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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:06 |
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26.07.2016  Zitat: Stresstest gegen Schachtar
Heute treten die Young Boys zum Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League bei Schachtar Donezk an (20.45 Uhr, SRF 2 live). YB ist Aussenseiter, die Defensive wird gefordert sein.
eden Sommer wieder. Wenn die Menschen irgendwohin an den Strand fliegen, um die Ferien zu geniessen, brechen die Young Boys auf, um sich für eine Europacup-Gruppenphase zu qualifizieren.
Manchmal führt die erste Reise sogar ebenfalls ans Meer, letztes Jahr etwa, als YB in Monaco Schiffbruch erlitt, meistens aber führt der Juli-Trip in exotischere Destinationen: Moldau oder Armenien, Finnland oder Ungarn. Oder in die Ukraine.
So wie gestern. Nicht ins sehr hässliche Donezk in den Osten des Landes, wo der heutige Gegner Schachtar zu Hause ist, sondern ins recht schmucke Lemberg in den Westen, wo Schachtar seine Heimspiele wegen der angespannten politischen Situation in der Heimat austragen muss.
Rund 70 YB-Anhänger werden heute im Stadion live dabei sein, die Anreise ist kompliziert und teuer, die Destination unattraktiv und weit entfernt.
Defensiv gut stehen
Bei den Young Boys herrscht nach dem gelungenen Saisonstart mit dem 2:0-Sieg in St. Gallen am Samstag verhaltener Optimismus. «Das wird aber etwas anderes als die Super League», sagt Rechtsverteidiger Scott Sutter, «denn Donezk ist ein Klasseteam und Favorit gegen uns.»
Es hätte einfachere Gegner gegeben in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League, aber immerhin haben die Young Boys heute im Hinspiel wenig zu verlieren. «Wir müssen diszipliniert spielen, defensiv gut stehen, dürfen wenig zulassen», sagt Sutter, «und dann können wir mit Kontern unsere eigene Gefährlichkeit ausspielen.»
Schachtar Donezk agiert unter dem neuen Trainer Paulo Fonseca aus Portugal offensiver als in den letzten Jahren, in einem 4-4-2-System mit variablen Flügelspielern und stürmischen Aussenverteidigern. YB wird Räume vorfinden, wenn das Umschaltspiel klappt, in erster Linie aber wird die Abwehr heute gegen die mit einigen Brasilianern bestückte Offensive Schachtars einem Stresstest unterzogen werden.
Die allergrössten Topstars wie Willian (heute Chelsea), Douglas Costa (Bayern), Luiz Adriano (Milan) und Alex Teixeira (China) haben den Klub in den letzten Jahren zwar verlassen, doch mit dem flinken Taison, Eduardo, Bernard oder Marlos, um nur vier Brasilianer zu nennen, ist nach wie vor reichlich Substanz vorhanden.
Schwierig für Schachtar
Der ukrainische Fussballjournalist Oleg Zadernovsky sagt, Trainer Fonseca habe vor allem in der Abwehr einige Retuschen vorgenommen, das Personal aber sei nahezu gleich geblieben. «Die Mannschaft dürfte hungrig sein», sagt Zadernovsky, «weil Dynamo Kiew zuletzt zweimal Meister wurde.» Zuvor hatte Schachtar achtmal in 10 Jahren triumphiert.
Die Situation im Lemberger Exil ist für den Verein nicht einfach. Die Lage in der umkämpften Heimat ist unruhig und unübersichtlich, fast täglich gibt es Tote bei Auseinandersetzungen. Und im 1200 Kilometer entfernten Lemberg fehlt ein grosser Teil der Schachtar-Fanbasis.
«In der Champions League aber kommen auch hier mindestens 30 000 Zuschauer in die 34 000-Plätze-Arena», sagt Zadernovsky. «In der Liga verfolgen wenig Leute die Auftritte. Am letzten Freitag waren 1340 Fans beim 4:1-Sieg gegen Zirka in der 1. Runde dabei.»
Gerüchte, wonach Präsident, Geldgeber und Oligarch Rinat Achmetow genug von seinem Spielzeug habe, seien falsch, sagt der Journalist. Achmetow selber erklärte kürzlich, sein Geld bei Schachtar sei gut angelegt, weil die Spieler über hohe Marktwerte verfügen würden. «Aber jetzt will ich keine Spieler verkaufen. Wir haben eine gute Mannschaft zusammen, die Trophäen gewinnen und in der Champions League wieder für Furore sorgen soll.»
Zakaria nicht dabei
Und so könnte es sein, dass YB heute ein wenig unterschätzt wird. Neben dem langzeitverletzten Loris Benito fehlen bei den Bernern auch die angeschlagenen Thorsten Schick und Denis Zakaria sowie der gesperrte Steve von Bergen, der aber als Captain in der Ukraine dennoch zur YB-Delegation gehört.
Wieder dabei ist Florent Hadergjonaj, doch hinten rechts dürfte erneut Routinier Scott Sutter beginnen. «Ich habe bereits einige Testspiele gegen Schachtar bestritten», sagt Sutter, «da spielte ich gegen Douglas Costa und Willian.» Gegen den kleinen, wirbligen Bernard dürfte es heute für Sutter nicht einfacher werden.
Am Montagabend trainierten die Young Boys in der schmucken Arena in Lemberg, die unter massiven Korruptionsvorwürfen für die Euro 2012 errichtet wurde. Guillaume Hoarau, auch heute wieder Captain bei YB, meinte, es sei wichtig, dass sich YB auf seine eigenen Stärken besinnen würde. «Wir sind auf jeden Fall Aussenseiter», sagte der französische Stürmer, «aber im Fussball ist alles möglich.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22231311
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:08 |
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26.07.2016  Zitat: Das Bekenntnis zu Adi Hütter als Motivationsspritze
Mit einer überraschenden Meldung ist YB am Montag in die Ukraine abgereist.
Noch bevor die Young Boys am Montag in Belp den Flieger nach Lwiw bestiegen, gab der Club die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Adi Hütter bis im Sommer 2018 bekannt. «Diese Anerkennung ehrt nicht nur mich, sondern auch meinen Staff», freute sich der Österreicher. Seine Bilanz von 2,1 Punkten pro Liga-Spiel und die positive Art, wie er Fussball spielen lässt, bewogen die Berner Clubleitung zu diesem frühen Schritt.
Hütters Gedanken drehten sich aber rasch wieder um das wichtige Spiel am Dienstag in Lemberg. «Wir haben einige Informationen gesammelt zum Gegner, der hinten wie vorne zahlreiche Topspieler in seinen Reihen hat, dominant auftritt und viel Ballbesitz anstrebt», wusste der YB-Trainer.
Für die Ukrainer hat die Saison am Freitag noch einen Tag früher begonnen als für die Berner – und sie siegten auch höher als YB. 4:1 hiess es am Ende gegen den Aussenseiter Sirka Kiroworahd.
Neben einem Eigentor zählten die starken Ausländer Bernard, Taison und Eduardo zu den Torschützen. Im Heim-Exil, in der EM-Arena 2012 von Lwiw, kamen aber nicht einmal 2000 Zuschauer zur Saisoneröffnung in der heimischen Liga.
Im schwülen Spielort wirft das Spiel vom Dienstag keine grossen Wellen. Zu klar scheint die Ausgangslage. Erwartet werden 10'000, vielleicht 15'000 Zuschauer. YB ist nicht Real oder PSG, die hier letzte Saison für ein volles Stadion sorgten.
Bewährungsprobe für Fonseca
Der neue Trainer Paulo Fonseca, der auch schon beim FC Porto tätig war, steht vor dem Spiel unter einem gewissen Druck, ist es doch seine erste Bewährungsprobe im Europacup, der für Schachtar seit Jahren von überragender Bedeutung ist. Ein Scheitern gegen YB würde seine Position bereits schwächen.
Seine neuen Ideen wie das vermehrte Agieren in der Zone oder die Umstellung von Lucescus langjährigem 4:2:3:1 auf ein 4:4:2 sind für die Spieler ungewohnt und eine Herausforderung, sagen ukrainische Journalisten.
«Schachtar ist klarer Favorit. Trotzdem haben wir eine Chance», glaubt Guillaume Hoarau, «wenn wir zweimal wirklich sehr gute Leistungen zeigen.» Bei YB ist Captain Steve von Bergen zwar mitgereist, im Hinspiel aber noch gesperrt.
Nicht dabei ist dagegen der verletzte Denis Zakaria. Es ist zu erwarten, dass YB so auflaufen wird wie beim 2:0 am Samstag in St. Gallen.
http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/17857760
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:11 |
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26.07.2016  Zitat: Der Zar und seine «Bergmänner»
Rinat Achmetov hat in 20 Jahren aus dem bedeutungslosen Schachtar Donezk einen Club von europäischem Format geformt. Wer ist der Milliardär, der den YB-Gegner besitzt?
Es war am 8. Oktober 1995, als Schachtjor (russisch) beziehungsweise Schachtar (ukrainisch) Donezk in seinem alten, 60-jährigen Stadion vor 8000 Zuschauern ein unbedeutendes Heimspiel bestritt.
Kurz nach Spielbeginn detonierte im kargen VIP-Bereich eine Bombe. Sie tötete Achat Bragin, den reichen, aber so dubiosen wie gefürchteten Präsidenten, der nur noch durch seine teure Rolex-Uhr identifiziert werden konnte. Bei dieser Abrechnung rivalisierender ukrainischer Banden war der Vizepräsident des Clubs ungeschoren davongekommen – weil er nicht zugegen war.
Sein Name: Rinat Achmetov. Der junge, noch nicht 30-jährige Sprössling einer Familie, die daheim nicht einmal eine Toilette in ihrer Wohnung hatte, übernahm die Nachfolge von «Alik, dem Griechen», wie der ermordete Club-Boss im Volksmund genannt worden war.
Achmetov hatte nach dem Fall der Eisernen Mauer in der östlichen Industrieregion Donbass nahe der russischen Grenze im Stahl- und Kohlesektor sehr früh sehr viel Geld verdient. Mit seiner SCM-Holding wickelte er Geschäfte ab, die den cleveren Geschäftsmann zum Milliardär machten.
Doch noch mehr als das Business reizte ihn der Fussball. Dieser ist seine grosse Passion. Er wollte seinem biederen und notorisch erfolglosen Club zu mehr Bedeutung verhelfen, ihn in der europäischen Elite positionieren. Bald begann er intensiv in seinen Club zu investieren.
Er verpflichtete zunächst Trainer wie Bernd Schuster und Nevio Scala, brachte das Team 2001 erstmals in die Champions League und gewann mit Schachtar erstmals die ukrainische Meisterschaft, was seinen fussballerischen Appetit erst richtig anregte. Mit Stürmer Brandao hatte er in jener Zeit dank seinen unbegrenzten Mitteln den ersten Brasilianer nach Donezk gelockt.
Ihm sollten bis heute viele folgen – darunter Namen wie Fernandinho, Willian oder Douglas Costa, die später von europäischen Topclubs wie Manchester City, Chelsea oder Bayern abgeworben wurden. Das Konzept, mit Scouts gezielt nach Talenten in den brasilianischen Ligen zu suchen, wurde zum Erfolgsmodell.
Ausbezahlt hat sich für Achmetov auch die Verpflichtung von Trainer Mircea Lucescu im Jahr 2004. Der Rumäne führte den Club von 2010 bis 2014 fünfmal in Serie zum Meistertitel, ehe Schachtar zuletzt wieder zweimal dem Rivalen Dynamo Kiew den Vortritt lassen musste.
12 Jahre baute Achmetov auf Lucescu, bis dieser für die kommende Saison zu Zenith St. Petersburg wechselte und durch den Portugiesen Paulo Fonseca ersetzt wurde.
Eine Arena für alle
Weil die «Bergmänner», was Schachtar übersetzt bedeutet, nun regelmässig in der Champions League auftraten, liess der Clubbesitzer 2009 die prächtige Dombass-Arena hochziehen, ein hochmodernes Stadion für 51'000 Zuschauer, das selbst höchsten Uefa-Ansprüchen genügt.
Für die pompöse Eröffnung engagierte der Mäzen die Starsängerin Beyoncé. Er setzte aber durch, dass sein Stadion ein Treffpunkt für alle sozialen Schichten in der Ostukraine wird, nicht nur für die reiche Elite. So ist es für die Anhänger möglich, Tickets für umgerechnet weniger als zwei Franken zu erstehen. Achmetov investiert ausserdem viel in die humanitäre Infrastruktur der Region.
Politisch ist der bald 50-jährige Milliardär schwierig zu positionieren. Einerseits fordert er mehr Unabhängigkeit für die Donbass-Region, andererseits ist er nicht angetan von den russischen Bestrebungen in seinem Reich. Seine opportunistischen Schwankungen und undurchsichtigen Verstrickungen in diesem Konflikt haben ihm viel Kritik eingebracht.
Der Krieg, der 2014 im Osten des Landes ausgebrochen ist, nötigte den Präsidenten ausserdem, mit seinem Club die bombardierte Arena zu verlassen und in den Westen zu ziehen. Seither befindet sich das Trainingszentrum von Schachtar in der Nähe von Kiew, bei einem luxuriösen Hotelkomplex, der ebenfalls zum Imperium des Präsidenten gehört. Gespielt wird seither aus Sicherheitsgründen – wie auch am Dienstag gegen YB – in der Arena von Lwiw.
Nicht glücklich im Exil
Achmetov sehnt sich, wie die Mannschaft auch, nach einer Rückkehr in die Heimat. Seine Obsession für den Club, sagen Geschäftspartner, habe durch den Krieg und den Umzug erstmals gelitten.
Seit man in Lwiw spielt, hat er noch kein Spiel besucht. Er werde wieder regelmässig dabei sein, wenn das Team zurück in Donezk sei, hat er verlauten lassen. Noch aber investiert er ins Team: Fast 120 Millionen Euro beträgt der Marktwert des aktuellen Kaders. Da darf YB kein Stolperstein auf dem neuerlichen Weg in die Königsklasse sein. Sonst könnte seine Liebe zu Schachtar nach 20 Jahren noch stärker zu bröckeln beginnen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/27474594
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:16 |
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26.07.2016  Zitat: YB-Sportchef Fredy Bickel vor Millionenspiel
«Europäisch zu spielen, ist Pflicht»
Es geht um viel! YB greift nach den Sternen der Champions League – und den europäischen Honigtöpfen.
Schachtar Donezk also. Sportchef Fredy Bickel seufzte vernehmbar, als der YB-Gegner vor zwei Wochen gezogen wurde. «Das ist das schwierigste Los von allen, die möglich waren.» Schachtar ist Dauergast in der Champions League. 2009 gewannen die Ukrainer die Europa League. Das Kader ist gespickt mit Brasilianern. Alleine deren sechs standen am Wochenende in der Startformation, als Schachtar zum Saisonauftakt gegen Zirka Kropyvnytsky mit 4:1 siegte. Die Mannschaft spielt seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts im 1200 Kilometer entfernten Lemberg. Dort, wo die Young Boys am Montag nach einem zweistündigen Flug gelandet sind.
20 Millionen Franken und höherer Spieler-Marktwert
Zwei Runden müssen die Berner überstehen, um erstmals in die Gruppenphase der Champions League vorzustossen. Es sind, so viel kann man ohne Übertreibung sagen, Millionenspiele. Die Teilnahme an der Gruppenphase der Königklasse würde mit Prämien und Zuschauereinnahmen rund 20 Millionen Franken in die Vereinskasse spülen. Der Marktwert der Spieler würde sich vervielfachen.
Damit könnte YB in neue Sphären vorstossen. Weil der FC Basel bereits für die Gruppenspiele qualifiziert ist, würde sich der Abstand zum Branchenkrösus zwar nicht verkleinern, aber er würde wenigstens nicht noch grösser.
Sportchef Bickel: «So wie wir aufgestellt sind, mit unseren finanziellen Anstrengungen, ist es fast Pflicht, dass wir europäisch dabei sind, auch wenn man das nicht jedes Jahr verlangen kann. Es ist für uns finanziell unheimlich wichtig. Aber Schachtar ist natürlich eine Riesenherausforderung.»
Trainer Hütter warnt vor Angriffsstärke der Ukrainer
Auch die Akteure wissen, welch grosse Aufgabe auf sie wartet. Scott Sutter sagt: «Das ist eine extrem spielstarke Mannschaft, mit flinken, technisch versierten Spielern.»
Coach Adi Hütter, dessen Vertrag am Montag vorzeitig um ein Jahr bis 2018 verlängert wurde, warnt vor der Angriffsstärke der Ukrainer: «Sie streben viel Ballbesitz an, kommen über ihre starken Flügel. Schachtar ist sicher der Favorit, aber wenn wir taktisch diszipliniert spielen, dann haben wir unsere Chance.»
Ein gutes Omen gibt es für die Berner: Coach Adi Hütter weiss, wie man die Ukrainer schlägt. Mit Salzburg hat Hütter vor ziemlich genau zwei Jahren gegen Schachtar 4:2 gewonnen. Es war allerdings nur ein Freundschaftsspiel … http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-s ... 06571.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:18 |
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26.07.2016  Zitat: Young Boys starten in Champions-League-Quali
Für die Young Boys beginnt am Dienstagabend in der Ukraine gegen Schachtar Donezk mit der 3. Qualifikationsrunde für die Champions League die diesjährige Europacup-Kampagne.
Im besten Fall führen die kommenden zwei Qualifikationsrunden YB erstmals in die Gruppenphase der Champions League. Die Hürden auf dem Weg dorthin sind allerdings hoch. Selbst wenn sich der Zweite der letzten Super-League-Saison gegen Schachtar Donezk durchsetzt, wartet in den Playoffs ein weiteres Schwergewicht. Trainer Adi Hütter gab deshalb die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase als Ziel aus. Mit einem Erfolg gegen Schachtar wäre dieses schon erreicht. Bei einer Niederlage bekäme YB Mitte August eine zweite Chance, um in den kleinen Europacup einzuziehen.
Natürlich geben sich die Young Boys nicht im Voraus geschlagen. Sie sind nach sehr erfolgreichen letzten Monaten am Montag mit breiter Brust nach Lwiw geflogen, wo Schachtar alle seine Heimspiele austrägt, weil das im Osten der Ukraine gelegene Donezk seit dem Beginn des Konflikts mit Russland als zu unsicher gilt. Am Freitag bestritt Schachtar sein erstes Meisterschaftsspiel: Es gewann gegen Zirka Kirowograd 4:1 vor nur etwas mehr als 1500 Zuschauern.
Trotz des geringen Supports, den der Champions-League-Dauergast in seiner temporären Heimat geniesst, ist er im Duell mit den Young Boys klarer Favorit. In der vergangenen Saison stiess er nach dem Out in der Champions-League-Gruppenphase in der Europa League bis in die Halbfinals vor. Hütter hofft, dass die in der Offensive mit viel brasilianischer Kunst ausgestatteten Ukrainer den Vertreter aus der Super League etwas unterschätzen und nach dem Trainerwechsel die Automatismen noch nicht ganz da sind. Der Portugiese Paulo Fonseca ersetzte im Frühsommer den Rumänen Mircea Lucescu, der Schachtar zwölf Saison lang betreut hatte.
Es sei eine sehr offensive Mannschaft, hielt Hütter fest. "Das wir zuerst auswärts antreten können, ist sicher ein Vorteil." Leonardo Bertone, am Samstag Torschütze beim 2:0 in St. Gallen, weiss, worauf es im Hinspiel ankommt: kämpfen und gut stehen. Die Mannschaft sei heute weiter als vor einem Jahr. Damals endete der Europacup-Traum bei einer fast identischen Ausgangslage schon in der Qualifikation. Nach dem Out gegen die AS Monaco in der Champions-League-Ausscheidung verpassten die Berner gegen den aserbaidschanischen Meister Karabach Agdam auch den Einzug in die Europa League. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130449070
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 08:24 |
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Schachtar Donezk - BSC Young Boys
Dienstag, 26. Juli 2016 Lwiw-Arena (Lemberg) 20:45 Uhr MEZ (21:45 Ortszeit)
Verletzt: Zakaria, Benito, Seferi, Schick und Fekete.
Gesperrt: Von Bergen (Platzverweis im letzten Europacup-Spiel 2015 gegen Karabach Agdam)
Radio Gelb-Schwarz überträgt das Spiel live im YB-Matchcenter unter bscyb.ch und in der YB-App.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 10:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.07.2016  Zitat: Samba, Srna, Sicherheitsabstand – so tickt YB-Gegner Schachtar
Schachtar Donezk ist für YB in der 3. Runde der CL-Quali ein happiger Gegner; am Dienstag findet das Hinspiel statt. Wer ist das europäische Schwergewicht aus der Ukraine?
1. Schachtar tanzt Samba Seit 12 Jahren setzt man in Donezk auf die Karte Brasilien. Die Kicker aus Südamerika stellen seit der Saison 2004/05 die grösste Ausländerfraktion. Mit weniger als 5 Brasilianern im Kader trat Schachtar seither nie zu einer Spielzeit an. Momentan sind es deren 7. Hinzu kommt mit Eduardo ein Brasilianer, der seit 2002 für Kroatien spielt.
2. Der «ewige Srna» Einer von nur zwei Söldnern ohne brasilianische Wurzeln ist Darijo Srna. Der Kroate spielt seit 2003 ununterbrochen für Schachtar und trägt die Captain-Binde. Aus der Nationalelf hat der 34-Jährige nach der EURO seinen Rücktritt erklärt. In Donezk läuft sein Vertrag noch bis Ende Juni 2017.
3. Ein Neuer an der Seitenlinie Ein Jahr nach Srna stiess Mircea Lucescu zum Klub. Der rumänische Trainer führte Schachtar zwischen 2004 und 2016 zu 8 Meistertiteln. Jetzt steht neu der Portugiese Paulo Fonseca an der Seitenlinie. In den letzten 3 Jahren coachte der in Mosambik geborene 43-Jährige in Portugal die Teams Porto, Paços Ferreira und Braga.
4. Heimspiele 1000 km von der Heimat entfernt Noch immer trägt Schachtar seine Heimspiele im 1000 km entfernten Lemberg aus. Grund dafür ist die instabile Lage im Osten wegen des Ukraine-Konflikts. Für YB bedeutet dies: eine um eine Stunde kürzere Anreisezeit.
5. Turniersieger in der Schweiz Schachtar und YB treffen zum 1. Mal in einem Ernstkampf aufeinander. Das soll aber nicht heissen, dass es dieses Duell noch nie gegeben hat. 2009 trafen die beiden Teams am Uhrencup in Grenchen aufeinander. Die Young Boys schlugen den amtierenden Europa-League-Champion dank zweier Treffer von Seydou Doumbia mit 2:1. Dennoch gewann Schachtar das Turnier. http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... -schachtar
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 10:55 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 11:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.07.2016  Zitat: «Es wird schwierig, gegen Schachtar weiterzukommen»
YB-Mittelfeldspieler Leonardo Bertone spricht über das heutige Spiel gegen Schachtar, seine Rolle im Team und die Euro 2016.
Leonardo Bertone, was wissen Sie über Schachtar Donezk? Leonardo Bertone: Es ist ein europäisches Spitzenteam mit starken Einzelspielern. Die Mannschaft besitzt in der Offensive eine hohe Qualität.
Hatten Sie vor der Auslosung auf einen anderen YB-Gegner in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gehofft? Für mich gibt es keine Wunschgegner oder Lieblingsgegner. Wir können es ja sowieso nicht beeinflussen. Klar wird es schwierig, gegen Schachtar weiterzukommen. Aber das ist eine riesige Herausforderung für uns.
Wie sehen Sie generell die Chancen für YB, in diesem Sommer die Champions League zu erreichen? Es ist ein sehr weiter Weg, wir gehen Schritt für Schritt. Im Fussball ist immer alles möglich, und wenn wir an einem Wettbewerb teilnehmen, dann wollen wir auch das Maximum erreichen.
Sie selber sind mit einer starken Leistung und einem Tor beim 2:0-Sieg in St. Gallen toll in die Saison gestartet. Wie sehen Sie Ihre Rolle im Team? Es war wichtig, dass wir mit drei Punkten gestartet sind. Ich freue mich, wenn ich dem Team helfen kann, wir haben viele Spiele in diesen Wochen, da tut es gut, mit einem Erfolgserlebnis zu starten.
War die Eckballvariante, die zum 1:0 durch Sie führte, eigentlich wirklich so einstudiert? Es war eine der Varianten, die wir vorbereitet hatten. Ich schiesse ja nicht viele Tore und schon gar nicht nach Eckbällen. Deshalb freut es mich umso mehr, hat es auf diese Weise geklappt.
Im zentralen YB-Mittelfeld hat es mit Denis Zakaria, Sékou Sanogo, Milan Gajic und Ihnen vier Spieler für zwei Positionen. Wo sehen Sie sich in der Hierarchie? Es gibt keine Hierarchie. Die Auswahl ist bei uns auf allen Positionen gross, und das ist auch wichtig, weil wir so viele Spiele haben.
Für wen schlug eigentlich Ihr Herz an der Euro? Zuerst für Italien, später für Frankreich. Leider scheiterten beide gegen Ende des Turniers.
Und was nimmt man als Fussballprofi mit von so einem Turnier, bei dem der spielerische Gehalt eher bescheiden war? Ich fand es trotzdem interessant. Die EM hat gezeigt, dass es keine Kleinen mehr gibt. Island, Wales, Nordirland kamen weiter. Das ist ein schönes Zeichen.
YB soll am Dienstag bei Schachtar also wie Island spielen? (lacht) Ja, warum denn nicht?
Und wann holen die Young Boys endlich wieder einen Titel? Damit dürfen sich die Medien befassen, wir konzentrieren uns auf unseren Job. Man wird belohnt, wenn man seriös und hart arbeitet. Daran glaube ich. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24768899
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shalako
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Verfasst: Dienstag 26. Juli 2016, 14:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.07.2016  Zitat: Schachtar steht gegen YB unter grossem Druck
Der heutige YB-Gegner Schachtar Donezk definiert sich über die Champions League. Alles andere als das Erreichen der Königsklasse wäre eine grosse Enttäuschung für den ukrainischen Spitzenverein.
YB bestreitet heute Abend (20.45 Uhr, Bernerzeitung.ch tickert live) das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League als krasser Aussenseiter. In Lemberg treffen die Young Boys auf Schachtar Donezk. Der ukrainische Topklub ist Stammgast in der Champions League, die nationale Liga interessiert den Giganten nicht besonders, es zählt einzig die Teilnahme an der Königsklasse.
Nach zwölf Jahren unter dem rumänischen Coach Mircea Lucescu, der neu Zenit St. Petersburg trainiert, vollzieht Schachtar aber gerade einen heiklen Umbruch. Auf den 70-jährigen Lucescu folgt mit dem 27 Jahre jüngeren Paulo Fonseca ein Vertreter der neuen Generation, der ganz andere Ansätze wählt, um seine Fussballer zu verbessern.
Ukrainische Journalisten erzählen, dass nicht alle Profis begeistert sind von den akribischen Methoden Fonsecas, der jede Trainingseinheit aufzeichnen lässt. Zudem operiert Schachtar in der Defensive neu in der Zone, was eine weitere grössere Veränderung darstellt. Der Portugiese Fonseca setzt mehr auf spielstarke Abwehrspieler und hat die Innenverteidiger ausgetauscht.
Bei YB fehlen einige Verteidiger
Und so stehen Schachtar Donezk und Fonseca heute ziemlich unter Druck. Alles andere als ein diskussionsloses Weiterkommen gegen YB wäre eine Enttäuschung für den letztjährigen Europa-League-Halbfinalisten. Auf die Defensive der Young Boys wartet jedenfalls eine schwierige Aufgabe gegen eine prächtig besetzte Offensive mit einigen flinken Brasilianern.
«Wir können aber nicht nur hinten warten», sagt YB-Trainer Adi Hütter, «dafür ist Schachtar zu stark. Das würde nicht gut gehen.» Sein Captain Guillaume Hoarau betont derweil, dass es wichtig sei, selbstbewusst zu agieren. «Es wird schwierig, aber wir glauben an uns.»
Auch bei YB ist jede Position personell doppelt besetzt. Und interessanterweise könnte man behaupten, dass die Young Boys in der Abwehr heute mit der zweiten Besetzung antreten müssen: Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj und der zentrale Abwehrspieler Grégory Wüthrich dürften nach ihren Verletzungen vorerst nur auf der Bank sitzen, Linksverteidiger Loris Benito fällt bis zur Winterpause mit einem Kreuzbandriss aus. Und Captain und Abwehrchef Steve von Bergen ist gesperrt. So werden am Abend wohl Scott Sutter, Milan Vilotic, Alain Rochat und Jan Lecjaks (von rechts) wie zuletzt beim 2:0-Sieg am Samstag in St. Gallen die Abwehr-Viererkette bilden.
Wie wenn YB in Budapest Heimspiele hätte
Es wird auf jeden Fall ein aufregender Abend für YB. Unterstützt werden sie von rund 70 Anhängern. Mehr Fans sind nicht in die Westukraine gereist, es ist Ferienzeit, die Anreise ist beschwerlich und teuer. Erwartet werden in der schmucken Lemberger Arena mit ihren Smarties-Sitzen etwas mehr als 10'000 Zuschauer.
Schachtar tut sich schwer im Exil rund 1200 Kilometer von Donezk entfernt. Wegen der instabilen politischen Lage zu Hause bestreitet der Klub seine Heimspiele in Lemberg, das rund 1500 Kilometer von Bern entfernt liegtt. Es ist, als ob YB seine Heimspiele in Budapest austragen müsste.
Oligarch und Schachtar-Besitzer Rinat Achmetow passt die mühsame Situation ebenfalls nicht. Laut ukrainischen Medienvertretern boykottiert er die Partien in Lemberg. Selbst zu den Champions-League-Partien gegen Real Madrid und Paris Saint-Germain letztes Jahr sei er nicht zu den Heimspielen erschienen. Er und die Anhänger Schachtars sehen die Rückkehr in die Heimat und in die traumhafte Donbass-Arena in Donezk herbei. Allerdings ist ein Ende des Exils vorerst nicht abzusehen.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17845869
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