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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 19:08 
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Tapfere Espen schlecht belohnt

Hattrick-Held Hoarau dreht verrückte Partie

Ein herausragender Guillaume Hoarau entscheidet mit einem Hattrick eine spektakuläre Partie im Stade de Suisse. St. Gallen spielt hartnäckig und wird am Schluss schlecht belohnt. 3:2-Sieg für YB.

Das Spiel: Die Espen haben ein grosses Ziel: Der erste Sieg im Stade de Suisse überhaupt soll her. Hartnäckig spielen die Gäste vor ausverkauften Rängen auf, spielen mit dem Meister auf Augenhöhe. Die Ostschweizer schnuppern lange am ersten Sieg im 2005 erbauten Stadion. Doch YB wäre nicht YB, würde es nicht bis zum Ende um den Vollerfolg kämpfen. Auch an diesem Sonntagnachmittag drehen die Berner die gesamte Partie in der Schlussviertelstunde. Ein herausragender Hoarau markiert einen Hattrick und rettet den Meister in der 90. Minute. Ganz bitter für den FC St. Gallen! Die Espen werden für ihre starke Leistung schlecht belohnt.

Die Tore:
0:1 | 32. Minute | Axel Bakayoko | Tafer behauptet sich am Strafraum gegen Wüthrich und legt geschickt auf Bakayoko zurück. Die Inter-Leihgabe zieht frech ab und erwischt Von Ballmoos in der linken Ecke!

1:1 | 43. Minute | Guillaume Hoarau | Traum-Kombination! Hoarau schlägt kurz vor dem Pausenpfiff zu. Assalé spielt in die Mitte zu Sow, der Nati-Spieler verzückt mit einem Hacken-Assist zum alleinstehenden Hoarau. «Air France» lässt Stojanovic im Espen-Tor keine Chance.

1:2 | 65. Minute | Majeed Ashimeru | Tafer beweist ein zweites Mal Übersicht und schickt Ashimeru auf die Reise. Der Ghanaer ist schneller als die YB-Defensive und bezwingt Wölfli mit einem platzierten Flachschuss.

2:2 | 79. Minute | Guillaume Hoarau | Espen-Captain Hefti fliegt der Ball im Strafraum an die Hand. Ref Tschudi zeigt ohne zu zögern auf den Punkt. Eine Sache für Hoarau. Der Franzose bleibt trotz Mätzchen der Espen eiskalt.

3:2 | 90. Minute | Guillaume Hoarau | Unglaublich! Schick kommt über rechts und flankt zur Mitte. Hoarau ist zum dritten Mal zur Stelle und kehrt die Partie im Alleingang.

Der Beste: Erstes Spiel von Beginn weg nach seiner Verletzungspause. Und was macht Guillaume Hoarau? Er schiesst drei Tore. Hattrick! YB siegt. Und AirFrance überflügelt mit nun 16 Toren Thuns Dejan Sorgic in der Torschützenliste...

Der Schlechteste: Hoch gelobt, aber unsichtbar. Das Spiel läuft an Jérémy Guillemenot total vorbei.

Das gab zu reden: Bald wird YB den Titel holen – und Meistergoalie Marco Wölfli kehrt ab der zweiten Halbzeit ins Tor zurück. Allerdings hat David Von Ballmoos nach dem Zusammenstoss mit Bakayoko bloss eine Oberschenkelprellung und dürfte bald wieder spielen.

So gehts weiter: Für YB gehts am Donnerstag weiter. Die Berner reisen nach Luzern zum FCL. St. Gallen spielt bereits am Mittwoch zu Hause gegen GC. Beide Spiele werden um 20 Uhr angepfiffen.


Young Boys – St. Gallen 3:2 (1:1)

Stade de Suisse – 31 120 Fans (ausverkauft) – SR: Tschudi (4)

YB: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Lauper; Aebischer, Sow; Fassnacht, Hoarau, Assalé.

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Wittwer; Quintilla; Sierro, Ashimeru; Tafer, Guillemenot, Bakayoko.

Tore: 32. Bakayoko (Tafer, Sierro) 0:1, 43. Hoarau (Sow, Assalé) 1:1, 65. Ashimeru (Tafer) 1:2, 81. Hoarau (Handspenalty) 2:2, 90. Hoarau (Schick) 3:2

Einwechslungen:

YB: Wölfli (46. für Von Ballmoos), Ngamaleu (67. für Lauper), Schick (77. für Fassnacht)

St. Gallen: Rapp (66. für Bakayoko), Kchouk (74. für Wittwer), Nuhu (77. für Ashimeru)

Gelb: 33. Von Bergen. 39. Lauper. 88. Mosevich (alle Foul). 90. Gelb Hoarau (Unsportlichkeit). 92. Mbabu (Foul).

Bemerkungen: YB ohne Sulejmani (verletzt), Nsame (gesperrt). – St. Gallen ohne Wiss, Itten (verletzt), Kutesa, Lüchinger(gesperrt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 46771.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 19:09 
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Dreifacher Hoarau schiesst YB in der 90. Minute zum Sieg

Zum vierten Mal 2019 schiessen die Young Boys in der 90. Minute oder später einen Sieg heraus. Für St. Gallen ist der Ausgang des Spiels mit dem 2:3 im vollen Stade de Suisse äusserst undankbar.

Als YB die Spiele in Lugano, gegen Sion und bei den Grasshoppers jeweils mit einem Tor in der Nachspielzeit 1:0 gewann, war Guillaume Hoarau noch verletzt. Jetzt ist der Franzose zurück, und jetzt schlägt er den FC St. Gallen mit drei Toren im Alleingang. Beim 3:2 liefen die 90 Minuten gerade ab. Zwei Tore waren sehr schön, das dritte sehr umstritten.

St. Gallen führte 2:1, als St. Gallens Verteidiger Silvan Hefti nach 80 Minuten seitlich an der Strafraumgrenze eine Flanke von Loris Benito an den erhobenen Unterarm prallen liess. Das Hands war unstrittig, aber es war kaum auszumachen, ob die unbeabsichtigte Abwehr knapp innerhalb oder knapp ausserhalb des Strafraums passierte. Schiedsrichter Lionel Tschudi gab einen Penalty, den Hoarau zum 2:2 nutzte. Peter Zeidler konnte die Szene aus grosser Distanz nicht beurteilen. Aber St. Gallens Trainer geriet ob dem Entscheid in Rage und reklamierte derart heftig, dass der Schiedsrichter ihn auf die Tribüne schickte.

Die Ostschweizer empfingen für eine aufopfernde Leistung und für zwei prächtige Tore von Axel Bakayoko und des erneut überzeugenden Majeed Ashimeru keinen Lohn. Wäre der Penaltypfiff ausgeblieben, hätten die Ostschweizer möglicherweise erstmals seit März 2005 ein Meisterschaftsspiel in Bern gewonnen. So bleibt die Ausbeute seither bei sechs Unentschieden in 24 Auswärtsspielen gegen YB. Die Punkteverteilung lautet 70:6, das Torverhältnis 61:19.

Nach den jüngsten Niederlagen in Luzern (0:3) und gegen Lugano (0:2) steigerte sich die Ostschweizer deutlich. Sie gewährten den Bernern lange Zeit wenig Torchancen.

Das mittlerweile verwöhnte Berner Publikum – die Aktion «Kids Day» – füllte das Stadion bis auf den letzten Platz – bekam YBs wohl schönstes Tor der Saison vorgesetzt. Nach einer Stafette auf der rechten Seite spitzelte Djibril Sow den Ball auf verblüffende Weise mit der Innenseite des Absatzes nach links zum freistehenden Hoarau, der mit einem trockenen Schlenzer kurz vor der Pause zum 1:1 traf.

Young Boys – St. Gallen 3:2 (1:1)

31'120 Zuschauer (ausverkauft). – SR Tschudi. – Tore: 32. Bakayoko (Tafer) 0:1. 44. Hoarau (Sow) 1:1. 65. Ashimeru (Tafer) 1:2. 81. Hoarau (Handspenalty) 2:2. 90. Hoarau (Schick) 3:2.

Young Boys: Von Ballmoos (46. Wölfli); Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Lauper (67. Moumi Ngamaleu); Aebischer, Sow; Assalé, Hoarau, Fassnacht (76. Schick).

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Wittwer (74. Kchouk); Quintilla; Sierro, Ashimeru (76. Nuhu); Tafer, Guillemenot, Bakayoko (66. Rapp).

Bemerkungen: Young Boys ohne Nsame (gesperrt) und Sulejmani (verletzt). Von Ballmoos mit Oberschenkelprellung ausgewechselt. St. Gallen ohne Lüchinger, Kutesa (beide gesperrt), Itten, Wiss (beide verletzt), Barnetta, Koch, Muheim und Kräuchi (alle nicht im Aufgebot). 80. St. Gallens Trainer Peter Zeidler wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen. Verwarnungen: 33. Von Bergen (Foul), 39. Lauper (Foul), 89. Mosevich (Foul), 90. Hoarau (Leibchen Ausziehen), 92. Mbabu (Foul).


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 32851.html

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Der designierte Meister YB gewinnt auf seine Weise

Zum vierten Mal 2019 gewinnen die Young Boys dank einem Tor in der 90. Minute. Für St. Gallen war der Ausgang des Spiels mit dem 2:3 im vollen Stade de Suisse äusserst undankbar.

Als YB die Spiele in Lugano, gegen Sion und bei den Grasshoppers jeweils mit einem Tor in der Nachspielzeit 1:0 gewann, war Guillaume Hoarau noch verletzt. Jetzt ist der Franzose zurück, und jetzt schlägt er den FC St. Gallen mit drei Toren im Alleingang. Beim 3:2 liefen die 90 Minuten gerade ab. Zwei Tore waren sehr schön, das dritte sehr umstritten.

St. Gallen führte 2:1, als St. Gallens Verteidiger Silvan Hefti nach 80 Minuten seitlich an der Strafraumgrenze eine Flanke von Loris Benito an den erhobenen Unterarm prallen liess. Das Hands war unstrittig, aber es war kaum auszumachen, ob die unbeabsichtigte Abwehr knapp innerhalb oder knapp ausserhalb des Strafraums passierte. Schiedsrichter Lionel Tschudi gab einen Penalty, den Hoarau zum 2:2 nutzte. Peter Zeidler konnte die Szene aus grosser Distanz nicht beurteilen. Aber St. Gallens Trainer geriet ob dem Entscheid in Rage und reklamierte derart heftig, dass der Schiedsrichter ihn auf die Tribüne schickte.

Die Ostschweizer empfingen für eine aufopfernde Leistung und für zwei prächtige Tore von Axel Bakayoko und des erneut überzeugenden Majeed Ashimeru keinen Lohn. Wäre der Penaltypfiff ausgeblieben, hätten die Ostschweizer möglicherweise erstmals seit März 2005 ein Meisterschaftsspiel in Bern gewonnen. So bleibt die Ausbeute seither bei sechs Unentschieden in 24 Auswärtsspielen gegen YB. Die Punkteverteilung lautet 70:6, das Torverhältnis 61:19.

Nach den jüngsten Niederlagen in Luzern (0:3) und gegen Lugano (0:2) steigerte sich die Ostschweizer deutlich. Sie gewährten den Bernern lange Zeit wenig Torchancen.

Das mittlerweile verwöhnte Berner Publikum - die Aktion «Kids Day» - füllte das Stadion bis auf den letzten Platz - bekam YBs wohl schönstes Tor der Saison vorgesetzt. Nach einer Stafette auf der rechten Seite spitzelte Djibril Sow den Ball auf verblüffende Weise mit der Innenseite des Absatzes nach links zum freistehenden Hoarau, der mit einem trockenen Schlenzer kurz vor der Pause zum 1:1 traf.

Young Boys - St. Gallen 3:2 (1:1). - 31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tschudi. - Tore: 32. Bakayoko (Tafer) 0:1. 44. Hoarau (Sow) 1:1. 65. Ashimeru (Tafer) 1:2. 81. Hoarau (Handspenalty) 2:2. 90. Hoarau (Schick) 3:2. - Young Boys: Von Ballmoos (46. Wölfli); Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Lauper (67. Moumi Ngamaleu); Aebischer, Sow; Assalé, Hoarau, Fassnacht (76. Schick). - St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Wittwer (74. Kchouk); Quintilla; Sierro, Ashimeru (76. Nuhu); Tafer, Guillemenot, Bakayoko (66. Rapp). - Bemerkungen: Young Boys ohne Nsame (gesperrt) und Sulejmani (verletzt). Von Ballmoos mit Oberschenkelprellung ausgewechselt. St. Gallen ohne Lüchinger, Kutesa (beide gesperrt), Itten, Wiss (beide verletzt), Barnetta, Koch, Muheim und Kräuchi (alle nicht im Aufgebot). 80. St. Gallens Trainer Peter Zeidler wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen. Verwarnungen: 33. Von Bergen (Foul), 39. Lauper (Foul), 89. Mosevich (Foul), 90. Hoarau (Leibchen ausziehen), 92. Mbabu (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/der-designiert ... ld.1471590

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 19:13 
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YB schlägt FC St. Gallen mit 3:2 dank Hoarau

Meister YB gewinnt im ausverkauften Stade de Suisse gegen den FCSG mit 3:2. YB dominiert und siegt dank einem Last-Minute-Tor von Hoarau.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt dank drei Hoarau-Toren gegen St. Gallen mit 3:2.
- Lange wehrten sich die Espen mit viel Kampf und waren einem Punktgewinn nahe.

Der FC St. Gallen gehört definitiv zu den Lieblingsgegnern der Young Boys. Im Stade de Suisse konnten die Espen noch nie gewinnen und in der Super League wartet man seit fast vier Jahren auf einen Vollerfolg.

Zweimalige Führung für die Gäste

YB tut sich zu Beginn der Partie sehr schwer Chancen zu kreieren. Die Defensive der Gäste verteidigt souverän und verhindert gekonnt Abschlüsse der Berner. Und es kommt noch besser für den FCSG: Tafer legt einen langen Ball perfekt ab und Axel Bakayoko haut diesen perfekt in die Ecke. Gespielt sind etwas mehr als 30 Minuten.

Kurz vor der Pause gelingt dem Leader aber der Ausgleich. Nach einer brillanten Absatz-Vorlage von Sow hat Guillaume Hoarau keine Mühe, das 1:1 zu erzielen. Die St. Galler gehen also mit einem eher enttäuschenden Remis in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kommt Goalie Marco Wölfli für Von Ballmoos in die Partie, dieser hatte sich bei einem Zusammenprall mit Bakayoko verletzt.

YB drückt, St. Gallen trifft

Der Meister legt Halbzweit zwei einen Gang zu und die bringt die Gäste vermehrt in Bedrängnis, doch die ganz grossen Chancen fehlen den Young Boys.

Und plötzlich der Schock für die Hausherren: Tafer lanciert in der 65. Minuten mit einem perfekt gespielten Pass in die Tiefe Ashimeru und dieser bleibt vor Wölfli eiskalt und bringt den FCSG wieder in Front!

YB versucht zu reagieren und kommt mit Assalé nach 70 Spielminuten zu einer Grosschance, doch Stojanovic pariert den Schuss mit einer Glanzparade und hält die Führung fest.

Die Show des Guillaume Hoaraus

Zehn Minuten vor dem Ende geht FCSG-Kapitän Hefti mit der Hand zum Ball und Schiri Tschudi zeigt auf den Punkt. Hoarau setzt sich das Leder – und trifft! Der Franzose gleicht das Geschehen zum zweiten Mal aus.

Und es kommt noch besser für die Gastgeber: Hoarau kommt in der letzten regulären Spielminute im Strafraum nochmals an den Ball und sichert seinem Team gar noch den Sieg. Wieder einmal gewinnt der Meister dank einem Last-Minute-Treffer!


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... u-65501746

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 19:15 
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3 Hoarau-Tore beim 3:2

YB kommt gegen St. Gallen zum nächsten Last-Minute-Sieg

- Das 3:2 im ausverkauften Stade de Suisse bedeutet für YB den 7. Sieg in Serie gegen den FC St. Gallen.
- Goalgetter Guillaume Hoarau erzielt alle 3 Berner Tore (43./81./90.) – 2 Mal nach Rückstand.
- Gelb-Schwarz konserviert damit seine 21 Punkte Vorsprung und zieht weiter einsame Kreise an der Tabellenspitze.
- Die anderen Sonntags-Spiele der 26. Super-League-Runde enden wie folgt: Xamax schlägt Thun, und die Grasshoppers spielen gegen Lugano nur Remis.

Die 32. und später die 65. Minute nährten die Hoffnung für St. Gallen, erstmals seit 14 Jahren wieder bei den Young Boys gewinnen zu können. Zunächst kam Tiemoué Bakayoko aus dem Nichts im Strafraum zum Abschluss und bezwang YB-Keeper David von Ballmoos zur Gäste-Führung. Es war dies der erste Ostschweizer Treffer nach 226 erfolglosen Minuten.

Nach gut einer Stunde wurde Majeed Ashimeru von Yannis Tafer mit einem Steilpass mustergültig lanciert und schloss den Konter abgeklärt zum 2:1 ab. Die Platzherren hatten zu diesem Zeitpunkt mit Verzögerung eigentlich längst in die Gänge gefunden. Doch damit ist noch lange nicht die ganze Geschichte einer mitreissenden Partie erzählt.

Hoarau als Alleinunterhalter

Denn die stolze, ausverkaufte Kulisse mit über 30'000 Zuschauern im Stade de Suisse hatte Spannung verdient – und diese sollten die YB-Anhänger bekommen. Wieder einmal mussten sie durch ein Wechselbad der Gefühle gehen, um am Ende pure Ekstase erleben zu dürfen.

Diesmal füllte die Hauptrolle Guillaume Hoarau aus, auf dessen Konto alle 3 Treffer gingen.

- 43. Minute: Der 35-jährige Routinier macht erstmals etwas für die Stimmung – und im Zusammenspiel mit Djibril Sow vor allem etwas für die Galerie. Sow leitete eine Hereingabe reaktionsschnell mit der Hacke zum freistehenden Hoarau weiter, der sehenswert zum ersten Ausgleich einnetzt.

- 81. Minute: Der Franzose fackelt nach geahndetem Handsspiel Silvan Heftis nicht lange und verwandelt den Penalty zum 2:2.
- 90. Minute: Eine Flanke von Thorsten Schick in den Strafraum veredelt Hoarau zum viel umjubelten Siegtreffer.

Somit verpassten die Berner dank spätem Aufbäumen einem Match einmal mehr eine spektakuläre Wende. Die Ostschweizer bezwangen sie wettbewerbsübergreifend zum 7. Mal, und die Ungeschlagenheit des Meisters hält nun bereits seit 16 Partien an.

Wölfli kommt für Von Ballmoos

Zwei Akteure erlebten das Schlussfeuerwerk nicht mehr in angestammter Position. Von Ballmoos im YB-Goal hatte nach der Pause infolge einer Oberschenkel-Prellung seinem Stellvertreter Marco Wölfli Platz machen müssen. Und FCSG-Coach Peter Zeidler war nach dem gepfiffenen Handspenalty auf die Tribüne verbannt worden.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... inute-sieg

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Hattrick! Hoarau schiesst YB zum Sieg

Mit drei Toren schiesst Guillaume Hoarau seine Farben fast im Alleingang zum Sieg gegen St. Gallen. Im ausverkauften Stade de Suisse dreht der Meister auf dem Weg zur Titelverteidigung in der YB-Viertelstunde das Spiel.

Zusammenfassung und Telegramm

Der designierte Meister gewinnt auf seine Weise

Zum vierten Mal 2019 schiessen die Young Boys in der 90. Minute oder später einen Sieg heraus. Für St. Gallen ist der Ausgang des Spiels mit dem 2:3 im vollen Stade de Suisse äusserst undankbar.

Als YB die Spiele in Lugano, gegen Sion und bei den Grasshoppers jeweils mit einem Tor in der Nachspielzeit 1:0 gewann, war Guillaume Hoarau noch verletzt. Jetzt ist der Franzose zurück, und jetzt schlägt er den FC St. Gallen mit drei Toren im Alleingang. Beim 3:2 liefen die 90 Minuten gerade ab. Zwei Tore waren sehr schön, das dritte sehr umstritten.

St. Gallen führte 2:1, als St. Gallens Verteidiger Silvan Hefti nach 80 Minuten seitlich an der Strafraumgrenze eine Flanke von Loris Benito an den erhobenen Unterarm prallen liess. Das Hands war unstrittig, aber es war kaum auszumachen, ob die unbeabsichtigte Abwehr knapp innerhalb oder knapp ausserhalb des Strafraums passierte. Schiedsrichter Lionel Tschudi gab einen Penalty, den Hoarau zum 2:2 nutzte. Peter Zeidler konnte die Szene aus grosser Distanz nicht beurteilen. Aber St. Gallens Trainer geriet ob dem Entscheid in Rage und reklamierte derart heftig, dass der Schiedsrichter ihn auf die Tribüne schickte.

Die Ostschweizer empfingen für eine aufopfernde Leistung und für zwei prächtige Tore von Axel Bakayoko und des erneut überzeugenden Majeed Ashimeru keinen Lohn. Wäre der Penaltypfiff ausgeblieben, hätten die Ostschweizer möglicherweise erstmals seit März 2005 ein Meisterschaftsspiel in Bern gewonnen. So bleibt die Ausbeute seither bei sechs Unentschieden in 24 Auswärtsspielen gegen YB. Die Punkteverteilung lautet 70:6, das Torverhältnis 61:19.

Nach den jüngsten Niederlagen in Luzern (0:3) und gegen Lugano (0:2) steigerte sich die Ostschweizer deutlich. Sie gewährten den Bernern lange Zeit wenig Torchancen.

Das mittlerweile verwöhnte Berner Publikum - die Aktion «Kids Day» - füllte das Stadion bis auf den letzten Platz - bekam YBs wohl schönstes Tor der Saison vorgesetzt. Nach einer Stafette auf der rechten Seite spitzelte Djibril Sow den Ball auf verblüffende Weise mit der Innenseite des Absatzes nach links zum freistehenden Hoarau, der mit einem trockenen Schlenzer kurz vor der Pause zum 1:1 traf.

Young Boys - St. Gallen 3:2 (1:1)

31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tschudi. - Tore: 32. Bakayoko (Tafer) 0:1. 44. Hoarau (Sow) 1:1. 65. Ashimeru (Tafer) 1:2. 81. Hoarau (Handspenalty) 2:2. 90. Hoarau (Schick) 3:2.

Young Boys: Von Ballmoos (46. Wölfli); Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Lauper (67. Moumi Ngamaleu); Aebischer, Sow; Assalé, Hoarau, Fassnacht (76. Schick).

St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Wittwer (74. Kchouk); Quintilla; Sierro, Ashimeru (76. Nuhu); Tafer, Guillemenot, Bakayoko (66. Rapp).

Bemerkungen: Young Boys ohne Nsame (gesperrt) und Sulejmani (verletzt). Von Ballmoos mit Oberschenkelprellung ausgewechselt. St. Gallen ohne Lüchinger, Kutesa (beide gesperrt), Itten, Wiss (beide verletzt), Barnetta, Koch, Muheim und Kräuchi (alle nicht im Aufgebot). 80. St. Gallens Trainer Peter Zeidler wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen. Verwarnungen: 33. Von Bergen (Foul), 39. Lauper (Foul), 89. Mosevich (Foul), 90. Hoarau (Unsportlichkeit), 92. Mbabu (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17509076

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Spätes Siegtor gegen Espen

Hoarau entscheidet Partie in der 90. Minute

In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert BLICK die Highlights der Super-League-Partie YB – St. Gallen (3:2).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 47319.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 23:18 
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Showtime für YB

Und immer wieder grüssen die Last-Minute-Experten. YB schlägt St. Gallen dank zwei späten Toren 3:2 und feiert ausgiebig.

Die Young Boys machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Sie schreiben einfach putzmunter weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Und wenn man das Gefühl hat, nun sei nicht mehr viel an Emotionen aus dieser Saison weit entrückt von der Konkurrenz herauszuholen, fügen sie ein weiteres spektakuläres Kapitel an – und verschieben kurzerhand die Grenzen des Vorstellbaren. Am Sonntagnachmittag jedenfalls feiert YB beim 3:2 gegen St. Gallen eine Art Meisterparty im März.

Selbst gestellte Fallen

Das Stade de Suisse ist ausverkauft, vor der Begegnung sonnen sich Tausende Zuschauer hinter dem Stadion bei Bratwurst und Bier, vor den (nicht geöffneten) Kassenhäuschen bilden sich Schlangen, nicht alle Interessenten erhalten Einlass zur Vorführung.

Es lockt mal wieder Showtime mit den Young Boys, die ihren Ruf als Last-Minute-Experten eindrucksvoll bestätigen. Vielleicht ist es ihnen an der Tabellenspitze zu langweilig geworden, jedenfalls geben sie sich alle Mühe, ihre Spiele oft erst über Umwege und dank sehr späten Toren zu gewinnen.

Deshalb wird auch keiner in der gelb-schwarzen Feiergesellschaft nervös, als St. Gallen Mitte der ersten Halbzeit 1:0 in Führung geht ­– und vielleicht höchstens ein bisschen angespannt, als St. Gallen Mitte der zweiten Halbzeit das 2:1 gelingt. Angesichts der Dominanz stellt sich YB offenbar gerne selber ein paar Fallen.

In diesem Programm inbegriffen ist am Sonntag der Versuch, vorerst auf ein ungewöhnliches, weil nicht regelmässig praktiziertes 4-1-2-3-System zu setzen. Lange Zeit gelingt YB wenig, aber unmittelbar vor der Pause zaubert sich der Meister beinahe aus dem Nichts zum herrlichen 1:1. Genial ist die Vorarbeit Djibril Sows mit der Hacke, eiskalt der Abschluss von Guillaume Hoarau.

Die aufsässigen, solidarischen St. Galler fordern die Young Boys, sie träumen nach ihrem zweiten Treffer in der 65. Minute vom Coup in Bern. Aber das Drehbuch in dieser YB-Welt ist so vorhersehbar wie jedes Mal wieder atemberaubend.

Der Favorit erhöht also nach dem erneuten Rückstand sukzessive den Druck, nun wieder im gewohnten 4-4-2. Minute für Minute, Angriff nach Angriff, Abschluss um Abschluss. «Wir glauben einfach immer daran, noch zu gewinnen», sagt Linksverteidiger Loris Benito. «Es gibt kein Geheimnis, vielleicht liegt das in unserer DNA.» Und Captain Steve von Bergen meint, das zeichne diese besondere Mannschaft aus. «Es gab keinen Grund, die Nerven zu verlieren, wir hatten ja genügend Zeit.»

Auch Wölfli im Mittelpunkt

Die Schlussphase der Begegnung hält für die zuvor gnadenlos effizienten Gäste nur noch die Statistenrolle bereit. Zuerst trifft Hoarau in der 80. Minute mit einem Handspenalty zum 2:2, später erzielt der Goalgetter in der 90. Minute nach einem flotten Angriff über die rechte Seite das 3:2. Wenn man möchte, könnte man den Young Boys vorwerfen, diesmal zu schnell gewesen zu sein und sich das Siegtor nicht mal für die Nachspielzeit aufgehoben zu haben.

«Für uns ist das bitter, aber wir haben es über weite Strecken gut gemacht», sagt St. Gallens Trainer Peter Zeidler. «YB ist das beste Team des Landes und hat eine sehr hohe Qualität.»

Zeidlers Nachmittag verläuft anstrengend, er leidet an der Linie mit, pusht seine Fussballer, ballt die Fäuste nach gewonnenen Zweikämpfen, schreit und gestikuliert und flucht. Nach dem 2:2 regt er sich fürchterlich auf, einerseits über den Elfmeterpfiff, andererseits und vor allem aber, weil er spürt, dass sein Team nun die speziellen Gesetze in dieser YB-Saison mit voller Wucht treffen wird.

«Es gibt halt diese Regel beim Handspiel», sagt Zeidler. «Wir müssen ernsthaft trainieren, wie man die Hände effektiv am Körper in nicht vorhandenen Hosensäcken verstecken kann.» Der Deutsche wird nach seinem Wutausbruch auf die Tribüne verwiesen, die ja ausverkauft ist, erhält aber einen Sitzplatz gleich hinter der St. Galler Bank. Von dort sieht er inmitten der glückseligen YB-Familie, wie sich der Meister ins Delirium schiesst.

Mannschaft und Fans der Young Boys zelebrieren den 22. Sieg im 26. Saisonspiel minutenlang. Und zu dieser vorgezogenen Titelparty gehört, dass Marco Wölfli ein Protagonist ist.

Zur Pause muss Stammgoalie David von Ballmoos angeschlagen mit Oberschenkelbeschwerden ausgewechselt werden, und Wölfli, der alte Meisterheld 2018, bestreitet die zweite Halbzeit nahezu beschäftigungslos. Er sei ganz ruhig gewesen, sagt der 36-Jährige, schliesslich sei das nicht sein erstes Spiel gewesen. «Und ich weiss ja auch, dass wir immer irgendwie noch gewinnen.»

Deshalb wird YB irgendwann im April als Champion 2019 feststehen. Weil Basel auch solid unterwegs ist, wohl noch nicht am nächsten Sonntag nach dem Heimspiel gegen Thun. Irgendein Fest wird es aber bestimmt auch nach dem Derby zu feiern geben.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11950642

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YB-Noten: Sows Traumpass, Hoaraus Klasse

YB bestreitet gegen St. Gallen (3:2) mal wieder einen Steigerungslauf. Für den Goalgetter gibts die Bestnote.

David von Ballmoos: Note 4,0
Eine Unachtsamkeit in der Startphase, später kaum geprüft, beim 0:1 konnte er nichts ausrichten, zur Pause angeschlagen ausgewechselt. Die Blessur ist aber nicht gravierend.

Kevin Mbabu: Note 4,5
Hatte Mühe mit dem wirbligen Axel Bakayoko, nach vorne mit Einfluss und guten Flanken. Sehr stark, wie er das 3:2 mit einem Pass auf Schick einleitete.

Grégory Wüthrich: Note 3,5
Einige Unsicherheiten, unglücklich beim ersten Gegentor. Nach der Pause deutlich besser.

Steve von Bergen: Note 5,0
Der Routinier ist immer noch sehr wertvoll. Bissig, souverän.

Loris Benito: Note 5,0
Gefiel mit Aggressivität und positiver Körpersprache. Schaltete sich oft nach vorne ein, holte den Handelfmeter vor dem 2:2 mit seiner Flanke heraus.

Sandro Lauper: Note 4,5
Seine Passgenauigkeit setzte er immer wieder ein, ihm unterliefen aber auch ein paar Patzer. Im 4-1-2-3-System mit vielen Ballkontakten als Gestalter vor der Verteidigung.

Djibril Sow: Note 5,0
Leistete sich einige Pausen. Aber wie er Hoarau vor dem 1:1 mit einem Hackenpass grossartig freispielte, verdiente das Prädikat Weltklasse.

Michel Aebischer: Note 4,5
Fleissig, aber eher glücklos. An der Entstehung des schön herausgespielten 1:1 beteiligt.

Christian Fassnacht: Note 4,0
Er ist wie einige Mitspieler nicht in der Form seines Lebens. Betrieb viel Aufwand, setzte sich aber selten durch.

Guillaume Hoarau: Note 6,0
Drei Tore, Mann des Spiels, Held am Kids Day. Der Franzose ist selbst dann überragend, wenn er nach Verletzungspause noch nicht in Bestverfassung ist. Hätte in der Nachspielzeit auf den mitgelaufenen Ngamaleu abspielen müssen – eine bessere Note wäre aber auch dann nicht möglich gewesen.

Roger Assalé: Note 4,5
Agierte im Abschluss erneut umständlich und ist längst nicht mehr so zwingend wie oft im letzten Jahr. Aber ist mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke wichtig für YB. Wie vor dem 1:1.

Marco Wölfli: Note 4,0
46. Minute für von Ballmoos. Kaum gefordert, beim 1:2 chancenlos.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,0
67. Minute für Lauper. Nach seiner Einwechslung spielte YB wieder im 4-4-2. Dynamisch, spielfreudig, auffällig.

Thorsten Schick
77. Minute für Fassnacht. Besser als sein Vorgänger, starke Vorarbeit auf Hoarau vor dem Siegtor.

Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22508574

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. März 2019, 23:22 
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Als wäre er nie weggewesen

Guillaume Hoarau trifft nach seiner Rückkehr in YBs Startelf gleich dreimal.

Guillaume Hoarau meldet sich auf eindrückliche Art und Weise zurück. Nach seiner Wadenverletzung, die ihn zu einer einmonatigen Pause zwang, trifft «Air France» bei seinem Comeback in der Startelf gegen den FC St. Gallen gleich dreimal und entscheidet damit die Partie. Es ist sein vierter Hattrick in Diensten der Gelb-Schwarzen – der erste in dieser Saison.

Aber nicht nur das: Hoarau übernimmt auch wieder die Führung in der Torschützenliste. 16 Treffer stehen auf seinem Konto – sein erster Verfolger Dejan Sorgic vom FC Thun kommt auf deren 15. Und dies, obwohl der Franzose sechs Spiele weniger bestritten hat.

Dass er nach seinem Tor in der 90. Minute zum 3:2 das Trikot auszieht und dafür die Gelbe Karte kassiert, dürfte ihm herzlich egal sein. Mehr stört ihn bestimmt eine Aktion kurz darauf in der Nachspielzeit: Als er völlig alleine mit Nicolas Ngamaleu auf Dejan Stojanovic loszieht, kann Hoarau auswählen, ob er schiessen oder passen will. Er entscheidet sich für den Schuss – und scheitert.

Somit vergibt er den vierten YB-Treffer schon fast fahrlässig. Am Ende spielt es keine Rolle, seine drei Tore reichen zum Sieg. Und dass er auch ein Mensch von grosser Klasse ist, beweisen die Szenen nach Spielende. Direkt nach dem Schlusspfiff sucht er sofort Ngamaleu und entschuldigt sich für das verpasste Abspiel.

Pünktlich zum Rendezvous

Auf die Entschuldigung folgt die Freude. Als die Mannschaft mit den Fans ausgelassen feiert, erhält Hoarau einen Sonderapplaus. Minuten später erscheint er ausgelassen in den Katakomben bei den Journalisten. Das Lachen im Gesicht sowie der Hattrick-Ball unter dem Arm dürfen nicht fehlen.

«Es war kompliziert, St. Gallen hat gut gespielt», sagt Hoarau. «Wir boten dem Publikum ein Spektakel und haben am Schluss drei Punkte geholt. Es ist schön, konnte ich mit meinen Toren einen Teil dazu beitragen.» Auch er zeigt sich wie die Mitspieler cool, was den möglichen Meistertermin angeht. «Wir wollen natürlich, dass es schnellstmöglich passiert. Aber wir nehmen Spiel für Spiel.»

Für den Fall, dass Hoarau nicht 90 Minuten hätte durchspielen können, hatte sein Trainer vorgesorgt: Gerardo Seoane setzte auf ein 4-1-2-3-System. Mit Ngamaleu hatte er so wenigstens eine Offensivoption auf der Bank. Aber Hoarau spielte, als wäre er nie weggewesen. So brachte Seoane beim Stand von 1:2 Ngamaleu für Mittelfeldspieler Lauper – und wechselte auf das gewohnte 4-4-2.

Seinen Torjäger lobt Seoane selbstredend: «Man merkte ihm die fehlende Praxis schon an, er war nicht immer ins Spiel eingebunden. Aber er ist einer, der sich pünktlich zum Rendezvous in der gefährlichen Zone meldet und dann eiskalt ist.» Es gebe dem Team zudem Selbstvertrauen, wenn es wisse, dass vorne drin einer wie Guillaume stehe, der immer für ein Tor gut sei.

Gegen St. Gallen waren es sogar drei.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28489035

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