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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 11:54 
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FC Thuns Sorgix auf der Jagd nach dem erneuten Derbysieg

Dejan Sorgic ist der Asterix von Thun – vor dem Spitzenspiel gegen Liga-Dominator YB verrät der Stürmer das Erfolgsrezept.

Während im Jahr 2018 die ganze Fussball-Schweiz von YB dominiert wird, leistet ein kleines Dorf am Fusse der Alpen weiterhin Widerstand. Was in den Asterix-Comics die Gallier sind, ist in der Super League der FC Thun.

Am Samstag nimmt das grosse YB einen neuerlichen Anlauf, die Stockhorn Arena einzunehmen. Der Underdog hat sich aber geschworen, den übermächtigen Hauptstadtklub erneut zu ärgern. «Wir haben YB schon vergangenes Jahr die erste Niederlage zugefügt und wollen das jetzt wiederholen», sagt Dejan Sorgic selbstbewusst.

Der 1,77 m kleine Angreifer übernimmt im gallischen Dorf die Rolle des Asterix. Dank seiner Schnelligkeit und Cleverness erzielte Sorgic schon fünf Saisontore. Der 29-Jährige führt damit nicht nur die Torschützenliste an, er hat sich in seiner dritten Saison in Thun zu einer echten Leaderfigur entwickelt.

«Wenn ich Asterix bin, dann ist unser Captain Dennis Hediger Obelix», sagt Sorgic und lacht. Gut möglich, dass das Thuner Kraftpaket analog zu Obelix in jungen Jahren in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen ist. Die Mixtur, welche den Galliern im Comic übermenschliche Kräfte verleiht, wird von Druide Miraculix hergestellt.

Die Ingredienzien des Zaubertranks

In Thun teilen sich diese Rolle Sportchef Andres Gerber und Trainer Marc Schneider. Nur sie kennen die genaue Erfolgsrezeptur, doch Asterix – alias Sorgic – verrät ausgerechnet vor dem Aufeinandertreffen mit YB – «den Römern» – einige der Ingredienzien.

Man nehme: den Stockhorn-Arena Kessel. Eine grosse Portion familiäres Umfeld. Einige Jungspieler oder Talente aus unteren Ligen, die ihre Leistung hier besonders entfalten, weil sie in der Sonne Thuns langsam reifen können. Dazu ein paar ältere Haudegen, die wissen, wie das Geschäft funktioniert.

Eine Prise Ballbesitzfussball mit schnellem Umschaltspiel, etwas Pressing, Teamgeist und abwechslungsreiche Trainings, durch die jede Zutat ihre volle Leistung bringt. Entferne jegliche Art von künstlichem Druck. Und fertig ist der Zaubertrank, mit dem das Team mit dem zweitkleinsten Stadion und achtwertvollsten Kader der Liga, zum ersten Verfolger des Meisters aus Bern wurde.

Die Finanzlage hat sich stabilisiert

Eine weitere wichtige Zutat nennt Sorgic nicht. Doch auch die bessere finanzielle Lage hat grossen Anteil am Thuner Erfolg in dieser Saison. Noch vor zwei Jahren stand das Schicksal des gallischen Dorfes auf Messers Schneide. Zwei Millionen fehlten im Winter 2016/17. Eine Spendenaktion brachte 1,5 Millionen ein. «Ohne dieses Geld gäbe es den FC Thun nicht mehr», sagte Präsident Markus Lüthi vor einem Jahr.

Heute sind die Berner Oberländer ihre finanziellen Sorgen zwar nicht gänzlich los. Der Fokus kann aber vermehrt auf das Sportliche gelegt werden. Mehr Fernseh- und Uefa-Gelder führten dazu, dass Thun im Sommer nur einen Leistungsträger, statt wie so oft in der Vergangenheit die halbe Mannschaft verkaufen musste. Sandro Lauper ging nach Bern. Mit dem aus Wil gekommenen Basil Stillhart füllt einer der guten Transfers aus der Challenge League diese Lücke bereits nahtlos aus.

«Die Eingespieltheit ist ein grosser Pluspunkt für uns. Wir verstehen uns auf und neben dem Platz super», sagt Sorgic. In seiner Freizeit ist er oft mit seinen Teamkollegen Chris Kablan und Matteo Tosetti zusammen. Statt Hinkelsteinsuche mit Idefix im Wald bevorzugt das Trio aber eher Café-Besuche in Thuns Innenstadt.

Vertragsverlängerung statt Flucht

Im Sommer hätte Sorgic das gallische Dorf verlassen können. Angebote aus Japan, der Türkei, Russland und Israel lagen auf dem Tisch seines Beraters. Doch Sorgic fühlt sich in Thun so wohl, dass er den Offerten keine Beachtung schenkt. Stattdessen verlängert er seinen Vertrag im Berner Oberland vorzeitig bis 2022.

«Unser Ziel ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Das haben wir schon vor der Saison so festgelegt», sagt Sorgic. Der Angreifer weiss aber auch: Platz 2 zu verteidigen, ist bei der engen Tabellensituation schwieriger, als ihn zu erobern. Zwischen Thun und dem Letzten Sion liegen nur acht Punkte. Thun hat damit mehr Rückstand auf YB als Vorsprung auf den Abstiegsplatz.

Mit einem Tor gegen den verlustpunktlosen Meister will Sorgic dafür sorgen, dass der Zehn-Punkte-Abstand nach oben kleiner wird. Bislang hat er in dieser Saison noch nie zweimal am Stück nicht getroffen. Weil Sorgic am Dienstag beim 2:0-Sieg gegen GC ohne Tor blieb, müsste er gemäss Serie am Samstagabend wieder skoren.

«Spitzenspiel tönt gut»

«Ein Derbytor wäre natürlich schön, aber noch schöner wäre, wenn wir gewinnen», sagt der Serbe. Die Ungeschlagenheit der Berner und das Derby sind Extramotivation für das kleine Thun. «Spitzenspiel. Das tönt doch gut. Wir wollen YB aber vor allem Punkte abknöpfen», sagt Sorgic.

So wie sich bei Asterix und Obelix jeder freut, wenn die Gallier die Römer verprügeln, hofft die ganze Fussballschweiz, dass Thun mit YB ähnlich rigoros zur Sache geht. Bislang konnte der Underdog seine Erfolge aufgrund der englischen Woche noch gar nicht richtig feiern.

Sollte das kleine Dorf aber tatsächlich Dominator YB besiegen, hätte sich der FC Thun ein Wildschwein-Gelage nach gallischer Art absolut verdient. Dann könnten Sorgix, Hedigerix, Lüthix, Gerberix, Schneiderix, Tosettix, Kablanix, Stillhartix und wie sie alle heissen endlich gemeinsam feiern.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133517871

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 12:08 
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----------------von ballmoos--------------------
schick------lauper-------von bergen-------benito
fassnacht-----bertone-----sanogo------ngamaleu
---------------assalé-------nsamé--------------

fc thun - yb 1:2

assalé, nsamé

9'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 15:05 
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Berner Derby in der 9. Runde

Stellt Thun dem Meister wieder ein Bein?

Der Tabellenzweite Thun empfängt am Samstag den souveränen Leader YB. Drei Fakten nähren die Hoffnungen der Oberländer.

Thun ist vor der Direktbegegnung vom Samstag erster Verfolger von YB. Sofern der Begriff «Verfolger» Sinn macht bei 10 Punkten Rückstand nach nur 8 Spielen. Was also sollte Thun zuversichtlich stimmen?

Die Berner Oberländer könnten sich daran aufrichten, zuhause 2018/19 noch ungeschlagen (3 Siege/1 Remis) zu sein.

- Nur: YB hat in der Liga noch nicht einmal Verlustpunkte.

Dejan Sorgic (5 Tore) und Nicola Sutter (3) treffen zuverlässig, mögen die Thuner anfügen.

- Nur: 5 Treffer erzielt haben bei YB sowohl Guillaume Hoarau wie Christian Fassnacht, deren 3 Miralem Sulejmani und auch Jean-Pierre Nsame.

Was also sollte Thun zuversichtlich stimmen?

1. Zeitpunkt des Derbys

Vielleicht ist mancher YB-Akteur gedanklich schon beim nächsten Dienstag. Dann steht das Champions-League-Spiel bei Juventus an. Und die Sperre von Cristiano Ronaldo nährt die Berner Hoffnungen auf Punkte.

2. Bilanz der Vorsaison

2017/18 war Thun quasi der Angstgegner des Meisters. Beide Derbys der Hinrunde gewannen die Oberländer – und in der Rückrunde kam ein Remis hinzu.

3. Gesetz der Serie

In 8 Runden hat YB 8 Siege realisiert. Doch jede Serie reisst einmal. In der Vorsaison verlor der Meister schon nach vier Partien erstmals. Dann blieb er 6 Mal ungeschlagen, und in der Folge vermied YB 5 Mal de suite eine Niederlage.

Zugegeben, die Sache hat einen Haken: YB reihte nach der genannten Abfolge nämlich anfangs 2018 sagenhafte 16 Liga-Spiele ohne Niederlage aneinander. Und tatsächlich bleibt wegen der eklatanten Dominanz des Meisters in diesem Kalenderjahr den Gegnern fast nur übrig, sich an Strohhalme zu klammern.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... r-ein-bein

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 15:39 
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Sein Papa ist René, sein Onkel Alain

Schiesst Nicola Sutter heute die Young Boys ab?

Mit 16 hätte er den Traum vom Fussballprofi eigentlich aufgegeben. Jetzt rockt Nicola Sutter (23) mit Thun die Liga. Schiesst er heute auch YB ab?

Wenns läuft, läufts. Dann wird man sogar zum Torschützen, wenn man am Boden liegt – wie zuletzt Nicola Sutter gegen GC. «Da muss man auch erst mal liegen», sagt Sutter und lacht. «Im Ernst: Bei diesem Tor war schon extrem viel Glück dabei.»

Thun ist im Hoch und mit ihm sein Innenverteidiger. Mit drei Toren ist der 23-Jährige der treffsicherste Verteidiger der Super League. «Dabei bin ich eigentlich gar nicht torgefährlich.» Sportchef Andres Gerber schwärmt: «Er ist technisch stark, nie hektisch und findet eigentlich immer eine Lösung. Jetzt hat er zudem Rhythmus und Selbstvertrauen getankt, das merkt man.»

Neben dem Platz sei Sutter ein «Gmögiger», so Gerber, «ein typischer Berner eben, er ist gemütlich und anständig, und er redet langsam.» Nicola sei seinem Vater sehr ähnlich, sagt Gerber, «am Anfang wollte ich ihm immer ‹Tschou René› sagen.»
René Sutter. Zweifacher Schweizer Meister. Zweifacher Nati-Spieler. Gerber hat noch mit Papi Sutter zusammengespielt. «René war technisch auch sehr stark, sehr ballsicher und kein ‹ Plagöri › . Einzig im Kopfballspiel ist Nicola stärker.»

Der bekannteste der Fussballer-Familie Sutter ist jedoch Renés Bruder Alain. Nati-Star, Bayern-Spieler, TV-Nati-Experte, nun Sportchef in St. Gallen. Nicola kam 1995 auf die Welt, ein Jahr nachdem Alain an der WM in den USA Furore gemacht hatte.

«Ich erfuhr erst später, dass Alain und mein Vater erfolgreiche Spieler waren», sagt Nicola. Nun ist er auf den Spuren von Vater und Onkel, hat sich als Stammspieler in der Super League etabliert. Das war nicht immer so. Mit 16 sagte man ihm, dass es für den YB-Nachwuchs nicht reiche. «Sie sagten, ich sei zu leichtgewichtig, zu wenig zweikampfstark. Klar war ich enttäuscht.»

Durchbruch mit Schneider

Der Teenager geht zum FC Dürrenast, spielt in der 3. Liga. «Ich habe nur gschuttet, dachte nicht mehr an eine Karriere.» Sein Vater habe ihn immer unterstützt, jedoch nie gepusht. «War ich zufrieden, war er es auch. Da gibt es andere Väter.» Später spielt er 2. Liga interregional, danach U21 bei Thun. Anfang 2014 debütiert er in der Super League, der Durchbruch bleibt aber aus.

Im Sommer 2016 folgt die Ausleihe zum FC Winterthur. Dort sitzt er auf der Bank. «Ich dachte: Zum Glück hast du die Lehre als Elektro-Installateur abgeschlossen.» Dann die Wende im März 2017: Thun holt ihn zurück, unter Trainer Marc Schneider setzt er sich schliesslich durch.

Nun der Spitzenkampf gegen YB. Rache-Gefühle? «Nein. Das waren andere Trainer damals, ich bin nicht nachtragend.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17327.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 15:49 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:45 
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Makelloses Quartal

YB gewinnt den Super-League-Spitzenkampf in Thun

- Die Young Boys gewinnen auswärts in Thun mit 4:1.
- Damit bleibt Meister YB im gesamten ersten Saisonviertel ohne Verlustpunkte.
- Im Parallelspiel entscheidet Tranquillo Barnetta die Partie zwischen St. Gallen und GC (2:1).

Dass Thun gegen YB nach 8 Super-League-Runden der Kampf zwischen souveränem Leader und dessen Verfolger ist, hätte vor der Saison wohl kaum jemand erwartet. Dass die Young Boys vorne mitmischen werden, war zwar zu erwarten, die Thuner jedoch überraschten in der bisherigen Spielzeit mit starken Leistungen.

Sturmspitze Jean-Pierre Nsamé eröffnete das Skore nach 10 Minuten mit dem 1:0 für YB, nachdem er von Miralem Sulejmani wunderschön angespielt wurde. Thun liess sich dadurch nicht aus der Fassung bringen: In ähnlicher Manier glich Marvin Spielmann mittels Volley die Partie 7 Minuten später aus.

Sulejmanis Show

Nach einer Stunde waren wieder die Stadtberner dran. Sulejmani lief mit dem Ball in den Strafraum, wo er von Nicola Sutter das Bein gestellt bekam. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sulejmani gleich selbst.

In der 2. Halbzeit hatte Thun mehr Mühe mitzuhalten. Schliesslich wurde Michel Aebischer nach einem Eckball alleine gelassen und konnte, durch einen Flachpass angespielt, für YB einnetzen (61.). Die endgültige Entscheidung gelang Roger Assalé in der 83. Spielminute, nachdem er Chris Kablan bei einem Konter vernaschte. Der 9. YB-Sieg im 9. Ligaspiel war Tatsache.

Nur noch YB hat's in den eigenen Händen

Damit ist nach dem ersten Saisonviertel bereits klar: Keine Mannschaft, ausser YB, kann noch aus eigener Kraft Meister werden. Der FC Zürich kann am Sonntag den Rückstand auf den Leader auf 10 Punkte verkleinern, in den 3 ausstehenden Direktduellen könnten die Zürcher jedoch nur maximal 9 Punkte gutmachen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... pf-in-thun

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:47 
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Die Young Boys gewinnen auch das neunte Saisonspiel

YB demonstriert in der Super League seine Dominanz ein weiteres Mal. Das Berner Derby gegen Thun gewinnt das Team von Gerardo Seoane auswärts 4:1.

Viel eindrücklicher hätten die Young Boys ihre Vormachtstellung in der Schweizer Meisterschaft nicht unterstreichen können. In den letzten sieben Tagen setzten sich die Berner gegen Basel, St. Gallen und Thun, drei Mannschaften aus den Top 3, durch. Am Samstagabend in Thun taten sie es mit einer umgestellten Mannschaft. Neben den verletzten Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlten in der Startformation auch der Abwehrchef Steve von Bergen, der Routinier Loris Benito und die beiden besten Torschützen, Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht.

Gerardo Seoane gab einigen Leistungsträgern eine Verschnaufpause, schliesslich geht es für YB mit englischen Wochen weiter. Am Dienstag steht das Champions-League-Spiel in Turin an. Und weil in Thun eigentlich alles planmässig aufging, konnte der Trainer im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar seine ersten zwei Torschützen noch auswechseln und etwas schonen.

Miralem Sulejmani war einer, der sich den vorzeitigen Feierabend verdient hatte. Der Serbe war entscheidend dafür, dass für YB das Gastspiel in Thun letztlich reibungslos verlief. Er leitete nach zehn Minuten das 1:0 von Jean-Pierre Nsame mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und erzielte nach einer halben Stunde das 2:1 mittels Penalty, den er zuvor selber provoziert hatte. Das 3:1 erzielte Michael Aebischer nach einer guten Stunde und einem kurz ausgeführten Eckball. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Roger Assalé in der 83. Minute.

Im Spiel des FC Thun schlichen sich zu viele Fehler. Auch liess die Effizienz zu sehr zu wünschen übrig, um dem Kantonsrivalen über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Phasenweise war zu sehen, weshalb die Oberländer zuletzt fünf Partien ungeschlagen geblieben waren, etwa in der 18. Minute, als eine schnörkellose Aktion zum 1:1 führte. Ein Einwurf, ein Pass von Dennis Hediger und ein Volley von Marvin Spielmann setzten YBs Abwehr schachmatt.

Ansonsten machte die Verteidigung der Young Boys ihre Sache gut, was hervorzuheben ist, weil sie in einer speziellen Konstellation auftrat, mit Schick, Lauper, Camara und Garcia. Keiner aus diesem Quartett gehört zur eigentlichen Stammformation. Die Breite des Berner Kaders ist einer der Gründe für das perfekte erste Quartal. Vor YB gelangen nur dem FC Basel (dreimal) neun Siege zum Saisonstart. Die Rekordmarke der Basler aus dem Jahr 2003 liegt bei 13 Siegen in Folge.
Telegramm:

Thun - Young Boys 1:4 (1:2). - 9021 Zuschauer. - Schiedsrichter: Klossner. - Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann (76. Schwizer); Ferreira (62. Hunziker).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (80. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).

Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Facchinetti, Joss und Righetti (alle verletzt). Young Boys ohne Sow, Mbabu, Lotomba, Wüthrich und Teixeira (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 54. Glarner. 81. Sanogo (beide Foul).


https://www.nzz.ch/sport/die-young-boys ... ld.1424316

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:48 
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Meister weiterhin makellos

Mbabu-Schock trübt YB-Freude

Leader YB bleibt eine Klasse für sich. Der Meister gewinnt auch gegen den Tabellenzweiten Thun klar, dabei glänzt einmal mehr die unglaubliche YB-Offensive. Die Stimmung wird bei den Bernern aber getrübt, am Samstag wird klar, dass Mbabu in der Champions League gegen Juventus fehlen wird.

Das Spiel: YB-Trainer Seoane schont vor dem Champions-League-Hit gegen Juve gleich fünf Stammkräfte: Von Bergen, Fassnacht, Assalé, Benito und Hoarau stehen alle nicht in der Startaufstellung. Doch auch der zweite Anzug sitzt. Der Meister gewinnt am Ende diskussionslos.

Die Thuner wehren sich 45 Minuten lange gut gegen den grossen Kontrahenten aus der Bundeshauptstadt. Vorallem Spielmann kann immer wieder Nadelstiche setzen. Ein schwacher Sutter in der Thun-Verteidigung und ein brillanter Sulejmani im YB-Angriff sorgen aber für zwei Tore des Meisters vor dem Pausenpfiff. Nach dem Pausentee flacht der Spitzenkampf ab, der Meister dreht nochmals kurz auf und macht den Deckel drauf. Thun wirkt nach der englischen Woche müde. So holt sich YB im Berner Oberland den neunten Sieg im neunten Spiel. Wahnsinn diese Bilanz! Am Schluss fällt das Resultat ein wenig zu hoch aus, aber wer kann diese YB-Tormaschinerie (32 Tore in 9 Spielen) in der Schweiz schon stoppen?

Die Tore
0:1, 10. Minute | Jean-Pierre Nsame | Zuckerpass von Sulejmani. Der Serbe lässt seine Klasse aufblitzen und bedient Nsame wunderbar. Thuns Sutter kommt ein wenig zu spät in den Zweikampf, Nsame verwandelt eiskalt ins lange Eck.

1:1, 18. Minute | Marvin Spielmann | Wunderbar herausgespielt der Berner Oberländer! Captain Hediger flankt in den Strafraum. Spielmann kommt mit viel Tempo und nimmt den Ball direkt. Technisch einwandfrei.

1:2, 30. Minute | Miralem Sulejmani | Sutter geht gegen Sulejmani im Strafraum total ungestüm in den Zweikampf. Der Gefoulte legt sich den Ball gleich selbst, trotz fliegenden Gegenständen aus dem Heim-Sektor verwandelt der Serbe wahnsinnig cool.

1:3, 61. Minute | Michel Aebischer | Frech machts der YB-Youngster! Eine Ecke wird flach nach hinten gespielt, Aebischer ist ungedeckt und trifft. Die Thuner Defensive inklusive Keeper Faivre sieht alt aus.

1:4, 83. Minute | Roger Assalé | Der YB-Knipser kommt mit Tempo über rechts. Er schiebt Stillhart frech einen Tunnel und lässt auch Faivre im Thun-Kasten keine Chance. Weltklasse.

Der Beste: Miralem Sulejmani. Beim ersten YB-Tor spielt er einen genialen Pass, danach holt er den Penalty raus und versenkt gleich selbst.

Der Schlechteste: Nicola Sutter. Der Thuner Innenverteidiger sieht bei den ersten beiden Gegentoren schlecht aus.

Das gab zu reden: Einziger Wermutstropfen für alle YB-Fans. Kevin Mbabu kann am Dienstag gegen Juventus Turin in der Champions-League nicht spielen. Der Aussenverteidiger hat am Samstag zwar zu trainieren versucht, muss die Übung abbrechen. «Es geht nicht. Ich habe immer noch Schmerzen und muss schweren Herzen am Dienstag zuschauen.»

So gehts weiter: Der FC Thun empfängt am 3. Oktober (Sonntag) den FC Zürich in der Stockhorn Arena. Für YB gehts bereits am Dienstag (18:55 Uhr) in der Königsklasse weiter. Der Meister muss bei Juventus Turin antraben.

*********************

Thun – YB 1:4 (1:2)
Arena Thun – 9021 Fans – SR: Klossner

Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1, 18. Spielmann (Hediger) 1:1, 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2, 61. Aebischer (Schick) 1:3, 83. Assalé (Ngamaleu) 1:4.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann; Ferreira.
YB: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Ngamaleu, Aebischer, Sulejmani; Nsame.

Bemerkungen:
Thun ohne Costanzo, Joss, Righetti, Karlen, Facchinetti, Sorgic (verletzt).
YB ohne Lotomba, Mbabu, Sow, Teixeira, Wüthrich (verletzt).

Gelbe Karten: 34.Lauper, 54. Glarner, 81. Sanogo (Foulspiel), 38. Nsame (Ball wegschlagen).

Einwechslungen:
Thun: Fatkic (49.für Sutter). Hunziker (63.für Ferreira). Schwizer (76.für Spielmann).

YB: Hoarau (68. für Nsame), Assalé (68. für Aebischer), Fassnacht (80. für Sulejmani)


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17925.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:50 
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YB lässt sich auch von Angstgegner Thun nicht stoppen

Die Young Boys gewinnen auch das neunte Spiel in der Super League und bringen damit das erste Saisonviertel makellos hinter sich. Der Meister setzt sich beim ersten Verfolger Thun mit 4:1 durch.

Viel eindrücklicher hätten die Young Boys ihre Vormachtstellung in der Schweizer Meisterschaft nicht unterstreichen können. In den letzten sieben Tagen setzten sich die Berner gegen Basel, St. Gallen und Thun, drei Mannschaften aus den Top 3, durch. Am Samstagabend in Thun taten sie es mit einer umgestellten Mannschaft. Neben den verletzten Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlten in der Startformation auch Abwehrchef Steve von Bergen, Routinier Loris Benito und die beiden besten Torschützen, Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht.

Gerardo Seoane gab einigen Leistungsträgern eine Verschnaufpause, schliesslich geht es für YB mit englischen Wochen weiter. Am Dienstag steht das Champions-League-Spiel in Turin an. Und weil in Thun eigentlich alles planmässig aufging, konnte der Trainer im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar seine ersten zwei Torschützen noch auswechseln und etwas schonen.

Miralem Sulejmani war einer, der sich den vorzeitigen Feierabend verdient hatte. Der Serbe war entscheidend dafür, dass für YB das Gastspiel in Thun letztlich reibungslos verlief. Er leitete nach zehn Minuten das 1:0 von Jean-Pierre Nsame mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und erzielte nach einer halben Stunde das 2:1 mittels Penalty, den er zuvor selber provoziert hatte. Das 3:1 erzielte Michael Aebischer nach einer guten Stunde und einem kurz ausgeführten Eckball. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Roger Assalé in der 83. Minute.

Im Spiel des FC Thun schlichen sich zu viele Fehler ein und liess die Effizienz zu sehr zu wünschen übrig, um dem Kantonsrivalen über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Phasenweise war zu sehen, weshalb die Oberländer zuletzt fünf Partien ungeschlagen geblieben waren, etwa in der 18. Minute, als eine schnörkellose Aktion zum 1:1 führte. Ein Einwurf, ein Pass von Dennis Hediger und ein Volley von Marvin Spielmann setzten YBs Abwehr schachmatt.

Ansonsten machte die Verteidigung der Young Boys ihre Sache gut, was hervorzuheben ist, weil sie in einer speziellen Konstellation auftrat, mit Schick, Lauper, Camara und Garcia. Keiner aus diesem Quartett gehört zur eigentlichen Stammformation. Die Breite des Berner Kaders ist einer der Gründe für das perfekte erste Quartal. Vor YB gelangen nur dem FC Basel (dreimal) neun Siege zum Saisonstart. Die Rekordmarke der Basler aus dem Jahr 2003 liegt bei 13 Siegen in Folge.
Telegramm und Rangliste:

Thun - Young Boys 1:4 (1:2)

9021 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann (76. Schwizer); Ferreira (62. Hunziker).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (80. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).

Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Facchinetti, Joss und Righetti (alle verletzt). Young Boys ohne Sow, Mbabu, Lotomba, Wüthrich und Teixeira (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 54. Glarner. 81. Sanogo (beide Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133522858

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 Beitrag Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:51 
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YB eilt zum neunten Sieg

Der FC Thun muss sich dem grossen Bruder geschlagen geben: Leader YB gewinnt in der Stockhorn Arena 4:1. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.

YB lässt sich auch von Angstgegner Thun nicht stoppen

Die Young Boys demonstrieren in der Super League ihre Dominanz ein weiteres Mal. Gegen Thun, den Angstgegner der letzten Saison, gewinnt YB auswärts 4:1.

Nach dem 7:1-Sieg über Basel zementierte YB auch gegen Thun seinen aktuellen Status als Primus der Super League. Zwar präsentierten sich die Berner Oberländer im Derby gegen das Team von Gerardo Seoane lange als ebenbürtiger Gegner, dass sich der Meister davon allerdings nicht beunruhigen liess und trotz zwischenzeitlichem Rückschlag seinen Gameplan durchzog, zeigt die Reife des Titelverteidigers. Jean-Pierre Nsame brachte die Young Boys früh auf Kurs. In der 10. Minute besorgte er mit seinem vierten Saisontreffer die frühe Führung. In der Folge kam allerdings Thun besser auf und fand durch den Treffer von Marvin Spielmann (18.) zurück ins Spiel. Auch nachdem Miralem Sulejmani den Favoriten nach einer knappen halben Stunde erneut in Führung brachte, der Serbe verwandelte einen Foulpenalty, den er zuvor selber herausgeholt hatte, steckte Thun nicht auf.

Statt sich in der Folge von den wilden Thunern in einen Schlagabtausch verwickeln zu lassen, zeigte sich YB geduldig. Und belohnte sich für die Ruhe mit der Entscheidung. Michel Aebischer (61.) und Roger Assalé besorgten die weiteren Tore zum letztlich ungefährdeten Sieg.


https://www.bernerzeitung.ch/front-ober ... y/18695905

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