sind», sagt Spycher.
Zudem hat YB immer auch mehrere Talente verliehen, derzeit zum Beispiel bis Ende Saison Goalie David von Ballmoos (Winterthur), Verteidiger Marco Bürki (Thun), Aufbauer Miguel Castroman und Stürmer Marko Dangubic (beide Wohlen). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28859096
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. Januar 2017, 19:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.01.2017  Zitat: Nach 10'944 Tagen wieder ein Titel für YB?
Am Mittwoch startet YB mit dem Trainingsbetrieb in ein Jahr, in dem im Cup endlich wieder ein Titel gefeiert werden soll. In der Liga sollen die Fortschritte bestätigt werden.
Noch 141 Tage. Bis zum 92. Schweizer Cupfinal. Dann könnte YB erstmals seit 1987 einen Titel gewinnen. Nach 30 Jahren. Oder 1563 Wochen und 3 Tagen. Oder noch genauer: Nach 10'944 Tagen Warten! Was sind da schon weitere 141 Tage?
Am Mittwoch starten die Young Boys im Stade de Suisse mit dem ersten Training 2017 ins Jahr, und die erste Hälfte könnte aus Sicht des Vereins im Zeichen des Cups stehen. In der Super League beträgt der Rückstand auf Basel zur Halbzeit 12 Punkte, was nach menschlichem Ermessen zu viel ist, um ernsthaft Meisterambitionen zu hegen. Im Pokal aber, da «ist die Ausgangslage gut», wie Trainer Adi Hütter sagt.
In genau acht Wochen, am 1. März, trifft YB im Viertelfinal zu Hause auf den FC Winterthur aus der Challenge League. Mindestens weitere 56 Tage also lebt der Cuptiteltraum, und selbst wenn sich die Young Boys in den letzten Jahren die eine und andere Blamage in diesem Wettbewerb leisteten, so ist doch davon auszugehen, dass sie die nächste Hürde überstehen werden.
Auch Christoph Spycher weiss um die günstige Konstellation, doch weil Basel, Sion und Luzern ebenfalls noch im Bewerb vertreten sind, sagt der Sportchef: «Ich denke nicht zu weit. Für mich geht es in Bezug auf den Cup vorerst einzig darum, dass wir den Viertelfinal gegen Winterthur mit der nötigen Ernsthaftigkeit bestreiten werden.»
Spychers Zurückhaltung
Nach einem mal wieder hektischen Jahr 2016 wollen die Young Boys in den nächsten 12 Monaten die Fortschritte der letzten Zeit bestätigen – und ohne Turbulenzen weiter reifen. «Wir besitzen noch Steigerungspotenzial», sagt Spycher, «und das Tagesgeschäft ist die Liga. Auch da wollen wir unsere Ziele bestätigen.»
Der Sportchef ist klug genug, keine Kampfansage an Basel zu formulieren, zumindest nicht für diese Saison. «Und ich nenne auch keinen Rang als ultimative Forderung. Ich möchte, dass sich die Mannschaft hungrig präsentiert, den eingeschlagenen Weg weitergeht und noch besser wird.» Am Ende dürfte das zu Platz 2 reichen und der erneuten Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation im Sommer.
Dann könnten einige der talentierten Kräfte von YB ins Ausland wechseln, in erster Linie werden Denis Zakaria und Goalie Yvon Mvogo in den nächsten 18 Monaten in eine grössere Liga gehen, aber auch Sékou Sanogo, Yuya Kubo, Leonardo Bertone sowie bei ebenfalls entsprechender Entwicklung Loris Benito und Michael Frey sind Kandidaten. Weil der Transfermarkt immer wilder wird, ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es schon diesen Winter zum Abgang eines Leistungsträgers kommt. Zumal die Young Boys nach finanziell sehr schwierigen Jahren auf Transfereinnahmen angewiesen sind.
Vor allem aber soll bekanntlich das üppige Kader in den nächsten Wochen entschlackt werden. Das ist gar nicht so einfach, weil bei YB hohe Grundlöhne bezahlt werden und es kompliziert ist, nicht mehr erwünschte Akteure wie Milan Vilotic und Milan Gajic abzugeben. Im Verein spricht man von «Verträgen des Lebens», die einige Fussballer abgeschlossen hätten. «Wir haben uns klar positioniert», sagt Spycher, der zu einzelnen Namen keine Stellung nimmt, «die Spieler wissen genau, woran sie sind.»
Wird Lecjaks verkauft?
Ende Saison laufen kaum Kontrakte aus, auch das ist ein Problem für Spycher bei der Kaderplanung. «Es ist vieles offen», sagt der 38-Jährige, «wir arbeiten daran, Lösungen zu finden». Immerhin: Nach zuletzt überzeugenden Leistungen könnte Jan Lecjaks in dieser Winterpause ins Ausland verkauft werden.
Beim Trainingsstart heute um 15 Uhr werden Mvogo, Marco Wölfli und Nicolas Bürgy sowie Benito (er ist zudem verletzt) fehlen – sie absolvieren in Magglingen einen Fussballer-WK. Ebenfalls nicht auf dem Platz wird der verletzte Gregory Wüthrich sein.
Erstes Spiel gegen Sion
Mitte Januar bestreiten die Young Boys ein achttägiges Trainingslager in Jerez (Spanien), am 5. Februar beginnt die Rückrunde mit dem attraktiven Heimspiel gegen Sion, das als Dritter sechs Punkte hinter YB liegt. Und bald darauf rückt der Cup in den Fokus. Vielleicht ist es ja ein gutes Zeichen, dass der Final am 25. Mai im Stade de Genève stattfindet. Gegen den dortigen Heimklub Servette setzten sich die Young Boys bei ihrem letzten Titel 1987 im Wankdorf mit 4:2 nach Verlängerung durch. Allerdings verlor YB das bisher einzige Endspiel in Genf 1929 gegen den lokalen Verein Urania 0:1. Nun kehrt der Cupfinal nach Genf zurück. Nach 32 147 Tagen.
YB-Vorbereitungsprogramm. Mittwoch, 15 Uhr: Trainingsstart (Stade de Suisse). Dienstag, 10. Januar, 17 Uhr: Testspiel YB - Schaffhausen (Stade de Suisse). Freitag, 13. Januar: Beginn Trainingslager in Jerez (Spanien). Sonntag, 15. Januar: Testspiel YB - Hannover (Jerez). Freitag, 20. Januar: Testspiel in Jerez (Gegner offen). Samstag, 21. Januar: Ende Trainingslager. Samstag, 28. Januar, 15 Uhr: Testspiel YB - Xamax (Stade de Suisse). Sonntag, 5. Februar: Rückrundenstart YB - Sion (16 Uhr). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20525305
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. Januar 2017, 10:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.01.2017  Zitat: Hoffen und beten für einen Titel, «den die Fans verdient haben»
30 Grad Unterschied, kein Weihnachtsspeck und viel Pathos. Die Young Boys haben das Training wieder aufgenommen. Ihr Trainer Adi Hütter redet auffallend ungern vom Cup.
Bei beissender Kälte trafen sich am Mittwoch am späteren Nachmittag 24 Young Boys zum Trainingsauftakt nach der Winterpause auf dem geheizten Plastikrasen des Stade de Suisse. Bevor die Spieler an den Ball durften, gab es Ansprachen von Sportchef Christoph Spycher und Trainer Adi Hütter. Doch über das konkrete Saisonziel für die Rückrunde habe man an diesem ersten Tag noch nicht gesprochen, merkte Hütter an.
Das werde man erst während des Trainingslagers in Spanien tun. «Natürlich haben wir im Cup gegen Winterthur, das ich respektiere, eine gute Chance, weiterzukommen. Aber damit haben wir noch lange nicht den Cup gewonnen. Primär interessiert mich das erste Spiel der Rückrunde gegen Sion, das auch berechtige Ambitionen auf Platz 2 hat.»
Nicht dabei beim ersten Training waren Yvon Mvogo, Marco Wölfli, Loris Benito, der weiterhin an seinem linken Mittelfussbruch laboriert, und Nicolas Bürgy. Sie weilen zurzeit über dem Bielersee im Fussballer-WK in Magglingen. Und weiterhin nicht dabei war auch der am Knie verletzte Gregory Wüthrich. Dafür sah man Thomas Fekete wieder. Sein Leihvertrag mit Aarau lief Ende Vorrunde aus; wegen Verletzung kam er aber bei den Aargauern nur wenig zum Einsatz. Angeschlagen sind zurzeit Sven Joss und Yuya Kubo.
Heute Donnerstag müssen die Spieler auf die Waage, damit festgestellt werden kann, ob sie sich Weihnachtsspeck angefuttert haben. «Wir haben strikte Richtlinien, wer zu schwer ist, wird gebüsst», sagt Hütter. Aber er mache sich keine Sorgen. «Das erste Training hat mir gut gefallen, die Spieler hinterliessen einen guten Eindruck. Das ist auch nicht so schwer, denn die Trainingspause betrug ja lediglich drei Wochen.»
Zu grosses Kader
Insgesamt umfasst das Kader der Young Boys momentan 29 Spieler. Etwas viel für 18 Meisterschaftsspiele und maximal drei Cupspiele. «Das Transferfenster ist bis zum 31. Januar offen», sagt Hütter. «Wir haben ein qualitativ gutes Kader, dennoch müssen wir abwarten, ob es Gelegenheiten gibt, nicht nur Spieler abzugeben, sondern vielleicht auch einen Spieler zu verpflichten.» Der Konkurrenzkampf behagt dem Trainer. «Die Spieler, die in der Vorrunde gute Leistungen zeigten, haben einen Bonus. Aber das heisst nicht, das sie eine Stammplatzgarantie haben.»
Doch für Sportchef Spycher geht es in erster Linie darum, «Lösungen zu finden», wie er es formuliert, für Spieler wie den von Hütter bereits im Herbst aussortierten Milan Vilotic, der weiter mit der U-21 trainieren wird, Milan Gajic oder auch Rückkehrer Fekete, den YB wieder an einen Verein ausleihen möchte.
Nicht der erste Schnee für Nuhu
Im Gegensatz zu früheren Jahren muss YB in diesem Frühjahr keine Spieler an Nationalmannschaften abstellen, die am Africa-Cup teilnehmen, der am 14. Januar in Gabon beginnt. Die Elfenbeinküste ist mit Mittelfeldspielern derart gut versorgt, dass Sekou Sanogo kein Thema ist. Und auch der 21-jährige Verteidiger Kasim Nuhu hat vom Nationalcoach von Ghana nichts gehört. Für Hütter wäre das auch zu früh. «Nuhu hat bei uns sehr gute Spiele gemacht und gezeigt, dass er für YB eine Verstärkung ist. Aber jetzt muss er sich erst einmal bei uns bestätigen.»
Dick eingemummt absolvierte Nuhu am Mittwoch das Training im Stade de Suisse. Erst am Dienstag ist er aus dem warmen Ghana zurückgeflogen. «Der Temperaturunterschied beträgt gut 30 Grad Celsius», meint er. «Aber das bedeutet nicht, dass ich damit grosse Probleme habe.» Und er betont: «Es ist auch nicht das erste Mal, dass ich Schnee sehe.»
Nuhu, der von Mallorca an YB ausgeliehen ist, hat nach eigenen Angaben auch schon in Spanien, etwa bei Auswärtsspielen in Bilbao, garstiges Wetter angetroffen. «Es gibt Spieler aus Afrika, die haben bei Kälte Probleme mit der Muskulatur. Bei mir ist das aber nicht der Fall.» Mit für europäische Ohren etwas Pathos sagt er: «Ich hoffe und bete, dass wir in der Rückrunde einen Titel holen. Unsere Fans hätten das verdient.»
Ab dem 13. Januar wird sich dann auch Nuhu wieder an wärmeren Temperaturen erfreuen dürfen. Dann beginnt das achttägige Trainingslager im spanischen Jerez, wo unter anderen gegen den Zweitbundesligisten Hannover 96 getestet wird. http://www.derbund.ch/sport/fussball/ho ... y/17719941
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 1. Februar 2017, 19:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.02.2017  Zitat: «Wir wollen die sportlichen Ziele nicht torpedieren»
YB hat in der Winterpause nur Yuya Kubo wegtransferiert. Sportchef Christoph Spycher hat an der heutigen Medienkonferenz nochmals bekräftigt, dass eine grössere Zahl von Abgängen gar nie ein Thema war.
Die neue Philosophie der Young Boys bedeute nicht, dass es nun zu einem Ausverkauf des Kaders komme, hatte der Verwaltungsrat nach den Umwälzungen auf der operativen Führungsebene im letzten Herbst beteuert. Trotzdem befürchteten viele YB-Anhänger, dass die Mannschaft in der Winterpause durch Abgänge, die Geld in die Kasse bringen, an Substanz verlieren würde.
Diese Bedenken hat Christoph Spycher an der heutigen Medienkonferenz nochmals zerstreut. «Wir wollen die sportliche Ziele nicht torpedieren», sagte der neue Sportchef, deshalb sei es auch nur zum Abgang von Yuya Kubo gekommen. Der Japaner wechselte für ungefähr 3,5 Millionen Franken zu Gent. «Dieser Transfer war wirtschaftlich interessant und sportlich verkraftbar, deshalb hat er auch Sinn gemacht», erklärt Spycher. Nicht ziehen liess er dagegen Sékou Sanogo, an dem der FC Genua interessiert war. Einerseits gingen die Vorstellungen der beiden Clubs zu weit auseinander, andererseits wolle YB den Antreiber im Mittelfeld aus sportlichen Gründen nicht ziehen lassen. «Sanogo ist einer der Eckpfeiler des Teams. Wir hätten ihn nicht ersetzen können, deshalb haben wir diese Offerte abgelehnt», begründete der Sportchef. Sanogo habe Verständnis gezeigt und den Entscheid mitgetragen, obwohl ihn ein Wechsel in die Serie A gereizt hätte.
Die meisten Anfragen in der Winterpause betrafen gemäss Spycher das Mittelfeldtalent Denis Zakaria. Der Sportchef betonte, dass er mit dem Spieler und dessen Berater schon Ende Jahr eine Einigung erzielte, dass Zakaria diese Saison in Bern beenden werde. «Zakaria ist nun eineinhalb Jahre Profi, ihm werden einige Monate mehr bei uns sicher gut tun, um sich physisch und spielerisch noch weiterzuentwickeln», glaubt Spycher. Dass der begehrte Spieler darüber hinaus noch bei YB bleibt, scheint eher unwahrscheinlich. Der Sportchef wollte zu diesen Spekulationen keine Stellung nehmen. Für ihn ist aber klar, dass Zakaria in naher Zukunft «den nächsten Schritt» machen werde, und dies sei ja auch verständlich.
So steigt YB praktisch unverändert in die Rückrunde, was die Erfolgsaussichten erhöht. Dort wollen die Berner ansetzen, wo sie im alten Jahr aufgehört haben. Die Mannschaft ist in der Liga seit Ende August und dem 1:4 bei GC ungeschlagen. Dass YB die 12 Punkte auf Leader Basel noch wettmachen kann, scheint unrealistisch. Besser sind die Perpektiven im Cup, wo man im Viertelfinal am 1. März gegen das unterklassige Winterthur Heimvorteil hat. «Der baldige Gewinn eines Titels bleibt unser Ziel. Und die Chance im Cup ist sicher grösser», sagte Guillaume Hoarau, der am Montag zum beliebtesten Spieler der Liga gewählt worden war. Los geht es mit der Rückrunde am Sonntag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Sion. «Das wird gleich ein Kracher», freut sich YB-Trainer Adi Hütter auf das Duell Zweiter gegen Dritter. 4:3 hatte YB im November daheim gegen die Walliser gewonnen – so ein Spektakel wünschen sich die YB-Fans auch zum Auftakt des Fussballjahres 2017. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/12310797
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 17:03 |
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02.02.2017  Zitat: YB lässt die Eckpfeiler nicht ziehen
Der Tabellenzweite hat Yuya Kubo abgegeben, Sékou Sanogo und Denis Zakaria aber halten können. «Wir wollen unsere sportlichen Ziele nicht torpedieren», erklärt Sportchef Spycher.
«Abgang: Yuya Kubo (Gent/Belgien). – Zuzug: Keiner.» So knapp wie diesmal war das Transferbulletin der Young Boys in der Winterpause wohl noch nie. Der Tabellenzweite steigt mit einer praktisch unveränderten Mannschaft in die zweite Saisonhälfte. Warum es kaum Mutationen gab, mit welchen Zielen der BSC YB in die neue Saison steigt und wie es um die Verfassung der Mannschaft steht – darüber orientierten Sportchef Christoph Spycher und Trainer Adi Hütter am gestrigen YB-Medientermin. Eine Aufarbeitung in fünf Kapiteln:
Das grosse Ziel
Seit dem Cupsieg 1987 wartet YB auf einen Titel. In der Super League dürfte es damit wieder nichts werden, obwohl die Mannschaft in der Meisterschaft seit Ende August (1:4 gegen GC) ungeschlagen ist. Die 12 Punkte Rückstand auf den FCB sind wohl eine zu grosse Hypothek. Im Cup, wo am 1. März das Viertelfinal-Heimspiel gegen das unterklassige Winterthur ansteht, sind die Perspektiven dagegen so gut wie lange nicht mehr.
«Auf lange Frist können wir mit dem FCB zwar noch nicht mithalten», hält Steve von Bergen fest, «in einem Spiel haben wir jedoch die Qualität, um jedes Team in der Schweiz zu schlagen, auch Basel.» Aus diesem Grund ist er optimistisch, dass YB im Cup Grosses schaffen könne. Der Captain warnt aber davor, den Viertelfinal als Selbstläufer zu sehen. «Wir haben in den Testspielen beim 3:4 gegen Schaffhausen und beim 1:1 gegen Xamax einen Eindruck davon erhalten, was uns erwartet. Das wird nicht einfach.»
Nur ein Abgang
YB braucht Geld aus Transfers, um die Rechnung ausgeglichener gestalten zu können. Wie bei der Neuausrichtung im Herbst versprochen, wird bei der Reduzierung und Umgestaltung des Kaders jedoch in kleinen Schritten vorgegangen. «Wir wollen unsere sportlichen Ziele nicht torpedieren», erklärt Christoph Spycher, folglich sei es auch nur zum Abgang von Yuya Kubo gekommen. Der Japaner wechselte für ungefähr 3,5 Millionen Franken zu Gent. «Dieser Transfer war wirtschaftlich interessant und sportlich verkraftbar, deshalb hat er auch Sinn gemacht», begründet der neue Sportchef.
Nicht ziehen liess er dagegen Sékou Sanogo, an dem der FC Genoa interessiert war. Einerseits gingen die Vorstellungen der beiden Clubs zu weit auseinander, andererseits wollte YB den Antreiber im Mittelfeld aus sportlichen Gründen nicht ziehen lassen. «Sanogo ist einer der Eckpfeiler des Teams. Wir hätten ihn nicht ersetzen können, deshalb haben wir diese Offerte abgelehnt», begründete der Sportchef. Sanogo habe Verständnis gezeigt und den Entscheid mitgetragen, obwohl ihn ein Wechsel in die Serie A gereizt hätte.
Umworbener Zakaria
Die meisten Anfragen in der Winterpause betrafen wie erwartet Mittelfeldspieler Denis Zakaria. Spycher betont, dass er mit dem Spieler und dessen Berater schon Ende Jahr eine Einigung erreichen konnte, dass das grosse Talent diese Saison in Bern beenden werde. «Zakaria ist erst seit eineinhalb Jahren Profi, ihm werden einige Monate mehr bei uns gut tun, um sich physisch und spielerisch weiterzuentwickeln», glaubt Spycher.
Dass der begehrte Spieler darüber hinaus noch bei YB bleibt, scheint eher unwahrscheinlich. Der Sportchef wollte zu diesen Spekulationen keine Stellung nehmen. Für ihn ist aber klar, dass Zakaria in naher Zukunft «den nächsten Schritt» machen wird, «und das ist ja auch verständlich».
Ohne Personalprobleme
Nur Verteidiger Gregory Wüthrich muss Adi Hütter verletzungsbedingt noch längere Zeit abschreiben. Loris Benito dagegen hat das individuelle Training wieder aufgenommen. Das bedeutet, dass der YB-Trainer zu Beginn der zweiten Saisonhälfte personell fast aus dem Vollen schöpfen kann. In der Vorbereitung habe man insbesondere am Verhalten gearbeitet, wenn der Gegner in Ballbesitz ist, sagt Hütter.
Attraktives Startprogramm
Von einem «Kracher» sprechen Trainer und Sportchef mit Blick auf das Auftaktspiel 2017. YB gegen Sion, das bedeutet Zweiter gegen Dritter und ist bereits so etwas wie eine frühe Weichenstellung. Dabei werden Erinnerungen wach an das spektakuläre 4:3 im Stade de Suisse im letzten November, als YB zweimal einen Rückstand wettmachen konnte. Danach geht es zum viertplatzierten Luzern.
«Wir sind zu Beginn gleich gefordert», sagt der YB-Trainer. Sein Massstab ist die letzte Rückrunde 2015/16. «Damals waren wir die beste Mannschaft der Super League, das möchten wir wiederholen.» Hütter will den ersten Monat nutzen, um gut vorbereitet ins wichtige Cupspiel zu steigen. «Und dafür müssen wir einen erfolgreichen Start hinlegen.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/27272631
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 17:05 |
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02.02.2017  Zitat: YB mit rosarotem Horizont
Die Berner haben viel Publikum, mit Guillaume Hoarau einen Star auf und neben dem Rasen sowie nach wie vor Geld – aber trotzdem fehlt ihnen etwas.
Vor einem neuen Zeitabschnitt geht im Fussball immer Frohmut um. Sprühender Optimismus belebt das Geschäft. Alles wird besser, muss besser werden.
Bevor 2017 der erste Ball rollt, ist YB im Dauerhoch. Anfang Februar sind über 10 000 Jahreskarten verkauft. Das sind 600 mehr als vor Jahresfrist. Der Zuschauerschnitt beträgt 18 845, was für die Super League Höchstwert ist – ausserhalb des Epizentrums Basel. Man schaut darüber hinweg, dass der Publikumszuspruch dank Verbilligungs- und Gratisaktionen geschönt wird, wie anderswo auch. Aber die PR-Abteilung der Berner macht zweifellos etwas richtig.
Stürmer und Sänger
Zur guten YB-Stimmung trägt der Stürmer Guillaume Hoarau bei. Als am Mittwoch ein paar Spieler im Stade de Suisse zum Medientermin erscheinen, ist der Franzose weder überseh- noch überhörbar. Er ist 1 Meter 92 gross, betritt keinen Raum ohne Singsang und weiss sich auszudrücken. Hoarau hat in 13 Spielen ebenso viele Tore erzielt und ist der YB-Star – als Goalgetter auf dem Rasen und als Sänger auf der Bühne, auf der er sich Anfang Woche anlässlich der Award-Nacht der Liga dem Reggae hingab. Er erhielt Auszeichnungen wie das 20-jährige Talent Denis Zakaria.
YB auf der Bühne. Hat da jemand den FC Basel erwähnt?
Das YB-Hoch hält an. Der Klub beschert in der Winterpause dem belgischen Mittelfeldklub Gent einen Rekordtransfer und sich Millioneneinnahmen. So wurde der 23-jährige Japaner Yuya Kubo für 3,5 Millionen Euro verkauft, wie belgische Medien einhellig verlauten lassen. Das ist ziemlich viel für einen unscheinbaren, gefügigen Spieler, von dem man lang nicht recht wusste, wo dessen Wert anzusiedeln ist. «Der Transfer ist sportlich verkraftbar und wirtschaftlich interessant», sagt der Sportchef Christoph Spycher.
Anfang 2017 scheint der YB-Horizont rosarot zu leuchten. Zumal der Verein auch Stärke zu demonstrieren vermag. Genua erkundigte sich nach Sékou Sanogo, aber das Angebot der Italiener ist gemäss Spycher «zu wenig interessant» gewesen, um einen «Leistungsträger» ziehen zu lassen und «sportliche Ziele zu gefährden». YB hat zwar im letzten Oktober einen Sparkurs ausgerufen, aber ganz so eng muss der Gürtel dann doch nicht geschnallt werden. Sanogo gehört zu den teureren Spieler.
Publikum, Ehrung, Show, Geld, Stärke. Ist YB der nächste Meister? Kaum. 12 Punkte liegen zwischen den Bernern und den Baslern. Das ist zwar weniger als vor einem Jahr (15), aber immer noch viel. Zu viel. Wer Gründe dafür sucht, wird schnell und ohne Doktorarbeit fündig. Zum einen spricht die Bilanz in fremden Stadien Bände. YB holte in 9 Auswärtsspielen 13 Punkte, Basel deren 22. Den Serienmeister vom Rhein schüttelte zum andern auch kein beispielloses Führungsbeben wie YB im letzten Oktober, infolgedessen der CEO Alain Kappeler, der Sportchef Fredy Bickel und der Verwaltungsrat Urs Siegenthaler das wankende Haus verliessen oder verlassen mussten.
Ziel Schweizer Cup
Der Verkauf der Jahreskarten legt anschaulich dar, dass solche Stimmungstiefs samt Palastrevolution im Stadion schnell vergessen gehen. Das Leben geht weiter. «Wenn man nur in der Vergangenheit lebt, ist das definitiv ein schlechter Ratgeber», sagt der Sportchef Spycher. Deshalb will sich der Klub nicht das in den letzten Jahren frühe Scheitern im Schweizer Cup zum Vorbild nehmen, sondern zu neuen Ufern aufbrechen. Es verbietet sich derzeit, vom Titel zu reden, aber im Cup liegt der Halbfinal nicht in weiter Ferne, weil im Viertelfinal Anfang März der kleine FC Winterthur im Stade de Suisse gastiert.
Aber ganz weg ist die Vergangenheit nicht. Dazu gehört neben den Jahrzehnten ohne Trophäe auch, dass das Projekt YB seit Jahren tiefrote Zahlen schreibt. Daran wird sich vermutlich auch 2017 nichts ändern, zumal Spycher erst 2018 seine Handschrift setzen kann, wenn zahlreiche Verträge enden. Die Berner haben eine Personaldecke, «die schlanker sein könnte». So drückt sich Spycher aus. Der einst für viele Millionen verpflichtete teure Milan Vilotic bleibt auf der Lohnliste – als Spitzenverdiener und als U-21-Spieler. Milan Gajic ist zwischen Stuhl und Bank. Der bald 33-jährige Grossverdiener Hoarau wird zwar ewig singen, aber nicht ewig Tore schiessen. Und der YB-Trainer-Staff kostet 2017 nicht weniger als 2016.
Aber alles kommt gut. Man muss nur daran glauben. https://www.nzz.ch/sport/fussball/super ... -ld.143129
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Februar 2017, 19:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.02.2017  Zitat: YB ist zur Ruhe gekommen
YB nimmt die zweite Saisonhälfte zuversichtlich in Angriff. Nach den Querelen im Herbst demonstrieren die Berner Harmonie. «Wir wollen auf dem Platz für Spektakel sorgen, nicht daneben», hält Sportchef Christoph Spycher fest.
Früher war alles . . . anders! Die Young Boys, in den letzen Jahren ein regelmässiger Garant für Zwietracht und Unruhe, demonstrieren vor dem Rückrundenstart am Sonntag Ruhe und Harmonie. Als Musterbeispiel dafür dient Guillaume Hoarau, der freimütig aus dem Nähkästchen plaudert und vom Angebot erzählt, das er kurz vor Ende des Transferschlusses von Lyon erhielt. Der 32-jährige Topskorer und Publikumsliebling lehnte ab. Nicht aus sportlichen Gründen, wie er betont. «Doch in meinem Alter zählen auch andere Dinge. In Bern bin ich rundum glücklich.»
Zufriedener Hütter
Vor genau einem Jahr hatte es in der Hauptstadt anlässlich der traditionellen Pressekonferenz vor dem Rückrundenstart anders ausgesehen. Sportchef Fredy Bickel musste den missglückten Transfer von Sékou Sanogo zu Hamburg erklären. Der Wechsel scheiterte, weil die entsprechenden Unterlagen vier Minuten zu spät auf der HSV-Geschäftstelle eingetroffen waren. Ein paar Wochen zuvor war YB bereits in die Schlagzeilen geraten, weil Renato Steffen unter viel Getöse zum FC Basel wechselte. Ruhe? Das schien für die Young Boys ein Fremdwort zu sein.
Nun aber blicken die Berner auf eine relativ ereignislose Winterpause zurück. Ausser dem Abgang von Yuya Kubo zu Gent blieb das Kader unverändert, und Coach Adi Hütter kann mit Ausnahme des verletzten Grégory Wüthrich und des rekonvaleszenten Loris Benito auf sämtliche Spieler zurückgreifen. «Wir haben eine sehr ordentliche Vorbereitung hinter uns», meint der Österreicher zufrieden. Auch Christoph Spycher erzählt beim Medientreffen nüchtern von den letzten Wochen, die er positiv erlebt habe.
Seit den Querelen im Herbst, welche unter anderem Bickel den Job kosteten, nimmt er als Sportchef Einfluss auf die Aussendarstellung des Vereins. «Es war mein Bestreben, für Ruhe zu sorgen. Ich habe es schon als Spieler nicht gemocht, wenn man während Tagen etwas über sich in der Zeitung lesen konnte.» Spycher hat die Devise, intern klar zu kommunizieren, damit allfällige Probleme nicht nach aussen gelangen. Er hält fest: «Wir wollen auf dem Platz für Spektakel sorgen, nicht daneben.»
Ambitionierter Hoarau
Diesbezüglich also nehmen die Berner die zweite Saisonhälfte befreit in Angriff. Zudem gelang es ihnen, sämtliche Leistungsträger zu halten. Ein Angebot von Genua für Sékou Sanogo wurde abgelehnt, weil es zu tief war. Spycher betont: «Wir haben Ambitionen, und die wollen wir nicht gefährden. Sékou ist mit seiner Präsenz einer der Eckpfeiler des Teams, die jungen Spieler können an seiner Seite reifen.»
Am Sonntag (16 Uhr) gastiert nun mit dem FC Sion ein veritabler Gradmesser für YB im Stade de Suisse. Die Walliser liegen nur sechs Zähler hinter den zweitplatzierten Bernern, Adi Hütter spricht deshalb von einem Schlüsselspiel. Vor Jahresfrist war YB das beste Team in der Rückrunde gewesen. Das sei eine Messlatte, meint Hütter, erwähnt aber im gleichen Augenblick die Bilanz der Hinrunde, in welcher YB seit dem 1:4 bei GC Ende August ungeschlagen blieb.
Und dennoch liegt Basel zwölf Zähler vor den Young Boys. Dieser Abstand sei, gemessen an der Qualität der beiden Mannschaften, zu gross, findet Hütter. Doch lobt der Trainer auch die Konstanz des FCB. «Wir müssen profitieren, wenn Basel Fehler macht», sagt Guillaume Hoarau dazu und erwähnt einmal mehr, ehe er Bern verlassen werde, wolle er einen Titel gewinnen.
Bekanntlich sind die Gelb-Schwarzen noch im Cup vertreten, sie empfangen am 1. März den Challenge-Ligisten Winterthur zum Viertelfinal. Die Young Boys dürften bestrebt sein, die vorherrschende Harmonie nicht zu gefährden. Ruhe im Umfeld garantiere zwar keinen Erfolg, meint Sportchef Spycher. «Aber sie ist ein wichtiger Bestandteil dafür, erfolgreich zu arbeiten.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15016080
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. Februar 2017, 02:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.02.2016  Zitat: YB-Trainer Hütter
«Wir sind in der Lage, etwas Aussergewöhnliches zu erreichen»
Zahlen Lügen nicht. Tabellen sind absolutistische Wahrheiten. Im Fussball gibts keine alternativen Fakten. Ausser... bei YB. Augenzwinkern erlaubt.
Der Trainer, Adi Hütter, ist wahrlich die Antithese zum schwelgerischen Träumer, zum Luftibus, zum Märchenonkel. Mit beiden Füssen fest dem Boden verhaftet, ist der Vorarlberger wohl ein moderner und kommunikativer Trainer. Aber keiner der Kategorie Sprücheklopfer.
Und doch gibt es eine unumstössliche Wahrheit, die für den Ex-Coach von Red Bull Salzburg nicht leicht zu schlucken ist: Der Rückstand von YB auf den FC Basel, diese gottverdammten zwölf Punkte! «Der Abstand ist sicher grösser, als es die Wahrheit der beiden Teams ist», sagt er. Darauf hinweisend, dass YB als einzige Mannschaft den FCB zu bezwingen vermochte. Und dass die Berner seit dem 28. August 2016 national ungeschlagen sind. Damals setzte es ein 1:4 gegen GC ab und es war 30 Grad heiss! So sagt Hütter vor dem Rückrunden-Start: «Wir sind in der Lage, etwas Aussergewöhnliches zu erreichen.»
Den aus seiner Sicht viel zu grossen Rückstand kann Hütter gleichwohl erklären: «Zum einen konnte Guillaume Hoarau nur 13 der 18 Spiele machen. Zum anderen haben wir unseren Gegnern in vielen Spielen in der Schlussphase Remis zugestanden, derweil Basel die Partien in den letzten Minuten oft für sich entschieden hat. Aber das ist auch eine Qualität.»
Was Hütter sonst noch sagt, auch zum Knüller zum Rückrundenstart am Sonntag um 16 Uhr gegen Sion, für den wegen der Sportferien lediglich 15'000 Fans erwartet werden – im Video. http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-t ... 62762.html
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