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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 00:24 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel YB - Ajax AmsterdamDario Zuffi: «Es gibt immer wieder magische Nächte» Dario Zuffi wurde 1986 Meister mit YB und ein Jahr danach Cupsieger, zudem war er im Europacup der Cupsieger 1988 gegen Ajax dabei. Der 56-Jährige, heute Assistenztrainer bei Winterthur, über den damaligen Viertelfinal – und den Match vom Donnerstagabend. *** Dario, welche Erinnerungen hast Du an die Begegnungen mit Ajax im Europacup der Cupsieger 1987/88? Sehr gute, weil es zwei Highlights waren, gegen eine so starke Mannschaft im Viertelfinal eines europäischen Wettbewerbs antreten zu können. Ajax war damals schon eine grosse Mannschaft mit vielen bekannten Namen und jungen Talenten. Ausserdem war der Klub geprägt von Johan Cruyff, der Anfang 1988 Amsterdam verlassen und den FC Barcelona als Trainer übernommen hatte. Besonders in Erinnerung bleibt mir, dass wir uns auf das Hinspiel im Wankdorf vorbereiteten – und auf einmal kam die Nachricht, dass der Match verschoben werden muss. Das Terrain war eisig und morastig, an eine Durchführung der Partie war nicht zu denken. Eine Woche später verlor YB 0:1. Hast Du Bilder von dieser Begegnung im Kopf? Nicht mehr viele. Ich habe eher welche vom Rückspiel in Amsterdam präsent. Wir verloren zwar erneut 0:1, aber ich weiss noch, dass wir lange relativ gut mitgehalten haben. Die Resultate fielen beide Male knapp aus, der Unterschied war nicht sehr krass. Vor Ajax waren wir übrigens bereits auf ein holländisches Team getroffen: Im Achtelfinal hatten wir Den Haag eliminiert. Was für einen Eindruck hast Du von der aktuellen Ajax-Ausgabe? Die Mannschaft ist wahnsinnig stark und auch heute gespickt mit vielen Talenten. Es ist beeindruckend, wie weit, wie reif diese Jungen sind. Das hat man vor einer Woche wieder gesehen. Natürlich kann man sagen, dass Ajax gegen YB noch höher hätte gewinnen können. Aber ich finde, dass sich YB nicht so schlecht geschlagen hat. Die ersten zwei Gegentore waren unglücklich. Das 0:3 ist leider eine happige Hypothek. Siehst Du trotzdem noch eine Chance auf eine Wende? Es gibt immer wieder magische Nächte. Vielleicht wird es ja ausgerechnet an diesem Donnerstag eine geben. Das Team hat gegen Bayer Leverkusen gezeigt, wozu es fähig ist. Wenn YB einen Supertag erwischt… Aber gleichzeitig müssen wir realistisch sein. Die Aufgabe ist wahnsinnig schwer, weil Ajax in Topform ist. Gegen diese Mannschaft sind schon andere gescheitert. Und eines sollte bei der Beurteilung von solchen Duellen nicht vergessen werden. Die Holländer verfügen über ein deutlich höheres Budget und bewegen sich wirtschaftlich in ganz anderen Dimensionen. «Berner, kommt ins Wankdorf zu YB - Ajax!»Das Foto stammt vom 5. oder 6. Juli 1931 – und wurde aufgenommen in der Berner Spitalgasse. Der junge Plakatträger macht aufmerksam auf das Freundschaftsspiel zwischen den Young Boys und Ajax Amsterdam. Ajax kam damals zum Saisonschluss als holländischer Meister nach Bern – und offenbar hatte die Propaganda-Aktion in den Gassen guten Erfolg. Die Zahl der Zuschauer sei erfreulich gewesen, schrieb der «Bund», der auch einen längeren Spielbericht abdruckte. Das Fazit des Berichterstatters zum damaligen 2:2: «Unentschieden wurde der spannende und ritterlich ausgetragene Kampf abgebrochen. Hatten die Berner in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Kampf gehabt, so hatte sich der holländische Meister durch sein ausgezeichnetes Spiel in der zweiten Hälfte den Ausgleich mit vollster Berechtigung geschaffen. » YB war damals Meister der Zentralschweiz. Den nationalen Titel holte sich im Finalturnier aber GC. Es war das erste Ajax-Gastspiel in Bern, das zweite folgte 1988, das dritte wird am Donnerstag folgen. 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 00:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.03.2021  Zitat: Faivre hütet auch im Rückspiel gegen Ajax das YB-Tor
Guillaume Faivre wird bei den Young Boys auch im Rückspiel gegen Ajax Amsterdam das Tor hüten. David von Ballmoos trainiert wieder mit dem Team, das Achtelfinal-Rückspiel kommt für ihn aber zu früh.
«Er ist auf einem gutem Weg, trotzdem wäre ein Einsatz verfrüht», sagte YB-Coach Gerardo Seoane an der Pressekonferenz vor dem Spiel. Die Mannschaft vertraue aber Von Ballmoos' Ersatzmann, dem Neuenburger Faivre, «zu hundert Prozent». Der 39-Jährige war bereits im Hinspiel im Tor der Berner gestanden und hatte mit mehreren guten Paraden einen Anteil daran, dass YB «nur» mit einem 0:3-Handicap zum Rückspiel antreten muss. Ohnehin soll der Ball im Rückspiel gemäss dem Berner Schlachtplan vermehrt vor dem Tor von Ajax-Keeper Maarten Stekelenburg zirkulieren.
Neben Von Ballmoos muss YB im Mittelfeld auf den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Michel Aebischer verzichten. Der wiedergenesene Luxemburger Christopher Martins wird Aebischer nicht ersetzen. «Er hat noch nicht die physischen Verfassung für 90 Minuten», sagt Seoane.
Bei Ajax Amsterdam steht Abwehrchef Daley Blind nach überstandener Knieverletzung vor dem Comeback. Der 31-Jährige könnte für den 19-jährigen Jurrien Timber ins Team rücken, der aufgrund von Krankheitssymptomen die Reise nach Bern nicht angetreten hat. Viele Zweifel am Vorstoss in die Viertelfinals gibt es auf Seiten des Gastes nicht. Auf die Frage eines Journalisten, ob er jemals einen solchen Vorsprung verspielt habe, antwortete das 18-jährige Mittelfeld-Talent Ryan Gravenberch: «Nicht dass ich mit daran erinnern könnte.» Mögliche Aufstellungen
Young Boys – Ajax Amsterdam. – Donnerstag, 21.00 Uhr. – SR Madden (SCO).
Young Boys: Faivre; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort; Fassnacht, Aebischer, Sierro, Moumi Ngamaleu; Siebatcheu, Nsame.
Ajax Amsterdam: Stekelenburg; Rensch, Martinez, Blind, Tagliafico; Gravenberch, Alvarez; Klaassen; Antony, Tadic, Brobbey.
Bemerkungen: Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Petignat (verletzt) und von Ballmoos (rekonvaleszent). Ajax Amsterdam ohne Haller (nicht spielberechtigt), Onana (Dopingsperre), Mazraoui (verletzt) und Timber (krank). http://www.bluewin.ch/de/sport/fussball ... 31085.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 11:52 |
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18.03.2021  Zitat: Einzig GC holte einst 3-Tore-Rückstand auf
YB braucht das zweite Wunder von Bern
1954 jubeln die Deutschen über ihr Wunder von Bern. Sie werden im Wankdorf gegen die übermächtigen Ungarn Weltmeister. 67 Jahre später ist es Zeit für ein Berner Wunder von Bern.
Alle Fussballfans haben die Sequenzen schon gesehen und die Tonmitschnitte gehört. «Aus dem Hintergrund müsste Rahn schiessen. Rahn schiesst. Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor!» Radioreporter Herbert Zimmermann steht kurz vor dem Kollaps, als im WM-Final 1954 das 3:2 fällt gegen die damals unbezwingbaren Ungarn, die 32 Spiele nicht mehr verloren hatten. Und dann, als Schluss ist: «Aus, aus, aus – aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»
Legendär!
Und wie schön wäre es, wenn der SRF-Kommentator Ähnliches ins Mikro schreien könnte. «Fassnacht flankt. Da ist Nsame. Der köpfelt. Und der Ball ist drin! Toooor! 4:0! Das Riesenwunder von Bern!»
Faivre: «Es braucht ein Wunder!»
Realistisch? Nein. Aber wie sagt doch YB-Trainer Gerry Seoane? «Im Sport ist immer alles möglich. Mit dieser Einstellung gehen wir auf den Platz. Aber es macht keinen Sinn, an ein 3:0 oder 4:0 zu denken. Aber man weiss nie …»
Und was wäre das für den Coach, würde dieses Berner Wunder zustandekommen? «Darüber machen wir uns selbstverständlich keine Gedanken. Das ist euer Job, einem Ereignis einen tollen Namen zu geben … Wir können da keinen Titel liefern.» Derweil Torwart Guillaume Faivre, der das Tor auch am Donnerstag hüten wird, weil das Spiel für David von Ballmoos nach dessen Gehirnerschütterung zu früh kommt, unumwunden sagt: «Es braucht ein Wunder!»
Aber zuerst muss YB sich massiv steigern gegenüber dem Hinspiel in Amsterdam, wo man absolut chancenlos blieb, ja nicht mal einen Torschuss hatte. Das war blamabel. «Wir müssen eine bessere Leistung auf den Platz bringen», sagt Seoane. «Wir müssen alles besser machen», denkt Mittelfeldspieler Vincent Sierro, der den gesperrten Taktgeber Michel Aebischer zu ersetzen hat.
Vier irre YB-Phasen machen Mut
Was macht YB Hoffnung? Da sind mal die sensationellen Phasen, welche die Berner international immer wieder hatten. Die Champions-League-Qualifikation 2010 gegen Tottenham zum Beispiel, als YB nach einer halben Stunde 3:0 führt. Am Ende heissts 3:2. Oder die Wahnsinns-Schluss-Viertelstunde 2011 im dichten Schneetreiben gegen den VfB Stuttgart, als YB aus einem 1:2 ein 4:2 machte. Oder das 5:0 in der Europa League 2014 gegen Slovan Bratislava. Zuletzt die 3:0-Pausenführung vor einem Monat gegen Bayer Leverkusen, die Basis war für den 4:3-Sieg. «Das macht uns Mut», sagt Seoane.
... und GC macht Mut ...
Und es gibt da noch das Beispiel GC: Die Hoppers (unter Trainer Ottmar Hitzfeld) verloren 1989 im Cup der Cupsieger in der ersten Runde in der Slowakei das Hinspiel gegen Slovan Bratislava 0:3. Zu Hause holten sie das bis zur 90. Minute auf und machten in der Verlängerung mit dem 4:0 den Deckel drauf. Und schafften es danach bis in den Viertelfinal.
Allerdings: Viel zahlreicher sind die Schweizer Klubs, die nach Drei-Tore-Führungen noch ausschieden. Xamax gegen Galatasaray Istanbul 1988 zum Beispiel. Oder der FC Basel gegen Valencia 2014.
Dennoch: Die Hoppers sind der YB-Mutmacher! Mutet 2021 schräg an. Aber 2021 ist ohnehin nichts normal. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 06237.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 15:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2021  Zitat: YB mit dem Rücken zur Wand
Erhobenen Hauptes abtreten – mindestens
Beim 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel zeigte Ajax den Young Boys Grenzen auf. Auch wenn die Chancen auf ein Weiterkommen minim sind – die Berner wollen eine Reaktion zeigen.
Drei Tore: Das ist die Minimalvorgabe an die Young Boys, um sich doch noch die Chance auf den Viertelfinal-Einzug in der Europa League wahren zu können. Ganz nebenbei dürfen sie natürlich kein Tor erhalten.
Doch wer sich an das Hinspiel vor Wochenfrist in Amsterdam erinnert, kann sich nicht so recht vorstellen, wie die Berner das bewerkstelligen wollen. Gerade einmal 30 Prozent Ballbesitz verzeichneten sie damals, Ajax-Torhüter Maarten Stekelenburg musste nicht ein einziges Mal eingreifen.
So dominiert sind die erfolgsverwöhnten Young Boys lange nicht mehr worden. Weshalb Mittelfeldspieler Vincent Sierro an der Abschlusspressekonferenz dezidiert sagt: «Wir müssen alles besser machen als in Amsterdam.» Resignation und eine gewisse Machtlosigkeit hätten seine Spieler verspürt an diesem Abend, so erzählt das Gerardo Seoane. Andererseits sei diese Lehrstunde auch hilfreich gewesen, «weil die Spieler gesehen haben, was ihnen noch fehlt: individuell und als Mannschaft».
Faivre darf sich nochmals beweisen
Nun macht sich YB am Donnerstag (21 Uhr, SRF 2) im Wankdorf daran, dass scheinbar Unmögliche doch noch möglich zu machen und zum erst zweiten Mal in der Clubgeschichte in einen Europacup-Viertelfinal einzuziehen. «Aber es bringt nichts, nun an ein 3:0 oder ein 4:0 zu denken», hält Seoane fest. «Es gilt, die kleinen Schritte zu nehmen.»
Will heissen: YB muss in erster Linie besser verteidigen und mehr Offensivaktionen kreieren. Wobei es den Bernern nach der Abreibung von Amsterdam nicht an Motivation mangeln dürfte. Oder, um es in den Worten von Sierro zu sagen: «Wir wollen zeigen, dass wir auch Fussball spielen können.»
Im Tor wird dabei wiederum Guillaume Faivre stehen, weil David von Ballmoos nach erlittener Hirnerschütterung noch nicht hundertprozentig fit für einen Einsatz ist. Der Romand zeigte sowohl gegen Ajax – trotz drei Gegentoren – als auch am Sonntag beim 2:2 in St. Gallen eine starke Leistung. Zudem muss Seoane auf den gesperrten Michel Aebischer verzichten, ansonsten aber kann er aus dem Vollen schöpfen. Auch Christopher Martins ist nach langer Verletzungspause wieder zurück im Kader.
Als die Berner am Mittwoch zum Abschlusstraining im Wankdorf auflaufen, weht ihnen von der Tribüne her ein von Fans angebrachtes Transparent entgegen: «Chopf ufe, Bruscht use, gö mr uf z’ Ganze.» Es ist das perfekte Motto für diese Partie. «Wir konnten zu Hause schon gegen viele internationale Mannschaften ein Ausrufezeichen setzen, auch vor meiner Zeit», sagt Seoane und fügt ruhig an: «Nun ist die Ausgangslage, wie sie ist. Aber wir wollen trotzdem ein Ausrufezeichen setzen.» https://www.bernerzeitung.ch/erhobenen- ... 0109769072
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 15:55 |
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18.03.2021  Zitat: «Wir wollen unser wahres Gesicht zeigen» – YB steht gegen Ajax vor einer Herkulesaufgabe
Im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Ajax Amsterdam geht es für die Young Boys nach dem 0:3 im Hinspiel kaum mehr um das Weiterkommen. Antworten wird das Rückspiel in Bern dennoch liefern.
Die sportlich wichtigste Frage in Bezug auf den Europa-League-Achtelfinal der Young Boys scheint vor dem Rückspiel geklärt. Der Schweizer Meister wird seine Europacup-Kampagne in dieser Saison in der Runde der besten 16 Teams der Europa League beschliessen, das 0:3-Handicap aus dem Hinspiel in Amsterdam lässt für das Rückspiel im Wankdorf in Bern diesbezüglich keine andere Annahme zu. Selbst durch den Fokus einer gelb-schwarz beglasten Brille war die spielerische Unterlegenheit des Schweizer Meisters in Amsterdam am letzten Donnerstag so offensichtlich, dass sogar ein neuzeitliches Wunder von Bern nicht zum erhofften Umschwung führen dürfte.
Ein einfacher Heimsieg der Berner wäre, gemessen am Hinspiel vom letzten Donnerstag, bereits ein Mysterium. Für einen Erfolg mit vier Toren Differenz, der noch zum Weiterkommen reichen würde, ist etwas Grösseres vonnöten. In Amsterdam brachte das Team von Gerardo Seoane während den 90 Minuten nicht einen Schuss auf das Tor von Maarten Stekelenburg zustande. Selbst 2018, in der Gruppenphase der Champions League, gegen Manchester United, Juventus Turin und Valencia, stand dieser Wert in keinem der sechs Spiele auf null. «Wir müssen den Weg der kleinen Schritte gehen», sagt Seoane vor dem Rückspiel in Bern. Kleine Schritte bedeutet im Fall der Berner, offensiv überhaupt auf den Plan zu treten.
YB würde es allerdings nicht gerecht, allein an diesem einen Europacup-Spiel gemessen zu werden. Gerade deshalb ist das Rückspiel für den Schweizer Meister und Cupsieger wichtig: Es geht für ihn um einen sauberen Abschluss. «Wir wollen probieren, mehr Fussball zu spielen als im Hinspiel», sagt Mittelfeldspieler Sandro Lauper im Interview mit dem vereinsinternen Videoteam. Es geht für YB also auch um die Nachbesserung des in Amsterdam abgegebenen Bildes, weil auch beim Branchenprimus der Schweiz der letzte Eindruck mehr zählt als das Vorangegangene. https://www.watson.ch/sport/fussball/96 ... uck-zaehlt
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 17:44 |
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18.03.2021  Zitat: YB: Vincent Sierro zur Herkulesaufgabe gegen Ajax
Im Hinspiel keinen Torschuss, braucht YB heute gegen Ajax vier Tore zum Weiterkommen. Eigentlich unmöglich. Oder wie es Vincent Sierro sagt «sehr, sehr schwer»
Das Wichtigste in Kürze
- YB spielt heute um 21 Uhr in der Europa League gegen Ajax Amsterdam. - Im Achtelfinal-Hinspiel (0:3) hatten die Berner nicht den Hauch einer Chance. - Fürs Rückspiel wird's schwer. Vincent Sierro will mit seinem Team weniger Fehler machen.
Das nennt man dann wohl eine Machtdemonstration. Gekommen mit gutem Gefühl des Weiterkommens gegen Leverkusen, zeigte Ajax den Young Boys vor einer Woche die Grenzen auf.
Mit 0:3 ging es für die Mannen um Gerardo Seoane zurück in die Schweiz. Mit im Gepäck: Das Wissen, dass es zum Weiterkommen 57 Jahre nach dem ersten Wunder von Bern ein erneutes braucht.
«Wir müssen unsere Fehler reduzieren, mehr Ballbesitz haben und in der Offensive etwas generieren», sagt Mittelfeldspieler Vincent Sierro.
Letzteres geschah im Hinspiel kaum. Ein Schuss stand nach 90 Minuten zu Buche, auf das Eckige kam das Runde dabei nicht.
Ziel von YB: Leistungssteigerung
Auch der Walliser macht sich nichts vor. «Ein Einzug in die nächste Runde wird sehr, sehr schwierig.»
Dementsprechend bescheiden setzt er das Ziel fürs Spiel. «Der Fokus liegt auf der Leistung. Diese muss im Vergleich zum ersten Match besser werden.»
Anpfiff zum Rückspiel ist um 21 Uhr im Wankdorf. Stammgoalie David von Ballmoos steht den Bernern nach seiner Gehirnerschütterung weiterhin nicht zur Verfügung. Wie im Hinspiel wird Guillaume Faivre das Tor hüten. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... x-65889853
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 17:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2021  Zitat: Und YB hat gegen Ajax ja nur ein Handicap von drei Toren…
Die irrsten Aufholjagden der Europacup-Geschichte
66-mal wurde ein Dreitore-Rückstand in den letzten 40 Europacupjahren in ein Weiterkommen umgemünzt. Die berühmteste ging als «Remontada» in die Geschichte und einen Dictionnaire ein.
14. Februar 2017. Paris St-Germain fegt ein völlig indisponiertes Barcelona mit 4:0 aus dem Prinzenpark. Das Rückspiel am 8. März? Formsache…
Doch es kommt ein bisschen anders. Barça führt kurz nach der Pause 3:0. Braucht noch ein Tor für die Verlängerug. Doch Cavani macht nach einer Stunde das 1:3. Jetzt braucht Barcelona noch drei Tore. Drei Minuten vor Schluss ist das immer noch der Stand. Dann brechen alle Dämme! Zweimal Neymar und Sergi Roberto in der fünften und letzten Nachspielminute sorgen für den totalen Wahnsinn, das Wunder von Camp Nou! Unter gütiger Mithilfe des deutschen Refs Deniz Aytekin, der an diesem Abend vieles falsch sieht. Eigentümlicherweise alles für Barcelona…
Es ist das erste Mal, dass ein Team in der Champions-League-Geschichte einen Vier-Tore-Rückstand ein Weiterkommen ummünzen kann. Es ist die grosse «Remontada», die grosse Aufholjagd. «Remontada» wird ein paar Jahre später in den berühmten französischen Dictionnaire Larousse aufgenommen. Unfassbar bei den fremdsprachen-skeptischen Franzosen…
La Chaux-de-Fonds macht 1961 den Anfang
Es ist das erste Mal, dass ein Team in der Champions-League-Geschichte einen Vier-Tore-Rückstand umbiegen kann. Insgesamt gabs das in Europa zuvor dreimal. Und die Schweiz ist mittendrin… Der Leixões SC aus Portugal gewinnt 1961 in der ersten Runde des Cupsieger-Cups nach einer 2:6-Niederlage beim FC La Chaux-de-Fonds im Jura das Rückspiel mit 5:0. Partizan Belgrad lässt in der zweiten Runde des Uefacups 1984/85 einer 2:6-Niederlage bei den Queens Park Rangers einen 4:0-Heimsieg folgen. Ebenso Real Madrid, das im Achtelfinal des Uefacups 1985/86 nach einem 1:5 im Hinspiel bei Borussia Mönchengladbach mit einem 4:0 im Bernabeu ins Viertelfinale einzieht.
Etwas anders liegen die Dinge beim Wunder von der Grotenburg-Kampfbahn. Bayer Uerdingen ist im Cupsieger-Cup 1985/86 nach einer 0:2-Hinspielniederlage gegen Dynamo Dresden im Rückspiel zur Halbzeit mit 1:3 hinten, also insgesamt ebenfalls mit vier Toren. Doch die Krefelder schiessen dann noch sechs Tore (!) und schalten das DDR-Team aus.
Auch die Nacht von Istanbul ist noch frisch im Gedächtnis vieler Fussballfans. Im Champions-League-Final 2005 liegt Liverpool gegen die AC Milan zur Pause 0:3 zurück. Doch die Reds gleichen bis zur 60. Minute aus – und holen den Pott dann im Penaltyschiessen.
GC hats vorgemacht
Und YB hat nicht eine Halbzeit, sondern die ganzen 90 Minuten Zeit, um dieses Drei-Tore-Handicap wettzumachen. Wie gesagt: 66-mal gabs da schon eine geglückte Remontada. Selbst einem Schweizer Team gelang eine solche: Die Hoppers (unter Trainer Ottmar Hitzfeld) verloren 1989 im Cupsieger-Cup in der ersten Runde in der Slowakei das Hinspiel gegen Slovan Bratislava 0:3. Zuhause holten sie das bis zur 90. Minute auf und machten in der Verlängerung mit dem 4:0 den Deckel drauf. Und schafften es danach bis in den Viertelfinal.
Allerdings: Zahlreicher sind die Schweizer Klubs, die nach Dreitore-Führungen noch ausschieden. Xamax gegen Galatasaray Istanbul 1988 zum Beispiel in der Hölle des Ali-Sami-Yen-Stadions, Münzwürfe inklusive. Oder der FC Basel gegen Valencia im Mestalla 2014.
Seoane hält nichts von Videomotivation
Als Spezialmotivation hat YB-Trainer Gerry Seoane die Höhepunkte dieser «Remontadas» nicht in sein Vorbereitungsprogramm gepackt. «Die Spieler kennen solche Spiele vom TV. Einige haben auch schon Aufholjagden vom 0:2 zum 4:2 selber erlebt. Solche Dinge entstehen ohne Videostudium oder Planung.»
Dann hoffen wir mal auf ein spontanes, ungeplantes Wunder von Bern. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 08082.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 00:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2021  Zitat: YB-Sierro vor dem Ajax-Rückspiel
«Wir wollen eine bessere Leistung zeigen»
YB war im Europa-League-Hinspiel gegen Ajax Amsterdam machtlos. Im Rückspiel wollen die Berner es besser angehen. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 06695.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 00:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2021  Zitat: Kein Europa-League-Wunder
Ajax ist für YB wieder eine Nummer zu gross
Der Schweizer Meister verliert das Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Ajax Amsterdam mit 0:2 und scheidet mit dem Gesamtskore von 0:5 aus.
Alles ist bitter. Die Kälte, die durch Mark und Bein geht. Der Gegner, der einfach zu gut ist, auch auf Kunstrasen. Der Schiedsrichter, der Bobby aus East Kilbride in der Nähe von Glasgow, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, an diesem Abend alles gegen YB zu pfeifen.
Und so steht am Ende eine zweite klare Niederlage nach dem 0:3 aus der Johan-Cruyff-Arena, die irgendwie schon desillusionierend ist. Das war schon das Hinspiel, weil sich da zwei Klassen Unterschied offenbarten und YB keinen einzigen Abschluss hatte. Das 0:2 im Rückspiel ist es aber auch, weil man dachte, Ajax würde womöglich ein bisschen Schongang einlegen. Doch die Amsterdamer putzen YB wieder weg!
YB startet wohl entschlossen, hat zwei Chancen durch Nsame und Sulejmani, die aber vereitelt werden, bevor der Ball aufs Tor kommt. Und so ist auch die Statistik mit den Torschüssen wieder bitter. Wie gesagt: Alles bitter! Und dann beginnen die YB-Fehler, erneut. Ballverlust von Nsame nach einem dämlichen Lefort-Einwurf. Neres macht das Tor. Alles vorbei!
Die Pfeife kommt aus Schottland
Und als man dachte, dass YB endlich zum Ausgleich kommen kann, spielt der schottische Bobby erstmals Polizist, konsultiert VAR Stuart Attwell aus England. Der sagt: Kein Hands bei Alvarez! Wie bitte? Der Arm weit weg. Die Distanz nicht ultrakurz. Der Körper vergrössert. Es ahnte da noch niemand, dass dies erst der Anfang des Maddenschen Unfugs sein sollte. Denn nach der Pause geht der Ref selber zum Bildschirm. Und bei Camaras ebenso unstrittigen Handspiels zeigt er auf den Punkt. Tadic sagt Thanx.
Immerhin kann Nsame nach einer tollen Sierro-Flanke verkürzen. Aber: Elia steht im Offside. Madden geht wieder zum Bildschirm. Und annulliert. Obwohl der hinter Nsame stehende Elia in dieser Szene null Einfluss hat. Ein Witz. Man regt sich oft über die Refs in der Super League aus. Aber solche Pfeifen wie diesen schottischen Bobby haben wir nicht mal ansatzweise…
Schweiz rutscht im Ranking ab
Für YB ist bereits jetzt klar: Die neue Saison wird so früh losgehen wie noch nie. Denn weil Dinamo Zagreb sensationell Tottenham und Slavia Prag die Glasgow Rangers rausgekegelt haben, ist die Schweiz im Uefa-Ranking auf Platz 19 (!) zurückgefallen. Der Meister muss nun in der ersten Qualirunde der Champions League beginnen und vier Runden überstehen. Es wird immer bitterer…
YB - Ajax Amsterdam 0:2 (0:1)
Wankdorf, 0 Fans, SR: Madden (Sco)
Tore: 20. Neres (Tadic, Gravenberch) 0:1 49. Tadic (Handspenalty) 0:2.
YB: Faivre; Hefti, Camara, Lustenberger, Lefort; Lauper, Sierro; Fassnacht, Sulejmani; Elias, Nsame.
Ajax: Stekelenburg; Tagliafico, Martinez, Alvarez, Rensch; Blind, Klaassen, Gravenberch; Neres, Tadic, Antony.
Einwechslungen: YB: Maceiras (46. für Lefort), Mambimbi (65. für Elia), Siebatcheu (66. für Camara), Spielmann (71. für Sulejmani), Gaudino (71. für Fassnacht). Ajax: Kudus (65. für Blind), Idrissi (67. für Neres), Klaiber (74. für Tagliafico), Schuurs (80. für Rensch), Brobbey (80. für Antony).
Gelb: 38. Camara. 73. Rensch (beide Foul). https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 06423.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 00:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2021  Zitat: YB verliert trotz solider Leistung 0:2
Nach dem 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel unterliegt das Team von Gerardo Seoane Ajax Amsterdam auch im Wankdorf und scheidet in der Europa League aus.
Das Gesamtskore von 0:5 spricht eine deutliche Sprache, doch die Berner Young Boys haben sich mit einem soliden Auftritt aus der Europa League verabschiedet. Nach dem 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel gelang dem Team von Trainer Gerardo Seoane gegen Ajax im Wankdorf eine gute Leistung.
Das einzige, was sich die Berner vorwerfen müssen, ist, dass sie die vielen guten Chancen gegen die Niederländer im Rückspiel nicht nutzen konnten. Denn vor allem in den ersten 20 Minuten und zu Beginn der zweiten Halbzeit war YB das bessere Team. Doch es waren die Ajax-Spieler, die jubeln durften. Neres brachte die Gäste in der 20. Minute in Führung, Tadic erhöhte in der 49. Minute per Elfmeter auf 2:0. Die Berner kämpften weiter, doch auch das kleine Wunder, nämlich ein Sieg gegen Ajax, gelang ihnen nicht.
Es reicht nicht für Rang 15
Den Young Boys mangelt es nach dem europäischen Aus nun an reizvollen Perspektiven für den Frühling. Die Meisterschaft scheint entschieden, der Cup ist im verzettelten Corona-Kalender zwar zu einer terminlichen Last geworden, bietet aber immerhin noch die Chance auf etwas Wettbewerb.
YB hat für den Schweizer Quotienten in der Uefa-Fünfjahreswertung zuletzt zwar eifrig Punkte gesammelt – für den Sprung auf Rang 15 aber reicht es nicht. Das bedeutet, dass sich die Schweizer Clubs mit Ausnahme des Meisters in der nächsten Saison mit der drittklassigen Conference League abfinden müssen. https://www.bernerzeitung.ch/schafft-yb ... 8779512098
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