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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Februar 2021, 21:11 
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YB – Fassnacht nach FCL-Spiel: «Wir sind selber schuld»

Der FC Luzern holt sich gegen YB in Extremis einen Punkt. Bei den Innerschweizern ist man nach dem 2:2-Remis zufrieden – auf Seiten der Berner wird gehadert.

Das Wichtigste in Kürze

- YB baut den Vorsprung in der Tabelle der Super League weiter aus.
- Allerdings vergeben die Berner beim FC Luzern den Sieg in letzter Minute.
- Das sagen die Beteiligten nach der turbulenten Partie in der Swisspor-Arena.

Nach einer turbulenten Schlussphase trennen sich der FC Luzern und Meister YB unentschieden. Marvin Schulz rettet den Innerschweizern mit seinem 2:2 in der 96. Minute einen Punkt.

«In der zweiten Halbzeit passiv geworden»

«Ich habe gesehen, dass der Ball zu mir kommt und versucht, ihn irgendwie reinzudrücken.» Das sagt der Mittelfeldspieler nach dem Spiel zu seinem Last-Minute-Ausgleich.

Und weiter: Wir wissen, dass Bern momentan die absolute Spitze ist. Wir sind zufrieden, dass wir heute einen Punkt mitnehmen.»

Das sieht auch Mitspieler Filip Ugrinic so. «Zum Glück haben wir dieses 2:2 noch erzielt», sagt der Torschütze zum 1:0.

Allerdings ärgert sich der 22-Jährige Spieler vom FC Luzern auch über den Auftritt seiner Mannschaft. «In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen passiv geworden.»

«Haben Vorsprung ausgebaut»

Auf Seiten der Berner hadert der eingewechselte Christian Fassnacht. «Wenn man ihnen in den Schlussminuten so viele Freistösse und Fouls gibt, dann ist mit einem langen Ball alles möglich. Und dann bist du am Schluss auch selber schuld, wenn du den Ball nicht wegschlägst.»

Aber auch Fassnacht sieht das Positive. «Wir haben die Führung in der Tabelle von 18 auf 19 Punkte ausgebaut.»

Bereits in wenigen Tagen geht es für die beiden Teams weiter. Am Mittwoch trifft YB auswärts auf den FC Basel. Luzern reist am Donnerstag ins Letzigrund zum FCZ.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... d-65879075

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 Beitrag Verfasst: Montag 1. März 2021, 00:50 
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YB erhält Last-Minute-Ausgleich

Seoane packt dennoch die Superlative aus

Nach wettbewerbsübergreifend acht Siegen in Folge kommt YB in Luzern zu einem Unentschieden. Trotz Gegentreffer zum 2:2 in letzter Minute zeigen sich die Young Boys zufrieden.

YB sucht den Ausgleich, und Trainer Gerardo Seoane sucht wieder einmal die Antwort auf die Frage, die ihn schon länger begleitet: Können Jean-Pierre Nsame und Jordan Siebatcheu, die Torschützen vom Dienst, auch gemeinsam spielen?

Es läuft die Schlussphase in Luzern. Die Berner machen eine ungewohnte Erfahrung: Sie liegen im Rückstand. Das passierte ihnen zuletzt Mitte Dezember gegen Servette. Damals verloren sie daheim 1:2. Es ist bis dato ihre einzige Meisterschaftsniederlage.

Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen diesen Spielen: Sie folgten auf einen europäischen Höhepunkt. Drei Tage vor der Partie gegen Servette hatte YB gegen Cluj den Match in extremis gedreht und war gerade noch so weitergekommen, zum ersten Mal nach sechs Jahren. Noch emotionaler war der vergangene Donnerstag, mit dem 2:0 in Leverkusen, diesem historischen Erfolg, der die Young Boys zum ersten Mal überhaupt in den Achtelfinal der Europa League brachte. Dort treffen sie in der nächsten und übernächsten Woche auf Ajax Amsterdam.

Die Vergangenheit spricht also für ein schwieriges Spiel. Aber nicht nur sie: Die Partie in Luzern ist ein Kontrastprogramm zu jener in Leverkusen. Die Bühne ist kleiner, der Druck ebenso. Es geht nicht um eine geschichtsträchtige Errungenschaft, sondern einzig darum, ob die Berner nach der Niederlage Basels am Samstag ihren Vorsprung ausbauen können.

YB sucht den Ausgleich, und Trainer Gerardo Seoane sucht wieder einmal die Antwort auf die Frage, die ihn schon länger begleitet: Können Jean-Pierre Nsame und Jordan Siebatcheu, die Torschützen vom Dienst, auch gemeinsam spielen?

Es läuft die Schlussphase in Luzern. Die Berner machen eine ungewohnte Erfahrung: Sie liegen im Rückstand. Das passierte ihnen zuletzt Mitte Dezember gegen Servette. Damals verloren sie daheim 1:2. Es ist bis dato ihre einzige Meisterschaftsniederlage.

Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen diesen Spielen: Sie folgten auf einen europäischen Höhepunkt. Drei Tage vor der Partie gegen Servette hatte YB gegen Cluj den Match in extremis gedreht und war gerade noch so weitergekommen, zum ersten Mal nach sechs Jahren. Noch emotionaler war der vergangene Donnerstag, mit dem 2:0 in Leverkusen, diesem historischen Erfolg, der die Young Boys zum ersten Mal überhaupt in den Achtelfinal der Europa League brachte. Dort treffen sie in der nächsten und übernächsten Woche auf Ajax Amsterdam.

Die Vergangenheit spricht also für ein schwieriges Spiel. Aber nicht nur sie: Die Partie in Luzern ist ein Kontrastprogramm zu jener in Leverkusen. Die Bühne ist kleiner, der Druck ebenso. Es geht nicht um eine geschichtsträchtige Errungenschaft, sondern einzig darum, ob die Berner nach der Niederlage Basels am Samstag ihren Vorsprung ausbauen können.

Und da ist vor allem auch der Rasen, dessen Vorgänger etliche Google-Einträge hat, darunter so unvorteilhafte, in denen er als Kuhweide bezeichnet wird. Der aktuelle ist mittlerweile kaum in besserem Zustand. Er ist tief und holprig und erinnert an die Niederungen des Amateurfussballs. Gerardo Seoane spricht, ganz der Diplomat, von Bedingungen, die das Kombinationsspiel nicht eben fördern würden.

Ugrinics seltenes Erlebnis

Trotzdem bediente sich der YB-Trainer bei den umfangreichen Umstellungen in der Abteilung Delikatessen. Miralem Sulejmani und Gianluca Gaudino, die besten Techniker bei YB, sind im Vergleich zum Spiel in Leverkusen zwei von sieben Neuen in der Startaufstellung. Sie werden ihrem Ruf durchaus gerecht. Sulejmani spielt hier einen Pass aus dem Fussgelenk, Gaudino tunnelt da einen Gegner.

Aber die beiden stehen auch für eine Mannschaft, der es an Durchschlagskraft mangelt. Es laufen schon die letzten Minuten der ersten Halbzeit, als das Spiel der Berner endlich druckvoller wird. Jean-Pierre Nsame, mit seinen Sperren gegen Leverkusen in den Hintergrund gerückt, kommt gleich dreimal zum Abschluss. Beim letzten Versuch wird er von Martin Frydek im Strafraum in den Rücken gestossen, der Videoschiedsrichter verzichtet auf eine Intervention. Die beste Chance bietet sich aber Cédric Zesiger, der mit einem Kopfball aus kürzester Distanz das Tor nicht trifft.

Dennoch packt Seoane Superlative aus. Er findet, in seinen zweieinhalb Jahren bei YB habe sein Team nie einen solch sicheren Auftritt gegen den FCL gezeigt wie am Sonntag.

Was der Trainer meint: Das Schussverhältnis nach den ersten 45 Minuten lautet 13:2 für YB, der einzige Schuss aufs Tor des Heimteams führte nach 23 Minuten zum 1:0 durch Filip Ugrinic. Es war ein herrlicher Versuch aus der Distanz und ein seltenes Erfolgserlebnis. Kaum einer in der Liga geht so oft in den Abschluss wie der 22-Jährige, er gehört zu den ineffizientesten Spielern. Nicht diesmal.

Diese Wertung führte in der Winterpause noch Christian Fassnacht an, bei 39 Versuchen kam er nur auf zwei Treffer. Seither hat der Flügel sein Torkonto auf fünf erhöht, er traf zudem in beiden Partien gegen Leverkusen. Er ist bei YB der Spieler der letzten Wochen.
In Basel lockt Rekord

Fassnacht bringt in Luzern den Umschwung. Er kommt nach 64 Minuten mit Siebatcheu und Marvin Spielmann. Und erzielt bald darauf von der Strafraumgrenze aus das 1:1. Der Treffer leitet verrückte Schlussminuten ein. YB drückt auf den Siegtreffer, und wird drei Minuten vor Beginn der Nachspielzeit für den Aufwand belohnt.

Jordan Lefort bringt den Ball vors Tor, Siebatcheu bedrängt Luzerns Verteidiger Stefan Knezevic, der den Ball ins eigene Netz drückt. YB führt 2:1, und Seoane hat eine Antwort auf die eingangs erwähnte Frage erhalten: Nsame und Siebatcheu, das kann durchaus funktionieren. Zumindest wenn der Gegner so tief steht wie Luzern in der zweiten Halbzeit.

Aber es ist nicht der Schlusspunkt: In der 96. Minute findet ein weiter Einwurf von Martin Frydek unter anderem via Zesigers Knie zu Marvin Schulz, der zum 2:2 trifft. Das sei ärgerlich, sagt der YB-Verteidiger wenig später. Dennoch ist er nicht unzufrieden. «Wir haben nach dem Rückstand eine gute Reaktion gezeigt.»

19 Punkte liegen die Young Boys nun vor dem Zweiten Basel, bei dem sie am Mittwoch zum nächsten Spiel gastieren. Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit dem Rekordvorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft.


Luzern – Young Boys 2:2 (1:0)

Tore: 23. Ugrinic 0:1. 71. Fassnacht 1:1. 87. Knezevic (ET) 1:2. 96. Schulz 2:2.

YB: von Ballmoos; Maceiras, Lustenberger, Zesiger, Garcia; Sulejmani, Lauper, Rieder, Gaudino; Mambimbi, Nsame.

Einwechslungen: 64. Fassnacht für Gaudino. 64. Spielmann für Sulejmani. 64. Siebatcheu für Mambimbi. 70. Aebischer für Lauper. 81. Lefort für Garcia.
Verwarnungen: 10. Burch. 52. Zesiger. 79. Aebischer. 88. Nsame (alle Foul). 89. Knezevic (Reklamieren). 90. Ugrinic (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/seoane-pac ... 4505320272

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 Beitrag Verfasst: Montag 1. März 2021, 08:53 
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YB-Noten: Der Jüngste zeigt, wie es geht

Fabian Rieder ist beim 2:2 in Luzern ein Pluspunkt im Spiel der Young Boys. Bei Miralem Sulejmani stellt sich die Frage, ob er noch den Unterschied machen kann.

David von Ballmoos – 4,5
Wird nach 23 Minuten mit dem ersten Schuss aufs Tor durch Ugrinic bezwungen; den Goalie trifft aber keine Schuld. Bleibt kaum beschäftigt und erlebt einen unbefriedigenden Nachmittag. Denn aus dem zweiten und letzten Torschuss der Luzerner resultiert das 2:2. Von Ballmoos ist auch diesmal machtlos.

Quentin Maceiras – 4
Rückt für Silvan Hefti auf die Position des Rechtsverteidigers und ist damit einer von sieben Neuen im Vergleich zum Spiel in Leverkusen. Geht früh in den Abschluss, doch sein Schuss wird geblockt. Maceiras ist vor allem in der zweiten Halbzeit oft in der Offensive anzutreffen, er braucht aber manchmal auch zu lange für ein Abspiel. Zum Ärger von Trainer Gerardo Seoane.

Fabian Lustenberger – 4,5
Der Captain antizipiert im Abwehrzentrum gewohnt stark und hat so bis auf wenige Szenen alles im Griff. Verliert vor der Chance Sorgics das Kopfballduell mit dem deutlich grösseren Schürpf. Kommt zudem gegen Frydek zu spät, als dieser beim Stand von 1:1 in guter Position querlegt, statt selbst zu schiessen.

Cédric Zesiger – 4
Der Innenverteidiger hat kurz vor der Pause die grosse Chance zum Ausgleich, er vergibt mit dem Kopf aus wenigen Metern. Unglücklich ist auch, wie der Ball vor dem sehr späten 2:2 Luzerns via das Knie Zesigers zum Torschützen Schulz findet. Der 22-Jährige ist ansonsten ein durchaus aufmerksamer Teil einer YB-Abwehr, die dem Gegner wenig zugestehen muss.

Ulisses Garcia – 3,5
Der Linksverteidiger kann vor dem 0:1 mit dem Kopf nicht klären. Sammelt im Duell mit Jordan Lefort keine Pluspunkte, auch wenn er bemüht ist. Bei den vielen Vorstössen Garcias stimmt der Ertrag nicht.

Miralem Sulejmani – 4
Ist bis zu seiner Auswechslung nach gut einer Stunde einer der Aktivsten bei YB. Mal probiert er es aus der Distanz, mal bereitet er für Nsame vor. Sulejmani wirkt am rechten Flügel deutlich spritziger als in der Vorrunde, und doch wird man den Eindruck nicht los, dass er kaum mehr den Unterschied machen kann.

Sandro Lauper – 4
Ist für die Balance im Berner Spiel zuständig. Und das gelingt dem ball- und passsicheren Lauper bis zu seiner Auswechslung ziemlich gut. Auch wenn er meist im Hintergrund wirkt.

Fabian Rieder – 5
Beweist mit einer Volley-Spielverlagerung früh seine Übersicht. Findet dann eine Lücke in der Abwehr der Innerschweizer, als er Gaudino mit einem herrlichen Kurzpass freispielt. Der 19-Jährige ist ein Gewinn fürs Berner Spiel, er ist am 1:1 beteiligt und auch in der Defensive zur Stelle. Nach der Pause luchst er Schaub gleich mehrmals den Ball ab. Rettet in der 83. Minute beim Stand von 1:1 knapp vor der Torlinie.

Gianluca Gaudino – 3,5
Darf erstmals seit dem 0:0 in Vaduz Ende Januar beginnen. Mit Luzern verbindet Gaudino schöne Erinnerungen, erzielte er hier doch im August in der Verlängerung des Cupviertelfinals ein wegweisendes Tor auf dem Weg zum Titel. Ist im linken Mittelfeld durchaus engagiert, aber seine Hereingaben finden aus guter Position nicht ans Ziel.

Felix Mambimbi – 4,5
Ist vor dem 0:1 eine Sekunde lang unaufmerksam, als er Ugrinic aus den Augen verliert. Zeigt ansonsten eine ansprechende Darbietung. Viele Angriffe laufen über den jungen Stürmer, der sich mit dem Rücken zum Tor und dem Ball am Fuss mit schnellen Drehungen immer wieder Freiräume schaffen kann.

Jean-Pierre Nsame – 4
Nach Sperre gegen Leverkusen zurück in der Startaufstellung. Braucht Zeit, sich dem Tor anzunähern. Als sich dem Stürmer dann kurz vor der Pause mit dem Kopf eine grosse Chance bietet, wird er von Frydek in den Rücken gestossen. Die Aktion hätte auch mit einem Penalty sanktioniert werden können. Nsame wirkt gerade bei seinen etlichen Abschlüssen nicht so entschlossen wie oft in den letzten Wochen. Bereitet das 1:1 von Fassnacht vor.

Marvin Spielmann – 4
64. Minute für Sulejmani. Ist Teil einer Offensive, die nun druckvoller agiert. Verfehlt in der Nachspielzeit das Tor deutlich.

Christian Fassnacht – 5
64. Minute für Gaudino. Bestätigt seine überragende Form. Trifft kurz nach seiner Einwechslung sehenswert zum 1:1.

Jordan Siebatcheu – 4
64. Minute für Mambimbi. Der Stürmer hat zwar schon elfmal für YB getroffen, aber noch nie als Einwechselspieler. Dabei bleibt es: Auch wenn Siebatcheu mit seinem Nachsetzen am 2:1 beteiligt ist.

Michel Aebischer – keine Benotung
70. Minute für Lauper.

Jordan Lefort – keine Benotung
81. Minute für Garcia.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 0237198328

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. März 2021, 10:15 
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28.02.2021

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Schulz trifft in der Nachspielzeit: Der FC Luzern erkämpft sich gegen YB ein 2:2

Die Luzerner gehen dank einem schönen Tor von Filip Ugrinic in Führung. In der zweiten Halbzeit dreht YB die Partie, doch Luzern schiesst tief in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Kurzbericht

Das Heimteam wird von den Gästen aus Bern von Anfang an in die Defensive gedrängt. Die Luzerner verteidigen die schnellen YB-Angriffe aber in der Startphase gut und können selber mit schnellen Gegenzügen für etwas Unruhe in der Abwehr der Berner sorgen. In der 23. Minute trifft Filip Ugrinic mit einem schönen Distanzschuss zur FCL-Führung – er kommt nach einem Einwurf von Christian Schwegler an der Strafraumgrenze an den Ball.

Nach der Führung kommt das Gästeteam von Trainer Gerardo Seoane zu einigen guten Chancen. Die YB-Akteure lassen aber die letzte Konsequenz und Präzision vermissen. Das Heimteam geht so mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Das Spiel beginnt in der zweiten Halbzeit ausgeglichen, die besseren Aktionen in der Offensive haben die Luzerner. Sorgic hat nach 53. Minuten die beste Möglichkeit auf das 2:0. Bei YB kommen nach einer Stunde Spielzeit drei nahmhafte frische Kräfte für den Angriff aufs Feld: Christian Fassnacht, Jordan Siebatcheu und Marvin Spielmann. Es ist Fassnacht, der dann auch für den Ausgleich verantwortlich ist. Die Luzerner bringen den Ball nicht weg, der Nati-Spieler schiesst aus 16 Metern platziert und flach ins Eck.

Die Gäste drücken den FCL schon vor dem Ausgleich in die Defensive. Die Luzerner sind nach dem Gegentor mit dem Tempo von YB zunehmends überfordert und die Kräfte schwinden. Celestini bringt mit Ibrahima Ndiaye, Lorik Emini und dann auch noch Yvan Alounga ebenfalls Einwechselspieler für die Offensive aufs Feld. Es sind aber die Berner, welche den nächsten Treffer erzielen, respektive FCL-Verteidiger Stefan Knezevic mit dem Eigentor. Goalie Müller wehrt einen Schuss von YB-Akteur Lefort ab, doch der Ball springt Knezevic an den Fuss und kullert von da ins Tor.

In der sechs Minuten langen Nachspielzeit gelingt dem FCL tatsächlich noch der Ausgleich. Frydek mit dem Einwurf auf den Kopf von Goalie Marius Müller, der mit vorne dabei ist und den Ball in die Gefahrenzone bringt. Dort kommt's zum Durcheinander und am Ende schiesst Marvin Schulz in der 96. Minute das 2:2.


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.2107882

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. März 2021, 10:28 
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YB: Sind Sie bereits auf Abschiedstour, Gerardo Seoane?

YB ist in der Super League weiter das Mass aller Dinge. Gegen Luzern lassen die Berner allerdings zwei Punkte liegen. Trainer Gerardo Seoane ärgert sich.

Das Wichtigste in Kürze

- YB holt gegen Luzern in der zweiten Halbzeit einen 0:1-Rückstand auf.
- Am Ende müssen sich die Berner aber dennoch mit einem Punkt begnügen.
- Das sagen die beiden Trainer zur turbulenten Partie in der Innerschweiz.

«Wir sind selber schuld». So klar drückt sich YB-Mittelfeldspieler Christian Fassnacht nach dem Auswärtsspiel beim FC Luzern aus.

Die Berner verspielen in der Innerschweiz den Sieg in allerletzter Minute. Auch Trainer Gerardo Seoane ärgert sich nach der Partie.

Seoane rotiert gegen Luzern durch

«Wenn man in den letzten Sekunden des Spiels noch das 2:2 kassiert, dann ist man unzufrieden», so Seoane.

Allerdings verweist der Übungsleiter auch auf das Mammut-Programm der Berner in den letzten Tagen. «Die Spieler haben eine strenge Woche hinter sich und haben heute wieder einen unglaublichen Aufwand betrieben. Schade haben sie sich nicht mit dem Sieg belohnt.»

«Fühle mich sehr wohl»

Seit Wochen wird über ein Abgang des Meister-Trainers bei den Bernern spekuliert. Auch mit dem überzeugenden Sieg gegen Leverkusen am Donnerstag bringt er sich bei speziell bei Bundesliga-Klubs ins Gespräch.

Ist Seoane bereits auf Abschiedstour? «Nein, überhaupt nicht. Meine Denkweise ist es, mich auf den Job zu konzentrieren. Ich habe einen super Arbeitgeber und fühle mich sehr wohl.»

Fabio Celestini zufrieden

Auf der anderen Seite freut sich FCL-Coach Fabio Celestini über den Last-Minute-Punkt. «In diesem Moment sind wir zufrieden mit dem Punkt.»

Sein Team habe ein gutes Spiel gezeigt. «Die Spieler haben absolut alles gegeben und das ist die Mentalität.»

Bereits in wenigen Tagen geht es für die beiden Teams weiter. Am Mittwoch trifft YB auswärts auf den FC Basel. Luzern reist am Donnerstag ins Letzigrund zum FCZ.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-si ... e-65879078

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. März 2021, 10:44 
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FCL mit Punkt gegen Leader YB

Die Luzerner Pascal Schürpf, Yvan Alounga, Marvin Schulz (am Boden unten), Lorik Emini (am Boden oben), Filip Ugrinic, Lucas Alves, Stefan Knezevic und Marco Burch jubeln nach dem Tor zum 2:2.

Der FC Luzern spielt in einem unterhaltsamen Heimspiel gegen den BSC Young-Boys 2:2-Unentschieden. Trotz spielbestimmenden Gästen aus Bern, belohnte sich die Mannschaft von Fabio Celestini mit einem Punkt gegen den Leader.

Nach einem Freistoss und bereits über fünf gespielten Minuten in der Nachspielzeit bekam der FCL noch einmal einen Freistoss zugesprochen. Nach mehreren missglückten Abschlussversuchen landete der Ball schliesslich vor den Füssen von Marvin Schulz, dieser drückte den Ball mit letzter Kraft zum verdienten Ausgleich ins Tor. Doch der Reihe nach.

Beide Mannschaften starteten aktiv in die Partie, der Europa League-Teilnehmer YB setzte Blauweiss jeweils sehr früh unter Druck. Auch in diesem Spiel bereitete dies dem FC Luzern Probleme und sie konnten kaum einen ruhigen Spielaufbau vollziehen. Der erste gefährliche Abschluss für das Heimteam markierte Sorgic nach rund 15 Minuten – dieser zog aber über das Tor des Berner Torhüters hinweg. Nach etwas mehr als 20 Minuten stand Filip Ugrinic richtig und erzielte mit einem platzierten Schuss die Führung für den FC Luzern.

Nach dem 1:0 war es YB, welcher die gefährlicheren Aktionen im gegnerischen Strafraum hatte. Bei jeder Standartsituation wurde es vor FCL-Torhüter Müller gefährlich und vor allem über die rechte Abwehrseite der Luzerner resultierten einige gute Möglichkeiten für den Tabellenführer. Die beste Ausgleichschance hatte Cédric Zesiger kurz vor der Pause mit einem Kopfball nach einem Freistoss von Sulejmani.

Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Gerardo Seoane spielbestimmend, jedoch gab es auf beiden Seiten erstmal keine zwingenden Möglichkeiten. Der FC Luzern konnte über das Zentrum, unteranderem mit dem zweikampfstarken Wehrmann, einige Ausrufezeichen setzen. Nach einem Dreifachwechsel auf Seiten der Berner wurde geballte Wucht ins Spiel gebracht: Fassnacht, Spielmann und Siebatcheu zeigten dann auch von der ersten Sekunde an, welche Qualität sie besitzen. In der 71. Minute war es Christian Fassnacht, der nach einem Ballverlust von Schürpf eiskalt das 1:1 für YB erzielte. Mit dem Ausgleich drückte YB auf den Führungstreffer. Dieser wurde nach einem Freistoss und einer unübersichtlichen Situation im Luzerner Strafraum mit einem Eigentor von Stefan Knezevic Realität.

Doch der FC Luzern war bemüht zumindest einen Punkt zu ergattern. In der sechsten Minute der Nachspielzeit belohnte sich Blauweiss mit dem Ausgleich in letzter Minute: Marvin Schulz kam nach einer Kopfballverlängerung vom mitgestürmten Müller und einem Abschluss von Schürpf im Strafraum freistehend zum Ball und erzielte den Ausgleich zum 1:1-Endstand.

Telegramm
FC Luzern – BSC Young Boys 2:2 (1:0)
Swissporarena, Zuschauer: 0 SR: Jaccottet
Tore: 23. Ugrinic 1:0. 71. Fassnacht (Nsame) 1:1. 87. Knezevic (ET) 1:2. 90. Schulz 2:2.
Luzern: Müller; Burch, Knezevic, Schulz, Schwegler (44. Lucas Alves); Wehrmann (75. Emini), Frydek, Schürpf, Schaub (75. N’Diaye), Ugrinic; Sorgic (81. Alounga)
Young Boys: von Ballmoos; Maceiras, Garcia (81. Lefort), Zesiger; Gaudino (63. Fassnacht), Lauper (70. Aebischer), Lustenberger, Rieder, Sulejmani (63. Spielmann); Mambimbi (63. Siebatcheu), Nsame
Verwarnung: 10. Burch. 52. Zesiger. 79. Aebischer. 88. Nsame. 89. Knezevic. 90. Ugrinic.


https://regiofussball.ch/2021/03/01/fcl ... leader-yb/

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