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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 17. April 2016, 23:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.04.2016  Zitat: YB gewinnt Schützenfest gegen Vaduz
Die Berner Young Boys schlagen den FC Vaduz in einer verrückten Partie 5:4. Lugano gelingt mit dem 2:1-Sieg gegen Thun ein Befreiungsschlag.
2:0, 2:2, 5:2, 5:4. Für die Fans war YB - Vaduz sehr unterhaltsam. Die Trainer Adi Hütter und Giorgio Contini wird der Torsegen nicht freuen. Beide Teams zeigen lange Phasen von Nachlässigkeiten.
Fast scheint es, als hätten sich die beiden Abstiegskandidaten Lugano und Vaduz im Torekassieren den Stab übergeben. Während die Tessiner - nach den letzten drei Niederlage mit dem Gesamtskore von 1:17 - in der Partie gegen Thun nur ein Tor zuliessen, musste sich der Vaduzer Goalie Peter Jehle in Bern fünfmal geschlagen geben. Weitere fünf Tore der Berner wären ohne weiteres möglich gewesen.
Dennoch versuchen die Vaduzer, Positives aus dem Stade de Suisse mitzunehmen. Sie haben vier Tore erzielt, darunter die letzten zwei des Spiels. Und sie können für sich in Anspruch nehmen, dass sie nach dem 0:2 und besonders nach dem 2:5-Rückstand beim heimstarken YB nicht aufgaben. «Wir haben Moral gezeigt, wir haben eine gute Moral in der Mannschaft» – das waren die ersten, nach solchen und ähnlichen Spielverläufen häufig gehörten Reaktionen der Spieler .
Gegenwehr nach 30 Minuten gebrochen
Fast eine halbe Stunde vermochten die Vaduzer das 0:0 zu halten, ohne in grosse Bedrängnis zu kommen. Ein Lattenschuss von YBs Innenverteidiger Steve von Bergen resultierte aus einem Abpraller nach einem missglückten Befreiungsschlag eines Vaduzers. Innerhalb einer Minute fielen dann gleichwohl zwei Berner Tore. Der Vaduzer Captain Simone Grippo hatte an der Strafraumgrenze ein ungeschicktes Hands begangen. Guillaume Hoarau nutzte den Penalty für sein elftes Saisontor, dem er in der zweiten Halbzeit noch zwei weitere Treffer folgen liess. Im nächsten Angriff bewies der Franzose, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. Nach einem weiten Freistoss legte er den Ball mit dem Kopf zentimetergenau für Yoric Ravet auf und ermöglichte diesem ein schönes Tor per Direktabnahme.
Die Viertelstunde vor der Pause wurde zu einem seltsamen Intermezzo, das den Gästen den zwischenzeitlichen Ausgleich bescherte. Das 1:2 war eine Berner Eigenproduktion, abgeschlossen von Jan Lecjaks mit einem Eigentor. Der einzige sehr gute Angriff der Gäste vor der Pause führte zum Ausgleich durch Armando Sadiku.
YB beinahe fahrlässig
Im ersten Teil der zweiten Halbzeit war auszumachen, wie einfach ein Gegner gegen die Liechtensteiner zu Chancen und Toren kommen kann. Trainer Contini wird dies registriert haben. Vom 2:2 zum 5:2 benötigten die Berner in der zweiten Halbzeit nur eine knappe Viertelstunde. Nebst Hoarau trug sich auch der nach 20 Minuten für den verletzt ausgeschiedenen Alain Rochat gekommene Milan Vilotic in die Skorerliste ein.
Danach begann die Zeit, in der die Berner nachlässig wurden und die sie sich von Trainer Hütter wohl werden vorhalten müssen. Durch einen Doppelschlag von Florian Stahel und Simone Grippo kurz vor Schluss kam noch einmal Spannung auf. Vaduz war in zwei Szenen sogar noch nahe am 5:5.
Young Boys - Vaduz 5:4 (2:2) 13'779 Zuschauer. - SR Bieri. Tore: 29. Hoarau (Handspenalty) 1:0. 30. Ravet (Hoarau) 2:0. 34. Lecjaks (Eigentor/Vorbereitung Untersee) 2:1. 42. Sadiku (Untersee) 2:2. 49. Vilotic (Corner Gajic) 3:2. 54. Hoarau (Ravet) 4:2. 61. Hoarau (Sulejmani) 5:2. 76. Stahel (Avdijaj) 5:3. 78. Grippo (Muntwiler) 5:4. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj (74. Scott Sutter), Von Bergen, Rochat (20. Vilotic), Lecjaks; Ravet, Gajic, Bertone, Sulejmani (80. Gerndt); Kubo; Hoarau. Vaduz: Jehle; Untersee, Grippo, Stahel, Gülen (72. Avdijaj); Muntwiler; Kukuruzovic, Janjatovic (72. Messaoud), Kaufmann (46. Von Niederhäusern); Sadiku, Costanzo. Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Wüthrich, Seferi (alle verletzt) und Zakaria (krank). Vaduz ohne Ciccone (gesperrt), Fekete, Kamber, Schürpf, Hasler (alle verletzt) und Manuel Sutter (nicht im Aufgebot). 17. Rochat verletzt ausgeschieden. 22. Lattenschuss (Abpraller) von Von Bergen. Verwarnungen: 45. Hadergjonaj (Reklamieren)., 51. Bertone (Foul), 88. Stahel (Foul), 92. Grippo (Foul) http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12046928
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shalako
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Verfasst: Sonntag 17. April 2016, 23:43 |
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17.04.2016  Zitat: YB-Noten: Franzosen überragen
YB-Noten Guillaume Hoarau und Yoric Ravet agieren gegen Vaduz (5:4) sehr stark, andere Akteure der Young Boys enttäuschen dagegen.
Yvon Mvogo: Note 3 Beim ersten Gegentor zu zögerlich, ansonsten chancenlos bei den Vaduzer Treffer. Teilweise aber für einmal unsicher.
Florent Hadergjonaj: Note 4 Fiel weder gross auf noch irgendwie ab. Musste angeschlagen ausgetauscht werden.
Steve von Bergen: Note 3 Der Abwehrchef erlebte schon erfreulichere Partien. Vermochte die Defensive nicht zusammenzuhalten, teilweise zu ungestüm. Beispielsweise in jener Aktion gegen Florian Stahel, die kurz vor Schluss einen Elfmeter für Vaduz hätte geben müssen.
Alain Rochat. Note 4,5 Starke Startphase, viele gute Aktionen. Musste aber früh verletzt ausgewechselt werden – eine erste Untersuchung im Spital ergab, dass er immerhin keinen Wadenbeinbruch erlitt.
Jan Lecjaks: Note 3 Mit viel Licht und viel Schatten. Starke Balleroberung an der Mittellinie vor dem 5:2. In der Defensive jedoch ab und zu vogelwild und mit üblen Stellungsfehlern.
Yoric Ravet: Note 6 Wie vor einer Woche gegen Lugano (7:0) mit der Bestnote. Wirbelte und dribbelte, schlug tolle Standards, torgefährlich. Treffer zum 2:0, Assist zum 4:2, immer anspielbar und unterwegs.
Milan Gajic: Note 4,5 Eine ordentliche Leistung, wenn es auch für die zentralen Mittelfeldspieler schwierig war, im Spektakel die Ordnung zu halten. Tolle Eckbälle und Freistösse.
Leonardo Bertone: Note 4,5 Fleissig, ohne grosse Stricke zu zerreissen. Stark im Zweikampf.
Miralem Sulejmani: Note 5 Es macht Spass, dem Serben beim Tagwerk zuzusehen. Erneut mit einigen überragenden Aktionen, gute Ideen, spielstark, aber nicht ganz so überzeugend wie Ravet.
Guillaume Hoarau: Note 6 Drei Tore, ein Assist – und auch beim Tor von Vilotic beteiligt, weil er vorher zwei Vaduzer im Kopfballduell beschäftigte. Der Franzose ist derzeit der beste Akteur der Liga – 12 Tore in 10 Rückrundenpartien belegen das.
Yuya Kubo: Note 3 Deutlich schwächster YB-Offensivspieler. Diesmal selten ins Kombinationsspiel involviert. Zudem mit einigen unglücklichen Entscheidungen.
Milan Vilotic: Note 4 Kam schon nach 20 Minuten für den verletzten Rochat. Vorne mit einem Tor nach einem Eckball. Defensiv und in der Spieleröffnung nicht immer sattelfest.
Scott Sutter: Note 4 74. Minute für den angeschlagenen Hadergjonaj. Kaum war er im Spiel, erhielt YB zwei Gegentore. Das war aber nicht die Schuld Sutters, der sich engagiert präsentierte und solid agierte.
Alexander Gerndt: ohne Note 80. Minute für Sulejmani.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11899033
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shalako
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Verfasst: Sonntag 17. April 2016, 23:46 |
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17.04.2016  Zitat: Tore, Tore und nochmals Tore
Vor Wochenfrist ein 7:0 gegen Lugano, am Sonntag ein höchst unterhaltsamer 5:4-Erfolg gegen ein gut mitspielendes Vaduz: YB sorgt im April 2016 für viel Spektakel.
Die Young Boys schreiben in diesen Tagen vor heimischer Kulisse fleissig Geschichte. Vor neun Tagen feierten sie gegen Lugano den höchsten Sieg seit dem Einzug ins Stade de Suisse im Juli 2005. Als Vaduz zu Gast war, kams zur torreichsten Super-League-Partie im multifunktionalen Stadion. 9 Tore fielen während den 94 Spielminuten, und es hätten gut und gerne noch ein halbes Dutzend mehr sein können. 26 Torschüsse hatte YB-Coach Adi Hütter allein für seine Mannschaft gezählt, was weit über dem normalen statistischen Wert für einen Fussballmatch auf Profistufe liegt. Doch was entsprach in diesem Match schon der Norm? Ganz bestimmt nicht, dass der FC Vaduz in einem Auswärtsspiel vier Tore erzielt und trotzdem ohne Punkte heimreisen muss. Und auch nicht, dass Simone Grippo dank eines perfekt ausgeführten Fallrückziehers zu einem ernsthaften Kandidaten für das Tor des Jahres aufrückt. Das Toreschiessen gehört nun wahrhaftig nicht zu den Kernkompetenzen des gross gewachsenen Verteidigers.
Wenn schon ist es die Lieblingsbeschäftigung von Guillaume Hoarau. Der nutzte den Match, um die Tore 11, 12 und 13 zu erzielen. Womit wir wieder bei etwas eher Ungewöhnlichem wären: Es war bereits der zweite Hattrick des Franzosen in der Rückrunde.
Die Berner Offensive, die sich in den letzten Wochen so beschwingt und unberechenbar präsentiert wie schon lange nicht mehr, lebt nicht nur von Hoaraus Abschlussqualitäten. Yoric Ravet ist mit seiner Kraft, Schnelligkeit und Entschlossenheit ein grosser Gewinn für das Team. In 10 Spielen hat er bereits 10 Skorerpunkte gesammelt. Nach oben zeigt die Formkurve auch bei Miralem Sulejmani, der gegen Vaduz zwei Tore vorbereitete.
Triste Kulisse trotz Spektakel
Weit weniger gute Noten verdiente sich YB für die Abwehrleistung. Beim ersten Gegentreffer sahen Yvon Mvogo und Jan Lecjaks schlecht aus. Beim zwischenzeitlichen Ausgleich liessen sich die Gastgeber auskontern. Bei den Vaduzer Toren drei und vier stimmte bei stehenden Bällen die Zuordnung nicht. «Die Konzentration hat gefehlt. Das darf nicht sein», ärgerte sich Steve von Bergen. Es gebe einiges zu analysieren in der Defensive, liess Hütter durchblicken, als er das «sehr verrückte Spiel» Replik passieren liess. Sein Kollege Giorgio Contini mochte sich nicht über die Abwehrschwächen seines Teams aufhalten, sondern sprach lieber über die «tolle Moral, die meine Jungs gezeigt haben».
YB hat sich unter Hütters Führung definitiv als zweite Kraft im Land etabliert. Der Vorsprung auf GC beträgt nunmehr neun Punkte. Schlussrang 2, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt, rückt immer näher, da die Stadtzürcher arg kriseln. Die fehlende Spannung wirkt sich negativ auf die Kulisse auf. Gegen Vaduz waren wie schon gegen Lugano kaum 10'000 Zuschauer im Stade de Suisse, was die Spektakelmacher der Stunde betrüben muss. Zweiter Wermutstropfen: Rochats Wadenverletzung, die für ihn möglicherweise das Saisonende bedeutet. http://www.derbund.ch/sport/fussball/To ... y/23856926
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shalako
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Verfasst: Montag 18. April 2016, 15:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2016  Zitat: Luxus-Verteidiger kommt rein und trifft!
Was macht YB mit Vilotic?
Derweil die Entourage von Milan Vilotic krampfhaft nach einer Lösung für nächste Saison sucht, ist der Serbe seit dem 5:4 gegen Vaduz plötzlich unbestrittener Stammspieler.
Er war der teuerste Spieler, den YB je geholt hat. 3,5 Millionen Franken kostete es die Berner Anfang 2014, den Innenverteidiger von GC nach Bern zu lotsen. Seit Adi Hütter das Sagen und YB auf die Erfolgsspur zurückgebracht hat, ist Vilotic (29) allerdings bloss noch Bankdrücker. Wenn alle gesund sind, ist der Serbe die Nummer vier in der Innenverteidiger-Hierarchie.
Die Hütter-Spielweise, die einen gepflegten Aufbau von hinten heraus vorsieht, ist nicht auf Vilotic zugeschnitten. So macht der Serbe in der Rückrunde das erste Spiel gegen GC, weil Grégory Wüthrich gesperrt fehlt. Und Alain Rochat noch nicht die geforderten Leistungen erbringt. Dann ist Sendepause. Bis Captain Steve von Bergen sich die vierte Gelbe einhandelt. Weil Wüthrich schon länger verletzt ist, rückt Vilotic für das Spiel in Basel nach. Bezeichnend, dass YB dort die einzige Niederlage der Rückrunde kassiert.
Und nun also fällt auch Alain Rochat aus – kaum hat er seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Kaum anzunehmen, dass die Verletzung simpler Natur ist, kommunizierte YB doch nach dem Spiel, das es sich glücklicherweise nicht um einen Bruch des Wadenbeins handle. Genaueres weiss man im Verlauf des Tages. Fakt ist aber: Vilotic darf früh rein, macht das 3:2, welches im Eishockey als Game-winning-Goal bezeichnet würde – und wird nun jeden Match machen, solange Rochat und Wüthrich ausfallen.
Vilotic verhielt sich in seiner misslichen Lage exemplarisch. Und kommunizierte auch exemplarisch. Weil er nun plötzlich wieder Stammspieler, dürften die Abwanderungsgelüste temporär auf Eis gelegt sein.
Eine Konstellation, die wiederum Sportchef Fredy Bickel freut. Denn der wird einen Teufel tun, Vilotic unter Preis zu verkaufen. Weil dann erstens viel Geld verloren ginge. Und es zweitens ein Luxus ist, einen Mann im Kader (und nächste Saison wieder als Reservist) zu haben, den Bickel als nach wie vor einen der besten Innenverteidiger in der Schweiz bezeichnet. Doch wer den FCB ernsthaft aufs Korn nehmen will, der braucht solche Luxus-Lösungen. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 30641.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. April 2016, 15:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2016  Zitat: Costanzos Zuversicht, von Bergens Ärger
Trotz Niederlage sind die Vaduzer nach dem Spiel in Bern stolz auf ihre Leistung. Bei den Young Boys reagiert man zwiespältig auf die Torgala.
Der FC Vaduz ist das ungeliebte Stiefkind der Super League. Fast die gesamte Fussballschweiz hätte wenig gegen einen Abstieg des Liechtensteiner Vereins, der seine Heimspiele vor stimmungsarmer Kulisse austrägt und für die Auswärtsspiele eigentlich keinen Fanblock benötigen würde. Am Sonntag versammelte sich rund ein Dutzend aufrechter Vaduz-Supporter im Stade de Suisse.
Und selbst wenn die Anhänger die lange Heimreise mit leeren Händen antraten, so hatten sie doch reichlich Diskussionsstoff zu verarbeiten. Beispielsweise das Traumtor Simone Grippos, der mit einem Fallrückzieher den letzten Treffer der Partie erzielt hatte. «Vielleicht freue ich mich dann Ende Mai, wenn wir gerettet sind, darüber», sagt Grippo, «aber derzeit ärgert es mich, haben wir in Bern verloren, obwohl wir vier Tore erzielten.»
Costanzos Zuversicht
Im Vaduzer Lager halten sich Ärger und Stolz die Waage. «Wir haben gut gespielt», sagt Moreno Costanzo, «und es ist bitter, stehen wir nun mit leeren Händen da.» Die Taktik, früh anzugreifen, frech zu spielen und die Offensive zu suchen, sei eigentlich gar nicht so schlecht aufgegangen, findet Costanzo. «Aber Guillaume Hoarau machte den Unterschied. Ihn kann man fast nicht ausschalten.»
Die YB-Leihgabe meint noch, wenn Vaduz so weiterspiele, steige das Team sicher nicht ab. Sein Vertrag bei den Young Boys läuft bis 2017, aber Costanzo weiss noch nicht, wie es im Sommer mit ihm weitergeht. Eine Zukunft bei YB besitzt der spielstarke Regisseur kaum.
YB nun neun Punkte vor GC
Die Offensive der Young Boys ist ja auch ohne Costanzo ausgezeichnet besetzt. Gegen Vaduz kreierten die Berner erneut viele Chancen, sie haben nach dem 5:4-Sieg 22 Treffer in den letzten fünf Heimspielen geschossen. «Wir sind immer in der Lage, Tore zu schiessen», sagt Steve von Bergen. Zufrieden aber ist der YB-Captain nicht.
Er gibt sowieso selten den Sonnenschein vor den Medien, am Sonntag kritisiert er das Abwehrverhalten seines Teams scharf. «Wir waren nicht konzentriert, das regt mich auf, so dürfen wir uns nicht präsentieren.» Vor allem bei den zwei letzten Gegentoren habe man geschlafen. «Und wieder nach Standards», faucht von Bergen. Er hatte zudem Glück, gab es nach seinem Foul an Florian Stahel kurz vor Spielende nicht Elfmeter vor Vaduz.
Dank des erneuten Heimsiegs hat YB im Kampf um Rang 2 den Vorsprung auf GC, das 1:2 bei Sion verlor, auf 9 Punkte ausgebaut. Leader Basel steht nach dem 7:0-Sieg in St. Gallen derweil kurz vor dem siebten Meistertitel in Serie.
Auf YB warten acht Runden, in denen es vor allem darum gehen wird, weiter Werbung in eigener Sache zu betreiben. Für Vaduz dagegen sieht die Lage ungemütlich aus, weil Lugano ebenfalls am Sonntag Thun 2:1 schlug – und nun drei Punkte vor den Liechtensteinern liegt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20102588
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 19. April 2016, 18:29 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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