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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.09.2016  Zitat: YB genügen zwei Highlights
Die Young Boys gewinnen das Verfolgerduell gegen Luzern 2:1. Sie schliessen damit in der Tabelle zu den Zentralschweizern auf.
YB spielt derzeit in einer Art Krisen-Modus. Der ist nicht nur selbstverschuldet, denn nicht weniger als neun Spieler fehlen verletzt, darunter mit Hoarau, Gerndt, Sanogo und Benito auch erfahrene Leute, die fähig wären, der Mannschaft Stabilität zu verleihen.
Aus den letzten zwei Auswärtsspielen in Gladbach und im Letzigrund gegen GC resultierte ein Torverhältnis von 2:10, und so verwunderte es nicht, dass die Berner in diesem Spitzenkampf hinter der Spitze vorerst bedacht waren, wieder Sicherheit zu gewinnen. Dies umso mehr, als dass für YB der letzte Tabellenplatz näher gelegen war als der entrückte Gipfel der Rangliste.
Der FC Luzern formierte sich gegen den ein wenig verunsicherten Gegner in selbstbewusster Manier mit viel Offensivgeist und mit Neumayr als Ideengeber. Das Team des Trainers Markus Babbel gefiel durch diesen Mut, zeigte aber in der Defensive nicht den gleichen Elan wie in der Vorwärtsbewegung. Das nützten die talentierten Individualisten in den Berner Reihen aus. Der Serbe Sulejmani zeigte zweimal nach tollen Vorarbeiten seine Kaltblütigkeit im Abschluss - zwei Tore als Balsam auf die YB-Wunden.
Das Spiel der Luzerner hatte etwas Schöngeistiges, an der Spielidee konnte man Gefallen finden, und auch einige Ausführungen auf dem Kunstrasen waren von ästhetischem Wert. Aber das Zwingende fehlte oft, zu oft. Marco Schneuwly verpasste nach 70 Minuten den Anschlusstreffer, er schlug aussichtsreich über oder unter den Ball, traf ihn nicht. Er traf ihn dann erst in der Nachspielzeit richtig als alles schon viel zu spät war. Die Berner nahmen die Rolle dankbar an, im eigenen Stadion aus der Sicherheit des Zweitore-Vorsprungs überfallartig Konterangriffe zu lancieren. Aber auch hier zeigte sich, dass das Team des Trainers Adi Hütter zur Zeit nicht sein volles Rendement auszuschöpfen vermag.
Young Boys - Luzern 2:0 (2:0)
16'058 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 18. Sulejmani (Ravet) 1:0. 43. Sulejmani (Frey) 2:0. 93. Marco Schneuwly 2:1.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen (81. Bürgy), Rochat, Lecjaks; Ravet (89. Aebischer), Bertone, Zakaria, Sulejmani; Kubo (73. Schick), Frey.
Luzern: Zibung; Grether, Costa, Puljic, Lustenberger; Christian Schneuwly (83. Haas), Neumayr, Kryeziu, Hyka (63. Oliveira); Itten (56. Juric); Marco Schneuwly.
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Joss, Sanogo, Seferi, Wüthrich, Nuhu, Obexer (alle verletzt), Duah (gesperrt) und Vilotic (nicht im Aufgebot). Luzern ohne Sarr (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 13. Zakaria. 59. Puljic. 75. Costa (alle Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/double ... -ld.116059
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2016  Zitat: YB-Noten: Flügel und Captain überzeugend
Beim 2:1-Heimsieg gegen Luzern glänzen bei den Young Boys einige Spieler. Ungenügend ist nur einer.
Yvon Mvogo: Note 4,5
Luzern schoss oft aufs YB-Tor, meistens aber direkt auf den Goalie. Mvogo war souverän, kurz vor Spielende rettete er mit einer tollen Parade gegen Marco Schneuwly das Zu-Null – nur um wenige Minuten später von Schneuwly doch noch bezwungen zu werden.
Scott Sutter: Note 4
Eine ordentliche Vorstellung, konzentriert und solid. Aber mit einer unglücklichen Aktion vor dem Gegentor in der Nachspielzeit.
Steve Von Bergen: Note 5,5
Nach zuletzt schwachen Leistungen, als er nicht restlos fit gewesen war, mit einer starken Darbietung gegen Luzern. Stand gut, verlor kaum einen Zweikampf, war aufmerksam und rettete mehrmals. Musste kurz vor Spielende angeschlagen ausgewechselt werden.
Alain Rochat: Note 4,5
Nicht so dominant wie Nebenmann von Bergen, aber insgesamt ebenfalls ansprechend, ohne grobe Aussetzer.
Jan Lecjaks: Note 4,5
Fiel nicht gross auf, erledigte seine Arbeit seriös. Und leitete das 1:0 mit einem Pass auf Ravet ein.
Yoric Ravet: Note 6
Der Franzose überzeugt sehr, er ist offensiv der wichtigste Spieler der Young Boys, weil er regelmässig Tore schiesst oder sie vorbereitet. Fantastischer Absatztrick auf Sulejmani vor dem 1:0, leitete das 2:0 smart ein. Auch sonst kaum vom Ball zu trennen.
Leonardo Bertone: Note 4
Solid, kämpfte hart und lief viel, stellte sich vorbildlich in den Dienst der Mannschaft.
Denis Zakaria: Note 4,5
Ihm gelang längst nicht alles, aber der Youngster bewies mehrmals, warum er ein riesengrosses Talent ist. Dominierte dann das Mittelfeld, setzte sich kraftvoll durch, eroberte Bälle.
Miralem Sulejmani: Note 5,5
Der Matchwinner mit zwei Toren. Aber nicht ganz so brillant wie Ravet am anderen Flügel.
Yuya Kubo: Note 3,5
Der Japaner blieb unauffällig, und wenn er mal im Mittelpunkt stand, überzeugten seine Aktionen nicht. Beispielsweise, wenn er bei einer YB-Konterchance zu kompliziert agierte.
Michael Frey: Note 4,5
Rieb sich gegen seine ehemaligen Teamkollegen auf, war ein Vorbild in Sachen Einsatz. Spielerisch mit der einen oder anderen Unsauberkeit. Aber mit tollem Querpass auf Sulejmani vor dem 2:0.
Thorsten Schick: ohne Note (73. Minute für Kubo).
Nicolas Bürgy: ohne Note (81. Minute für von Bergen, Super-League-Debüt).
Michel Aebischer: ohne Note (89. Minute für Ravet, Super-League-Debüt).
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18895335
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2016  Zitat: Jetzt sinds nur noch zwei YB-Innenverteidiger
Müssen Sie nun Vilotic zurückholen, Herr Hütter?
Trotz ordentlicher Leistung verliert der FC Luzern in Bern mit 1:2. Die Niederlage wirft auf Luzerner Seite Fragen auf. YB-Trainer Adi Hütter wiederum äussert sich zur Innenverteidiger-Problematik. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 79286.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2016  Zitat: YB-Serien und eine Talentschau
Trotz gewaltiger Absenzenliste bezwingt YB Luzern relativ ungefährdet 2:1 und steht wieder auf Rang 2. Zwei Youngsters spielen zudem erstmals in der Super League.
Der Mann redet glücklicherweise immer noch, wie er spielt: direkt, ehrlich, manchmal brachial. Und so hebt sich Michael Frey nach Partien von anderen Fussballern ab, die sich gerne auf Allgemeinplätzen aufhalten. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Luzern sagte der YB-Stürmer einmal: «Das war nur ein Sieg, aber er bringt uns nichts, wenn wir nicht nachlegen.» Und wie immer, wenn die Young Boys gewonnen haben, will Frey eine Siegesserie starten. Das ist am Samstagabend nicht anders: «Wir freuen uns sehr auf die vielen Spiele in kurzer Zeit.»
13 Abwesende
Möglicherweise sehen das nicht alle bei den Young Boys so mit dem happigen Programm und sieben Begegnungen in drei Wochen. Schliesslich plagt den Klub wie vor einem Jahr eine ziemlich bedrohliche Verletzungsserie. «Diesmal ist es noch extremer als 2015», sagte Captain Steve von Bergen.
13 Namen umfasste die Liste der YB-Abwesenden gegen Luzern, und selbst wenn man Thomas Fekete, den dritten Goalie Dario Marzino (U-21), Kwadwo Duah (gesperrt) sowie den aussortierten Milan Vilotic abzieht, sind es immer noch neun Einträge im Verletztenbulletin: Alexander Gerndt, Taulant Seferi, Grégory Wüthrich, Kasim Nuhu, Linus Obexer, Sékou Sanogo, Sven Joss, Loris Benito und Guillaume Hoarau. Die 13 vom Abwesenheitsressort bei YB würden als Team in der Super League nicht gegen den Abstieg kämpfen. Und warum die Young Boys die klar zweitbeste Mannschaft der Liga sind, bewiesen sie am Samstagabend eindrücklich. Selbst mit arg ausgedünnter Belegschaft brachten sie eine respektable Equipe zusammen mit durchaus prominentem Bankpersonal (Marco Wölfli, Milan Gajic, Thorsten Schick). Und sie spielten ordentlich. «Das war ein wichtiger Sieg», sagte YB-Trainer Adi Hütter, «und eine gute Reaktion auf die schlechteren Resultate zuletzt».
In einer animierten, offensiv geführten Begegnung hätten die Young Boys gegen Luzern auch 4:2 gewinnen können, die Effizienz liess auf beiden Seiten zu wünschen übrig. Bei den Bernern trieb der brillante Yoric Ravet die Angriffsbemühungen an, die Luzerner versteckten sich nicht, wirkten defensiv aber deutlich anfälliger.
Miralem Sulejmani vollendete vor der Pause zwei schöne Angriffe mit dem Protagonisten Ravet, den Luzernern gelang durch Marco Schneuwly erst in der Nachspielzeit das Anschlusstor. «Wir waren im Abschluss zu wenig zwingend», sagte Schneuwly. Der frühere YB-Stürmer will das Meisterrennen noch nicht beendet wissen («es sind 29 Spieltage zu bestreiten»), aber YB hat Luzern wieder überholt – und wie der FCL neun Punkte Rückstand auf den weiterhin makellosen FC Basel.
Zwei Debüts bei YB
Auf Rang 2 liegen die Young Boys, dort, wo man sie vor der Saison erwartete. Am Donnerstag geht es für sie mit dem ersten Gruppenspiel in der Europa League gegen Olympiakos Piräus weiter. «Dann werden wir noch besser spielen müssen», sagte Hütter. Er dürfte froh sein, fällt der angeschlagen ausgewechselte von Bergen, zuvor sehr überzeugend, nicht aus. Der Captain wurde ersetzt durch Nicolas Bürgy, der die letzte Saison leihweise bei Wohlen in der Challenge League bestritten hatte. Der 21-jährige Bürgy ist nach der Verletzung Wüthrichs sowie des Rauswurfs Vilotics Innenverteidiger Nummer 3. Vor Last-Minute-Zugang Nuhu.
Neben Bürgy feierte am Samstag in der Schlussphase ein anderer Youngster bei der gelb-schwarzen Talentschau sein Super-League-Debüt. Der 19-jährige Michel Aebischer ersetzte für die letzten Minuten den überragenden Ravet und hätte das 3:0 erzielen können. Alleine vor David Zibung, probierte Aebischer einen frechen Heber, was Luzerns Torhüter geahnt hatte. Wahrscheinlich dachte Michael Frey, letzte Rückrunde beim FCL engagiert, auch an diese Szene, als er meinte: «Wir hätten die Luzerner erledigen müssen, bevor diese ein Tor schossen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30047785
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2016  Zitat: Miralem Sulejmani trifft wieder
Miralem Sulejmani trifft wieder. Aber der YB-Trainer Adi Hütter ist noch nicht ganz zufrieden mit ihm.
Er war fast ganz oben. Für 16 Millionen Franken erwarb ihn Ajax Amsterdam innerhalb der niederländischen Liga. Das war vor acht Jahren, danach hätten englische Vereine wie Arsenal oder Liverpool an die Türe geklopft, wird kolportiert. Dann eine Verletzung, zwei Jahre in Lissabon bei Benfica mit nur 15 Pflichtspielen, Neustart bei YB. Was war mit Miralem Sulejmani los – Physisches, Psychisches, alles zusammen? Niemand weiss es ganz genau, vielleicht nicht einmal der Spieler selbst.
Nach dem 2:1-Sieg der Young Boys gegen Luzern begegnet man einem lächelnden, zufriedenen, äusserst freundlichen zweifachen Torschützen, der davon spricht, «inneren Druck» zu verspüren. Er wolle Spiele entscheiden, für die Differenz sorgen, das sei sein Anspruch. Wie vor seiner Misere.
So etwas braucht YB. Und so etwas spürt ein Sensibler wie Sulejmani, neben dem Innendruck. Gegen die Innerschweizer klappte es, der Knopf löste sich für Augenblicke, der 27-jährige Serbe hatte die Überzeugung vor dem Tor, die dem Gast im Stade de Suisse abging. Sulejmani sei kein Lautsprecher, sagt der Trainer Adi Hütter, er sei, wenn schon, durch seine Performance ein Leader. Nicht immer gelingt ihm das. Aber er hat Lichtblicke, sie machen seine Begabung transparent. Und er spielt wieder regelmässig, immerhin. Der Trainer sähe seine Leistung gerne etwas stabiler, aber «Wehwehchen» stünden ihm immer wieder im Wege. http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-stu ... -ld.116123
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.09.2016  Zitat: Trotz Sieg nicht nach Hütters Vorstellung
Der Sieg der BSC Young Boys gegen den FC Luzern, brachte am Samstag neuen Mut ins Team. Jedoch erwartet Trainer, Andi Hütter mehr von seiner Mannschaft.
Die Trainer waren sich einig: Der FC Luzern hatte mehr Spielanteile, doch YB war die gefährlichere Mannschaft. Kamen die Berner in Ballbesitz, ging es rasant Richtung Luzerner Tor. Eine «brutale Qualität im Umschaltspiel», nannte Markus Babbel, was sein Team auf dem Feld zu spüren bekam.
Für die beiden YB-Tore zeichnete Miralem Sulejmani verantwortlich, der vom starken Ravet mit einem wunderbaren Absatztrick bedient wurde und das Zuspiel von Frey nur noch einzuschieben brauchte. Sulejmani war froh über seine ersten beiden Saisontreffer: «Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen zurück.»
Nach den hohen Niederlagen gegen GC und Borussia Mönchengladbach vor der Länderspielpause lag der Fokus beim Heimteam auf der Defensive. «Wir haben uns gewünscht, zu null zu spielen», sagte Adi Hütter. Mit dem Anschlusstreffer durch Marco Schneuwly kurz vor Abpfiff gelang das nicht, doch die drei Punkte gerieten nicht mehr in Gefahr.
«Es war ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt und sind wieder auf Platz zwei. Das war das Wichtigste», resümierte der YB-Trainer, mahnte aber, «von dem Spiel, das ich mir vorstelle, war der Auftritt weit entfernt».
Einen bangen Moment erlebten die Young Boys in der 81. Minute, als Steve von Bergen ausgewechselt werden musste. Der Abwehrchef hat Probleme mit der Wade. Ein längerer Ausfall des Captains würde die Personalsituation weiter verschärfen. Bereits am Samstag fehlten neun Spieler verletzt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/tr ... y/10271833
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shalako
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Verfasst: Dienstag 13. September 2016, 17:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.09.2016  Zitat: Der Nette vom linken Flügel
Miralem Sulejmani besitzt den feinsten linken Fuss in der Super League. Am Samstag, beim 2:1-Heimsieg von YB gegen Luzern, brilliert der Serbe mit zwei Toren.
Manchmal sind es die kleinen, fürs grosse Ganze nicht relevanten Szenen, welche die Klasse eines Fussballers belegen. Miralem Sulejmani holt also am Samstagabend im Stade de Suisse einen hohen, scharfen Pass an der Seitenlinie herunter, als sei ein Magnet an seinem linken Fuss befestigt. Es ist hochwertige Kunst, die der Serbe präsentiert, und es sieht kinderleicht aus.
Es ist bestimmt nicht übertrieben, wenn man behauptet, Sulejmani besitze den besten linken Fuss in der Super League, und es ist keineswegs falsch, wenn man denkt, dieser Supertechniker sei eigentlich zu gut, brillant, aussergewöhnlich für die Schweizer Eliteliga. Er firmiert ja immer noch als teuerster Transfer in der Vereinsgeschichte des Traditionsklubs Ajax Amsterdam.
Rund 25 Millionen Franken überwies das ruhmreiche Ajax 2008 an Heerenveen, um sich Sulejmanis Dienste zu sichern. Damals war der Flügelspieler 19 Jahre jung; er holte in Amsterdam und bei Benfica Lissabon jede Menge Titel, die von Experten prognostizierte Karriere auf Weltklasseniveau aber erreichte er nie.
Wechselhafte Leistungen
Seit Sommer 2015 spielt Sulejmani bei YB. An guten Tagen ist er ein Spektakelmacher, an durchschnittlichen ein Mitläufer, an schlechten ein Ärgernis, weil er defensiv nicht arbeitet, den rechten Fuss konsequent ignoriert, blass bleibt. Gut, durchschnittlich, schlecht wechselten sich in dieser Saison oft ab. Am Samstag zeigt sich Sulejmani von seiner besten Seite, er trifft gegen Luzern zweimal vor der Pause, mit links natürlich, zum 1:0 nach einem kräftigen Spurt und überlegt ins kurze Eck, zum 2:0 aus wenigen Metern ins leere Tor.
Es sind zwei herrlich herausgespielte Tore. «Ich bin froh, endlich meine ersten Ligatreffer in dieser Saison geschossen zu haben», sagt Sulejmani nach dem 2:1-Heimsieg. Und: «Aber das war heute ein Erfolg des ganzen Teams.»
Miralem Sulejmani kann ein Solist sein auf dem Platz, aber er ist keiner, der abseits des Rasens durch Extravaganz auffällt. Vielleicht abgesehen von der eigenwilligen Frisur. Leise, fast schon zurückhaltend artikuliert er sich, er ist freundlich und nett, und auf seinen schleppenden Saisonstart, als er wegen diverser Blessuren beeinträchtigt war, hat er gegen Luzern mit einer vorzüglichen Vorstellung reagiert. «Wir stehen auf Rang 2», sagt Sulejmani, «das war unser Ziel heute.»
Auf die Frage, ob Basel bereits wieder uneinholbar sei, meint der 27-Jährige: «Sie machen das gut, sie haben in dieser Saison immer gewonnen, aber wir müssen auf uns schauen. Und wir haben bewiesen, dass wir Basel schlagen können.» Beispielsweise vor etwa einem Jahr, Sulejmani weiss das genau, weil er blitzschnell antwortet, als es darum geht, wann er letztmals zweimal in einer Partie getroffen hat: «Gegen Basel.»
Interesse aus Griechenland
Mitte September 2015, nach diesem 4:3 gegen den FCB, lagen die Young Boys neun Punkte hinter dem Serienmeister. Wie heute. Basel startet am Dienstag in die Champions League, YB empfängt zwei Tage später in der weniger prestigeträchtigen Europa League Olympiakos Piräus. Das hört sich mehr nach Champions League an als Basels Kontrahent Rasgrad, doch die weiteren Gruppengegner des FCB (Arsenal und Paris Saint-Germain) sind erheblich attraktiver als jene der Young Boys (Astana und Apoel Nikosia).
Und einer wie Sulejmani müsste, dieser Gedanke darf auch noch sein, Champions-League-Stammgast sein. Im Sommer hiess es, griechische Vereine wie Piräus würden sich für ihn interessieren, was Sulejmani nur ein Schmunzeln entlockt. «Davon weiss ich nichts», sagt er, «ich konzentrierte mich den ganzen Sommer nur auf YB.» Das tönt professionell – und ist sehr nett. Und wenn es nicht völlig der Wahrheit entspricht, so muss es in Bern niemanden stören. Solange Sulejmani am linken Flügel die eine oder andere zauberhafte Aktion darbietet. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24747435
_________________ For Ever
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