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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. März 2015, 20:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.03.2015  Zitat: Young Boys - Sitten 3:2
YB bleibt ungeschlagen
Die Young Boys erweitern ihre Serie der Ungeschlagenheit auf zehn Spiele. Die Berner bezwingen Sitten in einem turbulenten Spiel mit 3:2. Der Franzose Guillaume Hoarau überzeugt als Doppel-Torschütze.
Die Offensivbemühungen der Berner wurden in den fünf Minuten vor der Pause mit zwei Toren belohnt. Der Schwede Alexander Gerndt verwertete eine Vorlage von Raphaël Nuzzolo (40.) gekonnt. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff schmetterte Guillaume Hoarau den Ball mit einer Direktabnahme nach einem Einwurf von Jan Lecjaks zum 2:0. Es war der achte Saisontreffer des französischen Top-Stürmers, der in der vergangenen Woche seinen Vertrag bei YB bis 2018 verlängert hat. In der 3. Minute hatte Hoarau eine Riesenchance vergaben, als er nur den Pfosten traf.
In der zweiten Halbzeit steigerte sich das zuvor blasse Sitten. Moussa Konaté verkürzte mit einem Kopfball (69.) zum 2:1 und brachte die zuvor zu passiven Walliser ins Spiel zurück. Mit einem wuchtigen Kopfball stellte Hoarau fünf Minuten später den Zweitore-Vorsprung wieder her. Die Punkte waren aber noch nicht vergeben. Ein Traumtor des eingewechselten Carlitos aus 30 Metern ins Lattenkreuz zum 3:2 leitete eine turbulente Schlussphase ein. In dieser vergab Konaté freistehend aus sechs Metern den Ausgleich für die Walliser. Dies hätte indes nicht dem Spielgeschehen entsprochen.
Sitten, vor dem Gastspiel in Bern in diesem Jahr noch unbezwungen, enttäuschte vor allem in der ersten Halbzeit. Die Walliser igelten sich ein, wirkten farb- und ideenlos und blieben ihrem Ruf vieles schuldig. Das änderte sich nach der Pause, in der die Equipe von Trainer Didier Tholot doch zeigte, was eigentlich in ihr steckt.
Young Boys - Sitten 3:2 (2:0)
14 630 Zuschauer. – Schiedsrichter Amhof. – Tore: 40. Gerndt (Nuzzolo) 1:0. 45. Hoarau (Lecjaks) 2:0. 69. Konaté (Carlitos) 2:1. 74. Hoarau (Vilotic) 3:1. 79. Carlitos (Pa Modou) 3:2.
Young Boys: Mvogo; Sutter (80. Bürki), Vilotic, Von Bergen (60. Rochat), Lecjaks; Gajic, Bertone; Steffen, Gerndt (67. Kubo), Nuzzolo; Hoarau.
Sitten: Vanins; Zverotic, Vanczak, Ndoye (46. Lacroix), Pa Modou; Salatic, Kouassi; Follonier (60. Carlitos), Fernandes, Ziegler (78. Herea); Konaté.
Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj und Sanogo (verletzt) und Vitkieviez (rekonvaleszent). Sitten ohne Ferati (krank) , Assifuah, Akolo und Christofi (alle verletzt). 3. Pfostenschuss von Hoarau. Verwarnungen: 23. Steffen (Foul). 51. Vanins (Unsportlichkeit). 59. Gerndt (Foul). 74. Fernandes (Foul). 87. Mvogo (Spielverzögerung). 89. Kouassi (Foul). 92. Salatic (Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-ueb ... 1.18497881
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. März 2015, 21:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.03.2015  Zitat: Hoarau zaubert, YB zittert
Kaum ist Guillaume Hoarau zurück, trifft er wieder. Gegen Sion gelingen dem Millionenstürmer die Saisontore acht und neun. Er und seine Teamkollegen müssen am Schluss noch um den verdienten 3:2-Sieg bangen.
YB befindet sich dieser Tage in Feierlaune: Am letzten Mittwoch die Nachricht, dass Guillaume Hoarau bis 2018 bei YB bleibt; am Sonntag dank zwei Toren des starken französischen Stürmers ein weiterer spektakulärer Heimsieg in der Meisterschaft. 3:2 hiess es nach 93 Minuten – ein viel zu knappes Resultat, zieht man in Betracht, wie einseitig die Begegnung über eine Stunde lang verlaufen war.
Die Young Boys hatten Sion ähnlich deutlich dominiert wie vor zwei Wochen den FC Basel an gleicher Stätte. Und es fehlte ihnen wahrhaftig nicht an guten bis sehr guten Abschlussmöglichkeiten: Hoarau schoss früh an den Aussenpfosten (3.), Nuzzolo aus günstiger Position übers Tor (6.), Hoarau scheiterte nach akrobatischer Ballannahme mit einem unpräzisen Schuss an Vanins (18.), Vanins parierte Steffens Kopfstoss spektakulär (19.), Gerndt Direktschuss flog knapp am Tor vorbei (32.).
Was sie in fahrlässiger Weise unterlassen hatten, holten sie kurz vor Halbzeit nach. Gerndt veredelte Nuzzolos vorzügliche Vorarbeit an der Grundlinie mit einem satten Direktschuss (40.). Das 2:0 der Gastgeber war ein Lehrstück, wie man eine grobe Unachtsamkeit in der gegnerischen Abwehr schnell und erst noch erfolgreich ausnützt. Lecjaks sah an der Outlinie draussen, dass es die Walliser-Abwehrspieler nicht für nötig hielten, Hoarau eng zu decken bei einem Einwurf. Also warf er den Ball direkt in den Strafraum zur freistehenden Nummer 99, die sich blitzschnell um die eigene Achse drehte und dann in die weite Ecke schoss. Der 31-jährige Millionenstürmer jubelte – und mit ihm der YB-Anhang, der auch am Sonntagnachmittag nur in enttäuschender Zahl (14 630) ins Stadion gekommen war.
Zwei Tore für die Galerie
Guillaume Hoarau hatte noch ein weiteres Kabinettstück für das Publikum parat. Es lief bereits die 74. Minute, als er einen Vilotic-Freistoss, fast von der Mittellinie getreten, in die entfernte hohe Torecke köpfelte, wie es nicht viele andere können in der Super League. Es war ein weiterer Beweis, dass der 1,92 Meter grosse Hüne fast immer etwas Gescheites anzufangen weiss mit gut getimten hohen Bällen. Hoaraus zweiter persönliches Erfolgserlebnis hätte dem Heimteam eigentlich Sicherheit geben müssen, denn es lag erneut mit zwei Toren voraus. Tat es aber nicht. Fünf Minuten nach Hoaraus Prachtstreffer nahm der Portugiese Carlitos aus gut 30 Metern Mass. Der Ball flog mit geschätzten 150 Stundenkilometern in die hohe Ecke (79.).
Nach diesem Kunstschuss war es entgültig vorüber mit der Ruhe. Die YB-Verteidigung, in der der angeschlagene von Bergen seit der 60. Minute fehlte, begann zu zaudern. Konaté ging wenige Meter vor dem Tor vergessen. YBs grosses Glück war, dass der Senegalese mit dem Kopf knapp am Ziel vorbeizielte (83.). Kurz darauf stand der gleiche Spieler nochmals zum Abschluss – wieder fehlte wenig, und Sion hätte einen lange Zeit nicht für möglich gehaltenen Punktegewinn bejubeln können. «Das wäre ganz bitter für uns gewesen», sagte Raphael Nuzzolo. Die erste Halbzeit sei «fast perfekt» gewesen, so der Bieler, der einer der aktivsten Berner Offensivspieler gewesen war.
Die Zitterpartie in der Schlussviertelstunde führte er auf die eigene Passivität und die Leistungssteigerung des FC Sion zurück. Die Walliser waren in der zweiten Halbzeit tatsächlich etwas besser gewesen, aber dennoch immer noch weit entfernt von einem Spitzenteam.
Die Spieler seien sich nach der Dominanz der ersten Hälfte «ihrer Sache etwas zu sicher gewesen», monierte YB-Coach Uli Forte. Das Spektakel auf dem Feld möge für die Zuschauer unterhaltsam gewesen sein: «Für mich als Trainer ist es nicht gesund.» Da der Tag mit einem weiteren YB-Erfolg endete, mochte er sich nicht allzu lange über den erhöhten Blutdruck aufhalten. Es hätte schlecht gepasst zur allgemeinen Feierlaune, die nach dem 10. Super-League-Spiel ohne Niederlage bei den Young Boys herrschte. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ho ... y/23658363
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. März 2015, 21:06 |
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08.03.2015  Zitat: Die Hoarau-Woche: Geld, Geburtstag, Goals
von Peter Berger - Guillaume Hoarau schloss eine schöne Woche perfekt ab. Der Stürmer führte YB mit zwei Toren zum 3:2 gegen Sion.
Am Mittwoch hat Guillaume Hoarau bei YB einen gut dotierten Vertrag bis 2018 unterschrieben, was ihn veranlasste, die Mannschaft zu einem Nachtessen einzuladen. Für Sportchef Fredy Bickel ist er «jeden Rappen wert». Bickel dementiert jedoch Gerüchte, dass der Franzose ein Salär von einer Million Franken habe.
Der Sportchef dementiert jedoch nicht, dass der Stürmer mit Prämien die Millionen-Grenze knacken kann. Wie auch immer: Am Donnerstag feierte Hoarau seinen 31. Geburtstag. Am Sonntag traf er gegen Sion zweimal und sicherte so den Bernern den Sieg.
Hoarau nicht restlos glücklich
«Ich wollte diese Woche unbedingt mit einem Sieg beenden», blickte der 1,92 m grosse Stürmer auf die bewegten Tage zurück. Nach dem 3:2 gegen die Walliser durfte Hoarau zufrieden feststellen, dass er sich «ein schönes Geburtstagsgeschenk» gemacht hat.
Und dennoch war der Stürmer von der Insel La Réunion nicht restlos glücklich: «Wenn man einen 2:0-Vorsprung noch fast aus der Hand gibt, ist das frustrierend.» Hoarau sprach damit die zweite Halbzeit an. «Wir haben die Ruhe und Sicherheit verloren. Das darf nicht sein. Wenn man zuhause zur Pause 2:0 führt, sollte man nicht mehr in Schwierigkeiten geraten.»
Neun Ligatore auf dem Konto
Beinahe hätten die lange harmlosen Walliser noch ausgeglichen. Doch letztlich bedeuten die zwei Hoarau-Treffer – nach einem Lecjaks-Einwurf aus der Drehung und mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Vilotic-Freistoss – für YB den achten Sieg in den letzten zehn Liga-Partien.
Der Angreifer hat nun in 15 Liga-Spielen bereits neun Tore erzielt. «Wir haben wieder drei Punkte mehr und den zweiten Platz verteidigt, den wir auch am Ende wollen. Deshalb ist es dennoch ein schöner Sieg», schloss Hoarau mit versöhnlichen Worten.
Das neue Selbstbewusstsein
Auch Mittelfeldspieler Raphael Nuzzolo wollte das Positive betonen und meinte, dass man vor nicht allzu langer Zeit solche Spiele nicht gewonnen hätte. «Jetzt machen wir uns selbstbewusst daran, gegen Aarau zum elften Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/21826632
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. März 2015, 21:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.03.2015  Zitat: YB bleibt ungeschlagen – FCZ spielt 2:2 in Vaduz
YB setzt sich zuhause gegen Sion 3:2 durch und ist seit zehn Spielen ungeschlagen. Vaduz kommt im Heimspiel gegen den FC Zürich zu einem 2:2.
Die Young Boys erweitern ihre Serie der Ungeschlagenheit auf zehn Spiele. Die Berner bezwingen Sion in einem turbulenten Spiel mit 3:2. Der Franzose Guillaume Hoarau überzeugt als Doppel-Torschütze.
Die Offensivbemühungen der Berner wurden in den fünf Minuten vor der Pause mit zwei Toren belohnt. Der Schwede Alexander Gerndt verwertete eine Vorlage von Raphaël Nuzzolo (40.) gekonnt. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff schmetterte Guillaume Hoarau den Ball mit einer Direktabnahme nach einem Einwurf von Jan Lecjaks zum 2:0 in die Maschen. Es war der achte Saisontreffer des französischen Top-Stürmers, der in der vergangenen Woche seinen Vertrag bei YB bis 2018 verlängert hatte. In der dritten Minute vergab Hoarau eine Riesenchance, als er nur den Pfosten traf.
Traumtor von Carlitos ändert nichts
In der zweiten Halbzeit steigerte sich das zuvor blasse Sion. Moussa Konaté verkürzte mit einem Kopfball (69.) zum 2:1 und brachte die zuvor zu passiven Walliser ins Spiel zurück. Mit einem wuchtigen Kopfball stellte Hoarau fünf Minuten später den Zweitore-Vorsprung wieder her. Die Punkte waren aber noch nicht vergeben. Ein Traumtor des eingewechselten Carlitos aus 30 Metern ins Lattenkreuz zum 3:2 leitete eine turbulente Schlussphase ein. In dieser vergab Konaté freistehend aus sechs Metern den Ausgleich für die Walliser. Dies hätte indes nicht dem Spielgeschehen entsprochen.
Sion, vor dem Gastspiel in Bern in diesem Jahr noch unbezwungen, enttäuschte vor allem in der ersten Halbzeit. Die Walliser igelten sich ein, wirkten farb- und ideenlos und blieben ihrem Ruf vieles schuldig. Das änderte sich nach der Pause, in der die Equipe von Trainer Didier Tholot doch zeigte, was eigentlich in ihr steckt.
Young Boys - Sion 3:2 (2:0) 14'630 Zuschauer. - SR Amhof. Tore: 40. Gerndt (Nuzzolo) 1:0. 45. Hoarau (Lecjaks) 2:0. 69. Konaté (Carlitos) 2:1. 74. Hoarau (Vilotic) 3:1. 79. Carlitos (Pa Modou) 3:2. Young Boys: Mvogo; Sutter (80. Bürki), Vilotic, Von Bergen (60. Rochat), Lecjaks; Gajic, Bertone; Steffen, Gerndt (67. Kubo), Nuzzolo; Hoarau. Sion: Vanins; Zverotic, Vanczak, Ndoye (46. Lacroix), Pa Modou; Salatic, Kouassi; Follonier (60. Carlitos), Fernandes, Ziegler (78. Herea); Konaté. Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj und Sanogo (verletzt) und Vitkieviez (rekonvaleszent). Sion ohne Ferati (krank) , Assifuah, Akolo und Christofi (alle verletzt). 3. Pfostenschuss von Hoarau. Verwarnungen: 23. Steffen (Foul). 51. Vanins (Unsportlichkeit). 59. Gerndt (Foul). 74. Fernandes (Foul). 87. Mvogo (Spielverzögerung). 89. Kouassi (Foul). 92. Salatic (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/30205399
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JFK
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Verfasst: Sonntag 8. März 2015, 21:22 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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yb spielte in der ersten halbzeit einen schönen und erfrischenden fussball, schade konnte man nicht diese überlegenheit nicht in noch mehr tore ummünzen. mit den wechseln bei yb ging der spielfluss verloren und sion wurde stärker. dank dem sonntagsschuss von carlitos musste man noch zittern, aber eigentlich hätte yb die partie mit 3:1 oder 4:1 für sich entscheiden sollen.
was hoarau im moment zeigt ist ganz grosses kino! sehr schön hat man mit im den vertrag verlängern können. leider ist das spiel noch zu sehr auf den grossen franzosen ausgelegt. ich denke aber wenn gerndt noch ein paar spiele so weiterspielt und weiter an routine gewinnt, werden wir noch viel freude an den beiden in der offensive haben.
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shalako
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Verfasst: Montag 9. März 2015, 11:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.03.215  Zitat: Die Berner Siegesstatue
Guillaume Hoarau ist der Mann der YB-Woche. Am Mittwoch verlängerte der Franzose seinen Vertrag bis 2018, am Donnerstag feierte er seinen 31.Geburtstag, am Sonntag brillierte er gegen Sion.
Was macht dieser Spieler eigentlich in der Super League?
Guillaume Hoarau, so viel lässt sich behaupten, besitzt das Potenzial, um in einer europäischen Topliga zu glänzen. Am Sonntag, beim 3:2-Heimsieg gegen Sion, bewies der Franzose erneut seinen Wert für YB. Er schoss zwei herrliche Tore, wobei ihm nicht einmal der schönste Treffer der unterhaltsamen Veranstaltung gelang (diese Ehre gehörte Sions Carlitos mit seinem 30-Meter-Kunstschuss) – und hätte fünfmal einnetzen können. Hoarau reüssierte mit einem wuchtigen Volleyschuss und einem spektakulären Torpedokopfball fast von der Strafraumgrenze – und sorgte für den Unterschied gegen ein lange Zeit bescheidenes Sion.
Vergleich mit Tihinen
Mit seiner Galavorstellung krönte Hoarau für ihn wunderbare Tage. Am Mittwoch verlängerte er seinen Vertrag bei YB bis 2018 (und lud zur Würdigung der Nachricht alle Mitspieler und deren Partnerinnen zum Essen ein). Am Donnerstag feierte der Angreifer seinen 31.Geburtstag (und lud bestimmt ein paar Kollegen und deren Partnerinnen zum Zelebrieren ein), gestern entzückte er mal wieder die YB-Anhänger (und vielleicht auch deren Partnerinnen). Und so stand Hoarau wie gewohnt im Mittelpunkt, wobei er lieber Tore und Taten und Tricks als Worte sprechen liess. Die drei Punkte seien wichtig, man wolle Rang 2 halten, meinte er, «aber wir sollten nach einer 2:0-Führung ruhiger bleiben». YB habe halt ein junges Team, da müsse man sich in Zukunft besser verhalten.
Andere waren euphorischer. Fredy Bickel etwa, der Sportchef, schwärmte: «Er ist unglaublich, auf dem Platz, im Training, in der Kabine. Wir sind alle begeistert von ihm.» Bickel sagte, er habe als Sportchef nur einen Ausländer mit solcher Persönlichkeit erlebt, das sei der Finne Hannu Tihinen beim FCZ gewesen. «Es ist fantastisch, wie sich Hoarau auch um die jungen Spieler kümmert.»
Guillaume Hoarau, der Solist im Sturm, ist ein Teamplayer, nichts dokumentiert das besser als sein Jubel, der ihn oft zur YB-Bank führt, wo die Ersatzleute sitzen, deren Bedeutung fürs Team er betonen will. Gestern setzte sich Hoarau auf den Schoss von Marco Bürki und jubelte mit ihm.
Gefeiert wie am Geburtstag
Und so bleibt für YB zu hoffen, dass dieser Ausnahmekönner noch lange bleibt. Interessenten gab es genug, noch während der Sitzung, als die Unterschriften unters neue Vertragswerk gesetzt wurden, gingen laut Bickel Angebote anderer Vereine ein. Der Sportchef sagte, er habe nach Bekanntgabe der Vertragsverlängerung mehr Glückwünsche erhalten als an seinem Geburtstag. «Es ist ein absoluter Glücksfall, dass er bleibt», meinte Bickel, ehe er verärgert ergänzte: «Und er ist jeden Rappen wert.» YB ist sauer aufgestossen, war in den Medien die Schreibe von einem Jahreslohn Hoaraus von weit über einer Million Franken. Rechnet man Prämien dazu, ist diese Annahme aber kaum falsch, zudem erhielt Hoarau für seinen Verbleib ein nettes Handgeld. Ein Fussballer seiner Sonderklasse bewegt sich nun einmal in diesen Gehaltsdimensionen.
Und auf dem Transfermarkt hätte YB für einen angemessenen Ersatz ohnehin eine Ablösesumme von mehreren Millionen aufbringen müssen. Der Coup mit Hoarau kam zum perfekten Zeitpunkt, einen Tag später gab Basels Marco Streller ja bekannt, dass er seine Karriere Ende Saison beende. «Da haben wir mit dem Timing Glück gehabt», sagte Bickel schmunzelnd. Der FCB hatte sich offenbar vor einigen Wochen mit Hoarau beschäftigt und befunden, der Franzose sei ein zu ähnlicher Spielertyp wie Streller.
Viel Spektakel, wenig Leute
Nun will Hoarau Jagd auf Basel machen. Und er wünscht sich von den YB-Fans einen Bob-Marley-Song, vielleicht würde sich eine Abwandlung von «I Shot the Sheriff» ganz gut eignen. Sicher ist, dass die spektakulären YB-Vorstellungen im Stade de Suisse mehr Zuschauer als – wie gestern – nicht einmal 15000 verdient haben. 4:2, 4:2 und 3:2 hiessen die Resultate in der Rückrunde, es gibt kaum Zufallstreffer und keine Abwehrdispositive, als sei ein 1:0-Sieg die höchste Errungenschaft. Dafür einen Fussballer, der fast zu gut für diese Liga ist. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15306502
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shalako
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Verfasst: Montag 9. März 2015, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.03.215  Zitat: Von Tagträumern und Traumtoren
Lange Zeit hatten die Young Boys gegen Sion leichtes Spiel. Am Ende gerieten sie aber arg ins Zittern, gewannen gegen Sion dennoch verdient 3:2.
Der Puls bei den Zuschauern im Stade de Suisse war in der Schlussphase konstant hoch. Vor allem bei jenen, die Sympathien für die Young Boys hegen. Sions Stürmer Moussa Konaté kam dem 3:3-Ausgleich zweimal sehr nahe, die Young Boys hatten ihre Souveränität komplett eingebüsst. Torhüter Yvon Mvogo versuchte bei jeder Gelegenheit, Zeit zu schinden, der eingewechselte Marco Bürki drosch die Bälle ohne Ziel und Abnehmer fort, und Guillaume Hoarau rückte in die Innenverteidigung, um sich der Schlussoffensive der Walliser entgegenzustemmen.
Dabei hatte es lange nach einem geruhsamen Nachmittag für die Young Boys und ihre Fans ausgesehen. Bereits nach 20 Minuten hätten die Gelb-Schwarzen mit drei Toren führen können, einmal traf Hoarau den Pfosten, einmal scheiterte er am gut reagierenden Sion-Torhüter Andris Vanins, der nur Sekunden später auch einen Kopfball von Renato Steffen glänzend parierte. YB kombinierte in dieser Phase gefällig, dominierte mühelos, die Partie spielte sich fast nur in der Hälfte der Gäste ab. Allerdings erfuhren die Berner auch keine Gegenwehr, nur die physische Anwesenheit zeugte davon, dass die Walliser tatsächlich in Bern zugegen waren. Wie elf Tagträumer wandelten sie über den Platz, immer einen Schritt zu spät, immer einen Gedankengang zu langsam. Sinnbildlich dafür waren die ersten beiden Tore.
Beim 1:0 in der 40.Minute genügte Raphael Nuzzolo eine einfache Täuschung dafür, den behäbigen Birama Ndoye auszuspielen und Alexander Gerndt zu bedienen, der aus wenigen Metern einschoss. Beim 2:0 übertraf sich der senegalesische Innenverteidiger in seiner Schlafmützigkeit noch, nach einem weiten Einwurf von Jan Lecjaks liess er Hoarau gewähren, der mit einer sehenswerten Direktabnahme erfolgreich war. Sion-Trainer Didier Tholot strafte Ndoye ab, indem er ihn kurz vor dem Pausenpfiff durch Léo Lacroix ersetzte. «In der ersten Halbzeit spielten wir nahezu perfekt» sagte Nuzzolo, während Uli Forte einräumte: «Sion war sehr, sehr harmlos.»
Ein Tor schöner als das andere
Der YB-Coach fand, die Chancenauswertung sei zu diesem Zeitpunkt der einzige Tolggen im Reinheft seiner Mannschaft gewesen. «Leider führten wir nur mit zwei Toren. Das ist immer ein gefährlicher Spielstand.»
Tatsächlich, nach einer Stunde wachten die Sittener, die nach den Zuzügen von Veroljub Salatic, Reto Ziegler und Elsad Zverotic im Winter deutlich an Qualität gewonnen hatten, allmählich auf. Einfluss besassen dabei auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Abwehrchef Steve von Bergen und die Einwechslung Carlitos’, der fortan das Walliser Spiel an sich riss. Forte bescheinigte Rochat, der den YB-Captain ersetzt hatte, zwar eine gute Darbietung.
Doch die Young Boys wirkten nun deutlich anfälliger. Nach 69 Minuten flankte Carlitos auf Konaté, der zum Anschlusstreffer einköpfte. Und nur wenige Momente später verpasste Lacroix den Ausgleich. «Zum Glück konnten wir wieder nachlegen», befand Forte. Milan Vilotic hatte einen langen Ball an die Strafraumgrenze geschlagen, von wo aus Hoarau mit einem herrlichen Kopfball das 3:1 erzielte. Doch die wieder eingekehrte Ruhe währte nur kurz, nach 79 Minuten traf Carlitos aus 30 Metern noch sehenswerter als Hoarau kurz zuvor. «Für die YB-Fans ist das nicht gesund», sagte Forte zur Tatsache, dass seiner Equipe noch die Fähigkeit abgeht, ein Spiel zu verwalten. «Daran müssen wir arbeiten.» Am Ende resultierte für die Young Boys aber dennoch der achte Sieg in den letzten zehn Partien ohne Niederlage. Das Leiden hat sich gelohnt. Umso mehr, weil Zürich in Vaduz nur zu einem 2:2 kam und jetzt drei Punkte hinter YB liegt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29743192
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shalako
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Verfasst: Montag 9. März 2015, 11:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.03.215  Zitat: YB-Noten: Grosses Gefälle
Vom überragenden Guillaume Hoarau zum überforderten Yuya Kubo – die Young Boys agierten gegen Sion (3:2) unterschiedlich.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Hatte wenig zu tun, erst in der Schlussphase beschäftigt. Sicher, bei den Gegentoren machtlos, selbst wenn Carlitos aus beträchtlicher Distanz reüssierte.
Scott Sutter: Note 5 Forsche Leistung, stellte Gegenspieler Reto Ziegler in den Schatten und war hinten rechts ein Aktivposten. Musste leicht angeschlagen ausgewechselt werden.
Steve von Bergen: Note 5 Erneut defensiv nahezu fehlerlos. Als er ausgewechselt wurde, stand es 2:0 für YB – und Sion hatte noch keine gute Chance gehabt. Von Bergen erlitt eine Verhärtung im Oberschenkel und musste ausgetauscht werden.
Milan Vilotic: Note 4 Lange eine ordentliche Vorstellung, dann aber verlor Vilotic das Kopfballduell gegen Moussa Konaté vor dem ersten Tor Sions und baute ab. Schlug den Freistoss vor Hoaraus Kopfballtor.
Jan Lecjaks: Note 4 Schaltete sich oft nach vorne ein, seine Flanken aber waren nicht besonders gut. Immerhin gefiel der Einwurf, der zu Hoaraus erstem Treffer führte.
Milan Gajic: Note 4,5 Kluger Passgeber, hielt die Balance im YB-Aufbauspiel, leistete sich aber auch einige Pausen.
Leonardo Bertone: Note 4,5 Ersetzte den verletzten Sékou Sanogo gut, war zweikampfstark und aggressiv. Nach vorne ohne besonders grosse Impulse.
Renato Steffen: Note 4,5 War giftig, viel unterwegs, oft in Zweikämpfe verwickelt. Ganz vorne eher glücklos, dennoch ein ständiger Gefahrenherd für Sion. Aber Steffen wandelte am Rande eines Platzverweises und leistete sich zwei unnötige Rencontres mit Sion-Akteuren.
Alexander Gerndt: Note 5 Agierte diesmal wieder als zentraler offensiver Mittelfeldspieler im 4-2-3-1-System. War nicht so auffällig wie andere, aber seine Aktionen waren meistens durchdacht. Erzielte das 1:0 und lief viel. Musste ebenfalls angeschlagen das Feld verlassen.
Raphael Nuzzolo: Note 5 Deutlich besser als in den letzten Wochen, schwungvoll, mit starker Vorarbeit vor dem ersten Tor.
Guillaume Hoarau: Note 6 Einfach nur: Spitzenklasse! Zwei tolle Tore, viele starke Aktionen, in denen er seine Fähigkeiten unter Beweis stellte. Hätte gegen die überforderte Sion-Abwehr locker auch noch mehr Treffer erzielen können.
Alain Rochat: Note 3,5 Kam nach 60 Minuten für von Bergen – und war kein starker Ersatz. YB wankte in der Endphase, Rochat vermochte der Abwehr keine Stabilität zu verleihen.
Yuya Kubo: Note 3 Kam in der 67.Minute für Gerndt. Dem Japaner gelang wenig, er war ein Fremdkörper.
Marco Bürki (80. für Sutter) war zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13131015
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shalako
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Verfasst: Montag 9. März 2015, 11:46 |
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09.03.2015  Zitat: Hoarau und die Sängerknaben
YB ist glücklich, Guillaume Hoarau alias Bob Marley in Bern behalten zu dürfen. Aber wäre er nicht ein geeigneter Ersatz für Marco Streller in Basel?
Für einmal ist den Berner Fussballfans zum Frohlocken zumute. Ein Turm geht, aber der ihre bleibt. Marco Streller, 1 Meter 95 gross, 33 Jahre alt, löst den Vertrag mit dem FC Basel per Ende Saison auf und tritt zurück. Guillaume Hoarau hingegen, kleiner und jünger, 1 Meter 92 gross, 31 Jahre alt, hat den Vertrag mit den Young Boys verlängert und hegt die gute Absicht, bis 2018 in Bern zu bleiben. Doch kein Deal ohne Gegengeschäft. Die Berner sind Fans von Hoarau, Hoarau ist Fan von Bob Marley – also sagte er nach der Vertragsunterzeichnung, er hoffe, die YB-Zuschauer sängen ihm im Stade de Suisse einmal ein Reggae-Ständchen, ein Marley-Medley quasi.
Die Auswahl an passendem Liedgut ist erstaunlich gross; es scheint, die Young Bobs und Guillaume Marley hätten nur darauf gewartet, endlich zusammenzukommen. Da wäre zum Beispiel aus dem Marley-Fundus: So Much Trouble in the World – kaum ein anderer Klub wälzte in den letzten Jahren so viele Sorgen wie YB. Oder: Keep on Moving – in Bewegung bleiben, nicht aufgeben, es ist wahrscheinlich, dass es in den nächsten 20 Jahren eine Saison gibt, in der dem FCB der Meistertitel verwehrt bleibt. Oder: Natural Mystic – niemand weiss so richtig, warum bei YB immer etwas schiefgeht, es ist ein Mysterium, es sind die Launen der Natur. Oder: Sun Is Shining – ja, gewiss, liebe Berner, jeden Tag geht die Sonne auf. Oder: Stop the Train – das einzig wahre Motto, um den FCB aufzuhalten. Oder: Redemption Song – nichts wäre passender, um eines Tages die Erlösung zu feiern, wenn YB eventuell irgendeinmal nach 1986 wieder den Meistertitel gewinnen wird. Oder: Exodus – ein Trostlied, um der nächsten Abgänge zu gedenken, wenn etwa Renato Steffen in die Bundesliga wechselt, Sékou Sanogo nach England, Yvon Mvogo nach Frankreich. Oder so.
Und was ist mit Hoarau? Bleibt er wirklich in Bern? Sucht nicht der FCB einen Ersatz für Streller? Einen Turm, kleiner als Streller, wenn's denn sein muss, aber auch jünger? Wäre lustig, wenn sich die Basler einen Schabernack leisteten wie 2010, als sie YB Gilles Yapi abluchsten und die Berner im Meisterrennen in Schockstarre versetzten. Hoarau zum FCB? Auch Basler Mütter haben holde Sängerknaben. http://www.nzz.ch/sport/fussball/hoarau ... 1.18498069
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shalako
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Verfasst: Montag 9. März 2015, 11:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.03.2015  Zitat: YB gewinnt gegen Sion dank Hoarau
Erst verdient, dann erzittert - die BSC Young Boys feiern gegen den FC Sion einen 3:2-Heimsieg. Vor allem durch Guillaume Hoarau, der erst diese Woche seinen Vertrag bei YB verlängert hatte.
Erst dominiert YB, dann zeigt Sion Steigerung
Die Offensivbemühungen der Berner wurden in den fünf Minuten vor der Pause mit zwei Toren belohnt. Der Schwede Alexander Gerndt verwertete eine Vorlage von Raphaël Nuzzolo (40.) gekonnt. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff schmetterte Guillaume Hoarau den Ball mit einer Direktabnahme nach einem Einwurf von Jan Lecjaks zum 2:0. Es war der achte Saisontreffer des französischen Top-Stürmers, der in der vergangenen Woche seinen Vertrag bei YB bis 2018 verlängert hat. In der 3. Minute hatte Hoarau eine Riesenchance vergaben, als er nur den Pfosten traf.
In der zweiten Halbzeit steigerte sich das zuvor blasse Sion. Moussa Konaté verkürzte mit einem Kopfball (69.) zum 2:1 und brachte die zuvor zu passiven Walliser ins Spiel zurück. Mit einem wuchtigen Kopfball stellte Hoarau fünf Minuten später den Zweitore-Vorsprung wieder her. Die Punkte waren aber noch nicht vergeben. Ein Traumtor des eingewechselten Carlitos aus 30 Metern ins Lattenkreuz zum 3:2 leitete eine turbulente Schlussphase ein. In dieser vergab Konaté freistehend aus sechs Metern den Ausgleich für die Walliser. Dies hätte indes nicht dem Spielgeschehen entsprochen.
Sion, vor dem Gastspiel in Bern in diesem Jahr noch unbezwungen, enttäuschte vor allem in der ersten Halbzeit. Die Walliser igelten sich ein, wirkten farb- und ideenlos und blieben ihrem Ruf vieles schuldig. Das änderte sich nach der Pause, in der die Equipe von Trainer Didier Tholot doch zeigte, was eigentlich in ihr steckt.
First Star: Guillaume Hoarau (YB). Durch die Verlängerung mit dem Französischen Goalgetter ist Fredy Bickel und YB ein echter Coup gelungen, das hat Hoarau auch heute wieder eindrücklich gezeigt, er erzielte seine Ligatreffer 8 und 9. Sein überragender Kopfball von der Strafraumgrenze sicherte letzlich den Sieg.
Second Star: Carlitos (Sion). Der Ex-Basler kam in der 60. Minute ins Spiel und war federführend bei der Aufholjagd der Walliser. Mit einer butterweichen Flanke bereitete er Konatés Tor vor, und dann folgte sein Traumtor zum 2:3, das definitiv für den Titel "Tor des Jahres" in der Auswahl stehen wird: Aus 30 Metern zirkelte er das Leder ins Lattenkreuz!
Third Star: Leonardo Bertone (YB). Der Sanogo-Ersatz machte seine Sache blendend, war zweikampfstark im Mittelfeld und bereitete in Halbzeit 1 durch tolle Pässe auf Hoarau zwei Topchancen vor, die der Franzose aber ausliess.
Loser: Birama Ndoye (Sion). Er war heute in der Innenverteidigung der Walliser überfordert, wurde vor dem 0:1 von Nuzzolo nassgemacht undin der Pause ausgewechselt.
Young Boys - Sion 3:2 (2:0)
14'630 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 40. Gerndt (Nuzzolo) 1:0. 45. Hoarau (Lecjaks) 2:0. 69. Konaté (Carlitos) 2:1. 74. Hoarau (Vilotic) 3:1. 79. Carlitos (Pa Modou) 3:2.
Young Boys: Mvogo; Sutter (80. Bürki), Vilotic, Von Bergen (60. Rochat), Lecjaks; Gajic, Bertone; Steffen, Gerndt (67. Kubo), Nuzzolo; Hoarau.
Sion: Vanins; Zverotic, Vanczak, Ndoye (46. Lacroix), Pa Modou; Salatic, Kouassi; Follonier (60. Carlitos), Fernandes, Ziegler (78. Herea); Konaté.
Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj und Sanogo (verletzt) und Vitkieviez (rekonvaleszent). Sion ohne Ferati (krank) , Assifuah, Akolo und Christofi (alle verletzt). 3. Pfostenschuss von Hoarau. Verwarnungen: 23. Steffen (Foul). 51. Vanins (Unsportlichkeit). 59. Gerndt (Foul). 74. Fernandes (Foul). 87. Mvogo (Spielverzögerung). 89. Kouassi (Foul). 92. Salatic (Foul).
Rangliste: 1. Basel 23/51. 2. Young Boys 23/44. 3. Zürich 23/41. 4. Thun 23/35. 5. St. Gallen 21/31. 6. Grasshoppers 23/23. 7. Vaduz 23/23. 8. Sion 22/20. 9. Luzern 23/19. 10. Aarau 22/18. http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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