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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 18:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: GC für Effizienz belohnt – St. Gallen mit Befreiungsschlag
Die Grasshoppers bezwingen nach einem spektakulären Ridge-Munsy-Solo die Young Boys klar mit 4:1. Der FC St. Gallen kann nach einem klaren 3:0-Sieg zuhause gegen Luzern aufatmen.
- Drei späte Tore bringen GC drei Punkte gegen YB. - St. Gallen schiesst sich gegen Luzern den Frust von der Seele. - Damit stolpern beide designierten Verfolger von Meister Basel.
Die Grasshoppers zeigten sich gegen YB in der gleissenden Hitze des Letzigrunds hocheffizient. Die Gäste hatten vor allem zu Beginn der Partie zwar mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht in Zählbares ummünzen. Ganz anders die Zürcher: 8 Torschüsse führten zu 4 Toren und zum 3. Sieg der Saison.
Munsys unwiderstehlicher Sprint
Ein spektakulärer Energieanfall von Ridge Munsy sorgte für den 1. Treffer – und zugleich für das Highlight des Spiels: Der GC-Stürmer schnappte sich den Ball in der eigenen Platzhälfe und setzte zu einem rund 80 Meter langen Sprint an. Am Ende liess er mit einer Körpertäuschung Verteidiger Steve von Bergen alt aussehen und bezwang Torhüter Yvon Mvogo zum 1:0.
Ausser dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch das Kopfballtor von Michael Frey (58.) gelang YB kaum noch etwas. GC hingegen zeigte ein wahres Schlussfurioso: Numa Lavanchy stellte eine Viertelstunde vor Schlusspfiff die Führung wieder her. Runar Mar Sigurjonsson mit seinem ersten Super-League-Tor (86.) und Caio (93.) vom Elfmeterpunkt sorgten für das klare Verdikt.
Aufatmen in St. Gallen
Über eine Stunde lang mussten sich Joe Zinnbauer und die St. Galler Fans im Duell gegen Luzern gedulden. Das krisengeschüttelte Heimteam war zwar ab der ersten Minute das spielbestimmende Team. Ein Tor wollte den Ostschweizern aber nicht gelingen. Chancen hatten sie zur Genüge:
- 15. Minute: Nzuzi Toko zieht nach einer Balleroberung seitlich aufs gegnerische Tor zu. Der St. Galler Captain trifft aber nur das Aussennetz. - 33. Minute: Yanis Tafer läuft in die Schnittstelle und taucht alleine vor David Zibung auf. Der Luzerner Schlussmann pariert aber souverän. - 53. Danijel Aleksic entwischt der Abwehr und läuft ebenfalls alleine aufs FCL-Tor zu. Zibung bleibt aber auch in diesem Duell der Sieger.
Erst Roman Buess sorgte für die Erlösung: Der St. Galler Neuzugang machte es aus vergleichbarer Position besser als Tafer und Aleksic zuvor und netzte ein zum hochverdienten 1:0. Damit war der Bann gebrochen: Marco Aratore (72.) und Seifedin Chabbi (90.) trafen zum klaren 3:0-Schlussresultat. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... ungsschlag
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 18:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: Vier-Tore-Sieg im Klassiker
Die Grasshoppers erteilen den Young Boys eine Lektion. In der Schlussviertelstunde setzten die Zürcher gar zum Schaulaufen an.
Vier Tore aus sechs Möglichkeiten. Die äusserst effizienten Grasshoppers schlagen die Young Boys verdient 4:1.
Ridge Munsy hatte die Zürcher in der kräftezehrenden Hitzeschlacht nach einem beeindruckenden Sololauf über 80 Meter in Führung geschossen. Numa Lavanchy, Joker Runar Mar Sigurjonsson und Caio mit einem Foulpenalty in der Nachspielzeit sorgten in der zweiten Halbzeit für eine Demontage der Berner.
«Das Resultat ist vielleicht ein wenig hoch ausgefallen», sagt GC-Trainer Pierluigi Tami nach der effizienten Leistung seines Teams, «aber wir haben gezeigt, dass wir diese drei Punkte unbedingt haben wollten. Die Mannschaft hat mit viel Geduld und bei abartigen Temperaturen eine engagierte Leistung gebracht. Auch, weil wir wussten, wie wichtig ein Sieg vor der zweiwöchigen Nati-Pause ist.»
Den zwischenzeitliche Ausgleich für die Gäste hatte Michael Frey erzielt, der nach einer Freistossflanke von Yoric Ravet in der 58. Minute zum 1:1 traf. Für den Rückkehrer war es der dritte Saisontreffer.
YB steckt in der Mini-Krise
Die Berner enttäuschten erneut schwer. Nach dem Untergang in der Champions-League-Qualifikation gegen Borussia Mönchengladbach kassierte die Mannschaft von Adi Hütter bereits die dritte Meisterschaftsniederlage im sechsten Spiel. In der Tabelle schlossen die Zürcher zu YB auf.
«Die erst Halbzeit haben wir nicht schlecht gespielt», sagt Captain Steve von Bergen. «Aber wir hatten bestimmt mehr Torschüsse als GC. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir so viele Gegentore kassieren müssen.» Geschuldet seien vor allem die Gegentreffer drei und vier dem grösseren Risiko, das die Berner eingehen mussten, um nach dem Ausgleich den angestrebten Sieg doch noch zu schaffen. «Das zweite Tor hat uns dann aber kaputt gemacht.»
Grasshoppers - Young Boys 4:1 (1:0) 4800 Zuschauer. - SR Klossner. Tore: 39. Munsy (Andersen) 1:0. 58. Frey (Ravet) 1:1. 74. Lavanchy (Källström) 2:1. 86. Sigurjonsson (Gjorgjev) 3:1. 94. Caio (Foulpenalty/Foul an Lavanchy) 4:1. Grasshoppers: Vasic; Lavanchy, Bamert, Pnishi (76. Sigurjonsson), Antonov; Basic, Källström; Munsy, Andersen (59. Brahimi), Caio; Tabakovic (69. Gjorgjev). Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks (82. Duah); Ravet, Bertone, Zakaria (72. Gajic), Schick (60. Sulejmani); Kubo, Frey. Bemerkungen: Grasshoppers komplett; Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Joss, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). 42. Pfostenschuss Tabakovic. Verwarnungen: 49. Pnishi (Foul), 71. Von Bergen (Foul), 93. Ravet (Foul), 93. Duah (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/18793107
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 18:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: «Es wird klare Ansagen geben»
Zehn Gegentore in zwei Spielen. YB-Trainer Adi Hütter muss und geht nach der 1:4-Pleite bei den Grasshoppers über die Bücher.
Adi Hütter, zehn Gegentore in zwei Spielen können einem Trainer nicht gefallen. Wo setzen Sie den Hebel an? Adi Hütter: Zuerst in der Innenanalyse und danach im Training. So kurz nach einem Spiel alles einzuordnen ist schwierig, aber sicher ist, dass uns die Länderspielpause gut tut. Wir haben eine schwierige Phase im Moment und darüber müssen wir nicht diskutieren. Das ist so. Aber ich bin sicher, dass wir aus dieser Pause stärker zurückkommen.
Das hat man zuletzt sicher auch schon gemacht, aber ohne grossen Erfolg wie es scheint. Wir können natürlich darüber diskutieren, dass es einige Gegentreffer zu viel sind. Auch wenn man das Spiel gegen GC betrachtet, waren wir nach dem 1:1 ganz klar auf dem Drücker zum 2:1. Wenn man aber dann in einer Situation ein Tor kassiert, in der wir ganz einfach schläfrig waren – das kann man nicht anders sagen – dann wird es ganz klare Ansagen geben. Wenn ein Ball durch den Strafraum geht und der Offensivspieler schneller zum Einschiessen kommt als unser Verteidiger zum verteidigen, dann stimmt einfach etwas nicht und das passt keinem Trainer. Wir haben aber auch eine Spielweise, in der wir offensiv überzeugen, aber die Balance zwischen Offensive und Defensive nicht stimmt, das gilt es zu kritisieren.
Aber das ist kein Grund nach einem Treffer auseinanderzufallen? Man kann sich auch hinten rein stellen und nur verteidigen. Wir haben individuelle Fehler begangen und das müssen wir auch nicht schön reden. Es ist ganz egal, wer hinten in der Viererkette spielt, denn wir machen grundsätzlich im individuell-taktischen Bereich zu viele Eigenfehler und werden dafür irrsinnig bestraft.
Liegt das am Mentalen? Nein.
Aber? Ich finde, dass wir in der Länderspielpause an diesen Fehlern arbeiten müssen, auch wenn es schwierig ist, weil nicht alle da und viele Jung-Nationalspieler auf der Reise sind. Aber wir werden mit jenen, die da sind, bestmöglich versuchen, an den Problemen zu arbeiten. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/13724389
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 19:07 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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nach em gladbach spiel no einisch äs klars resultat wo eigentlich viu z'höch isch usgfaue. das isch ä heftigi wuche gsi für yb, gloube äs si aui froh hei mir jetzt zwe wuche natipouse.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 23:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: Grasshoppers - Young Boys 4:1
GC mit dem besseren Plan
YB ist nach dem 1:6 in Mönchengladbach im Letzigrund nicht bereit für die Aufgabe gegen GC. Die Grasshoppers sind wacher und haben einen herausragenden Källström.
Selten genug scheint Fussball tatsächlich eine Kopfsache zu sein. Manchmal aber kommt es vor, dass ein Match zur Anschauung bringt, welche Mannschaft und welcher Trainer sich den besseren Plan zurechtgelegt haben. GC gegen YB war ein solches Spiel. Es war ein Spiel, das die Zürcher am Ende gewannen, weil sie den besseren Plan hatten.
Dazu gehörte, dass der Match am Sonntag bereits drei Tage davor begonnen hatte. GC-Trainer Pierluigi Tami glaubte in der Europacup-Qualifikation gegen Fenerbahce nicht an eine Wende und gab Källström, Munsy, Basic, Caio oder Vasic eine Pause. GC verlor mit Anstand 0:2. Anders die Berner. Ihr Coach Adi Hütter wollte in Mönchengladbach einen guten Eindruck hinterlassen, YB verlor 1:6. Während YB im Letzigrund mit der fast gleichen Mannschaft spielte wie am letzten Mittwoch, hatte GC deshalb mehr Frische in den Beinen – und vor allem in den Köpfen.
Das zeigte sich gegen Ende der ersten Halbzeit zum ersten Mal, nachdem die Berner das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt «unter Kontrolle» gehabt hatten, wie Hütter nach dem Spiel sagte. Munsy fiel nach einem YB-Corner der Ball in die Füsse, er rannte los und schoss nach einem Lauf über achtzig Meter das 1:0. Die ganze YB-Mannschaft hatte vergessen, was sie ohne Ball zu tun hat. So musste YB viel Aufwand betreiben bei grosser Hitze, Rochat scheiterte an Vasic, nach knapp einer Stunde war Frey erfolgreich und glich aus. Eine halbe Stunde war da noch zu spielen, was war zu tun? Auf Remis spielen, abwarten und am Ende froh sein über den Punktgewinn? Mal schauen, was kommt? Während YB noch am Werweissen war, hatte der GC-Captain Källström schon längst eine Idee: gewinnen.
Es ist nicht neu, dass der bald 34-jährige Schwede das Gehirn der Grasshoppers ist, dass er die Mannschaft führt und lenkt, dass er fast immer auf Schweizer Fussballplätzen herausragt. Neu war am Sonntag nur, dass Källström seine Qualität abermals unter Beweis stellte und in der Entstehung des 2:1 eben zu sehen war, wie Källström bei seinem scharfen Pass durch den YB-Strafraum auf den heranbrausenden Lavanchy nicht nur den Fuss, sondern vor allem das Gehirn benutzte. «Dieses Tor hat uns das Genick gebrochen», sagte der YB-Verteidiger Rochat.
So folgte in der Schlussviertelstunde die Strafe für YB, die Strafe, den Match als Kopfsache verloren zu haben. Hütter löste die Dreierabwehr auf und gab das Signal für mehr Offensive. GC antwortete mit drei blitzsauberen Kontern und zwei weiteren Toren. Die Zürcher waren nicht die bessere Mannschaft gewesen, aber die klügere. «Das Resultat ist vielleicht zu hoch ausgefallen», sagte Tami. Die Milde des GC-Trainers half YB wenig, Hütter sprach von einer «grossen Enttäuschung». Nach zehn Gegentoren in zwei Spielen müsse man «intern über das Defensivverhalten sprechen». Die Nationalmannschaft-Pause bietet viel Zeit dafür. Auch für GC. Tami reist mit seinen Spielern nach St. Anton in ein kurzes Trainingslager. Wichtig sei vor allem auch «Erholung für den Kopf». Man hatte gerade gesehen, wofür das gut sein kann.
Grasshoppers - Young Boys 4:1 (1:0)
4800 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 39. Munsy (Andersen) 1:0. 58. Frey (Ravet) 1:1. 74. Lavanchy (Källström) 2:1. 86. Sigurjonsson (Gjorgjev) 3:1. 94. Caio (Foulpenalty/Foul an Lavanchy) 4:1.
Grasshoppers: Vasic; Lavanchy, Bamert, Pnishi (76. Sigurjonsson), Antonov; Basic, Källström; Munsy, Andersen (59. Brahimi), Caio; Tabakovic (69. Gjorgjev).
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks (82. Duah); Ravet, Bertone, Zakaria (72. Gajic), Schick (60. Sulejmani); Kubo, Frey.
Bemerkungen: Grasshoppers komplett; Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Joss, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). 42. Pfostenschuss Tabakovic. Verwarnungen: 49. Pnishi (Foul), 71. Von Bergen (Foul), 93. Ravet (Foul), 93. Duah (Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/grassh ... -ld.113405
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 23:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: YB verglüht im Letzigrund
Nach dem 1:4 gegen GC liegen die Young Boys nach sechs Runden schon wieder um 9 Punkte hinter Basel zurück.
Es war der Höhepunkt der Hitzeschlacht: Nach einem Corner von YB kam Ridge Munsy etwa vier Meter ausserhalb des Strafraums in der 39. Minute an den Ball. Der Luzerner und ehemalige Thun-Stürmer spurtete über 80 Meter zum anderen Torgehäuse im Letzigrund; Scott Sutter vermochte ihn an der Mittellinie nicht zu stoppen, an der YB-Strafraumgrenze überlief Munsy auch noch Steve von Bergen und überlistete Goalie Yvon Mvogo zum 1:0 für GC.
Ein fabelhaftes Tor und bemerkenswert, was Munsy nach dem Spiel zu den Journalisten sagte. «Ich durfte in dieser Szene meine Schnelligkeit ausnutzen», erklärte der Torschütze ganz brav und bescheiden. Der GC-Stürmer wählte in der Stunde des Triumphs Worte, wie ein braver Klosterschüler.
Weniger angenehm war die Situation für Steve von Bergen, der bei dieser Aktion schlicht überlaufen wurde. «Wir waren in dieser Situation nicht gut positioniert. Ich hätte versuchen müssen, früher zu intervenieren, vielleicht hätte auch Scott schon im Mittelfeld mit einem Kopfball die Sache verhindern können. Fakt ist, dass wir zu viele Tore erhalten», sagte der YB-Abwehrchef.
10 Tore in den beiden Spielen gegen Borussia Mönchengladbach und GC. Das gibt aus YB-Sicht Anlass zu Sorge. Klar, dass das auch bei Adi Hütter für Ärger sorgt. «Wir haben nun die Länderspielpause und während dieser Tage müssen wir genau analysieren, was zu ändern ist.»
Der YB-Trainer bemängelt vor allem zwei Punkte. «Wir haben zu viele Fehler im taktischen Bereich und zu viele individuelle Fehler.» Versucht man die moderaten Sätze von Hütter in Klartext zu übersetzen, bedeutet dies: Es ist eine ziemlich umfangreiche Mängelliste.
Auch YB-Besitzer Andy Rihs auf der Tribüne musste mit ansehen, wie sich YB nach dem mit viel Aufwand erkrampften zwischenzeitlichen 1:1 durch Frey mit der ersten Offensivaktion von GC in der zweiten Halbzeit wieder ausspielen liess. Källströms flache Hereingabe verpassten alle YB-Spieler im Strafraum, nicht aber Numa Lavanchy, der den Ball ins Netz lenkte.
Bereits wieder im Krisenmodus
Danach spielte YB Risiko, der 19-jährige Kwadwo Duah kam für Lecjaks, und die Young Boys verglühten in der Bullenhitze des Letzigrunds. Einwechselspieler Sigurjonsson auf einen Konter mit dem zweiten Abschluss und Caio mittels Penalty schossen für GC einen komfortablen 4:1-Sieg heraus, der aufgrund des Spielverlaufs zu deutlich ausfiel.
Den Grasshoppers gelang an diesem Nachmittag fast alles. Sie gingen in der Phase in Führung, als YB das Spielgeschehen zumindest aufgrund des Ballbesitzes dominierte.
Und GC, mit dem überragenden, 34-jährigen Kim Källström am Regiepult, schaffte mit der ersten Torchance nach der Pause die erneute Führung. Danach war YB sowohl körperlich wie moralisch am Ende. «Das zweite Tor hat uns kaputt gemacht», konstatierte Alain Rochat. «Danach mussten wir auf Risiko gehen. Die beiden letzten Tore waren eigentlich für nix.»
YB-Sportchef Fredy Bickel sah man nach dem Schlusspfiff durch eine Türe auf der Rückseite der Haupttribüne in den Schatten, den ein Lieferwagen abwarf, eilen und nervös an einer Zigarette ziehen. Nach sechs Runden hat YB bereits wieder 9 Punkte Rückstand auf den FC Basel. Das wird zu reden geben. Diesmal aber macht es deutlich den Anschein, dass der Trainer nicht das schwächste Glied in der Kette ist.
Trotz der langen Verletztenliste –gegen GC musste der angeschlagene Zakaria vorzeitig vom Feld – bleibt bei YB eine grosse Baustelle. Und das ist in erster Linie die Defensive. Mit derart vielen Pannen in der Abwehr kann eine Mannschaft keine Stabilität erlangen. Die Young Boys sind nach sechs Runden bereits wieder im Krisenmodus. http://www.derbund.ch/sport/fussball/yb ... y/13183230
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shalako
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Verfasst: Sonntag 28. August 2016, 23:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.08.2016  Zitat: Viele Berner ungenügend
Nur wenige Akteure der Young Boys spielen bei GC genügend. Einige sind richtig schwach.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Ein brutaler Nachmittag für den jungen Keeper. Hatte wenig Arbeit, bei den Gegentoren machtlos und alleine gelassen. Mit einer überragenden Parade kurz vor dem 3:1.
Scott Sutter: Note 3 In der Vorwärtsbewegung mit zwei, drei guten Aktionen. Hätte das 0:1 mit einem taktischen Foul am lossprintenden Ridge Munsys verhindern müssen. Ab und zu mit Problemen gegen Caio.
Steve von Bergen: Note 2,5 Die Hitze machte ihm zu schaffen. Schwach, wie er sich vor dem ersten GC-Tor gegen Munsy verhielt, selbst wenn es für von Bergen schwierig war. Auch danach mit Mühe und einigen Fouls.
Alain Rochat: Note 3,5 Noch der beste YB-Verteidiger. Was keine Auszeichnung war. Einige gute Pässe im Aufbauspiel, aber auch nicht immer stilsicher. Vergab die grosse Ausgleichschance unmittelbar vor der Pause, als er aus wenigen Metern an Goalie Vaso Vasic scheiterte.
Jan Lecjaks: Note 2 Richtig schwach. Ungenügende Flanken, merkwürdige Entscheidungen, wenig Einfluss. Und wenn, dann negativ. Wie vor dem 2:1 für GC, als er pennte und Numa Lavanchy aus den Augen verlor.
Yoric Ravet: Note 4,5 Der beste YB-Spieler. Gute Chancen nach wenigen Sekunden, probierte viel, war aber auf sich alleine gestellt. Schlug den Freistoss vor dem 1:1. In der Schlussphase fehlte auch ihm die Kraft.
Leonardo Bertone: Note 3,5 Lange ein ordentlicher Auftritt. Aber vor dem zweiten Gegentor mit ungenauem Pass auf Kubo.
Denis Zakaria: Note 4 Deutete sein grosses Potenzial selten an. Wenn er mit langen Schritten das Feld durchschritt und energisch Zweikämpfe bestritt, sah das gut aus. Einmal in personeller Überzahl zu ungestüm.
Thorsten Schick: Note 2 Erhielt eine Spielgelegenheit. Und nutzte sie überhaupt nicht. Nahezu unsichtbar vor der Pause, nach dem Seitenwechsel vergab er eine gute Möglichkeit kläglich.
Yuya Kubo: Note 2,5 Kam nicht ins Spiel, verlor nahezu jeden Zweikampf, mit dem Ballverlust vor dem 2:1 für GC.
Michael Frey: Note 4 Rackerte wie gewohnt, aber teilweise stark von der Ballversorgung abgeschnitten. Erzielte mit dem Kopf stark das 1:1.
Miralem Sulejmani: Note 2,5 60. Minute für Schick. Der Serbe kommt nicht auf Touren. Ein bisschen besser als Schick, aber ohne die letzte Entschlossenheit. Kickte manchmal wie im Freibad.
Milan Gajic: Note 2,5 72. Minute für den angeschlagenen Zakaria. Prägte den Aufbau nicht, ging mit den Kollegen unter.
Kwadwo Duah: ohne Note 82. Minute für Lecjaks.
Unglücklicher Auftritt, an den Gegentoren drei und vier beteiligt. Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15836752
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shalako
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Verfasst: Montag 29. August 2016, 08:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2016  Zitat: YB landet im Mittelmass
Die Young Boys enttäuschen auch in Zürich gegen GC und verlieren 1:4. Dilettantisches Abwehrverhalten und fehlende Durchschlagskraft sorgen bei grosser Hitze für ein weiteres YB-Debakel.
Scott Sutter liefert unfreiwillig das perfekte Fazit des YB-Ausflugs am Sonntag nach Zürich. «Ich muss zuerst in die Kabine», sagt Sutter nach der 1:4-Niederlage gegen GC. Und dann: «Ich kotze fast.» Das Unwohlsein des Rechtsverteidigers ist der grossen Hitze geschuldet, zum Kotzen aber verlief für die Young Boys auch die Sommerfussballpartie mit tiefem Rhythmus und hoher Fehlerquote.
YB verlor eine Partie gegen einen Gegner von bescheidener Qualität, die für ein Spitzenteam eigentlich nicht zu verlieren ist. Am Ende aber muss Trainer Adi Hütter konstatieren: «Das ist sehr bitter. Wir haben in vier Tagen zehn Gegentore kassiert. Das geht gar nicht.»
Munsys langer Lauf zum 1:0
Bei der 1:6-Niederlage im Rückspiel der Champions-League-Playoffs in der Mönchengladbacher Festhütte vor fast 45'000 Besuchern waren die Young Boys chancenlos gewesen. Gestern, im nur mit 4800 Zuschauern gefüllten Letzigrund, hatten sie das Geschehen lange Zeit im Griff. Sie kamen bereits nach 25 Sekunden durch Yoric Ravet, ihren auffälligsten Spieler, zu einer guten Chance, wirkten passsicherer und stabiler als der Gastgeber, der vor allem von den Einfällen seines Altmeisters Kim Källström, der regelmässig seine grossartige Übersicht aufblitzen liess, lebte.
Und doch gelang es YB nie, Zugriff auf die Begegnung zu erhalten. Die Berner wirkten zögerlich, sie setzten sich selten durch, und sie agierten gegen effiziente Zürcher in den entscheidenden Szenen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Selbst wenn die Absenzenliste beträchtlich und prominent ist, müssen die Young Boys in der Lage sein, dieses GC zu bezwingen. Und vor allem dürfen sie sich nicht derart dilettantisch anstellen. Sie wurden letztlich klassisch ausgekontert.
Das erste Gegentor kurz vor der Pause fiel im Anschluss an einen Eckball – für YB! Zuerst verpasste es Scott Sutter, den schnellen Ridge Munsy mit einem taktischen Foul zu stoppen – und dann startete der Angreifer zum imposanten 70-Meter-Sturmlauf. Wobei sich ihm einzig der deutlich ältere, langsamere Steve von Bergen in den Weg stellte. Auch der Captain war überfordert, er liess sich von Munsy anfängerhaft ausspielen.
Und so liefen die müden Young Boys bei über 30 Grad einem Rückstand hinterher. Sie taten das gar nicht mal so schlecht, Alain Rochat vergab eine Grosschance, doch die Gäste wurden bald belohnt mit dem Ausgleich. Dazu benötigten sie eine Standardsituation, was gewiss kein Zufall war. Ravet trat den Freistoss nach einer Stunde scharf und gekonnt, Michael Frey vollstreckte mit dem Kopf und besass die Kraft, rund 70 Meter bis vor den YB-Fanblock zu sprinten und sein Tor ausgelassen zu feiern.
Neun Punkte Rückstand
Nach dem 1:1 sprach nicht mehr viel für GC. Vielleicht nur noch die Klasse Källströms. Aber das reichte. Der schwedische Routinier litt unter den Temperaturen, aber am Ball hatte er meistens eine hübsche Idee. So auch eine Viertelstunde vor Schluss, als er nach einem YB-Ballverlust, den Leonardo Bertone und Yuya Kubo verschuldet hatten, die Berner Defensive mit einem rassigen Flankenschuss quer durch den Strafraum in Aufregung versetzte. Am hinteren Pfosten war Jan Lecjaks nicht konzentriert, der dynamische Rechtsverteidiger Numa Lavanchy schob zum 2:1 ein.
Dieses Tor war der Genickschlag für die Young Boys, die sich keine Chance mehr erspielten, in einen weiteren Konter liefen und in der Nachspielzeit ein Penaltygegentor zum 1:4 kassierten.
Die beste Nachricht für YB in mal wieder trister Ende-August-Zeit ist, dass nach anstrengenden Wochen die Länderspielpause folgt. Mit drei Siegen und drei Niederlagen ist der Start in die Super League missglückt, der Rückstand auf den souveränen Meister Basel beträgt schon neun Punkte!
Doch der FCB agiert ohnehin in einer anderen Kategorie als die defensiv zuweilen desaströsen und offensiv wenig zwingenden Young Boys. Diese stecken im Mittelmass fest. Aber sie sind – tatsächlich, tatsächlich – immer noch Dritte, drei Punkte hinter dem Zweiten Luzern, der gestern in St. Gallen 0:3 verlor. Der FCL erscheint im nächsten Spiel am 10. September im Stade de Suisse.
Mit einem Heimsieg wäre YB wieder dort, wo das Team wohl auch diese Saison hingehört – auf Rang 2. Mit grossem Rückstand auf Rivale Basel. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12182037
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