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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Mai 2018, 11:48 
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So feierte der FC Zürich den Cupsieg 2018

Vor zwei Jahren verzichtete der FCZ aufgrund des Abstiegs auf eine ausgelassene Feier nach dem Cupsieg. Nun, nach dem 2:1 gegen YB, holten die Zürcher die Party nach. Das sind die Videos und Bilder zum Triumph.


https://www.aargauerzeitung.ch/limmatta ... 132618856#

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Mai 2018, 15:14 
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Zürich mischt den Meister auf und will künftig auch dem FCB Paroli bieten

Der FC Zürich gewinnt zum zehnten Mal den Schweizer Cup und YB beendet doch wieder eine Saison als Zweiter. Nach dem 2:1-Sieg im Stade de Suisse gegen die Young Boys schaut Zürichs Trainer Ludovic Magnin in die Zukunft, für die er grosse Pläne hat.

Ein wenig macht es den Anschein, als hätte das Stade de Suisse genug Emotionen für eine Saison erlebt. Ende April haben die Young Boys den ersten Meistertitel seit 32 Jahren geholt und diesen Erfolg seither gefühlt ununterbrochen gefeiert. Jetzt, nach dem letzten Spiel der Saison 2017/18, bleibt es fast schon gespenstig ruhig in den Katakomben des Berner Stadions.

Christian Fassnacht, der von Bundesligisten umworbene YB-Flügel, sagt nach dem verlorenen Cupfinal gefasst: «Der Schock sitzt tief. Aber wir haben das wichtigste Ziel der Saison, den Meistertitel, erreicht.» Und Loris Benito, ein weiterer Berner Meisterspieler, schildert, wie in der Kabine jeder Gelbschwarze in diesem Moment alleine sei, «aber wir werden morgen aufstehen und trotzdem ein kleines Lächeln im Gesicht haben».

Der Konflikt hinter Freys Torjubel

Die Berner sind nach der Cupfinalniederlage, der achten in der Vereinsgeschichte, zurück auf dem Boden der Realität. Ein Berner allerdings ist trotzdem ein Sieger: Michael Frey, der Münsinger, der als 15-Jähriger vom FC Thun zum Stadtverein nach Bern gewechselt war, dort seinen Weg zum Profifussballer gemacht hat und seit dieser Saison beim FC Zürich unter Vertrag steht.

Frey war es, der in der elften Minute die Weichen in Richtung des zehntens Zürcher Cupsiegs gestellt hatte, mit seinem Tor zum 1:0, das beim 23-Jährigen eine Menge Emotionen zutage förderte. Er sprintete in Richtung FCZ-Bank, schrie im Vorbeilaufen an der Berner Bank seinem ehemaligen Trainer Adi Hütter ins Gesicht und sagt dazu hinterher: «In den Jahren bei YB ist ziemlich viel Wut zusammengekommen.» Hütter kommentiert die Szene so: «Man hätte sich beim Torjubel auch etwas anderes einfallen lassen.»

Den Meister auf Normalmass reduziert

Hütters YB des Cupfinals war nicht das YB auf dem souveränen Weg zum ersten Meistertitel seit 32 Jahren. Der Meister wurde auf Normalmass reduziert von einem FC Zürich, der als Aussenseiter mit offenem Visier und ohne Anlaufzeit seine Chance suchte – und der seit 2014 bereits den dritten Cupsieg holt.

Erstaunlich war, dass die Zürcher die höhere Aggressivität an den Tag legten, zupackender in den Zweikämpfen waren und zur Pause ein klares Chancenplus aufwiesen – alles Attribute, die den Young Boys auf ihrem souveränen Meisterweg zugute gehalten wurden. «Vieles hat gegen uns gesprochen», sagt FCZ-Stürmer Adrian Winter, «der Heimvorteil für YB, der Kunstrasen – und die Wut darüber haben wir rausgelassen.»

In die gleiche Kerbe schlägt Ludovic Magnin, der sich in seiner Coaching-Zone wie Rumpelstilzchen aufgeführt hatte: «Vieles war gegen uns.» Der 39-jährige FCZ-Trainer hatte im im Februar nur eine Woche vor dem Cup-Halbfinale den Job des entlassenen Uli Forte übernommen. Seine Bilanz in der Meisterschaft (4 Siege, 5 Unentschieden in 14 Spielen) ist durchwachsen, seinen Ruf als Motivator und Einpeitscher festigte er jedoch mit diesem Cuperfolg, der dem FCZ einen sowohl sportlich wie wirtschaftlich wertvollen Direktplatz in der Europa League beschert.

Ludovic Magnin: «Wenn es Verlängerung gibt, sind wir tot.»

Nach dem Schlusspfiff des guten Basler Schiedsrichters Adrien Jaccottet ist Magnin der erste, der mit wehendem Sakko vor die Kurve der FCZ-Fans stürmt. Danach fällt er Präsident Ancillo Canepa um den Hals und sagt ins Fernsehmikrofon: «Es ist unglaublich, was die Mannschaft an Mentalität gezeigt hat.»

Sie steckte es weg, dass sie nach der Gelb-Roten Karte für den eingewechselten Sangoné Sarr ab der 67. Minute in Unterzahl war, sie praktizierte unbeirrt ihren kräftezehrenden Aufwand gegen den Ball – und sie schaltete immer wieder überfallartig um. Wie in der 74. Minute, erneut lanciert von Pa Modou und vollendet mit einem prächten Solo von Antonio Marchesano gegen die willfährigen Innenverteidiger Kassim Nuhu und Steve von Bergen.

Magnin räumt freimütig ein, was er nach dem Anschlusstreffer der Young Boys in der 80. Minute seinem Assistenten René van Eck zugeraunt hat: «Wenn es Verlängerung gibt, sind wir tot.» Soweit liessen es die Zürcher nicht kommen. Respektive: YB fand zu keiner klaren Ausgleichchance mehr und wirkte entzaubert.

Als die Zürcher Feiergemeinde schon auf den Heimweg ist, kommt Adi Hütter in den Innenraum des sich leerenden Stade de Suisse zurück und verneigt sich an seinem letzten Arbeitstag in Bern noch einmal vor den Fans. «Mit einem 4:0-Sieg hat es vor drei Jahren angefangen, und es ist schade, dass es mit einer Niederlage zu Ende geht», sagt Hütter, «ich verlasse Bern mit viel Wehmut.»

Hütter hinterlässt ein Denkmal

Hütter hinterlässt mit dem Meistertitel ein Denkmal, auch wenn er das erste Berner Double seit 1958 nicht geschafft hat. Und während der Österreicher in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt weiterzieht, wird Magnin am Donnerstag die Prüfung zum höchsten Trainerdiplom als frisch gebackener Cupsieger ablegen.

Im Überschwang seiner Emotionen setzt er zu einer ersten Kampfansage für die nächste Saison an: «Die Gruppenphase in der Europa League bringt uns andere finanzielle Mittel. Wir haben die Möglichkeit, den einen oder anderen Spieler zu verpflichten.»

Die Gedanken des Jungtrainers und des Präsidentenpaares Canepa gehen soweit, dass man wieder an der Spitze des Schweizer Clubfussballs mitmischen möchte. Magnin sagt dazu: «Diese Gedanken haben wir uns unabhängig von diesem Cupfinal gemacht», schildert Magnin, «der Präsident und ich haben klare Vorstellungen: Wir wollen den zwei grossen Vereinen, die momentan besser sind als wir, Paroli bieten.»

Das aktuelle Cup-Monster ist der FC Zürich schon mal.

Cupfinal 2018
Stade de Suisse – 30’000 Zuschauer – Schiedsrichter: Adrien Jaccottet

FC Zürich–Young Boys 2:1 (1:0)

Tore:11. Frey 1:0 (Brunner), 74. Marchesano 2:0 (Pa Modou), 80. Sulejmani 2:1 (Ngamaleu). FC Zürich (3-1-4-2): Brecher – Thelander, Brunner, Kryeziu – Palsson – Rüegg, Domgjoni (46. Sarr), Marchesano (78. Schönbächler), Pa Modou – Frey (92. Rodriguez), Winter.

Young Boys (4-4-2): Wölfli – Lotomba (46. Schick), Nuhu, von Bergen, Benito (76. Ngamaleu) – Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani – Assalé (59. Nsamé), Hoarau.

Verwarnungen: 15. Nuhu (Foul), 24. Sanogo (Unsportlichkeit), 24. Frey (Unsportlichkeit), 59. Sarr (Foul), 83. Thelander (Foul), 92. Kryeziu (Unsportlichkeit), 93. Schick (Foul). Platzverweis: 67. Sarr (Foul).

Bemerkungen: FC Zürich ohne Dwamena (gesperrt), Alesevic, Bangura, Kempter, Maouche, Nef und Schättin (verletzt oder rekonvaleszent). Young Boys ohne Mbabu (gesperrt) und von Ballmoos (rekonvaleszent). Zürich ist zum zehnten Mal Cupsieger, nach 1966, 1970, 1972, 1973, 1976, 2000, 2005, 2014 und 2016. Die Young Boys verlieren zum achten Mal einen Cupfinal, nach 1929, 1956, 1979, 1980, 1991, 2006 und 2009.


https://tageswoche.ch/sport/zuerich-mis ... li-bieten/

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Mai 2018, 15:14 
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Unfassbar, aui spieler si irgendwie wie blockiert gsi für dä finau. yb isch gar nid i d'Spiu cho. dr fcz het vo afang a so gschpiet aus wott är dä finau gwinne, das ha i leider bi yb vermisst. genau dä kampf u wille wo mir no bim luzärn spiel hei gha, ha i geschter am schluss vermisst.

so gseh het dr fcz dä sieg leider nid gstohle. i gloube mit paar nöie spieler u ämene nöie trainer geit de wieder chli ä ruck dr d'mannschaft ir nöie saison.


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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Mai 2018, 20:16 
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28.05.2018

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Cupfinal macht Lust auf mehr

BernDer Cupfinal 2018 lief ziemlich friedlich ab. Damit steigen die Chancen, dass das Finalspiel auch im nächsten Jahr in Bern stattfindet. So wie das Alec von Graffenried wünscht.

Die Erleichterung bei den Behörden war gross, als am Sonntag nach dem Cupfinal die Fans des FC Zürich in ihren Extrazügen beim Wankdorf abfuhren. Und dies, ohne dass es zu Ausschreitungen gekommen war.Der vergleichsweise friedliche Verlauf des Cupfinals dürfte dem Berner Stadtpräsidenten Alec von Graffenried Auftrieb geben. Für ihn steht fest, dass der Cup­final nach Bern gehört.

Ende Februar sagte er gegenüber dieser Zeitung: «Die Stadt Bern will den Cupfinal nicht nur im Jahr 2018 durchführen. Unser Ziel ist es, dass der Cupfinal künftig wieder jedes Jahr in Bern stattfinden wird.»

Von Graffenried war am Montagnachmittag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Aber Kommunikationschef ­Wal­ter Langenegger sagt: «Der Verlauf des Cupfinals vom Sonntag stimmt die Stadt Bern zuversichtlich, dass auch künftig solche Veranstaltungen hier stattfinden können.

Nach den Sommerferien werden sich Vertreter der Stadt und des Fussballverbandes treffen. Dabei werden sie die Abläufe beim Final vom Sonntag analysieren und das weitere Vorgehen besprechen.»

Ermittlungen laufen in Bern

Ganz friedlich war es jedoch auch in diesem Jahr nicht. Die Kantons­polizei Bern hat ­diverse Ermittlungen aufgenommen, wie Sprecher Dominik Jäggi bestätigt. So sucht sie diejenigen FCZ-Fans, welche im Tankstellenshop an der Standstrasse alkoholische Getränke entwendet ­haben. Ebenfalls Ermittlungen aufgenommen hat die Kantonspolizei ­wegen Sprayereien, die entlang der ­Umzugsrouten angebracht worden sind.

Rund um das Stadion wurden zudem im Vorfeld des Spiels verschiedene Autos versprayt. Auch diesbezüglich ermittelt die ­Polizei gegen eine unbekannte Täterschaft.

Der Polizei namentlich ­bekannt sind dagegen vier Personen, die am Sonntag für weitere Abklärungen in Polizeiräumlichkeiten gebracht wurden. ­Dabei handelt es sich um erwachsene Männer. Einem von ihnen wird ein Flaschenwurf gegen Polizeibeamte vorgeworfen, einem ­anderen «Hinderung einer Amtshandlung».

Und zwei der Männer wurden im Stadion angehalten: Einer hatte ­pyrotechnisches ­Material dabei. Der andere wurde wegen einer Aus­einandersetzung mit dem Sicherheitspersonal ­vorübergehend in die Polizeiräumlichkeiten ­gebracht.

Strafverfahren in Zürich

Während die YB-Fans nach der Niederlage enttäuscht nach ­Hause gingen, feierten die FCZ-Fans den Triumph ihres Klubs in ­Zürich weiter. Rund 1500 von ­ihnen nahmen ihre Helden auf dem Helvetiaplatz in Empfang.

Während Spieler und Anhänger feierten, zündeten zwei Personen auf dem Balkon des Volkshauses, auf dem sich die Spieler versammelt hatten, eine Fackel. Die Stadtpolizei hat nun deswegen ein Strafverfahren eingeleitet. Laut dem FCZ handelte es sich um zwei Mitarbeiter des Klubs. Der Klub verurteilte ihr Verhalten aufs Schärfste.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/21606791

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