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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:44 |
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25.11.2023  Zitat: Dem FC Zürich gelingt mit dem 3:1 gegen den enttäuschenden Meister YB ein grosser Sieg
Die Young Boys schwächeln vor dem Champions-League-Match gegen Roter Stern Belgrad. Der FCZ zeigt eine reife Leistung und ist neuer Leader.
9 Minuten Nachspielzeit zeigt der Schiedsrichter an, aber Ancillo Canepa hält es schon lange fast nicht mehr aus in der Coaching-Zone. Der FCZ-Präsident hat mit dem Schiedsrichter diskutiert, den FCZ-Trainer Bo Henriksen beruhigt, sich abgewendet, wenn YB in Ballbesitz gewesen ist. Dann wird der Präsident erlöst. Der eingewechselte Bledian Krasniqi erobert den Ball vor dem FCZ-Strafraum, ein Pass, ein langer Lauf, 3:1. Der Letzigrund bebt, wie er schon lange nicht mehr gebebt hat.
YB-Goalie Racioppi verteilt Geschenk
Es ist das Ende eines hochklassigen Matches, in dem die Zürcher die bessere Mannschaft gewesen sind als die Young Boys, die fast alles in Bern gelassen haben, was sie zum dominierenden Team der letzten Monate gemacht hat: Biss, Hunger, Genauigkeit. «Wir machen Dinge, die wir im Training gar nie geübt haben», sagte YB-Verteidiger Loris Benito nach dem Spiel.
YB-Goalie Anthony Racioppi ist es, der schon in der 6. Minute Dinge tut, die nicht auf dem Übungsplan für Torhüter steht: Er spielt einen schlechten Pass ins Zentrum, den Abschluss von FCZ-Stürmer Jonathan Okita müsste Racioppi abwehren. YB-Trainer Raphael Wicky sprach von einem «Geschenk» und summierte Racioppis Aussetzer unter «die vielen Eigenfehler», die am Ende zur Niederlage führten.
Die frühe Führung hat dem FCZ in die Karten gespielt, das 2:0 von Abwehrchef Nikola Katic nach knapp einer halben Stunde verbessert die Ausgangslage für den FCZ nochmals: Die Zürcher überlassen den Bernern den Ball, verteidigen nur bei Meschack Elias Anschlusstreffer nachlässig und sind in den entscheidenden Momenten aggressiver und gedankenschneller.
Auch in der Schlussphase gelingt es den Bernern nicht, eine Chance zum Ausgleich zu erzwingen. Krasniqis Siegtreffer ist das Abbild der ganzen Partie: Der FC Zürich ist der grosse Sieger des Spitzenspiels und führt die Tabelle an. YB muss am Dienstag ein ganz anderes Gesicht zeigen, wollen sie in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad bestehen.
Henriksen von ganz unten nach ganz oben
Für den FCZ stellt sich allmählich die Frage, was in dieser Saison noch alles möglich sein könnte, ganz ähnlich wie vor zwei Jahren. «Wir haben heute gezeigt, dass wir gegen die beste Mannschaft gewinnen können – das ist alles», sagte Henriksen mit einem Lächeln. Als der Däne vor 13 Monaten in Zürich mit einem 0:0 gegen den gleichen Gegner den Einstand gab, war der FCZ Tabellenletzter. Von ganz unten nach ganz oben – kein Wunder freut sich Canepa und der ganze FCZ. https://www.nzz.ch/sport/fussball/dem-f ... ld.1767626
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:47 |
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25.11.2023  Zitat: YB verliert Spiel und den Leaderthron
Der FC Zürich ist zurück an der Tabellenspitze. Die Zürcher gewinnen den Spitzenkampf der 15. Runde der Super League 3:1 gegen die Young Boys und liegen nun mit einer ausgetragenen Partie mehr wieder zwei Punkte vor den Bernern.
Im ersten Saisonduell trennten sich die beiden Teams 0:0. Diesmal dauerte es vor 26'104 Zuschauern im Letzigrund nur bis zur siebten Minute, ehe das erste Tor der Partie fiel. YB-Torhüter Anthony Racioppi spielte den Ball in die Füsse von Daniel Afriyie, der Jonathan Okita bediente, worauf dieser Racioppi mit einem Aufsetzer in die weite Ecke keine Chance liess. Es war für den Kongolesen der bereits achte Treffer in der laufenden Meisterschaft, womit er die Torschützenliste nun allein anführt.
Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit zwar 65 Prozent Ballbesitz, es waren aber die Zürcher, die in der 28. Minute erneut trafen. Nikola Katic war nach einem Eckball per Kopf erfolgreich. Vier Minuten später verkürzte Meschak Elia auf 1:2, nachdem der Zürcher Keeper Yanick Brecher einen Schuss des allein vor ihm stehenden Ebrima Colley zur Seite pariert hatte.
Zweite Niederlage für YB
Die Berner lagen erst zum zweiten Mal in dieser Saison zur Pause in Rückstand. In Luzern hatten sie noch zum 1:1 ausgeglichen, diesmal gelang ihnen keine Reaktion. Vielmehr kontrollierten die Zürcher die Partie. Das 3:1 hätte schon in der 46. Minute fallen können, doch rettete Racioppi mirakulös gegen Okita, worauf auch Afriyie den Ball nicht im Tor unterbrachte. So konnte YB bis zur 100. Minute auf einen Punkt hoffen, dann machte Bledian Krasniqi alles klar.
Der Sieg des FCZ ging mehr als in Ordnung. Das Team von Trainer Bo Henriksen liegt dank der abgeklärten Leistung nun zwei Punkte vor den Young Boys, die ein Spiel weniger ausgetragen haben. Für die Berner war es nach dem 1:2 in St. Gallen die zweite Niederlage in dieser Saison. Sie müssen sich am kommenden Dienstag in der Champions League im Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad steigern, wollen sie europäisch überwintern. Dafür ist wohl ein Sieg erforderlich.
Auch die zweite Vorabendpartie zwischen Luzern und Winterthur endete 3:1. Denis Simani und Asumah Abubakar sicherten den Luzernern den Sieg mit zwei Treffern in der Schlussphase. Für Winterthur ist es die dritte Niederlage in Folge.
Matchtelegramm FC Zürich – BSC Young Boys
FC Zürich – BSC Young Boys: 3:1 (3:1)
Ort: Letzigrund, Zürich – 29'026 Zuschauer. – SR Dudic.
Tore: 6. Okita 1:0, 28. Katic 2:0, 32. Elia 2:1, 100. Krasniqi 3:1.
FC Zürich: Brecher, Kamberi, Katic, Wallner (77. Hornschuh), Boranijasevic, Conde, Mathew, Guerrero, Fernandes da Conceicao (97. Santini), Afriyie (83, Krasniqi), Okita (882. Marchesano).
BSC Young Boys: Racioppi; Blum (77. Janko), Camara, Benito, Garcia) 88. Persson), Niasse, Ugrinic, Colley (69. Monteiro), Males (69. Ganvoula), Elia, Nsame (88. Rrudhani).
Verwarnungen: Benito, Garcia (Young Boys); Mathew, Guerrero, Krasniqi (FC Zürich). https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/215704
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:48 |
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25.11.2023  Zitat: 3:1-Sieg im Spitzenkampf
Der FCZ stösst harmloses YB vom Leaderthron
- Der FC Zürich schlägt YB im Spitzenkampf der 15. Super-League-Runde verdient mit 3:1 und löst die Berner damit wieder als Leader ab. - Jonathan Okita (6.) und Nikola Katic (28.) bringen die Zürcher schon in der ersten Halbzeit auf die Siegerstrasse. Meschack Elia kann für YB nur verkürzen (32.) - Luzern feiert gegen Winterthur einen 3:1-Heimsieg, Lugano fertigt Yverdon auswärts gleich mit 5:0 ab.
Satte neun Minuten hatte YB Zeit, um die zweite Saisonniederlage in der Nachspielzeit noch abzuwenden. Doch die Berner brachten wie schon in den 90 Minuten zuvor wenig zusammenhängende Aktionen zu Stande. Als der Meister beim wohl letzten Angriff wiederholt an der FCZ-Abwehr hängengeblieben war, setzten die Zürcher zum Konter an. Bledian Krasniqi vollendete in der 100. Minute zum 3:1 und stellte den FCZ-Sieg sicher.
Eine Punkteteilung wäre an diesem verschneiten Samstagabend für die Gäste aus Bern ohnehin schmeichelhaft gewesen. Zu harmlos trat das Team von Trainer Raphael Wicky im Letzigrund gegen einen abgeklärten FCZ auf. Der neue Leader aus Zürich liegt nun zwei Punkte vor den Young Boys, die ein Spiel weniger ausgetragen haben.
Racioppi patzt doppelt
Die Hausherren waren ideal in die Partie gestartet. Noch keine sechs Minuten waren gespielt, als Jonathan Okita seine Farben in Führung brachte. Der FCZ-Toptorschütze profitierte bei seinem 8. Saisontor gleich doppelt vom unglücklich agierenden YB-Keeper Anthony Racioppi. Zuerst spedierte er den Ball unbedrängt in die Füsse von Okita, ehe er dessen haltbaren Schuss passieren liess.
Trotz weniger Spielanteilen geriet der FCZ in der Folge kaum in Gefahr, den Vorsprung herzuschenken. Mit dem zweiten gefährlichen Abschluss trafen die effizienten Zürcher noch vor Ablauf der ersten halben Stunde ein zweites Mal. Nikola Katic nutzte nach einem Eckball seine Freiheiten und köpfelte zum 2:0 ein.
Die Reaktion von YB liess dieses Mal nicht lange auf sich warten. In der 32. Minute reagierte FCZ-Torhüter Yanick Brecher zwar glänzend gegen YB-Angreifer Ebrima Colley, beim Nachschuss von Meschack Elia war er jedoch chancenlos.
Wer nach dem Pausenpfif einen YB-Sturmlauf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Viel mehr war es das Heimteam, das mehrere Chancen auf das dritte Tor vergab. Verpasstes holte Krasniqi tief in der Nachspielzeit nach.
So geht's weiter
Für YB steht unter der Woche wieder die Champions League auf dem Programm. Am Dienstag empfangen die Berner Roter Stern Belgrad zum wohl entscheidenden Duell um den 3. Platz. In der Super League ist am kommenden Sonntag Servette zu Gast im Wankdorf, der FCZ gastiert einen Tag zuvor bei Winterthur (live auf SRF zwei). https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... eaderthron
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:50 |
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25.11.2023  Zitat: FCZ schlägt YB und ist neuer Leader der Super League
Machtablösung in der Super League: Der FCZ schlägt Meister YB zuhause mit 3:1 und zieht an den Bernern vorbei auf Rang eins.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich ist neuer Tabellenführer der Super League. - Er gewinnt im Letzigrund gegen YB mit 3:1 und lässt Gelb-Schwarz hinter sich. - Okita und Katic schiessen die Zürcher zum Sieg im Spitzenspiel.
Den besseren Start in diesen Spitzenkampf erwischen die Hausherren. Nach einem Fehlpass von Racioppi kommt der Ball zu Okita, der in der 6. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zum 1:0 trifft. Dieses Tor muss der YB-Goalie auf seine Kappe nehmen.
In der Folge übernehmen die Gäste das Spieldiktat. Doch richtig gefährlich wird es vor dem Tor von Yanick Brecher nicht. Ein Weitschuss von Ulisses Garcia bleibt vorerst das Highlight aus Berner Sicht. Berner haben den Ball, Zürcher die Chancen
In der 28. Minute erhöht der FCZ nach einem Eckball auf 2:0. Verteidiger Nikola Katic trifft den Ball perfekt und verdoppelt die Führung für die Henriksen-Elf. Doch keine vier Minuten später verkürzt Elia nach einem Abpraller auf 1:2.
Nach dem Seitenwechsel geht es im Spitzenkampf sofort munter weiter. Zuerst verpassen Okita und Afriyie das 3:1, dann hat Nsame den Ausgleich auf dem Fuss und verzieht.
Zwar hat YB wie in Halbzeit eins mehr Ballbesitz, näher an einem Tor sind allerdings die Zürcher. Mehrfach muss Racioppi eingreifen, um seine Mannschaft im Spiel zu halten.
Bis zum Schluss gelingt Gelb-Schwarz kein Treffer mehr. Im Gegenteil: Tief in der Nachspielzeit sorgt Krasniqi mit dem 3:1 nach einem Konter für den Schlusspunkt. Und so zieht der FCZ mit einem Heimsieg vorbei und übernimmt die Tabellenführung in der Super League.
YB vor wichtigem CL-Spiel, Derby für FCZ
Für YB geht es am Dienstag mit dem wichtigen CL-Spiel zuhause gegen Roter Stern Belgrad weiter. Kommenden Sonntag treffen die Berner dann ebenfalls im Wankdorf auf Servette. Der FCZ gastiert am Samstag beim Kantonsrivalen Winterthur. https://www.nau.ch/sport/fussball/fcz-s ... e-66655313
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:53 |
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25.11.2023  Zitat: YB – Benito: «Wir haben dem FCZ die Tore geschenkt»
Nach dem 1:3 beim FCZ verliert YB die Tabellenführung. Am Dienstag gegen Roter Stern Belgrad braucht es deutlich mehr, dass wissen auch die Spieler.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verliert im Letzigrund den Spitzenkampf mit 1:3. - Damit missglückt dem Meister die Hauptprobe für das CL-Spiel gegen Roter Stern. - Bei YB macht sich Ratlosigkeit breit, beim FCZ ist man zufrieden mit der Leistung.
«Wir haben ihnen die Tore geschenkt», resümiert ein sichtlich angefressener Loris Benito. «Auf Standards sind wir in dieser Saison nicht bei der Sache», meint er nach der 1:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen den FCZ. Trotzdem zeigt er sich mit der Leistung von YB in der ersten Halbzeit zufrieden.
Am Ende habe die nötige Konsequenz und Effizienz gefehlt. «Die Saison ist kein Selbstläufer, wir müssen uns die Punkte erarbeiten. Das ist alles, was zählt», sagt der Verteidiger. Am Dienstag gegen Roter Stern müsse man ein anderes Gesicht zeigen, «so reicht es sicher nicht».
Lewin Blum meint nach der Pleite im Letzigrund: «Wir waren zu Beginn nicht bereit. Nach dem Anschlusstreffer kamen wir gut zurück. Aber wir konnten uns zu wenig Chancen erarbeiten.» Er glaube nicht, dass es die schlechteste Saisonleistung von YB gewesen sei.
«Wir haben es über 90 Minuten sehr gut verteidigt», zeigt sich FCZ-Goalie Brecher zufrieden mit seinen Vorderleuten. «Wir haben das Spitzenspiel verdient gewonnen. Wir waren unglaublich griffig und diszipliniert. Wenn wir das so immer über 90 Minuten schaffen, gewinnen wir jedes Spiel.»
Auch Bledian Krasniqi hat nach der Partie ein breites Grinsen im Gesicht. «Es ist immer schön, wenn man reinkommt und etwas bewegen kann», sagt der Torschütze zum 3:1. «Wir waren heute besser drauf und haben weniger Fehler gemacht.»
«Ein grosser Sieg heute», sagt Verteidiger Adrian Guerrero. Sein Team habe sehr gut gespielt. «Ich denke, unsere Taktik ist klar, wir spielen immer nach vorne – auch gegen YB.»
Für YB geht es am Dienstag mit dem wichtigen CL-Spiel zuhause gegen Roter Stern Belgrad weiter. Kommenden Sonntag treffen die Berner dann ebenfalls im Wankdorf auf Servette. Der FCZ gastiert am Samstag beim Kantonsrivalen Winterthur. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... t-66653745
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 17:57 |
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26.11.2023  Zitat: Nach der Niederlage beim FCZ
Bei YB wissen sie es selber: So reicht das nicht am Dienstag
Die Young Boys verlieren in Zürich zum zweiten Mal in dieser Super-League-Saison. Auch, weil sie einen Fehler schon wieder machen.
Hundert Minuten sind gespielt, längst haben beide Fanlager all ihr Feuerwerk in die Schneeflocken über dem Letzigrund geschossen, längst ist nur noch all jenen warm, die sich in den Kurven zu den Rhythmen ihrer eigenen Gesänge bewegen. Zwischen dem FC Zürich und den Young Boys werden zehn Minuten nachgespielt, weil der Zürcher Silvan Wallner eine halbe Stunde zuvor mit Loris Benito zusammengeprallt und nach langer Pflege auf dem Rasen abtransportiert worden ist.
Gut möglich, dass Wallner zu diesem Zeitpunkt bereits im Spital liegt, damit sein Kopf untersucht werden kann. Ganz sicher aber bedeutet diese Nachspielzeit zumindest noch ein wenig Hoffnung für die Young Boys. 1:2 liegen sie zurück, noch bleiben ein paar Sekunden für den Ausgleich. Dann verliert Mohamed Ali Camara den Ball.
Sechzig Meter Konter und zwei Pässe später erzielt der eingewechselte Bledian Krasniqi das dritte Zürcher Tor. Zusammen mit Kollege Ifeanyi Mathew hat er sich gegen sieben Berner durchgesetzt.
Nach vier Unentschieden unterliegt YB-Trainer Raphael Wicky seinem Antipoden Bo Henriksen zum ersten Mal. In einer Partie, über die Zürichs Goalie Yanick Brecher später sagen wird: «Es stand Spitzenspiel drauf. Es war Spitzenspiel drin.»
Aus seiner Sicht geht so etwas einfach über die Lippen. Er hat mit seinem FCZ den Bernern gerade mal wieder die Leaderposition weggenommen.
Der Dienstag ist wichtiger
Diese zweite Liga-Niederlage der Saison ginge vergessen, wenn YB am Dienstag in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad gewänne. Die Partie im Wankdorf hat deutlich mehr Gewicht für die Berner als die Niederlage im Letzigrund. Diese lässt sich in den verbleibenden 24 Meisterschaftsrunden korrigieren. Ein Misserfolg gegen die Serben aber bedeutete, dass YB sich nach dem letzten Gruppenspiel in Leipzig aus den europäischen Wettbewerben verabschieden würde. Mit einem Sieg stünden die Young Boys jedoch im Sechzehntelfinal der Europa League. Sie nähmen Prämien in der Höhe von 3,3 Millionen Euro ein.
Dafür muss dieses Berner Team mehr bieten als gegen den FC Zürich. Oder um es mit dem Umkehrschluss Loris Benitos zu sagen: «So reicht das nicht.»
YB hat gegen Zürich zwar 60 Prozent Ballbesitz. Aber die Anzahl Torchancen sind so überschaubar wie die wenigen freien Plätze im mit knapp 20’000 Menschen gefüllten Letzigrund. Meschack Elia erzielt nach einem Konter den Anschlusstreffer, das einzige Berner Tor, mit einem Abstauber, nachdem Ebrima Colley an Yanick Brecher gescheitert ist.
«Der Spieler entscheidet, dass er diesen Pass spielt. Was mich nervt, ist der Zeitpunkt.» Raphael Wicky zur Szene vor dem 0:1
Dass die beste Offensive der Liga nur ein Tor schiesst, bestätigt, was die Zahlen über den Gegner sagen: Zürich hat in 15 Spielen 13 Tore kassiert. Also weniger als eines pro Spiel. Die Young Boys liegen knapp darüber.
In Zürich kassieren sie die Gegentore 13, 14 und 15. Das erste davon fällt nach sechs Minuten: Goalie Anthony Racioppi löst das Spiel mit einem flachen Pass durch das Zentrum aus. Die Zürcher fangen diesen ab, und Liga-Topskorer Jonathan Okita trifft, mit einem Schuss, den Racioppi halten darf.
Das Tor muss Trainer Wicky besonders ärgern. Weil sein Team praktisch den gleichen Gegentreffer schon in Winterthur kassiert hat. Wicky sagt: «Der Spieler entscheidet, dass er diesen Pass spielt. Was mich nervt, ist der Zeitpunkt. Im Verlaufe der Partie, wenn die Lücken grösser werden, dann kann man diesen Ball spielen.» Racioppi spielt ihn aber in einem Moment, da die Pressing-Batterien des FC Zürich noch praktisch voll sind.
Es ist einer von vielen Fehlern. Camara etwa, der Mann, der mit seinem Dribbling am Ursprung des dritten Zürcher Tors stand, leistet sich weitere Ballverluste. Einer davon führt zur Chance, die Okita Sekunden nach der Pause vergibt. Respektive: Racioppi verhindert das Tor mit einer Parade, für die ihm der Zürcher Kollege Brecher später in der Interviewzone ein Lob aussprechen wird.
Nsame und Ugrinic kehren in die Startaufstellung zurück
Wicky setzt im Letzigrund auf eine 4-3-3-Grundordnung und verändert sein Team im Vergleich zum 6:1-Sieg gegen den FC Luzern vor der Länderspielpause auf zwei Positionen: Jean-Pierre Nsame spielt für Cedric Itten, der mit einer Fussverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Und Filip Ugrinic kehrt ins Team zurück, nachdem er zuletzt gesperrt gewesen ist.
Eigentlich durchläuft Ugrinic gerade eine Hochphase, gegen Kosovo hat er in der Nationalmannschaft debütiert. Aber die Fähigkeiten, die ihn zum Schweizer Nationalspieler gemacht haben, lässt er im Letzigrund vermissen. Für einmal bleibt er, der an 20 Prozent aller Berner Tore beteiligt ist, blass.
Am Dienstag gegen Roter Stern Belgrad trifft Ugrinic auf den Verein aus dem Land seiner Eltern. Er hat dann die Chancen, zusammen mit seinen Berner Kollegen die Niederlage im Letzigrund vergessen zu machen. https://www.bernerzeitung.ch/1-3-von-yb ... 0480865314
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 18:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2023  Zitat: Die perfekte Antwort auf den Fehler
Die Südkurve nimmt sich nach dem Choreo-Patzer selbst auf die Schippe
Die Zürcher Südkurve hat vor der Länderspielpause mit einem Schreibfehler bei der eigenen Choreo für viele Lacher gesorgt. Im Vorfeld des Spitzenspiels gegen den BSC Young Boys hat der Stadtclub sich deshalb selbst auf die Schippe genommen.
Aus einem "Come on" wurde bei der FCZ-Choreo auswärts beim FC Lugano ein "Cone om". Das Vertauschen der beiden Buchstaben in der Choreografie ging viral und sorgte nicht nur innerhalb der Schweiz für zahlreiche Lacher. Über sich selbst lachen zu können, ist eine grosse Stärke, die offenbar auch der FCZ-Anhang beherrscht. Im Vorfeld des Topspiels gegen den BSC Young Boys machte sich die Südkurve über den eigenen "Schreibfehler" lustig. https://sportal.ch/fc-zuerich/1201704/d ... ie-schippe
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 18:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2023  Zitat: YB - Wicky: «Haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren»
Die Tabellenführung von YB ist nach dem 1:3 beim FCZ futsch. Trainer Raphael Wicky zeigt sich aber nach dem Spitzenkampf nicht gänzlich unzufrieden.
Das Wichtigste in Kürze
- YB verliert im Letzigrund gegen den FCZ mit 1:3 und ist nicht mehr Leader. - Trainer Raphael Wicky hat im Spitzenkampf nicht nur Schlechtes gesehen. - Bo Henriksens Bilanz gegen YB lässt sich sehen: 1 Sieg, 4 Unentschieden, keine Niederlage.
Klare Ansage nach dem Spiel: «Da waren wir nicht gut genug», sagt Raphael Wicky über das Zweikampf-Verhalten gegen den FCZ. Nach der 1:3-Niederlage im Letzigrund muss YB die Tabellenführung an die Zürcher abgeben.
«Wir haben den Match in der ersten Halbzeit verloren», analysiert der YB-Coach. Das 0:1 habe man dem Gegner geschenkt und beim 0:2 müsse man den Standard besser verteidigen. «Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, sind aber selbstbewusst in die zweite Halbzeit gegangen.»
«Am Schluss ist es seine Entscheidung, ob er diesen Pass spielt», sagt Wicky über Racioppis Fehler vor dem 0:1. Was ihn aber am meisten daran störe, sei der Zeitpunkt. «Da müsste man vielleicht eine andere Entscheidung treffen. Aber wir gewinnen und verlieren zusammen.»
Auf die Frage des ärgsten Konkurrenten um den Meistertitel meint Wicky: «Das Jahr ist viel ausgeglichener. Ich denke, wir müssen uns auf uns selber konzentrieren. Dann haben wir alle Waffen, wieder Schweizer Meister zu werden.»
«Wir waren in den ersten 15 Minuten wirklich gut», sagt FCZ-Trainer Bo Henriksen. «Zweite Halbzeit: totale Kontrolle. YB hatte nur eine Chance. Es war eine der besten Leistungen der Saison», findet er.
Henriksen hat als FCZ-Trainer noch kein Spiel gegen YB verloren – was ist sein Geheimnis? «Ich denke, dass wir physisch spielen, genau wie sie. Da gibt es kein Geheimnis, wir versuchen einfach, nicht nur zu verteidigen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wi ... n-66655322
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 23:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2023  Zitat: «Die Young Boys sind kein Team!»
Mit 1:3 verlieren die Young Boys auswärts gegen den FC Zürich. Während FCZ-Trainer Bo Henriksen frohlockt, ist die Wut bei den Bernern gross.
Darum gehts
- Die Young Boys verlieren mit 1:3 gegen den FC Zürich. - Die Zürcher sind neuer Leader der Super League. - Nach dem Spiel war vor allem Berns Loris Benito sauer.
Die Young Boys sind ihren Leaderthron los. Die Berner kassierten am Samstag gegen den FC Zürich wenige Tage vor dem Finalspiel ums europäische Überwintern gegen Roter Stern Belgrad eine empfindliche Niederlage (1:3).
Die Pleite war verdient. Die Berner präsentierten sich schwach, zeitweise kickte YB blamabel – insbesondere Torhüter Anthony Racioppi. Sein kapitaler Bock vor dem 1:0 der Zürcher brachte die Young Boys früh auf die Verliererstrasse.
Ciriaco Sforza hat klare Meinung
Nach dem Spiel, während dem es zeitweise schneite, war insbesondere Nati-Verteidiger Loris Benito wütend. «Wir haben den Start komplett verpennt und haben den Zürchern viele Geschenke gemacht», sagte er gegenüber blue. Auch die Standards hätten sie nicht gut verteidigt.
Benito weiter: «In der ersten Halbzeit waren wir eigentlich besser, im Moment stellen wir uns aber dumm an. Wir versuchen Dinge, die wir so gar nicht trainieren.» Der YB-Star stellte klar, dass man viel Qualität habe, aber diese müssten sie halt auch zeigen. «Jeder, der meint, dass diese Saison ein Selbstläufer wird, sollte spätestens heute die Augen öffnen», so seine Forderung, die zeigt: Die Nerven liegen blank.
Blue-Experte Ciriaco Sforza pflichtete im TV-Studio Benito bei. Und er ging noch weiter. Er wetterte gegen den Spielstil der Berner. Die Niederlage sei verdient gewesen, sagte er. Explizit zu den Worten von Benito meinte er: «Die Young Boys sind kein Team!»
«Ich bin sehr glücklich»
Grosse Freude herrschte derweil bei den Zürchern. Beim FCZ läuft es. Bo Henriksen, Trainer des neuen Super-League-Leaders, meinte fröhlich zu blue: «Der Meister kommt hierher und wir sind viel besser als sie.» Die Fans seien unglaublich gewesen. «Ich bin stolz auf das gesamte Team, auf jeden einzelnen Spieler.» Besonders: Henriksen wird zum YB-Schreck! Nach vier Remis gelang ihm nun der erste Sieg gegen die Berner.
Rodrigo Conceição sagte: «Ich bin sehr glücklich. Erst der neue Vertrag und jetzt dieser Sieg vor den eigenen Fans. Es war beinahe ein perfektes Spiel. Wir konnten umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.» Er sei zwar glücklich, er sei sich aber auch sicher, dass er noch mehr leisten könne. «Dieses Team ist wirklich super. Jetzt freue ich mich darauf, mit den Fans feiern zu können», so Conceição. https://www.20min.ch/story/yb-nicht-meh ... 9581068317
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2023, 23:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2023  Zitat: FC Zürich: Südkurve antwortet selbstironisch auf «Choreo-Fail»
Nach dem Spiel gegen YB dürfen sich die Fans des FC Zürich über den Leaderthron freuen. Schon vor der Partie zeigt die Südkurve aber viel Humor.
Das Wichtigste in Kürze
- Vor der Natipause unterläuft der Zürcher Südkurve in Lugano eine peinliche Panne. - Vor dem 3:1 über YB reagieren die Fans mit Selbstironie auf den Vorfall.
Die Fans des FC Zürich dürfen am Samstagabend gleich doppelt zufrieden sein. Einerseits, weil ihr Team nach dem 3:1-Sieg über YB den Leaderthron übernimmt. Und andererseits, weil die Südkurve mit viel Selbstironie auf ihren «Choreo-Fail» vor der Natipause antwortet.
Rückblick: Vor zwei Wochen wurden im Gästeblock die Transparente in der falschen Reihenfolge gezeigt. Statt «Come on» stand «Cone om» – der Lacher machte nicht nur in der Schweiz die Runde.
Vor dem Spiel gegen YB folgte jetzt die Reaktion: Zuerst machen sich die Fans über ihren eigenen Fehler lustig, dann wird in grossen Bannern der Schriftzug FCZ gezeigt. Dazu steht: «Die einzige Buechstabe, wo ois öppis säge!»
Den nächsten Einsatz hat die Südkurve am kommenden Samstag. Um 20.30 Uhr kommt es in Winterthur zum kleinen Zürcher Derby. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... l-66657915
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