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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2016, 09:11 
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Viele Emotionen, wenig Gegenliebe

Vor der Abreise ins Trainingslager hat YB den Wechsel von Renato Steffen zum FC Basel bekannt gegeben. Die Berner möchten schon heute einen Ersatz verpflichten. Derweil wird Steffen in Basel nicht mit offenen Armen empfangen.

Am frühen Abend endet der letzte Akt im emotionalen Transfertheater um Renato Steffen. Zeitgleich vermelden YB und Basel, dass der Nationalspieler per sofort zum Meister wechselt. Steffen unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Sie dürfte sich um die Millionengrenze bewegen. Steffen lässt im Communiqué Basels verlauten, er freue sich auf die neue Herausforderung. Und: «Auch wenn es für mich einige Anfragen anderer Klubs gab, so habe ich mich nach Abwägen aller Faktoren mit grosser Überzeugung dazu entschieden, beim FCB zu unterschreiben.»

Gehässige Kommentare

Über den Wechsel waren sich YB und Basel schon seit Tagen mündlich einig. Der Ligakrösus liess sich mit der Bekanntgabe aber Zeit, wohl auch deshalb, weil Steffen bei vielen Basler Fans ­gelinde ausgedrückt auf wenig Gegenliebe stösst.

Vielsagend schrieb der FC Basel in der Pressemitteilung, der Verein habe berücksichtigt, dass der Wechsel neben positiven auch negative Reaktionen auslösen könne. Nur wenig später sah er sich auf seiner Facebook-Seite gezwungen, die Fans in der Kommentarspalten um eine gemässigte Tonalität zu bitten. Seinen ersten Arbeitstag beim FC Basel verbringt Steffen heute in der Abgeschiedenheit des spanischen Marbellas.

Kein österreichischer Ersatz

Derweil ist Fredy Bickel mit den Modalitäten des Steffen-Transfers zufrieden. Auch wenn die bestmögliche Lösung gewesen wäre, wenn der umworbene Offensivakteur seinen Vertrag bei YB verlängert hätte, wie der YB-Sportchef sagt. Die Ablösesumme wird Bickel möglichst bald in einen Ersatz reinvestieren.

Denkbar, dass es sich dabei um den Franzosen Yoric Ravet von den Grass­hoppers handelt. Zumindest schloss Bickel eine Verpflichtung der Österreicher Jakob Jantscher oder Thomas Murg aus. Der 50-Jährige hofft, den Transfer vor der Abreise heute Abend ins Trainingslager nach Belek (13. bis 24. Januar) bekannt geben zu können.

Einen Sitzplatz auf dem Flug von Zürich nach Antalya wird voraussichtlich auch Samuel Afum belegen. Der bei YB nicht mehr erwünschte Ghanaer soll mit türkischen Vereinen in Verhandlungen stehen. Er könnte aber auch noch länger bei YB verweilen. Dann nämlich, wenn Haris Tabakovic die Young Boys in der Winterpause verlässt. Der gross gewachsene Stürmer liebäugelt mit einem Transfer.

Dem 21-Jährigen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, liegen diverse Angebote aus der Super League vor. Nicht mit ins Trainingslager reist Alexander Gonzalez. Er hält sich bei der U-21 fit. Der venezolanische Rechtsaussen hat in Bern keine Zukunft mehr, er soll möglichst bald verkauft werden. «Ich habe in den vergangenen Tagen die anderen offenen Personalien zurückgestellt», sagt Fredy Bickel. Der Sportchef war mit dem Transfertheater um Steffen und dessen Ersatz beschäftigt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19649032

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2016, 09:12 
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Der FCB verleitet YB zu Fehler

Fredy Bickel und die Berner Young Boys sind nicht erst seit dem Wechsel von Renato Steffen zum FC Basel die grossen Verlierer. Das Abonnement auf Titel lockt die Spieler zum FCB - auch diejenigen von YB.

Man kann YB-Sportchef Fredy Bickel als schlauen Taktierer betiteln: Seine Massnahme, Renato Steffen vom Trainings- und Spielbetrieb der Berner zu suspendieren, spülte eine mittlere sechsstellige Summe in die Kasse. Weil der FCB, Steffens neuer Arbeitgeber, im Sommer keinen Spieler übernehmen wollte, hinter dem ein halbes Jahr Einzeltraining liegt. Aber letztlich war es Bickels letzte Möglichkeit, in der Vertragsposse nicht komplett das Gesicht zu verlieren, sprich Steffen ablösefrei nach Basel ziehen zu lassen.

Aber die Verlierer im Kampf gegen den FC Basel waren Bickel und YB schon länger: Genauer gesagt seit jenem Zeitpunkt im vergangenen Herbst, als sich Renato Steffen für einen Wechsel zum Ligakrösus entschied. So wie es vor ihm Gilles Yapi (2010) und Raul Bobadilla (2013) taten. Sie waren wie Steffen Leistungsträger im gelb-schwarzen Trikot, auf ihnen lag die Hoffnung der Fans. Aber kaum erfolgte der Lockruf, wären sie alle auf Knien nach Basel gerobbt.

YB bietet viel: ein schönes Stadion, eine tolle Stadt zum Wohnen und Leben, gute Löhne. In diesen Punkten kann YB mit dem FCB mithalten. Aber nicht mehr, wenn es um Titel und um die Champions League geht. Nach fast 30 Jahren ohne Titel glauben tief im Innern wohl auch die YB-Profis selber an das Image des ewigen Zweiten – und gehen, wenn die Titelsammler aus Basel rufen.

Für die YB-Bosse ein kaum zu ertragender Zustand. Einer, der zu Fehlern verleitet: Im Sommer gab es für Steffen Angebote aus der Bundesliga. Statt ihn für gutes Geld zu verkaufen und die Ablösesumme in einen sportlich gleichwertigen Ersatz zu investieren, beharrte Bickel auf Steffens Verbleib. Obwohl der erfahrene Bickel da eigentlich schon spüren musste, dass Steffen seinen Vertrag nicht verlängern würde. Doch Bickel, der als Saisonziel einen Titel ausgab, wollte mit dem Verkauf eines Schlüsselspielers kein falsches Signal aussenden. Dazu sei gesagt: Natürlich fundiert die FCB-Erfolgsstory zu einem grossen Teil auf Gigi Oeris Finanzspritzen. Aber genauso entscheidend
ist die clevere Personalpolitik der FCB-Verantwortlichen.


http://www.solothurnerzeitung.ch/kommen ... -129982842

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Januar 2016, 09:14 
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YB als Verlierer des Transfertheaters zu bezeichnen, wäre zu einseitig

Ein Kommentar von Sport-Redaktor Dominic Wuillemin zum Wechsel von YB-Flügelspieler Renato Steffen zum FC Basel.

Nach langem Hin und Her hat Renato Steffen am Dienstag seinen Wechsel nach Basel vollzogen. Der Nationalspieler macht den nächsten Schritt in seiner noch jungen, aber beachtlichen Karriere. Steffen dürfte keine Mühe bekunden, sich beim FCB zu etablieren. Und im Sommer wird er mit grosser Wahrscheinlichkeit am Barfüsserplatz seinen ersten Titelgewinn feiern können.

Der gelernte Maler geht als Gewinner aus dem Theater um seinen Transfer hervor. Wie aber lässt sich das Handeln von den Young Boys und deren Sportchef Fredy Bickel beurteilen?

Einerseits hätten die Young Boys nicht in die Lage geraten dürfen, einen Nationalspieler sechs Monate vor dem Vertragsende deutlich unter Marktwert loswerden zu wollen. Sie hätten im Sommer mit einem Ultimatum an Steffen Klarheit schaffen können. Bei negativem Bescheid hätten die Gelb-Schwarzen dazumal den Transfer forcieren und wohl für den Offensivakteur eine deutlich grössere Geldsumme erhalten können. Allerdings sollen für den schnellen Flügelspieler nur wenige konkrete Angebote vorgelegen sein. Einen Wechsel in die Bundesliga wäre Steffen beispielsweise nicht abgeneigt gewesen.

Und YB glaubte, diese Saison mit demFC Basel, der viele Personalwechsel zu vollziehen hatte, mithalten zu können. Die Zuversicht in Bern war gross, hie und da machte sich eine kleine Euphorie bemerkbar. Das Ziel lautete, zum ersten Mal seit 29 Jahren einen Titel zu gewinnen. Mit dem Verkauf eines Hoffnungsträgers hätte der Klub das falsche Signal an die Fans, Mitarbeiter, Spieler und Konkurrenz ausgesandt.

Seit dem Bosman-Urteil, das 1995 gefällt wurde, haben die Fussballprofis deutlich an Macht gewonnen. Obwohl sie an Verträge gebunden sind, können sie mit viel Einfluss ihre Zukunft mitgestalten. Da ist es klug, mit zwei, drei Ersatzkandidaten stets auf einen Abgang vorbereitet zu sein, statt zu hoffen, der Spieler möge umdenken. Oder stur auf dem Standpunkt zu beharren und den Akteur seinen Vertrag absitzen zu lassen. Wie es geht, macht der FC Basel seit Jahren vor. In dieser Winterpause wird der zu Arsenal wechselnde Ägypter Mohamed Elneny durch den talentierten Schweden Alexander Fransson ersetzt, für den enttäuschenden Japaner Yoichiro Kakitani kommt . . . Renato Steffen.

Anderseits hielt der 24-Jährige die Young Boys lange hin, er vertröstete sie mehrmals auf einen späteren Zeitpunkt. Dabei soll er Basel als nächsten Karriereetappenort schon seit Monaten ins Auge gefasst haben. Das wiederum hätte der erfahrene Bickel früher antizipieren können als erst am Ende der Vorrunde. Da änderte der Sportchef seinen Kurs, Bickel kommunizierte offensiv, Steffen sei bei YB nicht mehr erwünscht, sagte er nun. Man kann diese Äusserungen als falsch interpretieren, weil aus dem Fall Steffen eine Causa wurde, die wochenlang für Unruhe sorgte und dem Image der Young Boys abträglich war. Zudem erweckten die Berner den Eindruck, einen Leistungsträger abstossen zu wollen.

Man kann aber auch zum Schluss kommen, dass Fredy Bickel geschickt gehandelt hat. Weil Steffen befürchtete, die Rückrunde auf der Tribüne zu verbringen, erhöhten er und sein Berater den Druck auf Basel, rasch eine Lösung mit YB zu finden. Der Offensivakteur träumt von der Teilnahme an der Europameisterschaft in Frankreich. Gut möglich, verzichtet er deshalb mit dem vorzeitigen Wechsel auf Geld. YB jedenfalls bekommt nun deutlich mehr als die kolportierten 400 000 Franken. Die Ablösesumme dürfte sich um die Millionengrenze bewegen.

Klar ist, zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren wechselt ein Leistungsträger von Bern nach Basel: Gilles Yapi, Raul Bobadilla sowie Renato Steffen. Dies kann nicht im Sinne der Young Boys sein. Sie deshalb aber als Verlierer des Transfertheaters um den Aargauer zu bezeichnen, wäre zu einseitig. Die Berner müssen aber die richtigen Schlüsse aus den Vorfällen der vergangenen Wochen und Monaten ziehen und dafür sorgen, dass sich solche Geschehnisse künftig nicht mehr wiederholen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15151934

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Januar 2016, 11:13 
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Perfekte Bedingungen in Belek

Die Young Boys haben am späten Mittwochabend ihr Trainingscamp im türkischen Belek erreicht. Tags darauf bot Trainer Adi Hütter seine Spieler um 10 Uhr zur ersten Trainingseinheit auf dem einwandfreien Rasen auf. Überhaupt: YB hat in Belek bisher angetroffen, was man sich bezüglich Unterkunft, Trainingsplatz und Wetter erhofft hatte. Das Hotel bietet den Spielern, die vor einem anspruchsvollen Programm stehen, beste Möglichkeiten zur Erholung und Regeneration. Werder Bremen wohnt ebenso im selben Hotel wie Galatasaray Istanbul, wobei der Trainingsplatz der Bremer unmittelbar neben jenem der Young Boys liegt.

24 Spieler stehen derzeit im Kader, mit Yoric Ravet kommt am Donnerstagabend ein weiterer Spieler dazu. Der Flügelstürmer reist mit Sportchef Fredy Bickel an, nachdem am Vormittag in Bern die letzten vertraglichen Details des Transfers geklärt worden sind. Ebenfalls in Belek mit dabei sind der von Biel ausgeliehene Benjamin Kololli sowie der talentierte Offensivspieler der zweiten Mannschaft, Kwadwo Duah, der für das Trainingslager aus dem eigenen Nachwuchs nachgezogen wurde. Der ehemalige Junior der AS Italiana und des FC Bethlehem schloss sich schon 2008 dem BSC Young Boys an und durchlief danach sämtliche Juniorenstationen bei YB.

Am Freitag steht in Belek das erste Testspiel des Jahres auf dem Programm: Die Berner treffen um 15:30 Uhr Schweizer Zeit (16:30 Uhr in Belek) auf den Hamburger SV, der eine Woche später in der Bundesliga auf Bayern München treffen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Januar 2016, 21:05 
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Das ist Fanliebe!

Özgur fährt 20 Stunden, um YB zu sehen

Er ist der YB-Superfan im YB-Trainingscamp in Belek.

20 Stunden Carfahrt von der Provinz Samsun am Schwarzen Meer nahm Özgur Demir in Kauf, um seine Lieblinge zu treffen.

«Ich lebte 17 Jahre in Bern-Bümpliz und war Mitglied der Ostkurve. Seit letzten Sommer bin ich zurück in meiner Heimat», sagte Özgur und strahlte, als er mit seinem Idol Marco Wölfli (in dessen Dress der Superfan kam) posieren durfte.

«Hey, das ist doch der Bruder von Nuzz», warf Guillaume Hoarau ein, als er Özgur sah, «schau Dir sein Gesicht an!» Und prompt gabs auch das Bild mit Raphaël Nuzzolo.

Am Nachmittag das Spiel gegen den HSV – und anderntags 20 Stunden zurück. Das ist Fanliebe!


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 63417.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Montag 18. Januar 2016, 00:07 
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Kurze Distanzen und grosse Namen

Die Young Boys schwärmen von den Bedingungen in Belek. Mit Stefan Effenberg teilen sie sich das Trainingsgelände.

Auf dem Velo kommen die YB-Spieler am Samstagmorgen zum Training. Ihr luxuriöses Hotel, in dem im November der G20-Gipfel stattgefunden hat, liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt. «Die Bedingungen sind ausgezeichnet», sagt Teambetreuer Nico Zaugg. «Das Hotel ist top, der Platz super», meint Innenverteidiger Gregory Wüthrich.

Nach dem 2:1-Sieg am Vorabend gegen den Hamburger SV steht für die Berner eine eher lockere Einheit auf dem Programm. Mit dabei ist auch Kwadwo Duah. Der kräftige Offensivspieler erhält derzeit die Chance, sich bei den Profis für höhere Aufgaben zu empfehlen. «Es geht alles schneller», meint er und schwärmt von den tollen Erfahrungen, die er gerade macht. Gegen Hamburg wurde Duah während einer Halbzeit eingesetzt. Dass er dabei auf grosse Namen traf, die er bis anhin nur aus dem Fernseher kannte, habe er ausblenden wollen, sagt der 18-Jährige. «Ich versuchte, mein Ding durchzuziehen.»“

Der HSV wie auch Werder Bremen, das gleich neben YB trainiert hatte, reisten am Samstag aus Belek ab. Bereits nächstes Wochenende startet die Bundesliga in die Rückrunde. Auf dem benachbarten Platz übt sich nun Paderborn. Beim deutschen Zweitligisten ist seit dem Oktober der Trainer der Star: Stefan Effenberg. Der frühere Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach und Bayern München scheint mit dem Alter ruhiger geworden zu sein. Während der eineinhalbstündigen Trainingseinheit jedenfalls bleibt er meist im Hintergrund. Die Wutausbrüche sind seinem Assistenztrainer vorenthalten.

Derweil wird Stéphane Chapuisat von deutschen Journalisten umringt. Auch fast zwanzig Jahre nach den glorreichen Zeiten bei Dortmund ist der YB-Chefscout noch immer eine grosse Nummer in Deutschland. Der frühere Weltklassestürmer wird gefragt, welche Erinnerungen er an Effenberg habe, und ob er ihn etwa noch auf ein Abendessen in Belek treffe.

Währenddessen begeben sich die YB-Spieler wieder auf ihre Velos, das Training ist beendet. Am Nachmittag erhalten sie Zeit, auszuspannen. Unterdessen wird der hoteleigene Rasenplatz von mehreren Angestellten bereits wieder gehegt und gepflegt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24766174

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Montag 18. Januar 2016, 00:31 
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Bärn-Fanshop schliesst im Frühling seine Tore

Auf Facebook wird ein Nachmieter für den Bärn-Fanshop gesucht und nun ist klar weshalb: Der SCB hat einen neuen Merchandising-Partner.

«Nachmieter für Ladenlokal an guter Lage gesucht», steht auf der Facebook-Seite des Bärn-Fanshops. Der Nachmieter wird per 1. April oder nach Vereinbarung gesucht. Ein Aprilscherz ist es jedoch nicht. Bisher war nicht bekannt, wieso der Shop schliessen muss. Eine Medienmitteilung des SCB bringt nun Licht ins Dunkel.

Nicht sinkende Einnahmen sind der Grund für die Schliessung des gemeinsamen Fanshops des SC Bern und den Young Boys, sondern ein neuer Merchandising-Partner. Wie der SCB in einer Mitteilung vom Freitag schreibt, hat man mit Interhockey AG einen neuen Merchandising-Partner, der ab Mai 2016 den Verkauf von Fanartikeln vom bisherigen Partner Adcom Switzerland AG übernehmen werde.

Gemeinsamer Entscheid

«Im Zuge dieses Wechsels wird der Fanshop an der Aarbergergasse im Frühjahr seine Türen schliessen», schreibt der Schlittschuhclub Bern weiter. «Neue Standorte werden in den nächsten Monaten geprüft.»

«Es war ein gemeinsamer Entscheid», sagt Albi Staudenmann, Medienverantwortlicher der Young Boys, auf Anfrage. Auch bei YB laufe der Vertrag mit Adcom aus, ein neuer Partner werde gesucht. Ein neuer Standort sei aber nicht geplant: «Wir konzentrieren uns auf unseren bisherigen Standort im Stade de Suisse», so Staudenmann.

Der gemeinsame Fanshop öffnete im Oktober 2013 seine Tore.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/30456973

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Montag 18. Januar 2016, 12:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Januar 2016, 13:20 
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Fussballer leisten Winterhilfe

Die Region Antalya gehört zu den beliebtesten Adressen für Wintertrainingslager. Das Geschäft mit Fussballteams ist zur wichtigsten Einnahmequelle in der Nebensaison geworden.

Alanya, Belek, Side und Lara, alle an der türkischen Riviera gelegen, haben nicht nur kilometerlange Sandstrände, unzählige Hotelresorts und eine Reihe von exklusiven Golfplätzen zu bieten, sondern auch jede Menge Fussballplätze von bester Qualität. Über 150 Naturrasenfelder, die international anerkannten Normen entsprechen, sind seit Ende der 90er-Jahre in den vier Touristenorten erstellt worden. Bauen liessen sie vermögende Hotelbesitzer, die erkannt hatten, dass sich mit einer Top-Infrastruktur für Fussballclubs gutes Geld verdienen liess in der Nebensaison. Die Eigentümer des Hotels Limak Arcadia Golf & Sport Resort in Belek gehörten zu den Ersten, welche auf Wintertrainingslager setzten. Sie warben mit «All inclusive»-Angeboten zu moderaten Preisen, Top-Fussballplätzen, grosszügigen Fitnessanlagen und Wellnesszone.

Es dauerte einige Zeit, bis sich das gute Preis-Leistungs-Verhältnis herumgesprochen hatte in wirtschaftlich potenten Ländern wie Deutschland, Holland, Österreich, Belgien und der Schweiz. Richtig in Schwung gekommen sei das Geschäft nach der Jahrtausendwende, erinnert sich Roland Leemann, Mitinhaber des Winterthurer Reisebüros Trend Sport Travel (TST). Leemann gehört zu den Pionieren in Sachen Trainingslager in der Südtürkei, heute ist er in der Schweiz und in Österreich der führende Anbieter.

Für wenig Geld gibts viel

Im Limak Arcadia Golf & Sport Ressort bringt Leemann in der Regel keine Teams mehr unter. «Das Hotel ist von ­etlichen anderen Mitbewerbern überholt worden, die bessere Dienstleistungen anbieten für das gleiche Geld», sagt der erfahrene Reiseveranstalter. Für 700 bis 1000 Franken pro Person und Woche kriegten Amateure «ein vorzügliches Paket geschnürt».

Das inmitten eines Kiefernwaldes ­gelegene Limak Arcadia ist trotz ­Leemanns Vorbehalten eine beliebte Adresse geblieben für Fussballklubs. Laut Vizemanager Yigit Olcas haben sich für die Monate Januar, Februar und März total fast 80 Teams angemeldet. Diese Woche haben Amateurvereine aus Deutschland und der Türkei, die beiden U-18-Auswahlen von Kosovo und Bahrain, MTK Budapest sowie Hollands Frauennationalteam eingecheckt. Die Vielzahl der Nationalitäten sei nicht aussergewöhnlich, sagt Olcas. «Letztes Jahr hatten wir im Januar und Februar auch etliche Teams aus der Ukraine, Russland, Kasachstan und Weissrussland bei uns.» Aus finanziellen Gründen hätten etliche Klubs aus diesen Ländern ihre Buchung zurückgezogen.

Trotz den jüngsten Umsatzeinbussen mag Olcas nicht klagen. Die Fussballer seien mit den Dienstleistungen des ­Hotel in der Regel sehr zufrieden und kämen in der Regel wieder.

Von der Wirtschaftskrise in Russland und den früheren Sowjetrepubliken spürt Leemann nichts. Der Zürcher Touristiker kümmert sich derzeit vorwiegend um das Wohl von Profiklubs aus der Schweiz und Österreich. Aus der ­Super League vertrauen YB, Thun, St.?Gallen, Zürich und Vaduz auf seine Dienste. Kleine Vereine wie Thun und Vaduz seien «sehr dankbar über die formidablen Trainingsbedingungen, den tipptoppen Service und das gute Essen.» Zwiespältige Erfahrungen hat er mit einigen osteuropäischen Teams gemacht, welche sich gegenüber den Gastgebern ­«respektlos» verhalten hätten.

YB lässt sich nicht lumpen

Für YB hat Leemann etwas ganz Exklusives gefunden – das Regnum Carya, welches sich als luxuriösestes 5-Stern-Hotel von Belek anpreist. 530 Grosszimmer, sechs Restaurants, mehrere Bars, ein türkisches Bad, Sauna, Dampfbad, Massage- und Eisräume: Der Berner ­Delegation fehlt es wahrlich an nichts. Wen wunderts, loben Sportchef Fredy Bickel und Trainer Adi Hütter die Unterkunft und die dazugehörenden Rasenfelder in den höchsten Tönen. Die Plätze seien auch nach zwei Tagen Dauerregen immer noch in einem sehr guten Zustand, erzählt der Coach. «Mit grösster Wahrscheinlichkeit kommen wir nächstes Jahr wieder ins Regnum», sagt Bickel.

Das ist natürlich Musik in Leemanns Ohren. Der umtriebige Reisefachmann ist bestrebt, seinen Kunden jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. «Es ist eine unsere Stärken, dass wir bei ­Problemen rasch reagieren können – wenn nötig während 24 Stunden am Tag.» 15- bis 18 Stunden-Tage seien während der Hochblüte der Trainingslager keine Seltenheit.

Weil er in Belek und Umgebung alle wichtigen Leute kennt, hat Leemann schon so manche Tür öffnen können. Mit Stolz in der Stimme erzählt er, wie es ihm gelungen ist, für YB zwei Testspiele in der Gloria Sport Arena im Zentrum von Belek zu organisieren. Rund 40 ­Millionen Franken hat sich die Gloria-Hotelgruppe das schmucke Kleinstadion samt Leichtathletikbahn und direkt ­angrenzendem Wohnkomplex kosten lassen. Es ist das vorläufig letzte Grossprojekt in der nur rund 6500 Einwohner zählenden Gemeinde, die dank den zahlreichen Fussballvereinen längst zu einer Ganzjahres-Destination geworden ist. Laut einer türkischen Studie wurden 2014 in der Region Lara-Belek-Side über 400 Millionen Euro generiert mit Wintertrainingslagern.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/fu ... y/23225722

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2015/2016
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Januar 2016, 19:46 
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Vor dem traditionellen Spiel im Trainingslager: Der YB-Staff trifft auf eine Auswahl mitgereister Fans.

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