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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 20:33 
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DANK AN DIE JUNGS UND AN GERNOT! :bravo:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 20:52 
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Isch eifach dr hammer gsi!!!!!!!!!!!!!!!
Merci allne wo daran beteiligt sie gsi!!!!
u hopp yb hopp yb hopp yb!!!!!

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 21:16 
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ändlech wiedermau zfriede gsi nachem spiel. dr yao isch für mi hüt dr bescht yb spieler gsi. ungloublich wie stark dä hüt isch gsi i dr luft. varela isch ou geil gsi, nume burchts nid i jedem spiel ä charte. :wink:

sehr gueti aktion am afang. danke a allne. zeigets däm landolt! :twisted:

die neue paar fahne im d hei übrigens sehr guet usgseh, git sofort äs anders bild vo dere kurve wes chli meh gäub-schwarz het. witer so!

:ybfahne2: :wave: :ybfahne1:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 21:43 
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Beiträge: 184
EL TORO war unwiderstehlich. Unglaublich wie schnell der jeweils durchsprintet. Kopf runter und durch .......eben wie ein Stier :respect:
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 22:39 
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Beiträge: 29376
NZZ, 06.11.2005

YB-Sieg bei Gernot Rohrs Heimdebüt

(si) Im ersten Heimspiel mit dem neuen Trainer Gernot Rohr besannen sich die Young Boys auf ihre offensiven Fähigkeiten. Die Berner führten mit einem Doppelschlag in der 25. und 28. Minute die frühe Entscheidung herbei.

Vor nur knapp 12 200 Zuschauern schossen Innenverteidiger Steve Gohouri und Carlos Varela die 2:0-Führung, nachdem Schaffhausen in der Anfangsphase spielbestimmend war. Trotz klarer Verstärkungen der Offensive in der zweiten Halbzeit konnte Schaffhausen erst in der Nachspielzeit durch Milaim Rama noch Resultatkosmetik betreiben. Denn der Brasilianer Joao Paulo hatte nach 66 Minuten mit seinem fünften Saisontreffer auf 3:0 gestellt.


Das Telegramm:


Young Boys - Schaffhausen 3:1 (2:0)

Stade de Suisse Wankdorf. - 12 179 Zuschauer. - SR Salm. - Tore: 25. Gohouri 1:0. 28. Varela 2:0. 66. Joao Paulo 3:0. 93. Rama (Foulpenalty) 3:1.

Young Boys: Wölfli; Sermeter, Gohouri, Portillo, Hodel; Magnin (69. Schwegler), Aziawonou; Varela (75. Yakin), Häberli, Raimondi (82. Urdaneta); Joao Paulo.

Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig (74. Bunjaku), Disler, Soufiani (52. Melunovic); Truckenbrod, Tsawa, Tarone, Fernando; Ademi (59. Da Silva); Rama.

Bemerkungen: Young Boys ohne Eugster, Neri, Cökmüz (alle rekonvaleszent) und Tiago (gesperrt), Schaffhausen ohne Agosti, Leu, Pesenti und Senn (alle verletzt). 36. Pfostenschuss von Raimondi. Verwarnungen: 32. Rama und Portillo, 41. Varela und Soufiani (alle wegen Unsportlichkeit), 79. Gohouri (Foul).

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 6. November 2005, 23:34 
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Typisch ZFDRS zeigte wiedermal nichts von der Solidaritätsaktion. Scheiss Zürcher! :evil:


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 Beitrag Verfasst: Montag 7. November 2005, 00:27 
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Beiträge: 566
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Der Boss hat geschrieben:
Typisch ZFDRS zeigte wiedermal nichts von der Solidaritätsaktion. Scheiss Zürcher! :evil:


das wundert mich keineswegs!


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 Beitrag Verfasst: Montag 7. November 2005, 08:01 
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Beiträge: 801
Wohnort: Bernensis
Berner Zeitung, Montag 07.11.05:

Diszipliniert und doch attraktiv
Mit einem 3:1 gegen den FC Schaffhausen ist dem neuen YB-Trainer Gernot Rohr die Wankdorfpremiere gelungen.

Auf der Achterbahn der Gefühle in dieser Saison befindet sich die YB-Familie wieder einmal im Steigflug. «Wir wollen jetzt gar keine Euphorie», sagte Rohr nach dem 3:1 gegen Schaffhausen. Denn man habe nach den zwei Siegen zum Saisonstart eindrücklich gesehen, wie schmal der Grat zwischen Euphorie und Depression sei.

Mit Kontern zum Erfolg

Und so muss man die relative Zurückhaltung Rohrs nach dem sportlichen Befreiungsschlag wohl auch im gesamten Kontext der zuletzt hektischen Zeiten bei YB betrachten. «Das war ein guter Anfang auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft», analysierte der Deutschfranzose. Rohr gab zu, dass er seinen Akteuren den taktischen Ratschlag erteilt hatte, aus einer stabilen Organisation gegen die «langsame Abwehr Schaffhausens» auf Konter zu setzen.

Angefangen hatte Rohrs erstes Spiel in Bern mit einer YB-Leistung, über die man vornehm den Mantel der Verschwiegenheit legen darf. Doch weil sich die gefällig kombinierenden Gäste als generöse Premierengäste erwiesen, schoben die Schaffhauser zehn fürchterliche Minuten der offenen Schnittstellen ein. Zuerst setzte sich Steve Gohouri nach einer missratenen Flanke Carlos Varelas im Luftkampf gegen Schaffhausens Goalie Herzog durch und schob den Ball ins Tor. Nur drei Minuten später sezierte Thomas Häberli mit einem herrlichen Pass die Gästeabwehr erstmals in ihre Einzelteile – Varela vollendete gekonnt zum 2:0. Auch João Paulo und Mario Raimondi genossen in dieser aufregenden Phase Auslauf, vergaben ihre grossartigen Gelegenheiten aber. «Dieser Doppelschlag kam unserem Konzept natürlich entgegen», sagte Rohr.

Viele Torchancen für YB

Und weil die sympathischen, zuweilen aber auch reichlich naiven Schaffhauser weiter munter angriffen, eröffneten sich den kühl konternden und kämpferisch starken Young Boys ausgezeichnete Torchancen im Multipack. Wenn Varela den Turbo zündete, hatte man zuweilen den Eindruck, ein Schnellzug messe sich mit einer altertümlichen Zahnradbahn.

João Paulos 3:0 in der 66. Minute fiel denn auch nach einer der vielen Aktionen nach der Pause, «in denen wir exzellent von Defensive auf Offensive umschalteten», wie Gernot Rohr freudig registriert hatte.
Der neue YB-Übungsleiter ist ein freundlicher Mensch, und deshalb erklärte er, dass Schaffhausen das Ehrentor durch Milaim Rama verdient habe. Vielleicht war Rohr sogar froh, dass damit die Erwartungshaltung im aufgeheizten YB-Mikrokosmos zumindest leicht gedämpft wurde. Rohr freut sich, darf er nun in der Länderspielpause seine Spielidee weiter verfeinern – und darauf, dass er die zuletzt verletzten Strategen Pirmin Schwegler und Hakan Yakin, die beide eingewechselt wurden, in sein vorsichtiges 4-2-3-1-System einbauen darf. Gestern hat Gernot Rohr vorerst bewiesen, dass auch mit einer unspektakulären Taktik relativ attraktiv gespielt werden kann.



Der Bund, Montag 07.11.05:

YB mit Geduld und Konterstärke
3:1 (2:0) gegen den Tabellenletzten FC Schaffhausen: Die Young Boys bescherten ihrem neuen Trainer einen sicheren Heimsieg
Zuletzt wars ein sicherer Sieg – doch das Unterfangen, im eigenen Stadion den Tabellenletzten zu bezwingen, erwies sich wie erwartet als nicht ganz einfach. Die Young Boys lösten das Problem dank Geduld und Konterstärke.

Wieder gabs im Stade de Suisse vier Tore zu sehen – im Gegensatz zum 2:2 gegen Yverdon mussten sich die Berner Zuschauer über die Punkteverteilung aber nie ernsthaft Sorgen machen. Der YB-Sieg stand schon früh fest – eigentlich schon nach einer halben Stunde, obschon der Match gerade in dieser Anfangsphase gar nicht so verlief, wie man sich dies auf den Zuschauerrängen vorgestellt hatte: Im Angriff lag meist der FC Schaffhausen, die Young Boys warteten ab, bewiesen Geduld – und schlugen erbarmungslos zu, als sich ihnen die Chance bot.

So stand es bei Halbzeit 2:0 für die Berner. Das Cornerverhältnis aber lautete 0:7 (!) und zeigte auf, dass eigentlich nicht YB, sondern die Schaffhauser das Spiel gemacht hatten. Doch das war, wie Trainer Gernot Rohr nach dem sicher gewonnenen Match ausführte, pure Absicht: «Wir setzten auf unsere Konterstärke, denn wir wussten, dass die Schaffhauser durch ihre eher langsamen Abwehrspieler verwundbar sind. Anderseits verfügen wir bei YB über äusserst schnelle Angreifer. Das haben wir zu unseren Gunsten ausgenützt.»
Drei Punkte dank gut gewählter Taktik im ersten Heimspiel von Trainer Gernot Rohr – die Pflicht haben die Berner also erfüllt. Fundament des Sieges war (allerdings weit weniger ausgeprägt als vor einer Woche beim 1:1 in Zürich gegen GC) die stabile Abwehrleistung der ganzen YB-Mannschaft. Freilich gings hinten nicht immer ohne Probleme. Verschiedentlich brauchte es die ganze Aufmerksamkeit und die Reflexe von Torhüter Wölfli, dass die Schaffhauser lange zu keinem Treffer gelangten. Als ihr erstes Tor endlich fiel, war der Match längst entschieden: Rama verwertete in der Nachspielzeit einen höchst umstrittenen Elfmeter. So fiel es Gernot Rohr denn auch leicht, diesen Treffer für Schaffhausen generös «als höchst verdient» darzustellen.

Gohouri zündete den Funken

Nicht nur für den YB-Trainer Rohr war der Match gegen den FC Schaffhausen das erste Heimspiel im Stade de Suisse – das Gleiche galt für den 24-jährigen Steve Gohouri. Der junge Mann aus der Elfenbeinküste, der von Sportchef Marcel Hottiger als Nachfolger von Gretar Steinsson vom FC Vaduz nach Bern geholt wurde, zeigte eine ausgezeichnete kämpferische Leistung und er schoss als Zentrumsverteidiger das so wichtige 1:0 für die Young Boys. Das war ein Berner Einstand, wie er ihn sich besser nicht hätte wünschen können – und zuletzt interessierte es niemanden mehr, ob Gohouris Treffer etwa irregulär gewesen war.
Es war so etwas wie ein Verlegenheitsball, den Varela nach einem abgewehrten YB-Angriff in den gegnerischen Strafraum drosch. Der einzige Spieler, der auf diese Vorlage reagierte, war Gohouri. Am Fünfmeterraum gewann er ein Luftduell gegen Schaffhausens Torhüter Herzog – der Schiedsrichter stellte dabei kein Rempeln des YB-Spielers fest und liess die Aktion weiterlaufen. Das heisst: Gohouri beendete den Angriff mit dem frenetisch bejubelten 1:0-Torschuss. Auch in der Folge wusste der dunkelhäutige Verteidiger, der aufgrund der Sperre Tiagos im Abwehrzentrum spielte, durch seinen generösen Einsatz die Zuschauer zu begeistern – keine Frage: Wenn er so weitermacht, wird Gohouri auch in der Beliebtheitsskala der Fans die Nachfolge Steinssons antreten.
Mann des Spiels war gestern aber wohl der pfeilschnelle Carlos Varela. Von Häberli lanciert, schoss der temperamentvolle Rechtsaussen mit einem Konter das 2:0. Das war die frühe Entscheidung in einem Match, den die Young Boys plötzlich auch weit höher hätten gewinnen können. Allein, es reichte nur noch zu einem Treffer, der übrigens auch im Anschluss an einen Konterangriff (sehenswerter Vorstoss Hodels) fiel.

Comeback Hakan Yakins

Knapp 20 Minuten vor dem Abpfiff applaudierten die immerhin 12 000 Zuschauer die Einwechslung des lange verletzt gewesenen Hakan Yakin. Seine Adduktorenverletzung ist offenbar so weit ausgeheilt, dass der Nationalspieler auch in den kommenden Trainingsspielen (am Dienstag gegen Concordia, eine Woche später gegen Dürrenast) zu weiterer Spielpraxis gelangen kann. Trainer Rohr freuts: «Unserer Offensive wird es gut tun, wenn Hakan Yakin wieder voll dabei sein wird.»
Wieder dabei war gestern auch Thomas Häberli. Er hatte in den ersten beiden Spielen unter Rohrs Leitung (4:0 in La Chaux-de-Fonds, 1:1 gegen GC) nicht zur Startformation gehört, aufgrund der Sperre Tiagos und der «beeindruckenden Trainingsleistungen» (so der Trainer) erhielt der Kämpfer seine Chance, die er gestern auch nutzte.

YB - SCHAFFHAUSEN 3:1 (2:0)
Stade de Suisse Wankdorf. – 12 179 Zuschauer. – SR Salm. – Tore: 25. Gohouri 1:0. 28. Varela 2:0. 66. Joao Paulo 3:0. 93. Rama (Foulpenalty) 3:1. – Verwarnungen: 32. Rama und Portillo, 41. Varela und Soufiani (Unsportlichkeit), 79. Gohouri (Foul). – Bemerkungen: YB ohne Neri (verletzt) und Tiago (gesperrt). 36. Pfostenschuss Raimondis.
YB: Wölfli; Sermeter, Gohouri, Portillo, Hodel; Magnin (69. Schwegler), Aziawonou; Varela (75. Yakin), Häberli, Raimondi (82. Urdaneta); Joao Paulo.
Schaffhausen: Herzog; Maric, Sereinig (74. Bunjaku), Disler, Soufiani (52. Melunovic); Truckenbrod, Tsawa, Tarone, Fernando; Ademi (59. Da Silva); Rama.

Das Stadion spielt doch

Jürgen Seeberger, Trainer des FC Schaffhausen, ist offensichtlich ein guter Kenner der Berner Szene: «Das Stadion wird YB stark machen», hatte einst Peter Jauch, damals CEO der Wankdorfanlage, verkündet. Der Ausspruch war in der Folge von Hans-Peter Zaugg, bis vor kurzem Cheftrainer der Young Boys, nach schwachen Partien kritisiert worden: Das Stadion spiele nicht . . .

Gestern freilich hat Jauchs Einschätzung wieder Auftrieb erhalten. Jürgen Seeberger nach dem Spiel: «Das Stadion hat sogar Tore geschossen. Zumindest das 1:0 wurde doch nur gegeben, weil sich der Schiedsrichter von dieser tollen Stimmung und der prachtvollen Anlage irgendwie beeinflussen liess.»
Was wahr sein mag. Auch dem zweiten YB-Tor haftete ein kleiner Offside-Verdachtsmakel an – was freilich nichts an der Tatsache änderte, dass der Sieg der Berner hochverdient war. (cb)


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 Beitrag Verfasst: Montag 7. November 2005, 08:05 
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Schaffhauser Nachrichten, Montag 7. November 2005:

Der FCS spielt, YB macht die Tore
Der FC Schaffhausen rannte gegen ein bescheidenes YB während 90 Minuten an und unterlag mit 1:3.

Fussball - Das Positive vorneweg: Der FC Schaffhausen erzielte in der Meisterschaft erstmals seit 430 (!) Minuten ein Tor. Milaim Rama war in der Nachspielzeit beim Stande von 0:3 von YB-Verteidiger Miguel Portillo penaltyreif gefoult worden. Rama legte seinen ganzen Frust in diesen Elfmeter und liess mit seinem satten Schuss YB-Goalie Marco Wölfli keine Abwehrchance. Doch bei diesem Spielstand konnte er sich über sein viertes Saisongoal nicht freuen.

Freude wäre gestern auch fehl am Platz gewesen. Denn unglücklicher hätte das Spiel für den FC Schaffhausen nicht laufen können. Die Berner Young Boys machten erschreckend wenig, überliessen das Zepter dem FC Schaffhausen - aber in den entscheidenden Momenten waren die Berner zur Stelle. Während die Schaffhauser Verteidiger in der 24. Minute ein Offside reklamierten, kam Steve Gohouri zum Kopfball. Er gewann das Luftduell gegen Goalie Marcel Herzog und erzielte das Führungstor. Die Schaffhauser waren so geschockt, dass es vier Minuten später erneut einschlug: Varela markierte nach einem schnellen Konter das 2:0. Jürgen Seeberger ärgerte sich gewaltig. «Bis zum 0:1 waren wir gut im Spiel. YB wirkte ängstlich, aber wir konnten diese Verunsicherung nicht ausnutzen.»
So sah sich der FC Schaffhausen in einer Situation, die er aus der jüngsten Vergangenheit zur Genüge kennt: Er musste trotz ansprechender Leistung einem (unverdienten) Rückstand nachrennen. Genau das hasst er. Und YB liebt diese Ausgangslage. Die Platzherren konnten sich zurückziehen und mit vielen schnellen Kontern für Torgefahr sorgen. Genau so entstand denn auch das 3:0 in der 66. Minute.
«Diese schnellen Gegenstösse bringen uns mehr als ein Anlaufen», konstatierte Gernot Rohr, der neue Trainer der Young Boys. Wie Recht er damit hatte. Der FC Schaffhausen dagegen gewann mit seinem Anrennen keinen Blumentopf.

Schaffhausen ohne Raum
Wie sehr hätten sich die Schaffhauser auch so viel Raum vor dem gegnerischen Tor gewünscht, wie sie YB zugestanden. Aber nein, Schaffhausen bekam ihn nicht. Die YB-Abwehrmauer war unüberwindbar: dicht und gut gestaffelt. Da gab es kein Durchkommen. Schaffhausen dominierte zwar, machte das Spiel, aber spätestens 20 Meter vor dem Tor hiess es Endstation. Es war hoffnungslos. Rama, Melunovic, der beim FC Schaffhausen zu seinem Debüt kam, Tarone, Da Silva - immer wieder suchten die FCSler die Lücken zwischen den unzähligen YB-Beinen. Vergeblich. Drei Corner holten die Berner heraus, deren zehn die Schaffhauser. Zehnmal brachten diese stehenden Bälle wenig Gefahr. Irgendwie taten einem die Schaffhauser Leid. Sie fanden einfach kein Rezept, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Es fehlten die zündende Idee, das Glück, die Klasse. Ohne Penalty hätte der FC Schaffhausen wohl noch tagelang weiterspielen können, er hätte das Tor nie getroffen.
«Wir konnten uns gegen die gestaffelte Abwehr nicht durchsetzen», sagte Jürgen Seeberger nach dem Spiel. Ein Satz, den er in letzter Zeit nach jedem Auftritt seiner Mannschaft gebrauchen konnte. Denn ein Match gleicht dem anderen. Schaffhausen spielt gut mit, kassiert ein Tor und rennt dann hoffnungslos an. Dass seine Mannschaft demotiviert ist, bestreitet Seeberger. Er sagte einzig, dass es nicht leicht sei, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden. «Weil wir nie in Führung gehen, ist die Situation immer doppelt schwierig.» In der Nationalmannschaftspause bleibt ihm nichts anderes übrig, als erneut daran zu arbeiten, dass der FC Schaffhausen beim nächsten Mal ein Tor vorlegen kann.

Trainer «kein Thema»
Das nächste Mal, ein kapitaler Match. Yverdon ist dann zu Gast. Der Drittletzte, der vier Punkte vor dem Tabellenschlusslicht Schaffhausen liegt. Wenn dann nicht drei Punkte herausschauen, wird es ganz bitter. Die Fans sind schon jetzt am Verzweifeln. Gestern waren bereits zaghafte «Seebi - raus, Seebi - raus» zu hören. Für FCS-Manager Christian Stübi ist ein Trainerwechsel momentan kein Thema. Unabhängig vom gestrigen Resultat setzt er sich diese Woche mit Jürgen Seeberger zusammen, um eine genaue Analyse zu machen, wo Verbesserungen anzubringen sind. Derzeit spricht Stübi von ein bis zwei Korrekturen bei den Spielern, welche man in der Winterpause vornehmen wolle. Bis dahin gelte es, noch möglichst viele Punkte zu sammeln und das Beste aus der Situation herauszuholen.


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 Beitrag Verfasst: Montag 7. November 2005, 09:01 
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Registriert: Samstag 16. Juli 2005, 09:30
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Wohnort: BÄRN!!!
War echt geil von der Mannschaft!

Danke auch an die Hersteller der grossen Fahnen! Bringen echt etwas Farbe in die Kurve!

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