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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Mai 2016, 21:36 |
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16.05.2016  Zitat: YB-Gerndt nach 3:1-Sieg in Lugano
«Wir haben auch noch andere Ziele»
Die Berner gewinnen im Tessin mit 3:1. An allen drei YB-Toren sind die Joker Gerndt und Ravet beteiligt. Lugano zittert damit weiter um den Ligaerhalt.
Das Spiel: 0:7 ging Lugano im letzten Duell mit YB unter. Davon ist dieses Mal nichts zu sehen. YB ist häufiger in Ballbesitz, zwingende Torchancen haben die Berner in der ersten Halbzeit aber kaum. Lugano beschränkt sich in der Offensive auf schnelle Konter. Einer dieser Konter führt dann auch zum 1:0. Zur Pause reagiert YB-Coach Hütter, bringt mit Alexander Gerndt und Yoric Ravet neue Offensivkräfte. Mit ihnen kommt prompt die Wende: Drei Tore schiesst YB in sieben Minuten. Auf diesen Schock kann Lugano trotz Alioskis Lattenschuss (90.) nicht mehr reagieren.
Die Tore: 18. Minute, 1:0: Alioski degradiert auf dem rechten Flügel von Bergen zum Statisten, zieht zur Mitte und erwischt mit einem Flachschuss Mvogo in der nahen Ecke.
50. Minute, 1:1: Fünf Minuten nach der Einwechslung bedient Ravet mit einer messerscharfen Flanke Gerndt in der Mitte. Der Schwede muss nur noch den Fuss hinhalten.
55. Minute, 1:2: Erneut taucht Gerndt nach einem Ravet-Pass alleine vor dem Lugano-Tor auf. Der Doppelpack ist dann nur noch Formsache.
57. Minute, 1:3: Dieses Mal bedient Ravet Hoarau. Auch für ihn fühlt sich in der Tessiner Verteidigung niemand zuständig. Der Franzose erwischt Salvi zwischen den Beinen.
Das gab zu reden: YB in einem 4-4-3? Das hatte es unter Adi Hütter noch nie gegeben. Und gibt es bestimmt auch nicht wieder so schnell in einem Ernstkampf. Die erste Halbzeit ist nämlich ziemlich mies. Doch der Coach korrigiert und stellt in der Pause auf das zuletzt so erfolgreiche 4-4-2 um. Die Folge: Drei Tore innert sieben Minuten.
Der Beste: Alex Iceman Gerndt. Der Mann aus dem hohen schwedischen Norden kam in der Pause, sah und brauchte zehn Minuten, um YB eiskalt in Front zu schiessen.
Zu seinem Gala-Auftritt sagt der Schwede: «Wir müssen seriös bleiben, auch wenn die Meisterschaft schon gelaufen ist. Wir haben auch noch andere Ziele.»
Der Schlechteste: Orlando Urbano kann die Verteidigung nach dem frühen verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Niko Datkovic nicht zusammenhalten. Für YB gehts in der heissen Zone vor dem Tor nach der Pause viel zu einfach.
Die Statistik: Lugano verpasst eine Vorentscheidung im Abstiegskampf und liegt weiterhin einen Punkt vor dem FCZ. YB ist mit dem zwölften Sieg in den letzten 14 Spielen das beste Rückrunden-Team der Liga.
Die Stimmen: Obwohl klar ist, dass YB die Saison auf Rang 2 abschliessen wird, spielen die Berner top-seriös weiter. Stürmer Gerndt: «Wir haben auch noch andere Ziele. Dass Basel 0:4 verliert ist eine Überraschung.» Und was sagt Lugano-Alioski zu einem möglichen Wechsel zum FC Sion? Der Torschütze von heute will sich in erster Linie auf Lugano konzentrieren.
So gehts weiter: Am nächsten Sonntag wird um 16 Uhr erneut eine Vollrunde gespielt. Lugano reist dann nach Vaduz. In der letzten Runde empfangen die Tessiner am 25. Mai St. Gallen (20.30 Uhr). YB trifft nächsten Sonntag auf den FCB. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 37875.html
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Mai 2016, 21:39 |
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16.05.2016  Zitat: In sieben Minuten zum Sieg
Die Young Boys zeigen gegen das abstiegsgefährdete Lugano keine Gnade. Die Berner entschieden das Spiel innerhalb von sieben Minuten.
Die vorverlegte YB-Viertelstunde YBs Trainer Adi Hütter liess anfänglich Alexander Gerndt und Yoric Ravet, zwei seiner besten vier Offensivkräfte, auf der Bank Platz nehmen. Als er die beiden für die zweite Halbzeit gegen zwei weniger offensiv ausgerichtete Spieler eingewechselt hatte, führten die Berner eine spektakuläre, um eine halbe Stunde vorgezogene YB-Viertelstunde auf. Sie machten aus einem 0:1-Rückstand die entscheidende 3:1-Führung. Die Luganesi waren in dieser kurzen Phase überfordert. Alexander Gerndt traf zweimal, und Topskorer Guillaume Hoarau schoss sein 16. Meisterschaftstor. Yoric Ravet bereitete alle drei Tore magistral vor. Dieser imposante Zwischenspurt schien die Tessiner zu lähmen. Von dort weg kamen nur noch Torschütze Ezgjan Aloski zu zwei guten Möglichkeit; kurz vor Schluss traf er die Latte.
Der Effort der Berner machte für Lugano eine Leistung zunichte, die davor und danach nicht nur ansprechend, sondern sogar gut war. Der Auftritt in der ersten Halbzeit war tadellos. Was für eine komplett andere Figur machte der FC Lugano im Vergleich zur Demontage, die er unlängst am 9. April mit einem 0:7 in Bern gegen YB erlebt hatte. Der Abstiegskampf schien die Mannschaft von Trainer Zdenek Zeman zu beflügeln. Das 4:0 unter der Woche beim FC Zürich zeugte ebenso davon wie lange Zeit der Auftritt im Cornaredo gegen YB.
Trotz des Willens der Berner, die starke Rückrunde mit weiteren Siegen ausklingen zu lassen, waren die Luganesi anfänglich nicht nur ebenbürtig, sondern gar überlegen. Einer einzigen guten Chance der Berner durch den aus spitzem Winkel abschliessenden Leonardo Bertone hielten die Tessiner in der Startphase eine ganze Reihe guter Möglichkeiten entgegen.
Die Verletzung ihres Goalgetters Antonini Culina - der Kroate fällt für den Rest der Saison aus - kompensierte der mazedonische Stürmer Ezgjan Alioski erneut hervorragend. Alioski erzielte denn auch nach 18 Minuten das 1:0. Um gegen YB bestehen zu können, hätte Lugano allerdings noch in der ersten Halbzeit ein oder zwei weitere Tore erzielen müssen.
Telegramm:
Lugano - Young Boys 1:3 (1:0). - 5460 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 18. Alioski (Datkovic) 1:0. 50. Gerndt (Ravet) 1:1. 55. Gerndt (Ravet) 1:2. 57. Hoarau (Ravet) 1:3.
Lugano: Salvi; Veseli, Datkovic (20. Djuric), Urbano, Jozinovic; Piccinocchi; Sabbatini (61. Crnigoj), Rey (68. Pusic); Alioski, Anastasios Donis, Bottani.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Zakaria (46. Ravet); Bertone, Sulejmani (81. Nuzzolo), Sanogo; Zulechner (46. Gerndt), Hoarau.
Bemerkungen: Lugano ohne Culina und Padalino (beide verletzt). Young Boys ohne Gajic (gesperrt), Kubo, Benito, Rochat, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). Lattenschuss: 90. Alioski. Verwarnungen: 7. Hadergjonaj (Foul), 33. Rey (Foul), 35. Anastasios Donis (Foul), 36. Bertone (Foul), 86. Ravet (Unsportlichkeit), 87. Sanogo (Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10848670
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Mai 2016, 21:43 |
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16.05.2016  Zitat: Die vorverlegte YB-Viertelstunde
Eine Halbzeit lang sieht es danach aus, als könnte Lugano gegen YB im Abstiegskampf weitere Punkte sammeln. Ein Feuerwerk der Berner nach der Pause lässt jedoch jede Hoffnung schwinden. YB siegt 3:1.
YBs Trainer Adi Hütter liess anfänglich Alexander Gerndt und Yoric Ravet, zwei seiner besten vier Offensivkräfte, auf der Bank Platz nehmen. Als er die beiden für die zweite Halbzeit gegen zwei weniger offensiv ausgerichtete Spieler eingewechselt hatte, führten die Berner eine spektakuläre, um eine halbe Stunde vorgezogene YB-Viertelstunde auf. Sie machten aus einem 0:1-Rückstand die entscheidende 3:1-Führung. Die Luganesi waren in dieser kurzen Phase überfordert. Alexander Gerndt traf zweimal, und Topskorer Guillaume Hoarau schoss sein 16. Meisterschaftstor. Yoric Ravet bereitete alle drei Tore magistral vor. Dieser imposante Zwischenspurt schien die Tessiner zu lähmen. Von dort weg kamen nur noch Torschütze Ezgjan Aloski zu zwei guten Möglichkeit; kurz vor Schluss traf er die Latte.
Der Effort der Berner machte für Lugano eine Leistung zunichte, die davor und danach nicht nur ansprechend, sondern sogar gut war. Der Auftritt in der ersten Halbzeit war tadellos. Was für eine komplett andere Figur machte der FC Lugano im Vergleich zur Demontage, die er unlängst am 9. April mit einem 0:7 in Bern gegen YB erlebt hatte. Der Abstiegskampf schien die Mannschaft von Trainer Zdenek Zeman zu beflügeln. Das 4:0 unter der Woche beim FC Zürich zeugte ebenso davon wie lange Zeit der Auftritt im Cornaredo gegen YB.
Trotz des Willens der Berner, die starke Rückrunde mit weiteren Siegen ausklingen zu lassen, waren die Luganesi anfänglich nicht nur ebenbürtig, sondern gar überlegen. Einer einzigen guten Chance der Berner durch den aus spitzem Winkel abschliessenden Leonardo Bertone hielten die Tessiner in der Startphase eine ganze Reihe guter Möglichkeiten entgegen.
Die Verletzung ihres Goalgetters Antonini Culina - der Kroate fällt für den Rest der Saison aus - kompensierte der mazedonische Stürmer Ezgjan Alioski erneut hervorragend. Alioski erzielte denn auch nach 18 Minuten das 1:0. Um gegen YB bestehen zu können, hätte Lugano allerdings noch in der ersten Halbzeit ein oder zwei weitere Tore erzielen müssen. Chancen hierfür wären ausreichend vorhanden gewesen.
Lugano - Young Boys 1:3 (1:0). - 5460 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 18. Alioski (Datkovic) 1:0. 50. Gerndt (Ravet) 1:1. 55. Gerndt (Ravet) 1:2. 57. Hoarau (Ravet) 1:3.
Lugano: Salvi; Veseli, Datkovic (20. Djuric), Urbano, Jozinovic; Piccinocchi; Sabbatini (61. Crnigoj), Rey (68. Pusic); Alioski, Anastasios Donis, Bottani.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Zakaria (46. Ravet); Bertone, Sulejmani (81. Nuzzolo), Sanogo; Zulechner (46. Gerndt), Hoarau.
Bemerkungen: Lugano ohne Culina und Padalino (beide verletzt). Young Boys ohne Gajic (gesperrt), Kubo, Benito, Rochat, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). Lattenschuss: 90. Alioski. Verwarnungen: 7. Hadergjonaj (Foul), 33. Rey (Foul), 35. Anastasios Donis (Foul), 36. Bertone (Foul), 86. Ravet (Unsportlichkeit), 87. Sanogo (Foul). http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130274095
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Mai 2016, 21:44 |
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16.05.2016  Zitat: YB mit überragendem Bankpersonal
YB hilft Uli Forte, dreht die Partie in Lugano nach verpatzter Systemübung vor der Pause und siegt 3:1. Die eingewechselten Alexander Gerndt und Yoric Ravet glänzen.
Es läuft YB weiter fast wie geschmiert. In Lugano siegten die Young Boys am Montag 3:1 und setzten damit eine Forderung von Trainer Adi Hütter um. «Wir gaben in der Vorrunde viele Punkte gegen kleinere Teams ab», hatte Hütter vor einigen Wochen gesagt, «das müssen wir in Zukunft besser machen, wenn wir Basel unter Druck setzen wollen.»
Drei Tore in sieben Minuten
Weil der grosse sportliche Reiz für die Young Boys in den letzten Runden fehlt, nutzte Hütter die Partie im Tessin zu Systemzwecken und Personalsichtung. Er stellte sein Team vorerst in einer 4-3-1-2-Formation mit Miralem Sulejmani als Spielmacher auf und änderte das System nach etwas mehr als einer Viertelstunde auf 4-3-3. Seine Spieler hatten Mühe mit dieser Ausrichtung und liefen den motivierten, aggressiven Lugano-Akteuren vor der Pause hinterher.
Der frühere YB-Junior Ezgjan Alioski, in prächtiger Verfassung, düpierte in der 18. Minute Steve von Bergen und traf mit einer starken Einzelleistung zum 1:0. «Ich nehme unsere schwache Leistung vor der Pause auf mich», sagte Hütter, «die Spieler hatten zu wenig Zeit, um das zu üben.»
In der zweiten Halbzeit lief es den Young Boys deutlich besser. Hütter wechselte die Stammkräfte Alexander Gerndt und Yoric Ravet zur Pause ein – und die beiden drehten das Spiel in sieben Minuten. Gerndt traf zum 1:1 (50. Minute) und 1:2 (55.), kurz darauf erzielte Torjäger Guillaume Hoarau das 1:3 (57.). Ravet bereitete alle Tore präzis vor und bewies, warum er einer der stärksten Akteure der Liga ist. «Yoric Ravet ist ein fantastischer Spieler», sagte Mitspieler Gerndt. «Es macht Spass, mit ihm zu spielen und von seiner Klasse zu profitieren.»
«Finalissimächen» gegen FCB
Die Young Boys unterstrichen in Lugano auch mit halber Kraft, dass nächste Saison mit ihnen zu rechnen ist. Und ganz nebenbei, das ist eine Pointe des Pfingstmontages, halfen sie Uli Forte mit ihrem Sieg auch noch ein bisschen. Forte, im letzten August bei YB entlassen, verlor zwar sein erstes Spiel als FC-Zürich-Feuerwehrmann in St. Gallen gleich 0:3, liegt aber weiter nur einen Punkt hinter Lugano auf einem Abstiegsplatz.
Und auf die Young Boys wartet am Sonntag in der zweitletzten Runde zu Hause gegen Meister Basel ein «Finalissimächen». In der Rückrundentabelle nämlich liegen sie seit Montag mit beeindruckenden 38 Punkten aus 16 Partien auf Rang 1 – einen Zähler vor dem Rivalen FCB, der am Montag in Luzern 0:4 verlor. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16413432
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. Mai 2016, 08:39 |
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17.05.2016  Zitat: YB: Der Wert der Einwechselspieler
Ein kurzer Zwischenspurt genügt YB, um gegen Lugano nach einer miserablen ersten Hälfte in die Spur zurückzufinden.
Es ist durchaus sinnvoll, etwas zu probieren, wenn die Meisterschaft dem Ende zugeht und in der Tabelle keine Verschiebungen mehr möglich sind. So entschied sich YB-Trainer Adi Hütter, gegen Lugano eine 4-3-1-2-Formation aufs Feld zu schicken, statt dem üblichen 4-4-2-System zu vertrauen.
Auch das Personal mischte er etwas durcheinander: Philipp Zulechner erhielt erstmals Gelegenheit, sich von Beginn weg zu präsentieren, Sékou Sanogo nahm die zentrale 6er-Position ein. Das Experiment war jedoch nur von ganz kurzer Dauer. Noch bevor Lugano in Führung ging, ordnete Hütter erste Korrekturen an.
Das Verschieben von Sulejmani und Hoarau reichte jedoch nicht, um die Gewichte zu verlagern. Die Luganesi, durch Ezgjan Alioskis Tor beflügelt, nahmen den zu statischen und zu stark in die Mitte drängenden Bernern immer wieder den Ball ab. Ihr Problem war, dass sie die Konter nicht sauber zu Ende führten.
Das erleichterte es den Gästen, den Schaden in Grenzen zu halten, bevor Hütter grundsätzlicher werden und umdisponieren konnte. Die Plätze der unglücklich agierenden Zulechner und Zakaria übernahmen Yoric Ravet und Alexander Gerndt. Es war ein Doppelwechsel mit Mehrfachwirkung:
50. Minute: Flanke Ravet, Gerndt sprintet in der Mitte in den freien Raum, Direktabnahme, 1:1.
55. Minute: Steilpass Ravet, Gerndt löst sich im richtigen Augenblick vom Gegner, Schuss am machtlosen Salvi vorbei in die weite Ecke, 2:1.
57. Minute: Ravet spielt erneut einen Zuckerpass ins Zentrum, der ungenügend gedeckte Hoarau hat keine Mühe, Salvi zu bezwingen, 3:1.
Sieben verrückte Minuten
Es waren sieben verrückte Minuten, in denen sich die Kräfteverhältnisse extrem verschoben. Fortan kontrollierten die Young Boys das Spiel im Stile eines Spitzenteams.
Sie hielten den geschockten Gegner vom eigenen Tor fern und setzten sporadisch kleine Nadelstiche. Nicht ins Gewicht fiel, dass Hoarau wie schon gegen St. Gallen aufreizend nonchalent spielte. Auch eine mässig motivierte Nummer 99 hat immer noch genügend Qualität, um eine wackelige Abwehr in Unruhezustand zu versetzen.
Die des FC Lugano hat in 34 Spielen 75 Gegentore zugelassen, was in der Regel nicht reicht, um in der Super League zu überleben. Da sich der FC Zürich schon länger im Elend befindet und die Tessiner mit ihrem mutigen bis übermütigen Offensivspiel etliche Punkte geholt haben, können sie den Ligaerhalt weiterhin aus eigener Kraft schaffen.
Am Montag allerdings hatten sie ihr Pulver verschossen, als eine Reaktion notwendig gewesen wäre. Erst als die Felle davongeschwommen waren, kam der FCL nochmals zu einer gefährlichen Chance. Bezeichnend war, dass sie wieder der Ex-YB-Junior Alioski hatte. Dieser war gegen seine Ex-Kollegen besonders motiviert.
«Ich wollte gegen YB unbedingt ein Tor erzielen», verriet der 24-Jährige nach Spielschluss. Eine Erklärung für den Totaleinbruch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte er nicht. Es sei alles extrem schnell gegangen. «Wenn mir recht ist, verlieren wir in der Vorwärtsbewegung den Ball, Ravet flankt, und schon ist der Ball drin.»
Ravet ist ein Grund, wieso YB in der Rückrunde unberechenbarer und stärker ist in der Offensive. Kein anderer hat derart viel Wucht und Geschwindigkeit wie der von GC abgeworbene Franzose. Aufgeblüht ist in den letzten Wochen auch Gerndt, der mittlerweile bei einem Dutzend Toren angelangt ist.
«Wir haben eine sehr gute Bank», flachste Milan Vilotic mit Blick auf die Startelf in Lugano. Über die erste Halbzeit mochte er nicht viele Worte verlieren. «Dieses System müssen wir noch besser üben.»
«Die Systematik nehme ich auf meine Kappe», sagte Hütter. Gefallen hatte ihm, wie sich das Team verhielt, als es wieder in der gewohnten taktischen Aufstellung spielte. «Wir setzten Lugano unter Druck und blieben bis zum Schluss konzentriert.»
Dem Österreicher ist es wichtig, dass bei YB die Konzentration hochgehalten wird bis zum letzten Spieltag. «Unser Ziel ist es, die beste Rückrunde aller Teams zu machen.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/23341227
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. Mai 2016, 08:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.05.2016  Zitat: Ravet brillant
In Lugano überzeugen die Young Boys erst nach der Pause. Philipp Zulechner enttäuscht erneut.
Yvon Mvogo: Note 4 Wenig geprüft. Beim Treffer des starken Ezgjan Alioski, der wohl zu Sion wechselt, sah er nicht vorteilhaft aus, aber der Schuss war auch sehr präzis. Ansonsten sicher und souverän.
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Ballsicher, griffig, defensiv stärker als die Abwehrkollegen.
Milan Vilotic: Note 4 Solid, zweikampfstark, in der Angriffsauslösung aber erneut mit einigen Mängeln.
Steve von Bergen: Note 4 Spielte nicht schlecht, liess sich aber vor dem Gegentor vom wirbligen Alioski zu einfach ausspielen. Das darf dem routinierten Nationalspieler nicht passieren.
Jan Lecjaks: Note 4 Ab und zu mit Mühe gegen Alioski, steigerte sich aber nach schwacher erster Halbzeit wie die Kollegen deutlich.
Leonardo Bertone: Note 4 Relativ unauffällig. Zuweilen rustikal im Zweikampf, ein starker Schuss kurz vor der Pause.
Sékou Sanogo: Note 4 Leicht präsenter als Bertone, mit einigen guten Aktionen, ohne aber grosse Stricke zu zerreissen.
Denis Zakaria: Note 3,5 Der 19-Jährige steckt in einem kleinen Loch. Hatte Mühe, ins Spiel zu finden, fiel nicht auf und wurde zur Pause ausgewechselt.
Miralem Sulejmani: Note 4,5 Probierte einiges, vor der Pause aber ebenfalls ohne Durchsetzungsvermögen. Danach umtriebig, stand im Schatten der Kollegen aus der Offensive. Durfte zu Beginn im 4-3-1-2-System als Regisseur ran, später in der ersten Halbzeit im 4-3-3 wieder am Flügel. Nach der Pause im gewohnten 4-4-2 lief es ihm besser.
Guillaume Hoarau: Note 4,5 Auch ihm gelang in der ersten Halbzeit wenig. Schoss später sein bereits 16. Saisontor, obwohl er fast die gesamte Vorrunde ausgefallen war. Weil aber auch Munas Dabbur von GC traf und nun 19 Treffer hat, dürfte Hoarau kaum noch Torschützenkönig der Super League werden.
Philipp Zulechner: Note 2,5 Der Österreicher erhielt eine Spielgelegenheit – und nutzte sie wieder nicht. Trainer Adi Hütter sagte zwar, man dürfe die YB-Akteure für den ungenügenden Auftritt vor der Pause nicht tadeln, die Systemumstellung sei seine Idee gewesen. Ein bisschen mehr Zweikämpfe aber hätte der blasse Zulechner gewinnen dürfen. Zudem im Abschluss zögerlich.
Alexander Gerndt: Note 5,5 46. Minute für Zulechner. Matchwinner 1, schoss zwei Tore, war präsent, fleissig, spielfreudig.
Yoric Ravet: Note 6 46. Minute für Zakaria. Matchwinner 2, drei Assists, überragende Vorstellung. Er hat nun in dieser Saison für GC und YB 30 Skorerpunkte (13 Tore) gesammelt.
Raphael Nuzzolo: ohne Note 81. Minute für Sulejmani.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16657724
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