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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:04 |
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13.08.2015  Zitat: Rossini nach Sieg über YB
«Diese drei Punkte sind wichtig für uns»
Der Aufwärtstrend nach dem Berner Derby-Sieg wird bereits wieder gestoppt: Die Young Boys verlieren zuhause gegen Lugano.
Das Spiel: Das Heimteam hat deutlich mehr vom Spiel, läuft aber fast 90 Minuten dem frühen Rückstand hinterher. Die Tessiner auf der anderen Seite spielen mit der Führung im Rücken clever, lancieren immer wieder gefährliche Angriffe – und fahren mit dem zweiten Sieg im Kofferraum zurück durch den Gotthard. Und YB? Von den eigenen Fans gibts ein gellendes Pfeifkonzert und die bittere Erkenntnis, dass auch unter Harry Gämperle nicht alles nach Wunsch läuft.
Das Tor: 0:1, 6. Minute: Auf los gehts los – und schon liegt der Aufsteiger in Front! Lugano kommt über rechts, Rossini drückt die scharfe Hereingabe nach einer ersten Abwehr von Mvogo über die Linie.
Das gab zu reden: Die Chancenauswertung der Berner. Beste Gelegenheiten werden ausgelassen, sogenannte Hundertprozentige versiebt.
Der Beste: Lugano-Captain Antoine Rey. Gewaltiges Herz. Riesiges Laufpensum. Immer in Bewegung, immer anspielbar.
Der Schlechteste: Samuel Afum. Wie kann man das Ding in der 37. Minute verdaddeln? Eine Grätsche vor dem leeren Tor am Ball vorbei. Fast schon skurril.
So gehts weiter: YB spielt am Samstag im Würth Schweizer Cup in Kriens (17.30 Uhr) und fährt am Sonntag darauf ins Wallis zu Sion (16 Uhr). Für Lugano gehts am Samstag im Cup zur AS Castello (17 Uhr) und empfängt eine Woche später in der 6. Meisterschaftsrunde den Meister aus Basel (17.45 Uhr).
Telegramm: YB vs. Lugano 0:1 (0:1)
Stade de Suisse – 14 174 Fans – SR: Erlachner
YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Zakaria; Gonzalez, Sulejmani, Nuzzolo; Afum
Lugano: Russo; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic; Piccinocchi; Culina, Sabbatini, Rey, Bottani; Rossini
Einwechslungen: YB: Tabakovic (46. für Afum), Castroman (68. für Gonzalez), Kubo (78. für Sulejmani)
Lugano: Markaj (75. für Jozinovic), Tosetti (78. für Culina), Padalino (85. für Bottani)
Bemerkungen: YB ohne Gerndt, Sanogo, Seferi, Benito (verletzt), Hoarau (gesperrt), Steffen (krank). – Lugano ohne Lombardi, Milosavjevic, Mastalli, Susnjar, Donis. – Super-League-Startelf-Debüt von Denis Zakaria (18), SL-Debüt von Miguel Castroman (20).
Gelb: 69. Rey (Unsportlichkeit). 87. Nuzzolo (Reklamieren). 94. Markaj (Ballwegschlagen).
Rot: - http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 65774.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:05 |
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13.08.2015  Zitat: Dicke Überraschung in Bern: Lugano schlägt YB
Zum Auftakt der 5. Super-League-Runde gewinnt Lugano auswärts in Bern mit 1:0. Dem Super-League-Aufsteiger gelingt mit dem Coup über die Young Boys eine faustdicke Überraschung.
Bern scheint für Lugano das bessere Pflaster zu sein als Zürich. Liefen die Tessiner am Wochenende den Grasshoppers bei der 1:6-Niederlage noch ins offene Messer, blieben sie gegen die Young Boys ohne Gegentreffer. Den goldenen Treffer zugunsten von Lugano erzielte Patrick Rossini bereits in der 6. Minute. Nach einer Flanke von rechts brachte der Lugano-Angreifer den Ball mit dem nötigen Glück im Tor von YB-Hüter Yvon Mvogo unter.
Lugano zieht mit YB gleich
Lugano-Trainer Zdenek Zeman schien vor der Partie eine Kontertaktik ausgetüftelt zu haben. Diese ging auf dem Berner Kunstrasen perfekt auf. Immer wieder tauchten die Luganesi gefährlich vor dem YB-Gehäuse auf. Mit den 3 Zählern schliesst Lugano punktemässig zu den Young Boys auf. Der zweite Saisonsieg katapultiert die Tessiner in der Tabelle gleich mehrere Plätze nach vorne.
Hoarau und Gerndt schmerzlich vermisst
Dass YB nach dem 3:1-Derbysieg über Thun die zweite Partie unter Interimstrainer Harald Gämperle nicht wunschgemäss gestalten konnte, lag nicht einmal unbedingt an der starken Defensivleistung der Gäste – im Gegenteil. Die Young Boys gingen viel zu fahrlässig mit ihren zahlreichen Chancen um.
Ohne die etatmässigen Stürmer Alexander Gerndt (verletzt) und Guillaume Hoarau (gesperrt) liess YB vor allem im Abschluss die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. In der ersten Halbzeit vergab Samuel Afum einige hochkarätige Möglichkeiten. Nach der Pause sündigte der für ihn eingewechselte Haris Tabakovic wiederholt beim Torabschluss. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... chlaegt-yb
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:07 |
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13.08.2015  Zitat: Pfeifkonzert nach Heimniederlage gegen den Aufsteiger
Nein, der Turnaround ist noch nicht geschafft. Nach dem Derbysieg gegen Thun verliert YB vor heimischer Kulisse gegen Aufsteiger Lugano mit 0:1.
Zusammenfassung
Die bislang grösste Überraschung der noch jungen Super-League-Saison setzt es in Bern ab. Die Young Boys unterliegen Aufsteiger Lugano nach einem frühen Tor 0:1.
In seinem zweiten Spiel nach der Entlassung von Uli Forte konnte YBs Interimstrainer Harald Gämperle mit seiner Crew in keiner Weise an den 3:1-Sieg vom letzten Sonntag gegen Thun anknüpfen. Die Berner traten gegen den vermeintlichen Underdog Lugano sehr selten dominant auf. Aus der Feldüberlegenheit resultierten zu wenige zwingende Aktionen. Stellvertretend für die enttäuschende Darbietung der Berner war die Leistung des als "Königstransfer" apostrophierten Neuzugangs Miralem Sulejmani.
Die Young Boys scheinen nach ihrer ersten Saisonniederlage bereits wieder im alten Fahrwasser zu schwimmen. Ein ernsthafter Herausforderer des FC Basel zu werden, verpassten sie in der vergangenen Saison besonders darum, weil sie gegen die Kleinen der Liga übermässig viele Punkte abgaben. So holten sie gegen den späteren Absteiger Aarau nur gerade zwei von möglichen zwölf Punkten. Gegen Lugano fuhren sie im gleichen Stil weiter.
Die Ausfälle von Leistungsträgern wie Guillaume Hoarau, Alexander Gerndt und Renato Steffen dürften ein so breites und teures Kader wie das der Young Boys nicht in Verlegenheit bringen. Jedoch konnte Samuel Afum als einziger Stürmer den gesperrten Goalgetter Hoarau nicht vergessen machen. Der Ghanaer vergab zwei grosse Chancen - eine per Kopf, eine mit dem Fuss -, war daneben aber unauffällig und wurde folgerichtig schon in der Pause durch den jüngeren Haris Tabakovic ersetzt. Dieser Tabakovic hatte nach 58 Minuten die grösste Chance der Berner, er vertändelte sich aber allein vor Goalie Francesco Russo und schloss schwach ab.
Gämperle überraschte Mitte der zweiten Halbzeit, als er anstelle von Alexander Gonzalez nicht einen der Arrivierten wie Scott Sutter oder Yuya Kubo aufs Feld brachte, sondern den erst 20-jährigen Super-League-Debütanten Miguel Castroman. Vielleicht baute der Ostschweizer darauf, dass Castroman ähnlich gut einschlagen würde wie zuletzt die weiteren Youngsters Haris Tabakovic und Denia Zakaria. Tabakovic und Zakaria spielten diesmal von Beginn an, konnten jedoch nicht viel bewirken.
Zdenek Zeman, dem legendären Serie-A-Trainer, ist es offenbar geglückt, seine Mannschaft nach der desaströsen Leistung beim 1:6 vom letzten Samstag bei den Grasshoppers sehr rasch aufzubauen.
Diesmal zeichnete eine gewisse defensive Solidität das Spiel der Tessiner aus. Nicht mehr wiederzuerkennen waren die Verteidiger einschliesslich Torhüter Russo, die sich gegen GC einen haarsträubenden Bock um den andern geleistet hatten. In Bern leistete sich Luganos Abwehr keine nennenswerten Patzer, die Young Boys mussten sich ihre Handvoll hochwertiger Torchancen allesamt selber erspielen,
Damit sie erstmals seit dem Aufstieg auswärts gewinnen und ihren zweiten Saisonsieg (nach dem 1:0 gegen Vaduz) einfahren konnten, benötigten die Luganesi auch ein bisschen Glück. So stand Torschütze Patrick Rossini, der frühere FCZ-Spieler, bei der Passabgabe von Antonini Culina knapp im Offside. Die Fahne des Assistenten blieb aber unten. Die Luganesi hielten mit den Bernern so gut mit, dass sie ihrerseits in regelmässigen Abständen zu ein paar guten Möglichkeiten kamen, mit denen sie auf 2:0 hätten davonziehen können.
Young Boys - Lugano 0:1 (0:1)
14'700 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 6. Rossini (Culina) 0:1.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Gajic; Gonzalez (68. Castroman), Zakaria, Sulejmani (78. Kubo), Nuzzolo; Afum (46. Tabakovic).
Lugano: Russo; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic (75. Markaj); Sabbatini, Piccinocchi, Rey; Culina (78. Tosetti), Rossini, Bottani (84. Padalino).
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau (gesperrt), Steffen (krank), Gerndt, Sanogo und Seferi (alle verletzt). Lugano ohne Donis (nicht spielberechtigt). Super-League-Debüt des 20-jährigen Miguel Castroman. Verwarnungen: 70. Rey (Unsportlichkeit), 87. Nuzzolo (Reklamieren).
Die Lugano-Spieler werden derweil vom YB-Anhang mit Applaus in die Katakomben begleitet. YB-Captain Von Bergen hält sich währenddessen vor der YB-Fankurve auf. Seine Worte scheinen auf Gehör zu stossen. Mit "Hopp YB-, hopp YB"-Rufen wird er verabschiedet. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pf ... y/20655484
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:09 |
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13.08.2015  Zitat: Der FCB marschiert weiter – YB blamiert sich
Der Meister feiert mit dem 3:1 gegen Thun den fünften Sieg im fünften Spiel. Die Stadtberner unterliegen Aufsteiger Lugano 0:1.
YB bereits wieder im alten Fahrwasser
In seinem zweiten Spiel nach der Entlassung von Uli Forte konnte YBs Interimstrainer Harald Gämperle mit seiner Crew in keiner Weise an den 3:1-Sieg vom Sonntag gegen Thun anknüpfen. Die Berner traten gegen den vermeintlichen Underdog Lugano sehr selten dominant auf. Aus der Feldüberlegenheit resultierten zu wenige zwingende Aktionen. Stellvertretend für die enttäuschende Darbietung der Berner war die Leistung des als Königstransfer apostrophierten Zuzugs Miralem Sulejmani.
Die Young Boys scheinen nach ihrer ersten Saisonniederlage bereits wieder im alten Fahrwasser zu schwimmen. Ein ernsthafter Herausforderer des FC Basel zu werden, verpassten sie in der vergangenen Saison besonders darum, weil sie gegen die Kleinen der Liga übermässig viele Punkte abgaben. So holten sie gegen den späteren Absteiger Aarau nur gerade zwei von möglichen zwölf Punkten. Gegen Lugano fuhren sie im gleichen Stil weiter.
Hoarau fehlt überall
Die Ausfälle von Leistungsträgern wie Guillaume Hoarau, Alexander Gerndt und Renato Steffen dürften ein so breites und teures Kader wie das der Young Boys nicht in Verlegenheit bringen. Jedoch konnte Samuel Afum als einziger Stürmer den gesperrten Goalgetter Hoarau nicht vergessen machen. Der Ghanaer vergab zwei grosse Chancen – eine per Kopf, eine mit dem Fuss –, war daneben aber unauffällig und wurde folgerichtig schon in der Pause durch den jüngeren Haris Tabakovic ersetzt. Tabakovic hatte nach 58 Minuten die grösste Chance der Berner, er verzettelte sich aber allein vor Goalie Francesco Russo und schloss schwach ab.
Gämperle überraschte Mitte der zweiten Halbzeit, als er anstelle von Alexander Gonzalez nicht einen der Arrivierten wie Scott Sutter oder Yuya Kubo aufs Feld brachte, sondern den erst 20-jährigen Super-League-Debütanten Miguel Castroman. Vielleicht baute der Ostschweizer darauf, dass Castroman ähnlich gut einschlagen würde wie zuletzt die weiteren Youngsters Haris Tabakovic und Denia Zakaria. Tabakovic und Zakaria spielten diesmal von Beginn an, konnten jedoch nicht viel bewirken.
Defensiv solide Tessiner im Glück
Zdenek Zeman, dem legendären Serie-A-Trainer, ist es offenbar geglückt, seine Mannschaft nach der desaströsen Leistung beim 1:6 vom letzten Samstag bei den Grasshoppers sehr rasch aufzubauen. Diesmal zeichnete eine gewisse defensive Solidität das Spiel der Tessiner aus. Nicht mehr wiederzuerkennen waren die Verteidiger einschliesslich Torhüter Russo, die sich gegen GC einen haarsträubenden Bock um den andern geleistet hatten. In Bern leistete sich Luganos Abwehr keine nennenswerten Patzer, die Young Boys mussten sich ihre Handvoll hochwertiger Torchancen allesamt selber erspielen.
Damit sie erstmals seit dem Aufstieg auswärts gewinnen und ihren zweiten Saisonsieg (nach dem 1:0 gegen Vaduz) einfahren konnten, benötigten die Luganesi auch ein bisschen Glück. So stand Torschütze Patrick Rossini, der frühere FCZ-Spieler, bei der Passabgabe von Antonini Culina knapp im Offside. Die Fahne des Assistenten blieb aber unten. Die Luganesi hielten mit den Bernern so gut mit, dass sie ihrerseits in regelmässigen Abständen zu ein paar guten Möglichkeiten kamen, mit denen sie gar auf 2:0 hätten davonziehen können.
Young Boys - Lugano 0:1 (0:1) 14'700 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tor: 6. Rossini (Culina) 0:1. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Gajic; Gonzalez (68. Castroman), Zakaria, Sulejmani (78. Kubo), Nuzzolo; Afum (46. Tabakovic). Lugano: Russo; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic (75. Markaj); Sabbatini, Piccinocchi, Rey; Culina (78. Tosetti), Rossini, Bottani (84. Padalino). Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau (gesperrt), Steffen (krank), Gerndt, Sanogo und Seferi (alle verletzt). Lugano ohne Donis (nicht spielberechtigt). Super-League-Debüt des 20-jährigen Miguel Castroman. Verwarnungen: 70. Rey (Unsportlichkeit), 87. Nuzzolo (Reklamieren). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28812289
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:11 |
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13.08.2015  Zitat: Young Boys - Lugano 0:1
Keine Tore, viele Pfiffe
Im zweiten Spiel ohne den Trainer Uli Forte verliert YB gegen Lugano 0:1. Es ist zu hören, erst in gut einer Woche sei YB bereit, Kandidaten für die Regelung der Trainernachfolge einzuladen.
Vom Super-League-Aufsteiger FC Lugano war zu hören, dass er viele Tore kassiert und einen unsicheren Goalie hat; am Wochenende hatten die Tessiner gegen GC 1:6 verloren. Doch vier Tage später kommt Lugano nach Bern – und besiegt die Young Boys 1:0, die Young Boys, die sich letzte Woche vom Trainer Uli Forte getrennt hatten, um sich befreit zu fühlen und neu anzufangen. Die Mannschaft führt vorübergehend der frühere Forte-Assistent Harald Gämperle, er stand meist ruhig an der Seitenlinie, er brauchte sich nicht zu inszenieren, was nicht gegen ihn spricht.
Beängstigend
Doch vielleicht wäre es besser, den nächsten Neuanfang eher früher als später auszurufen. Diese Niederlage müsste den Sportchef Fredy Bickel beängstigen; in der zweiten Halbzeit, als die Berner längst 0:1 hinten lagen, gelangte YB kaum zu klaren Chancen.
Als das Team den Platz verliess, pfiffen die Fans gellend – zum Applaus setzten sie erst an, als der FC Lugano vom Feld marschierte. Von den YB-Spielern begab sich nur Steve von Bergen in die Kurve, er redete und gestikulierte. Was sein Argumentarium gewesen sein mochte? Am Schluss hatte er die Fans zumindest so weit, dass sie «Hopp YB» riefen. Er habe den Fans gesagt, dass er die Pfiffe verstehe, die Mannschaft stehe in der Pflicht, aber sie habe sich doch engagiert et cetera.
Ohne Alibi
Seit Fortes Entlassung fehlt den Spielern ein Alibi; handkehrum liefern sie kaum Gründe, weshalb Gämperle eine langfristige Lösung sein soll. Beim Debüt gegen Thun (3:1) mochte das Resultat noch Mängel kaschieren; das Lugano-Spiel aber legte etliche Unzulänglichkeiten offen.
Gewiss, YB fehlten gleich fünf Spieler, die wohl erste Wahl wären (Hoarau, Steffen, Benito, Gerndt, Sanogo); doch nicht zuletzt die Berner selber hatten vor der Saison betont, endlich sei jede Position doppelt besetzt. Die grössten Defizite bestanden einmal mehr im Zentrum. Zusammengesetzt war es mit Milan Gajic, Denis Zakaria und Miralem Sulejmani. Zakaria, 18 Jahre alt, ist durchaus talentiert, Sulejmani ein potenzielles Goldfüsschen – doch von diesem Mannschaftsteil müssten mehr Impulse kommen.
Es war zu hören, in gut einer Woche sei YB bereit, Kandidaten für die Regelung der Forte-Nachfolge vorzuladen. Die Berner glauben offensichtlich, sie hätten Zeit – die Mannschaft werde von einer Selbstreinigung erfasst oder so ähnlich. Bloss gibt es dafür für Aussenstehende kaum Indizien.
Telegramm:
Young Boys - Lugano 0:1 (0:1)
14'700 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 6. Rossini (Culina) 0:1.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Gajic; Gonzalez (68. Castroman), Zakaria, Sulejmani (78. Kubo), Nuzzolo; Afum (46. Tabakovic).
Lugano: Russo; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic (75. Markaj); Sabbatini, Piccinocchi, Rey; Culina (78. Tosetti), Rossini, Bottani (84. Padalino).
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau (gesperrt), Steffen (krank), Gerndt, Sanogo und Seferi (alle verletzt). Lugano ohne Donis (nicht spielberechtigt). Super-League-Debüt des 20-jährigen Miguel Castroman. Verwarnungen: 70. Rey (Unsportlichkeit), 87. Nuzzolo (Reklamieren). http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb---l ... 1.18595048
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:12 |
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13.08.2015  Zitat: YB schwer gezeichnet am Boden
Die Young Boys blamieren sich gegen Aufsteiger Lugano und verlieren zu Hause 0:1. YB enttäuscht auf der ganzen Linie und steckt in der Krise.
Das Pfeifkonzert ist laut, als die YB-Spieler den Kunstrasen mit gesenkten Köpfen und traurigen Mienen verlassen. Nur etwas mehr als 14'000 Berner Zuschauer sind ins Stade de Suisse gekommen, jeder von ihnen hätte den Mittwochabend ganz bestimmt unterhaltsamer und vergnüglicher verbringen können. Einige spenden sogar den tapferen Lugano-Akteuren Applaus.
Gesehen haben die Besucher einen schwachen YB-Auftritt – und die erste Niederlage im fünften Ligaspiel. Gegen den limitierten Aufsteiger Lugano verloren die Young Boys nicht unverdient 0:1, sie wirkten mit Fortdauer der Begegnung immer ratloser und liessen Symptome einer tiefen Krise erkennen. Sie kombinierten langsam. Liefen schwerfällig. Schossen zögerlich. Versteckten sich. Wirkten gegen Ende nicht zum ersten Mal ausgepumpt.
Es fehlte an allem, was ein Spitzenteam auszeichnet, zuallererst an Überzeugung und Selbstverständnis, ein Spitzenteam zu sein. Nicht zu finden waren zudem Fussballer, die vorangingen, Führungsspieler, die das nicht nur auf dem Papier oder gemäss ihrem Lohn sind, sondern aufgrund ihrer Performance. Und so liegt YB in einer Saison, in der man eigentlich Basel herausfordern wollte, bereits nach einem Monat schwer gezeichnet am Boden – und neun Punkte (!) hinter dem FCB, der Thun 3:1 bezwang.
Die vergebenen Chancen
Die Chancen von Harald Gämperle, zum Cheftrainer aufzusteigen, sind gesunken. Der Interimscoach hatte im Vergleich zum Derby gegen Thun (3:1) vier personelle Wechsel in der Startformation vorgenommen. Den gesperrten Guillaume Hoarau ersetzte er überraschend durch Samuel Afum. Es war eine Fehlentscheidung. Dem seit langem glücklosen Afum gelang wenig, und wenn er zu Topchancen kam, brachte er es fertig, den Ball mit dem Kopf aus wenigen Metern weit übers Tor zu spedieren – oder die Hereingabe des auffälligen Denis Zakaria kläglich zu verstolpern. Afum war ein Fremdkörper und wurde zur Pause mit seiner Auswechslung erlöst.
Zu diesem Zeitpunkt lagen die Young Boys 0:1 in Rückstand. Bereits nach sechs Minuten hatte Luganos Angreifer Patrick Rossini nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite das Tor für die Gäste erzielt, als er in der Mitte völlig freistehend reüssierte. YB war gezwungen, zu reagieren, und die Gastgeber erspielten sich gegen einen kämpferischen, aber anfälligen Gegner einige Gelegenheiten. «Die Spieler gaben alles», sagte Gämperle, «aber wir haben zu viele Chancen ausgelassen.» Raphael Nuzzolo scheiterte wie Afum mehrmals in aussichtsreicher Position. Es war in der ersten Hälfte ein wildes Spiel, teilweise herrschte Anarchie mit riesengrossen Lücken zwischen Defensive und Offensive.
Von Bergens Versprechen
YB hinterliess keinen geordneten, stabilen Eindruck, es fehlte an Souveränität, Ruhe, Präzision. Auch Miralem Sulejmani war ein Ausfall, der Serbe präsentierte zwar seinen linken Feinfuss, aber er tat es so, wie man es an einem Grümpelturnier erwartet – und nicht in einem Ernstkampf. Ein echtes Aufbäumen gegen die Niederlage liessen die erschreckend planlosen Young Boys nicht erkennen, die mit Abstand beste Chance nach der Pause verpasste der eingewechselte Haris Tabakovic (58. Minute). Und besonders fit wirkte YB auch nicht.
Und das alles gegen einen Kontrahenten, der keineswegs unwiderstehlich auftrat und besetzt ist mit unbekannten Akteuren. Die Tessiner agierten willig, das reichte, um das völlig verunsicherte YB vor grosse Probleme zu stellen. Das muss den ambitionierten Young Boys sehr zu denken geben. Ihre Schwierigkeiten sind nicht so klein, dass man sie mit einem Trainerwechsel verscheuchen kann.
Steve von Bergen sprach nach der Niederlage einige Minuten zu den wütenden Fans –und erntete am Ende Jubel. Unter anderem versprach der Captain einen Sieg am Samstag in der 1.Cuprunde beim SC Kriens. Es ist keine besonders mutige Ansage. Aber bei YB ist immer alles möglich. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11961822
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:13 |
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13.08.2015  Zitat: Von Bergen akzeptiert die Pfiffe
von Peter Berger - YB-Captain Steve von Bergen muss nach dem 0:1 gegen Aufsteiger Lugano die aufgebrachten Fans beruhigen.
Mit einem Pfeiffkonzert haben die Berner Anhänger die Blamage gegen den Aufsteiger aus dem Tessin, der am Samstag bei GC noch 1:6 unter die Räder gekommen war, quittiert. «Ich akzeptiere die Pfiffe. Wenn man zuhause gegen den Aufsteiger verliert, ist es richtig, dass die Fans nicht zufrieden sind. Wir sind es auch nicht», sagt Steve von Bergen.
Der Captain hatte sich via Mikrofon an die Fans gewandt. «Ich habe ihnen versprochen, dass wir am Samstag im Cup gegen Kriens gewinnen.» Woher nimmt den der Abwehrchef nach dem völlig ungenügenden Auftritt gegen Lugano diese Gewissheit? «Es gibt nichts anderes. Es gibt nur den Sieg. Uns steht das Wasser bis zum Hals, aber ich will am Samstag eine stolze Mannschaft sehen.»
Im Cup gastieren die Berner am Samstag bei Kriens (Promotion League). Vor einem Jahr verloren die Young Boys beim Zweitligisten Buochs. Diese Blamage sitzt ihnen immer noch in den Knochen. Für Interimscoah Harald Gämperle ist klar, dass der Druck gross ist. «Aber Druck ist immer da.» Er sei zudem überhaupt nicht ratlos, hielt Gämperle nach dem bitteren 0:1 gegen Lugano fest. «Es war wohl die Partie, in der wir in dieser Saison am meisten Ballbesitz hatten. Aber wenn man die Chancen nicht verwertet, wird es schwierig.»
Gesucht: Erfolgreicher Forte-Nachfolger
Gämperle hatte die Equipe vor einer Woche nach der Entlassung von Uli Forte übernommen. Nach dem Sieg am Sonntag gegen Thun schien er die Mannschaft aus der Krise geführt zu haben. Nun hat sie einen unerwarteten und herben Rückschlag erlitten. Dieser dürfte so heftig sein, dass Gämperle kaum länger in der Position als Cheftrainer bleiben wird. Der Druck ist jedenfalls nicht nur für das Team gross, sondern auch für Fredy Bickel.
Der Sportchef muss einen Nachfolger für Uli Forte finden. Dieser muss erfolgreich sein, denn die Berner wollen diese Saison einen Titel gewinnen. In der Super League beträgt der Rückstand auf Leader Basel nach fünf Runden aber schon neun Punkte. Bleibt nur noch der Cup. In diesem Sinne hat Steve von Bergen recht, wenn er sagt: «Es zählt am Samstag in Kriens nichts anderes als ein Sieg.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12574882
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:15 |
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13.08.2015  Zitat: YB-Noten: Nur Zakaria überzeugte
Bei der 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Lugano enttäuschten die Young Boys über weite Strecken.
Yvon Mvogo, Note 4 Kaum beschäftigt, beim Gegentor kann er wenig ausrichten, selbst wenn er ein wenig unglücklich aussieht.
Florent Hadergjonaj, Note 4,5 Aktiv, nach vorne mit viel Drive, seine Flanken aber waren schon besser als gestern. Der junge Rechtsverteidiger kämpfte beherzt und war ein Aktivposten.
Milan Vilotic, Note 4 Hinten mit wenig Arbeit, doch die YB-Defensive hinterliess nicht den besten Eindruck, wenn Lugano schnell konterte.
Steve von Bergen, Note 4,5 Der YB-Captain agierte ordentlich, war aufmerksam und agierte sicher, beim Treffer Luganos stand die ganze Abwehr schlecht.
Jan Lecjaks, Note 3 Ihm gelang wenig, auch nach vorne ohne Einfluss.
Milan Gajic, Note 3 Im 4-1-4-1-System in einer Schlüsselrolle mit vielen Ballkontakten. Gajic hatte einige gute Ideen, vertändelte aber oft den Ball und erreichte nie das Rendement aus dem Thun-Spiel.
Alexander Gonzalez, Note 4 Beim wirbligen Venezolaner wechselten sich Licht und Schatten sehr schnell ab. Manchmal mit starken Dribblings, manchmal mit unerklärlichen Aktionen. Gab aber nie auf.
Miralem Sulejmani, Note 2 Der Königstransfer bleibt ein Rätsel, er ist nicht in Form, setzt sich selten durch, traut sich wenig zu. Ausserdem ist es mittlerweile erwiesen, dass der Serbe seinen rechten Fuss nur einsetzt, wenn er dazu gezwungen wird. Seine Spielweise wirkt deshalb merkwürdig, er tritt teilweise auf wie einer, der in der Badeanstalt ein bisschen kickt und trickst.
Denis Zakaria, Note 5 Der beste YB-Spieler. Auch ihm gelang längst nicht alles. Aber Zakaria war mutig, er lief mit dem Spielgerät am Fuss durchs Mittelfeld und eroberte mehrmals den Ball mit starkem Einsatz.
Raphael Nuzzolo, Note 3,5 In der ersten Halbzeit auffällig, mit einigen guten Gelegenheiten. Nach der Pause tauchte der Flügel völlig ab, er wirkte müde und war kein Faktor mehr.
Samuel Afum, Note 2 Dass er von Beginn an spielen durfte, war überraschend. Der Stürmer rechtfertigte seine Nomination nie, das Spiel lief an ihm vorbei – und er lief oft falsch. Zudem ungenügend bei zwei guten Gelegenheiten für ihn.
Haris Tabakovic, Note 3 Kam zur Pause für Afum. Besser als der Ghanaer, aber auch nicht überzeugend. Vergab die beste Chance in der zweiten Halbzeit, als er an Luganos Goalie Francesco Russo scheiterte.
Miguel Castroman, Note 3,5 68. Minute für Gonzalez. Kam zu seinem Pflichtspieldebüt für YB. Ihm gelang wenig.
Yuya Kubo (78. Minute für Sulejmani) war für eine Note zu kurz im Spiel.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24975583
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.08.2015  Zitat: Höchststrafe gegen den Aufsteiger
YB enttäuscht gegen Lugano auf der ganzen Linie und verliert zu Hause zu Recht 0:1.
Trainer Uli Forte weg, Thun in Unterzahl besiegt, jetzt kommt es gut: So dachten die Optimisten unter den YB-Fans nach dem 3:1-Heimsieg am letzten Sonntag. Nur drei Tage später wurden sie Zeuge eines Trauerspiels, welches sie arg frustrierte. Das beherzt kämpfende Lugano holt sich im Stade de Suisse dank eines frühen Tors von Patrick Rossini nicht unverdient drei Punkte.
Deshalb war es nicht verwunderlich, setzte es für das Heimteam ein gellendes Pfeifkonzert ab, als Schiedsrichter Pascal Erlachner kurz nach halb zehn die Partie abpfiff. Damit nicht genug: Als die Sieger aus Lugano das Terrain verliessen, klatschte der YB-Fanblock. Wobei nicht ganz klar war, ob der Applaus nicht eher Steve von Bergen galt, der sich praktisch zeitgleich in die Fankurve begab, um sich mit aufgebrachten Supportern zu unterhalten. Anscheinend fand der Captain die richtigen Worte, denn als er von dannen zog, ertönte wieder Applaus. Kurz darauf stellte sich von Bergen in den Katabomben den Medienschaffenden. Er habe volles Verständnis für die Reaktion der Fans, sagte er. «Wir sind alle enttäuscht und wissen sehr genau, dass wir nun unbedingt eine Reaktion zeigen müssen gegen Kriens.» Das Gleiche habe er vorhin auch den frustrierten Fans gesagt.
Bis auf die Knochen blamiert
Die Kampfansage des Abwehrchefs änderte nichts am Fazit eines aus Berner Sicht komplett missglückten Fussballabends: Die Young Boys haben es wieder einmal fertiggebracht, sich gegen einen Aufsteiger bis auf die Knochen zu blamieren. Sie waren nach dem frühen Rückstand nicht in der Lage, die zumindest in der ersten Halbzeit ausgesprochen wackelige Gäste-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen. Sie erspielten sich wohl ein paar Goalchancen, doch diese hatten ihren Ursprung zumeist in Einzelaktionen oder stehenden Bällen. Richtig gefährlich wurde es vor der Pause nur einmal. Das war, als Afum nahe der Torlinie an einer Hereingabe von Zakaria vorbeirutschte.
Wer bei Halbzeit gedacht hatte, es könne eigentlich nur noch besser werden mit YB, wurde bitter enttäuscht. Der für den schwer enttäuschenden Afum eingewechselte Tabakovic schoss früh ins Aussennetz (49.) und scheiterte einmal allein vor Russo (58.). Ansonsten gab es bis in die Nachspielzeit, als Vilotic nach einem Tabakovic-Rückpass übers Tor zielte, keine einzige gute YB-Goalchance mehr zu notieren. Für einen Club, der die noch junge Saison mit einem Titel krönen will, kommt das einer halben Bankrotterklärung gleich.
Von den guten Ansätzen, die im ersten Spiel unter Harald Gämperles Leitung zu sehen waren, blieb jedenfalls nicht viel übrig. Sulejmani, der sich nach seiner Gelbsperre als Spielmacher versuchen durfte, war wie Afum in der Sturmspitze ein Totalausfall. Nicht viel besser waren Nuzzolo und Gonzales auf den Aussenpositionen. Ordentliche Noten verdiente sich im Mittelfeld eigentlich nur der junge Denis Zakaria, der erstmals in der Startformation stand. Doch auch er vermochte die allgemeine Misere im zentralen Mittelfeld nicht zu kaschieren.
Es ist nicht die einzige Baustelle, mit der sich Gämperle und sein Staff in den nächsten Tagen herumschlagen müssen. Wobei sich nach dem gestrigen Auftritt die Frage stellt, ob der langjährige Assistent wirkliche der richtige Mann ist, um das arg schwankende Schiff wieder auf Kurs zu bringen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ho ... y/29204193
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. August 2015, 11:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.08.2015  Zitat: Der ruhige Pol in unruhigen Zeiten
Bei YB gibt es seit Saisonbeginn kaum Positives hervorzuheben. Als Ausnahme gilt Denis Zakaria – der 18-Jährige fällt nicht nur mit seinem extravaganten Schuhwerk auf.
Miralem Sulejmani, Loris Benito? Nein, Denis Zakaria! Für die zwei Erstgenannten gab YB mindestens sechs Millionen Franken aus, bis anhin sind die Zuzüge durch Platzverweise und Fehler, selten aber durch gute Leistungen aufgefallen. Zakaria seinerseits kostete einen Bruchteil dieser Summe, der Romand allerdings hat sich bereits mehrmals positiv in Szene gesetzt, ihn nimmt man nicht nur seiner himmelblauen Schuhe wegen wahr. Gegen Lugano kam er zu seinem vierten Einsatz für Gelb-Schwarz, erstmals durfte er von Beginn an spielen. Bemerkenswert: Zakaria ist erst 18, der Jüngste im YB-Kader.
U-19-Nationalspieler Zakaria wurde gestern U-21-Nationalspieler Leonardo Bertone vorgezogen. In einer enttäuschenden ersten Halbzeit und im noch schwächeren zweiten Durchgang war er einer der wenigen Akteure des Heimteams, die den Ansprüchen genügten. Im zentralen Mittelfeld eroberte er nicht nur einige Bälle, er leitete diese dann und wann auch geschickt weiter.
Technisch versiert, wie er sich in der 37. Minute auf der linken Seite in den Strafraum durchtankte, seine Hereingabe verpasste Samuel Afum. Körperlich dominant, wie er in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit jenen Zweikampf gewann, der am Ursprung der Torchance Milan Vilotics stand. «Wir hätten viele Tore erzielen können, ja erzielen müssen», stellt der Jungspund klar.
«Es ist kompliziert»
«Zak», wie das Talent genannt wird, stiess von Servette zu YB – vom in die Promotion League zwangsrelegierten Klub zum selbst ernannten Titelanwärter. Gewiss ein grosser Schritt, doch die Stimmen häufen sich, die YB bescheinigen, ein Juwel mit glänzenden Perspektiven engagiert zu haben. Wegen seiner Ballsicherheit und Robustheit und wohl auch wegen seiner langen Beine wird er ab und zu mit dem einstigen französischen Star Patrick Vieira verglichen. Zakaria hat davon gehört, «das ehrt mich. Ich bin jung, habe viel Arbeit vor mir. Aber ich weiss, dass ich sehr viel erreichen kann.»
Zakaria, die Mutter aus dem Sudan, der Vater gebürtiger Kongolese, spricht Französisch; er lernt Deutsch, «aber es ist kompliziert». Kompliziert ist auch das YB-Spiel, «und kompliziert ist auch die Situation, in der wir uns befinden». Drei Tage lang währte die Ruhe um die Berner, «jetzt wird es wohl wieder nervöser». Die heftigen Pfiffe der Zuschauer hätten geschmerzt, sagt der schweizerisch-kongolesische Doppelbürger, «aber ich kann die Fans verstehen. Ein Heimspiel gegen den Aufsteiger müssen wir gewinnen.»
Siegen um jeden Preis lautet die Devise hinsichtlich des Cupspiels vom Samstag in Kriens. «Der Druck ist gross», gesteht Zakaria. «Aber damit sollten wir umgehen können.» Bei aller Enttäuschung wird offensichtlich: Zumindest Zakaria wird kaum in Hektik verfallen – sein Selbstvertrauen ist gross. Neben vielen Verlierern im YB-Verbund war er gegen Lugano der heimliche Gewinner. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30036586
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