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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 00:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2015  Zitat: Lugano - Young Boys 1:1
Die Suche nach Kastanien und Cleverness
YB bekundet bei Aufsteiger Lugano grosse Mühe und schafft erst mit einem glückhaften Eigentor des Gastgebers das 1:1. YB ist damit im vierten Spiel in Folge sieglos geblieben.
Es gibt zurzeit Angenehmeres als eine Reise ins Tessin. Nicht generell, schliesslich ist Kastanien-Saison, aber für die Super-League-Klubs. Denn der Aufsteiger Lugano machte es den Besuchern im eigenen Stadion, im Cornaredo, zuletzt schwer. Keine einfache Aufgabe also für die Young Boys, die im Tessin Punkte und keine Kastanien sammeln wollten. Den Bernern lief es zuletzt nicht wie gewünscht; sie sind gegen den krisengeplagten FC Zürich aus dem Cup aus geschieden, seit drei Meisterschaftsspielen ohne Sieg, den Anschluss an die Spitze haben sie auch verloren. Der Schwung und die Wucht, die der YB-Trainer Adi Hütter mit seiner Verpflichtung im September in die Mannschaft gebracht hatte, sind scheinbar verloren gegangen.
Es war dann auch der FC Lugano, der das Spiel zu Anfang prägte. Er begann die Partie wie gewohnt stürmisch, mit Angriffen, die wenn auch nicht immer besonders durchdacht zumindest mutig waren. Ein solcher führte zur Führung nach 15 Minuten. Ein schneller Angriff über die Flügel, Marco Padalino flankte zur Mitte, der Goalie Yvon Mvogo flog am Ball vorbei, und Patrick Rossini brauchte nur noch ins leere Tor zu treffen. Nur eine Minute später hätte der Stürmer fast das 2:0 erzielt, doch Mvogo konnte aus spitzem Winkel abwehren. YB hatte in der ersten Halbzeit wenige gute Szenen, eigentlich nur eine: Alexander Gerndt vergab frei vor dem Goalie Alex Valentini, der demonstrierte, warum ihn der Trainer Zdenek Zeman in den letzten Spielen dem un berechenbaren Francesco Russo vorgezogen hatte. In der zweiten Halbzeit wurde YB besser, doch es blieb ein fahriges Spiel. Denn die Luganesi beschränkten sich früh darauf, den Vorsprung zu verwalten, mit Grätschen, Fouls und vielen Spielern im eigenen Strafraum. In der 73. Minute waren es zu viele, als ein Schuss von Milan Gajic in Billardmanier an zwei Innenverteidigern abprallte und sich ins Tor senkte 1:1.
Es war ein Remis, mit dem vorwiegend Lugano zufrieden sein konnte. Der Aufsteiger lässt sich zu Hause wieder nicht bezwingen, und weil sich die direkten Konkurrenten aus der hinteren Tabellenregion unentschieden trennten, bleibt ein kleines Polster auf den Abstiegsplatz. Für YB hingegen komme die Nationalmannschafts-Pause vielleicht im richtigen Moment , sagte Sportchef Fredy Bickel. Man wolle nun wieder die Ruhe im Spiel finden und die Cleverness, die nicht nur gegen Lugano fehlte.
Lugano - Young Boys 1:1 (1:0)
5715 Zuschauer. – Schiedsrichter Jaccottet. – Tore: 15. Rossini (Padalino) 1:0. 73. Eigentor Datkovic (Gajic) 1:1.
Lugano: Valentini; Padalino (59. Jozinovic), Datkovic, Urbano, Veseli; Sabbatini, Piccinocchi (86. Crnigoj), Rey; Culina, Rossini, Tosetti (46. Donis).
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Sanogo (84. Tabakovic), Zakaria, Bertone (58. Gajic), Lecjaks (68. Castroman); Kubo, Gerndt.
Bemerkungen: Lugano ohne Bottani und Pusic (verletzt), Young Boys ohne Steffen ( gesperrt), Hoarau, Seferi, Sulejmaini und Von Bergen (alle verletzt). Verwarnungen: 10. Tosetti (Foul), 48. Piccinocchi (Foul), 60. Sanogo (Foul), 81. Jozinovic (Reklamieren), 86. Benito (Foul), 86. Rey (Foul), 89. Wüthrich (Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-1.18642892
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 00:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2015  Zitat: Young Boys seit vier Runden ohne Sieg
Die Young Boys treten an Ort. Im vierten Spiel in Folge bleiben die Berner sieglos. Auch in Lugano reicht es nur zu einem 1:1-Remis.
Aufsteiger Lugano startete einmal mehr furios in diese Partie und erarbeitete sich sogleich gute Offensivaktionen. Bereits in der 15. Minute gingen die Tessiner verdient in Führung: Patrick Rossini schloss eine herrliche Kombination über die rechte Seite spektakulär im Stürzen zum 1:0 ab.
Die Hereingabe kam von Marco Padalino, der später verletzt ausgewechselt werden musste. Nur eine Zeigerumdrehung später hätte gar das 2:0 fallen können. Wieder tauchte Rossini vor YB-Goalie Yvon Mvogo auf, diesmal aber blieb der Berner Schlussmann Sieger.
Bern verbleibt auf Rang drei
YB bekam das Geschehen danach besser in den Griff. Alexander Gerndt besass in der 38. Minute eine Riesenchance zum Ausgleich, doch auch hier bildete der gegnerische Goalie, Alex Valentini, die Schlussstation. Erst in der 72. Minute dieser kampfbetonten Partie fiel der verdiente Ausgleich für die Berner.
Auf ärgerliche Art und Weise für die Einheimischen allerdings. Der für Padalino eingewechselte Goran Jozinovic verlor an der eigenen Strafraumgrenze den Ball an Milan Gajic, der zusammen mit Lugano-Verteidiger Niko Datkovic gegen den herrenlosen Ball schlug. Dieser senkte sich schliesslich als Prellball über Goalie Valentini hinweg ins Netz. Als Torschütze wurde schliesslich der eigene Verteidiger Datkovic eruiert.
YB verbleibt nach diesem Remis hinter den Grasshoppers auf dem dritten Platz. Sollte Basel am Sonntag gegen die Grasshoppers gewinnen, würde der Rückstand der Berner auf den Spitzenreiter auf 16 Punkte anwachsen.
Lugano - Young Boys 1:1 (1:0) 5715 Zuschauer. - SR Jaccottet. Tore: 15. Rossini (Padalino) 1:0. 73. Eigentor Datkovic (Gajic) 1:1. Lugano: Valentini; Padalino (59. Jozinovic), Datkovic, Urbano, Veseli; Sabbatini, Piccinocchi (86. Crnigoj), Rey; Culina, Rossini, Tosetti (46. Donis). Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Wüthrich, Vilotic, Benito; Sanogo (84. Tabakovic), Zakaria, Bertone (58. Gajic), Lecjaks (68. Castroman); Kubo, Gerndt. Bemerkungen: Lugano ohne Bottani und Pusic (verletzt), Young Boys ohne Steffen ( gesperrt), Hoarau, Seferi, Sulejmaini und Von Bergen (alle verletzt). Verwarnungen: 10. Tosetti (Foul), 48. Piccinocchi (Foul), 60. Sanogo (Foul), 81. Jozinovic (Reklamieren), 86. Benito (Foul), 86. Rey (Foul), 89. Wüthrich (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/10632663
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 00:59 |
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äs louft nüm, guet chunnt natipouse! 
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 23:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2015  Zitat: YB-Steigerungslauf nach schwachem Start
Die Young Boys holen beim Aufsteiger Lugano nur einen Punkt. Beim 1:1-Unentschieden überzeugen die Berner in einer kampfbetonten Partie erst nach der Pause.
YB kommt nicht vom Fleck. Nach dem 1:1 in Lugano am Samstagabend warten die Young Boys seit mittlerweile fünf Pflichtspielen auf einen Sieg. Immerhin legten sie nach miserablen 30 Spielminuten einen bemerkenswerten Steigerungslauf hin, der im Einbahnfussball Richtung Lugano-Tor endete – aber eben nicht im Sieg. «Wenn wir 3:1 gewinnen», sagt YB-Trainer Adi Hütter, «spricht keiner von unserer schwachen Startphase. Leider waren wir im Abschluss zu wenig effizient.»
Hütter stellte seine Mannschaft in Anbetracht der prominenten Abwesenheitsliste in der Offensive – mit den verletzten Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani sowie dem gesperrten Renato Steffen – stark um. YB agierte im 4-2-3-1-System, fand aber nicht ins Spiel und lag bald 0:1 in Rückstand. «Da haben wir uns überraschen lassen», sagt Hütter zum Treffer Patrick Rossinis.
Zufallstor zum Ausgleich
Nach der Pause beendete der Trainer sein «Experiment», wie er es nennt, und beorderte Denis Zakaria vom Spielmacherposten wieder zurück ins defensive Mittelfeld. Und seine Mannschaft begann mit Verspätung, ein hohes Pressing aufzuziehen und den Gegner stark unter Druck zu setzen. «In der zweiten Halbzeit spielten wir phasenweise so, wie ich mir das vorstelle», sagt Hütter.
Letztlich genügte die Leistungssteigerung in einer kampfbetonten Begegnung dennoch nur zu einem Punkt, was angesichts der hohen Berner Ambitionen zu wenig ist. «Sehr, sehr, sehr bitter», sei das Resultat, meint Rechtsverteidiger Florent Hadergjonaj, «weil Lugano nach der Pause ja kaum mehr über die Mittellinie kam.»
Richtig zwingend aber agierten auch die Gäste selten. Ihr Treffer Mitte der zweiten Halbzeit fiel zwar nach einer Balleroberung am gegnerischen Strafraum, war aber gleichwohl ein Zufallsprodukt. Ein «Eigentor», sei es gewesen, erklärte der eingewechselte Milan Gajic, der zusammen mit Lugano-Abwehrspieler Niko Datkovic für jenen kuriosen Prellball verantwortlich zeichnete, der als Bogenlampe im Lugano-Tor landete. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25339052
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. November 2015, 23:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2015  Zitat: Näher bei «genügend» als bei «gut»
YB bleibt beim 1:1 in Lugano im vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg. Es fehlt der Mannschaft an Ideen und Cleverness, um ihre grösseren Spielanteile in Tore umzumünzen.
Die Young Boys kommen nicht mehr vom Fleck. Von der Überzeugung und der Lockerheit, mit der die Berner ihre ersten vier Spiele unter Adi Hütter gewonnen hatten, war auch in Lugano vorerst nicht viel zu sehen. Eine halbe Stunde behäbig und defensiv anfällig, die zweiten 30 Minuten bemüht und aktiver, und erst in der finalen Phase druckvoll und überlegen – die Berner brauchten lange, um im Cornaredo auf Touren zu kommen. Nicht zu spät, um die drohende Niederlage abzuwenden, aber nicht früh genug, um zum Siegen zurückzufinden.
Der YB-Trainer sprach bei der Aufarbeitung des Spiels von einem 1:1, das «mehr als verdient ist für meine Mannschaft». Bei der Frage, ob er mit dem Gezeigten zufrieden sei, rang Hütter um eine konkrete Antwort. «Ja, bis zu einem gewissen Grad», sagte er, weil es anfänglich gar 0:2 für den Gegner hätte heissen können, und weil seine Spieler eine starke Reaktion gezeigt hätten. Andrerseits sei er eigentlich einzig bei Siegen wirklich zufrieden.
Nur: Mit dem Siegen tut sich YB nun auch unter seiner Regie plötzlich schwer. 4 Spiele, 12 Punkte und ein Torverhältnis von 12:4: So lautete seine Startbilanz in Bern. Diese Werte sind bereits nur noch schöne Erinnerung. Die jüngste Bilanz ist ernüchternd: 4 Spiele, kein Sieg, nur 3 Punkte und ein Torverhältnis von 3:4, dazu das Scheitern im Cup-Achtelfinal gegen den FCZ.
«Wir sind in diesen Spielen für unseren Aufwand nicht immer belohnt worden», glaubt der Österreicher, wollte die magere Ausbeute aber nicht schönreden. «Es ist nun wichtig, dass wir schnell zum Siegen zurückfinden und die letzten drei Spiele bis zur Winterpause positiv gestalten.» Und dann müsse es das Ziel sein, «dass alle Spieler fit werden», um im Frühling den Neustart lancieren zu können.
Die Jungen forcieren
Bis dahin will er die Absenzen nutzen, um seine Mannschaft und ihr Verhalten in bestimmten Phasen noch besser kennen zu lernen und die jungen Spieler zu forcieren, ihnen Gelegenheit zu bieten, sich aufzudrängen. Wie er das am Samstag nach der Pause mit der Einwechslung von Castroman tat.
Oder mit dem Versuch von Zakaria in der Rolle hinter der Spitze, während Bertone und Rückkehrer Sanogo den defensiven Part übernahmen. «Das war ein Experiment», erklärte Hütter, «weil wir wussten, dass Lugano im Zentrum in einer Dreier-Besetzung spielt.» Dieser Versuch habe im Training besser geklappt als im Spiel.
Deshalb stellte er nach einer Stunde um und beorderte den eingewechselten Gajic ins offensive Mittelfeld. Das zahlte sich in der 72. Minute aus, als der Serbe massgeblichen Anteil am verdienten Ausgleichstreffer hatte. «Ich glaube, es war ein Eigentor, aber ganz sicher bin ich nicht», sagte der Direktbeteiligte zur kuriosen Szene, mit der sich die Young Boys das 1:1 förmlich «erpresst» hatten.
Die Gäste insistierten nach einem Auswurf von Goalie Valentini auf Jozinovic so hartnäckig, bis sie einen Ballverlust erzwangen. Gajic und Luganos Datkovic droschen beide auf den Ball, womit dieser eine spezielle Flugbahn erhielt und sich ins Tor der Tessiner senkte.
Dass der Treffer der Berner auf diese Art fiel, war kein Zufall. Denn spielerisch lief über weite Strecken nicht viel nach Wunsch. Auch Hütter bemängelte die fehlende Qualität beim letzten Pass. Eine der wenigen Ausnahmen bot die herrliche Kombination nach 38 Minuten, in der Kubo mittels feinem Ablenker Gerndt freispielte.
Der Schwede vergab den krönenden Abschluss, weil er den Ball nicht an Valentini vorbeibrachte. Zu diesem Zeitpunkt lag YB bereits zurück. Die Abwehr hatte sich in der 15. Minute von einem Konter Luganos überraschen lassen, den Rossini mit seinem vierten Saisontreffer abschloss.
Spürbare Absenzen im Angriff
Mit den Heimspielen gegen Sion und St. Gallen und der Dernière in Luzern wird YB nach der Länderspiel-Pause die sehr durchzogene Vorrunde abschliessen. Der in Lugano gesperrte Steffen wird dann wieder verfügbar sein, und im Fall von Sulejmani hofft Hütter, dass die Adduktorenverletzung schnell abklingt.
Die Akzente der beiden Aussenstürmer fehlten im Tessin spürbar. Und was die letzten Spiele auch gezeigt haben: YB braucht auf die Dauer die Präsenz, die Klasse und die Tore von Hoarau, wenn das Team ganz vorne mithalten will. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/30893733
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 9. November 2015, 15:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2015  Zitat: YB-Steigerungslauf nach schwachem Start
Die Young Boys holen beim Aufsteiger Lugano nur einen Punkt. Beim 1:1-Unentschieden überzeugen die Berner in einer kampfbetonten Partie erst nach der Pause.
In Länderspielpausen bietet sich den Fussballvereinen die Gelegenheit, Zwischenbilanz zu ziehen. In der ersten Länderspielpause, vor zwei Monaten, verpflichtete das kriselnde YB einen neuen Trainer. Nun, in der aktuellen Länderspielpause, könnte man erneut von einem kriselnden YB schreiben, schliesslich wartet der Grossklub seit fünf Spielen auf einen Sieg.
Adi Hütter, der mittlerweile nicht mehr ganz so neue Trainer, hatte aber zum Start seines Engagements in Bern gleich fünf teilweise toll herausgespielte Siege aneinandergereiht. Und so geniesst er Respekt und Kredit, was für die Young Boys ein Vorteil ist. Denn das 1:1 am Samstag in Lugano glich in Zügen einer Abhandlung dieser für sie so komplizierten, enttäuschenden Saison.
Kurioses Flipperkastentor
Die Berner legten im Tessin einen Steigerungslauf hin. Nach üblen 30 Minuten der Young Boys, in denen Lugano nicht nur das 1:0 erzielte, sondern auch Möglichkeiten zum 2:0 besass, gelang es YB immer mehr, die Kontrolle über das Geschehen zu gewinnen. «Wir taten uns vor der Pause sehr schwer», sagt Hütter, «weil uns viele Fehler unterliefen.»
Nach dem Seitenwechsel aber erdrückten die Gäste den Aufsteiger beinahe, mit hohem Pressing dominierte YB total, es war Einbahnfussball mit Balleroberungen teilweise tief in der gegnerischen Hälfte. So auch beim Ausgleich Mitte der zweiten Hälfte, als Lugano auf Höhe des eigenen Strafraumes den Ball verlor und die Young Boys schliesslich dank eines glückhaften Flipperkastentores reüssierten. «Das war ein Eigentor», sagte Milan Gajic zu jener Aktion, als er zusammen mit Luganos Verteidiger Niko Datkovic für den kuriosen Prellball verantwortlich zeichnete, der schliesslich als Bogenlampe im Lugano-Tor landete.
Es war keineswegs Zufall, benötigte ein wenig effizientes YB ein Zufallstor, um einen Punkt zu retten. «Wenn wir 3:1 gewinnen, spricht kein Mensch von den ersten 30 Minuten», sagt Hütter. «Aber, klar, am Ende werden wir an den Ergebnissen gemessen.»
YB hat im Tessin zwei weitere Punkte verloren, gemessen an den hohen Ansprüchen ist ein Zähler aus zwei Partien gegen Lugano viel zu wenig. Im Hinspiel in Bern im für YB grauen August hatte der Aufsteiger 1:0 gesiegt.
Viel besser nach der Pause
Und so ist YB auch im November 2015 wieder einmal auf der Suche nach Konstanz. Und nach Glück. Und letztlich nach Erfolg. Selbst wenn mit Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani (beide verletzt) sowie Renato Steffen (gesperrt) die drei stärksten Offensivakteure in Lugano fehlten, muss ein Sieg gegen den Aussenseiter für die Berner Pflicht sein.
Aber Adi Hütter verzagt nicht, er ist immer noch in der «Kennenlernphase», wie er es nennt, und will die drei Partien bis zur Winterpause ebenfalls nutzen, um sich ein umfassendes Bild über die Belegschaft zu machen.
In Lugano pröbelte Hütter in Anbetracht der bedeutenden Abwesenheitsliste ein wenig, stellte auf ein 4-2-3-1-System um mit Abwehrspieler Jan Lecjaks und Stürmer Yuya Kubo auf den Flügeln sowie dem defensiven Aufbauer Denis Zakaria als Spielmacher. Das «Experiment» (Hütter) klappte nicht, der Trainer brach es kurz nach dem Seitenwechsel ab – und freute sich über die starke Reaktion seiner Akteure. «Nach der Pause spielten wir, wie ich es mir vorstelle.»
Experimente gehen weiter
Nach der stürmischen Starteuphorie befindet sich die Beziehung von YB mit Hütter im Alltag. Noch darf der Österreicher experimentieren, und die Wahrheit ist ja vermutlich sogar, dass es für die Young Boys bis Ende Saison vor allem darum gehen wird, die Weichen zu stellen, um 2017 endlich, endlich einen Titel gewinnen zu können. So gesehen warten auf sie in den nächsten Monaten also ganz viele Vorbereitungsspiele.
Denn Zweiter dürfte YB in dieser Super League von sehr überschaubarer Qualität wohl sogar werden, wenn die Berner bis Ende Saison in jeder Länderspielpause und bei jeder Zwischenbilanz feststellen, dass Anspruch und Realität mal wieder auseinanderliegen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25339052
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 9. November 2015, 15:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.11.2015  Zitat: Mittelmass in Lugano
Kein Akteur der Young Boys vermochte beim 1:1 in Lugano zu brillieren. Die Noten.
Yvon Mvogo, Note 4,5 Meistens sehr sicher, stand gut, spielte stark mit. Beim Gegentor allerdings agierte er zu ungestüm und verpasste den Querpass auf Torschütze Patrick Rossini.
Florent Hadergjonaj, Note 4,5 Ein Aktivposten bei YB, fleissig und forsch, schaltete sich oft nach vorne ein, einige gute Szenen.
Grégory Wüthrich, Note 4 Räumte auf und ab, teilweise rustikal. Nicht immer stilsicher, nach der Pause wenig gefordert.
Milan Vilotic, Note 4 Defensiv ordentlich bis passabel. In der Spieleröffnung wird er aber kein Grossmeister mehr. Viele (zu viele) lange, unkontrollierte Bälle nach vorne, die keinen Abnehmer fanden.
Loris Benito, Note 4 In der Rückwärtsbewegung teilweise fahrig. Dafür offensiv manchmal überzeugend, eroberte einige Bälle weit vorne.
Leonardo Bertone, Note 3 Dem zentralen Mittelfeldspieler gelang wenig. Einige Fehlpässe, kaum Impulse. Sinnbildlich für seine Leistung war ein Freistoss, den er zuerst in die Mauer schoss und dann weit übers Tor. Wurde früh ausgewechselt.
Sékou Sanogo, Note 4 Hatte Mühe, in die Partie zu kommen, hielt manchmal den Ball zu lange. Drehte nach dem Seitenwechsel aber auf und bewies, warum er für YB mit seiner Physis ein wertvoller Spieler ist. Muss nach längerer Verletzungspause aber erst in Form kommen.
Yuya Kubo, Note 4,5 Begann am rechten Flügel, wo er sich schwertat. Später auffälliger, als er öfter im Zentrum anzutreffen war. Grossartig sein Direktpass auf Gerndt vor dessen Grosschance kurz vor der Pause. Im Abschluss besitzt der Japaner Steigerungspotenzial, zumal er ja einen starken Schuss hat.
Denis Zakaria, Note 4 Im neu formierten 4-2-3-1-System als Spielmacher nicht auf der Idealposition. Später, weiter hinten, mit mehr Einfluss. Starkes Dribbling mit einem Abschluss, der das Tor knapp verfehlte.
Jan Lecjaks, Note 3 Durfte am linken Flügel spielen, wo er sich nicht wohl fühlt. Grosse Streuung bei den Flanken.
Alexander Gerndt, Note 3,5 Wie immer mit vorbildlichem Einsatz, legte Bälle gut ab. Im Abschluss jedoch kläglich, als er gegen Ende der ersten Hälfte aus zehn Metern Lugano-Goalie Alex Valentini an den Kopf schoss.
Milan Gajic, Note 4,5 58.? Minute für Bertone. Der Routinier stabilisierte YB mit seiner Ballsicherheit. Kluge Pässe, stark beteiligt am Ausgleich.
Miguel Castroman, Note 4 68.?Minute für Lecjaks. Der Youngster zeigte sein technisches Können, agierte aber teilweise zu verspielt.
Haris Tabakovic, keine Note 84.? Minute für Sanogo.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13798286
_________________ For Ever
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