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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 18:03 
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Juve, ManU, Valencia


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 18:04 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 18:07 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:44 
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JUVENTUS, MANCHESTER UNITED UND VALENCIA!

Die Young Boys wurden in Monaco der Champions-League-Gruppe H zugelost. Dort treffen die Berner auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia!

Vier YB-Stimmen zur Hammergruppe

Grosse Vorfreude bei den Young Boys nach der Auslosung der UEFA-Champions-League-Gruppen: Mit Juventus Turin, Manchester United und Valencia kommen drei Topteams mit etlichen Weltstars nach Bern. Vier YB-Exponenten äussern sich zur Auslosung.

Christoph Spycher:
"Die Auslosung hat uns eine Hammergruppe beschert mit dem besten Team Italiens und zwei absoluten Topteams aus England und Spanien. Juventus ist Serienmeister, Manchester United hat die Premier League jahrelang geprägt und auch Valencia hat grosse Ambitionen und befindet sich im Vormarsch. Die Vorfreude auf diese Spiele ist sehr gross. Die drei Gegner sind höchst attraktiv und garantieren Spektakel für die Zuschauer. Wir stehen vor riesigen Herausforderungen, denen wir uns sehr gern stellen."

Gerry Seoane:
"Wir treffen auf unglaublich starke Gegner aus drei der grössten Fussballnationen. Juventus, Manchester United und Valencia haben tolle Spieler, tolle Trainer, tolle Stadien und tolle Fans. Juventus ist mit Cristiano Ronaldo noch einmal spezieller geworden. Manchester United ist eine Topmannschaft mit dem charismatischen Trainer José Mourinho. Und Valencia hat extrem ins Team investiert und verfügt über finanzkräftige Investoren aus Singapur. Natürlich sind wir krasse Aussenseiter. Aber wir wollen von diesen höchst reizvollen Spielen profitieren."

Steve von Bergen:
"Wir treffen auf höchste Qualität auf höchstem Niveau. Das wird für YB und die ganze Schweiz sehr speziell, man denke nur an die Namen Cristiano Ronaldo, Lukaku und Pogba. Auch Valencia ist ein einzigartiger Verein mit erstklassigen Spielern. Ich finde es schön, dass wir auf drei Teams aus drei verschiedenen Kulturen des Fussballs treffen. Neben den tollen Abenden bei uns im Stade de Suisse freue ich mich auch auf die tollen Arenen in Turin, Manchester und Valencia. Wir wissen, dass es sechs sehr schwere Spiele werden."

Loris Benito:
"Ich freue mich extrem auf diese Spiele. Jeder Fussballer träumt davon, gegen solche Gegner zu spielen. Allein der Name Ronaldo zeigt die Besonderheit von Juventus. Auch die Tradition von Manchester United spricht Bände. Ich freue mich aufs Wiedersehen mit dem schwedischen ManU-Verteidiger Victor Lindelöf, mit dem ich bei Benfica Lissabon gespielt habe. Und dass mit Valencia auch noch ein Klub aus dem Land meiner Eltern auf uns wartet, rundet diese Gruppe ab."


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:49 
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YB trifft in der Gruppenphase auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia

Traumlos oder lieber eine machbare Gruppe? Für die Berner ist es an der Auslosung in Monaco ein attraktives Los geworden. Ronaldo und Mourinho werden im Stade de Suisse zu Gast sein. Juventus Turin, Manchester United und Valencia werden die Berner fordern.

Als der Brasilianer Kaka das Los mit dem Namen BSC Young Boys zog, war schon klar, dass die Berner in eine attraktive Gruppe eingeteilt würden. Wenige Augenblicke zuvor nämlich wurde der Platz in der wenig spektakulären Gruppe D mit Lokomotive Moskau, dem FC Porto und Schalke durch Galatasaray Istanbul komplettiert. Wichtig war den Bernern, einen "attraktiven Gruppenkopf" zu bekommen, wie YB-Sportchef Christoph Spycher sagte. Nun also durften sie träumen: Die Gruppe H mit Juventus Turin und Manchester United? Oder die Gruppe B mit dem FC Barcelona und Tottenham Hotspur? Oder die starke Gruppe C mit Paris Saint-Germain, Napoli und dem FC Liverpool?

Weil dann Diego Forlan, die zweite Glücksfee des Abends, den Zettel mit dem Buchstaben H aus der Kugel fischte, kommt nun Juventus Turin ins Stade de Suisse. Der siebenfache italienische Meister mit Weltfussballer Cristiano Ronaldo und weiteren Stars wie Leonardo Bonucci, Sami Khedira, Miralem Pjanic, Douglas Costa oder Paulo Dybala. «Jetzt dürfen wir uns auf ganz grosse Spiele freuen», jubelte Spycher.

Glamouröse Gegner

Für Juventus soll das Stade de Suisse nur eine Durchgangsstation sein. Die Italiener haben für diese Saison vor allem dieses Ziel ausgegeben: Sie wollen erstmals seit 1996 und nach seither fünf verlorenen Finals endlich wieder die Champions League gewinnen. Deshalb haben sie Cristiano Ronaldo für 110 Millionen Euro Transfergeld und einen Jahreslohn von netto 30 Millionen Euro geholt. Und nebenbei auch noch Abwehrchef Bonucci von Milan nach Turin zurückgelotst.

Manchester United ist (sportlich) nicht ganz auf der Höhe von Juventus Turin. Doch der Klub aus England ist nicht weniger glamourös - im Gegenteil. Das Old Trafford ist das «Theatre of Dreams», und der Klub wirtschaftlich die Lokomotive der ohnehin schon stinkreichen Premier League. Das Kader weist einen Marktwert von über 800 Millionen Euro auf. Fast 300 Millionen wert ist die Achse mit Torhüter David de Gea, Mittelfeldspieler Paul Pogba und Stürmer Romelu Lukaku.

Der grösste Star aber ist noch immer der Trainer: José Mourinho, der hochdekorierte Portugiese, der die Champions League mit dem FC Porto und Inter Mailand gewonnen hat und der ausserdem schon Trainer bei Chelsea und Real Madrid war. Doch ob es Mourinho noch bis Bern schafft, ist ungewiss. Die Kritik am 55-Jährigen war trotz Platz 2 schon im letzten Frühjahr laut. Und jetzt ist Manchester United schlecht in die Saison gestartet. Zuletzt gab es Niederlagen gegen Brighton und Tottenham Hotspur. Mourinho ist in Manchester ins Wanken geraten.

Fussballwelt auf den Kopf stellen

Neben Juventus Turin und Manchester United wirkt Valencia schon fast blass. Die Spanier haben sich nach zwei schwachen Jahren und zwei 12. Plätzen aber gefangen und wurden in der letzten Saison vor Villarreal und dem FC Sevilla Vierter. Zur europäischen Spitze wie vor knapp 20 Jahren, als es zweimal im Final der Champions League gestanden hat (2000, 2001), gehört das Team von Trainer Marcelino längst nicht mehr. Doch auch bei Valencia gilt: Es kommen durchaus international überdurchschnittliche Spieler nach Bern. Im Sturm zum Beispiel hat sich Valencia im Sommer mit dem Franzosen Kevin Gameiro von Atletico Madrid und dem Belgier Michy Batshuayi von Chelsea verstärkt, der im Frühling bei Borussia Dortmund gespielt hatte.

Wie gross und mächtig im Vergleich zu YB nur schon Valencia ist, verdeutlicht diese Zahl: 125 Millionen Euro haben die Spanier in diesem Sommer für Transfers ausgegeben. Das gesamte Kader der Young Boys wird derweil mit rund 65 bis 70 Millionen Euro bewertet. Wollen die Young Boys in dieser Gruppe als Dritter in die Sechzehntelfinals der Europa League kommen oder sogar als Zweiter die Achtelfinals der Champions League erreichen, müssten sie zwischen dem 19. September und dem 12. Dezember im Prinzip die Fussballwelt auf den Kopf stellen.

Die Gruppen der Champions League 2018/19

Gruppe H: Young Boys, Juventus Turin, Manchester United, Valencia.

Gruppe A: Atlético Madrid, Borussia Dortmund, Monaco, Brügge.

Gruppe B: Barcelona, Tottenham Hotspur, PSV Eindhoven, Inter Mailand.

Gruppe C: Paris Saint-Germain, Napoli, Liverpool, Roter Stern Belgrad.

Gruppe D: Lokomotive Moskau, Porto, Schalke, Galatasaray Istanbul.

Gruppe E: Bayern München, Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam, AEK Athen.

Gruppe F: Manchester City, Schachtar Donezk, Lyon, Hoffenheim.

Gruppe G: Real Madrid, Roma, ZSKA Moskau, Viktoria Pilsen.

Spieldaten 1. Runde: Dienstag/Mittwoch, 18./19. September.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133006082

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:51 
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Eine Gruppe zum Träumen für YB

YB wird die Gruppe H der Champions League nicht gewinnen. Aber einen magischen Herbst erleben. Ein Kommentar von Sportredaktor Fabian Ruch.

Es hätte die unattraktive Gruppe D sein können, jene mit Lokomotive Moskau, Porto und Schalke. Da wäre es nicht mal vermessen gewesen, hätten die Young Boys vom Weiterkommen geträumt. Aber das wäre eine Gruppe, wie sie vom Niveau her auch in der Europa League möglich gewesen wäre.

Das hier ist die Champions League! YB ist erstmals dabei! Und hat an der Auslosung in Monaco eine grossartige Gruppe zum Träumen erwischt. Der Schweizer Meister wird im Herbst magische Nächte erleben.

Ronaldo und Pogba in Bern

Weltfussballer Cristiano Ronaldo kommt mit seinem neuen Club Juventus nach Bern, Weltmeister Paul Pogba mit dem exzentrischen Trainer José Mourinho warten im wunderbaren Old Trafford auf YB - wenn Mourinho nach dem Fehlstart in die Saison im Herbst noch im Amt sein wird. Und auch Valencia ist ein sehr attraktiver Gegner (insbesondere aus Topf 3), mit einem engen, steilen Stadion, jeder Menge Tradition und einer äusserst starken Mannschaft.

Die Young Boys werden die Gruppe H nicht gewinnen. Sie werden vielleicht auch nicht besonders viele Punkte holen. Aber sie dürfen sich auf die sechs Auftritte in der Königsklasse freuen.

Und die Frage ist nicht, ob das Stade de Suisse dreimal ausverkauft sein wird. Sondern: wie schnell es ausverkauft sein wird. Und wie viele Tickets man für das Spiel gegen das ruhmreiche Juventus mit dem besten Fussballer des Planeten verkaufen könnte.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29245719

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:54 
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Cristiano Ronaldo kommt nach Bern

YB erwischt Hammergruppe mit Juve, ManUnited und Valencia!

In Monaco im Grimaldi-Forum sind die Kugeln gerollt. YB erwischt in der Champions League eine Hammergruppe. Hier gibts die Übersicht.

Eine Hammergruppe für die Berner Young Boys! Sie treffen auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia. Die ersten Spiele finden am 18./19. September statt.

Die Übersicht über die Gruppen:
Gruppe A:
Atletico Madrid
Borussia Dortmund
AS Monaco
Club Brügge

Gruppe B:
FC Barcelona
Tottenham Hotspur
PSV Eindhoven
Inter Mailand

Gruppe C:
​Paris Saint-Germain
SSC Napoli
Liverpool FC
Crvena Zvezda

Gruppe D:
Lokomotive Moskau
FC Porto
Schalke 04
Galatasaray Istanbul

Gruppe E:
Bayern München
Benfica Lissabon
Ajax Amsterdam
AEK Athen

Gruppe F:
Manchester City
Schachtjor Donezk
Olympique Lyon
TSG Hoffenheim

Gruppe G:
Real Madrid
AS Roma
ZSKA Moskau
Viktoria Pilsen

Gruppe H:
Juventus Turin
Manchester United
Valencia CF
BSC Young Boys


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 90117.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:56 
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Dazu ManUnited und Valencia

YB trifft auf «CR7» und Juve

- YB trifft bei seiner Champions-League-Premiere in der Gruppe H auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia.
- Damit empfangen die Young Boys unter anderem die Superstars Cristiano Ronaldo (Juventus) und Paul Pogba (Manchester United).
- YB hat noch nie gegen einen seiner Gruppengegner gespielt.
Was will man mehr? YB misst sich bei seiner erstmaligen Teilnahme an der «Königsklasse» gleich mit drei Topadressen des europäischen Fussballs.

Juventus Turin: Dank Ronaldo noch mehr an Glanz gewonnen

Aus Topf 1 wurde den Young Boys Juventus Turin zugelost. Der italienische Meister der letzten 7 Jahre visiert nichts geringeres als den Champions-League-Titel an. 2015 und 2017 stand die «alte Dame» im Final, scheiterte aber auf der Zielgeraden. Mit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo erhoffen sich die Turiner aber noch einen Qualitätsschub. Klar ist: Die YB-Verteidigung wird alle Hände voll zu tun haben.

Manchester United: Basel als Vorbild

Mit ManUnited zog YB auch aus Topf 2 einen Hochkaräter. Der Vizemeister der vergangenen Premier-League-Spielzeit konnte in den letzten Jahren in der Champions League keine grossen Stricke reissen. Immerhin holten die «Red Devils» 2016 die Europa League. Dass das Team von Coach José Mourinho verwundbar ist, bewies der FC Basel erst kürzlich: in der vergangenen CL-Saison siegte der FCB zuhause mit 1:0 gegen ManUnited.

Valencia: Ein Traditionsklub auf dem Weg zurück nach vorne

Aus Topf 3 bekommt es der Schweizer Meister mit Valencia zu tun. Die goldenen Zeiten um die Jahrtausendwende mit zwei CL-Finalteilnahmen (2000, 2001), dem Gewinn des Uefa Cups (2004) sowie der Primera Division (2002, 2004) sind zwar passé. Doch Valencia ist dabei, in Spanien den Anschluss an die Top 3 wiederherzustellen. Im Kader der «Fledermäuse» stehen unter anderem Rodrigo Moreno, Michy Batshuayi oder Kevin Gameiro.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... 7-und-juve

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:57 
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Cristiano Ronaldo kommt nach Bern

Die hochkarätigen Gegner der Young Boys in der Champions-League-Gruppenphase sind bekannt. Der Schweizer Meister trifft auf Juventus Turin, Manchester United und den FC Valencia.

Als der Brasilianer Kaka das Los mit dem Namen BSC Young Boys zog, war schon klar, dass die Berner in eine attraktive Gruppe eingeteilt würden. Wenige Augenblicke zuvor nämlich wurde der Platz in der wenig spektakulären Gruppe D mit Lokomotive Moskau, dem FC Porto und Schalke durch Galatasaray Istanbul komplettiert. Jetzt durften die Berner träumen: Die Gruppe H mit Juventus Turin und Manchester United? Oder die Gruppe B mit dem FC Barcelona und Tottenham Hotspur? Oder die starke Gruppe C mit Paris Saint-Germain, Napoli und dem FC Liverpool?

Weil dann Diego Forlan, die zweite Glücksfee des Abends, den Zettel mit dem Buchstaben H aus der Kugel fischte, kommt nun Juventus Turin ins Stade de Suisse. Der italienische Meister mit dem Weltfussballer Cristiano Ronaldo und weiteren Stars wie Leonardo Bonucci, Sami Khedira, Miralem Pjanic, Douglas Costa oder Paulo Dybala.

Mourinho ins Wanken geraten

Für Juventus soll das Stade de Suisse nur eine Durchgangsstation sein. Die Italiener haben für diese Saison vor allem dieses Ziel ausgegeben: Sie wollen erstmals seit 1996 und nach seither fünf verlorenen Finals endlich wieder die Champions League gewinnen. Deshalb haben sie Cristiano Ronaldo für 110 Millionen Euro Transfergeld und einen Jahreslohn von netto 30 Millionen Euro geholt. Und nebenbei auch noch Abwehrchef Bonucci von Milan nach Turin zurückgelotst.

Manchester United ist (sportlich) nicht ganz auf der Höhe von Juventus Turin. Doch der Klub aus England ist nicht weniger glamourös. Das Old Trafford ist das «Theatre of Dreams», und der Klub wirtschaftlich die Lokomotive der ohnehin schon stinkreichen Premier League. Das Kader weist einen Marktwert von über 800 Millionen Euro auf. Fast 300 Millionen wert ist die Achse mit Torhüter David de Gea, Mittelfeldspieler Paul Pogba und Stürmer Romelu Lukaku.

Der grösste Star aber ist noch immer der Trainer: José Mourinho, der hochdekorierte Portugiese, der die Champions League mit dem FC Porto und Inter Mailand gewonnen hat und der ausserdem schon Trainer bei Chelsea und Real Madrid war. Doch ob es Mourinho noch bis Bern schafft, ist ungewiss. Die Kritik am 55-Jährigen war trotz Platz 2 schon im letzten Frühjahr laut. Und jetzt ist Manchester United schlecht in die Saison gestartet. Zuletzt gab es Niederlagen gegen Brighton und Tottenham Hotspur. Mourinho ist in Manchester ins Wanken geraten.

Valencia: 125 Millionen Euro für Transfers

Neben Juventus Turin und Manchester United wirkt Valencia schon fast blass. Die Spanier haben sich nach zwei schwachen Jahren und zwei 12. Plätzen aber gefangen und wurden in der letzten Saison vor Villarreal und dem FC Sevilla Vierter. Zur europäischen Spitze wie vor knapp 20 Jahren, als es zweimal im Final der Champions League gestanden hat (2000, 2001), gehört das Team von Trainer Marcelino längst nicht mehr. Doch auch bei Valencia gilt: Es kommen durchaus international überdurchschnittliche Spieler nach Bern. Im Sturm zum Beispiel hat sich Valencia im Sommer mit dem Franzosen Kevin Gameiro von Atletico Madrid und dem Belgier Michy Batshuayi von Chelsea verstärkt, der im Frühling bei Borussia Dortmund gespielt hatte.

Wie gross und mächtig im Vergleich zu YB nur schon Valencia ist, verdeutlicht diese Zahl: 125 Millionen Euro haben die Spanier in diesem Sommer für Transfers ausgegeben. Das gesamte Kader der Young Boys wird derweil mit rund 65 bis 70 Millionen Euro bewertet. Wollen die Young Boys in dieser Gruppe als Dritter in die Sechzehntelfinals der Europa League kommen oder sogar als Zweiter die Achtelfinals der Champions League erreichen, müssten sie zwischen dem 19. September und dem 12. Dezember im Prinzip die Fussballwelt auf den Kopf stellen.

Gruppe A: Atletico Madrid, Borussia Dortmund, Monaco, Brügge.

Gruppe B: FC Barcelona, Tottenham Hotspur, PSV Eindhoven, Inter Mailand.

Gruppe C: Paris Saint-Germain, Napoli, FC Liverpool, Roter Stern Belgrad.

Gruppe D: Lokomotive Moskau, FC Porto, Schalke, Galatasaray Istanbul.

Gruppe E: Bayern München, Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam, AEK Athen.

Gruppe F: Manchester City, Schachtar Donezk, Lyon, Hoffenheim.

Gruppe G: Real Madrid, AS Roma, ZSKA Moskau, Viktoria Pilsen.

Gruppe H: Juventus Turin, Manchester United, Valencia, Young Boys.


https://www.nzz.ch/sport/cristiano-rona ... ld.1416040

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. August 2018, 19:59 
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Cristiano Ronaldo kommt nach Bern

In Bern kann man zufrieden sein: YB trifft auf Juventus Turin, Manchester United und Valencia.

Als der Brasilianer Kaka das Los mit dem Namen BSC Young Boys zog, war schon klar, dass die Berner in eine attraktive Gruppe eingeteilt würden. Wenige Augenblicke zuvor nämlich wurde der Platz in der wenig spektakulären Gruppe D mit Lokomotive Moskau, dem FC Porto und Schalke durch Galatasaray Istanbul komplettiert.

Wichtig war den Bernern, einen «attraktiven Gruppenkopf» zu bekommen, wie YB-Sportchef Christoph Spycher sagte. Nun also durften sie träumen: Die Gruppe H mit Juventus Turin und Manchester United? Oder die Gruppe B mit dem FC Barcelona und Tottenham Hotspur? Oder die starke Gruppe C mit Paris Saint-Germain, Napoli und dem FC Liverpool?

Weil dann Diego Forlan, die zweite Glücksfee des Abends, den Zettel mit dem Buchstaben H aus der Kugel fischte, kommt nun Juventus Turin ins Stade de Suisse. Der siebenfache italienische Meister mit Weltfussballer Cristiano Ronaldo und weiteren Stars wie Leonardo Bonucci, Sami Khedira, Miralem Pjanic, Douglas Costa oder Paulo Dybala. «Jetzt dürfen wir uns auf ganz grosse Spiele freuen», jubelte Spycher

Bildstrecke: Mit diesen Stars bekommt es YB zu tun

Für Juventus soll das Stade de Suisse nur eine Durchgangsstation sein. Die Italiener haben für diese Saison vor allem dieses Ziel ausgegeben: Sie wollen erstmals seit 1996 und nach seither fünf verlorenen Finals endlich wieder die Champions League gewinnen. Deshalb haben sie Cristiano Ronaldo für 110 Millionen Euro Transfergeld und einen Jahreslohn von netto 30 Millionen Euro geholt. Und nebenbei auch noch Abwehrchef Bonucci von Milan nach Turin zurückgelotst.

Der Kader ist top, die Leistungen nicht

Manchester United ist (sportlich) nicht ganz auf der Höhe von Juventus Turin. Doch der Club aus England ist nicht weniger glamourös - im Gegenteil. Das Old Trafford ist das «Theatre of Dreams», und der Club wirtschaftlich die Lokomotive der ohnehin schon stinkreichen Premier League. Das Kader weist einen Marktwert von über 800 Millionen Euro auf. Fast 300 Millionen wert ist die Achse mit Torhüter David de Gea, Mittelfeldspieler Paul Pogba und Stürmer Romelu Lukaku.

Der grösste Star aber ist noch immer der Trainer: José Mourinho, der hochdekorierte Portugiese, der die Champions League mit dem FC Porto und Inter Mailand gewonnen hat und der ausserdem schon Trainer bei Chelsea und Real Madrid war. Doch ob es Mourinho noch bis Bern schafft, ist ungewiss. Die Kritik am 55-Jährigen war trotz Platz 2 schon im letzten Frühjahr laut. Und jetzt ist Manchester United schlecht in die Saison gestartet. Zuletzt gab es Niederlagen gegen Brighton und Tottenham Hotspur. Mourinho ist in Manchester ins Wanken geraten.

125 Millionen für Neuzugänge

Neben Juventus Turin und Manchester United wirkt Valencia schon fast blass. Die Spanier haben sich nach zwei schwachen Jahren und zwei 12. Plätzen aber gefangen und wurden in der letzten Saison vor Villarreal und dem FC Sevilla Vierter. Zur europäischen Spitze wie vor knapp 20 Jahren, als es zweimal im Final der Champions League gestanden hat (2000, 2001), gehört das Team von Trainer Marcelino längst nicht mehr.

Doch auch bei Valencia gilt: Es kommen durchaus international überdurchschnittliche Spieler nach Bern. Im Sturm zum Beispiel hat sich Valencia im Sommer mit dem Franzosen Kevin Gameiro von Atletico Madrid und dem Belgier Michy Batshuayi von Chelsea verstärkt, der im Frühling bei Borussia Dortmund gespielt hatte.

Wie gross und mächtig im Vergleich zu YB nur schon Valencia ist, verdeutlicht diese Zahl: 125 Millionen Euro haben die Spanier in diesem Sommer für Transfers ausgegeben. Das gesamte Kader der Young Boys wird derweil mit rund 65 bis 70 Millionen Euro bewertet. Wollen die Young Boys in dieser Gruppe als Dritter in die Sechzehntelfinals der Europa League kommen oder sogar als Zweiter die Achtelfinals der Champions League erreichen, müssten sie zwischen dem 19. September und dem 12. Dezember im Prinzip die Fussballwelt auf den Kopf stellen. Spycher sagte es so: «Diese drei Mannschaften sind für uns eine extreme Herausforderung.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12198329

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