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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. April 2016, 19:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.04.2016  Zitat: Young Boys mit nächster Heimspiel-Gala
Die Young Boys schieben die Basler Meisterfeier um (mindestens) eine Woche auf. Das 3:0 der Berner gegen den FC Zürich wird in der zweiten Halbzeit zur nächsten Heim-Gala.
Auch der FC Zürich schaffte es nicht, die Heimserie von YB zu stoppen. Zwar hielten die Zürcher wacker dagegen. In drei Szenen schafften sie es aber nicht, entscheidend zu intervenieren. Miralem Sulejmani wurde in der 13. Minute bei der Schussabgabe nicht gestört. Der sehenswerte Abschlussversuch des Serben segelte über FCZ-Keeper Yanick Brecher hinweg. Kurz nach der Pause spekulierte die Zürcher Abwehr bei einem Freistoss auf Offside, stattdessen führte Guillaume Hoaraus Kopfball zum 2:0. Für den Franzosen war es im 12. Einsatz in der Rückrunde das 13. Tor. Auch Alexander Gerndt wurde beim 3:0 (60.) viel zu wenig energisch am Torschuss gehindert.
Lugano bleibt damit das einzige Team der Liga, das es in dieser Saison (am 12. August 2015) geschafft hat, in Bern zu gewinnen. Seither holten die Young Boys in 13 Heimspielen 33 Punkte. In der zweiten Halbzeit boten die Young Boys wieder jenes Spektakel, das sich die Zuschauer aus den letzten fünf Auftritten im Stade de Suisse mit 22 Toren quasi gewohnt waren. Sie liefen zu keinem Zeitpunkt der Partie Gefahr, Punkte abgeben zu müssen. Der Sieg hätte sogar noch viel höher ausfallen können.
Zürich, das in Bern zum siebten Mal in Serie sieglos blieb, hatte mit Ausnahme von Alexander Kerschakows Dribbling kurz nach dem 0:2 keine einzige wirklich zwingende Torchance zu verzeichnen. Selbst das Thema Abstieg ist im FCZ noch nicht abgehakt. Nach dem Zwischenhoch hat die Mannschaft von Sami Hyypiä bereits wieder vier Spiele in Folge nicht gewonnen. Der Vorsprung auf die zwei hinter ihm klassierten Teams beträgt drei (Lugano) respektive vier Punkte (Vaduz).
Telegramm:
Young Boys - Zürich 3:0 (1:0)
17'150 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 13. Sulejmani 1:0. 47. Hoarau (Ravet) 2:0. 60. Gerndt (Lecjaks) 3:0.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Ravet (78. Nuzzolo), Gajic (85. Zakaria), Bertone, Sulejmani (88. Zulechner); Gerndt, Hoarau.
Zürich: Brecher; Brunner, Nef, Kecojevic; Koch, Grgic, Kukeli, Vinicius (81. Kempter); Dominguez (46. Buff), Chiumiento (58. Turkes); Kerschakow.
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Hadergjonaj, Rochat, Seferi und Wüthrich, Zürich ohne Alesevic, Bua, Etoundi, Kleiber, Sanchez, Schönbächler und Yapi (alle verletzt). Super-League-Debüt von Michael Kempter (21). Verwarnungen: 28. Bertone (Foul). 92. Kukeli (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130223138
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. April 2016, 19:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.04.2016  Zitat: Young Boys - FC Zürich 3:0
Der FCZ nimmt's, wie's ist
Der FC Zürich hat in Bern kaum Chancen und wenig Widerstandskraft. So lässt sich das Abstiegsgespenst nicht verjagen, der Vorsprung auf den letzten Rang schmilzt.
Wie oft schon hiess es, ein Fussballspiel lebe von Widersprüchlichkeiten und verschiedenen Meinungen, von offenen Fragen und lebhaften Debatten. Wenn dem so ist, war YB - FC Zürich alles andere als lebendig. So gut wie nichts war ungeklärt nach diesem Match, YB - FCZ 3:0. Niemand beschuldigte den Schiedsrichter, niemand bemühte ernsthaft den Konjunktiv, hätte, wäre, wenn; nein, Sami Hyypiä, der Trainer des FC Zürich, sagte einfach: «Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Und ich finde es gut im Fussball, wenn es so ist.»
Es spricht für Hyypiä, dass er nicht suchte, was es gar nicht gab, keine imaginäre Benachteiligung, keine verborgenen Torchancen. Aber womöglich sagten der Zwang zu diesem Eingeständnis und diese diskussionslose Unterlegenheit mehr aus über den FCZ, als Hyypiä lieb sein kann. Die Zürcher schafften es nicht, die Partie mit Passion und Emotionen zu füllen, sie fügten sich ziemlich früh leidenschaftslos dem Schicksal. Nach 13 Minuten markierte Miralem Sulejmani das 1:0, mit einem Schuss, als wäre er ein Kleinkünstler. Nach diesem Gegentor sei der FCZ «komplett aus dem Spiel» gewesen, sagte Davide Chiumiento. Nach der ersten Halbzeit habe das Team «gewisse Sachen angeschaut», fügte er an, die Spieler kratzten ihren Optimismus zusammen. Aber es ist vielsagend, dass es dazu die Pause brauchte und wohl auch die Inputs des Trainers – dass es keinen Anführer auf dem Feld gab; dass diese FCZ-Mannschaft keine Autokorrektur kennt, die das Spiel in andere Bahnen lenkt, wenn's offensichtlich stockt und klemmt. Es lag bestimmt auch an der Grundausrichtung. Der Grossteil der FCZ-Spieler dachte defensiv, was nicht falsch sein muss, wenn der Gegner in den letzten drei Spielen fünfzehnmal getroffen hat. Aber in diesem Fall hätte es YB schwerer fallen müssen, Tore zu schiessen – doch Guillaume Hoarau (47. Minute) und Alexander Gerndt (60.) erfuhren vor den Goals zum 2:0 und 3:0 allzu wenig Gegenwehr.
Es gab rare Momente des Aufbäumens im FCZ – etwa eine Chance Alexander Kerschakows kurz nach der Pause, nachdem Vorsätze gefasst und die eigenen Stärken beschworen worden waren. Dummerweise war YB schneller gewesen – es stand schon 0:2, als Kerschakow knapp scheiterte. Der FCZ-Captain Alain Nef dachte wohl an diese Szene, als er später sagte, die grosse Differenz habe in der Chancenverwertung gelegen, YB sei «eiskalt» gewesen. Allein: Ausser Kerschakow kam kaum ein Zürcher in vielversprechende Positionen, Chancen für drei Tore und ein Remis gab's nicht; zudem war es nicht so, dass YB jede Gelegenheit verwertet hätte, es hätten auch vier, fünf, sechs Treffer resultieren können. 4:0, 5:0, 6:0? Es wäre Hyypiä kaum so leicht gefallen, sich einem solchen Verdikt zu fügen, wie viel besser YB auch war.
Der FCZ lebt in einer seltsamen Zwischenwelt. Die letzten Wochen deuteten auf eine Stabilisierung hin, Ende Mai lockt zudem der Cup-Final gegen Lugano. Aber nachdem sich der Tabellenletzte, Vaduz, gegen Basel ein 0:0 erkämpft hat, beträgt die Reserve auf Rang 10 nur noch vier Punkte. Es ist ein Trugschluss zu glauben, es brauche keine Widerstandskraft mehr, um dem Abstiegsgespenst zu entkommen. http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... t-ld.15849
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. April 2016, 19:56 |
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24.04.2016  Zitat: Sieg gegen den FCZ: YB verschiebt Basler Meisterfeier
Die Young Boys haben im Heimspiel gegen den FC Zürich nichts anbrennen lassen. Durch den 3:0-Sieg der Berner muss Basel die Meisterparty um mindestens eine Woche verschieben.
Spätestens als Alexander Gerndt eine halbe Stunde vor Schluss zum 3:0 für die Young Boys traf, dürften beim FCB und dessen Anhänger die letzten Hoffnungen auf eine vorzeitige Meisterfeier am Sonntagnachmittag geplatzt sein.
Der Champagner kann zwar kaltgestellt bleiben, die Korken werden aber frühstens in 6 Tagen knallen, wenn die Basler im St. Jakob-Park den FC Sion empfangen. Der Sieg von YB war verdient. Abgesehen von einer Grosschance durch Alexander Kerschakow präsentierten sich die Zürcher offensiv zu harmlos.
Sulejmani machts aus 25 Metern
Und in der Defensive wurden die Mängel von den Bernern gnadenlos bestraft. Ivan Kecojevic machte gleich bei zwei Berner Treffern keine gute Figur. Beim 1:0 durch Miralem Sulejmani griff er diesen nicht genügend an. Der Serbe nutzte seine Freiheiten und drosch das Leder aus knapp 25 Metern unter die Latte. Ein absolutes Traumtor.
Auch beim 3:0 durch Gerndt griff Kecojevic nicht konsequent genug ein. Im Fallen versenkte der Schwede den Ball im langen Eck.
Kerschakow ohne Abschlussglück
Der FCZ hätte kurz nach der Pause die Möglichkeit gehabt, die Partie noch einmal spannend zu machen. Nachdem Guillaume Hoarau nach einem Freistoss von Yoric Ravet auf 2:0 erhöht hatte, vergab Kerschakow im direkten Gegenstoss den Anschlusstreffer. Der Russe liess YB-Keeper Yvon Mvogo geschickt aussteigen, Steve von Bergen konnte aber auf der Linie klären.
Damit blieb der FCZ auch im 4. Spiel in Serie ohne Sieg. Die Abstiegssorgen sind die Zürcher noch immer nicht ganz los, 5 Punkte trennen sie von Schlusslicht Vaduz. Den Young Boys dürfte der 2. Tabellenplatz mit 11 Punkten Vorsprung auf GC hingegen kaum mehr zu nehmen sein. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... isterfeier
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. April 2016, 22:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.04.2016  Zitat: Sulejmanis Schusstechnik im Schneeregen
Spielfreudig, spektakulär, nach der Pause sehr gut – mit einem starken Auftritt gegen Zürich verdient sich YB ausgezeichnete Noten. Auf dem Weg zum 3:0-Sieg bieten die Young Boys erneut beste Unterhaltung.
Und am Ende erzielt sogar beinahe noch Philipp Zulechner ein Tor. Der Österreicher, seit der Winterpause leihweise bei YB engagiert, hinterliess bei seinen bisherigen Kurzeinsätzen ja teilweise einen recht konfusen Eindruck. Am Sonntagnachmittag wird Zulechners Kopfball wenige Sekunden nach seiner Einwechslung auf der Torlinie von Super-League-Debütant Michael Kempter abgewehrt. Es ist der Schlusspunkt unter eine Einbahnveranstaltung im Stade de Suisse. Und selbst wenn der Angreifer reüssiert hätte, wäre das Skore mit 4:0 noch zu wenig deutlich ausgefallen.
Berner Träumereien
YB dominierte den FC Zürich von A bis Zulechner. «Ich bin zufrieden mit unserer Leistung», sagt der Berner Trainer Adi Hütter. Und: «Wir wollen uns die Gunst der Zuschauer weiter erarbeiten.» Man muss an Partien der Young Boys in diesen Wochen ja aufpassen, dass man nichts verpasst. Gegen den FCZ setzte nach wenigen Minuten heftiger Schneeregen ein, die Besucher weit unten auf der Tribüne flüchteten ob des Aprilwetteranfalls nach oben – und verpassten teilweise das Kunststück Miralem Sulejmanis.
Der Serbe, mit dem filigransten linken Fuss der Liga ausgestattet, beförderte den Ball in der 13. Minute auf eine Flugbahn, die man auf der Playstation selbst bei allergrösster Fingerkompetenz nicht hinbekommen würde. Es war vom Strafraumeck aus ein Traumtor, der Ball ging zuerst sehr steil nach oben und senkte sich blitzartig über den verdutzten FCZ-Torhüter Yanick Brecher via Lattenunterkante in den Torwinkel. «Solche Schüsse übe ich immer wieder im Training», sagt Sulejmani, «es freut mich, hat es im Spiel geklappt.»
9. Sieg im 10. Spiel
Sulejmanis Schusstechnik ist traumhaft. Und manch ein Berner Zuschauer ertappte sich gewiss bei Träumereien. Was wäre in dieser Saison möglich gewesen, hätte YB zu Saisonbeginn derart begeisternd agiert wie zuletzt? Und vor allem: Was wird nächste Saison möglich sein, wenn es den Young Boys gelingt, im Sommer alle Kräfte zu halten?
Vorerst darf sich YB an den bemerkenswert starken Leistungen berauschen. Und am neunten Sieg in den letzten zehn Partien. Beste Unterhaltung ist im Frühling ohnehin garantiert, selbst wenn der Gegner wie die Zürcher am Sonntag bloss eine Statistenrolle einnimmt. Die Young Boys agierten konzentriert, zweikampfstark, aufsässig, sie waren gut organisiert, spielfreudig, kombinationssicher. Auch wenn sie nach Sulejmanis Demonstration in angewandter Physik im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen liessen.
Spätestens nach dem 2:0 durch Guillaume Hoaraus Kopftor nach einem Freistoss Yoric Ravets kurz nach der Pause war die Begegnung entschieden. Hoarau hätte später mindestens noch zwei Tore erzielen können (oder müssen), sein Sturmpartner Alexander Gerndt ebenfalls. Immerhin korrigierte der Schwede seinen leicht schnoddrigen Heberversuch nach einer Stunde Spielzeit umgehend. Im nächsten Angriff zog Gerndt unwiderstehlich am enorm hüftsteifen Ivan Kecojevic vorbei und schoss präzis zum 3:0 ein.
FCZ mit schwacher Leistung
YB kombinierte und schoss sich kinderleicht zum Erfolg, zuweilen zu verspielt, aber derart überlegen, dass man sich ernsthaft fragt, wie diese Mannschaft Anfang Saison so tief in die Krise hatte schlittern können. Natürlich, wenn man will, kann man den harmlosen, schwachen Auftritt des FCZ relativierend erwähnen. Der russische Stürmer Alexander Kerschakow, einst an der Schwelle zur Weltklasse, wirkte zuweilen so eingerostet, als trage er seinen Jahrgang als Trikotnummer (72). Und als er sich einmal gekonnt durchgedribbelt hatte, versagte der 33-Jährige kläglich im Abschluss. Auch dem Altmeister gelang es nicht, die Gala der Young Boys zu stören. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13681158
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shalako
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Verfasst: Sonntag 24. April 2016, 22:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.04.2016  Zitat: «Ich trainiere das tagtäglich»
YB schlägt den FCZ im Stade de Suisee mit 3:0. Die Berner lassen nichts anbrennen. Blick hat nach dem Spiel mit Miralem Sulejmani und Giullaume Hoarau gesprochen. http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-s ... 54709.html
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shalako
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Verfasst: Montag 25. April 2016, 10:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.04.2016  Zitat: Mit der Leichtigkeit der Selbstbewussten
Die YB-Akteure hätten gegen Zürich auch sieben Tore erzielen können – und freuen sich über das Zu-null-Spiel.
Wie konnte YB gegen diesen FCZ aus dem Schweizer Cup fliegen? Diese Frage drängt sich am Sonntagnachmittag im Stade de Suisse auf – und beschert den Young Boys einige unangenehme Erinnerungen. Mit 1:3 verloren sie im Cupachtelfinal zu Hause gegen Zürich und verspielten damit bereits im Herbst ihre letzte realistische Titelchance. Das ist lange her und doch immer noch schmerzhaft für YB, bestreiten im Mai doch die Abstiegskandidaten Zürich und Lugano den Cupfinal.
In der Super League läuft es den Young Boys dagegen derzeit nach Wunsch, gestern hatte der FCZ im Stade de Suisse nicht den Hauch einer Chance. Zürichs Techniker Davide Chiumiento erklärt nach der 0:3-Niederlage, es sei nach dem frühen Rückstand schwierig gewesen, zumal YB sehr dominant agiert habe. «Und nach der Pause hatten wir Glück, nicht noch mehr Gegentore erhalten zu haben.» Sein Captain sah die Dinge leicht anders (und ziemlich exklusiv). Alain Nef ortet tatsächlich in der «Chancenauswertung» den Hauptunterschied zwischen den zwei Mannschaften, wobei das eine ziemlich eigenwillige Analyse ist. Gemessen an den Topchancen hätte das Resultat am Sonntag 7:1 heissen müssen.
Das grosse Selbstvertrauen
Während die Verlierer auf Ursachenforschung sind, herrscht im Berner Lager nach dem Sieg beste Stimmung. Minutenlang werden die Young Boys von den Anhängern gefeiert, die rund 17 000 YB-Sympathisanten verlassen das Stade de Suisse zufrieden. Und während die meisten von der erneut überzeugenden YB-Offensive sprechen, würdigt Steve von Bergen auch die Abwehrleistung. «Es war ein Ziel von uns, heute zu null zu spielen», sagt der Sicherheitschef der Young Boys. Der Routinier ist ein Mahner, einer, der selten restlos zufrieden ist. Am Sonntag aber sagt von Bergen, es sei «fantastisch», was seine Mannschaft in letzter Zeit zeige.
Einer der grössten Spektakelmacher bei YB ist Miralem Sulejmani. Auch der Flügelvirtuose gibt gerne Auskunft übers Befinden – und über sein herrliches Tor zum 1:0. «Wir haben einen Lauf», sagt Sulejmani. «Und wir wissen, dass wir jederzeit ein Tor schiessen können. Das macht uns gefährlich.» Sein Mitspieler Scott Sutter erwähnt gleichfalls das Selbstvertrauen, welches im Team spürbar sei. «Es spielt sich einfach leichter, wenn man im Hoch ist», sagt Sutter.
Sutters Botschaft an Basel
Kein grosses Thema bei YB ist das verschobene Basler Meisterfest. Hätten die Young Boys nicht gewonnen, hätte der FCB am Sonntag mit einem Sieg in Vaduz den Titel feiern können. Nach der Nullnummer in Liechtenstein reicht den Baslern nun am nächsten Samstag zu Hause gegen Sion ein Sieg zum 7. Championat in Serie.
Eine Botschaft aber hält Scott Sutter an den Serienmeister doch noch bereit: «Wir signalisieren derzeit auch, dass wir bereit für den nächsten Schritt sind.» Oberstes Ziel sei aber, Rang 2 zu halten, nächste Woche folge das wichtige Spiel beim Dritten GC – der elf Punkte Rückstand hat. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11963603
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shalako
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Verfasst: Montag 25. April 2016, 10:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.04.2016  Zitat: YB-Noten: Starke Vorstellung
Mit einer sehr überzeugenden Leistung holen sich die Akteure der Young Boys gegen Zürich (3:0) eingutes Zeugnis ab.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Wenig geprüft. Wirkte sicher, wenn er gefordert war.
Scott Sutter: Note 5 Einsatzfreudig, zweikampfstark, ballsicher – der Rechtsverteidiger überzeugte in Abwesenheit des angeschlagenen Florent Hadergjonaj mit einer entschlossenen Vorstellung.
Steve von Bergen: Note 5 Aufmerksam, jederzeit Herr der Situation, mit meistens präzisen Pässen im Aufbau.
Milan Vilotic: Note 4,5 Ebenfalls überzeugend gegen die allerdings ziemlich harmlose FCZ-Offensive. Mit der einen und anderen Unsauberkeit in der Spieleröffnung.
Jan Lecjaks: Note 4,5 Kampfstark, fleissig, oft am Ball, nicht immer mit der richtigen Entscheidung, wenn er das Spiel schnell machen wollte. Insgesamt aber ebenfalls ein ordentliches Spiel.
Yoric Ravet: Note 4,5 Nicht ganz so auffällig wie die Kollegen in der Offensive. Schlug den Freistoss vor dem 2:0.
Milan Gajic: Note 5,5 Überzeugte im zentralen Mittelfeld mit seiner Übersicht und Ballbehandlung. Kaum vom Ball zu trennen, gute Ideen, tolle Pässe. Der Gestalter orchestrierte die YB-Angriffe vorzüglich. In dieser Verfassung ein ausgezeichneter Spielgestalter.
Leonardo Bertone: Note 5 Ergänzte Gajic mit seiner Härte im zentralen Mittelfeld perfekt. Bertone ging keinem Zweikampf aus dem Weg und verlor ebenfalls kaum einen Ball.
Miralem Sulejmani: Note 5,5 Sein Traumtor hat zwar eigentlich keinen Phrasenschweinsatz verdient – aber: Allein der Treffer zum 1:0 war gestern das Eintrittsgeld wert. Der Serbe war äusserst aktiv und an einigen Topchancen seines Teams beteiligt.
Guillaume Hoarau: Note 5 Der Torjäger bewies am Sonntag, dass auch er manchmal seine Torjägerqualitäten vermissen lässt. In der Schlussphase hätte der Franzose mindestens ein weiteres Tor erzielen müssen. Einmal scheiterte er kläglich aus wenigen Metern an FCZ-Keeper Yanick Brecker. Und einmal verfehlte sein Querpass Gerndt um einen Meter. Aber als es noch wichtig gewesen war, traf Hoarau gleich nach der Pause mit dem Kopf zum 2:0.
Alexander Gerndt: Note 5 Wie immer umtriebig. Teilweise zu kompliziert im Abschluss. Beim 3:0 allerdings enorm zielstrebig und mit tollem Schuss.
Raphael Nuzzolo: ohne Note 78. Minute für Ravet. Mit zwei gelungenen Aktionen im Kurzeinsatz, als die Young Boys längst zur Kür angesetzt hatten.
Denis Zakaria: ohne Note 85. Minute für Gajic.
Philipp Zulechner: ohne Note 88. Minute für Sulejmani.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17536230
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shalako
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Verfasst: Montag 25. April 2016, 16:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.04.2016  Zitat: Ein Geniestreich und wieder drei Tore
9. Sieg im 10. Spiel: Die Young Boys setzen ihre starke Serie gegen einen harmlosen FCZ problemlos fort.
Es läuft den Young Boys. Und wie: 25 Tore hat die Mannschaft in den letzten sechs Heimspielen nun erzielt – eine bemerkenswerte Marke.
Wer so einen Lauf hat, der lässt sich auch nicht aus der Bahn werfen, wenn er einmal etwas länger braucht, um in die Gänge zu kommen. So geschehen beim 3:0 vom Sonntag gegen den FC Zürich. Das Bemühen der Berner, nach vorne zu spielen, war zwar vorhanden, das Vorgehen anfänglich aber meist unpräzis und kompliziert.
Und so wären die zerfahrenen ersten 45 Minuten wohl torlos geblieben, hätte es nicht diesen einen Geniestreich gegeben. Jenen Kunstschuss von Miralem Sulejmani, mit dem YB nach knapp einer Viertelstunde vorlegen konnte.
«Ich übe Schüsse mit dieser Technik oft im Training», sagte der Serbe, welcher FCZ-Goalie Brecher mit einem flatternden Ball aus 25 Metern in die hohe Torecke erwischt hatte. «So etwas kann aber nur gelingen, wenn man es im Spiel versucht», verriet der spielfreudigste Akteur des Nachmittags sein simples Erfolgsrezept.
Biederes FCZ-Defensivverhalten
Diese Aussage ist bezeichnend: Es fehlt den YB-Spielern in diesen Wochen nicht an Selbstvertrauen. Und wer wie die Young Boys «im Flow» ist, wie es so schön heisst, der erzielt seine Tore zu idealen Zeitpunkten.
So auch am Sonntag: Nach der Pause, kaum auf den Platz zurückgekehrt, verwertete Hoarau eine Freistossflanke von Ravet zum 2:0. Der Franzose dürfte selbst überrascht gewesen sein, wie ungestört er seinen 14. Saisontreffer markieren durfte. Auf ähnlich wenig Gegenwehr stiess nach einer Stunde Gerndt.
Der Schwede nutzte bei seinem Vorstoss das lasche Defensivverhalten von FCZ-Verteidiger Kecojevic. Es war das 3:0, die Entscheidung.
Der FCZ hatte nur eine Möglichkeit, das Spiel – vielleicht – in andere Bahnen zu lenken. Alexander Kerschakow umspielte nur Augenblicke nach dem 2:0 den Berner Goalie Mvogo, scheiterte aber am bravourös rettenden von Bergen.
Es war die einzige nennenswerte Aktion des Russen, der sich sonst lustlos über den Kunstrasen schleppte.
Auch der FCZ-Trainer sah in dieser Szene «die einzige kleine Chance, die wir noch hatten». Sonst machte es Sami Hyypiä kurz: «Heute hat die bessere Mannschaft gewonnen.» Zürichs Verteidiger Alain Nef sah es nicht so krass, sein Team sei nicht viel schlechter als YB gewesen, sagte er.
Für ihn machte «bloss die Chancenauswertung den Unterschied aus». Wobei dies eine gewagte These war, hatte sich der FCZ doch kaum Chancen erspielt, um die nötigen drei Tore für einen Punktgewinn zu erzielen.
Hütters Freude am «zu null»
Mit der FCZ-Offensive bekundet YB in diesem Jahr offenbar wenig Mühe, schon beim ersten Vergleich im Februar (1:0) waren sie ohne Verlusttreffer geblieben. «Dass wir dichthalten konnten, tut uns gut», sagte Milan Vilotic. Zur Erinnerung: YB hatte in den beiden Spielen zuvor zwar acht Tore erzielt, andererseits gleich deren sechs zugelassen.
Auch für Adi Hütter war es wichtig, diesen Aspekt besonders herauszustreichen. «Wir sind mit der Devise ins Spiel gegangen, zu null zu spielen. Schön, dass es geklappt hat», sagte der YB-Trainer, dessen Bilanz in Bern von Woche zu Woche besser wird.
Als «sehr souverän» taxierte er den Auftritt seiner Mannschaft, «der Sieg hätte gar noch höher ausfallen können», fand er. Und dachte dabei an die Grosschancen von Hoarau und Zulechner, die im Finish (88./89.) den Ball nicht mehr ins Tor brachten.
Nur ein Gedanke trübte am Ende den nächsten gelungenen YB-Auftritt im Stade de Suisse: Wie hatte es im vergangenen Herbst nur passieren können, daheim gegen diesen harmlosen Gegner im Cup zu scheitern. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/28421877
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