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 Betreff des Beitrags: Bidu auf dem Transfermarkt..
 Beitrag Verfasst: Montag 17. Oktober 2005, 23:30 
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klick'n buy!

http://www.transfermarkt.de/trainer/trainer_details.php4?trainer_id=534


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 07:36 
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Marc hat geschrieben:
im 1898 forum wird schällibaum als neuen trainer gefordert. ich glaube jungs dort haben von fussball einfach keine ahnung. .


ich finde dort wird relativ viel unfug geschrieben :D

Es gibt auch solche die dort von Hitzfeld reden...oder von Arthur Jorge...naja von Hitzfeld wird auch hier geredet und er wäre toll....aber irgendwie relativ unrealistisch finde ich...aber vielleicht gibts ja ne nette ueberrachung


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 09:11 
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auch gilbert gress ist schon als namen gefallen.....bittte niiiiiicht...."das ist mir wurschtegal...."


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:31 
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da gab es doch gestern anscheinend eine sogenannte "biduraus-party". auch wenn man mit bidu zaugg nicht zufrieden war, finde ich sowas doch recht geschmacklos und pupertärhaft. wenn dann noch leute teilnehmen die das pupertätsalter längst überschritten haben ist das recht bedenklich, erst recht wenn diese noch in der dachorganisatin "gäubschwarz" vertreten sind.

:redcard2:


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:52 
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Marc hat geschrieben:
da gab es doch gestern anscheinend eine sogenannte "biduraus-party". auch wenn man mit bidu zaugg nicht zufrieden war, finde ich sowas doch recht geschmacklos und pupertärhaft. wenn dann noch leute teilnehmen die das pupertätsalter längst überschritten haben ist das recht bedenklich, erst recht wenn diese noch in der dachorganisatin "gäubschwarz" vertreten sind.

:redcard2:


wie meinst du genau in der dachorganisation gäubschwarz vertreten?


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:52 
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BAZ, 18.10.2005


«Zaugg hatte gar keine Chance»

WIE YB-SPIELMACHER HAKAN YAKIN DIE ENTLASSUNG SEINES TRAINERS BEURTEILT

Bild
Alles Trainer-Elend dieser Welt. Hans-Peter Zaugg ist nicht mehr länger bei den Young Boys. Foto Keystone

MARCELROHR

Als Hakan Yakin (28 ) am Sonntagabend von Sportchef Marcel Hottiger für eine Sitzung am Montagmorgen aufgeboten wurde, war dem verletzten YB-Spielmacher sofort klar, um was es ging.

«Jetzt wird der Trainer entlassen», schoss es Yakin durch den Kopf. Der einstige Spielgestalter des FCBasel sollte sich nicht irren. Gestern Morgen um 9.30 Uhr traten in der Kabine des BSCYoung Boys Vereinspräsident Peter Mast sowie Sportchef Marcel Hottiger vor die Mannschaft und eröffneten den Spielern, dass Trainer Hans-Peter Zaugg (53) per sofort entlassen sei. Die Verantwortung trägt vorerst Zauggs Assistent Erminio Piserchia.
«Die Entlassung von Zaugg hat sich abgezeichnet», sagt Yakin emotionslos. Zaugg erlebte in den letzten Monaten die Ironie des Fussballs: Am 10. August hing der Job von Aarau-Coach Andy Egli an einem Faden. Er musste nach Bern - und holte im neuen Stade de Suisse ein überraschendes 0:0 gegen das Zaugg-Team. Egli hielt sich im Amt. Am Sonntag nun, knapp zehn Wochen später, reiste Zaugg zum Retourspiel nach Aarau, verlor dort eher peinlich 0:1 - und kann sich nun selbst einen neuen Job suchen.

Das Hauptproblem. «Zaugg stand von Anfang an unter Druck, man liess ihm gar keine Zeit, er hatte keine Chance», denkt Yakin, «und auch ich konnte ihm zu wenig helfen.» Der Linksfüsser laboriert seit über vier Wochen an entzündeten Adduktorenmuskeln, an vernünftiges Training ist nicht zu denken.

Doch das war nicht Zauggs Hauptproblem. Die YB-Verantwortlichen erlagen dem Glauben, ihre Mannschaft diesen Sommer geschickt verstärkt zu haben. Jetzt zeigt sich, dass Spieler wie Raimondi, Varela, Portillo und Tiago eben doch nur biederer Super-League-Durchschnitt sind, «und vor allem sind wir noch keine Einheit», formuliert es Yakin. Erschwerend kam hinzu, dass die Erwartungshaltung der Fans in der neuen Arena bisher nicht ansatzweise erfüllt werden konnte.
Zaugg selbst nahm seine Entlassung gefasst zur Kenntnis. Er verabschiedete sich gestern von der Mannschaft und meinte später: «Man hätte das Team bereits im Sommer 2004, nach unserem zweiten Rang, verstärken sollen - und nicht erst jetzt. Darauf hätte ich mehr pochen sollen, das war mein Fehler.»

Unvorteilhafte Bilanz. Zauggs Bi-lanz der letzten Jahre präsentiert sich unvorteilhaft. 2001 gewann er zwar mit GCden Meistertitel, stieg dann jedoch mit Luzern in die Challenge League ab. YB führte er 2003/2004 in den Europacup, gab auf der internationalen Bühne - mit Niederlagen gegen Roter Stern Belgrad und MyPa Helsinki - jedoch eine jämmerliche Figur ab.

Und jetzt? «Jetzt brauchen wir einen Trainer, der den Verein, die Spieler und die Schweizer Liga kennt», fordert der jüngere der Yakin-Brüder. Diesen Gefallen werden ihm die Entscheidungsträger kaum machen: Gernot Rohr (53), ein Deutscher, der in Bordeaux und zuletzt in Nizza arbeitete, gilt als erster Kandidat. Mit ihm haben die Berner schon vor Wochen Kontakt geknüpft. Im Dunstkreis steht auch der Name Armin Veh, ebenfalls ein Deutscher, der einst bei Hansa Rostock durch den (Bundesliga-)Raster fiel.
«Rohr ist nur einer von zahlreichen Kandidaten», wiegelt Hottiger ab. Klar ist jedoch, wie Peter Jauch, Hottigers einstiger direkter Vorgesetzter, Stadionbauer und VR-Präsident der YB Betriebs AG, noch vor Monaten disponierte. Für den mächtigen Mann im Hintergrund kamen als Schweizer Trainer nur Marcel Koller und Christian Gross in Frage. Der eine ist momentan in Bochum, der andere konzentriert sich auf den FCBasel - also deutet alles auf einen Ausländer hin.
YB ist der dritte Super-League-Verein, der in dieser Saison vorzeitig den Trainer wechselt. Zuvor traf es Radu Nunweiler (Yverdon) und Alain Geiger (Neuchâtel Xamax).

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:54 
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BZ, 18.10.2005


Zaugg verlässt YB ohne Bitterkeit

Gestern verabschiedete sich Hans-Peter Zaugg von seinen Spielern. Vorläufiger Nachfolger ist Assistent Erminio Piserchia.


Die TV-Journalisten von SF DRS und TeleBärn treffen am Montagmorgen gerade rechtzeitig vor dem Wankdorf ein: YB-Trainer oder – besser gesagt – jetzt Ex-YB-Trainer Hans-Peter Zaugg verlässt in diesem Moment das Stadion. Er kommt aus der Geschäftsstelle der Young Boys. Dort wurde ihm um 9 Uhr mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat einstimmig beschlossen habe, ihn als Trainer zu beurlauben. Zaugg wirkt trotz der Entlassung gefasst. Er hat sich bereits von der Mannschaft verabschiedet, Fragen will er allerdings erst dann beantworten, wenn die YB-Verantwortlichen um Sportchef Marcel Hottiger ihre Version dargestellt haben. Danach geht Zaugg ab, alleine zu seinem Auto. Welch ein Sujet für die Fernsehkameras, die ihn dabei von hinten filmen.


Coacht Piserchia YB im Cup?

Als Nächster gerät Erminio Piserchia in den Fokus. Der bisherige Assistenztrainer wird das Team vorübergehend leiten. «Natürlich verspüre ich Enttäuschung, schliesslich haben Hans-Peter Zaugg und ich sehr gut zusammengearbeitet», sagt Piserchia. «Auf Grund der Leistungen und des Drucks wurde nach dem Spiel in Aarau erwartet, dass gehandelt wird.» Wie lange er als Interimstrainer fungiert, weiss er nicht. Im offiziellen Pressecommuniqué steht, Piserchia werde YB am Sonntag im Cupspiel in La Chaux-de-Fonds coachen. Sportchef Hottiger will aber noch diese Woche Zauggs Nachfolger präsentieren. Gut möglich, dass beides zutrifft. Denn der Vorstand wird sich sehr genau überlegen, ob er den neuen Trainer nach einer kurzen Kennenlernphase gegen den Zweiten der Challenge League ins kalte Wasser werfen will. Deshalb könnte Piserchia am Sonntag zu seinem ersten Spiel als Cheftrainer eines Super-League-Vereins kommen. Und möglicherweise auch gleich zu seinem vorerst letzten. Hottiger will sich mit ihm, Goalietrainer Kobel und Konditionstrainer Lindemann bald über die Zukunft unterhalten.


Wertloses Mannschaftsfoto

Auf der YB-Geschäftsstelle sind der Medienverantwortliche Stefan Stauffiger und der Technische Koordinator Heinz Minder derweil konsterniert: Ende letzter Woche sind endlich die neuen Mannschaftsposter eingetroffen. Mehrere tausend Exemplare. Jetzt ist Zaugg weg, das Plakat damit wertlos. Anders als bei den Neuverpflichtungen Jun Shi und João Paulo, deren Köpfe nachträglich in das Bild montiert werden konnten, geht das mit einem neuen Trainer natürlich nicht. Hans-Peter Zaugg, der alte Trainer, nimmt am Nachmittag zu seiner Entlassung Stellung. Ohne Frustration und Bitterkeit. Zahlreiche YB-Spieler hätten sich bei ihm für seine Arbeit bedankt. «Das freut mich.» Morgen Mittwoch um 9 Uhr werden die YB-Spieler auf der Geschäftsstelle erwartet. Sportchef Hottiger wird ihnen dann entweder ihren neuen Trainer vorstellen oder aber eine Standpauke halten.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:56 
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BZ, 18.10.2005


Ohne Zaugg – bald mit Rohr?

Erwartungsgemäss ist Hans-Peter Zaugg gestern als YB-Trainer entlassen worden. Die schlechte Heimspielbilanz ist dem Berner zum Verhängnis geworden. Der 52-jährige Gernot Rohr wird als Nachfolger gehandelt.
Nach zweieinhalb Jahren ist die Zeit von Hans-Peter Zaugg als YB-Trainer am Montagmorgen so abgelaufen, wie der Trainer meistens gewirkt hat: korrekt, nett, ohne grosse Emotionen. «Zaugg hat die Entlassung professionell aufgenommen», sagt Sportchef Marcel Hottiger, der dem Trainer trotz vorzeitiger Trennung ein gutes Zeugnis ausstellt: «Er ist taktisch ein ausgezeichneter Fachmann. Und er ist ein perfekter Teamplayer.» Bloss, wenn die Resultate nicht stimmen, und das tun sie bei YB nicht, dann kann sich ein Fussballtrainer nur noch von Woche zu Woche hangeln. Dieses unwürdige Schauspiel haben die Strategen mit Zauggs Beurlaubung beendet. Jetzt stehen sie in der Pflicht, einen fähigen Nachfolger zu finden.


Daumen ging nach unten

Intern wurde offenbar bereits seit geraumer Zeit über einen möglichen Nachfolger des zuletzt glücklosen Zaugg diskutiert. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Name des aussichtsreichsten Kandidaten als neuen Übungsleiters bereits gestern in der Zeitung «Der Bund» portiert worden ist. Der deutsch-französische Doppelbürger Gernot Rohr soll die «Negativspirale» (Marcel Hottiger) stoppen und YB in jene Sphären führen, die der ambitionierte Sportverein anstrebt.


In einer Telefonkonferenz zwischen Hottiger, Präsident Peter Mast, alten und neuen YB-Verwaltungsräten sowie Investoren drehte sich der Daumen für Zaugg am Sonntagabend endgültig nach unten. Bereits vor der peinlichen 0:1-Niederlage in Aarau allerdings hatten die Geldgeber um den ehemaligen Stadion-CEO Peter Jauch das Vertrauen in Zaugg verloren.


Hottiger war in Salzburg

Die zu zögerliche Spielweise, ausbleibende Siege und vor allem eine miserable Heimspielbilanz sind Zaugg zum Verhängnis geworden. «Unsere Heimspiele waren zuletzt ein grosses Ärgernis», sagt Peter Mast. Der YB-Präsident bedauert Zauggs Entlassung, «aber wir müssen den Rank finden. Sonst spielen wir bald vor leeren Rängen».

Zaugg ist also Geschichte, Rohr möglicherweise bald die Gegenwart bei YB. Ein bekannter Name soll als neuer Trainer firmieren, sagt Hottiger, «mit Erfolgen im In- oder Ausland und mit Erfahrung im Nachwuchsbereich». Rohr erfüllt dieses Anforderungsprofil perfekt, andere in der Gerüchteküche gehandelte Topshots wie Ottmar Hitzfeld sind eher unrealistische Wünsche. Der deutsche Startrainer will seine Auszeit vom stressigen Trainerjob erst im Sommer 2006 beenden und wird regelmässig im Zusammenhang mit Weltklassevereinen wie Real Madrid oder Manchester United gehandelt. «Nichts ist entschieden», sagt Hottiger, «wir haben auf unserer Liste zwei bis vier interessante Namen.» In der letzten Woche weilte der YB-Sportchef vier Tage in der Nähe von Salzburg. Hottiger erkundigte sich über den Kunstrasen des Fussballklubs Red Bull Salzburg und genoss Wellnessannehmlichkeiten. Zufälligerweise arbeitet Gernot Rohr als Nachwuchschef in Salzburg. «Dort habe ich aber nicht mit ihm gesprochen, doch er ist ein Kandidat», sagt Hottiger.


Zauggs Selbstkritik

Lang ist derweil die Liste der Bewerber. Auch die YB-Spieler sind gespannt, wer sie aus dem Tränental auf die Sonnenseite führen soll. «Es wäre gut, wenn ein Trainer kommt, der die Liga kennt», sagt Hakan Yakin. Anzunehmen ist, dass ein Ausländer wie Rohr einen Assistenten mitbringen würde, der mit den Details der Super League vertraut ist. «YB braucht einen erfahrenen Mann, der mit Druck umgehen kann», sagt Hans-Peter Zaugg über seine Nachfolgeregelung. Der bei YB gescheiterte Berner wirkt überhaupt nicht niedergeschlagen: «Ich brauche keine grosse Auszeit und will bald wieder als Trainer arbeiten. Es ist mein Traumberuf.» Er würde in seiner Arbeitsweise wieder alles gleich machen, erklärt Zaugg, «doch im Sommer 2004 hätte ich vehementer Verstärkungen fordern sollen. Damals haben die Probleme angefangen.» Er könne die YB-Verantwortlichen aber verstehen: «Auch ich hätte im Wankdorf gerne erfolgreicher gespielt.»

Gernot Rohr kennt das Wankdorf ebenfalls bereits. «Die gesamte Trainerelite Frankreichs war beim Länderspiel Schweiz gegen Frankreich in Bern», sagt Stefan Niedermaier. Der Wankdorf-CEO hat sich deshalb am vorletzten Samstag mit Rohr intensiv unterhalten. «Er ist ein guter Mann», sagt Niedermaier.


Von Rohr bis Hitzfeld

Es sind grosse Kaliber, die nach der Beurlaubung Hans-Peter Zauggs bei YB als neuer Trainer gehandelt werden: Von den arbeitslosen Matthias Sammer (zuletzt Stuttgart), Armin Veh (Rostock), Didier Deschamps (Monaco) oder sogar Ottmar Hitzfeld bis zu den üblichen Verdächtigen wie Martin Andermatt (Nationaltrainer Liechtenstein) und Rolf Fringer (ohne Job).

Topkandidat ist Gernot Rohr. Der 52-Jährige gewann 1974 und 1975 als Spieler mit Bayern München den Landesmeisterpokal und ist seit dieser Zeit ein Freund Franz Beckenbauers. In Bordeaux und bei Nizza arbeitete er in den letzten Jahren relativ erfolgreich als Trainer, bei Eintracht Frankfurt scheiterte Rohr in den Neunzigerjahren als Sportchef. Derzeit ist er bei Red Bull Salzburg als Nachwuchschef angestellt – dort investiert Red-Bull-Chef Dieter Mateschitz unter Beratung Beckenbauers.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 10:59 
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Bund, 18.10.2005


Trennung nach dem Frühstück

Der BSC Young Boys hat Trainer Hans-Peter Zaugg erwartungsgemäss entlassen
Hans-Peter «Bidu» Zaugg ist nicht mehr Trainer des BSC Young Boys. Gestern ist er er-wartungsgemäss entlassen worden. Sein Nachfolger – es dürfte Gernot Rohr sein – ist offiziell noch nicht bestimmt.

Er wusste natürlich, was ihn erwartete, als er gestern per 8.30 Uhr zu einer Besprechung beim Sportchef ins Stade de Suisse aufgeboten wurde: Hans-Peter Zaugg, seit Sommer 2003 Cheftrainer beim BSC Young Boys, reagierte auf seine sofortige Entlassung äusserlich entsprechend gelassen. Alsdann wurde der Entscheid der Vereinsführung auch den Assistenztrainern unterbreitet, bevor die Mannschaft bei Trainingsbeginn orientiert wurde. Schliesslich verabschiedete sich Zaugg ganz persönlich von seinen Spielern.

«Die ganze Sache, so unangenehm sie für alle Seiten auch war, lief sehr kollegial ab», berichtet Sportchef Marcel Hottiger. «Insbesondere hat mich die Professionalität beeindruckt, mit der ,Bidu‘ Zaugg unsere Entscheidungen zur Kenntnis nahm.»


Zu wenig gewonnene Heimspiele

Wie im «Bund» schon gestern dargelegt, sind es in erster Linie die zu vielen nicht gewonnenen Heimspiele, die dem Trainer zum Verhängnis wurden. Vereinspräsident Peter Mast, der Zaugg zusammen mit Sportchef Marcel Hottiger den gefällten Entscheid begründete, bestätigt: «Von insgesamt 14 Heimspielen in diesem Jahr – im Neufeld und im Stade de Suisse – hat YB mit Trainer Zaugg nur 5 gewonnen. Das war eine ungenügende Ausbeute.» Dazu kam, dass die Leistungskurve bei den Young Boys stark nach unten verlief (zuletzt verlor Zauggs Mannschaft in Aarau nach einer erbärmlichen Leistung 0:1 und fiel auf Platz 5 ab) und bei den Verantwortlichen das Vertrauen in den Trainer weiter sank. Das sei keine Basis für eine Verlängerung der Zusammenarbeit gewesen, sagt Hottiger; man wolle bei der Mannschaft mit der Ablösung des Trainers einen neuen Impuls auslösen.
Hans-Peter Zaugg kennt die Automatismen im Geschäft. Eine vorzeitige Ablösung hatte sich mangels guter Resultate und notwendiger Unterstützung bei Investoren und Sponsoren schon verschiedentlich angekündigt. Gleiches war Zaugg schon bei den Grasshoppers passiert: Obschon er mit den Zürchern den Meistertitel gewonnen hatte, wurde er ein Jahr später «aus Sorge um eine erfolgreiche Zukunft des Vereins» aus einem laufenden Vertrag entlassen.
Hans-Peter Zaugg besass bei den Young Boys einen bis 30. Juni 2006 laufenden Vertrag – allerdings mit Klauseln, die dem Klub eine vorzeitige Auflösung der Zusammenarbeit ermöglichen. Gemäss Hottiger werde man im gemeinsamen Gespräch gewiss eine gute Lösung finden. Hottiger: «Wir trennen uns tatsächlich in gegenseitigem Einvernehmen.»


Zaugg: «Stadion spielt nicht mit»

Das gegenseitige Einvernehmen ist keine Floskel, obschon Hans-Peter Zaugg über seine Entlassung ganz bestimmt nicht glücklich ist. Noch kurz vor dem Aarau-Match war er überzeugt, dass er als YB-Trainer der richtige Mann sei, hingegen erachtete er die Erwartungen der Zuschauer und der massgebenden Investoren als zu hoch: «Man verlangte im neuen Stadion Spitzenleistungen, dies mit dem Hinweis, dass wir im Stade de Suisse auch beste Verhältnisse vorfänden. Dazu kann ich nur sagen: Die Verhältnisse sind zwar toll und das Stadion auch – aber das Stadion spielt selber nicht mit. Das müssen die Spieler – und die brauchen noch Zeit.»
Mit dieser Einschätzung stand Zaugg zuletzt allerdings eher allein da – dies auch, weil seine Mannschaft in den ersten Partien der neuen Saison ganz anders aufgetrumpft hatte als in der jüngsten Vergangenheit.


Rang 2 und «wichtige Spiele»

Peter Zaugg übernahm die Young Boys im Sommer 2003. Als Nachfolger des beliebten Marco Schällibaum (der sein Traineramt freiwillig quittiert hatte und zu Servette wechselte) schien er vor einer äusserst schwierigen Aufgabe zu stehen. Doch Zaugg hatte rasch Erfolg: Er erreichte in seiner ersten YB-Saison völlig überraschend Rang 2 – dies vor allem dank einer sehr effizienten Spielweise auf fremden Plätzen. Seine Auswärtsbilanz als Trainer war die beste in Bern seit den Zeiten von Albert Sing (1951–1964), hingegen wurden Heimsiege immer seltener. Dies war der Grund, weshalb der Trainer sowohl im Neufeld als auch später im Stade de Suisse bei vielen Fans («Bidu raus»), Sponsoren und Investoren in Ungnade gefallen war.
Einen anderen Vorwurf musste sich Zaugg schon früh gefallen lassen: Dass er die wichtigen Spiele mit YB nicht zu gewinnen vermöge. In der Tat gingen die entscheidenden Europacuppartien (MyPa, Roter Stern Belgrad), Schlüsselspiele in der Meisterschaft sowie prestigeträchtige Cup-Vorentscheidungen verloren.


Kommentar: Gut, aber nicht gut genug

Seine Fachkompetenz ist unbestritten, seine Auswärtsbilanz (trotz der jüngsten Niederlage in Aarau) lässt sich locker mit jener des legendären Albert Sing vergleichen – und doch: Nun hat auch Hans-Peter Zaugg sein Traineramt quittieren müssen. Seine Arbeit ist in Bern zwar als gut, aber nicht als gut genug eingestuft worden.

Die Entlassung von Zaugg macht in gewissem Sinn ratlos. Da gibts einerseits das Wissen um die Qualität und die Vorzüge des entlassenen Trainers, und man ist sich wohl bewusst, dass eine praktisch neue Mannschaft nicht auf Anhieb Erfolg haben kann – aber anderseits sieht man durchaus auch die fehlenden Resultate, die steigende Unzufriedenheit der Zuschauer und vor allem die stagnierenden Darbietungen einer offenbar nicht ganz austrainierten Mannschaft.
Nun haben die Verantwortlichen zu einem noch frühen Saison-zeitpunkt gegen Zaugg entschieden. Sie taten dies nicht unüberlegt, sondern nach einer Serie schwacher Heimspiele, bei denen sowohl Leistungskurve als auch Zuschauerzahlen eine sinkende Tendenz aufwiesen. Es sind also auch wirtschaftliche Gründe, die YB zum Handeln bewogen haben: Im neuen Stade de Suisse soll nicht Mittelmass, sondern Spitzenfussball zu sehen sein. So wollen es die vielen Sponsoren und Investoren, die den sofortigen sportlichen Erfolg am liebsten gleich kaufen würden.
Letzteres freilich ist nach wie vor nicht möglich – auch Zauggs Nachfolger wird die YB-Mannschaft nicht auf Anhieb zum grossen Erfolg führen können. Aber es darf doch angenommen werden, dass die Young Boys unter neuer Führung wieder einen Schritt nach vorn tun werden: Denn sie verfügen über ein im nationalen Vergleich starkes Spielerkader, aus dem ein härterer und stärker fordernder Trainer als Hans Peter Zaug einiges mehr als bisher herausholen dürfte.
Ganz klar: Hält bei YB wieder die Winner-Mentalität Einzug, kommen auch die Zuschauer wieder. So weit waren sie nie weg.


Warten auf den Nachfolger

«YB trennt sich per sofort von seinem Trainer Hans Peter Zaugg. Sein Nachfolger wird in den kommenden Wochen präsentiert werden . . . Interimistisch wird die Mannschaft von Assistenztrainer Erminio Piserchia betreut. Er wird das Team auch im Cupmatch in La Chaux-de-Fonds vom kommenden Sonntag coachen.»

So steht es im Communiqué, das die Young Boys gestern kurz vor Mittag an die Medien versandten.
Möglich, dass sich die Young Boys mit der Nachfolgeregelung in der Trainerfrage nicht gar so viel Zeit lassen: Zwar könnte man für Zauggs Assistenten Piserchia, der nur das A-Trainerdiplom besitzt (berechtigt zur Arbeit bis und mit 1. Liga), für ein paar Spiele durchaus eine Ausnahmeregelung beantragen – aber wahrscheinlicher ist, dass die Young Boys den neuen Trainer schon in den nächsten Tagen vorstellen werden.
Der «Bund» hat den aussichtsreichsten Kandidaten in der gestrigen Ausgabe bereits genannt: Gernot Rohr (52), der als Spieler in jungen Jahren bei Bayern München Meisterschaft und Europacup gewann, dann aber in Frankreich bei den Girondins de Bordeaux eine lange und erfolgreiche Karriere als Spieler, Trainer und Funktionär absolvierte (sein Spitzname in Frankreich: «le sorcier bordelais»), dürfte in Bern das Rennen gegen ein paar Mitkandidaten machen. Offiziell aber heisst es aus YB-Kreisen vorerst – offenbar weil die Sache noch nicht ganz perfekt ist – «no comment». Rohr stammt ursprünglich aus Mannheim, in den letzten Jahren wirkte er als Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt (1998/99) und als Trainer in Nizza, wo er vor seiner Freistellung die Ränge 10 (2003) und 11 (2004) erreichte. Im französischen Fussball gilt Rohr als unbestrittene Kapazität – sein Name war auch im Zusammenhang mit der Nationalmannschaft Frankreichs verschiedentlich genannt worden.(cb)

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2005, 11:03 
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Beiträge: 285
Zitat:
Doch das war nicht Zauggs Hauptproblem. Die YB-Verantwortlichen erlagen dem Glauben, ihre Mannschaft diesen Sommer geschickt verstärkt zu haben. Jetzt zeigt sich, dass Spieler wie Raimondi, Varela, Portillo und Tiago eben doch nur biederer Super-League-Durchschnitt sind


Isch das dä Journi Typ us "Fussballtalk" wo dä Müll schribt?

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...habe fertig!


Zuletzt geändert von YBMONSTER am Dienstag 18. Oktober 2005, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.

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