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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 21:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.07.2020  Zitat: YB-Matchwinner Sulejmani
«Hoffentlich kommt Gui bald zurück»
Zwei Tore erzielt Miralem Sulejmani beim 4:0 gegen Thun. Seine Gedanken sind nach dem Berner Derby aber bei seinem verletzten Sturm-Kollegen Guillaume Hoarau. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 79755.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 21:14 |
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08.07.2020  Zitat: YB: Hier verlässt Stürmer Guillaume Hoarau weinend das Feld?
Guillaume Hoarau (36) verlässt gegen den FC Thun in der 34. Minute tränenüberströmt den Platz. Wie schlimm ist die Verletzung des Franzosen?
Das Wichtigste in Kürze - YB-Stürmer Guillaume Hoarau wird gegen Thun früh ausgewechselt. - Er verlässt weinend das Spielfeld und geht schnurstracks in die Katakomben. - Der 36-Jährige kämpft immer noch um einen neuen Vertrag. - YB gewinnt gegen Thun mit 4:0.
Schock für Meister YB im Berner Derby gegen den FC Thun. Gerardo Seoane nimmt Stürmer Guillaume Hoarau nach einer guten halben Stunde raus und bringt Miralem Sulejmani. Es ist kein taktischer Wechsel.
Wie Mediensprecher Albert Staudenmann bestätigt, handelt es sich um eine verletzungsbedingte Auswechslung. Der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison geht direkt in die Kabine – er scheint eine Vorahnung zu haben.
Hoaraus Vertrag in Bern läuft Ende Saison aus, das Arbeitspapier wurde bisher nicht verlängert. Läuft der 36-jährige Franzose nie mehr für YB auf?
Hoarau kämpft um Vertrag bei YB
Marco Streller sagt in der Halbzeit-Analyse auf Teleclub: «Die Super-League-Saison dauert nur noch vier Wochen. Falls bei ihm wieder die Wade das Problem ist, könnte dies länger dauern. Die Tränen von Hoarau könnten heissen, dass er sich bewusst ist, dass er nie mehr für YB spielt. Er kämpft ja immer noch um einen neuen Vertrag.»
Wie schlimm seine Verletzung ist und ob die Saison für ihn beendet ist, bleibt abzuwarten. Einen weinenden Hoarau zu sehen, dürfte aber nicht nur den YB-Fans weh tun.
YB gewinnt das Berner Derby gegen Thun klar mit 4:0. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hi ... d-65739723
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 21:18 |
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08.07.2020  Zitat: YB: Trainer Seoane über die Verletzung von Guillaume Hoarau
Meister YB revanchiert sich gegen Thun für die Pleite vor zwei Wochen. Doch die Berner müssen die verletzungsbedingte Auswechslung von Hoarau verkraften.
Das Wichtigste in Kürze - YB schlägt Thun in einem unterhaltsamen Spiel verdient mit 4:0. - Die Berner treffen im Derby zweimal vom Penaltypunkt. - Für Guillaume Hoarau könnte die Saison allerdings zu Ende sein.
Zwei Penaltytore entscheiden das Berner Derby zu Gunsten von YB. Moumi Ngamaleu (45'+2) und Miralem Sulejmani (51') treffen für den Meister vom Punkt. Sulejmani ist mit seinem zweiten Treffer in der 72. Minuten für die Entscheidung besorgt und Gianluca Gaudino erzielt kurz vor Schluss das 4:0.
Die Berner Oberländer spielen nach der Gelb-Roten Karten gegen Hassane Bande fast eine Halbzeit lang in Unterzahl. Dementsprechend kommt das Team von Trainer Marc Schneider kaum zu Torchancen.
Hoarau geht weinend raus – wieder zwickt die Wade
Für den Gesprächsstoff dürfte aber eine Szene aus der 34. Minute sorgen, in der YB-Torjäger Guillaume Hoarau verletzt ausgewechselt wird. Der Franzose macht sich auf direktem Weg in die Kabine, sein Gesicht ist tränenüberströmt.
Wie der Klub mitteilt, ist beim 36-Jährigen wieder die Wade das Problem. Hoarau fehlte den Bernern bereits mehrere Wochen wegen einer solchen Blessur.
Teleclub-Experte Marco Streller versucht die Szene bei der Auswechslung einzuordnen. In der Halbzeitanalyse sagt er: «Er tut mir leid. Die Tränen von Hoarau könnten zeigen, dass er sich bewusst ist, dass er vielleicht nie mehr für Gelb-Schwarz spielen wird. Er kämpft ja immer noch um einen neuen Vertrag.»
YB legt vor, St.Gallen muss nachziehen
Mit diesem Sieg holen sich die Berner den 11. Heimsieg in Folge und egalisieren damit einen Vereinsrekord. Das Team von Gerardo Seoane übernimmt – zumindest vorübergehend wieder die Tabellenführung.
Der FC St.Gallen könnte sich diese morgen mit einem Dreier in Lugano wieder zurückholen.
Für YB geht es dann am kommenden Samstag weiter. Um 20.30 Uhr trifft der Meister auswärts auf den FC Basel. Bei den Bernern steht dann Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame wieder im Aufgebot. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ge ... u-65740242
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 23:05 |
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08.07.2020  Zitat: Sulejmani kann sich erfreuen, Glarner muss sich erklären
Gegen Thun hat YB-Flügel Miralem Sulejmani endgültig zurück in die Spur gefunden. Und gegen YB macht Thun-Captain Stefan Glarner ein ungelenkes Handspiel.
Es sind die Kurven im Fussball: auf und ab und auf. Da ist Miralem Sulejmani, der am 23. Februar dieses Jahres das 3:3 zwischen St. Gallen und YB mit einem frisch diagnostizierten Muskelfaserriss nur als Zuschauer verfolgt. Kurve: ab. Da ist Guillaume Hoarau, der ebenjenem Spiel gegen St. Gallen nach für ihn schwierigen Wochen eingewechselt wird, in der dramatischen Schlussphase den entscheidenden Penalty zum Punktgewinn verwandelt und als der grosse Rückkehrer gefeiert wird. Kurve: auf.
Fast fünf Monate später ist alles anders. In fünf Monaten dreht sich die Fussballwelt manchmal zweimal um sich selbst. Gespielt worden ist in dieser Zeit wenig, verheilt aber ist einiges. Zum Beispiel die Verletzung von Sulejmani. Bei Wiederaufnahme der Meisterschaft gegen den FC Zürich kommt er ins Spiel, bereitet ein Tor vor. Gegen Servette trifft er selber, gegen Xamax und Lugano spielt er von Anfang an. Gestern im Derby gegen Thun ist er vorerst auf der Bank – und ersetzt in der 34. Minute seinen Freund und Mitspieler Guillaume Hoarau, dessen Wadenverletzung ihn zu einem vorzeitigen, äusserst bitteren Abgang zwingt.
Sulejmanis Vertragschancen sind intakt
Sulejmani lenkt das Spiel mit einem souverän verwandelten Penalty und dem Kontertor zum 3:0 Richtung Sieg. Er zeigt Spielfreude, passt mit dem Aussenrist, spielt einen Lobball. Die wenigen Fans feiern ihn mit Sprechhören. «Alles hält, die Schmerzen sind weg», sagt er nach der Partie. Der Serbe lächelt, die Chancen auf einen neuen Vertrag bei YB, nachdem der aktuelle vorderhand bis im August verlängert worden ist, sind für ihn wieder deutlich gestiegen.
Die Kurven im Fussball: auf und ab und auf. Vor zwei Wochen gewann Thun gegen YB 1:0, kurz darauf mit 3:2 gegen den FC Zürich. Nach acht Monaten als Schlusslicht stiess Thun auf Rang 8 vor. Es ging aufwärts. Am Wochenende in Luzern verloren die Oberländer 0:3, gestern im Derby 0:4. Am Sonntag beim FCL ist vor dem Führungstor eine Luzerner Hand am Ball, der VAR greift nicht ein. Gegen die Young Boys zerrt kurz vor dem Penalty zum 2:0 auch YB-Verteidiger Cédric Zesiger im eigenen Strafraum an Thuns Nikki Havenaar. Der VAR greift nicht ein. «Das verstehe ich nicht», sagt Thun-Captain Stefan Glarner.
«Bestenfalls eine Dummheit»
Mit seinem ungelenken Handspiel kurz vor der Pause, das zum Penalty und somit zum Rückstand führt, steht er am Mittwochabend am Ursprung der Niederlage. «Das war bestenfalls eine Dummheit», sagt sein Trainer Marc Schneider. «Das war unglücklich, ich war im Luftduell», sagt Glarner.
Im Fall der Thuner ist es schwierig zu sagen, wie ihre Kurve jetzt verläuft. Als Nächstes geht es gegen Xamax – gegen die Neuenburger haben sie noch zum Auftakt des Re-Starts verloren. «Wir liegen noch immer zwei Punkte vor ihnen, wir haben alles in unseren Händen», meint Glarner. Er will zwei Niederlagen in zwei bitteren Runden, will die sieben Gegentore zuletzt hinter sich lassen. «Gegen YB sind wir nie richtig ins Spiel gekommen.»
YB-Flügel Sulejmani könnte am Samstag im Klassiker gegen den FCB wie schon gegen Xamax und Lugano in der Startformation stehen. «Ich habe den Rhythmus aufgenommen», sagt er, «ich bin für alles bereit.» Kurve: auf. https://www.bernerzeitung.ch/sulejmani- ... 2311491954
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2020, 23:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.07.2020  Zitat: Hoaraus Tränen im Zirkus
Das Berner Derby wird zum Spiel der Kontraste: starke Berner, schwache Thuner. Und Hoaraus bitterer Abgang an Sulejmanis grossem Abend.
Die YB-Spieler tricksen, die paar Hundert Fans im Wankdorf jubeln und johlen. Der Franzose Jordan Lefort versucht und vollzieht stilvoll «la Roulette», diese Drehung mit dem Ball, das Markenzeichen seines berühmten Landsmanns Zinédine Zidane. Miralem Sulejmani spielt einen Corner hoch an die Strafraumgrenze, wo Vincent Sierro zur Direktabnahme ansetzt, die fast zum Traumtor wird. Und Christian Fassnacht zeigt, dass er mit der Hacke passen kann.
Das alles spielt sich nach gut einer Stunde innert zwei Minuten ab. Es sind Momente wie im Zirkus, der Gast aus Thun wird in der Manege vorgeführt. Wie schon am Sonntag in Luzern ist er lange vor Matchende chancenlos. Immerhin brennt die Sonne jetzt, nach halb acht, nicht mehr auf den Kunstrasen.
Das ist es aber schon mit den guten Nachrichten für die Thuner: Wenig später schnappt sich YB-Mittelfeldspieler Michel Aebischer in der eigenen Hälfte den Ball, lanciert den eingewechselten Meschack Elia, der vorzüglich für den eingewechselten Sulejmani querlegt. Der Serbe hat in der 71. Minute keine Mühe, das 3:0 zu erzielen. Es ist sein zweites Tor nach der Pause. Der lange Zeit verletzt gewesene Serbe schreibt an diesem herrlichen Sommerabend die Gute-Laune-Geschichte. Und sammelt nebenbei mindestens zwei Argumente für eine Verlängerung seines Ende Saison auslaufenden Vertrages.
Keine Gedanken an Xamax
Es ist das zweite Berner Derby innert 15 Tagen, für beide Teams das sechste Spiel in knapp drei Wochen. Thuns Trainer Marc Schneider nimmt drei Wechsel im Vergleich zum 0:3 in Luzern vor, er schickt vier Tage vor dem eminent wichtigen Abstiegsduell gegen Xamax seine bestmögliche Elf auf den Platz. Stürmer Simone Rapp fehlt verletzt.
YB-Trainer Gerardo Seoane nominiert im 3-4-3-System hinten in der Dreierkette erstmals überhaupt seit der Corona-Pause Nicolas Bürgy. Und ganz vorne erhält Guillaume Hoarau eine Bewährungschance, als Ersatz für Jean-Pierre Nsame, der ein letztes Mal gesperrt fehlt.
Doch Thun, wo der 36-Jährige lebt, scheint ihm als Gegner einfach nicht zu liegen. Vor zwei Wochen tat er sich gegen den viel kleineren Basil Stillhart schwer und fehlte dann mit einer Wadenverletzung tagelang. Diesmal sind schon fast dreissig Minuten gespielt, als Hoarau endlich zu einer Chance kommt. Bezeichnenderweise ist es ein von ihm direkt ausgeführter Freistoss, bei dem ihn kein Thuner bedrängen kann. Goalie Guillaume Faivre pariert, Hoarau wirkt nicht fit. Und tatsächlich: Zwei Minuten später muss er sich auswechseln lassen.
Erneut zwickt Hoaraus Wade
Wie schon in den letzten Wochen macht Hoarau die linke Wade zu schaffen. Er hält sich das Trikot vor den Kopf, darunter Tränen der Enttäuschung. Trainer Seoane spricht von einem sehr ärgerlichen Vorfall, weil sich Hoarau absolut bereit gefühlt habe. «Er wird uns in den nächsten Wochen fehlen, als Spieler, aber auch als sehr wichtige Figur in der Kabine.»
Die Young Boys könnten zum Zeitpunkt von Hoaraus Auswechslung führen, weil sie überlegen sind und früh durch Christian Fassnacht zu Chancen kamen. Kurz darauf müssten sie dann führen. Nicolas Ngamaleu gelingt ein seltener Pass mit dem Hinterkopf, Michel Aebischer tunnelt Basil Stillhart. Es ist die erste Nummer im Zirkus. Nur die Krönung fehlt, Faivre kann sich erneut auszeichnen.
Dank seinem Goalie scheint sich Thun mit einem 0:0 in die Pause retten zu können, obwohl das Schuss- und das Eckenverhältnis schon ein sehr deutliches Bild abgeben. Doch dann hilft sich ausgerechnet Captain Stefan Glarner in einem Kopfballduell gegen Christian Fassnacht mit der Hand, in Zeiten des Videoschiedsrichters eine Dummheit. Der VAR greift aus Volketswil ein, Nicolas Ngamaleu verwertet den Penalty in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:0.
Schneiders Ärger über den Schiedsrichter
Der Videoschiedsrichter ist nach der Pause sofort wieder im Fokus. Er verweigert den Thunern einen Penalty, obwohl die Fernsehbilder zeigen, wie YB-Innenverteidiger Cédric Zesiger seinen Gegenspieler Nikki Havenaar zu Boden reisst. Zwei Minuten später führt dasselbe Vergehen – noch in einer etwas plumperen Ausführung – von Hassane Bandé gegen YB-Captain Fabian Lustenberger auf der anderen Seite zu einem Penalty.
Diesmal benötigt Fähndrich keine Unterstützung des VAR. Sulejmani erzielt das 2:0. «Damit war das Spiel entschieden», sagt Marc Schneider. Der Thuner Trainer spricht sachlich, doch in seinen Worten schwingt Ärger mit, weil er es von Schiedsrichter Lukas Fähndrich respektlos empfindet, dass dieser den möglichen Penalty für Thun anders als zuvor bei YB nicht selbst auf dem Bildschirm überprüft habe.
YB stellt Rekord auf
Es folgt das YB-Schaulaufen, Sulejmani und der ebenfalls eingewechselte Gianluca Gaudino erhöhen auf 4:0. Für die Thuner geht es einzig darum, Kräfte zu sparen. Zum dritten Mal seit der Corona-Pause müssen sie lange mit einem Mann weniger spielen. Wenn sich das im Abstiegskampf nur nicht rächen wird.
Ganz anders die Gemütslage bei den Young Boys. Das 4:0 gegen Thun ist der elfte Heimsieg in Folge, ein Vereinsrekord. Der Meister kann beschwingt nach Basel reisen. Einzige Wermutstropfen: die Tränen von Hoarau. https://www.bernerzeitung.ch/hoaraus-tr ... 6172491473
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2020, 10:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.07.2020  Zitat: YB-Noten
Sulejmani, der Elegante und Lefort, der Starke
Beim 4:0-Derbysieg gegen Thun zaubert der Serbe mit seinem linken Fuss – und der Franzose zeigt, was in ihm steckt.
avid von Ballmoos – 4,0
Nach einer eigentlich gegentorreichen Rückrunde musste er in den letzten fünf Spielen nur noch zwei Mal hinter sich greifen. «Shutout» für ihn, muss aber wie schon gegen Lugano kaum etwas dafür tun.
Nicolas Bürgy – 4,5
Premiere für ihn im Fussball unter Corona-Auflagen – und das gleich über 90 Minuten. Kommt vorne in der ersten Halbzeit zum Abschluss, hat hinten alles im Griff, aber auch wenig zu tun.
Fabian Lustenberger – 4,5 Chef in der Dreierkette der YB-Abwehr. Guter Ball auf Lotomba bei dessen Vorlage für Hoaraus Chance. Lässt sich bei seiner Penaltyszene geschickter fallen als zuvor Thuns Havenaar.
Cédric Zesiger – 4,0
Auch er verbringt im YB-Defensivverbund einen eigentlich sehr geruhsamen Abend. Ist mit dem Kopf zur Stelle, kann Thuns Munsy ein paar Mal abdrängen. Hält dann Havenaar ungeschickt zurück und hat Glück, dass es keinen Penalty gibt.
Jordan Lotomba – 5,0
Der eine Jordan auf der Aussenbahn. Erst greift er sich nach einem Zweikampf an die Leiste, gibt jedoch gleich selber Entwarnung und fliegt eine Halbzeit lang richtiggehend über den Platz. Ein, zwei starke Hereingaben, dann versucht er es selber einmal mit Zug aufs Tor. Nach einer Stunde wird er ersetzt – die Luft ist raus.
Michel Aebischer – 4,5
Technisch ansprechend sein «Tunneli» gegen Stillhart, schwach aber dann der Abschluss gegen Thun-Goalie Faivre. Herausragend, wie er nach Balleroberung loszieht und Elia vor dem 3:0 lanciert.
Vincent Sierro – 4,0
Im zentralen Mittelfeld die Schaltstelle neben Aebischer, erst im 3-4-3-, dann im 4-2-3-1-System. Etwas verhaltener Beginn, später besser.
Jordan Lefort – 5,0
Lefort, der Starke! Der zweite Jordan auf der YB-Aussenbahn zeigte sein bisher bestes Spiel in Gelb-Schwarz. War viel unterwegs, verblüffte mit Tempo und guten Flanken. Musste einen Gang runterschalten in der zweiten Halbzeit, zeigte später eine hübsche «Roulette».
Christian Fassnacht – 4,5
Hat nach 17 Sekunden per Kopf die erste YB-Chance, trifft nach zehn Minuten das Aussennetz. Ist bei der Szene des Spiels involviert, als Glarner im Luftduell mit ihm die Hand zu Hilfe nimmt. Kann seine Pace nicht übers ganze Spiel halten.
Guillaume Hoarau – 4,0
Fängt unauffällig an, prüft Faivre mit einem Freistoss. Muss dann mit Wadenproblemen vom Feld – die Tränen bei seiner Auswechslung zeigen, dass für ihn derweil mehr auf dem Spiel steht, als nur der nächste Einsatz. Die Clublegende kämpft um einen würdevollen Abschied.
Nicolas Ngamaleu – 4,5
Lanciert erst Aebischer bei dessen Grosschance akrobatisch mit dem Kopf. Erhält dann kurz nach Sulejmanis Einwechslung von ihm den Ball perfekt serviert und verzieht, bevor er per Penalty die Führung für YB erzielt. Mit sechs Ligatoren ist er zweitbester YB-Schütze.
Miralem Sulejmani – 5,5
34. für Hoarau. Nach der Einwechslung sofort mit einem guten Zuspiel. Verwandelt kurz nach Wiederanpfiff den Penalty – und spielt dann gross auf. Zeigt Lobs, Aussenristpässe, erzielt das 3:0. So drängt er sich für einen neuen Vertrag bei YB auf.
Gianluca Gaudino – 4,0
59. für Ngamaleu. Spielt im 4-2-3-1-System hinter der Spitze stabile 30 Minuten. Leitet sein Tor selber ein, schiebt nach feiner Zusammenarbeit mit Elia zum 4:0 ein.
Saidy Janko – 3,5
59. für Lotomba. Defensiv hat er die dezimierten Thuner im Griff. Gegen vorne gelingt ihm nicht mehr viel.
Meschack Elia – 5,0
59. für Lustenberger. Spielt gegen die nun schon entkräfteten Thuner gross auf. Erst legt er clever quer auf Sulejmani vor dessen 3:0, dann bedient er Gaudino zum 4:0. Verpasst seinen eigenen Treffer gleich mehrfach.
Christopher Martins
76. für Aebischer. Für eine Bewertung zu kurz im Einsatz. https://www.bernerzeitung.ch/sulejmani- ... 5633548225
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2020, 10:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.07.2020  Zitat: YB: «Wollen auch auswärts endlich das YB-Gesicht zeigen»
YB lässt im Berner Derby gegen Thun nichts anbrennen und gewinnen mit 4:0. Jetzt soll beim FCB auch die Auswärts-Misere beendet werden.
Das Wichtigste in Kürze
- YB revanchiert sich für die 0:1-Pleite in Thun und gewinnt mit 4:0. - Während Thun mit dem Schiri hadert, bereiten sich die Berner auf den Kracher in Basel vor. - Hier kommen die Stimmen zum Berner Derby.
YB revanchiert sich für die 0:1-Pleite in Thun mit einem deutlichen Heimsieg. Gleich mit 4:0 gewinnt der Meister – es ist der elfte Heimsieg in Serie. Am Samstag um 20.30 Uhr kommt es jetzt zum Kracher in Basel, dort soll die Auswärts-Misere beendet werden.
Für den FC Thun war es die zweite deutliche Niederlage in Serie. Und auch auf die Berner Oberländer wartet am Wochenende ein wichtiges Spiel. Das Schneider-Team empfängt Xamax zum «Sechs-Punkte-Spiel» im Abstiegskampf.
Bertone: «Rückkehr habe ich mir anders vorgestellt»
Für einen Spieler war die Partie im Wankdorf eine ganz besondere. Leonardo Bertone durchlief die gesamte Juniorenabteilung von YB und wurde mit den Bernern zweimal Meister. Gestern spielte er erstmals gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Und verliert mit 0:4.
«Ich hätte mir die Rückkehr schon etwas anders vorgestellt», erkärt Bertone nach dem Spiel. Trotz der umstrittenen Szenen beim zweiten YB-Penalty sucht der Thun-Spieler auch die Fehler bei seinem Team. «Wir müssen aus dem Spiel heraus mehr machen.»
Bürgy: «Wollen auch auswärts das Gesicht von YB zeigen»
Ein guter Freund Bertones aus YB-Zeiten gibt bei den Bernern beim 4:0-Sieg sein Re-Start-Debüt. Nicolas Bürgy spielt 90 Minuten in der Innenverteidigung – und macht ein gutes Spiel. «Wir haben sehr wenig zugelassen und waren aggressiv in den Duellen», so Bürgy.
Am Samstag kommt es zum wichtigen Spiel in Basel – auf fremden Plätzen haperts aber beim Meister. «Wir wollen jetzt auch auswärts das YB-Gesicht zeigen. Das hat viel mit Aggressivität und Teamgeist zu tun.»
Das sagen die beiden Trainer
«Der Sieg fiel etwas zu hoch aus», sagt Trainer Gerardo Seoane nach dem Spiel. «Das ist aber auch der Roten Karte zuzuschreiben.» Den Ärger der Thuner kann Seoane nachvollziehen. Doch er sagt auch: «Wir versuchen den Spielern täglich beizubringen, dass es erst fertig ist, wenn der Schiri pfeift.»
«Fehler sind ein Teil des Spiels, manchmal wird man leicht bevorzugt, manchmal leicht benachteiligt. Aber das gehört dazu», erklärt Seoane.
Thun-Trainer Marc Schneider hadert mit der Penaltyszene auch noch an der Pressekonferenz. «Das Foul an Havenaar ist für mich genauso ein Penalty wie das Foul an Lustenberger. Wir sind momentan nicht auf der glücklichen Seite, was diese Entscheide angeht.»
So geht es weiter
Auf beide Teams wartet am Wochenende ein wichtiges Spiel. YB könnte den FC Basel am Samstag um 20.30 Uhr im St. Jakob-Park um zwölf Punkte distanzieren.
Und Thun empfängt am Sonntag um 16 Uhr Xamax zum Abstiegskampf-Gipfel. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wo ... n-65740265
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2020, 10:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.07.2020  Zitat: Das Ende einer Ära? Hoarau verlässt unter Tränen den Platz
Es sind Bilder, die berühren. YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau wird gegen Thun (4:0) in der 34. Minute verletzt ausgewechselt und vergiesst bittere Tränen. War das sein letzter Auftritt in Gelbschwarz?
Ende Saison läuft der Vertrag des 36-Jährigen aus. Mit guten Leistungen wollte sich Hoarau für ein weiteres Jahr in Bern empfehlen, denn der Franzose möchte die Fussballschuhe noch nicht an den Nagel hängen. Ob er allerdings bei YB bleiben darf oder sich einen neuen Verein suchen muss, ist ungewiss.
Noch ist nicht klar, wie schlimm die Verletzung von Hoarau wirklich ist, doch seine Reaktion lässt nichts Gutes vermuten. Ist sie gar ein Indiz dafür, dass der Torschützenkönig der vergangenen Saison YB nach dieser Saison verlassen wird, respektive muss? Teleclub-Experte Marco Streller meint auf die Szene angesprochen: «Ich will nicht den Teufel an die Wand malen. Aber es kann gut sein, dass er sich bewusst war, dass dies sein letztes Spiel für YB war.»
Streller: «Diese Tränen tun jedem Fussball-Fan weh»
YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau muss in der Partie gegen Thun nach 34 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Teleclub-Experte Marco Streller befürchtet einen Muskelfaserriss und das Ende der Saison für den Stürmer.
Hoarau hat mit YB Grosses erreicht
Im August 2014 wechselte Hoarau ablösefrei von Bordeaux zu YB. Seither hat er in 141 Super-League-Spielen für die Berner 94 Tore erzielt und 33 weitere vorbereitet. Der Franzose hat wesentlich dazu beigetragen, dass YB zuletzt zweimal in Folge den Meistertitel gewinnen konnte. In dieser Saison, seiner vielleicht letzten in Bern, kam er – auch aufgrund mehrerer Verletzungen – nicht mehr auf Touren. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 12788.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 10. Juli 2020, 00:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.07.2020  Zitat: «Vor Schmerzen geweint»
Doch keine Abschieds-Tränen bei YB-Star Hoarau
Wars das für YB-Ikone Guillaume Hoarau? Waren die 34 Minuten gegen Thun die letzten im Dress von YB?
Der genaue Befund steht noch aus. Die Ärzte hätten zuerst abwarten wollen, bis die Entzündung, die eine muskuläre Verletzung immer mit sich bringt, etwas abheile, heisst es am Donnerstagmittag aus dem Hoarau-Lager.
Fakt ist: Es zwickt den Franzosen von dem Moment an, an welchem er den Freistoss aus 23 Metern tritt, in der Wade. Es ist die 31. Minute. Dann schliesst der Muskel. Es ist wieder die linke Wade, die ihn zuvor schon zu einer zehntägigen Pause gezwungen hatte. In der 34. Minute muss er raus. Miralem Sulejmani kommt.
Was folgt, ist fast schon herzzerreissend. Der sonst so lebensfrohe Mann von der Insel La Réunion im indischen Ozean zieht sich das Shirt aus und trocknet damit seine Tränen. Ahnte er, dass seine Karriere in Gelbschwarz zu Ende sein würde? Oder zumindest könnte?
Diagnose steht noch aus
«Er hat mir gesagt, dass er vor Schmerzen geweint habe», sagt sein Berater Michel Urscheler nach dem Spiel. Also Entwarnung? Das nicht. Die genaue Diagnose steht ja noch wie gesagt noch aus. Aber wenn der Muskel gerissen oder die Verletzung sehr gravierender Art gewesen wäre, hätten das die Ärzte wohl ziemlich rassig festgestellt. Das war nicht der Fall. Also besteht Hoffnung, dass Hoarau nochmals für YB auflaufen kann. Es bleiben ja noch sieben Runden zu spielen!
Abgesehen davon: Es ist ja nach wie vor nicht vom Tisch, dass AirFrance bei den Bernern verlängert. Natürlich nicht zu denselben Konditionen wie bis anhin. Aber eine Option ist das allemal. YB lässt alles offen. Hoarau selber schliesst eine weitere Verlängerung nach jener bis Saisonende nicht aus.
Ohne Hoarau, dafür mit Nsame
Klar ist aber: Die nächsten paar Spiele muss Trainer Gerry Seoane ohne den letztjährigen Torschützenkönig planen. Dafür ist der aktuelle Leader in diesem Klassement, Jean-Pierre Nsame, am Samstag in Basel nach der Reduktion seiner Rotsperre von drei auf zwei wieder an Bord. Seoane ist froh darüber und trauert um Hoarau: «Das ist sehr ärgerlich, vor allem weil er sich die letzten Wochen richtig reingehängt hatte, um seine Wadenprobleme auszukurieren.»
Er sei ein wichtiger Spieler, sagt Seoane weiter, einer mit Legendenstatus in Bern. «Wir brauchen ihn unbedingt. Dass er nun fehlt ist sehr schmerzhaft. Auf dem Platz in den Spielen, aber auch in den täglichen Trainings.» Aber eben. So wie die Tendenz ist, müssen noch keine Abschiedselogen über den langen Franzosen geschrieben werden. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 81822.html
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