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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 23:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.09.2018  Zitat: Juventus bereit für Spitzenkampf
Die «alte Dame» gewinnt gegen Blerim Dzemailis Bologna überlegen mit 2:0. Valencia spielt gegen Celta Vigo 1:1.
Juventus - Bologna 2:0 (2:0)
Der nächste YB-Gegner in der Champions League, Juventus Turin, kommt gegen Bologna im Schongang zu einem 2:0-Erfolg. Gegen das Team des Schweizers Blerim Dzemaili erzielten Paulo Dybala und Blaise Matuidi die Tore. Dzemaili spielte mit der Captainbinde durch.
Die Turiner haben somit nach 6 Spielen in der Serie A 6 Siege auf dem Konto. Am Wochenende folgt der italienische Spitzenkampf gegen die SSC Napoli, ehe am Dienstag die Berner Young Boys empfangen werden.
Valencia - Celta Vigo 1:1 (1:0)
Valencia reicht es gegen Celta Vigo nach einer 1:0-Führung nur zu einem Unentschieden. Die schlecht in die Saison gestarteten Ostspanier (Platz 15 vor diesem Spieltag) konnten damit keinen Befreiungsschlag landen. Valencias Michy Batshuayi und Iago Aspas erzielten die Tore.
Der 3. CL-Gegner von YB, Manchester United, spielte am Dienstag und unterlag im Ligacup gegen einen Zweitligisten. https://www.srf.ch/sport/fussball/inter ... itzenkampf
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2018, 18:58 |
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27.09.2018  Zitat: Nach fragwürdigem Platzverweis
Ronaldo muss in der CL nur gegen YB aussetzen
Die Uefa hat im Nachgang der fragwürdigen Roten Karte gegen Cristiano Ronaldo ein mildes Strafmass angewandt.
Cristiano Ronaldo ist mit einer einzigen Spielsperre davongekommen. Somit wird der Portugiese auf Stufe Königsklasse nur das kommende Heimspiel vom Dienstag gegen die Berner Young Boys verpassen.
Starspieler «CR7» erwischte einen denkbar schlechten Start in die CL-Kampagne 2018/19. Er flog in Valencia schon nach knapp einer halben Stunde vom Platz, weil er Abwehrspieler Jeison Murillo kurz in die Haare gegriffen hatte. Der Schiedsrichter hatte bei diesem Entscheid wenig Fingerspitzengefühl gezeigt. In Unterzahl kamen seine Teamkollegen dennoch zu einem 2:0-Sieg beim Primera-Division-Vertreter.
https://www.srf.ch/sport/fussball/nach- ... -aussetzen
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2018, 19:14 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Treffpunkt TurinFür das kommende Auswärtsspiel in Turin gibt es für die YB Fans folgenden Treffpunkt: Ab 15:00 Uhr im nördlichen Teil des Parco Valentino an der Corso Vittorio Emanuele II. Von dort aus werden um 16:00 Uhr die Busse zum Stadion fahren. Nach dem Spiel bringen die Busse euch wieder dorthin zurück. Der Bustransport ist gratis. Beachtet, dass die Einlassphase lange dauern könnte. Darum bitten wir sämtliche Fans, sich pünktlich beim Treffpunkt oder direkt beim Stadion einzufinden. Wir weisen darauf hin, dass die Parkplatzsituation beim Stadion schwierig ist. Wer also mit dem PW anreist, stellt diesen am besten im Stadtzentrum ab und fährt dann mit den Bussen zum Spiel. Sämtliche Infos findet ihr unter: https://www.bscyb.ch/news?nID=8086Gerne verweisen wir auch auf den Fanguide der Fanarbeit, welcher ebenfalls unter dem obigen Link zu finden ist.
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2018  Zitat: So sehen die schwarz-weissen Träume der Juve-Fans mit Cristiano Ronaldo aus
Juventus Turin, am Dienstag in der Champions League Gegner der Young Boys, ist mit Ronaldo definitiv zu einem Weltklub geworden.
Wenn sich Giuseppe Varrese in Zürich mit seinen Freunden ins Auto setzt und nach Turin fährt, um das geliebte Juve zu bewundern, kann er sich bereits auf den nächsten Sieg freuen. Seit die Bianconeri vor sieben Jahren das neue, 155 Millionen Euro teure, Stadion am Stadtrand bezogen haben und der Schweizer Aussenverteidiger Stephan Lichtsteiner das allererste Tor schoss, haben sie hier von 182 Pflichtspielen nur acht verloren. Sagenhaft.
Varrese (33) hat das Klub-Gen von seinem Vater geerbt, dessen vier Brüder auch allesamt für schwarz-weiss sind. Dass die Wurzeln der Familie nicht in Turin oder der Region Piemont liegen, sondern ganz im Süden Italiens, ist nicht aussergewöhnlich.
Dieser hat den Ruf, Juve-affin zu sein. Was auch damit zu tun hat, dass einst viele junge Männer den Mezzogiorno verliessen, um in der Autostadt Turin bei Fiat zu arbeiten. 12 Millionen Fans soll Juve in Italien haben, weltweit gar 200 Millionen.
«Wir haben das beste Stadion mit einem tollen Museum», schwärmt Varrese, der das Prunkstück auch schon seiner Familie gezeigt hat. Seine zwei Söhne, die – natürlich– bei YF/Juventus kicken, hat er längst mit dem Juve-Virus infiziert.
Ein Killer-Team
Und jetzt, wo Ronaldo tatsächlich im Allianz Stadium einläuft, sind alle noch ein bisschen stolzer und glücklicher. «Ich hätte nie geglaubt, dass einmal ein solcher Spieler zu uns kommt», sagt der Inhaber eines Kurierdienstes. «Jetzt wollen wir alles gewinnen!»
Das ist bis jetzt unter dem 51-jährigen Strategen und Motivationskünstler Massimiliano Allegri gut gelungen. Der Trainer schafft es für das bescheidene Gehalt von sieben Millionen Euro perfekt, die Sattheit auch nach sieben Meistertiteln in Serie zu bekämpfen: Sechs Spiele, sechs Siege in der Serie A, ein Spiel, ein Sieg in der Champions League.
Es mögen keine sympathischen Worte sein, die Aufbauer Miralem Pjanic braucht, aber sie bringen auf den Punkt, was Juve ausmacht: «Wir sind ein Killer-Team, eine Kriegsmaschine.» Das Kader, das einen Marktwert von 768 Millionen Dollar aufweist, vereinigt 227 Titel, wovon Ronaldo mit deren 30 und Mario Mandzukic mit 25 am meisten beisteuern.
Lichtsteiner, der einzige Schweizer, der sich bei Juve durchgesetzt hat, sagt: «Das klubeigene Stadion und die damit verbundenen Einkünfte, die Vereinsstruktur mit der Besitzerfamilie Agnelli sowie die operative Leitung sind für den Erfolg verantwortlich.» Soeben ist nahe des Stadiums das sündhaft teure Trainingszentrum und neue Headquarter J Village eingeweiht worden. Es zementiert die Anschauung: Juve steht symbolhaft für ein Italien, das funktioniert.
30 Millionen Gehalt
Mit der Verpflichtung von Ronaldo für 117 Millionen Euro haben die Turiner nicht nur Varrese überrascht. Obwohl sie gemäss dem Wirtschaftsprüfer Deloitte mit einem Jahresumsatz von 405 Millionen Euro unter den Top Ten der finanzstärksten Klubs figurieren und in der Champions-League-Saison 16/17 fette 130 Millionen einnahmen, hat die Welt doch gestaunt, dass der 33-jährige Ronaldo einen Vierjahresvertrag erhielt. Der ihm jährlich 30 Millionen Euro an Salär einbringt und Juventus das Paket «CR7» 370 Millionen Euro kosten wird.
Es mögen sich daher viele fragen, ob der Rekordmeister (34 Titel) eventuell übergeschnappt sei. Doch der 42-jährige Präsident und Fiat-Vorstand Andrea Agnelli hat erreicht, dass die Juve-Aktie um gegen 150 Prozent zugelegt und dem Klub einen Wertzuwachs von 700 Millionen Euro beschert hat. Eine Zeitung verglich Ronaldos Ankunft mit der Fusion zweier Konzerne. Der fünffache Weltfussballer ist mit 141 Millionen Followern auf Instagram eine Werbeikone ohnegleichen.
Wer im Allianz Stadium durchs Museum spaziert, wird an Juve-Cracks wie Sivori, Platini, Baggio, Zidane, Zoff, Scirea, Tardellli, Buffon und Del Piero erinnert. Letzterer ist mit 705 Einsätzen Rekordspieler. Dem Besucher genügt aber ein einziges Bild, um zu erahnen, was Ronaldo bewirkt: Eine Familie steht vor einer Vitrine, der Vater und die drei Söhne tragen ein RonaldoTrikot mit der Nr. 7. Viermal 139,45 Euro...
Verbindungen zur Mafia
Selbstverständlich werden hier die dunklen Seiten der Klubhistorie nicht ausgewalzt. Aber diese gibt es schon auch: Etwa den Manipulationsskandal 2006 mit dem Zwangsabstieg in die Serie B und die Dopingaffäre in den 1990er-Jahren. Und berichtet wird auch immer wieder darüber, dass sich der Klub in Geiselhaft eines kriminellen Teils seiner Anhängerschaft befinde.
Mit Verbindungen zur Mafia. Wie sehr die Drughi, die Juve-Ultras, mit ihren kriminellen Aktivitäten wie illegalem Ticketverkauf, Drogenhandel und Banküberfällen dem Verein schaden, ist eine offene Frage.
Die Fans aber kümmert das nicht gross. Und die unzähligen Touristen, die in diesen prächtigen Herbsttagen die Stadt Turin mit den 900 000 Einwohnern zur Millionenstadt machen, schon gar nicht. Sie bewundern die beeindruckende Architektur der Barockbauten, nehmen aber kaum etwas vom Mythos «Juve» wahr. In einer Stadt, die ohnehin eher mit dem Lokalrivalen FC Turin sympathisiert.
Draussen beim Allianz Stadium jedoch ist alles anders. Als am Mittwoch der FC Bologna zu einem gewöhnlichen Serie-A-Spiel erscheint, ist die Juve-Gemeinde völlig aus dem Häuschen. Nur schon die Ankunft des eskortierten Mannschaftsbusses ist ein Ereignis. Die Tifosi füllen sich auf den kilometerlangen Fressmeilen die Bäuche – welch ein Umsatz! – , stürmen die Fan-Shops – was für ein Geschäft! – und freuen sich auf den Sieg. Es wird ein 2:0.
Es sind gute Tage für Juve. Am Samstag erscheint Napoli zum Spitzenspiel. Varrese hat vergeblich versucht, ein Ticket zu ergattern. Das volle Stadion mit 41 000 Fans aus allen Ecken Italiens und Europas wird vibrieren. Dass am Dienstag Königsklasse ist und YB kommt, ist noch kein Thema. Zumal Ronaldo dann gesperrt fehlen wird. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133519806
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 22:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2018  Zitat: Juve-Stürmer Mandzukic schiesst Napoli ab
Juventus Turin lässt sich im Spitzenkampf der Serie A von Napoli nicht stoppen und gewinnt nach Rückstand 3:1. Die Roma schlägt Lazio im Römer Derby.
Acht Spiele, acht Siege. So liest sich die Pflichtspiel-Bilanz von Juventus Turin in dieser Saison. Auch die SSC Napoli war im Spitzenkampf der 7. Runde der Serie A nicht in der Lage, die gut geölte Maschinerie der Norditaliener zum Stottern zu bringen. Dabei glückte den Neapolitanern ein Start nach Mass. Dries Mertens wusste nach 10 Minuten aus einem Fehler im Aufbauspiel der Turiner Profit zu schlagen.
Massimiliano Allegris Starensemble benötigte eine Viertelstunde, um sich vom Rückschlag zu erholen. Cristiano Ronaldo liess seinen Gegenspieler am linken Flügel mit einer Finte stehen und fand mit seiner Flanke den Kopf des Kroaten Mario Mandzukic, der sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen liess.
Ronaldo mit drei Assists
Ein zweites Mal führte das Zusammenspiel von Ronaldo und Mandzukic fünf Minuten nach der Pause zum Erfolg. Ein Abschluss des 33-jährigen Portugiesen prallte vom Pfosten zurück ins Feld, Mandzukic staubte ab.
Anstelle eines in Bern erhofften moralischen Knacks tankte der Champions-League-Gruppengegner der Young Boys vom Dienstag weiteres Selbstvertrauen. Dass am Dienstag mit Ronaldo, der auch Juves dritten Treffer vorbereitete, der beste Turiner des Spitzenkampf nach seiner Roten Karte in der Königsklasse fehlen wird, dürfte bei YB die Hoffnungen auf einen Punktgewinn in Turin nur wenig nach oben schrauben.
Roma siegt gegen Stadtrivale Lazio
Die AS Roma setzt ihre Aufwärtstendenz mit einem Prestigesieg fort. Dank dem 3:1 im Derby gegen Lazio rückten die Giallorossi bis auf einen Punkt zum Stadtrivalen auf. Die entscheidende Szene spielte sich 20 Minuten vor Schluss ab, als Aleksandar Kolarov mit Unterstützung der schlecht postierten gegnerischen Mauer einen Freistoss aus 17 Metern direkt zum 2:1 verwandelte. Der serbische Aussenverteidiger hatte schon drei Tage zuvor beim 4:0 gegen Frosinone getroffen.
Auf Lorenzo Pellegrinis 1:0 kurz vor der Pause konnte Lazio mit dem Ausgleich durch Ciro Immobile nach einem Ballverlust von Federico Fazio als letzter Mann noch reagieren. Die zweite Führung brachte die AS Roma dann über die Zeit. Mit einem Kopfballtor zum Schlussresultat bügelte Fazio seinen Schnitzer in der 86. Minute noch aus.
Für Lazio resultierte nach zuletzt fünf siegreichen Pflichtspielen in Folge wieder eine Niederlage. Nach dem schwierigen Saisonstart mit Niederlagen gegen die beiden Titelfavoriten SSC Napoli (1:2) und Juventus Turin (0:2) hatte sich das Team von Simone Inzaghi zuletzt stets schadlos gehalten.
Telegramm und Rangliste:
AS Roma - Lazio Rom 3:1 (1:0). - 47'600 Zuschauer. - Tore: 45. Lorenzo Pellegrini 1:0. 67. Immobile 1:1. 71. Kolarov 2:1. 86. Fazio 3:1.
Juventus Turin - Napoli 3:1 (1:1). - Tore: 10. Mertens 0:1. 26. Mandzukic 1:1. 49. Mandzukic 2:1. 76. Bonucci 3:1. - Bemerkung: 58. Gelb-rote Karte gegen Rui (Napoli). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/31393604
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 23:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.09.2018  Zitat: In der Traumfabrik
3:1 gegen Napoli – und am Dienstag empfängt Juventus in der Champions League YB.
Am südlichen Tor zu den Alpen spielt am Samstagabend die Musik in Italiens Fussball. Juventus gegen Napoli, Norden gegen Süden, Erster gegen Zweiter, es ist ein von Rivalität und mancherorts Hass geprägtes Duell zweier Kulturen.
Die Vorberichterstattung ist seitenweise in den Zeitungen und stundenlang im Radio, die erneuerten Vergewaltigungsvorwürfe gegen Cristiano Ronaldo spielen dabei nur eine marginale Rolle. Und als der Ball ab 18 Uhr endlich rollt, ist es der Superstar, der die Emotionen im engen, steilen, stimmungsvollen Juventus-Stadion nach der frühen Napoli-Führung weckt.
Ronaldo hat sich ja immer stärker zum Strafraumstürmer entwickelt, aber in dieser einen Szene ist es, wie es jahrelang war. Ronaldo dribbelt also am linken Flügel, Gegenspieler Elseid Hysaj verliert Position, Gleichgewicht, Übersicht, und nach feiner Flanke Ronaldos erzielt der ewige Strafraumstürmer Mario Mandzukic das 1:1.
Manchmal helfen nur Zahlen, um das Phänomen CR7 zu begreifen
Als Cristiano Ronaldos Wechsel von Real Madrid zu Juventus noch während der WM bekannt gegeben wurde, erstaunte das viele Menschen. Dabei war es die spektakuläre Verlobung zweier Megakonzerne – eines der weltberühmtesten Sportler und des Brand mit globaler Ausstrahlung.
Nach bald drei Monaten Ronaldo-Mania in Italiens Traumfabrik hat sich der Börsenwert des Clubs fast verdoppelt, auf 1,6 Milliarden Euro. Um das Phänomen CR7 zu begreifen, helfen ja oft nur Zahlen, vielleicht auch jene der verkauften Trikots in den ersten 24 Stunden nach seinem Transfer – etwas mehr als eine halbe Million sollen es gewesen sein. Bei den Young Boys, in zwei Tagen bei Juventus in der Champions League zu Gast, waren es letzte Saison insgesamt 6500.
Am Samstag sind in Turin fast nur Ronaldos auf den Zuschauerrängen zu sehen. Die Angestellten in den Fanshops erzählen, andere Leibchen seien kaum gefragt, zumal Italiens Fussballheiliger Gianluigi Buffon den Verein Richtung Paris verlassen hat. Nicht jene von Paulo Dybala, Douglas Costa und Mandzukic, auch nicht jene der Weltmeister Blaise Matuidi und Sami Khedira und schon gar nicht jene der Verteidigerveteranen Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini.
Die Juve bietet eine Weltauswahl auf, der erste Champions-League-Titel seit 1996 soll es, bitte schön, endlich sein. «Ich will hier die gleichen Erfolge feiern wie mit Real», sagt Ronaldo. Nationale Meisterschaften hat Juventus reichlich gesammelt, offiziell sind es 34, für die eigenen Tifosi 36, zwei wurden dem Verein 2006 wegen des Manipulationsskandals aberkannt.
Die Juve wurde damals zwangsrelegiert, stieg sofort wieder auf, übernahm das Zepter 2011 von Inter Mailand – und gewann zuletzt sieben Titel in Serie. «Wir müssen aufpassen, nicht alles als selbstverständlich zu betrachten», sagte der ruhige Trainer Massimilano Allegri vor der Saison.
In dieser Saison marschiert Juventus erneut stramm voran, sieben Siege sind es nach sieben Runden, die Maschine läuft, sportlich wie wirtschaftlich. Nach dem Ronaldo-Coup wurden die Dauerkartenpreise flugs um 30 Prozent angehoben (und beinahe begeistert bezahlt), auch die anderen Clubs in der Liga verlangen ordentlich Geld, wenn Juventus anreist. Topspielerzuschlag statt Topspielzuschlag. Die Serie A wurde durch den 33-jährigen Ronaldo vitalisiert.
Drei Assists von Ronaldo gegen Napoli – und eine Videonachricht
Der Rekordmeister wird im Land gehasst oder geliebt, kalt lässt er kaum jemanden, das passt ganz gut zu Ronaldo – wie die hübsche Bühne, die der Club 2011 hingestellt hat. Das Juventus-Stadion fasst jedoch nur etwas mehr als 40 000 Besucher, es ist seit diesem Sommer nicht mehr gross genug, die Schwarzmarkthändler in Turin operieren mit Rekordmargen – am Samstag sowieso.
Und natürlich ist es Cristiano Ronaldo, der das Gipfeltreffen gegen Napoli prägt und mit drei Assists mitentscheidet. Beim 2:1 kurz nach der Pause verwertet Mandzukic einen Abpraller nach einem Pfostenschuss Ronaldos, beim 3:1 in einer intensiven Begegnung ist es Verteidigerveteran Bonucci, der nach einem Kopfball des Weltfussballers aus zwei Metern zum Endstand abstaubt.
Es ist ein guter Tag für Ronaldo, dazu gehören ein paar unnachahmliche Hüftwackler und Übersteigersalven. Und dazu gehört auch eine Videonachricht, die er seinen 141 Millionen Followern auf Instagram am Morgen präsentierte. Darin äussert er sich auch kurz zu den Anschuldigungen, 2009 eine Frau in Las Vegas vergewaltigt zu haben. «Fake News» seien das, sagte Ronaldo.
«Es ist normal, dass jemand mit meinem Namen berühmt werden will. Alles ist gut, ich bin ein glücklicher Mensch.» So zügig wie die Steueraffäre in Spanien, die er mit der Bezahlung einer Geldstrafe in Höhe von 18,8 Millionen Euro abschloss, dürfte er diese Geschichte aber nicht abschütteln können.
Am Dienstag wird Ronaldo nach strenger Roter Karte in Valencia gesperrt fehlen. Es ist eine gute Nachricht für YB für den Besuch am anderen Ende der Alpen. Aber irgendwie auch ein bisschen schade. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18935044
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: «In Bern ist alles etwas ruhiger»
Am Dienstag treffen die Young Boys in der Champions League auswärts auf Juventus Turin. Der italienische Rekordmeister hat auch in Bern viele Anhänger. Bruno Perilli ist einer von ihnen.
Es ist Mittwoch, kurz vor 18 Uhr. Die ersten YB-Fans pilgern zum Stade de Suisse, um sich auf das Meisterschaftsspiel gegen St. Gallen einzustimmen. Auf der Eingangstreppe des Sektors A sitzt Bruno Perilli. Aus dem omnipräsenten gelb-schwarzen Zwirn sticht sein schwarz-weisses Juventus-Trikot heraus. Es ist eines aus der Glanzzeit des Vereins Mitte der 1990er-Jahre. Seine Liebe zum Club aus dem Piemont hat jedoch schon Jahrzehnte zuvor begonnen. Ein Fussballplatz in der abruzzischen Stadt Pescara Mitte der 1970er-Jahre. Perilli, aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem Fussball keine Rolle spielte, sah zum ersten Mal ein Juventus-Trikot – und traf eine Entscheidung, die sein Leben bis heute prägt. Er wusste sofort, dass Juve von jetzt an sein Verein sein wird. «Ich bereue es bis heute nicht», sagt er 45 Jahre später.
Italienisches Innenleben
Mit elf Jahren kam Perilli in die Schweiz, landete in Lyss. Um seinem Herzensverein etwas näher zu sein, musste er tief in die Tasche greifen. Das war, lange bevor das Internet Resultate und Transfergerüchte in Sekundenschnelle um den Globus schickte. Der einzige Weg, um informiert zu bleiben, war der Gang zum Zeitungskiosk. «Wann immer ich es mir leisten konnte, kaufte ich mir ‹La Gazzetta dello Sport›.» Zudem widmete sich das Tessiner Radio jeden Sonntag eine Stunde lang dem italienischen Fussball.
Das Gekicke auf den schweizerischen Rasen interessierte Perilli nicht. «Ich fand das total langweilig.» Erst als er nach seiner Aktivzeit als Amateurfussballer Juniorentrainer wurde, konnte er dem hiesigen Fussball wenigstens etwas abgewinnen. «Die Nachwuchsförderung ist sehr gut. Davon können wir in Italien nur träumen.»
«Die YB-Wurst. Und die ist top!»Bruno Perilli
Redet Perilli über Fussball, geht es oft um Emotionen. Diese vermisst er in der Schweiz ein wenig. «Natürlich war ich auch schon an YB-Spielen, aber da spüre ich einfach nichts.» Im Juventus Stadium in Turin sei das anders. Spätestens wenn die Juve-Hymne «Un storia di grande amore» vor dem Spiel angestimmt wird, ist es um Perilli geschehen. «Die Fans mit ihren Gesängen und Choreografien sind fantastisch.» In Bern werden für seinen Geschmack zu oft die gleichen Lieder gesungen. «Da werde ich einfach nicht heiss.» Zwar sei er Schweizer, aber sein «Innenleben» sei noch immer italienisch. «Die Emotionen brechen bei mir nur mit der italienischen Sprache richtig aus.»
Wie auf dem Marktplatz
In knapp zwei Stunden wird das Spiel gegen St. Gallen angepfiffen. Vor dem Stade de Suisse herrscht unaufgeregte Berner Gemütlichkeit. Perilli erzählt von den Szenerien vor italienischen Stadien. «Es gibt unzählige Stände, die Essen und Trinken verkaufen. Überall sind Fanartikel erhältlich.» Es sei wie auf einem Marktplatz. «Hier ist alles etwas ruhiger.» Aber eines gebe es in Italien nicht. «Die YB-Wurst. Und die ist top!»
Perilli ist schon zu lange in den Stadien Italiens unterwegs, um nicht auch die Schattenseiten des Fussballs zu kennen. Vor 15 Jahren hat er sich geschworen, nie mehr an ein Spiel zu gehen. Es war in Mailand am prestigeträchtigen Derby d’Italia zwischen Inter und Juventus. «Ich wurde von Inter-Fans angegriffen und angespuckt, bloss weil ich ein Juve-Plüschtier dabeihatte, das ich für meine Kinder gekauft hatte.»
Kein Freilos
Obwohl ihn der Schweizer Fussball langweilt, freute sich Perilli wahnsinnig, als Juventus und YB in dieselbe Gruppe der Champions League kamen. «Eine so kurze Anreise hatte ich noch nie für ein Juventus-Spiel», sagt er im Hinblick auf das Rückspiel vom 12. Dezember. In sportlicher Hinsicht zügelt er seine Euphorie aber ein bisschen. «Die Young Boys sind bestimmt kein Freilos auf einen Sieg.» Das gebe es im heutigen Fussball nicht mehr. Dennoch glaubt er, dass es für die Berner morgen in Turin nichts zu holen gibt. «Ich sage nicht, dass YB 0:5 untergehen wird, aber ein Sieg wird kaum möglich sein.»
Nach Turin wird er es morgen nicht schaffen. Anstatt einer von 41'500 Fans im Juventus Stadium zu sein, schaut er das Spiel im Circolo Italiano in Lyss.
Hier läuft YB gegen Juve
Das zweite Gruppenspiel von YB in der Champions League gegen die Mannschaft von Juventus Turin beginnt morgen um 18.55 Uhr. Wer nicht über ein Teleclub-Abo verfügt, das Spiel aber dennoch gerne mitverfolgen will, wird an folgenden Orten in der Stadt Bern fündig: Sportbar Bärn (Jubiläumsstrasse 103, 3005 Bern)
Goal – Die Berner Fussball Bar (Junkerngasse 1, 3011 Bern)
Fussballokal Halbzeit (Beundenfeldstrasse 13, 3013 Bern)
Restaurant Eleven (Papiermühlestrasse 71, 3014 Bern)
Mr. Pickwick Pub (Wallgasse, 3011 Bern)
The Old City Irish Pub (Kramgasse 28, 3011 Bern)
Nelson Pub (Spitalgasse 34, 3011 Bern)
Divino Bar (Aarbergergasse 35, 3011 Bern) https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/17865031
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: Bald Schluss mit Gratis Champions League am TV
Daheimgebliebene YB-Fans müssen für die Spiele ihres Clubs tief in die Tasche greifen – diese werden nur noch im Bezahlsender Teleclub ausgestrahlt.
Zum ersten Mal in der Gruppenphase der Champions League können daheim gebliebene YB-Fans das Spiel nicht gratis am Fernseher verfolgen. Der Bezahlsender Teleclub hat sich für die Saisons von 2018 bis 2021 die Übertragungsrechte für die Spiele der europäischen Königsklasse gesichert.
Teleclub überträgt alle Spiele live – ein Sport-Abo kostet für Swisscom TV 30 Franken, für den Empfang über Kabel oder Sunrise TV monatlich 50 Franken. Am Dienstag wird jeweils ein Spiel gratis auf Teleclub Zoom gezeigt.
Verlierer im Rennen um die Übertragungsrechte ist das Schweizer Fernsehen (SRF). Der bisherige Champions-League-Service mit einem Livespiel pro Spieltag und allen Toren aus allen Spielen in der Übersicht gehört der Vergangenheit an.
Am Dienstag gibt es auf SRF kein Spiel mehr zu sehen. Erst nach Mitternacht werden die Tore des Spieltags gezeigt, und es gibt online eine Aufzeichnung eines Spiels mit Livekommentar zu sehen. Am Mittwoch darf SRF weiterhin jeweils ein Spiel und die Tore aus den anderen Spielen zeigen.
Keine Public Viewings
Für viele Berner ohne Teleclub-Abo dürfte es deshalb schwierig sein, ihre Mannschaft von zu Hause aus zu verfolgen, wenn diese morgen in Turin zum zweiten Gruppenspiel antritt. Bei YB heisst es auf Anfrage, der Verein plane keine öffentliche Liveübertragung. Man sehe die neue Situation an den Champions-League-Dienstagen mit Berner Beteiligung als einen Steilpass für alle Restaurant- und Barbetreiber, die Public Viewings organisieren könnten, sagt Albert Staudenmann, Mediensprecher von YB.
Beim Veranstaltungsmanagement der Gewerbepolizei sind jedoch keine Bewilligungen für das Betreiben von Public Viewings in der Stadt Bern ausgestellt worden. Es habe keine Anfragen gegeben, weder von Restaurant- und Barbetreibern noch von anderen Veranstaltern. Das bestätigt Rolf Vögeli vom Gewerbe- und Veranstaltungsmanagement Bern auf Anfrage.
Laut den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Teleclub wären solche öffentlichen Ausstrahlungen des Programms auch gar nicht erlaubt. «Die Weiterverbreitung des Teleclub-Programmangebotes in öffentlich zugänglichen Räumen sind unzulässig», heisst es da.
Trotzdem gibt es in Bern eine ganze Serie an Bars und Restaurants, die das Spiel morgen um 19 Uhr zeigen werden (siehe Sideline). Der Sender Teleclub nahm auf Anfrage keine Stellung dazu, ob und wie er gegen öffentliche Ausstrahlungen seiner Programme vorgehe.
Sport bald nur noch mit Abo
Die Verschiebung von Sportübertragungen ins Bezahlfernsehen ist nicht nur in der Schweiz ein Thema. Auch in Deutschland und in Österreich verloren ZDF und ORF die Übertragungsrechte an neue private Bezahlsender. Grund dafür ist laut Manuel Puppis, Professor für Mediensysteme und Medienstrukturen an der Universität Freiburg, eine neue Konkurrenzsituation.
«Um für Kunden attraktiv zu bleiben, müssen ehemalige Telecomunternehmen heute mehr bieten als nur eine Telefonleitung.» Um ein zusätzliches Angebot zu schaffen, werden neue TV-Sender lanciert. Spartenprogramme können für ihr Angebot deutlich mehr aufwenden.
Weil gleichzeitig die Sportrechte immer teurer werden, können Free-TV-Sender nicht mehr mitbieten. «SRF kann und soll nicht gleichviel in Sportrechte investieren wie private Bezahlsender», sagt Puppis. Es sei davon auszugehen, dass dieser Trend anhalte. Längerfristig dürften also Champions-League-Übertragungen gänzlich aus dem Free TV verschwinden. https://www.derbund.ch/sport/fussball/B ... y/25171901
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:47 |
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01.10.2018  Zitat: Ronaldo isst wie ein normaler Sterblicher
Juve-Stars zum Anfassen
In der Altstadt von Turin trifft man die Juve-Stars. Wo sich Cristiano Ronaldo und Co Zeit für Selfies und Autogramme nehmen.
Es ist ein Weltklub. Über 200 Millionen Fans hat Juventus weltweit, nennt sich 36-facher Meister Italiens und zweifacher Champions-League-Sieger: La «Vecchia Signora», die «alte Dame», ist das Mass aller Dinge im italienischen Fussball.
Knapp 900'000 Einwohner zählt die Stadt Turin. Sie lockt Touristen aus aller Welt unter anderem mit ihrer barocken Architektur an – und mit dem Fussballklub Juventus. Und läuft man durch die Gassen in Turin, ist es nicht unwahrscheinlich, dass man einem Star-Kicker ganz nahe kommt.
Fast alle Juve-Profis wohnen mitten im Herzen der Stadt. In alten Palazzen, umgebaut zu modernen Luxus-Wohnungen. Nur wenige Spieler sind nicht in der Hauptstadt der Region Piemont zuhause. Mario Mandzukic beispielsweise, er haust in der ehemaligen Villa von Arturo Vidal in Moncalieri, knapp 10 Kilometer ausserhalb Turins.
Die Meisterfeiern der Bianconeri steigen jedes Jahr, letzten Mai zum siebten Mal in Folge, auf der Piazza San Carlo. Trainer Massimiliano Allegri, seit 4 Jahren an der Juve-Seitenlinie, holte viermal nacheinander das Double. Der 51-Jährige wohnt direkt hinter der Piazza San Carlo.
Douglas Costa, Leonardo Spinazzola und Goalie Wojciech Szczesny sind gleich neben Allegri zuhause. Verteidiger Mehdi Benatia, der oft im Lindt-Shop in der Fussgängerzone «Via Luigi Lagrange» anzutreffen ist, haust wie Captain Giorgio Chiellini auf der anderen Seite der Piazza San Carlo.
Paulo Dybala und Sami Khedira wohnen in der «Via Roma». Auch Leonardo Bonucci, Andrea Barzagli, Federico Bernardeschi, Mattia De Sciglio und Daniele Rugani haben ihr Zuhause mitten im Zentrum. Auch sie trifft man oft in der Stadt. Beim Spazieren mit der Partnerin, mit den Kindern oder mit dem Hund, beim Shopping. Oder Beim Kaffeetrinkern im «Zucca» oder im «Diamante».
Miralem Pjanic, der über den Dächern von Turin wohnt, ist fast jeden Tag in der Altstadt anzutreffen. Morgens, noch vor dem Training, vor allem in seiner Lieblingsbar der «Gran Bar» gleich am Fluss Po.
Ronaldo verzichtet auf Extrawurst
Und der Superstar? Wo trifft man Cristiano Ronaldo? Zu Fuss in Turin hat man bisher nur seine Mutter, Maria Dolores und Freundin Georgina Rodriguez gesichtet. Ronaldo ist einer der wenigen Spieler, die nicht direkt im Zentrum wohnen. Seine Villa befindet sich oberhalb der «Gran Madre»-Kirche, in Pre Collina an einer gut abgeschirmten Privatstrasse.
Einzig beim Essen sah man Ronaldo bisher in der Stadt. In der Pizzeria «Sesto Gusto» in der «Via Mazzini» gefällt es ihm besonders. Er verzichtet dort auf eine Spezial-Behandlung, isst ganz normal wie ein Sterblicher mit den anderen Gästen und nimmt sich Zeit für Selfies und Autogramme.
Juventus Turin. Ein grosser Klub, der in Italien oft als arrogant abgestempelt wird. Spaziert man durch Turin, dann merkt man aber schnell: Die Juve-Spieler sind menschlicher, als man denkt. Sie nehmen sich Zeit für ihre Fans – Stars zum Anfassen … https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... -217194241
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 10:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: YB-Bertone heiss auf Juve-Kracher
«Schade, ich hatte mich so auf Ronaldo gefreut»
Er hatte sich Juventus gewünscht. Er hat Juventus gekriegt. Jetzt steigt für Leo Bertone das Spiel seines Lebens!
Derby in Thun, YB gewinnt 4:1 gegen den Zweiten. Ein Derby ohne grosse Geschichte, weil YB eine Schuhnummer zu gross war. Erneut. 12 Punkte hat man nun Vorsprung auf den Zweiten . Das grosse Gähnen beginnt. Fast ist man froh, ist nun wieder Champions League. Damit die Berner wieder mal gefordert werden. Und das in Turin so richtig!
Leo Bertone spielte in Thun durch. Doch seine Augen leuchten erst, als er zum Thema Juve befragt wird. «Seit Ronaldo bei Juve ist, bin ich der grösste Fan der Turiner. Er ist für mich der grösste Fussballer überhaupt. Ich bin deshalb immer von jenem Klub Fan, bei dem er spielt.»
Okay, bei Milan spielte CR7 nie. Dennoch sagte Bertone 2015 in der «Berner Zeitung», er sei Fan der AC Milan. Gut, damals spielte Ronaldo in Spanien.
Zum Duell gegen Bertones Idol kommt es nicht. Ronaldo ist nach seiner haarsträubenden «Attacke» gegen Valencias Murillo, für die er Rot sah, gesperrt. «Schade. Ich hatte mich so auf ihn gefreut», sagt Bertone, der neapolitanische Wurzeln, aber «nur» den Schweizer Pass hat. Diese Freude ist getrübt. Eine andere nicht: dass Juve den Spitzenkampf gegen Napoli 3:1 gewonnen hat. «Das erhöht unsere Chancen. Juve könnte uns jetzt unterschätzen. Das müssen wir ausnützen», sagt der Mann, der bereits einmal gegen einen grossen Italo-Klub getroffen hat: 2014 beim 2:0 gegen Napoli.
Bei YB dürfte Thorsten Schick den nicht rechtzeitig fit gewordenen Kevin Mbabu ersetzen. Und der enorm aggressive Bertone spielt für Djibril Sow, der nach seiner Verletzung vorerst auf der Bank Platz nehmen wird. Doch auch sonst bleiben einige Fragezeichen bezüglich Aufstellung, derart breit ist das YB-Kader dank Gerry Seoanes vielen Rochaden geworden. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 21859.html
_________________ For Ever
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