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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Montag 19. September 2016, 23:45 
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Wenn der Zirkus YB in der Champions Lounge zur Vorstellung bittet

Die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs und der Versuch, das personelle Debakel der vergangenen Woche zu erklären.

Im Stade de Suisse gibt es eine sogenannte Champions Lounge. Dort, im 3. Stock, hoch über dem Spielfeld, hängen die Bilder längst vergangener, erfolgreicher Tage der Berner Young Boys. Im neuen Stadion (2005 eröffnet) durfte der Traditionsklub bezeichnenderweise noch nie einen Triumph feiern. Der letzte Titel, der Cupsieg 1987, wurde im altehrwürdigen Wankdorf errungen. Eine Champions Lounge, aber vermutlich bald 30 Jahre ohne Titel. Treffender könnte man das YB-Dilemma – das Auseinanderklaffen von Anspruch und Realität – gar nicht nicht aufzeigen.

In ebendieser Champions Lounge bitten die Gebrüder Andy und Hansjörg Rihs, die beiden Klub- und Stadionbesitzer, sowie VR-Präsident Hanspeter Kienberger zum Rundtischgespräch. Nach den turbulenten Tagen, die die Young Boys in ihren Grundfesten erschüttert hatten, herrscht dringender Erklärungsbedarf. Die überstürzte Absetzung von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler vor einer Woche sowie die folgende Realsatire um Verwaltungsrat Urs Siegenthaler, der schliesslich am Freitag das Handtuch warf, zeigten wieder einmal auf, wie orientierungslos das YB-Schiff dahinschippert.

Nun also wollen die Gebrüder Rihs Licht ins Dunkel bringen. Andy (72) hat zur Feier des Tages gelb-schwarze Ringelsocken angezogen und propagiert damit gleich seine Liebe zum Klub («Ich bin nicht nur Besitzer, ich bin auch Fan»). Kienberger trägt untenrum Gelb mit schwarzen Punkten. Einen Moment wähnt man sich im Zirkus, wo sich lustig verkleidete Clowns bemühen, das Publikum zu unterhalten.

Clownesk wirken durchaus auch die folgenden Erklärungsversuche von Andy Rihs. Er redet zwar unglaublich viel, hat dabei einige Mühe mit den Namen seiner VR-Kollegen und kann sich nicht mehr an den Cup-Gegner der Berner am letzten Wochenende erinnern («Breiten..., ääh Barzenheid»). Wirklich viel Erhellendes kommt am Ende der 45-minütigen Veranstaltung aber nicht heraus. Die Antworten auf die drängendsten Fragen:

Warum Fredy Bickels Freistellung derart überstürzt kommuniziert wurde, obwohl dessen Abgang bereits seit drei Monaten (!) beschlossene Sache war? «Dazu können wir nichts sagen», so Andy Rihs. Vorgesehen sei ein geordneteres Vorgehen zu einem späteren Zeitpunkt (Nati-Pause im Oktober?) gewesen. «Doch es gab Entwicklungen, die ein sofortiges Handeln nötig machten.» Dass man bei dieser Gelegenheit nicht gleich eine Pressekonferenz einberief und sauber kommunizierte, bezeichnet Rihs als «grossen Fehler, für den wir uns auch entschuldigen». Damit hätte man sich den ganzen Schlamassel ersparen können.

Sportchef immer noch unbekannt

Warum Bickels Nachfolger als Sportchef, der ja offenbar schon feststand, immer noch nicht bekannt ist? «Es ist so, dass der Mann mit Sportkompetenz fehlt. Deshalb ist die Ausgangslage neu. Das ist jetzt eine vordringliche Aufgabe. Denn die operative Leitung im Sport muss sofort funktionieren. Da wird in dieser Woche einiges passieren», erklärt Andy Rihs die Folgen von Siegenthalers Abgang aus dem VR. In der Poleposition für das Amt des Sportchefs steht nicht mehr Paul Meier, sondern neu Ex-Captain Christoph Spycher.

Wie sieht die neue Strategie der Young Boys aus? Es soll vermehrt in den eigenen Nachwuchs und dort in bessere Trainer investiert werden. Die Rihs-Brüder rechnen vor, dass sie in den sieben Jahren als Klub-Besitzer gegen 50 Millionen Franken aus dem eigenen Sack eingeschossen hätten. Eine Zahl, die Bickel schliesslich den Job gekostet hat. «Es geht einfach nicht, dass man jedes Jahr sagt: noch ein paar Millionen, noch ein paar Millionen. Man investiert gerne, wenn man einen Return-on-Investment hat.» Bis vor wenigen Monaten war Bickel aus Sicht der Rihs-Brüder noch «der beste Sportchef der Schweiz».

Was ist mit den öffentlich gewordenen Verkaufsabsichten? Hansueli Rihs: «Wir sind hier in einem Juwel von einem Stadion und man muss den Brand YB europaweit hoch ansiedeln.» Es gebe immer wieder Leute, die Interesse zeigen. «Wir wollen eine Berner Lösung. Am schönsten wäre es, wenn sich eine Berner Gruppierung zusammenraufen würde.» Ein Traum, der momentan so weit von der Realität entfernt ist wie der nächste YB-Meistertitel.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/wen ... -130582073

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Montag 19. September 2016, 23:54 
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«Chischte und Cheibe»

Nach den Tumulten der letzten Woche zeigt YB-Besitzer Andy Rihs, dass er das Problem des Clubs ist.

Eines muss man den Young Boys lassen. Pünktlich sind sie. Um 11 Uhr ziehen sie ein, die Besitzer und ihr Statthalter im Verwaltungsrat, die Brüder Andy und Hansueli Rihs mit Hanspeter Kienberger. Die Garderobe der Milliardäre ist schlicht gehalten: graues T-Shirt mit YB-Logo drauf, Andy mit gelbschwarzen Ringelsocken und «Jöggi» barfuss in Turnschuhen. Als die Mikrofone noch nicht angestellt sind, fragt Andy Rihs: «Heilandsack, deswegen kommen so viele?»

Ja, deswegen sind die Journalisten in der Champions Lounge des Stade de Suisse: Wie konnten die Entlassung von Sportchef Fredy Bickel am letzten Dienstag und der Abgang von Verwaltungsrat Urs Siegenthaler drei Tage später reichen, um das Ansehen des Vereins in Trümmer zu legen?

«YB bewegt, das freut uns», eröffnet der Mediensprecher und gibt Andy Rihs das Wort. Der stellt alle nochmals vor, seinen Bruder, Kienberger, «und Albi Stadelmann kennt ihr auch, ähm Staudenmann».

Die Sprunghaftigkeit von Rihs

Dann redet Andy Rihs, 17 Minuten lang, und wer ihm zuhört, bekommt einen Einblick, wie er funktioniert, der Laute der beiden Brüder, der Hemdsärmelige. Und wer dies tut, versteht auch, wer das Problem von YB ist: er, Andy Rihs.

Er ist es, mit seiner Mischung aus Emotionalität und Distanz, mit seiner Sprunghaftigkeit, sein Vertrauen immer wieder einem anderen zu schenken, mit seinem Wissen, dass mit Geld alles zu regeln ist. Gegen Ende seines Auftritts sagt er: «Wir sind Investoren. Und manchmal die Toren.»

«Wir haben uns ins Offside gespielt. Ich verstehe Fragen wie: ‹Sind die noch bache?›»
Andy Rihs


Rihs hat auf ein A4-Blatt niedergeschrieben, was er sagen möchte. Er redet von den vielen zweiten Plätzen in den letzten Jahren, den Teilnahmen an der Europa League, der Saison mit dem «Petkovic Vlado», als der Titel ganz nahe war. Er sagt, dass sie, «Jöggi» und er, keine Fussballexperten seien, aber den Fussball gerne hätten: «Wenn Sie die Socken sehen, sehen Sie, ich bin Fan von YB. Ich bin mit Herzblut dabei.»

Er glaubte YB auf einem guten Weg. Bis er dann irgendwie zur Einsicht gelangte, dass irgendetwas doch nicht stimmte. Und das waren die Löcher in der Rechnung, weil Bickel mit Spielerverkäufen nicht wie gewünscht Millionen hereingebracht hat; weil darum die Ausgaben für den Kauf des Unternehmens und die Deckung der Defizite auf etwas über 50 Millionen Franken angestiegen sind. (Wobei einer wie Rihs nicht von Millionen redet, sondern von «Chischte», als besässe er kein vornehmes Weingut in Südfrankreich, sondern irgendeine Spelunke in der Schweiz.)

Wegen der Kosten reifte die Idee, einen Mann mit Sportkompetenz zu suchen, der den Verein durchleuchtet und Ratschläge gibt, wie der selbsttragend wird. Die Suche fiel auf Urs Siegenthaler, und der war für Rihs nicht irgendwer, sondern «high level», er kam auch nicht «out of the blue», sondern als Vertrauter von Joachim Löw. Ja, Löw, wenn der als Referenz nichts ist?

Der Neue bestätigte: Es braucht drastische Änderungen. Die hiessen: Bickel muss weg, Alain Kappeler als CEO muss weg, dafür sollen «Leute aus der eigenen Küche» aufgebaut werden, wie Rihs die Jungen nennt, und das soll geschehen mit Angestellten wie Ernst Graf, Stéphane Chapuisat und Christoph Spycher. «In, ähm, ja, Bazenheid, nicht Breitenloo waren sechs, sieben Eigene dabei», verweist Rihs auf das 7:1 im Cup, als könnte ein Spiel gegen einen Zweitligisten von Aussagekraft sein.

Gesucht: Käufer für 100 Millionen

So redet Rihs daher, bis er zurückkommt auf den letzten Dienstag und diese Mitteilung, die fatale Folgen hatte – diesen «Cheibe-Zwischenfall», wie er ihn nennt. Zuerst hiess es, dass es zur Trennung von Bickel und Kappeler keine weiteren Informationen gebe. Gegen Abend aber begann Siegenthaler auf einmal Interviews zu geben.

Ein Angriff von YB auf den FC Basel sei «natürlich völlig unrealistisch», sagte er in die Kamera des Schweizer Fernsehens. Nichts verstimmte die Berner Gemüter mehr, weil er in dem Moment im Stadion des FCB sass und die Muttenzer Fankurve im Rücken hatte.

Rihs ist mit dem Verkauf von Hörgeräten reich geworden. Er sagt, wer das wolle, müsse kommunizieren und überzeugen können. Statt Hörgeräten verkauft YB nur die Illusion, ein Grossclub zu sein. Vielleicht ging genau deshalb vor einer Woche einiges schief. Rihs sagt jetzt: «Wir hätten eine Pressekonferenz machen sollen. Für diesen Fehler entschuldigen wir uns bei den Fans, bei den Medien.

Wir haben uns tatsächlich ins mediale Offside gespielt. Ich verstehe schon Fragen wie: ‹Gahts dene Cheibe noch? Sind die noch ganz bache?› Einen solchen Kommunikations-Gau muss es das letzte Mal gegeben haben.» Links von Rihs sitzt Kienberger, der Präsident jenes Verwaltungsrats, der so dilettantisch handelte. Er darf später immerhin einen dünnen Satz sagen: «Ich muss dafür die Verantwortung übernehmen.»

Nach seinem Monolog gibt Andy Rihs das Wort an Hansueli, den Bruder ohne Socken. Der erzählt vom Wunsch, Verein und Stadion dereinst einer Berner Investorengruppe verkaufen zu können. Überstürzt soll dabei nichts werden. Aber «wenn 30 Medienvertreter sagen, wir sind dabei mit 3, 4 Millionen. . .», sagt Hansueli Rihs, bis Andy amüsiert ruft: «Alle Zeitungen! Alle Zeitungen! Könnt ihr euch das vorstellen!» Andy R. lacht. Der Ernst hinter dem Scherz heisst: Für den Verkauf des Unternehmens wollen die Brüder 100 Millionen.

Die Kritik an Bickel

Andy Rihs übernimmt das Wort wieder. Bickel ist das Thema. Und Siegenthalers Abgang. Zu Bickel gibt Rihs etwas preis, was so viel sagt, wie dieses YB funktioniert oder eben besser: nicht funktioniert. «Der Entscheid gegen Bickel ist schon vor drei Monaten gefallen», sagt er. Aber wieso sollte dieser erst in zwei Wochen publik werden? Und wieso wurde er es auf einmal letzten Dienstag? Rihs mag dazu nichts sagen («Internas»).

Frage an Rihs: Traute er Bickel den Sparkurs nicht zu? Er erzählt, wie sie lange zu den Transferwünschen des Sportchefs gesagt hätten: «Ja, ja, das machen wir.» Aber dann die Wende: «Die Resultate stellten sich nicht ein. Und wenn sie einen Spieler erhalten, der seit eineinhalb Jahren nicht mal kicken kann, weil er verletzt ist, aber bei uns auf der Lohnliste steht, dann. . .» Dann muss er einen wie Verteidiger Loris Benito meinen und Bickel für dessen Ausfälle verantwortlich machen. So einfach ist das für Rihs.

Und Siegenthaler, der ging, obschon er lieber geblieben wäre? Er sei selbst zur Einsicht gelangt, dass «etwas daneben ging, was nur schwer reparierbar wäre», sagt Rihs. Und: Wenn man ständig «in die Pfanne gehauen wird», gehe das so nicht: «Ihm ist nichts vorzuwerfen. Wir müssen ihm dankbar sein.» Die YB-Fans sehen das anders. «Hou ab», war ihre Botschaft an Siegenthaler.

Eine Frage noch: Wird der unbekannte Verbandstrainer Paul Meier nun wirklich neuer Sportlicher Leiter? «Das schauen wir an», sagt Rihs. Was nichts anderes heissen kann als: nein.

Nach 48 Minuten ist der Termin zu Ende. «Also hopp YB!», ruft Andy Rihs zum Abschied. Echo gibt es keines.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ch ... y/10518606

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Montag 19. September 2016, 23:58 
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Ein äusserst steiler Pass

Der Verein Bärner Lösig will die YB-Besitzer bei der Suche nach Käufern aus der Region unterstützen. Er lanciert ein Crowdfunding.

Am Anfang war der Frust. Der Frust darüber, dass bei YB schon wieder alles über den Haufen geworfen wird. Beni Lehmann rechnete am letzten Donnerstagabend auf Facebook vor: 100 Millionen Franken kostet der Verein ungefähr, «es gibt konservativ geschätzt 35'000 leidenschaftliche Sympathisanten. Macht pro Kopf 2857.15 Franken. Wer macht mit?»

Das Rechenbeispiel des YB-Fans verbreitete sich schnell – bis am Montag wurde sein rühriges Ansinnen ein wenig konkretisiert. Weil Lehmann gut vernetzt ist, konnte er eine Gruppe von Leuten um sich scharen, die bei seinen tollkühnen Plänen mitmacht.

Fechter Fabian Kauter ist dabei, ebenso Stadtrat Manuel C. Widmer, der ehemalige Präsident von Pro Nachtleben Bern, Thomas Berger, Manager Baldy Minder, Musiker Ray Wilko sowie Florian Eichenberger, Geschäftleitungsmitglied der GAD-Stiftung. Die Gruppe umfasse 10 bis 15 Leute, die allesamt YB-Fans mit Leib und Seele seien, sagt Kauter. «YB liegt uns wahnsinnig am Herzen.»

Der Co-Gründer der Crowdfunding-Plattform «I believe in you», die auf die Finanzierung von Schweizer Sportprojekten spezialisiert ist, kennt sich mit dem Sammeln von Spenden für Projekte aus. «Alleine kann kaum einer von uns etwas tun, aber gemeinsam können wir etwas bewegen», sagt er.

Die gestrige Pressekonferenz der Rihs-Brüder, welche die Young Boys besitzen, sei geradezu ein Steilpass gewesen. «Wir sind ihnen dankbar für das, was sie bisher getan haben. Jetzt ist es an uns Bernern, sie bei der Suche nach der von ihnen gewünschten Berner Lösung zu unterstützen und einen Plan auszuhecken.»

Schon einstellig ist ambitioniert

Und so ist die Truppe um Kauter gerade daran, den Verein Bärner Lösig zu gründen. Sie steht auch in Kontakt mit ehemaligen YB-Führungskräften aus Zeiten, als bei den Young Boys noch Peter Jauch, Stefan Niedermaier oder Ilja Känzig für Schlagzeilen sorgten. Vom Know-how dieser Leute soll profitiert werden. Ebenso will der Verein die Fanclubs und weitere Supporter miteinbeziehen. «Es soll eine Lösung von Bern für Bern werden», sagt Kauter.

Mitte Woche will Bärner Lösig seine Pläne und Ziele bekannt geben. Noch ist nicht klar, wie diese konkret aussehen werden. 100 Millionen per Crowdfunding zusammenzubringen, ist ein utopisches Vorhaben. Bis Ende Jahr wird der Verein deshalb versuchen, einen mittleren einstelligen Millionenbetrag zusammenzubringen. Schon das ist sehr ambitioniert. Aber immerhin ein Anfang.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/21200349

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. September 2016, 00:00 
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Das meint BLICK zum YB-Chaos

Leider wollen sich keine Berner für YB engagieren!

Politisch werden Volks­entscheide in Bern ja nur schleppend oder gar nicht umgesetzt. Im Sport geht es zügig, wenn das Volk den Daumen nach unten hält.

Lehrbeispiel dafür ist der blitzartige Abgang von Urs Siegenthaler, dem «YB-Kasper» mit einem «Kurzauftritt als Clown», wie die «NZZ am Sonntag» geschrieben hat. Volkes Stimme hat der Fasnachtsdarbietung aus Basel ein schnelles Ende bereitet.

Die Berner Fans haben den Skalp von Siegenthaler gefordert. Und er hat sein Toupet an den Nagel gehängt. Es war eine Machtdemonstration der Basis. Womit die Probleme aber nicht gelöst sind.

Dafür sind die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs in Zugzwang geraten. Sie müssen das tun, was sie immer vermeiden wollten: sich erklären, öffentlich auftreten, ins operative Geschäft eingreifen, Krisenmanager sein.

Es ist grotesk, dass zwei ältere Herren, die in Bern ein neues Stadion gebaut haben und den Spitzenfussball bei YB seit Jahren mit vielen Millionen überhaupt erst ermöglichen, jetzt sogar in die Kritik geraten.

Und sich entschuldigen müssen. Für die dilettantische Kommunikation, für die verfehlte Personalpolitik, für den Trümmerhaufen.

Auch wenn zwei der grössten Sportförderer des Landes auch in dieser Stunde noch gelassen wirken: Das tut weh!

Zumal man ja keine Lösungen präsentieren kann. Man will auf heimisches Schaffen setzen. Auf neue, interne Lösungen. Christoph Spycher soll die sportliche Leitung übernehmen. Er hat das Zeug zur Integrationsfigur.

Aber auch einer wie Stéphane Chapuisat, gerne Strippenzieher im Hintergrund, müsste mehr Verantwortung übernehmen.

Überhaupt: Wo sind die Berner Persönlichkeiten, die sich für YB engagieren und nach denen die Brüder Rihs schon lange suchen?

Leider nirgendwo! Nur den Daumen nach unten zu halten, ist einfach. Verantwortung übernehmen etwas schwieriger.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 09162.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. September 2016, 16:26 
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Es fehlen die richtigen Leute für eine Strategie

Bei YB wird weiterhin vieles so sein, wie es zuletzt war.

Eine gute Dreiviertelstunde erklärten sich die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs am Montag im Stade de Suisse, legten ihre Sicht der Turbulenzen von vergangener Woche dar und versuchten, auf die dringendsten Fragen eine Antwort zu geben.

Was weiss man mehr nach diesem Auftritt? Nicht viel! Der Verwaltungsrat erhält trotz «Kommunikations-Gau» eine letzte Chance. Die Besitzer und der Verwaltungsrat übernehmen die Verantwortung für das angerichtete Schlamassel. Fredy Bickel musste aus wirtschaftlichen Gründen gehen, weil die ungenügende Transferbilanz die Investoren über die Jahre zu teuer zu stehen kam.

Die Rihs-Brüder haben in den letzten sieben Jahren 50 Millionen «verkleckst», wie sie sagen, damit stets ein ausgeglichenes Budget möglich war. Und sie wären bereit, ihren Club für etwa 100 Millionen Franken zu verkaufen, möchten aber gerne eine Berner Lösung und keine Übernahme durch ausländische Geldgeber. Dieses Bekenntnis werden viele im Umfeld des BSC YB mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen haben. Nur steht noch in den Sternen, wer in Bern den beiden Rihs-Brüdern den Club und das Stadion einmal abnehmen wird.

Ein Konzept, das keines ist

Enttäuschend, ja ernüchternd war zudem, dass Andy und Hansueli Rihs auch am Montag keine klare Strategie skizzieren konnten. Auf die Jungen zu bauen, lautet das Credo, doch das tut YB seit einiger Zeit ja schon vorbildlich. Ein Konzept sieht anders aus, geht tiefer und ist konkreter. Doch dafür ist der Verwaltungsrat mit zu vielen Leuten mit Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich besetzt.

Wie soll ein vielversprechender Plan für die sportliche Zukunft erstellt werden, wenn es an Figuren fehlt, die Fussball-Know-How besitzen? Wenn die Verantwortlichen die Besonderheiten des emotionalen Gebildes Bern nicht kennen oder wenn die Motivation für ihr Wirken primär der eigenen Profilierung geschuldet ist statt der Sache YB?

Als Hoffnungsträger bei YB gilt nun Christoph Spycher. Sein Engagement als Sportlicher Leiter wäre sicher eine Lösung, die in Bern allseits auf Akzeptanz stossen und gleichzeitig Druck vom Verwaltungsrat nehmen würde. Mit diesem Engagement – falls er sich diese Aufgabe bereits zutraut – wäre es aber nicht getan mit den dringend nötigen Reformen im sportlichen Bereich.

Denn nur über den Fussball definiert sich letztlich der wirtschaftliche Erfolg. Hier fallen mit Spielerkäufen und Gehältern die grössten Kosten an, hier gibt es aber auch die besten Ertragschancen wie Transfererlöse oder Europacup-Prämien.

Drei Problemfelder

Der gestrige Tag hat die drei Problemfelder in Bern noch einmal drastisch vor Augen geführt. YB hat zwei Besitzer, die zwar von «Herzblut» für den eigenen Club sprechen, die aber gleichzeitig keinen Hehl daraus machen, diesen gerne loszuwerden. YB wird geführt von einem Verwaltungsrat, der grossen Schaden angerichtet hat, im Umfeld keinen Kredit mehr geniesst und trotzdem ohne persönliche Konsequenzen weitermachen will. Und YB fehlt es in der aktuellen Zusammensetzung der Führungsebene an fussballerischem Sachverstand.

Das sind auf Dauer keine guten Voraussetzungen – trotz der eingeleiteten Neustrukturierungen. Kurzfristig ist die Zukunft des Clubs nicht gefährdet, dafür garantieren die Rihs-Brüder. Längerfristig sind ernsthafte Bedenken hingegen mehr als angebracht.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/es ... y/11354376

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. September 2016, 16:31 
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Die Gerüchteküche brodelt

Wie gehts bei YB jetzt weiter?

Wie gehts in Bern nach den Chaostagen weiter? Im Moment hängt alles von einer Person ab: Wuschu Spycher! Sagt er zu? Sagt er ab? Derweil spriessen wildeste Gerüchte.

Christoph Spycher, Ex-Nationalspieler und Integrationsfigur, soll neuer Sportchef werden. Dies ist ein offenes Geheimnis. Die Klubbesitzer Andy und Hansueli Rihs haben mit dem gebürtigen Innerschweizer gesprochen. Doch der Talentmanager von YB gibt sich bedeckt, spricht auch nicht mit den Medien.

Denn Sypcher hat ein Problem. Er hat sich eine Karriereplanung zurechtgelegt, in der in den ersten paar Jahren nach seinem Abschied als aktiver Fussballer vor zwei Jahren vorgesehen ist, erstens zu lernen, zweitens mehr Zeit für seine Familie zu haben. Mit dem Amt des Sportchefs wäre das alles Makulatur. Ein Sportchef darf nicht mehr lernen, der muss alles können. Und der Job ist enorm zeitraubend.

Und dann gibt es noch ein zweites Problem: Ist es der richtige Zeitpunkt, um sich bei YB auf diesem Schleudersitz anzugurten? Es gibt gute Argumente für ein Ja und für ein Nein.

Dafür spricht, dass YB so tief gefallen ist, dass es nicht tiefer geht. Der Klub ist am Boden. Es kann nur noch aufwärtsgehen. Einzig die (in den Augen der Gebrüder Rihs völlig überteuerte) Abteilung Sport geigt noch einigermassen. Auch wenn die Bilanz in dieser Saison für YB-Verhältnisse schwach ist: 12 Ernstkämpfe (rechnet man die beiden Cupspiele gegen Amateurteams nicht mit ein), sieben Niederlagen!

Dagegen spricht, dass YB in einem fürchterlichen Zustand ist. Mit einem Verwaltungsrat, der unfassbar dilettantisch agierte. Mit einem Kommunikationschef, der vom eigenen VR desavouiert wird. Mit zwei Besitzern, die nicht skizzieren konnten, was die klare Strategie für die nächsten Jahre ist und ob sie den Klub nun verkaufen wollen oder nicht. Mit einem Trainer, von dem man nicht weiss, ob er den Sparkurs wirklich mitgehen will.

Derweil also YB am Bearbeiten von Wuschu ist, tauchen andere Namen auf. So jener von Andy Egli. Der Wahlberner, der seit 20 Jahren in der Bundeshauptstadt lebt («Ich bin Berner!»). Er sagt: «Ich bin oft an YB-Spielen. Auch beruflich, weil ich die Europa League für SRF analysiere. Und auch ich habe Interesse daran, dass der FC Basel Konkurrenz hat. Im Sinne des Fussballs. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ein ernsthaftes Thema bin.» Auch, weil es früher schon zig Möglichkeiten gab, bei denen er dies hätte sein können, es aber nie zu einem Kontakt kam. «Auch jetzt gibt es keinen Kontakt. Ich bin total entspannt und glücklich mit meinen Jobs als Sportchef der FCL-Frauen und bei SRF.»

YB vorgeschlagen worden ist weiter Peter Knäbel, der ehemalige Ausbildungschef des Verbands und HSV-Sportdirektor. Und ein neuer Name ist gestern aufgetaucht: Jürgen Röber, bereits 62-jährig. Ex-Trainer von Stuttgart, Hertha, Wolfsburg und Dortmund. Derzeit Sportchef in der Türkei bei Osmanlispor in Ankara. Röber zu Blick.ch: «Ich bin glücklich in Ankara, habe noch Vertrag bis Ende Saison. Wir haben hier Erfolg, sind Fünfter in der SüperLig und spielen in der Europa League. Ich hatte keinen Kontakt mit YB.» Dann schliesst er ein Engagement in Bern aus? «Im Fussball kann man nie alles ausschliessen…»

Erst recht nicht bei YB.

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 11769.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. September 2016, 21:54 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. September 2016, 22:20 
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Prickelnde Theorie in ''The Soccer Lounge''

War das ganze Siegenthaler-Theater bei YB etwa geplant?

Der BSC Young Boys hat eine rabenschwarze Woche hinter sich: Zuerst wurden die Trennungen von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler schwach kommuniziert und kurz darauf nahm auch Verwaltungsrat Urs Siegenthaler nach einem unglücklichen Medienauftritt den Hut.

Siegenthaler - Berater von Weltmeister-Trainer Jogi Löw beim DFB - war erst vor 6 Monaten in den Verwaltungsrat der Young Boys gewählt worden und sollte mit seinem riesigen Fussball-Fachwissen die Investoren Ueli und Andy Rihs beraten.

Der unüberlegte Auftritt des Urs Siegenthaler

Seit der Ankunft des 68-jährigen Baslers in der Bundesstadt, soll Sportchef Bickel im Klub einen ganz schweren Stand gehabt haben. Deshalb war für diverse Schweizer Medien klar, dass Siegenthaler hinter der Entlassung des 51-Jährigen stand. Doch damit nicht genug: Vor der Champions-League-Partie zwischen dem FC Basel und Ludogorets Rasgrad gab Siegenthaler dem SRF ein Interview - vor der Muttenzerkurve und in breitem Basler Dialekt verkündete der Noch-YB-Verwaltungsrat, man werde in Zukunft nicht mehr versuchen, den uneinholbaren FCB anzugreifen - dieser Gedanke sei ohnehin "absoluter Blödsinn" gewesen.

Der gelinde ausgedrückt "unglückliche" Medienauftritt sorgte bei den Anhängern der Gelb-Schwarzen verständlicherweise für rote Köpfe und führte zu einem unorganisierten Support inklusive Siegenthaler-Schmährufe im Europa-League-Heimspiel gegen Olympiakos. Die Konsequenz: Am vergangenen Freitag nahm auch der Basler seinen Hut und zog sich aus dem YB-Verwaltungsrat zurück.

Die "Andermatt-Theorie" zum Siegenthaler-Theater

Doch wie ist es eigentlich möglich, dass eine langjährige Vertrauensperson von Deutschland-Coach Löw, ein Fussballexperte und gescheiter Kommunikator sich einen solchen Fauxpas leistet? Diese Frage stellte sich in "The Soccer Lounge" vom Montag auch SPORTAL-HD-Experte und Ex-YB-Trainer Martin Andermatt, der eine ganz eigene Theorie entwickelte: "Die Provokation schien fast schon geplant. Entweder wollte man alle wecken oder Siegenthaler wusste genau, dass er einen neuen Weg gehen muss."

"Siegenthaler wusste genau, dass er einen neuen Weg gehen muss"

Auch die weiteren Gäste Marcel Rohr (Sportchef der Basler Zeitung) und Ivan Benito (Ex-YB-Goalie und Spielerberater) sowie Anchor Stefan Eggli fanden die Hypothese von Andermatt ganz interessant und den unbeholfenen medialen Auftritt von Siegenthaler äusserst verdächtig. Ob mehr hinter der Geschichte steckt, werden wir wohl trotzdem nie erfahren...


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 21. September 2016, 09:09 
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Auf dem Rasen Werbung betreiben

YB tritt am Mittwochabend in Vaduz an. Die Wirren der letzten Tage im Verein geben unterdessen weiter heftig zu reden.

Die Vorfälle bei YB schlagen hohe Wellen, landesweit wird den Young Boys und vor allem dem Verwaltungsrat Unfähigkeit vorgeworfen. Die turbulenten Ereignisse der letzten Tage werden Konsequenzen haben, es wird Veränderungen geben im Kontrollorgan, doch viel wichtiger für den Klub ist, bald über Fussballkompetenz in der Führung zu verfügen. Derzeit können sich die Verantwortlichen inklusive der Besitzer Andy und Hansueli Rihs kaum vor Interessenten wehren, es gibt schier 1000 Namen und Ideen, die gehandelt werden.

In den nächsten Tagen wird der Nachfolger von Sportchef Fredy Bickel vorgestellt werden. Fast alles deutet weiter auf YB-Talentmanager Christoph Spycher hin. Der 38-Jährige hat seine zweite Karriere nach der Fussballerlaufbahn sorgfältig geplant, nun wird und muss er wohl früher als gedacht wieder ins Rampenlicht rücken. Mit allen Konsequenzen, vor allem auch privater Art, weil ein Sportchef bei YB nahezu an 365 Tagen im Jahr im Einsatz steht. Zumindest, wenn er die Rolle so interpretiert wie Bickel.

Es gibt bei YB keinen Plan B, wenn es um die Besetzung des wichtigsten Postens geht. Der unterhaltsame, aber nicht in jeder Beziehung erhellende Auftritt der Vereinsbesitzer am Montag gibt unterdessen viel zu reden. Denn all die Vorwürfe, die sich an Bickel richteten, werfen ein schlechtes Licht auf dessen Vorgesetzte. Bickel hat zu viel Geld ausgegeben, aber der Verwaltungsrat, insbesondere Werner Müller, segnete alles ab. Zudem war es der Verwaltungsrat, der im Sommer 2015 das Projekt Avanti ins Leben rief, wonach Basel stärker Konkurrenz geboten werden soll. Damals sprach Andy Rihs öffentlich davon, noch mehr zu investieren, um den FCB zu gefährden. Im Winter, als die Millionenverluste der letzten Jahre längst bekannt waren, wurde der Vertrag mit Bickel verlängert und dessen Arbeit gelobt. Heute wirft man dem Sportchef vor, nie wirtschaftlich gearbeitet zu haben.

Viele Reaktionen bei Bickel

Zudem betrieb der Verein mit Bickel ein ziemlich fieses Spiel, weil er seit Monaten daran war, die Nachfolge zu regeln. Eigentlich hätte Paul Meier Anfang Oktober in der Länderspielpause als Leiter Sport vorgestellt werden sollen. Weil Alain Kappeler, der einstige CEO Wind vom Vorhaben ­bekam, ihn und Bickel zu entlassen, reichte er die Kündigung ein. Diese «interne Angelegenheit» sprach Rihs am Montag auch an. Denn der Verwaltungsrat geriet in Panik. Das Resultat waren die peinlichen Vorgänge zuletzt.

Ein Anruf bei Bickel zeigt, wie sehr dieser leidet. Er hat viele, meist positive Reaktionen erhalten, selbst von Verwaltungsräten, die nicht involviert waren in seine Entmachtung, aber auch von allen Spielern und zahlreichen Vereinsangestellten. Sprechen darf Bickel öffentlich nicht, Anwälte verhandeln, ob und wie die zwölf Monate Kündigungsfrist ausbezahlt werden. Die YB-Chefs dagegen reden derzeit munter und sehr schlecht über Bickel.

Und so haben die Young Boys mal wieder viel Vertrauen verspielt. Mit guten Leistungen könnten sie Werbung betreiben. Erstmals am Mittwoch in Vaduz.

Vaduz - YB. So könnte YB spielen: Mvogo; Sutter, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani; Kubo, Frey. – YB ohne Gerndt, Seferi, Wüthrich, Sanogo, Joss, Benito und Hoarau (verletzt). Fraglich: Nuhu.Drei Stammspieler bald zurück. Am Mittwoch in Vaduz fehlen den Young Boys neben dem aussortierten Milan Vilotic immer noch sieben bis acht Akteure verletzt. Aber mit drei Stammkräften rechnen die Berner bald wieder: Torjäger Guillaume Hoarau, Puncher Sékou Sanogo und Linksverteidiger Loris Benito dürften spätestens Mitte Oktober dabei sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25774232

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2016/2017
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 22. September 2016, 13:50 
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Bekommt YB jetzt Flügel?

Das steckt hinter dem irren Red-Bull-Gerücht

Bei «Teleclub» wird davon gesprochen, dass sich Red Bull für die Übernahme von YB interessieren soll. BLICK erklärt, was dran ist.

Gegen Piräus war es das «Siegenthaler raus»-Transparent. Gegen Bazenheid ein Banner mit der «Grounding»-Botschaft. Und auch in Vaduz machen die YB-Fans klar, was sie vom Theater rund um die Entlassung von Sportchef Fredy Bickel halten.

«Spektaku ufem Rase statt Zirkus ir Teppichetage», steht auf dem Banner, ein Seitenhieb auf die bizarre Pressekonferenz am Montag mit den Investoren-Brüdern Andy und Hansueli Rihs. Das geforderte Spektakel bleibt die Mannschaft schuldig. Nur 0:0 spielt YB im Ländle.

Und dann ist da noch dieses Gerücht, das bestens zum Zirkus passt. Bei «Teleclub» ist die Rede davon, dass sich Red Bull für die Übernahme von YB interessieren soll. Die Millionen dafür wären beim Energydrink-Giganten aus Österreich auf jeden Fall vorhanden.

Ein RB Young Boys in der Super League, womöglich noch mit neuen Klubfarben Rot-Weiss statt Gelb-Schwarz? Nein! Nach BLICK-Informationen ist bei Red Bull Bern kein Thema.

Im Bullen-Hauptquartier in Fuschl am See fand zwar diese Woche ein Meeting statt, an dem tatsächlich neue Projekte für die Schweiz besprochen werden. Nur: Von YB redet da niemand.

Das Fussballengagement der Bullen konzentriert sich auf RB Leipzig. Dazu besitzt das Imperium von Milliardär Didi Mateschitz mit Salzburg (wo YB-Trainer Adi Hütter 2015 nicht im besten Einvernehmen ging) bereits einen mit YB vergleichbaren Klub.

Aber der Zirkus geht auch ohne Red Bull weiter.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 17923.html

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