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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. Mai 2018, 22:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2018  Zitat: Mentalität reicht den Young Boys für einen letzten Sieg
YB gelingt die Hauptprobe für den Cup-Final. Der Meister schlägt die Grasshoppers nach einem Rückstand und zwei späten Toren 2:1. GC hat drei Spieler verabschiedet.
Die Hierarchie dieser Saison war schon sehr, sehr eindeutig, ehe sich die Grasshoppers, noch immer der Rekordmeister, und die Young Boys, der aktuelle Champion und mögliche Doublegewinner, zum letzten Ligaspiel der Saison trafen. Die Überraschung war da einzig, dass die Zürcher ein paar Minuten lang sogar an einem Prestigesieg gegen die Berner schnuppern konnten.
Am Ende aber, nach zwei YB-Toren in den letzten zehn Minuten, war die Differenz zwischen den beiden Vereinen so markant wie noch nie selbst in dieser Berner Erfolgssaison: YB hatte 84 Punkte, nur zwei weniger als der abgelöste Serienmeister FCB in seiner statistisch erfolgreichsten Saison; GC war noch Neunter, als Zweitletzter nur vier Punkte vom Absteiger entfernt. Und sagenhafte 45 Punkte trennen die beiden Teams nun.
Hoarau nicht Torschützenkönig
Die Zürcher mussten froh sein, den letzten Match einer völlig missratenen Saison gegen Berner mit Fans in Euphorie bestreiten zu können. So war wenigstens die Kulisse einigermassen ansprechend, 8500 Zuschauer kamen. Sie sahen dann zwei Teams, die nicht mit letztem Biss antraten, aber doch ehrgeizig genug waren, um zu zeigen, dass ihnen der Ausgang nicht gleichgültig war. Die Berner hätten längst führen müssen, als nach einer Stunde das erste Tor fiel – für GC. Kenan Kodro, Bosnier mit spanischem Pass, in den letzten Wochen zum namhaftesten Skorer der Zürcher gewachsen, überlief mit einem Zuspiel des Talents Nikola Sukacev den Goalie Alexandre Letellier und schob den Ball ins Tor.
Nur noch zehn Minuten waren zu spielen, als auch jene Berner vor dem gegnerischen Tor in Erscheinung traten, die es eigentlich längst hätten tun müssen: Guillaume Hoarau legte den Ball uneigennützig für den eingewechselten Jean-Pierre Nsame auf – 1:1. Und dann schoss Christian Fassnacht in der 89. Minute gar noch das 1:2. Hoarau konnte gewiss verschmerzen, an diesem Abend nicht Torschützenkönig geworden zu sein. Diese Ehre wurde dem Basler Albian Ajeti zuteil, mit einem Plus von zwei Toren. Und Fassnacht korrigierte spät den frühen Eindruck, dass er an diesem Tag nicht treffen könnte. Der war entstanden, als er in der Anfangsphase zweimal ganz alleine vor Torhüter Heinz Lindner gescheitert war. Als dieses 1:2 fiel, waren nur zehn Zürcher auf dem Platz. Der Skorer Kodro sass draussen, zur Pflege einer Kopfverletzung. Vilotic und der stille Abschied
Später lobte Christoph Spycher, der meisterliche Sportchef mit Vergangenheit als GC-Spieler, «die gute Mentalität» seines Teams, die eben doch noch zum Sieg gereicht hatte. Dass der trotz der Torfolge mehr als gerechtfertigt war, erwähnte Spycher noch. Es sei «ein guter Auftritt» gewesen, auch im Hinblick auf den Cup-Final. Von einer Mannschaft, die in einer Woche gegen den FCZ auf mindestens acht Positionen dieselbe sein wird: Im Tor wird natürlich wieder Marco Wölfli stehen, denn der Franzose Letellier erhielt ja ein Abschiedsgeschenk für ein halbes Jahr Dienste als Ersatzmann. Der Captain Steve von Bergen wird Grégory Wüthrich wieder ablösen; Djibril Sow könnte, wenn wieder fit, der dritte «Neue» sein.
Wie die Aufstellung der Grasshoppers fürs nächste Pflichtspiel aussehen wird, wagt keiner vorauszusagen. Aber es ist ja auch noch länger hin. Am Samstag verabschiedete der Klub schon einmal drei Spieler: den Torhüter Vaso Vasic, der in den paar Minuten seines Einsatzes noch ein Gegentor kassierte; den Verteidiger Alban Pnishi, der 90 Minuten auf der Bank sass. Und Milan Vilotic, ehedem doch Captain, der auf dem Matchblatt nicht einmal unter den Abwesenden aufgeführt war.
Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:0). - 8500 Zuschauer. - Schiedsrichter: Schärer. - Tore: 62. Kodro 1:0. 80. Nsame 1:1. 90. Fassnacht 1:2. - Grasshoppers: Lindner (87. Vasic); Cvetkovic, Bergström, Zesiger, Doumbia; Fasko (75. Kapic), Bajrami, Taipi; Sukacev (81. Vitija), Andersen; Kodro. - Young Boys: Letellier; Lotomba (75. Nsame), Wüthrich, Nuhu, Benito; Fassnacht, Sanogo, Bertone, Sulejmani (75. Schick); Hoarau , Assalé (83. Ngamaleu). - Bemerkungen: Grasshoppers ohne Sainsbury, Pusic (beide gesperrt), Rhyner, Basic und Lavanchy (alle verletzt), Young Boys ohne Von Bergen, Sow, Von Ballmoos und Mbabu (alle verletzt). Verwarnungen: 63. Kodro (Unsportlichkeit). https://www.nzz.ch/sport/mentalitaet-re ... ld.1387278
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 09:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.05.2018  Zitat: «Ich habe viel von Thorsten Fink gelernt»
von E. Tedesco - GC-Trainer Thorsten Fink verrät nach der 1:2-Niederlage gegen YB, dass Adi Hütter einst unter ihm Spieler war.
o manch ein Hopper wird nach der 1:2-Niederlage gegen YB aufgeatmet haben. Endlich Saisonschluss. Endlich hat das Desaster (vorläufig?) ein Ende. GC beendet die Meisterschaft auf dem zweitletzten Rang und ist so schlecht klassiert wie seit 2012/13 nicht mehr.
Präsentiert hat sich GC seit Wochen wie ein Absteiger. Von Trainerwechsel und neuen Besen keine Spur. Auch unter Trainer Thorsten Fink hielt die Misere an. In fünf Partien holte der Yakin-Nachfolger lediglich vier Punkte (ein Sieg, ein Remis). Gegen YB gab es keinen. Trotz einer 1:0-Führung (62. Kodro). Christian Fassnacht bügelte in der Nachspielzeit aus, was Jean-Pierre Nsame (80.) mit dem 1:1 korrigiert hatte. «Das war symptomatisch für diesen Saisonverlauf» suchte Thorsten Fink nach Worten, aber obwohl er sich als «positiven Menschen» bezeichnet, fiel auch ihm nicht viel Positives dazu ein.
«Aus Krisensituationen etwas Gutes mitnehmen»
«Viele Leute haben aus Krisensituation etwas Gutes mitgenommen», sagte Fink schliesslich, «wir werden zusammen alles dransetzen, etwas Gutes zu bauen, um nächstes Jahr unter die Top 4 gehören zu können.» Zukunftsmusik – wenn überhaupt. Fink blieb nur, Adi Hütter zum Sieg zu gratulieren und dem YB-Trainer viel Glück als Frankfurt-Trainer in der Bundesliga zu wünschen. «Er hat viel erreicht und kann Stolz sein», sagt Fink und überraschte mit seinem Nachsatz, dass er Hütter sehr gut kenne.
Dann liess er die Katze aus dem Sack. «Adi war einst mein Spieler...», so Fink mit einem Schmunzeln. «Thorsten war mein Trainer, ich habe unter ihm gespielt», bestätigt Hütter und fügt an, «ich habe viel von ihm gelernt.» Wie ist das möglich, zumal Fink Jahrgang 1967 hat und Hütter 1970? Fink war 2006 der sehr junge Trainer der RB Salzburg Juniors und Hütter der fast 38-jährige Führungsspieler der jungen Amateurmannschaft von Fink.
Eine Frage der Zeit
12 Jahre später sass der einstige Spieler von Fink als Meister- und künftiger Bundesliga-Trainer neben dem GC-Trainer. Wie seit ein paar Tagen bekannt verlässt Hütter YB und übernimmt die Eintracht. «Es war erst ein Schock für die Mannschaft, weil niemand damit gerechnet hat, dass es so schnell gehen wird», sagt Leonardo Bertone, «aber es war eine Frage der Zeit.» Erfahren haben davon die Spieler erst über eine interne Mitteilung, später hat der Trainer die Spieler in der Kabine persönlich über seinen Wechsel informiert.
«Der Trainer hat drei Jahre einen Superjob in Bern gemacht und darum war es nur eine Frage der Zeit, bis er den Schritt nach Deutschland oder in eine grössere Liga macht», sagt Thorsten Schick. Der frischgebackene Meister über seinen österreichischen Landsmann weiter: «Er hatte eine grosse Vision in Bern und er wird sicher auch in Deutschland seine Spuren hinterlassen.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11797983
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 09:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.05.2018  Zitat: YB-Noten: Fassnachts Belohnung
Zwei Tore in den letzten zehn Minuten bescheren den Young Boys den 2:1-Sieg gegen GC zum Saisonabschluss
Alexandre Letellier: Note 4,5 In seinem ersten und wohl einzigen Einsatz für die Young Boys lange Zeit wenig beschäftigt, aber wenn es ihn brauchte, agierte der Franzose sicher. Spitzelt Kodro den Ball vor dem Gegentor erst vom Fuss, wird in dieser Situation aber alleine gelassen.
Jordan Lotomba: Note 4,5 Auf der ungewohnten Position des Rechtsverteidigers zu Beginn mit einigen Stellungsfehlern und Fehlpässen, steigerte sich, und gefiel mit viel Offensivdrang.
Kasim Nuhu: Note 4,5 Mit einigen nonchalanten Pässen in der Anfangsphase und einem waghalsigen Tackling ins Leere, das in einer guten GC-Chance resultierte. Insgesamt aber solid.
Grégory Wüthrich: Note 4,5 Der Bümplizer wusste vorab mit seiner Härte zu gefallen. Schaltete sich hin und wieder mit klugen Spielauslösungen in die Offensive ein - wie kurz vor dem Siegtor in der Nachspielzeit, das er mit einem langen Ball einleitete.
Loris Benito: Note 4 Auch Benito war bemüht, mit seinen Rushes offensiv Akzente zu setzen. Seine Flanken fanden aber nur selten das Ziel.
Christian Fassnacht: Note 5 Offenbarte in der Anfangsphase gewohnte Schwächen in Abschluss, als er zweimal freistehend vor dem gut reagierenden Lindner vergab. Der Zürcher war aber an etlichen Offensivaktionen beteiligt und belohnte sich für seine engagierte Leistung in der Nachspielzeit mit seinem elften Saisontreffer.
Leonardo Bertone: Note 4,5 Mit einigen guten Spielverlagerungen und einer wichtigen Grätsche, als er einen Gegenstoss der Grasshoppers unterband. Leitet den Ausgleich mit einem Steilpass ein.
Sékou Sanogo: Note 5 Gewohnt zweikampfstark und auch wenn der Ivorer von mehreren Gegenspielern bedrängt wurde, war er kaum vom Ball zu trennen.
Miralem Sulejmani: Note 4 Weniger auffällig als Fassnacht auf der Gegenseite, konnte sich nur selten durchsetzen. Bisweilen flammte seine Spielfreude auf, und der Serbe zeigte sich experimentierfreudig, als er eine Kopfballchance von Hoarau mit dem rechten (!) Fuss vorbereitete.
Roger Assalé: Note 4 Legte vor dessen zweiter Grosschance frech mit der Hacke auf Fassnacht ab und war bemüht, die Mitspieler in Szene zu setzen, blieb aber auch oft hängen. Verlängert in der Nachspielzeit wiederum per Hacke auf Fassnacht.
Guillaume Hoarau: Note 4,5 Trug anstelle des geschonten Steve von Bergen die Captainbinde. Der Franzose wurde immer wieder von den Teamkollegen gesucht, denn schliesslich hatte er noch die Chance, den Basler Albian Ajeti von der Spitze der Torschützenliste zu verdrängen. Jedoch ohne Fortune im Abschluss, und vielmehr uneigennützig, als er den Ausgleich für Nsame auflegte.
Thorsten Schick: ohne Note 75. für Sulejmani.
Jean-Pierre Nsame: ohne Note 75. für Lotomba.
Nicolas Moumi Ngamaleu: ohne Note 83. für Assalé.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29455703
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