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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:24 
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YB und Zürich kommen nicht vom Fleck

Die Young Boys und der FC Zürich haben sich in der 14. Super-League-Runde 1:1 unentschieden getrennt. Drei Tage nach dem Cup-Out gegen den gleichen Gegner ist damit den Bernern die erhoffte Reaktion nur halbwegs geglückt.

Je ein Punkt für YB und den FCZ – wirklich glücklich kann keine der beiden Mannschaften über diese Ausbeute sein. So wartet Sami Hyypiä, der Trainer der Stadtzürcher, auch nach seinem 7. Meisterschaftsspiel weiter auf einen Vollerfolg. Und sein Team verharrt mit 10 Zählern auf dem letzten Tabellenrang.

Ein schwacher Trost dürfte für den finnischen Coach sein, dass der ersehnte «Dreier» für ihn einmal mehr zum Greifen nah gewesen war. In der 68. Minute reklamierte er zudem völlig zurecht einen Foulpenalty. Marco Wölfli, der erstmals in dieser Super-League-Saison das Tor hütete, grätschte den heranbrausenden Oliver Buff um, wurde dafür aber nicht sanktioniert.

Kubo kam, sah und traf

Nur Augenblicke zuvor hatten sich lange Zeit behäbige und ideenlose Berner zurückgekämpft. Yuya Kubo erzielte in der 66. Minute den 1:1-Ausgleich. Es war ein Blitzauftritt des YB-Japaners, der erst 29 Sekunden zuvor als Joker eingewechselt worden war.

Damit hielten die Platzherren den Schaden immerhin in Grenzen und retteten später das Unentschieden über die Zeit. Nach exakt einer halben Stunde waren sie in Rückstand geraten – dies nachdem der FCZ aus einem bislang minimalen Aufwand das Maximum herausholen konnte.

Franck Etoundi konterte mit einem schnellen Antritt über die linke Seite die Gelb-Schwarzen aus und bediente Christian Schneuwly mit einem Querpass. Dieser legte für Oliver Buff auf, der seinen 4. Meisterschaftstreffer erzielte.

Basel enteilt weiter

Durch das Unentschieden ist der Rückstand für das Team von Adi Hütter auf Leader Basel nun bereits auf 14 Punkte angewachsen. Der Anfangsschwung, der mit dem Amtsantritt des Österreichers die Mannschaft ruckartig erreicht hatte, ist abgeebbt. Immerhin sind die Young Boys nun schon wieder bei der 4. sieglosen Partie in Folge und damit beim nächsten Durchhänger angelangt.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... -vom-fleck

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:25 
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Zwei Teams kommen nicht vom Fleck

Während YB mit dem 1:1 den Sprung auf den 2. Platz verpasst, bleibt der FCZ auf dem letzten Rang.

Den Berner Young Boys ist die Revanche für die Cup-Niederlage vor wenigen Tagen gegen den FC Zürich nicht geglückt. Nach Toren von Oliver Buff und Yuya Kubo trennten sich die beiden Kontrahenten 1:1.

Das Remis im Stade de Suisse entspricht den gezeigten Leistungen nach einem deutlich weniger attraktiven Spiel als noch im Cup. Die Zürcher Gäste spielten auf Abwarten und suchten den Erfolg vorwiegend im Konterspiel. So fiel denn auch der Führungstreffer nach einer halben Stunde via Frank Etoundi, der ab der Mittellinie losstürmen konnte und auf der rechten Seite Christian Schneuwly bediente. Dieser legte den Ball auf den mitgelaufenen Oliver Buff zurück, der ins verlassene Tor schieben konnte.

Der Ausgleich der Berner fiel nach 65. Minuten durch Joker Yuya Kubo, der im Strafraum an zwei Gegenspielern vorbeilief und mit einem Schlenzer in die weite Ecke traf.

Glück bekundeten die Berner nur Minuten nach dem Ausgleich, als der für Yvon Mvogo im Tor stehende Marco Wölfli den auf in zustürmenden Oliver Buff zu Fall brachte, Schiedsrichter Amhof aber auf Weiterspielen entschied und Kevin Bua den Ball aus wenigen Metern am leeren Tor vorbeischoss.

Young Boys - FC Zürich 1:1 (0:1)

Stade de Suisse, 17'450 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 30. Buff (Schneuwly) 0:1. 65. Kubo 1:1.

Young Boys: Wölfli; Hadergjonaj, Rochat, Benito, Lecjaks; Steffen, Zakaria (79. Gajic), Bertone (46. Sanogo), Nuzzolo (65. Kubo); Tabakovic, Gerndt.

FC Zürich: Brecher; Koch, Nef, Brunner, Vinicius; Schneuwly, Grgic, Cabral, Bua (94. Djimsiti); Buff (70. Gavranovic); Etoundi (80. Sadiku).

Bemerkungen: Young Boys ohne Vilotic und Wüthrich (beide gesperrt), Hoarau, Seferi, Sulejmani und Von Bergen (alle verletzt), FCZ ohne Chiumiento, Favre, Kecojevic, Kleiber, Kukeli, Schönbächler und Yapi (alle verletzt). Verwarnungen: 7. Tabakovic (Foul). 31. Hadergjonaj (Foul). 33. Grgic (Foul). 43. Brunner (Foul). 45. Bua (Foul). 45. Rochat (Foul). 75. Vinicius (Foul). 89. Steffen (Unsportlichkeit).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Zw ... y/20945618

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:28 
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400 Flüchtlinge besuchen YB-Match

Unter den 17'450 Zuschauern, die am Sonntagnachmittag im Stade de Suisse die Partie zwischen YB und dem FC Zürich verfolgten, waren auch 400 Asylsuchende dabei.

Das Fanlokal Halbzeit und der BSC YB luden 400 Flüchtlinge und Menschen, die in schwierigen Verhältnissen leben, ein, den Match der Gelb-Schwarzen im Stadion zu verfolgen.

Beim Apéro in der Halbzeit waren auch der YB-Sprecher Albert Staudenmann und YB-Chefscout Stéphane Chapuisat. Auch vom Asylzentrum Alte Kaserne waren rund 40 Personen vor Ort, darunter auch der Leiter Martin Trachsel. «Die Halbzeit hat schon im Juni angefragt, ob wir das machen können», erklärt Trachsel. Klar seien bei dem schönen Wetter nicht alle dabei, aber die Unterkunft sei praktisch leer. Die Einladung sei perfekt, da seine Schützlinge teilweise selber Fussball spielen: «Praktisch jede Woche spielen sie ein Turnier».

Die Eingeladenen wurden von YB mit Trikots und von der Halbzeit mit T-Shirts ausgerüstet. Wie die YB-Kurve machten die Eingeladenen einen Fanmarsch zum Stadion. Dieser startete bei der Halbzeit beim Spitalacker gegen 13 Uhr und endete im Stadion im Sektor C17 und 18. Sie wurden mit warmer Novembersonne, Fanchoreos und Marco Wölfli im Tor empfangen.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/23926291

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:30 
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Young Boys - FC Zürich 1:1

Hyypiäs pragmatische Ideen

Im FCZ erkennt man unter Sami Hyypiä langsam Konturen. Doch der neue Trainer ist nicht zufrieden. Er flüchtet sich in Allgemeinplätze und fühlt sich vom Schiedsrichter benachteiligt.

Manchmal schaute sich der FCZ-Stürmer Franck Etoundi vorne, allein im Niemandsland, die Abwehrarbeit seiner Kollegen an. Was er sah, muss ihm als Kämpfer gefallen haben: Von den Seinen war in den Zweikämpfen viel Entschlossenheit zu beobachten. Der FC Zürich wehrte sich wie im Cup-Achtelfinal vom Donnerstag gegen denselben Gegner mit Mann und Maus gegen Bedrohungen und setzte um, was der Trainer Sami Hyypiä an taktischen Ideen vermittelt hatte. Das Team sollte pragmatisch agieren und gegen die teilweise ungestümen Pressing-Versuche der Berner nicht riskieren, wegen Fehlern im Kurzpassspiel den Ball zu verlieren «und so viele Tore zu kassieren», wie Hyypiä an der Pressekonferenz mürrisch sagte.

Hyypiäs Laune war nicht die beste, er fand keinen Gefallen an den Fragen der Journalisten und flüchtete angesäuert in Allgemeinplätze. Es sei «keine gute Woche» gewesen für den FCZ, eine gute Woche würde bedeuten, dass sie zweimal gewonnen hätten, und eine perfekte Woche gebe es sowieso nicht, weil es das perfekte Spiel gar nicht gebe. Man müsse jetzt einfach «sehr hart weiterarbeiten». Hyypiäs Körpersprache drückte noch mehr Unzufriedenheit aus als seine Worte.

Unzufriedenheit wohl über das Faktum, dass der FCZ mit diesem einen Punkt am Ende der Tabelle verweilt, aber auch, weil der Schiedsrichter eine strittige Szene im YB-Strafraum zuungunsten der Zürcher interpretiert hatte. Der Goalie Marco Wölfli legte sich dem anstürmenden Oliver Buff in den Weg und touchierte ihn; der Schiedsrichter taxierte die Berührung aber nicht als entscheidende Behinderung, was den neutralen Beobachter wunderte. Kevin Bua hätte unmittelbar nach dieser Aktion den Ball zum 2:1 ins leere Tor schiessen können, tat es aber nicht. Hyypiä liess sich doch noch entlocken, dass er eine andere Sichtweise auf diese Szene hatte: «Für mich war es Penalty und eine rote Karte.»

Der FCZ war nach einer halben Stunde 1:0 in Führung gegangen, Buff schloss einen gut gespielten Konter überlegt ab. Von diesem Zeitpunkt an gewann der FCZ an Selbstvertrauen; es fehlte nicht viel, und die Zürcher hätten dank viel Disziplin und Konzentration ein zweites Mal innert weniger Tage in Bern gewonnen. Dass es nicht so weit kam, verdankte YB dem Joker Yuya Kubo, der nach nur 25 Sekunden Spielzeit den Ball in die hohe Ecke zum Ausgleich zirkelte (66.). Der YB-Trainer Adi Hütter rätselte nach dem Match, warum seine Spieler nach einer guten Phase mit so wenig Vertrauen agiert hätten. Man sah es dem YB-Spiel an: Die Niederlagen gegen Basel und im Cup gegen den FCZ haben Spuren hinterlassen. Die Wucht, die Hütters Team ausgezeichnet hatte, wandelte sich ins Ungestüme mit wenig Klarheit in entscheidenden Momenten. Hütter beklagte zu Recht «zu viele einfache Ballverluste».

Die Berner befinden sich nicht mehr in Tuchfühlung mit der Spitze, der FCZ verrät Konturen im Spiel, verweilt aber vorläufig in ungemütlicher Tabellenlage.

Young Boys - FC Zürich 1:1 (0:1)

17 450 Zuschauer. – Schiedsrichter Amhof. – Tore: 30. Buff (Schneuwly) 0:1. 65. Kubo 1:1.

Young Boys: Wölfli; Hadergjonaj, Rochat, Benito, Lecjaks; Steffen, Zakaria (79. Gajic), Bertone (46. Sanogo), Nuzzolo (65. Kubo); Tabakovic, Gerndt.

FC Zürich: Brecher; Koch, Nef, Brunner, Vinicius; Schneuwly, Grgic, Cabral, Bua (94. Djimsiti); Buff (70. Gavranovic); Etoundi (80. Sadiku).

Bemerkungen: Young Boys ohne Vilotic und Wüthrich (beide gesperrt), Hoarau, Seferi, Sulejmani und Von Bergen (alle verletzt), Gonzalez (nicht im Aufgebot), FCZ ohne Chiumiento, Favre, Kecojevic, Kleiber, Kukeli, Schönbächler und Yapi (alle verletzt). Verwarnungen: 7. Tabakovic (Foul). 31. Hadergjonaj (Foul). 33. Grgic (Foul). 43. Brunner (Foul). 45. Bua (Foul). 45. Rochat (Foul). 75. Vinicius (Foul). 89. Steffen (Unsportlichkeit).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb---fcz-1.18638951

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:32 
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YB gegen FCZ: Ein Unentschieden mit zwei Verlierern

Die Young Boys und der FC Zürich trennen sich 1:1. Das löst Ärger aus bei allen – ausser bei YB-Goalie Marco Wölfli, der gegen den FCZ mal wieder 90 Minuten im Tor stehen durfte.

Es ist ein Nachmittag der grossen Emotionen in Bern. Es ist die Revanche für den Cup-Achtelfinal vom letzten Donnerstag. Die Chance auf Wiedergutmachung für YB. Die Chance aber auch für den FCZ, zu beweisen, dass er auch unter Sami Hyypiä in der Meisterschaft siegen kann.

Am Ende aber steht dieses 1:1. Ein Unentschieden, das aus beiden Teams Verlierer macht. Wie nun mit so einem Nachmittag umgehen? Am deutlichsten war Sami Hyypiä die schlechte Laune anzusehen. Immer wieder seufzte er und schüttelte den Kopf. Und selbst als er auf finnisch befragt wurde, gab er sich einsilbig. Tief im Innern war er überzeugt davon, dass sein Team mehr als diesen einen Punkt verdient gehabt hätte.

Gewiss hat diese Gefühlslage viel mit dieser einen Szene in der 69. Minute zu tun. Oliver Buff zieht an YB-Torhüter Marco Wölfli vorbei und fällt. Penalty oder nicht? Hören wir rein bei den Direktbeteiligten. Wölfli: «Buff hebt ab, aber hängt nicht ein, darum muss man das nicht pfeifen.» Buff: «Ein klares Foul, sonst könnte ich ja einfach den Ball ins Tor schiessen.» Schiedsrichter Amhof: «Die Berührung war zu wenig klar für einen Penalty.»

YB-Trainer Hütter: «Da hatten wir wohl Glück.» Hyypiä: «Ich habe nichts zu sagen. Ich bin die falsche Person für diese Frage. Aber klar: Es muss Penalty sein und eine rote Karte.»

Bemerkenswert war die Gelassenheit, wie Buff – im Gegensatz zu seinem Trainer – den Entscheid akzeptieren konnte. «Ich mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf, es ging alles sehr schnell. Wir sollten uns an der eigenen Nase nehmen.» Zumal Kevin Bua den Ball unmittelbar danach neben das leere Tor setzte.

Hütter: «Kann doch nicht sein!»

Wölfli wurde so zum einzigen Gewinner des Nachmittags. Dass er im Tor stand, war eine Belohnung von Hütter. «Er ist eine Vereins-Ikone, er ist als Typ wichtig für das Team und hat sich den Einsatz mit guten Trainingsleistungen verdient.» Die Hierarchie im YB-Tor bleibt allerdings bestehen, Yvon Mvogo ist weiterhin die Nummer eins.

Am Anfang unter Hütter standen die fünf Siege in Serie. Nun hat YB indes bereits vier Mal hintereinander nicht gewonnen. Und bei zwei Unentschieden (gestern und in Vaduz) das Glück des Schiedsrichters in Anspruch nehmen können, der Penaltys übersah. Hütter sprach Klartext: «Es kann doch nicht sein, dass wir nach fünf Siegen und einer Woche mit etwas mehr Schwierigkeiten uns auf einmal nicht mehr getrauen, Fussball zu spielen.» Er meinte vor allem die erste Halbzeit.

Immerhin gelang es YB danach, das Zürcher Tor durch Buff (30.) noch auszugleichen. Kubo traf nur 25 Sekunden nach seiner Einwechslung (66.). Zu mehr reichte es YB aber nicht mehr.

Gute Woche für den FCZ

Zurück zum FCZ. Eigentlich blicken die Zürcher auf eine gute Woche zurück. Zweimal auswärts gegen YB, im Cup gewonnen, nun immerhin nicht verloren. Aber eben: Der FCZ ist weiterhin Tabellenletzter. Auch nach dem achten Versuch in der Liga bleibt Hyypiä «Sieglos-Sami», wie ihn der Boulevard liebevoll nennt.

Torschütze Buff sagte: «Es mag sein, dass wir mit einigem Pech in die Situation kamen, in der wir nun stecken – aber wir müssen der Realität in die Augen schauen und uns bewusst sein, dass wir wohl einige Wochen im Tabellenkeller stecken werden.» Am nächsten Samstag empfängt Zürich im Abstiegsgipfel den FC Vaduz. Die FCZ-Bilanz lässt keine grossen Hoffnungen zu. Seit November 2014 resultierte in der Meisterschaft ein einziger Heimsieg.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/yb- ... -129696270

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 00:34 
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Der dritte Dämpfer innert Wochenfrist

YB kann den FCZ auch in der Meisterschaft nicht bezwingen. Beim 1:1 haben die offensiv zumeist harmlosen Berner Glück, dass der Schiedsrichter den Zürchern einen Penalty verwehrt.

Die unnötige 0:1-Niederlage nach starker Leistung gegen den FC Basel am vorletzten Sonntag, das Ausscheiden im Cup gegen den FC Zürich im Stade de Suisse vier Tage später, gestern am gleichen Ort gegen den gleichen Gegner ein mageres 1:1 nach einer unglaublich zerfahrenen Partie, in der der Ball phasenweise wie in einem überdimensionalen Flipperkasten hin- und hersprang. So lautet die niederschmetternde Bilanz der letzten drei Ernstkämpfe des BSC Young Boys. Und als Seelenschmetter der aktuelle Rückstand auf Leader Basel: 14 Punkte. Da erübrigen sich im Grunde genommen sämtliche Diskussionen über die Meisterchancen von YB.

Die Berner schleppen zu viele kleinere Probleme mit sich herum, um mit den routinierten und nahezu fehlerlos ihr Programm abspulenden Baslern mithalten zu können. Eines sind die Rochade auf der Trainerposition und der damit verbundene Wechsel von Spielsystem und Führungsstil. Ein anderes die überschaubare Qualität auf der Ersatzbank, wenn wichtige Akteure wie Hoarau, Gerndt, Vilotic, von Bergen und Sulejmani ausfallen. Das zeigte sich am Sonntag, als Coach Adi Hütter wegen Sperren und Verletzungen erstmals richtig rotierte. Rochat und Benito bildeten die Innenverteidigung, Nuzzolo besetzte die linke Aussenbahn, Tabakovic durfte im Sturmzentrum ran.

Wölfli im Glück

Weitaus die grösste Überraschung war die Nomination von Marco Wölfli, der seit seinem Achillessehnenriss im Dezember 2013 nur noch ein einziges Super-League-Spiel bestreiten durfte. Ein Misstrauensvotum gegen Yvon Mvogo, welcher beim Cup-Out gegen den FCZ bei zwei Gegentoren keine gute Figur machte? Hütter verneinte gestern entschieden: «Yvon bleibt die Nummer 1. Ich habe schon vor rund zwei Wochen entschieden, dass Marco das heutige Heimspiel bestreiten wird. Er ist eine Clubikone und hat sich den Einsatz mit guten Trainingsleistungen verdient.»

Für Wölfli war es ein undankbarer Match, weil die FCZ-Spieler mit Offensivaktionen geizten oder bereits an der YB-Verteidigung hängen blieben. Und doch rückte die langjährige Nummer 1 Mitte der zweiten Halbzeit in den Mittelpunkt, als Oliver Buff im Strafraum in hohem Bogen über sein ausgestrecktes Bein flog. Elfmeter? Nicht für Schiedsrichter Amhof, welcher das Spiel weiterlaufen liess und damit möglicherweise auch Bua etwas irritierte, der den Ball an den Pfosten statt ins offene Tor schoss. «Mein Glück war, dass Buff mit dem Bein nicht einhängte bei mir», gab Wölfli hinterher zu. Keine Chance hatte der Goalie beim einzigen Gegentor, welcher das Resultat eines schnellen Konters über Etoundi, Schneuwly und Buff war. Da war eine halbe Stunde vorüber, die wie die verbleibende Zeit bis zur Pause ungute Erinnerungen hochkommen liess an die Monate Juli und August, als bei YB erschreckend wenig funktioniert hatte im Angriffsspiel. Die Equipe produzierte vor lauter Eifer und Hast eine Unmenge von Fehlern. «Die erste Halbzeit war schwach», brachte es Hütter auf den Punkt. Er habe die Spieler in der Pause daran erinnert, was sie in den ersten Spielen unter seiner Leitung stark gemacht habe.

Üben, üben, üben

Die Young Boys waren in der zweiten Hälfte besser, doch höheren Ansprüchen genügte die Leistung auch jetzt nicht. Es brauchte schon eine feine Einzelleistung des wenige Sekunden zuvor eingewechselten Yuya Kubo, um wenigstens einmal jubeln zu können (66.). Das reichte am Ende für einen Punkt, welcher bei den Bernern niemanden glücklich machte. «Wir sind alle sehr enttäuscht», sagte Florent Hadergjonaj. Hütter ärgerte sich über «viele leichte Abspielfehler» und die Harmlosigkeit vor dem FCZ-Tor. Was er nach den jüngsten Rückschlägen auch weiss: dass bei YB noch viel Arbeit auf ihn wartet.

Young Boys - FC Zürich 1:1
(0:1) 17'450 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 30. Buff 0:1. 65. Kubo 1:1.
Young Boys: Wölfli; Hadergjonaj, Rochat, Benito, Lecjaks; Steffen, Zakaria (79. Gajic), Bertone (46. Sanogo), Nuzzolo (65. Kubo); Tabakovic, Gerndt.
FC Zürich: Brecher; Koch, Nef, Brunner, Vinicius; Schneuwly, Grgic, Cabral, Bua (94. Djimsiti); Buff (70. Gavranovic); Etoundi (80. Sadiku).
Bemerkungen: YB ohne Vilotic und Wüthrich (gesperrt), Hoarau, Seferi, Sulejmani und Von Bergen (verletzt). FCZ ohne Chiumiento, Favre, Kecojevic, Kleiber, Kukeli, Schönbächler und Yapi (verletzt). Verwarnungen: 7. Tabakovic (Foul). 31. Hadergjonaj (Foul). 33. Grgic (Foul). 43. Brunner (Foul). 45. Bua (Foul). 45. Rochat (Foul). 75. Vinicius (Foul). 89. Steffen (Unsportlichkeit).

http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/26797046

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Der grosse Krampf von YB

YB kommt derzeit nicht vom Fleck. Beim Unentschieden gegen den Letzten Zürich enttäuschen die Young Boys in einer unansehnlichen Partie über weite Strecken.

Man hat ja das Gefühl, der FC Basel trete diese Saison nicht besonders überzeugend auf. Die Konkurrenz aber schwächelt, mal mehr und mal weniger, die Young Boys als mutmasslich grösster – nun, ja – Herausforderer liegen nach 14 Runden 14 Punkte hinter dem Leader. Der FCB hatte am Samstag dank eines späten Kopftores von Marc Janko nahezu aus dem Nichts 2:1 in Vaduz gewonnen, dort also, wo YB vor kurzem in einer ähnlichen Partie 1:1 gespielt hatte.

Und so siegt der keineswegs unwiderstehliche FCB Spieltag für Spieltag, während YB in den letzten 3 Runden 7 Punkte auf den Rivalen einbüsste. Am Sonntag gelang den Young Boys keine Revanche gegen den FC Zürich, der sich am Donnerstag im Cupachtelfinal im Stade de Suisse 3:1 durchgesetzt hatte.

Das 1:1-Unentschieden nach einer wenig ansehnlichen Begegnung mit viel Krampf und Kampf und acht Verwarnungen, geprägt von Fouls und Unterbrüchen und Halbchancen, bedeutete für YB den jüngsten Rückschlag.

Fahrig und fehlerhaft

Die Berner mussten auf fünf wertvolle Akteure verzichten (wobei die Zürcher Absenzenliste ähnlich lang war). Die Innenverteidigung bildeten in Abwesenheit von Steve von Bergen (verletzt), Milan Vilotic und Grégory Wüthrich (beide gesperrt) mit Alain Rochat und Loris Benito zwei Akteure, die das mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nie mehr tun werden.

In der Offensive fehlte der angeschlagene Miralem Sulejmani mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke spürbar. Und Guillaume Hoarau, den viele in den ersten Hurra-Wochen unter dem neuen Trainer Adi Hütter bereits nicht mehr vermisst hatten, würde mit seiner Klasse im Abschluss und seiner Kopfballstärke in engen Partien wie am Sonntag gewiss helfen. Beispielsweise mit so einem Treffer wie Basels Janko.

Gegen den kämpferischen FCZ wirkten die Young Boys nach den Niederlagen zuletzt in Basel (0:1) und im Cup gegen Zürich unsicher. Sie agierten über weite Strecken mutlos, fahrig, fehlerhaft, es fehlte an Entschlossenheit, Präzision, Passsicherheit. «Die erste Halbzeit war gar nicht gut», kritisierte Hütter, «es ist unerklärlich, wieso wir nicht versuchten, Fussball zu spielen.»

Kubos schönes Tor zum 1:1

Und so erstaunte es nicht, führte der Tabellenletzte aus Zürich zur Pause 1:0. YB hatte sich auskontern lassen, Franck Etoundi, Christian Schneuwly und Torschütze Oliver Buff konstruierten mit einer schönen Ballstafette die Gästeführung.

Den nach dem Seitenwechsel leicht verbesserten Young Boys gelang gegen einen mittelmässigen FCZ wenigstens der Ausgleich durch Yuya Kubo, der in der 65.Minute 29 Sekunden nach seiner Einwechslung mit einer herrlichen Einzelleistung reüssierte. In der Schlussphase dominierte YB, entwickelte Druck, ohne riesige Torgefahr zu verbreiten.

Die Young Boys hatten rund zwanzig Minuten vor Spielende sogar grosses Glück, weil ihr Torhüter Marco Wölfli eigentlich einen Elfmeter verursachte. Und weil er bei seiner Intervention gegen Buff hinterster YB-Akteur war, hätte er des Feldes verwiesen werden müssen. Das Spiel aber lief weiter – und Kevin Bua verfehlte das leere Tor. Was einer gewissen Logik entsprach, mehr als einen Punkt hätte auch der FCZ nicht verdient gehabt.

YB kommt derzeit gleichfalls nicht vom Fleck. Doch weil diese Saison noch 22 Runden dauert, gilt es für die Young Boys, neue Ziele zu setzen. Rang 2 beispielsweise, der zur Champions-League-Qualifikation-Teilnahme berechtigen würde. Königsklassenfussball bieten diese Young Boys aktuell zwar kaum, aber weil GC am Samstag 1:2 gegen Thun verloren hatte, rückte der zweite Platz am Wochenende sogar näher.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31873674

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Ein Zückerchen für Wölfli

Im Heimspiel gegen den FCZ stand plötzlich wieder der langjährige Stammgoalie Marco Wölfli im Tor der Young Boys. Yvon Mvogo sass auf der Bank - kündigte sich da ein Wechsel an, der von Dauer ist?

Die Anhänger des BSC Young Boys empfingen ihren ehemaligen Stamm-Torhüter mit viel Wohlwollen und Applaus. Das freute Marco Wölfli, «das ist natürlich schön». Er durfte wieder einmal im Tor stehen im Heimspiel gegen den FC Zürich, und man fragte sich, ob der Trainer Adi Hütter nach zwei Niederlagen ein wenig Dynamik ins Gefüge bringen wollte – selbst auf der Position des Torhüters. Dem war aber nicht so. Der Trainer verriet an der Pressekonferenz nach dem Spiel umgehend, dass der junge Yvon Mvogo «die Nummer eins bleiben wird, die Hierarchie ist klar». Manche hätten sich vielleicht gewünscht, Wölflis Einsatz wäre mehr gewesen als ein Zückerchen für ein Spiel. Aber diesem Wunsch ist möglicherweise die Realität abhandengekommen, oder er flirtet mit nostalgischen Gefühlen. Vielleicht möchte man es dem klubtreuen, seiner neuen Rolle als Nummer zwei ergebenen Goalie einfach gönnen, nochmals im Rampenlicht zu spielen und nicht irgendwann lautlos durch die Hintertüre zu verschwinden. Immerhin war und ist Wölfli eine Art Institution im Klub, immerhin war er Nationalspieler, bevor er sich Ende 2013 in Thun die Achillessehne riss und seine Position an die Jugend verlor.

Hütter hatte Wölfli für den untadeligen Einsatz im Training belohnt, für die Art, YB in der neuen Rolle zu helfen – ohne öffentlich mit der Wimper zu zucken. Diese Demut ist selten geworden in einer Welt, in der die Frage triumphiert: Und ich?

Dem 33-jährigen Wölfli bot sich kein Spiel, in dem er sich hätte auszeichnen können. Zu wenig kreuzten die Gegner vor dem Tor auf. In einer Szene hatte er Glück, dass der Schiedsrichter eine Intervention nicht mit einem Penalty bestrafte. Wölfli sagte, dass man den Strafstoss hätte geben können, wenn Oliver Buff eingehakt hätte; Buff wich dem Kontakt aber eher aus. So wie Wölfli die strittige Szene schilderte, schimmerte durch, dass er Distanz geschaffen hat zu seinem Job als Goalie, als Goalie Nummer zwei. Vielleicht ein wenig gar viel Abstand. Sicher ist: Er geht einen ganz andern Weg, als viele ihn gehen würden.


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Rückkehrer Wölfli im Glück

Marco Wölfli ist gegen den FCZ überraschend ins YB-Tor zurückgekehrt. Der Routinier agierte sicher – ausser in jener Szene, in der er des Feldes hätte verwiesen werden müssen.

YB-Trainer Adi Hütter mag offenbar Überraschungen. Am Sonntag schenkte er Goalie Marco Wölfli das Vertrauen. «Er ist hier eine Ikone und sehr wichtig für das Team», sagte Hütter, «zudem hat er sich einen Einsatz mit grossem Fleiss in jedem Training verdient.»

Er habe sich bereits vor einigen Wochen für die Partie gegen den FCZ als Wölflis Belohnungsspiel entschieden, erklärte Hütter. Der Rollentausch im Tor hatte also nichts zu tun mit dem unglücklichen Auftritt des Riesentalents Yvon Mvogo am Donnerstag im Cup gegen Zürich.

Die Meinung des Referees

Wölfli erlebte lange Zeit einen geruhsamen Nachmittag. Er wurde wenig geprüft, wirkte sicher und interpretierte das Goaliespiel offensiv, «weil der FCZ viele lange Bälle spielte», sagte Wölfli. Nervös sei er nicht gewesen, schliesslich habe er «über 400 Pflichtspiele» für YB bestritten. In der letzten Spielzeit wurde der langjährige Captain nur einmal, im Mai gegen Luzern (0:1), in der Super League eingesetzt, diese Saison absolvierte Wölfli zwei Partien im zweiten Team sowie die Cuppartie in Kriens (2:1).

Obwohl er kaum geprüft worden war, stand der 33-Jährige gestern nach der Begegnung im Mittelpunkt. Nur mit viel Dusel nämlich kam Wölfli um einen Platzverweis herum. In der 69.Minute brachte er den Zürcher Oliver Buff im YB-Strafraum zu Fall, und selbst sein Coach Adi Hütter meinte, in dieser Szene hätten die Young Boys Glück gehabt.

Schiedsrichter Sascha Amhof liess weiterlaufen, Kevin Bua traf das verlassene YB-Tor nicht, und die allgemeine Meinung war, Amhof habe auf Vorteil entschieden. «Nein», sagte der Referee, «für mich war der Kontakt zu wenig klar, um Elfmeter zu geben.»

«Elfmeter und Rote Karte»

Es war eine Fehlentscheidung von Amhof. Zwar teilte Marco Wölfli wenig überraschend die Meinung des Unparteiischen, weil er Buff nicht berührt habe. «Er sprang über meine Beine», sagte Wölfli. «Hätte er eingehängt, wäre es Elfmeter gewesen.» Gegenspieler Buff erklärte derweil, es sei eindeutig Penalty gewesen, aber er mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf. «Zudem hätten wir ja danach auch das Tor erzielen können, dann würden wir wohl nicht mehr über diese Szene reden.»

Zürichs Trainer Sami Hyypiä wiederum meinte kurz und bündig, es habe in dieser Szene nur eine Möglichkeit gegeben: «Elfmeter und Rote Karte.» Das sahen auch die neutralen Beobachter so, der neutralste aller Beobachter aber entschied als oberste Instanz anders.

Und so musste der fleissige Kartenverteiler Amhof neben acht Verwarnungen nicht auch noch einen Platzverweis aussprechen – und Wölfli blieb der bittere Abgang erspart. Zufrieden war er nach Spielschluss gleichwohl nicht. «Man spürte, dass wir verunsichert sind», sagte Wölfli, «uns unterliefen viele Fehler.»

Mvogo bleibt Stammkeeper

Auch seine Mitspieler waren enttäuscht. «Wir hatten uns das anders vorgestellt», meinte Florent Hadergjonaj nach dem 1:1, «beim Gegentor verteidigten wir schlecht, vorne waren wir nicht zielstrebig.» Haris Tabakovic bemängelte, dass kaum ein letzter Pass oder eine Flanke angekommen sei. Auf die Frage, ob YB überhaupt noch an den Titel glaube, meinte Tabakovic, es bringe derzeit wenig, auf Basel zu schauen. «Aber natürlich glauben wir immer daran, solange es möglich ist. Die Meisterschaft dauert noch bis nächsten Mai.»

Vorerst geht es für YB am nächsten Samstag beim Aufsteiger Lugano weiter. Er wisse nicht, ob er dann wieder im Tor stehe, sagte Marco Wölfli, das müsse der Trainer entscheiden. «Die Hierarchie unter unseren Goalies ist klar», erklärte Hütter, «Yvon Mvogo ist die Nummer 1.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30923395

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. November 2015, 12:08 
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Schwache Leistung

Die Young Boys agierten gegen den FC Zürich (1:1) wenig überzeugend.

Marco Wölfli: Note 4
Wirkte ruhig, agierte unaufgeregt. Keine Chance beim Gegentor. Und dann mit Glück, weil man seine Aktion gegen Oliver Buff mit Elfmeter für den FCZ hätte ahnden müssen – und mit Roter Karte gegen den Goalie.

Florent Hadergjonaj: Note 4,5
Deutlich stärker als Lecjaks auf der anderen Seite. Initiativ, willig, teilweise belebend. Hatte jedoch defensiv manchmal Mühe mit dem erneut wirbligen Kevin Bua.

Alain Rochat: Note 4
Der Routinier spielte einfach und sachlich, stieg zuweilen sehr rustikal ein, steigerte sich nach Problemen zu Beginn.

Loris Benito: Note 3
Agierte als Innenverteidiger. Defensiv meistens ordentlich. Aber: sehr viele Abspielfehler. Und vor dem Gegentor liess er sich von Franck Etoundi an der Mittellinie nach einer Fehleinschätzung zu leicht düpieren.

Renato Steffen: Note 4
Eine Schusschance vor der Pause, als er zu lange zögerte. Immer noch im Formtief, wobei er in der Schlussphase zusammen mit Hadergjonaj auf rechts viel Betrieb machte. Als Gegenspieler Vinicius in der Nachspielzeit verletzt am Boden liegen blieb (oder um Zeit zu schinden), beugte sich der Heisssporn über den FCZ-Akteur – und dürfte ihm nicht unbedingt beste Grüsse mitgeteilt haben. Für diese Unsportlichkeit wurde Steffen verwarnt. Er ist am Samstag in Lugano gesperrt.

Denis Zakaria: Note 3,5
Nicht so dominant wie zuletzt oft, wie Nebenmann Bertone möglicherweise ein wenig müde. Ungewohnte Fehler. Zumindest vor der Pause aber auch mit einigen guten Pässen und Aktionen.

Leonardo Bertone: Note 3
Nicht so griffig wie sonst, viele Abspielfehler, kein Einfluss.

Raphael Nuzzolo: Note 3
Vertrat den verletzten Miralem Sulejmani am linken Flügel. Zeigte Engagement, nutzte seine Chance aber nicht, weil er erstaunlich viele Fehler beging und zu kompliziert agierte.

Haris Tabakovic: Note 3
Durfte auch mal von Beginn an spielen – für Kubo. Gab nicht auf, wenig eingesetzt. Aber auch oft mit den falschen Entscheidungen, kam nie richtig auf Touren.

Alexander Gerndt: Note 3
Der Schwede blieb ebenfalls blass, setzte sich kaum durch.

Sékou Sanogo: Note 3,5
46.Minute für Bertone. Der Comebacker versuchte, Ordnung ins Spiel zu bringen. Sanogo tat das nicht schlecht, zerriss aber keine grossen Stricke.

Yuya Kubo: Note 5
65.Minute für Nuzzolo. Schoss sofort ein wunderschönes Tor, war fleissig und kampfstark.

Milan Gajic (79.Minute für Zakaria) war für eine Note zu kurz im Einsatz.


6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.

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