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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 1. August 2005, 08:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 01.08.2005
Eröffnung mit YB-Sieg über Stuttgart
BERN – 3:0-Sieg von YB über den VfB Stuttgart – das neue Stade de Suisse in Bern wurde mit einem Mini-Turnier offiziell eröffnet.
Die Young Boys durften erstmals seit vier Jahren wieder eine «Heimatmospähre» mit über 25´000 Zuschauern geniessen. Die Veranstalter hatten allerdings mit über 30´000 Fans gerechnet, aber die hohen Eintrittspreise (100 Franken) schreckten wohl viele ab.
Das Team von Hanspeter Zaugg zeigte sich aber in toller Spiellaune, demontierte während der 45-minütigen Spielzeit den VfB Stuttgart, der am kommenden Wochenende in die Bundesliga-Saison starten wird, gleich mit 3:0. Die Tore erzielten Sermeter, Hakan Yakin und Neri (Penalty).
Bundespräsident Samuel Schmid, ein bekennender YB-Supporter, hatte zumindest am ersten Auftrtt der Heimmannschaft seine helle Freude. Gegen den im Greyerzerland trainierenden Serie-A-Vertreter Udinese kassierte YB indes ein 0:2. Die Squadra aus dem Friaul besiegte die diesmal mit den Schweizern Marco Streller und Ludovic Magnin angetretenen Stuttgarter ebenfalls und sicherte sich so den Turniersieg.
Chappi bester YB-Spieler aller Zeiten
Der mittlerweile in der Challenge League tätige Stéphane Chapuisat (36, Lausanne) wurde anlässlich der Eröffnung als bester YB-Spieler aller Zeiten ausgezeichnet, Albert Sing bester Trainer aller Zeiten.
Zwischen 2002 und 2005 erzielte Chappi für YB in 100 NLA-Partien 53 Treffer und setzte sich in der von diversen Berner Medien durchgeführten Wahl vor dem legendären früheren Captain Geni Meier durch.
Das Allstar-Team der Young Boys aller Zeiten: Walter Eich; Köbi Brechbühl, Martin Weber, Heinz Schneiter; Georges Bregy, Robert Prytz (Sd), Geni Meier, Karl Odermatt; Stéphane Chapuisat, Mini Jakobsen (No), Lars Lunde (Dä).

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Rino
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Verfasst: Montag 1. August 2005, 09:34 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Ich sag nur es war eine......
........SCHEISSVERANSTALTUNG !!!
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shalako
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Verfasst: Montag 1. August 2005, 21:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 01.08.2005
Öff Öff retten Eröffnungs-Show
Zur Eröffnung des Stade de Suisse sollte eine besondere Zeremonie den Startschuss zu einer neuen Ära des Berner Fussballs einläuten. Gelungen ist dies kaum. Eine Kritik.
Die Feier beginnt pünktlich. Wer im Publikum sitzt, merkt dies an der lauten Trailermusik, die über die tonnenschwere Lautsprecheranlage donnert. Visuelle Bewegung ist jedoch im Dämmerlicht einzig über die zwei an der Stirnseite angebrachten Displays erkennbar. Nach dem Trailer kommen auf den eher kleinen Übertragungsflächen die Prominenten in einer Einspielung zu Wort. Sie, die Prominenten, von Mario Annoni über Köbi Kuhn bis zu Ralph Zloczower, spielen sich einen roten Ball in die Hände und geben ihre Statements zum neuen Stadion ab. Was von den Veranstaltern als roter Faden gedacht und als Ansatz durchaus Berechtigung hat - geht es ja um Fussball - wird schnell langatmig. Zu lang sprechen die prominenten Männer und zu klein erscheinen ihre Köpfe im riesigen Stadion.
Derweil stellt sich auf dem Stadiondach Samuel Schmid in Pose. Dem Bundespräsidenten steht Hakan Yakin zur Seite. Die Szenerie lässt - mit dem künstlichen Bühnenaufbau und dem grossen Schweizerkreuz - an die bevorstehende 1. August-Feier denken. Die Sonne geht bereits unter und die zu diesem Anlass aufs Dach bestellten Fotografinnen und Fotografen lassen ihrem Ärger über das langsam fehlende Licht freien Lauf.
Rainer Maria Salzgeber, der Moderator des Abends, tritt in der langsam aufkommenden kühlen Brise hoch über Bern von einem Bein auf das andere. Unten im Stadion auf den Displays ist der rote Ball bereits durch einige prominente Hände gerollt. Jetzt das Zeichen der Regie: die Fernsehkameras schwenken auf den Sportmoderator Salzgeber und seinen Interviewpartner Samuel Schmid. Ein Helfer wirft dem Bundesrat den «echten» roten Ball zu - und schon ist der Zuschauer live dabei, übertragen auf die zwei Leinwände unten im Stade de Suisse, versteht sich.
Der Ball des Anstosses
Nach dem frenetischen «Hopp YB», das das Ende des Interviews andeutet, wirft Samuel Schmid das runde Leder Hakan Yakin, seinem kickstarken Helfer, zu. Dieser drescht den Ball, in seiner gewohnt lässigen Art, über das Stadiondach hinunter auf den grünen Rasen.
Dies ist der Ball des Anstosses, oder anders gesagt, der Beginn der eigentlichen Eröffnungsfeier. Zehn Kinder in Urmensch-Kostümen stürmen auf der einen Seite des Stadions auf den Rasen. Sie brüllen und gestikulieren, ganz in der Manier der damaligen Zeit. Das hört man. Was jedoch den Anfang der Geschichte des Fussballs aufzeigen soll, ist, je nach Sitzplatz, schlecht sichtbar.
Von den Urmenschen über die WM 1954 in Bern bis zur heutigen Zeit, werden nun diverse Akte in eher dürftiger Schulendfest-Manier dargeboten. Die gesamte Fläche des Rasens wird für diese Vorführungen jedoch nie ausgenutzt. Und deshalb erstaunt es nicht, dass sich die meisten Zuschauer auf ihren Stühlen langweilen. Zu wenig peppig und grosszügig wirkt das Ganze.
Öff Öff retten die Show
Der Auftritt der Öff Öff-Luftakrobaten bringt endlich einen Hauch von Spektakel in das neue Wankdorf. Mit langen weissen Tüchern, die über das Stadiondach bis hinunter auf den Rasen fallen, zeigen die Berner Artisten unter Heidi Aemisegger, was sie können. Und es wirkt. Quasi jede Ecke der neuen Architektur wird ausgenutzt. Das Publikum aus allen Sektoren kommt in den Genuss abwechslungsreicher Darbietungen am Bungie-Seil oder am Fesselballon, die zum Teil in einer Höhe von bis zu zwanzig Metern ausgetragen werden. Einziger Wermutstropfen dieser akrobatischen Höchstleistung: Die Akrobaten sind für das Publikum durch den dichten «stimmungsbildenden» Rauch, der über das ganze Spielfeld geblasen wird, kaum mehr sichtbar.
Was nach den Luftakrobaten geboten wird, kann kaum als fulminant bezeichnet werden. Die YB-Hymne, die Bruno Dietrich, mit Hilfe von Polo und seinen Schmettermannen, als Schlussbouquet der Show gedichtet hat, lässt zwar das Publikum im simplen Refrain «Stade de Suisse» mitsingen, ein Hauch von Einweihungsparty kommt jedoch erst auf, als sich die Musiker zu einem «Hopp YB» hinreissen lassen und gleichzeitig die YB-Mannschaft ins Stadion einläuft.
Hätte sich die Show in einem besseren Licht gezeigt, hätte sich der eine oder andere Fan bestimmt nachhaltiger an diese Eröffnungsfeier erinnert und nicht nur seine hundertfränkige Swatch nach Hause getragen.
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shalako
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Verfasst: Montag 1. August 2005, 21:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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mzbern.ch, 01.08.2005
Tag der offenen Tür im Stade de Suisse
Drei Tage lang hat die Stadt Bern am Wochenende die «Wiederauferstehung» des legendären Wankdorf-Stadions gefeiert. Insgesamt besuchten laut Organisatoren rund 100 000 Personen die Eröffnungsfeierlichkeiten.
Am Samstag gaben Bundespräsident Samuel Schmid und der neue YB-Star Hakan Yakin bei der offiziellen Eröffnungsfeier den Ankick für das Stade de Suisse. Der Sportminister sagte, er hoffe auf glorreiche YB-Zeiten und auf ein begeisterungsfähiges, friedfertiges Publikum.
Spektakel vor magerer Kulisse
Nach Einbruch der Dunkelheit spannte eine 70-minütige sogenannte «Epochenchoreographie» einen Bogen von den Urmenschen bis zum aktuellen Fussball-Weltmeister Brasilien. Licht- und Feuerspektakel und Luftartisten zogen das Publikum in ihren Bann, Polo Hofer stimmte mit anderen Musikern die neue YB-Hymne an. An dem Spektakel beteiligt waren über 2000 Darsteller, darunter 800 Schulkinder.
Eine Entäuschung stellte der Aufmarsch von nur 18 000 Zuschauern dar (bei einem Sitzplatzangebot von 32 000 Plätzen). Zahlende Eintritte wurden gar nur 15 000 verzeichnet.
Überschattet wurde das Eröffnungsspektakel durch den Unfall eines Artisten: Ein Fesselballon hatte sich während der Show unplanmässig gelöst und war mit dem Mann ausserhalb des Stadion abgestürzt. Der 30-jährige wurde mittelschwer verletzt.
YB vor grossem Publikum
Sportlicher Höhepunkt war das Eröffnungsturnier mit YB, dem VfB Stuttgart und Udinese Calcio am Sonntag. Der Heimklub konnte erstmals seit vier Jahren wieder eine «Heimatmospähre» mit über 25 000 Zuschauern geniessen und holte hinter Udinese den zweiten Platz. Am Sonntag wurde zudem Stéphane Chapuisat als bester YB-Spieler aller Zeiten gewählt.
Am Montag dann entdeckten mehrer tausende Berner und Besucher aus der ganzen Schweiz das Stade de Suisse an einem Tag der offenen Tür. Bereits am Vormittag strömte viel Volk ins Stadion, darunter zahlreiche Familien mit Kindern.
Besichtigt werden konnten fast alle Teile des Stadions: Fussballbegeisterte Buben  eten die Spielerbank, ältere Fans bewunderten die neue YB-Garderobe mit luxuriösem Sprudelbad. «Betreten verboten» galt dagegen für den empfindlichen Stadionrasen.
Positive Bilanz
Die Stadionbetreiber zogen eine positive Bilanz: Für den Tag der offenen Tür gehen sie von bis zu 50 000 Besuchern aus. Auch wenn der Besuch am Samstag unter den Erwartungen geblieben sei, habe bei rund
100 000 Besuchern Euphorie für das Stadion geweckt werden können, sagte Stade de Suisse-Geschäftsführer Peter Jauch.
Er räumte ein, dass das Stadion am Samstag und Sonntag auch wegen des Eintrittspreises von je 100 Franken nicht habe gefüllt werden können. Kritik wies er mit Hinweis auf ein mögliches Defizit zurück. Das Budget für die dreitägige Eröffnung habe weit über den kolportierten 1,5 Mio. Franken gelegen.
Das alte Wankdorf-Stadion war durch den WM-Final Deutschland- Ungarn von 1954 weltberühmt worden. In den Neubau investierten die drei Unternehmen Suva, Coop und Winterthur 360 Mio. Franken.
Betrieben wird das Stadion von einer Aktiengesellschaft, die auch den BSC Young Boys kontrolliert. Der Heimklub soll künftig pro Spiel mindestens zwischen 14 000 bis 17 000 Zuschauer anziehen. Die Betreiber betonen aber, das Stadion werde dank seiner Mulitfunktionalität auch ohne Fussball rentieren. (sda)
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:20 |
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BZ, 02.08.2005
Der Auftritt der YB-Legenden – grosse Ehre für Chapuisat
Am Sonntag wurde das YB-All-Star-Team aller Zeiten am Wankdorf-Eröffnungsfest präsentiert. Stéphane Chapuisat wurde knapp vor Geni Meier zum besten YB-Fussballer der Vereinsgeschichte gewählt.
Fussball ist beliebt. YB ist beliebt. Das Stadion Wankdorf ist beliebt – und geniesst sogar Kultstatus. Es ist eine einmalige Fehlleistung der Stade-de-Suisse-Strategen, dass das Eröffnungsturnier mit YB, Stuttgart und Udinese am Sonntag bei weitem nicht ausverkauft war.
Zugegeben, jedes halbwegs ernsthafte Vorbereitungsturnier im Sommer, zum Beispiel der Uhren-Cup in Grenchen, ist besser besetzt, als das Blitzturnier im Wankdorf es war – doch die Arena wäre gewiss locker ausverkauft gewesen, wenn nicht diese übertrieben hohen Eintrittspreise gewesen wären.
Der Ärger von Prytz
Kommerz ist Trumpf im neuen Wankdorf. Die halb leeren Ränge waren ein deutliches Signal der YB-Anhänger gegen diese Strategie. Viele Fans boykottierten das Turnier, auch weil sie Mühe mit dem bisherigen Stadion-CEO Peter Jauch («Das Stadion ist der Star») haben. Traurig waren die gewaltigen Lücken auf den Tribünen auch für die Vertreter des YB-All-Star-Teams, welches am Sonntagnachmittag vor dem Blitzturnier präsentiert wurde. Die Fussballer, die alle grossartige Leistungen für die Young Boys erbracht und Zehntausende Bernerinnen und Berner begeistert hatten, liefen vor vielleicht 10 000 Zuschauern ein.
Sein fehlendes Gespür bewies Peter Jauch selbst im Umgang mit diesen YB-Legenden – lange Zeit liess sich nicht einmal ein Raum finden, wo die Spieler etwas trinken und essen konnten. Den grosszügigen VIP-Bereich, indem sich 1000 geladene Gäste verköstigten, erklärte Jauch für überfüllt. «Es hat mich gefreut, nach Bern zu kommen. Ich habe schöne Erinnerungen an die Zeit mit YB», sagte der Schwede Robert Prytz. «Aber dieser Umgang mit uns ist sehr beschämend.»
Immerhin: Es gab dann doch emotional berührende Momente, als die YB-Altstars in speziell gestalteten Trikots auf dem Rasen vorgestellt wurden.
In diesem Sommer liessen die Berner Zeitung BZ, TeleBärn, EXTRA BERN, der «Berner Bär» und das Internetportal espace. ch das YB-All-Star-Team aller Zeiten wählen. Fast 6000 Leute machten bei dieser Wahl mit.
Trainer Sing und 11 Altstars
Und (fast) alle gewählten Akteure erschienen am Wochenende in Bern. Nur Geni Meier, der vor drei Jahren gestorben ist, Trainer Albert Sing, der krankheitsbedingt absagen musste, und der ehemalige Mittelfeldstar Karl Odermatt, der in den Ferien weilte, waren bei der Präsentation des All-Star-Teams im Wankdorf nicht zugegen.
Als Trainer wurde – wie erwartet und mit grossem Vorsprung – Albert Sing gewählt. Der Deutsche coachte die Young Boys in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts, als die Berner viermal in Serie Meister wurden. Heute lebt Sing im Tessin. Im Tor erhielt Walter Eich die Ehre. Auch er gehörte zu Sings Team, und später war Eich jahrelang Trainer und Goalietrainer bei YB. Eich setzte sich überaus knapp gegen Walter Eichenberger durch.
Die Abwehr des YB-All-Star-Teams aller Zeiten bilden Martin Weber, der fast 20 Jahre bei YB spielte und 1986 Meister wurde, Köbi Brechbühl, der in den Siebzigerjahren für YB agierte, und Heinz Schneiter, auch er ein Leistungsträger zu Zeiten Albert Sings. Eine hochkarätige Abwehr, vor der sich ein überragendes Mittelfeld mit vier Stars der YB-Vereinsgeschichte präsentiert.
Aus der letzten YB-Meistermannschaft 1986 schafften es die in Bern immer noch sehr beliebten Georges Bregy und Robert Prytz ins All-Star-Team. Dazu gesellen sich im Aufbau die zwei wohl besten Individualisten, die je ein gelb-schwarzes Trikot angezogen haben: Karl Odermatt und Geni Meier.
Viel Sachverstand also bewiesen die Wählerinnen und Wähler. Am härtesten umkämpft waren die Positionen im Angriff. Stéphane Chapuisat erhielt am meisten Stimmen, aber es blieb lange Zeit offen, wer zusammen mit dem Altmeister im YB-All-Star-Team im Sturm steht. Es ist eine nordische Kombination mit den beiden einstigen Publikumslieblingen Lars Lunde (Dänemark) und Mini Jakobsen (Norwegen).
Das letzte Tor Chapuisats
Mit Ausnahme von Walter Eich und Heinz Schneiter traten alle gewählten und anwesenden Spieler am Sonntag in einer Partie gegen die Crew des Films «Das Wunder von Bern» an – dabei wurden bei YB auch andere ehemalige Grössen wie Urs Schönenberger, Joël Descloux, Reto Gertschen, Alain Baumann oder Dario Zuffi eingesetzt. Die «YB-Selection» gewann 2:1, und es war kein Zufall, dass Stéphane Chapuisat das 1:0 erzielte. Kurz vor Schluss wurde der heutige Lausanne-Spieler ausgewechselt, Lars Lunde trat für ihn ins Spiel, und Chapuisat genoss ein letztes Mal den Applaus.
Altstar Stéphane Chapuisat
Chapuisat wurde knapp vor Geni Meier auch zum besten YB-Spieler aller Zeiten gewählt. «Das ist eine grosse Ehre für mich», sagte ein gerührter Chapuisat, «doch ich denke, ich habe auch davon profitiert, dass ich bis im Sommer noch bei YB gespielt habe. Ich war damit bei dieser Wahl vielen Leuten noch sehr präsent.»
Chapuisats spielt weiterhin erfolgreich in Lausanne, seine Karriere ist noch nicht ganz zu Ende. Jene des wunderschönen Wankdorf-Neubaus hat gerade erst begonnen. Es ist Zeit, dass der Fussball im Wankdorf regiert. Nach den Spielen Thun – Kiew (Champions-League-Qualifikation) am Mittwoch und YB – GC (Super League) am Samstag wird das tolle Nationalstadion auch von den Fussballinteressierten eingeweiht worden sein.Fabian Ruch
«Das ist eine grosse Ehre für mich. Ich habe auch davon profitiert, dass ich bis im Sommer noch bei YB gespielt habe.»
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:24 |
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BZ, 02.08.2005
YB: Ein Sieg und eine Niederlage
Am Blitzturnier überzeugte YB gegen Stuttgart (3:0). Das Turnier aber gewann der italienische Verein Udinese.
Da scheint sich eine richtig gute Mannschaft bei den Young Boys zu entwickeln. Natürlich fehlten bei Stuttgart zahlreiche Titulare, und natürlich liegt der Fokus des Bundesligisten auf dem heutigen Liga-Pokal-Endspiel gegen Schalke und auf dem Saisonstart am Wochenende. Dennoch: YB überzeugte gegen Stuttgart mit einer starken Vorstellung. Die Abwehr mit dem souveränen zentralen Innenverteidigerduo Portillo/Tiago harmonierte gut mit dem talentierten Pirmin Schwegler, der im defensiven Mittelfeld die Akzente setzte, als sei er nicht erst 18 Jahre jung, sondern längst ein gestandener Nationalspieler.
Gürkan Sermeter, Hakan Yakin und Francisco Neri (Foulpenalty) erzielten die Tore zum 3:0 gegen Stuttgart. Diese 45 Minuten waren besonders für den ehemaligen Stuttgart-Spieler Hakan Yakin speziell. «Ich freue mich, haben wir gewonnen», sagte Yakin, der im Schwabenland nicht mehr erwünscht war.
Im zweiten Spiel gegen Udinese setzte YB-Trainer Hans-Peter Zaugg dann elf andere Spieler ein. Gegen die hart einsteigenden Italiener resultierte ein 0:2. Und weil Udinese auch das letzte Spiel gegen ein lustloses Stuttgart 1:0 gewann, stellte das Serie-A-Team letztlich den Gewinner des Wankdorf-Blitzturniers.
Die 45-minütige Darbietung der Young Boys gegen Stuttgart lässt für die Berner einiges erhoffen. Zumal in den nächsten Tagen der noch fehlende Angreifer präsentiert werden soll. «Wir lassen uns dabei aber nicht unter Druck setzen», sagte YB-Sportchef Marcel Hottiger gestern. Der bereits verpflichtete chinesische Stürmer Shi Jun dürfte in dieser Woche in Bern eintreffen. Er hat in seiner Heimat die Freigabe für den Transfer in die Schweiz erhalten.
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Blitzturnier (Spielzeit 45 Minuten): 1. Spiel: Young Boys – Stuttgart 3:0. – SR Wildhaber. – Tore: 17. Sermeter 1:0. 21. Yakin 2:0. 35. Neri (Foulpenalty) 3:0. – Bemerkung: Magnin und Streller bei Stuttgart nicht eingesetzt. – YB: Wölfli; Eugster, Tiago, Portillo, Urdaneta; Sermeter, Schwegler, Yakin, Magnin; Schneuwly, Neri. – 2. Spiel: Young Boys – Udinese 0:2. – SR Zimmermann. – Tore: 22. Di Natale 0:1. 28. Barreto 0:2. – Bemerkung: 42. Gelb-rote Karte gegen Rossini (Unsportlichkeit). – YB: Bettoni; Gerhardt, Cökmüs, Steinsson, Hodel; Friedli, Aziawonou; Varela, Häberli, Raimondi; De Napoli. – 3. Spiel: Udinese – Stuttgart (mit Magnin und Streller) 1:0. – SR Nobs. – Tor: 13. Iaquinta 1:0. – Rangliste: 1. Udinese 6. 2. YB 3. 3. Stuttgart 0.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:26 |
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Bund, 02.08.2005
Kein Auftakt nach Mass
Eröffnungsfeier im neuen Wankdorfstadion war erst am letzten Tag ein grosses Volksfest
Insgesamt strömten am Wochenende rund 100 000 Personen ins neue Stade de Suisse. Mehr als die Hälfte davon waren Leute, die am Tag der offenen Tür einen Blick ins Stadion warfen.
Die Premiere im Stade de Suisse war eine ziemlich triste Angelegenheit: Die 32 000 Zuschauer fassende Betonschüssel war nur gut zur Hälfte gefüllt, als Bundespräsident Samuel Schmid das Stadion offiziell eröffnete und eine rund 70-minütige Show mit Licht, Akrobatik, Musik, Feuerwerk und Massenchoreografien geboten wurde. Die Reaktionen auf das mehrstündige Programm, welches die Organisatoren im Vorfeld mit Superlativen angepriesen hatten, waren mehrheitlich negativ.
Besser war die Stimmung am zweiten Tag, wo YB, Stuttgart und Udinese ein Kurzturnier austrugen (Sieger: Udinese) und Stéphane Chapuisat zum besten YB-Spieler aller Zeiten erkoren wurde. Nach Auskunft der Organisatoren wohnten dem Eröffnungsturnier 25 000 Zuschauer bei
Der grosse Publikumsmagnet war der gestrige Tag der offenen Tür. Wer einen Blick in die Spielerkabinen oder in den VIP-Bereich werfen wollte, musste sich zum Teil bis zu zwei Stunden gedulden, bis er sich einer Führung anschliessen konnte. Die Organisatoren vermeldeten für den Tag der offenen Tür 50 000 Besucher ; jeder zehnte von ihnen stand laut Medienmitteilung auf der BKW-Besucherplattform «Soleil».
Die Stadionbetreiber waren am Schluss der dreitägigen Veranstaltung vollauf zufrieden. «Für uns ist es eine gelungene Geschichte, die Leute sind zufrieden», bilanzierte der abtretende Betriebsleiter Peter Jauch. Programmchef Harry Heusser erklärte, es sei ein weiser Entscheid gewesen, die Feierlichkeiten auf drei Tage zu verteilen. Das Konzept der Eröffnungsshow habe sich bewährt; er habe von Leuten gehört, die vor Rührung Tränen in den Augen gehabt hätten. Die Kritik an den Eintrittspreisen von 100 Franken pro Tag wies Jauch zurück: Der Preis sei «eine Mischrechnung». Die Betreiber hätten sehr viel Geld in den Anlass gesteckt.
Artist bei Ballonunfall verletzt
Glück im Unglück hatte der Akrobat, der am Samstagabend mit einem Ballon abstürzte. Er zog sich Ellbogenbrüche und Prellungen zu. Der Ballon hatte sich während der Eröffnungsshow aus der Sicherung gelöst, schwebte davon und stürzte ausserhalb des Stadions ab.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:27 |
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Bund, 02.08.2005
Schmale Kost im halbleeren Stadion
Das Spektakel blieb an der Eröffnungsfeier vom Samstag weitgehend aus – den Unfall eines Akrobaten bekamen die Leute gar nicht mit
Das Stade de Suisse war an der Eröffnungsfeier vom Samstag halbleer. Das Programm mit Musik und Show war vielseitig, aber nicht mitreissend. Der Unfall eines Akrobaten sorgte bei den Organisatoren für ein Stimmungstief.
Die Hoffnung der Stadionbetreiber, die Begeisterung für das Stade de Suisse Wankdorf werde im letzten Moment doch noch entfacht und an der offiziellen Eröffnungsfeier zu einem vollen Haus führen, erfüllte sich nicht. Als am Samstag um 18 Uhr die Tore geöffnet wurden, waren die Schlangen vor den Eingängen viel kürzer als zwei Wochen zuvor bei YB - Marseille. Auf den Tribünen sah es lange Zeit ziemlich trist aus: Das spärlich erschienene Publikum erkundete den grosszügigen Verpflegungs-Bereich, die Spielerbänke und die Pressetribüne, kaufte sich die obligate YB-Wurst oder  ete einen Kebab. Derweil wurden im abgesperrten «Future Club» an Stehtischen Chäschüechli und Riz Casimir verzehrt, in der nobleren «Champions Lounge» gab es Lachs und edlen Champagner.
Das Programm im Stadion plätscherte lange Zeit dahin. Die beiden (zu) kleinen Bühnen waren in zwei Ecken des Spielfelds platziert, die Bands konnten höchstens die Zuschauer in nächster Umgebung begeistern. Weil mehrmals Regengüsse niedergingen, mussten Konzerte zum Schutz der Instrumente abgebrochen oder gar abgesagt werden – an einen Wetterschutz war nicht gedacht worden. Für etwas Unterhaltung sorgten die an den beiden Leinwänden ausgestrahlten Grussbotschaften von Prominenten: Adolf Ogi, Köbi Kuhn, YB-Präsident Peter Mast und viele andere lobten das neue Stadion in höchsten Tönen. Besonders auffallend: Das feurige Plädoyer von Berns Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät für die Rückkehr des Cupfinals in die Bundesstadt und die Pfiffe von den Zuschauern bei der Einspielung der Grussbotschaft von Fussballverbands-Präsident Ralph Zloczower.
«Ein Tropfen Herzblut mehr»
Einen sympathischen Auftritt hatte kurz nach 21 Uhr Samuel Schmid, der auf dem Dach oberhalb der VIP-Logen postiert war und von dort via Leinwände zu den Anwesenden sprach. Der Bundespräsident legte eine Begeisterung an den Tag, die sonst Adolf Ogi reserviert ist. Er gestand zunächst seine Liebe zu YB: Zwar stünden für ihn gesamtschweizerische Interessen im Vordergrund, «aber in das, was einem am nächsten steht, fliesst ein Tropfen Herzblut mehr». Zum Stade de Suisse sagte er: «Solche Stadien sind wichtig, sie sind die Motoren der Sportbegeisterung.» Zum Schluss skandierte Schmid «Hopp YB, Hopp YB» und spielte via YB-Regisseur Hakan Yakin den offiziell ersten Ball auf den Rasen hinunter.
Die Seele hat ihren neuen Platz
Um 22 Uhr war es dann so weit, begann ein rund 70-minütiger Showblock, den die Verantwortlichen als schweizweit einmaliges Spektakel angekündigt hatten. Erzählt wurde in mehreren Bildern die Geschichte des Fussballs von den Urmenschen bis zum aktuellen Weltmeister Brasilien. Künstler, Luftartisten, Musiker und Laiendarsteller sorgten vorab im zweiten Teil mit Licht, Feuer und Akrobatikeinlagen für gute Unterhaltung. Der eigentliche Höhepunkt: Die Präsentation des neuen YB-Songs durch die Berner Musiker Bruno Dietrich, Polo Hofer und Bubi Rufener.
Zum Schluss brachten eine Juniorin sowie YB-Spieler Joël Magnin je ein Stück Rasen aus dem alten Wankdorf ins neue Stade de Suisse – die Seele des altehrwürdigen Wankdorfs hatte den Weg in den 350 Millionen Franken teuren Neubau gefunden. Ein Kürzestfeuerwerk beendete die Show, die vom Publikum mit einem dünnen Applaus quittiert wurde.
Als der Ballon davonflog
Noch während die Zuschauer den Akteuren applaudierten, wirbelten hinter den Kulissen Sanitätspolizei, Rega, Feuerwehr, Stadtpolizei und Stadionbetreiber. Sie suchten fieberhaft nach einem Heliumballon, der während der Show auf den Stadionrasen hätte heruntergezogen werden sollen, stattdessen aber aus dem Stadion geschwebt war. Der am Ballon befestigte Artist, ein 30-jähriger Franzose der Luftakrobatikgruppe Öff Öff, war machtlos. Das Helium strömte aus, und nach rund 400 Metern unkontrolliertem Flug stürzte der Ballon samt Artist auf das Dach der VW-Garage Amag an der Wankdorffeldstrasse.
Kurz nach Mitternacht trat Stade-de-Suisse-Sprecherin Marianne Gut vor die Medien und sagte kurz und knapp, es habe sich ein Unfall ereignet, die betroffene Person befinde sich aber nicht in Lebensgefahr. Obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits Informationen durchgesickert waren, machte sie mit Verweis auf die laufende Untersuchung keine näheren Angaben. Etwa eine Stunde später lieferten die Organisatoren die Details nach: Der mit Führungsseilen gesicherte Artist war von der Sicherungscrew aufgrund eines Funkproblems irrtümlich losgelassen worden. Der Franzose hatte Glück im Unglück und zog sich «nur» Frakturen an den Ellbogen, eine Hirnerschütterung, Prellungen und Schnittverletzungen zu. «Wir sind extrem froh, dass nicht mehr passiert ist», bilanzierte der künstlerische Leiter Harry Heusser.
Ärger und Frust auf den Rängen
Zu diesem Zeitpunkt sassen oben in der «Champions Lounge» die geladenen Gäste längst beim Kaffee oder Digestif und diskutierten über die Eröffnungsfeier. Überschwängliches war nirgends zu hören. Die Show sei in Ordnung gewesen, war der meistgehörte Satz. Erstaunlich viel Prominenz äusserte sich negativ. Kritisiert wurde vor allem die Preispolitik der Stadionbetreiber.
Mit grobem Geschütz fuhr ein Teil der zahlenden Gäste auf: «Eine bodenlose Frechheit», «ein Skandal», «unter jeder Kanone», «die Stadionbetreiber sollte man sofort zum Teufel jagen», «es ist schade für das schöne Stadion» – so und ähnlich tönte es zu später Stunde auf dem Quartierplatz.
Viel Ärger wegen Eintrittsbilletten
Rund 1000 Personen mussten sich bis zuletzt gedulden, ehe sie ihre Tickets für die Eröffnungsfeier ausgehändigt bekamen. Grund: Probleme beim Versand (siehe «Bund» vom 30. 7.). Ein Express-Schalter vor dem Stadion und Paketboten der Post, die eine Sonderschicht einlegten, sorgten dafür, dass am Schluss alle Betroffenen rechtzeitig ein Billett in der Hand hatten. Laut Stade-de-Suisse-Pressesprecherin Marianne Gut ist noch immer nicht klar, wo der Fehler liegt.
Für böses Blut sorgte auch eine Discount-Aktion der Stadionbetreiber in der Nachbarschaft des neuen Wankdorfs. Die Bewohner erhielten letzte Woche ein schriftliches Angebot, der Eröffnungsfeier für 70 Franken beiwohnen zu können. Der neue Betriebsleiter Stefan Niedermaier verteidigte das Vorgehen: «Wir wollten uns erkenntlich zeigen wegen der Lärmbelastungen der letzten Wochen.» (ruk)
edith olibet
Berns Sportministerin Edith Olibet hat das Eröffnungsspektakel nicht vom Sessel gerissen. «Viel Brimborium, wie man es von Olympischen Spielen her kennt», sagt sie. Scharfe Kritik übt Olibet an der Preispolitik der Veranstalter. «100 Franken mögen für Herrn Jauch ein Klacks sein, nicht aber für Familien.» Die SP-Politikerin hat mit allerlei Fussball-Experten am gleichen Tisch gesessen. Mit YB-Sportchef Marcel Hottiger hat sie angeregt über die fehlenden Trainingsfelder diskutiert. Olibet: «Wir tun unser Möglichstes, dass auf der Kleinen Allmend so rasch als möglich für Breiten- und Spitzensport gespielt werden kann.» Im Gespräch mit SFV-Präsident Ralph Zloczower hat die Gemeinderätin für Bern als ständiger Austragungsort des Cupfinals lobbyiert. «Es gibt keinen Grund, den Final nicht wieder regelmässig hier durchzuführen.» (ruk)
polo hofer
Polo Hofer sitzt am Montagnachmittag entspannt im Backstage-Bereich und nippt kurz vor dem Auftritt mit «Route 66» an einem Glas Weisswein. Bedeutend weniger nervös als vor der Präsentation des neuen YB-Songs und der Stadion-Hymne sei er, sagt der Musiker. Von der Show darum hat Hofer nicht viel mitbekommen. «Wir warteten im Dunkeln, bis wir mit unserem 12-Minuten-Set dran waren.» Mit dem Auftritt ist der ehemalige C-Junior des FC Interlaken zufrieden, «wenn man bedenkt, dass wir nur ein einziges Mal alle zusammen proben konnten.» Wenige schmeichelhafte Worte findet der Berner Künstler für die Organisatoren. Es sei höchst unprofessionell, wenn 1000 Leute ihr Ticket nicht rechtzeitig bekämen oder im letzten Moment im Nordquartier Billette für 70 Franken anzubieten. (ruk)
benedikt weibel
Er habe das neue Stadion vor einem Monat bereits besucht, und schon damals habe es ihm «irrsinnig gut» gefallen, sagt SBB-Generaldirektor Benedikt Weibel. Mit der Eröffnungsfeier habe er hingegen «nicht viel anfangen können». Er hätte es besser gefunden, wäre an diesem Tag noch ein «gutes Fussballspiel» geboten worden. Obwohl in Solothurn aufgewachsen, ist Weibel seit seiner Kindheit bekennender YB-Fan. Schon in den 60-er-Jahren habe er Spiele der Gelb-Schwarzen besucht, sogar ins Neufeldstadion sei er gerne gegangen. Haben die SBB eigentlich eine Loge gemietet im Stade de Suisse? «Selbstverständlich nein», sagt Weibel energisch. In den SBB steckten zuviele öffentliche Gelder, «die können wir nicht einfach für Logen ausgeben». Er werde auf privater Basis YB-Heimspiele besuchen. «Und hie und da bin ich ja vielleicht eingeladen.» (cbn)
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:28 |
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Bund, 02.08.2005
«Die sitzen gar nicht bequemer»
Tag der offenen Tür
Hinter dem Wankdorfstadion, im weitaus bescheideneren Leichtathletikstadion, absolvieren die Fussballspieler des BSC Young Boys eine Trainingseinheit. Für sie interessiert sich an diesem Montagmorgen bis auf zwei Zaungäste allerdings niemand.
Denn heute ist Tag der offenen Tür, kostenlos kann das Stade de Suisse besichtigt werden. Die Besucherinnen und Besucher kommen in Scharen, bereits um Viertel vor zehn bilden sich vor den Eingängen die ersten Warteschlangen. Einlass ist um zehn.
«Das Stadion ist der Star.» Die Aussage von Peter Jauch, Stade-de-Suisse-Betriebsleiter, scheint sich zu bewahrheiten. Oder doch nicht? Herr Mast aus Ittigen, der auf dem Quartierplatz vor dem Stadion an einem Tischchen steht, wird sich das Stadion nicht von innen anschauen. «Ich bin ein Volksmusikfreund, deswegen bin ich hier.» Das gebotene Programm sei gut, befindet er, nur fehlten die Bänke vor der Bühne, man könne nicht sitzen. Weder das «Örgeli Trio 008» noch die «Swiss Ländler Gamblers» noch das «Schwyzerörgeli Quartett Burebuebe» vermögen das Publikum vor die Bühne zu locken. Volksmusikfreunde scheinen über wenig Stehvermögen zu verfügen.
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Derweil füllt sich das Stadion langsam, aber stetig mit Besuchern. Viele von ihnen wissen ob all der einmaligen Möglichkeiten, die sich ihnen an diesem Tag der offenen Tür bieten, gar nicht, wo sie anfangen sollen. Auf die Spielerbank sitzen? Den Rasen anfassen? Sich in eine Journalisten-Box setzen, in der vielleicht dereinst Beni Thurnheer ein Spiel der Schweizer Nationalmannschaft kommentieren wird? Wer sich für einen der geführten Rundgänge durch die Garderoben, den VIP-Bereich oder in das Informationszentrum «Soleil» auf dem Stadiondach entscheidet, der hat allerdings für mindestens eine Stunde nichts anderes mehr zu tun, als sich die Beine in den Bauch zu stehen. Die Warteschlangen sind lang, und manch einer bückt sich – in der Mitte der Schlange stehend – unter dem Absperrband durch und schaut sich etwas anderes an.
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Den Rasen zum Beispiel. Anfassen ist erlaubt, betreten aber nicht. Die Aufpasser in ihren leuchtgelben Westen sind streng geworden. Die ersten Besucher hatten den Rasen noch ungehindert betreten dürfen. Viele hatten sich gar die Schuhe ausgezogen, um den «Teppich» im neuen «Wohnzimmer der YB-Fans» (Original-Ton Stefan Eggli, Moderator von Stade TV, dem stadioneigenen Fernsehkanal) spüren zu können. Damit ist es vorbei. Wer nur schon mit der Fussspitze den Rasen berührt, wird von einem Aufpasser sofort zurechtgewiesen. Wer sich trotzdem wie ein echter Fussballspieler fühlen will, der kann sich stattdessen auf die Spielerbank setzen. Eine Alternative, die eifrig genutzt wird. Derweil laufen die Uhren am Stadiondach rückwärts, als wollten sie zeigen, dass seit der Eröffnung auch dem Stade de Suisse das unausweichliche Schicksal des Abbruchs blüht. Jenes Schicksal, welches das altehrwürdige Wankdorfstadion am 3. August 2001 ereilt hat.
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José Campos bittet höflich darum, mit seiner eigenen Kamera vor den Zuschauerrängen gefilmt zu werden. Er winkt in die Kamera, dann beginnt er zu erzählen. Seit er vor 43 Jahren in die Schweiz gekommen sei, habe er viele Spiele von YB besucht. Der Walter Eich, ja, das sei ein Spieler gewesen. «Der hielt einfach alles, Wahnsinn!», sagt Campos über die YB-Torhüter-Legende. Und das «geilste» Spiel, das er je gesehen habe, sei der 1:0-Sieg von YB gegen Real Madrid gewesen (Anm. der Red: Europacup-Hinspiel 1986). Campos weiss noch ganz genau, wie er damals dem Linienrichter zurief, er solle die Augen aufmachen, und wie ihn das Publikum für diese Aussage mit Applaus belohnte. In einem halben Jahr wird Campos pensioniert, dann zügelt er wieder in seine Heimat Spanien. In seinem Gepäck wird er die Erinnerungen an das alte Wankdorfstadion haben und eine Videokassette, auf der er im neuen Wankdorfstadion in die Kamera winkt.
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Fast alle Besucher besichtigen das Stadion nach «Berner Art», also gemächlich schlendernd. Wer vom Schlendern erschöpft ist, der setzt sich eine Weile hin, Sitzplätze hat es schliesslich genug – 31 783, um genau zu sein. Auch Gabriela Frehner, die an einem der Catering-Stände arbeitet, hat es nicht eilig. Noch nicht. Um halb elf hat sie die ersten Bratwürste verkauft, jetzt nutzt sie die geringe Nachfrage nach Esswaren und Getränken, um auf die Toilette zu gehen. Die Erfahrungen der letzten beiden Tage haben sie gelehrt: Es könnte die letzte Pause des Tages sein.
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Karl Hänni aus Uttigen hat eine Stunde Wartezeit auf sich genommen, um die Spielergarderoben besichtigen zu können. Sein Fazit: «Die Gästegarderoben sind schon ein bisschen mickrig.» Mit seiner Handy-Kamera hat Hänni Bilder geschossen von der Sauna und vom Whirlpool mit neun Plätzen (bietet ein Sprudelbad Platz für zehn Personen, muss ein Bademeister eingestellt werden), mit denen die – grosszügige – YB-Garderobe ausgestattet ist. Nun will er sich den Rest dieses «Superstadions» anschauen. Er sei enttäuscht, dass man sich die VIP-Räume nicht anschauen könne, sagt Hänni. Zwar liegt er mit dieser Aussage falsch. Ob er sich aber die VIP-Räume noch anschauen will, wenn er die Warteschlange für diese Führung gesehen hat, ist zweifelhaft.
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50 000 Besucher vermelden die Organisatoren für den Tag der offenen Türe. Jeder zehnte von ihnen stand laut Medienmitteilung auf der Besucherplattform «Soleil». Auch die Garderoben dürften über 5000 Besucher gesehen haben, schätzt Pascal Eberhard, einer der Führer. Zu den letzten gehören Monique und Pierre Schorpp aus Bern. Hinter ihnen wird abgesperrt. Rund eine Stunde Wartezeit haben sie noch vor sich, nachdem es im Verlauf des Tages teilweise zwei Stunden gewesen sind. Die vergangenen drei Stunden haben Schorpps verschiedene Konzerte besucht und Probe gesessen. Überall seien sie gesessen, jetzt wüssten sie, wo sich der beste Platz befinde, sagt Pierre Schorpp. Im Sektor C. Leider habe er vergessen, sich Sitznummer und Reihe zu merken. Schorpp ist bei weitem nicht der einzige, der an diesem Tag Probe gesessen ist. Am früheren Nachmittag hatte ein Besucher auf der Haupttribüne vor der exklusiven «Champions Lounge» in hörbar befriedigtem Ton zu seiner Begleiterin gesagt: «Die sitzen gar nicht bequemer.» Allerdings, so hatte der Mann einräumen müssen, sei die Sicht von dort oben eindeutig besser.
Heinz Schneiter
Er gehört zu den Berner Fussballlegenden: Heinz Schneiter hat im alten Wankdorfstadion für die Young Boys (mit denen er viermal Meister wurde) und die Schweizer National-mannschaft manchen heute noch unvergessenen Match ausgetragen. Bei seiner Rückkehr ins Stade de Suisse Wankdorf gibt er sich begeistert: «Es ist ein Stadion, das alle zur Leistung verpflichtet. Die Geschichte lehrt uns, dass YB in seinen neuen Stadien bisher immer fast auf Anhieb Erfolg hatte. Ich hoffe, dass es diesmal auch so ist.» Die Voraussetzungen für eine gute sportliche Zukunft seien heute so gut wie seit Jahren nicht mehr, aber bei allen positiven Aussichten sieht Schneiter auch eine Gefahr: Sie heisse «Starkult». «Früher», sagt er, «hatten wir auch aussergewöhnliche Spieler; den sportlichen Erfolg aber gab es nur durch Teamwork auf und neben dem Platz.» (cb)
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2005, 08:29 |
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Bund, 02.08.2005
Das «Highlight» setzte YB . . .
aber Udinese Calcio gewann das Eröffnungsturnier im Stade de Suisse Wankdorf vor offiziell rund 25 000 Zuschauern
Es war «nur» ein Freundschaftsturnier – der sportliche Wert der Veranstaltung hält sich in Grenzen. Aber dennoch: Für das Berner Sportpublikum war der Eröffnungsanlass im neuen Wankdorf ein Freudentag – auch dank dem glanzvollen Auftritt der Young Boys im Startspiel gegen Stuttgart.
Die sportliche Eröffnungsshow am Sonntag erfüllte die Erwartungen vor allem durch die erfrischende Leistung des BSC Young Boys im ersten Match des Blitzturniers (die Spiele dauerten je 45 Minuten) gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart. Die Berner gewannen die Partie souverän mit 3:0 und eroberten dabei auf Anhieb ihr dankbares Publikum. Im zweiten Match traten die Gelb-Schwarzen mit einer völlig neu formierten Mannschaft (und einigen Nachwuchsspielern) an und verloren dabei gegen die abgebrühten italienischen Profis von Udinese Calcio mit 0:2. Das reichte für den zweiten Turnierplatz und einen insgesamt sehr positiven Eindruck beim Publikum.
Vielversprechendes Feuerwerk
Die weit über 20 000 Zuschauer werden sich künftig vor allem an den Match YB - Stuttgart zurückerinnern. Aus Berner Sicht war er ein einziges Versprechen: Die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Zaugg erwies sich nicht nur als bestens eingespielt und klug organisiert, sie entwickelte in Varianten auch gehörig Zug nach vorn.
Das war selbstverständlich ein Verdienst von Hakan Yakin, der sich gegen seinen ehemaligen Verein besonders motiviert zeigte. Yakin war bei den Young Boys Motor und Schaltstation in einem – aber er wurde vorzüglich ergänzt durch einen jungen Spieler, der ihn vor allem im defensiven Bereich hervorragend entlastet und absichert: Pirmin Schwegler. Die Nummer 20 gehört zu jenen Berner Akteuren, welche die spielerische Renaissance der Young Boys erst möglich gemacht haben. Es ist anzunehmen, dass der Nachwuchsnationalspieler eher früher als später vom Bundesligaverein Bayer Leverkusen (dem er «gehört») zurückgerufen wird. Die Stuttgarter jedenfalls hätten einen Mann wie Schwegler in ihren Reihen bestens gebrauchen können . . .
Doch zurück zu den Young Boys; nach einer Phase des allgemeinen Abtastens schritten sie nach einer guten Viertelstunde zur ersten «Tat». Gürkan Sermeter startete – den Ball am Fuss – auf der rechten Seite zu einem unwiderstehlichen Sturmlauf, bediente in der Folge Marco Schneuwly, der den Ball Sermeter wieder in den Lauf servierte: Schuss – Tor – Spektakel pur. Der Funke war gezündet. Yakin (mit präzisem Rechtsschuss) nach Vorarbeit Joël Magnins und Francisco Neri (Foulpenalty, nachdem Schneuwly gelegt worden war) schossen für YB zwei weitere Tore und überliessen dem schwer enttäuschenden Stuttgart in diesem Spiel die Statistenrolle.
Die 45-minütige Gala der Berner kam übrigens nicht mit einem so genannten Fanionteam zustande, auch wenn es so ausgesehen haben mag: In dieser Formation spielten verschiedene Titulare (etwa Gretar Steinsson, Ronny Hodel, Thomas Häberli und Mario Raimondi) nicht mit. Das zeigt auf, dass YB-Trainer Zaugg über ein ausgeglichenes und starkes Kader verfügt – gute Aussichten für die kommenden Monate.
Noch ist bei den Young Boys die Transferphase bekanntlich nicht abgeschlossen – gefahndet wird weiterhin nach einem so genannt fertigen Stürmer. Nun, das Problem hat sich vorgestern Sonntag vorab im ersten Match als nicht vordringlich erwiesen: Der junge Marco Schneuwly hat sich wie schon in den ersten Ernstkämpfen (Meisterschaft und UI-Cup) als überraschender Gewinn für das Angriffsspiel entpuppt. Schneuwly ist nicht ein Stürmer, der passiv auf seine Chance wartet – er verfügt über gesundes Selbstvertrauen und übernimmt keck Verantwortung. In seiner derzeitigen Verfassung ist er ein Mann für die Startformation.
Udinese: Fünf Gelbe, eine Rote
Dass die Young Boys das Eröffnungsturnier nicht gewannen, hatte vor allem mit der Spielart von Udinese zu tun: Die Italiener bauten erwartungsgemäss auf eine verstärkte Abwehr – dabei waren sie auf dem ganzen Feld in der Wahl ihrer Mittel nicht gerade wählerisch. In 90 Minuten Grosseinsatz brachten sie es schliesslich zu zwei Siegen, fünf gelben und einer roten Karte. Den Platzverweis handelte sich Rossini in der Partie gegen YB ein – sie war eine eher ruppige Angelegenheit und hatte wenig mit dem Begriff «Freundschaftsturnier» zu tun. Nun, immerhin war bei Udinese im Gegensatz zu Trapattonis VfB Stuttgart der Siegeswillen vorhanden.
Dass die Italiener gegen YB gewannen, verdankten sie im Übrigen einem Lapsus des sonst vorzüglichen Berner Goalies Patrick Bettoni. Der Torhüter stand nach einer guten Angriffsphase der Gelb-Schwarzen zu weit vor seinem Gehäuse – den Heber Di Natales aus vielleicht 35 Meter vermochte er schliesslich nicht mehr zu erreichen. In der Folge gaben die defensiv sattelfesten Italiener die Partie nicht mehr aus den Händen – YB kam nur gerade durch den stark aufspielenden Carlos Varela zu einer einigermassen guten Chance – und schossen mit einem Konterangriff das zweite Tor.
Hätte der VfB Stuttgart die letzte Partie des Turniers mit einem Treffer Differenz gewonnen, wären die Young Boys trotz einer Niederlage Turniersieger geworden – doch dazu kam es nicht: Udinese zeigte sich im Final als weit cleverer als der Bundesligist und gewann «standesgemäss» 1:0.
Das Eröffnungsturnier
Young Boys - Stuttgart 3:0
Tore: 17. Sermeter 1:0. 22. Yakin 2:0. 34. Neri (Foulpenalty) 3:0. – SR: Wildhaber. – Verwarnungen: 18. Magnin (Abstand), 33. Berger (Foul). – YB: Wölfli; Eugster, Tiago, Portillo, Urdaneta; Sermeter, Schwegler, Yakin, Magnin; Neri, Schneuwly. – Stuttgart: Hildebrand; Stanzl, Zivkovic, Babbel, Gerber; Grönkjaer, Gentner, Heldt, Berger; Tomasson, Rathgeb.
Udinese - Young Boys 2:0
Tore: 22. Di Natale 1:0. 27. Barreto 2:0. – SR: Zimmermann. – Rote Karte: 43. Rossini, Tätlichkeit. – Verwarnungen: 12. Sensini, 34. Candela, 38. Juarez, 43. Aziawonou (alle Foul), Muntari (41., Reklamie-ren). – YB: Bettoni; Gerhardt, Cökmüs, Steinsson, Hodel; Friedli; Varela, Aziawonou, Raimondi; Häberli, De Napoli. – Udinese: De Sanctis; Juarez, Sensini, Felipe; Zenoni, Pinzi, Muntari, Candela; Di Natale, Rossini, Barreto.
Udinese - Stuttgart 1:0
Tor: 23. Iaquinta 1:0. – SR Nobs. – Verwarnung: 42. Iaquinta (Reklamieren). – Udinese: De Sanctis; Bertotto, Natali, Felipe; Pinzi, Vidigal, Obodo, Mauri, Pieri; Iaquinta, Di Michele. – Stuttgart: Heinen; Caliguiuri, Zivkovic (24. Babbel), Delpierre, Magnin; Elson, Gentner, Heldt (24. Berger), Hitzlsperger; Streller, Gomez.
1. Udinese2 2 0 0 3:0 6
2. Young Boys2 1 0 1 3:2 3
3. VfB Stuttgart2 0 0 2 0:4 0
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