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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 15:47 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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JFK
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 17:17 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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----------------von ballmoos-------------------- mbabu------lauper-------von bergen-------benito fassnacht-----sow-------sanogo--------sulejmani ---------------assalé-------nsamé---------------
fc zürich - yb 1:2
assalé, nsamé
10'000
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JFK
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 19:32 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 21:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: 3 Penaltys, 6 Tore bei FCZ-YB
Verrückter Spitzenkampf endet 3:3
- Der FCZ und YB trennen sich im Spitzenkampf 3:3. - Bei den Bernern muss Keeper David von Ballmoos mit einer Gehirnerschütterung vom Feld. - Schiedsrichter Adrien Jaccottet pfeift gleich 3 umstrittene Penaltys. - In der zweiten Samstagspartie gewinnt Thun bei Luzern 2:0.
Wenngleich Leader YB und den FC Zürich vor der 11. Runde satte 11 Punkte in der Tabelle trennten, durften die Zürcher als Tabellenzweiter zum «Spitzenkampf» bitten. Und sie drückten der Anfangsphase derart den Stempel auf, dass die Berner nicht wussten, wie ihnen geschah:
- 7. Minute, das Missverständnis: Steve von Bergen und Sandro Lauper leisten sich im Mittelkreis einen Aussetzer und entblössen die Abwehr. Zürichs Stephen Odey kann alleine auf David von Ballmoos losziehen. Er verwertet eiskalt zum 1:0. - 10. Minute, das Ungeschick: Der wiedergenesene Kevin Mbabu stösst Benjamin Kololli im eigenen Strafraum leicht in den Rücken. Der formstarke Kosovare (zuletzt 2 Tore in der Nations League) versenkt den Penalty abgebrüht. - 16. Minute, der Zusammenprall: Weil FCZ-Verteidiger Andreas Maxsö mit von Ballmoos zusammenrauscht, muss der YB-Keeper mit blutigem Gesicht nach kurzer Bewusstlosigkeit vom Feld. Die Diagnose: Gehirnerschütterung.
Auch in den darauffolgenden Minuten trug Fortuna kein gelb-schwarzes Trikot: Erst wurde Nicolas Ngamaleus Tor zurecht wegen Abseits (29.) aberkannt. Dann verpasste Guillaume Hoarau nach Horror-Rückpass von Zürichs Umaru Bangura den Ausgleich (33.). Er umkurvte FCZ-Keeper Yannick Brecher, setzte den Ball aus spitzem Winkel aber an den Pfosten.
Jaccottet pfeift sich in den Fokus
Nach dem Pausentee zog Adrien Jaccottet alle Blicke auf sich. Zunächst sprach der Schiedsrichter den Young Boys nach vermeintlichem Handspiel Kevin Rüeggs den zweiten Penalty der Partie zu (55.). Hoarau hatte keine Mühe, das 1:2 zu erzielen. Nur 3 Minuten später zeigte Jaccottet auf der anderen Seite auf den Punkt. Von Bergen hatte Roberto Rodriguez touchiert. Der Gefoulte verwandelte zum neuerlichen Zweitore-Vorsprung.
Auch davon liess sich YB nicht aus der Ruhe bringen. Erst stand Ngamaleu goldrichtig (64.), dann glich Hoarau erstmals aus. Beide Tore hatte der umtriebige Roger Assalé vorbereitet. Nach dem 3:3 war das Momentum dann endgültig auf Berner Seite gekippt. Das offensive Schlussbouquet der Gäste blieb indes unbelohnt. Ludovic Magnins Mannen retteten den Punkt über die Zeit. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -endet-3-3
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 21:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: YB wendet Niederlage gegen den FCZ ab
In der elften Runde der Super League liefern sich die Young Boys und der FC Zürich einen spektakulären Spitzenkampf. Beim 3:3 macht YB einen Zweitore-Rückstand wett.
(sda) Die Berner sind es seit letztem Winter in der Meisterschaft kaum noch gewohnt, Rückstände wettmachen zu müssen – schon gar nicht Rückstände von zwei Toren. Einen solchen erlebten sie letztmals beim 1:5 in Basel Anfang Mai, als das Meisterrennen schon gelaufen war. Und beim vorletzten Mal geschah es Anfang Dezember 2017, als YB in Thun 1:3 verlor.
An diesem verrückten Abend vor über 12 000 Zuschauern im Letzigrund schien die Messe gelesen, als die Young Boys nach 58 Minuten durch den insgesamt dritten Penalty des Spiels 1:3 ins Hintertreffen gerieten.
Gerade von diesem Moment an hatten jedoch nur noch die Berner das Spieldiktat in der Hand. Innerhalb von fünf Minuten glichen Nicolas Moumi Ngamaleu und Guillaume Hoarau – Roger Assalé bereitete beide Treffer vor – zum 3:3 aus. Die Young Boys drückten bis zuletzt, während die Zürcher nach ihrer sehr guten ersten Halbzeit kaum noch aus ihrer Platzhälfte herauskamen. Die beste Chance zum 4:3 hatte Hoarau nach 77 Minuten. Aber der Franzose schoss aus acht Meter in günstiger Position darüber.
Die ganze zweite Hälfte offenbarte, dass der Leader in diesem Herbst über mehr Möglichkeiten und Fähigkeiten verfügt als der FC Zürich. Es gab seit längerem keine Halbzeit, in der sich die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin im eigenen Stadion derart stark dominieren lassen musste. Um die Berner zu schlagen, hätten die Zürcher noch vor der Pause ein weiteres Mal zuschlagen müssen. Eine gute Chance hierfür war vorhanden, aber Antonio Marchesano scheiterte mit einem Kopfball nach 43 Minuten knapp.
Die erste Hälfte hatte tatsächlich ein anderes Bild abgegeben. Die ersten zehn Minuten, nach denen sie 0:2 zurücklagen, waren aus der Sicht der Berner eine schiere Katastrophe. Zuerst kamen sich die Innenverteidiger Steve von Bergen und Sandro Lauper im Mittelkreis in die Quere, sodass FCZ-Stürmer Stephen Odey allen auf David von Ballmoos losziehen konnte. Der Nigerianer bezwang den YB-Goalie mit einem trockenen Schuss in die nahe Ecke. Wenig später verfolgte Kevin Mbabu den davonziehenden Benjamin Kololli in den Strafraum und stiess diesen leicht in den Rücken. Kololli selbst verwertete den zu Recht verhängten Penalty. Die beide späteren Penaltys – je einer für YB und Zürich–- waren vergleichsweise strenge Verdikte.
Zur miserablen Startphase der Berner gehörte auch der Ausfall von Von Ballmoos. Er stiess mit Verteidiger Andreas Maxsö zusammen und verlor eine Zeitlang das Bewusstsein. Später war er aber ansprechbar. Im Spital wurde eine Hirnerschütterung festgestellt. https://www.nzz.ch/sport/yb-wendet-nied ... ld.1429794
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 21:56 |
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20.10.2018  Zitat: Nach Schock-Verletzung von Goalie Von Ballmoos
YB erkämpft sich in irrem Spitzenkampf gegen FCZ ein 3:3
Was für eine Partie im Letzigrund! YB-Goalie Von Ballmoos muss früh verletzt vom Feld, seine Teamkollegen zeigen auf dem Feld aber Moral und erkämpfen sich gegen den FCZ noch ein 3:3.
Das Spiel: Es ist der Schock in der ersten Hälfte: Die Verletzung von YB-Torhüter Von Ballmoos. Der 23-Jährige prallt in der 20. Minute voll mit FCZ-Verteidiger Maxsö zusammen. Beim Berner gehts nicht weiter, er muss blutend vom Platz und durch Wölfli ersetzt werden. Noch während dem Spiel gibt YB bekannt, dass sich Von Ballmoos eine Gehirnerschütterung zugezogen hat und kurzzeitig sogar bewusstlos war! Die gute Nachricht aber: Der Berner ist nach wenigen Augenblicken wieder ansprechbar und sogleich ins Spital gebracht worden. Und spielerisch? Geht die Post ab! Nach dem frühen 2:0 der Zürcher tasten sich die Berner in Person von Hoarau per Penalty wieder ran. Nur drei Minuten später stellt Rodriguez den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her. Wars das? Denkste! Zuerst macht Ngamaleu den Anschlusstreffer, dann trifft Hoarau in der 69. Minute tatsächlich zum 3:3. Was für ein irrer Spitzenkampf im Letzigrund!
Die Tore: 7. Min | 1:0 | Steve von Bergen (ausgerechnet von Bergen, der ehemalige Zürcher) schenkt Zürich das 1:0! Der Kapitän verliert den Ball an der Mittellinie an Odey, der zieht auf und davon und bleibt vor von Ballmoos eiskalt. Die frühe Führung!
10. Min | 2:0 | Mbabu stösst Kololli im Strafraum in den Rücken und der fällt um. Schiedsrichter Jaccottet zögert einen Augenblick, zeigt dann aber auf den Punkt – wohl die richtige Entscheidung, der Stoss kam im vollen Lauf. Den Penalty verwandelt der Mann der Stunde beim FCZ, Benjamin Kololli, ohne Probleme.
55. Min | 2:1 | Der Anschluss! Rüegg hat die Arme zwar recht weit oben, wird aber aus Nahdistanz von Ngamaleu angeschossen, zudem schien der Arm zum Körper hin zu gehen. Hoarau ists egal, er verlädt Brecher ganz lässig.
58. Min | 3:1 | Penalty-Flut im Letzigrund! Von Bergen stösst Rodriguez, der zu Boden geht. Auch hier ein strenger Entscheid. Der gefoulte Rodriguez trifft und stellt den Zwei-Tore-Abstand wieder her.
64. Min | 3:2 | Ein Torfestival im Letzigrund! Assalé bringt eine Benito-Flanke vom zweiten Pfosten zurück zur Mitte, und Ngamaleu braucht nur noch aus zwei Metern einzuköpfen. Der erneute Anschluss!
69. Min | 3:3 | Da ist der Ausgleich! Assale spielt eine traumhafte halbhohe Flanke auf Hoarau, der Goalgetter entwischt seinen Gegnern und schiebt locker mit Links ein - 3:3, die Young Boys sind wieder in der Partie!
Der Beste: Roger Assalé. Der YB-Stürmer macht zwar kein Tor. Wirbelt aber gehörig, holt den Elfer raus und liefert zwei Assists.
Der Schlechteste: Sandro Lauper. Der YB-Verteidiger liefert eine rabenschwarze Startphase ab. Er müsste zweimal klären: Einmal zieht Odey davon und trifft, einmal zieht Kololli davon und es gibt den Penalty zum 2:0.
Das gab zu reden: Nach einem Foul von Sekou Sanogo an Hekuran Kryeziu eskaliert es auf dem Platz! Es kommt zur Rudelbildung, die Schiri Jaccottet nur mit Mühe bändigen kann. Pa Modou und der herbeigeeilte Goalie Wölfi stehen sogar Kopf an Kopf, es gibt für beide Gelb.
So gehts weiter: Die internationale Bühne ruft wieder! YB empfängt am Dienstag, 23. Oktober in der Champions League zuhause Valencia, der FCZ misst sich am Donnerstag in der Gruppenphase der Europa League mit Leverkusen. In der Liga gehts am nächsten Wochenende wieder rund. Dann empfangen die Berner am Samstag zuhause den FC Sion, der FCZ reist einen Tag später nach St. Gallen.
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Zürich – YB 3:3 (2:0)
Letzigrund, 12'663 Fans, SR: Jaccottet
Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou; Domgjoni, H. Kryeziu; Rodriguez, Marchesano, Kololli; Odey.
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Lauper, von Bergen, Benito; M. Ngamaleu, Sow, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé.
Tore: 7. Odey 1:0. 10. Kololli (Foulpen.) 2:0. 55. Hoarau (Handspen.) 2:1. 58. Rodriguez (Foulpen.) 3:1. 64. M. Ngamaleu (Assalé) 3:2. 69. Hoarau (Assalé) 3:3.
Bemerkungen : Zürich ohne Palsson, Aliu, Baumann, Kempter, Omeragic, Rohner (alle verletzt). YB ohne Lotomba (verletzt). 33. Pfostenschuss Hoarau.
Einwechslungen: Zürich: Khelifi (67. für Rodriguez). Ceesay (74. für Marchesano). Winter (87. für Kololli).
YB: Wölfli (20. für von Ballmoos). Fassnacht (75. für M. Ngmaleu). Nsame (87. für Sulejmani).
Gelbe Karte: 37. Rüegg. 40. Sow. 46. Odey. 61. Sanogo (alle Foul). 61. Pa Modou (Unsportlichkeit). 61. Wölfli (Unsportlicheit). 73. H. Kryeziu. 85. Lauper. 91. von Bergen. 93. Nsame (alle Foul). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 02592.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: YB mit grosser Aufholjagd
Die Young Boys und der FC Zürich liefern sich ein spannendes Duell. Beim 3:3 macht YB einen Zweitore-Rückstand wett. Thun gewinnt in Luzern 2:0.
Der FC Zürich brachte die Young Boys im Duell des Zweiten gegen den Ersten an den Rand der zweiten Saisonniederlage. Die Berner aber kämpften sich nach einem 0:2 und einem 1:3 zu einem mehr als verdienten 3:3.
Die Berner sind es seit letztem Winter in der Meisterschaft kaum noch gewohnt, Rückstände wettmachen zu müssen - schon gar nicht Rückstände von zwei Toren. Einen solchen erlebten sie letztmals beim 1:5 in Basel Anfang Mai, als das Meisterrennen schon gelaufen war. Und beim vorletzten Mal geschah es Anfang Dezember 2017, als YB in Thun 1:3 verlor.
In diesem verrückten Abend vor über 12'000 Zuschauern im Letzigrund schien die Messe gelesen, als die Young Boys nach 58 Minuten durch den insgesamt dritten Penalty des Spiels 1:3 ins Hintertreffen gerieten.
Gerade von diesem Moment an hatten jedoch nur noch die Berner das Szepter in der Hand. Innerhalb von fünf Minuten glichen Nicolas Moumi Ngamaleu und Guillaume Hoarau - Roger Assalé bereitete beide Treffer vor - zum 3:3 aus. Die Young Boys drückten bis zuletzt, während die Zürcher nach ihrer sehr guten ersten Halbzeit kaum noch aus ihrer Platzhälfte herauskamen. Die beste - eine sehr grosse - Chance zum 4:3 hatte Hoarau nach 77 Minuten. Aber der Franzose schoss aus acht Meter in günstiger Position darüber.
Starkes YB in Halbzeit zwei
Die ganze zweite Hälfte offenbarte, dass der Leader in diesem Herbst über mehr Möglichkeiten und Fähigkeiten verfügt aus der FC Zürich. Es gab seit längerem keine Halbzeit, in der sich die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin im eigenen Stadion derart stark dominieren lassen musste. Um die Berner zu schlagen, hätten die Zürcher noch vor der Pause ein weiteres Mal zuschlagen müssen. Eine gute Chance hierfür war vorhanden, aber Antonio Marchesano scheiterte mit einem Kopfball nach 43 Minuten knapp.
Die erste Hälfte hatte tatsächlich ein anderes Bild abgegeben. Die ersten Zehn Minuten, nach denen sie 0:2 zurücklagen, waren aus der Sicht der Berner eine schiere Katastrophe. Zuerst kamen sich die Innenverteidiger Steve von Bergen und Sandro Lauper im Mittelkreis in die Quere, sodass FCZ-Stürmer Stephen Odey allen auf David von Ballmoos losziehen konnte. Der Nigerianer bezwang den YB-Goalie mit einem trockenen Schuss in die nahe Ecke.
Wenig später verfolgte Kevin Mbabu den davonziehenden Benjamin Kololli in den Strafraum und stiess diesen leicht in den Rücken. Kololli selbst verwertete den zu Recht verhängten Penalty. Die beide späteren Penaltys - je einer für YB und Zürich - waren vergleichsweise strenge Verdikte.
Goalie verletzt sich früh
Zur miserablen Startphase der Berner gehörte auch der Ausfall von Von Ballmoos. Er stiess mit Verteidiger Andreas Maxsö zusammen und verlor eine Zeitlang das Bewusstsein. Später war er aber ansprechbar. Im Spital wurde eine Hirnerschütterung festgestellt.
YB verhinderte damit die zweite Meisterschaftsniederlage in Folge nach dem 2:3 gegen Luzern vor der Meisterschaftspause. Der Vorsprung in der Tabelle schmolz durch das 3:3 nicht unter zehn Punkte. Neu Zweiter ist Thun, das in Luzern einen 2:0-Auswärtserfolg einfuhr. Dejan Sorgic (64.) und Dennis Salanovic (96.) erzielten die Tore nach der Pause. Wegen einer Gelb-roten Karte gegen Christian Schwegler beendeten die Luzerner das Spiel zu zehnt.
Zürich - Young Boys 3:3 (2:0)
12'663 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 7. Odey (Hekuran Kryeziu) 1:0. 10. Kololli (Foulpenalty) 2:0. 56. Hoarau (Handspenalty) 2:1. 58. Rodriguez (Foulpenalty) 3:1. 64. Moumi Ngamaleu (Assalé) 3:2. 69. Hoarau (Assalé) 3:3.
Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Rodriguez (68. Khelifi), Marchesano (74. Ceesay), Kololli (87 Winter); Odey.
Young Boys: Von Ballmoos (20. Wölfli); Mbabu, Lauper, Von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (75. Fassnacht), Sow, Sanogo, Sulejmani (87. Nsame); Assalé, Hoarau.
Bemerkungen: Zürich ohne Palsson, Aliu, Kempter, Rohner und Omeragic (alle verletzt). Young Boys ohne Wüthrich und Lotomba (beide verletzt). Von Ballmoos verletzt ausgeschieden (Hirnerschütterung nach Zusammenstoss). 33. Pfostenschuss Hoarau. Verwarnungen: 37. Rüegg (Foul), 40. Sow (Foul), 46. Odey (Foul), 61. Sanogo (Foul), 61. Wölfli (Reklamieren), 61. Pa Modou (Reklamieren), 73. Hekuran Kryeziu (Foul), 91. Von Bergen (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27631961
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: Spektakel mit sechs Toren: Der FCZ bringt YB an den Rand einer Niederlage
Der FC Zürich bringt die Young Boys im Duell des Zweiten gegen den Ersten an den Rand der zweiten Saisonniederlage. Die Berner aber kämpfen sich zu einem mehr als verdienten 3:3.
Die Berner sind es seit letztem Winter in der Meisterschaft kaum noch gewohnt, Rückstände wettmachen zu müssen - schon gar nicht Rückstände von zwei Toren. Einen solchen erlebten sie letztmals beim 1:5 in Basel Anfang Mai, als das Meisterrennen schon gelaufen war. Und beim vorletzten Mal geschah es Anfang Dezember 2017, als YB in Thun 1:3 verlor.
An diesem verrückten Abend vor über 12'000 Zuschauern im Letzigrund schien die Messe gelesen, als die Young Boys nach 58 Minuten durch den insgesamt dritten Penalty des Spiels 1:3 ins Hintertreffen gerieten.
Gerade von diesem Moment an hatten jedoch nur noch die Berner das Szepter in der Hand. Innerhalb von fünf Minuten glichen Nicolas Moumi Ngamaleu und Guillaume Hoarau - Roger Assalé bereitete beide Treffer vor - zum 3:3 aus. Die Young Boys drückten bis zuletzt, während die Zürcher nach ihrer sehr guten ersten Halbzeit kaum noch aus ihrer Platzhälfte herauskamen. Die beste - eine sehr grosse - Chance zum 4:3 hatte Hoarau nach 77 Minuten. Aber der Franzose schoss aus acht Meter in günstiger Position darüber.
Die ganze zweite Hälfte offenbarte, dass der Leader in diesem Herbst über mehr Möglichkeiten und Fähigkeiten verfügt aus der FC Zürich. Es gab seit längerem keine Halbzeit, in der sich die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin im eigenen Stadion derart stark dominieren lassen musste. Um die Berner zu schlagen, hätten die Zürcher noch vor der Pause ein weiteres Mal zuschlagen müssen. Eine gute Chance hierfür war vorhanden, aber Antonio Marchesano scheiterte mit einem Kopfball nach 43 Minuten knapp.
Die erste Hälfte hatte tatsächlich ein anderes Bild abgegeben. Die ersten zehn Minuten, nach denen sie 0:2 zurücklagen, waren aus der Sicht der Berner eine schiere Katastrophe. Zuerst kamen sich die Innenverteidiger Steve von Bergen und Sandro Lauper im Mittelkreis in die Quere, sodass FCZ-Stürmer Stephen Odey allen auf David von Ballmoos losziehen konnte. Der Nigerianer bezwang den YB-Goalie mit einem trockenen Schuss in die nahe Ecke. Wenig später verfolgte Kevin Mbabu den davonziehenden Benjamin Kololli in den Strafraum und stiess diesen leicht in den Rücken. Kololli selbst verwertete den zu Recht verhängten Penalty. Die beide späteren Penaltys - je einer für YB und Zürich - waren vergleichsweise strenge Verdikte.
Zur miserablen Startphase der Berner gehörte auch der Ausfall von Von Ballmoos. Er stiess mit Verteidiger Andreas Maxsö zusammen und verlor eine Zeitlang das Bewusstsein. Später war er aber ansprechbar. Im Spital wurde eine Hirnerschütterung festgestellt. Zürich - Young Boys 3:3 (2:0)
12'663 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 7. Odey (Hekuran Kryeziu) 1:0. 10. Kololli (Foulpenalty) 2:0. 56. Hoarau (Handspenalty) 2:1. 58. Rodriguez (Foulpenalty) 3:1. 64. Moumi Ngamaleu (Assalé) 3:2. 69. Hoarau (Assalé) 3:3.
Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Rodriguez (68. Khelifi), Marchesano (74. Ceesay), Kololli (87 Winter); Odey.
Young Boys: Von Ballmoos (20. Wölfli); Mbabu, Lauper, Von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (75. Fassnacht), Sow, Sanogo, Sulejmani (87. Nsame); Assalé, Hoarau.
Bemerkungen: Zürich ohne Palsson, Aliu, Kempter, Rohner und Omeragic (alle verletzt). Young Boys ohne Wüthrich und Lotomba (beide verletzt). Von Ballmoos verletzt ausgeschieden (Hirnerschütterung nach Zusammenstoss). 33. Pfostenschuss Hoarau. Verwarnungen: 37. Rüegg (Foul), 40. Sow (Foul), 46. Odey (Foul), 61. Sanogo (Foul), 61. Wölfli (Reklamieren), 61. Pa Modou (Reklamieren), 73. Hekuran Kryeziu (Foul), 91. Von Bergen (Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133609452
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: Umstrittene Elfmeterpfiffe
3 Penaltys – 3 Fehlentscheidungen?
Bei der Partie zwischen dem FCZ und YB gaben die Penalty-Entscheide zu reden. Wie hätten Sie entschieden?
Schiedsrichter Adrien Jaccottet war in der Partie zwischen dem FCZ und YB wahrlich nicht zu beneiden. Gleich 3 knifflige Penalty-Entscheide hatte er zu treffen. Dreimal entschied er auf Elfmeter. Zurecht? https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... cheidungen
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2018  Zitat: Wild, hektisch und spektakulär
Im aufwühlenden und intensiven Spitzenkampf trennen sich der FCZ und YB 3:3. Thun gewinnt in Luzern 2:0.
Hat jemand behauptet, FCZ-Partien würden kein Spektakel bieten? Mit 10:10 Toren hat er es nach 10 Spieltagen auf Rang 2 gebracht, 11 Punkte hinter YB, und nun führt er am Samstagabend Anfang der zweiten Halbzeit 2:0 gegen die Young Boys. Doch der ist nicht geschlagen. Er ist nun die bessere Mannschaft und physisch stärker, er drängt auf das Anschlusstor, und er erhält einen zweifelhaften Handelfmeter zugesprochen, den Guillaume Hoarau in der 55. Minute verwandelt. Keine 120 Sekunden später verteilt Schiedsrichter Adrien Jaccottet auf der anderen Seite ein Penaltygeschenk, Steve von Bergen soll Roberto Rodriguez gefoult haben. Rodriguez stören die heftigen Diskussionen nicht, auch er trifft aus elf Metern.
3:1 also Mitte der zweiten Hälfte, aber die Young Boys spielen weiter mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit nach vorne. Roger Assalé bereitet bald das 3:2 durch Nicolas Ngamaleu vor, bald das 3:3 durch Hoarau. Der leidenschaftliche FCZ hat seine Stilsicherheit längst eingebüsst. Miralem Sulejmani, Djibril Sow und Hoarau verpassen in der Schlussviertelstunde das Siegestor für die Gäste, aber auch der eingewechselte Assan Ceesay vergibt für die Zürcher kurz vor Spielende alleine vor dem Tor das 4:3.
Magnins grosser Ärger
Der Spitzenkampf im Letzigrund ist eine emotionale Achterbahnfahrt für alle Beteiligten und ein Vergnügen für neutrale Beobachter. Knackige Zweikämpfe würzen das Geschehen, die Debattenkultur auf dem Rasen mit mehreren Teilnehmern beider Teams ufern teilweise aus, Referee Jaccottet verliert in hektischer Ambiance Linie und Übersicht, insgesamt gibt es 10 Verwarnungen. Manchen ist das noch zu wenig. Die Zürcher fordern einen Platzverweis für Sékou Sanogo nach einem harten Einsteigen des YB-Vorkämpfers, auch von Bergen und Kevin Mbabu hätten zweimal verwarnt werden können, FCZ-Trainer Ludovic Magnin lebt und leidet an der Seitenlinie gesten- und wortreich mit.
Nach dem Spiel ist er verärgert und möchte sich aus Selbstschutz nicht äussern zu den heiklen Szenen. Und natürlich sind auch die YB-Vertreter nach der lebhaften Veranstaltung aufgewühlt. Coach Gerardo Seoane aber zieht ein versöhnliches Fazit: «Es gab viele strittige Situationen. Letztlich war dieses Spiel beste Werbung für den Schweizer Fussball. Und das Ergebnis ist sicher gerecht.»
Berner Verletzungspech
Der Abend beginnt für die Young Boys mit Rückschlägen. Sie verlängern die Nationalmannschaftspause kurzerhand um ein paar Minuten, ihre Defensivabteilung ist vorerst unsortiert.
Nach sieben Minuten bereiten Von Bergen und Sandro Lauper, die zentralen Abwehrspieler, an der Mittellinie mit ungeschicktem Verhalten die Grosschance für Stephen Odey vor, die der FCZ-Stürmer nach langem Lauf übers halbe Feld ausnutzt. Nur kurze Zeit später hinterlässt erneut Lauper keinen vorteilhaften Eindruck, Benjamin Kololli enteilt Mbabu, der jenen streng gepfiffenen Foulelfmeter verursacht, den Kololli verwertet. 2:0 führt Zürich nach 10 Minuten, und der Fehlstart des souveränen Leaders wird durch die verletzungsbedingte Auswechslung von David von Ballmoos (Gehirnerschütterung und Nasenbeinbruch) komplettiert, nachdem der YB-Torhüter und FCZ-Verteidiger Andreas Maxsö heftig mit den Köpfen zusammenprallen.
Und so sind die Young Boys nach intensiver, wilder Begegnung stolz auf ihre Mentalität. Steve von Bergen lobt Charakter und Kampfgeist seines Teams und findet, am Ende hätte YB gar gewinnen müssen: «Wir hatten genügend Möglichkeiten.» Der Captain zeigt wenig Verständnis für die zwei FCZ-Elfmeter, während Zürichs Kevin Rüegg sagt, er habe sich in der Aktion, die zum Penalty für die Gäste führte, nur mit den Händen schützen wollen. Europa-League-Teilnehmer FCZ (am Donnerstag gegen Bayer Leverkusen) und Champions-League-Teilnehmer YB (am Dienstag gegen Valencia) teilen nicht nur die Punkte, es einte sie auch das Unverständnis.
Zürich - Young Boys 3:3 (2:0)
12'663 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 7. Odey (Hekuran Kryeziu) 1:0. 10. Kololli (Foulpenalty) 2:0. 56. Hoarau (Handspenalty) 2:1. 58. Rodriguez (Foulpenalty) 3:1. 64. Moumi Ngamaleu (Assalé) 3:2. 69. Hoarau (Assalé) 3:3.
Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Rodriguez (68. Khelifi), Marchesano (74. Ceesay), Kololli (87 Winter); Odey.
Young Boys: Von Ballmoos (20. Wölfli); Mbabu, Lauper, Von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (75. Fassnacht), Sow, Sanogo, Sulejmani (87. Nsame); Assalé, Hoarau.
Bemerkungen: Zürich ohne Palsson, Aliu, Kempter, Rohner und Omeragic (alle verletzt). Young Boys ohne Wüthrich und Lotomba (beide verletzt). Von Ballmoos verletzt ausgeschieden (Hirnerschütterung nach Zusammenstoss). 33. Pfostenschuss Hoarau. Verwarnungen: 37. Rüegg (Foul), 40. Sow (Foul), 46. Odey (Foul), 61. Sanogo (Foul), 61. Wölfli (Reklamieren), 61. Pa Modou (Reklamieren), 73. Hekuran Kryeziu (Foul), 91. Von Bergen (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28294392
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