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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. April 2016, 22:56 
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Grasshoppers - YB 1:2

Fünfter Sieg in Folge für die Young Boys

Die Young Boys sichern sich Platz 2 in der Super League wohl definitiv. Nach dem 2:1 bei den Grasshoppers beträgt der Vorsprung auf die Zürcher 14 Punkte. Es ist der fünfte Erfolg der Berner in Serie.

Die Young Boys waren auf dem Letzigrund nicht das bessere Team. Aber sie waren im Abschluss effizienter. Insbesondere in den letzten Minuten vor der Pause. Nachdem GC in der ersten Halbzeit weitgehend besser gewesen war, gingen die Young Boys quasi aus dem Nichts mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine. Zunächst verwertete der im Winter von den Grasshoppers übernommene Yoric Ravet eine Kopfball-Vorlage von Guillaume Hoarau mit einer Direktabnahme zur Führung (42.), dann konnte GC-Verteidiger Philippe Senderos eine flache Hereingabe von Alexander Gerndt nur ungenügend klären und Leonardo Bertone schoss aus 15 Metern flach ein (44.).

Die Berner verdienten sich die Führung dann im Nachhinein. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte waren sie überlegen und standen einem dritten Treffer mehrmals nahe - nie näher als in der 46. Minute, als Senderos eine Flanke falsch einschätzte, Gerndt aber das Tor nicht traf. Und weil ausgerechnet in der besten Phase der Berner die Grasshoppers durch Munas Dabbur nach einem Corner zum Anschlusstor kamen (54.), musste YB bis zuletzt um den fünften Sieg in Folge zittern. Der frühere YB-Junior Haris Tabakovic aus wenigen Metern (72.) sowie Georgi Milanov alleine vor YB-Keeper Yvon Mvogo (76.) hatten das 2:2 auf dem Fuss.

Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:2)

5200 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 42. Ravet (Hoarau) 0:1. 44. Bertone (Gerndt) 0:2. 54. Dabbur (Milanov) 1:2.

Grasshoppers: Mall; Bauer, Senderos, Bamert, Lüthi (88. Antonov); Pnishi; Kamberi (70. Tabakovic), Milanov, Brahimi (79. Tarashaj), Caio; Dabbur.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic (68. Zakaria); Ravet, Hoarau, Sulejmani (84. Nuzzolo); Gerndt (75. Kubo).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Källström (gesperrt) sowie Basic (verletzt) und Alpsoy (krank). Verwarnungen: 31. Von Bergen (Foul). 59. Vilotic (Foul). 62. Hadergjonaj (Foul). 79. Bertone (Foul). 90. Lecjaks (Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130238606

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. April 2016, 22:57 
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YB eilt von Sieg zu Sieg

Ein Doppelschlag von Ravet und Bertone kurz vor der Pause verhilft YB zum zehnten Sieg in den letzten elf Spielen. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.

Die Young Boys sichern sich Platz 2 in der Super League wohl definitiv. Nach dem 2:1 bei den Grasshoppers beträgt der Vorsprung auf die Zürcher 14 Punkte.

Die Young Boys waren bei Ihrem fünften Erfolg in Serie auf dem Letzigrund nicht das bessere Team. Aber sie waren im Abschluss effizienter. Insbesondere in den letzten Minuten vor der Pause. Nachdem GC in der ersten Halbzeit weitgehend besser gewesen war, gingen die Young Boys quasi aus dem Nichts mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine. Zunächst verwertete der im Winter von den Grasshoppers übernommene Yoric Ravet eine Kopfball-Vorlage von Guillaume Hoarau mit einer Direktabnahme zur Führung (42.), dann konnte GC-Verteidiger Philippe Senderos eine flache Hereingabe von Alexander Gerndt nur ungenügend klären und Leonardo Bertone schoss aus 15 Metern flach ein (44.).

Die Berner verdienten sich die Führung dann im Nachhinein. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte waren sie überlegen und standen einem dritten Treffer mehrmals nahe - nie näher als in der 46. Minute, als Senderos eine Flanke falsch einschätzte, Gerndt aber das Tor nicht traf. Und weil ausgerechnet in der besten Phase der Berner die Grasshoppers durch Munas Dabbur nach einem Corner zum Anschlusstor kamen (54.), musste YB bis zuletzt um den fünften Sieg in Folge zittern. Der frühere YB-Junior Haris Tabakovic aus wenigen Metern (72.) sowie Georgi Milanov alleine vor YB-Keeper Yvon Mvogo (76.) hatten das 2:2 auf dem Fuss.

Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:2)

5200 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 42. Ravet (Hoarau) 0:1. 44. Bertone (Gerndt) 0:2. 54. Dabbur (Milanov) 1:2.

Grasshoppers: Mall; Bauer, Senderos, Bamert, Lüthi (88. Antonov); Pnishi; Kamberi (70. Tabakovic), Milanov, Brahimi (79. Tarashaj), Caio; Dabbur.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic (68. Zakaria); Ravet, Hoarau, Sulejmani (84. Nuzzolo); Gerndt (75. Kubo).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Källström (gesperrt) sowie Basic (verletzt) und Alpsoy (krank). Verwarnungen: 31. Von Bergen (Foul). 59. Vilotic (Foul). 62. Hadergjonaj (Foul). 79. Bertone (Foul). 90. Lecjaks (Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26084510

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. April 2016, 22:59 
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GC spielt, YB trifft

Die Young Boys sichern sich Platz 2 in der Super League wohl definitiv. Nach dem 2:1 bei den Grasshoppers beträgt der Vorsprung auf die Zürcher 14 Punkte. Es ist der fünfte Erfolg der Berner in Serie.

Am Schluss konnte es selbst der Gegner nicht leugnen: Die Grasshoppers waren fussballerisch das bessere Team, sagte Adi Hütter, der Trainer der Young Boys. Zwar hatte seine Mannschaft nicht wie zuletzt mit berauschendem Offensivfussball, nicht mit Chancen über Chancen, Tempo und Dynamik gewonnen. Aber sie hatte gewonnen. Und der Österreicher war dankbar um die wichtigen Punkte.

Nun, so wichtig sind sie auch wieder nicht. GC hat längst den 2.Rang und die Qualifikationsspiele für die Champions League an YB verloren. Der Meister Basel ist für die Berner nicht mehr einzuholen. Die Saison ist eigentlich vorbei. Aber nach der Saison ist vor der Saison. Warm bleiben, siegessicher sein, mit Elan aufhören und so auch wieder beginnen; fünf Siege in Serie wie jetzt sind besser als jeder Waldlauf.
Das wussten auch die GC-Spieler, die nach der Pause wie elektrisiert auf den Platz zurückkehrten, weil sie sich etwas mehr als die bisher nur drei Siege in dieser Rückrunde erhofften. Und sie hatten etwas gutzumachen. Denn kurz zuvor hatten die Gäste aus Bern ihnen einen bösen Streich gespielt: Da hatten die Grasshoppers doch fast die gesamte erste Hälfte dominiert und doch führte YB 2:0.

Der Grund waren zwei Minuten, in denen die GC-Abwehr sich ein Nickerchen gegönnt hatte. Sie passte nicht auf, als Guillaume Hoarau einen Einwurf mit dem Kopf Richtung Tor spitzelte und Yoric Ravet den Ball aus der Drehung mit einer Art Heber über den GC-Goalie Joel Mall zauberte. Als nur zwei Minuten später Alexander Gerndt eine Flanke wie einen Pfeil durch den Strafraum schoss, klärte der GC-Abwehrchef Philippe Senderos ungenügend. Leonardo Bertone staubte ab.

Aber dann kam GC zurück. So, wie man dieses Team aus der Vorrunde kannte, ungeachtet dessen, dass sowohl der rekonvaleszente Marko Basic als auch der gesperrte Captain Kim Källström am Samstag fehlten: mit Doppelpässen, Ideen, voller Lunge und scharfen Stollen. Das GC-Spiel wog zwischen Härte und Finesse. YB hatte weiterhin Chancen. Aber GC war näher am Ausgleich als YB am 3:0. Der GC-Stürmer Munas Dabbur, derzeit Liga-Topskorer, erzielte seinen 18. Treffer, Haris Tabakovic und Georgi Milanow, jeweils von Mergim Brahimi bedient, hatten das 2:2 auf dem Fuss. «In der Vorrunde hätten wir solche Spiele gewonnen», sagte der GC-Trainer Pierluigi Tami, «aber die Entschlossenheit fehlt». Tami war zu Recht enttäuscht.

Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:2)

5200 Zuschauer. - Schiedsrichter: Jaccottet. - Tore: 42. Ravet (Hoarau) 0:1. 44. Bertone (Gerndt) 0:2. 54. Dabbur (Milanov) 1:2.

Grasshoppers: Mall; Bauer, Senderos, Bamert, Lüthi (88. Antonov); Pnishi; Kamberi (70. Tabakovic), Milanov, Brahimi (79. Tarashaj), Caio; Dabbur.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic (68. Zakaria); Ravet, Hoarau, Sulejmani (84. Nuzzolo); Gerndt (75. Kubo).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Källström (gesperrt) sowie Basic (verletzt) und Alpsoy (krank). Verwarnungen: 31. Von Bergen (Foul). 59. Vilotic (Foul). 62. Hadergjonaj (Foul). 79. Bertone (Foul). 90. Lecjaks (Foul).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/gc-yb- ... s-ld.17245

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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. April 2016, 23:01 
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Die Young Boys sind kaum zu bremsen

Keine Schützenhilfe für Basel: YB bezwingt die Grasshoppers auswärts 2:1, feiert den zehnten Sieg aus den letzten elf Partien und sichert sich Platz 2 wohl endgültig.

Die Young Boys waren im Letzigrund nicht das bessere Team. Aber sie waren im Abschluss effizienter. Insbesondere in den letzten Minuten vor der Pause. Nachdem GC in der ersten Halbzeit weitgehend besser gewesen war, gingen die Young Boys quasi aus dem Nichts mit einem 2:0-Vorsprung in die Kabine.

Zunächst verwertete der im Winter von den Grasshoppers übernommene Yoric Ravet eine Kopfball-Vorlage von Guillaume Hoarau mit einer Direktabnahme zur Führung (42.), dann konnte GC-Verteidiger Philippe Senderos eine flache Hereingabe von Alexander Gerndt nur ungenügend klären, und Leonardo Bertone schoss aus 15 Metern flach ein (44.).

GC sündigt im Abschluss

Die Berner verdienten sich die Führung dann im Nachhinein. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte waren sie überlegen und standen einem dritten Treffer mehrmals nahe – nie näher als in der 46. Minute, als Senderos eine Flanke falsch einschätzte, Gerndt aber das Tor nicht traf. Und weil ausgerechnet in der besten Phase der Berner die Grasshoppers durch Munas Dabbur nach einem Corner zum Anschlusstor kamen (54.), musste YB bis zuletzt um den fünften Sieg in Folge zittern. Der frühere YB-Junior Haris Tabakovic aus wenigen Metern (72.) sowie Georgi Milanov alleine vor YB-Keeper Yvon Mvogo (76.) hatten das 2:2 auf dem Fuss.

Mit dem Sieg haben die Berner die Zürcher um 14 Punkte distanziert. Platz 2 dürfte ihnen bei fünf ausstehenden Spielen nicht mehr zu nehmen sein.

Grasshoppers - Young Boys 1:2 (0:2)
5200 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 42. Ravet (Hoarau) 0:1. 44. Bertone (Gerndt) 0:2. 54. Dabbur (Milanov) 1:2.
Grasshoppers: Mall; Bauer, Senderos, Bamert, Lüthi (88. Antonov); Pnishi; Kamberi (70. Tabakovic), Milanov, Brahimi (79. Tarashaj), Caio; Dabbur.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic (68. Zakaria); Ravet, Hoarau, Sulejmani (84. Nuzzolo); Gerndt (75. Kubo).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Källström (gesperrt) sowie Basic (verletzt) und Alpsoy (krank). Verwarnungen: 31. Von Bergen (Foul). 59. Vilotic (Foul). 62. Hadergjonaj (Foul). 79. Bertone (Foul). 90. Lecjaks (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/19124865

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Mai 2016, 14:41 
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YB-Noten: Ravets Lauf geht weiter

Die YB-Spieler haben gegen die Grasshoppers trotz des 2:1-Erfolgs nur teilweise überzeugt.

Yvon Mvogo Note: 4,5
Bewahrte sein Team in der ersten halben Stunde mit zwei starken Paraden vor einem Rückstand. Strahlte Ruhe und Sicherheit aus, griff beim Corner, der zum Anschlusstor führte, im Fünfmeterraum jedoch daneben.

Florent Hadergjonaj Note: 4,5
Gewohnt dynamisch und spritzig in der Vorwärtsbewegung. Stand am Ursprung von einigen gefährlichen Angriffen auf der rechten Seite. In der Defensive mit zwei, drei Stellungsfehlern.

Steve von Bergen Note: 5
Der Abwehrpatron hatte wie immer in den letzten Wochen alles im Griff, klärte einige Male in höchster Not nach Fehlern von Mitspielern. Ein echter Leader.

Milan Vilotic Note: 3,5
Bekundete Mühe mit dem wirbligen Dabbur. Mitunter schlampig und nonchalant im Spielaufbau, steigerte sich aber in der Schlussphase, als GC den Druck massiv erhöhte.

Jan Lecjaks Note: 4
Bekundete zunächst einige Mühe mit seinem bulligen Gegenspieler Florian Kamberi, kam sich aber im Verlauf der Partie besser in Fahrt. Leitete das 1:0 mit einem Einwurf ein, trat ansonsten offensiv kaum in Erscheinung.

Miralem Sulejmani Note: 3,5
Vom Edeltechniker war wenig zu sehen. Liess sein Klasse in einigen Aktionen aufblitzen, ein Spieler seines Formats muss aber mehr Einfluss aufs Spiel nehmen.

Leonardo Bertone Note: 5
Enorm fleissig und aufsässig, stopfte die Löcher im Zentrum, eroberte viele Bälle. Belohnte seinen guten Auftritt mit dem Treffer zum 2:0. Mit seiner Mentalität ein Gewinn fürs Team.

Milan Gajic Note: 4
Orchestrierte das Spiel in seiner gewohnt ruhigen Art. War aber deutlich weniger prägend als in den letzten Wochen. Tauchte ab als GC den Druck erhöhte und wurde durch Zakaria ersetzt.

Yoric Ravet Note: 5
Der Franzose hat seit Wochen einen Lauf, war auch gegen GC von Beginn weg der auffälligste YB-Offensivakteur. Half hinten mit aus als es eng war in der Startphase, setzte Akzente mit seiner Technik und seinen Flankenläufen und besorgte das 1:0 mit einem wunderbaren, aber wohl ungewollten Heber.

Guillaume Hoarau Note: 4,5
Der Franzose ist unverzichtbar für YB. Hielt die Bälle, leitete das 1:0 per Kopfballverlängerung ein, war immer anspielbar. Half am Schluss als eine Art zusätzlicher Innenverteidiger mit, den Sieg über die Zeit zu retten.

Alexander Gerndt Note: 5
Permanent unterwegs, war in der Startphase, als bei YB wenig lief, einer der Aktivposten. Verpasste das 3:0 kurz nach der Pause knapp, bereitete das 2:0 vor.

Denis Zakaria Note: 4
Ersetzte Gajic nach 68 Minuten in einer Phase, in der GC das Spieldiktat übernahm. Es gelang ihm aber nicht das Spiel zu beruhigen. Kämpferisch dennoch wertvoll.

Yuya Kubo Ohne Note.
Verpasste das entscheidende 3:1, musste aber vorab in der Defensive mithelfen.

Raphael Nuzzolo: Ohne Note.
84. für Sulejmani

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23030016

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Mai 2016, 22:49 
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YB: Das Donnergrollen als Signal

YB hat gegen GC trotz einer durchschnittlichen Leistung 2:1 gewonnen. Für einmal fehlten die spielerischen Glanzlichter, dafürüberzeugte das Team kämp­ferisch und als Kollektiv.

Das grösste Spektakel bietet immer noch die Natur. Wie ein überdimensionierter Scheinwerfer erhellte ein Blitzschlag das Zürcher Stadion Letzigrund für einen kurzen Moment. 35 Minuten waren da im Spitzenkampf der Super League zwischen GC und YB absolviert. Und vermutlich empfanden die Berner den Lichtbogen und das anschliessende laute Donnergrollen als eine Art Signal, um endlich auch in der Offensive in Erscheinung zu treten.

Denn YB war schläfrig in das Spiel gestartet – der Brasilianer Caio hatte schon nach exakt 27 Sekunden frei stehend den Führungstreffer für GC auf dem Fuss. Der Biss und die Laufbereitschaft der letzten Wochen fehlten – einzig Torhüter Yvon Mvogo und der enorm zweikampfstarke Abwehrboss Steve von Bergen präsentierten sich in der ersten halben Stunde hellwach und ­bewahrten die Young Boys mit ihren Interventionen vor einem ­Rückstand. «Wir sind in der ersten halben Stunde nicht gut auf dem Platz gestanden», kons­tatierte YB-Coach Adi Hütter ­treffend.

Starke 10 Minuten reichten

Und so war Leonardo Bertones Weitschuss unmittelbar nach dem Blitzschlag (36.) so etwas wie die Initialzündung für die stärkste Phase der Berner in der gesamten Partie. Sie dauerte keine 10 Minuten, reichte indes letztlich für den Sieg. Erst verlängerte Guillaume Hoarau einen Einwurf von Jan Lecjaks direkt auf den Fuss von Yoric Ravet. Der französische Flügelflitzer, seit Wochen in brillanter Form, nahm volles Risiko und spedierte den Ball volley als eine Art «Bogenlampe» zur 1:0-Führung ins GC-Gehäuse. Keine 2 Minuten später nutzte Mittelfeldmann Bertone eine vorzügliche Vorarbeit von Vorkämpfer Alexander Gerndt zum 2:0 aus.

«Die individuelle Klasse bei uns ist mittlerweile so gross, dass manchmal auch 5 gute ­Minuten dazu reichen, zu ge­winnen», sagte Captain Steve von Bergen. Und Trainer Adi Hütter erklärte trocken: «Kämpferisch war das ordentlich, aber spie­lerisch nichts Besonderes. GC war besser als wir.» Gewiss, die Berner hatten in den letzten ­Spielen besser aufgetrumpft, waren dominanter, spielfreudiger und leichtfüssiger unterwegs gewesen. Und weil Alexander Gerndt kurz nach der Pause das 3:0 nur ganz knapp verpasste und GC dank seinem Topstürmer Munas Dabbur nach einem Eckball verkürzen konnte (54.), verkamen weite Teile der zweiten Halbzeit zu einer Art Abwehrschlacht.

Solidarische Teamleistung

Aber die Berner waren soli­darisch, zeigten in jedem Zweikampf, dass sie diesen Sieg un­bedingt wollten gegen einen ­Gegner, der teilweise in einigen Szenen an seine starken Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen konnte. Selbst die Offensivkräfte Hoarau, Ravet und Gerndt halfen permanent hinten mit aus, es war nach den spielerischen Glanzleistungen der vergangenen Wochen wieder einmal ein purer Arbeitssieg der Young Boys.

Ein Erfolg, der auch aufzeigt, wie stabil das Teamgefüge der Equipe von Coach Hütter mittlerweile ist. «Wir haben als Mannschaft sehr gut verteidigt und sind inzwischen in unserer Entwicklung so weit, dass wir auch mal mit einer durchschnittlichen Leistung eine Partie gewinnen können», sagte Abwehrpatron von Bergen. Derweil störte Trainer Hütter einzig die Tatsache, «dass wir es verpasst haben, das dritte Tor zu erzielen und für etwas mehr Ruhe zu sorgen».

Dank des Siegs gegen die Grass­hoppers zementierten die Young Boys den 2. Rang – bei fünf ausstehenden Partien und vierzehn Punkten Vorsprung auf die Zürcher werden die Berner in der nächsten Saison mit allergrösster Wahrscheinlichkeit an der Qualifikation für die Champions League teilnehmen können. «Auch das ist ein Zeichen unserer Qualität. Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg», erklärte Captain von Bergen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19472932

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Mai 2016, 22:52 
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Wieder Erster hinter Basel

Eine solide Leistung genügt YB, um gegen GC einen weiteren Sieg zu landen. Die Qualifikation für die Champions League ist nur noch Formsache.

Wenn es läuft, dann fliegen auch die unmöglichsten Bälle ins Tor. So geschehen am frühen Samstagabend, als YB im einmal mehr erschreckend leeren Letzigrundstadion gegen GC anzutreten hatte. Kurz vor der Pause war es, als Yoric Ravet eine Kopfballverlängerung seines Landsmannes Guillaume Hoarau mit einem akrobatischen Schlenzer ins Netz beförderte. Wie genau er den Ball getroffen hatte, konnte er nach Arbeitsende nicht schlüssig erklären. Manchmal müsse man «einfach mal draufhauen», meinte er lapidar.

Dass ausgerechnet Ravet traf, passte zu einem Drehbuch, welches ganz bestimmt kein GC-Fan geschrieben hatte. Ein solcher wäre nämlich nie auf die Idee gekommen, jenen Spieler zum ersten Torschützen zu erküren, der bis zur Weihnachtspause noch bei den Stadtzürchern gewirbelt hatte (8 Tore/7 Assists). Und er hätte es nicht zugelassen, dass der reichlich indisponierte Philippe Senderos beim nächsten gefährlichen YB-Angriff einen unverzeihlichen Fehler beging. Der Nationalspieler wischte eine flache Hereingabe von Gerndt vor die Füsse von Bertone, der das Geschenk dankend annahm. So führten die Gäste nach einer Halbzeit, in der sie wenig Rühmenswertes geboten hatten, mit zwei Toren. Diese genügten zu einem Arbeitssieg, auch weil es dem spielerisch eher besseren GC nach dem Anschlusstor in der 54. Minute an Entschlossenheit und Durchschlagskraft fehlte vor dem Berner Tor. Insgesamt war es eine solide Leistung, welche dem Tabellenzweiten den 10. Sieg in den letzten 11 Partien eintrug – eine eindrückliche Serie, die den Young Boys schon etliche Jahre nicht mehr geglückt ist. Aus ihrer Optik ärgerlich ist, dass der FC Basel mit der gleich hohen Kadenz unterwegs ist. Und da er sich in der Vorrunde ein beträchtliches Polster geschaffen hatte, war die Rückrunde spannungsarm wie schon lange nicht mehr. Am Samstagabend wars dann so weit, durfte sich der Ligakrösus nach einem 2:0-Sieg über Sion zum siebten Mal in Folge Schweizer Meister nennen.

Mit Karacho an GC vorbei

Fakten schaffen kann demnächst auch YB. Holen die Berner am nächsten Wochenende in Sion das Punktemaximum, so kann ihnen GC den zweiten Schlussrang nicht mehr streitig machen. Nach der Winterpause haben sie 19 Punkte mehr geholt als die arg schwächelnden Stadtzürcher, was sich nunmehr in einem satten Vorsprung von 14 Punkten manifestiert. Im Sommer kann sich YB also wieder in der Champions-League-Qualifikation probieren, was seit längerem das erklärte Ziel des zweitpotentesten Schweizer Clubs ist. Dannzumal wird der Druck wieder ein ganz anderer sein als jetzt, wo die Equipe wegen der klaren Verhältnisse in der Tabelle relativ unbeschwert ihren Job erledigen kann.

Hütters Einfluss

Was unbestritten ist: 1. YB hat nicht nur viel Qualität in der Offensive (Hoarau, Gerndt, Ravet, Sulejmani), sondern in der gesamten Breite des Kaders. «Wir haben die Klasse, um immer ein Tor zu erzielen», weiss Trainer Adi Hütter. 2. YB tritt 2016 selbstsicherer und abgeklärter auf als noch in der Vorrunde. «Wir sind mental stärker geworden», ist Captain Steve von Bergen überzeugt. «Wir gewinnen auch, wenn nicht alles rund läuft.» 3. YB hat im letzten Spätsommer mit Hütter einen Coach geholt, der präzise Vorstellungen punkto Spielphilosophie, Arbeitsethos und Mentalität hat. Der Österreicher duldet keine halben Sachen, behandelt alle Spieler gleich und hält sie dauernd auf Trab. «Die erhöhte Intensität im Training zahlt sich aus», sagt von Bergen.

Angst, dass YB nachlässt, sobald das Saisonziel erreicht ist, hat der Abwehrchef nicht. «Wir wollen die 66 Punkte von letzter Saison unbedingt übertreffen.» Rechnerisch liegt noch ein Total von 75 Punkten drin. Es wäre der zweithöchste Wert nach der Saison 2009/10, als YB in der Finalissima am FCB scheiterte.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/15714736

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Mai 2016, 15:28 
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Ravet tut den Grasshoppers weh

Yoric Ravet spielt wie vor der Winterpause. Er schiesst Tore und bedient seine Kollegen mit gekonnten Zuspielen. Am Samstag gewann er mit den Young Boys gegen seinen früheren Verein GC.

Er spricht so, wie er spielt. Schnörkellos, direkt, wuchtig. Und salopp, mit diesem grummelnden Unterton, den Franzosen richtig treffen. Fragte man Yoric Ravet am vergangenen Samstag, wie es ihm bloss in den Sinn gekommen sei, den Ball auf diese Weise im GC-Tor zu versenken, dann sagte er achselzuckend: «Bon, il faut tirer.» Schiessen muss man halt.

Aber das Verb «schiessen» greift zu kurz für diese Kombination aus Präzision, Koordination und Intuition. Aus der Drehung, ein Heber, ins weite Eck. So fiel das 1:0 der Young Boys zum 2:1-Sieg im Letzigrund. Es war ein Match, in dem GC spielerisch besser war, mehr Chancen hatte, dominierte. Aber keinen Ravet hatte. Oder: nicht mehr hatte.

In der Vorrunde hatten ihn die Grasshoppers noch. Und der 26-Jährige war Teil einer explosiven Offensive mit Munas Dabbur und Caio. Ravet bediente seine Kollegen – siebenmal. Und er erledigte das Toreschiessen selber – achtmal. Ein Beispiel eines Matchs aus der Vorrunde gegen die Young Boys: 3:2-Sieg von GC, Ravet glänzt mit einem Tor und einem Assist. GC überwinterte auch dank ihm im zweiten Rang.

Aber Ravet hatte auch Lust, noch etwas anderes zu sehen, und GC besass nicht so viel Bankreserven, dass es ein Angebot von geschätzten 1,4 Millionen Franken hätte ausschlagen können. Also wechselte Ravet in der Winterpause von Zürich nach Bern. Für ihn blieb vieles gleich: Wieder war er Teil eines explosiven Ensembles, diesmal mit Alexander Gerndt und Guillaume Hoarau. Er bediente seine neuen Kollegen – siebenmal. Er schoss selber Tore – fünfmal. Sein Trainer Adi Hütter lobte am Samstag Ravets Instinkt. «Er hat immer etwas Extravagantes im Kopf, das gefällt mir.» Es ist schon fast brutal, wie sich dieser Transfer in der Tabelle niederschlägt. GC von Rang 2 auf Rang 3. YB von Rang 3 auf Rang 2. «Er tut GC weh – und uns hilft er weiter», sagte Hütter. Er lächelte, während sein Gegenüber Pierluigi Tami gedankenversunken in den Raum schaute und sich vielleicht ausmalte, wie die Rückrunde mit Ravet verlaufen wäre. Ravet, das Zünglein an der Waage, zuckte mit den Achseln. «Mein Ziel war es, mit YB den 2. Rang zu erreichen. Voilà, c'est bien.»


http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... h-ld.17308

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