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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 17:48 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 18:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.02.2014  Zitat: Lukakus Umweg über Everton
Romelu Lukaku vom FC Everton hat bereits zwei sehr kostspielige Transfers hinter sich. Der 21-jährige Stürmer vermochte die riesengrossen Erwartungen noch nicht restlos zu erfüllen.
Geld schiesst Tore. Romelu Lukaku, 21 Jahre jung, eroberte das Stade de Suisse am letzten Donnerstag im Sturm – der bullige, dynamische Stürmer steuerte drei Tore zum 4:1-Sieg Evertons im Hinspiel der Europa-League-Sechzehntelfinals gegen YB bei.
Ob das in der Premier League kriselnde Everton (Rang 12) am Donnerstag im Rückspiel auf die Dienste Lukakus zurückgreift, ist fraglich. Der Belgier soll seine Sonderklasse endlich auch in der Liga unter Beweis stellen. 7 Tore in 26 Einsätzen sind keine überragende Ausbeute für den Angreifer, der mit wechselhaften Vorstellungen eine Aussage seines früheren Trainers bestätigt.
«Lukaku ist aussergewöhnlich begabt», sagte Chelsea-Coach José Mourinho im letzten Sommer. «Aber ich glaube nicht, dass er schon bereit ist für einen absoluten Topklub.» Und so verkaufte Chelsea den Stürmer für über 40 Millionen Franken Ablösesumme an Everton, wo Lukaku schon vorher leihweise gespielt hatte.
Das einstige Supertalent
Everton statt Chelsea, Europa League statt Champions League, Premier-League-Mittelfeld statt Meisterkampf: Die Karriere Romelu Lukakus ist ein wenig ins Stocken geraten, nachdem der gebürtige Kongolese raketenartig zu einem der begehrtesten Jungtalente der Welt aufgestiegen war. Bereits 2011 sicherte sich Chelsea die Rechte am gross gewachsenen Finisseur für 30 Millionen – eine ungeheure Summe für einen 18-jährigen Spieler.
Aber Romelu Lukaku ist kein gewöhnlicher Fussballer. Es gab vor ein paar Jahren nicht wenige Experten, die glaubten, der 193 Zentimeter grosse Athlet könne zu einem Weltstar wie Cristiano Ronaldo aufsteigen. Der holländische Trainer Martin Jol meinte 2009, Lukaku spiele und sehe aus wie ein 26-Jähriger. «Ich kann nicht glauben, dass er 16 ist. Sein Potenzial ist gigantisch.»
Familie als Rückhalt
Bereits als Junior glänzte Lukaku, in Belgien geboren und aufgewachsen, mit beeindruckenden Skorerqualitäten. 119 Tore erzielte er in 85 Partien für den Nachwuchs Anderlechts – und dabei trat er regelmässig gegen mehrere Jahre ältere Gegner an. Mit 17 wurde er Torschützenkönig in Belgien, er gilt als eines der Aushängeschilder dieser prächtigen belgischen Fussballergeneration.
Nach seinem Wechsel ins Starensemble Chelseas aber erhielt die Teenagersensation aus Belgien kaum Spielgelegenheiten. «Es ist nicht einfach hier, die Konkurrenz ist erfahren und sehr stark», sagte Lukaku 2012. Sein Vater, als Profi in Belgien aktiv und kongolesischer Nationalspieler, sowie seine Mutter, welche die Tore ihres Sohnes mit Tänzchen auf der Tribüne zu feiern pflegt, unterstützten den Angreifer, der als stabil und geerdet gilt und höchstens wegen ausgeprägten Ehrgeizes ab und zu negativ auffiel.
Die hohen Ziele
Noch hat Romelu Lukaku also die riesengrossen Erwartungen nicht erfüllt. An der WM im letzten Sommer beispielsweise enttäuschte der Stürmer, der in 33 Länderspielen 10 Tore schoss, in der Vorrunde, erzielte dann aber im Achtelfinal gegen die USA (2:1) nach seiner Einwechslung in der Verlängerung ein Tor. «Das ist der schönste Tag meines Lebens», sagte er. «Ich habe hart gearbeitet und immer davon geträumt, an der WM zu treffen.»
Romelu Lukaku, dessen ein Jahr jüngerer Bruder Jordan für Ostende in der belgischen Liga stürmt, nennt Gonzalo Higuain als Vorbild. Gegen den argentinischen Torjäger Neapels trat YB in der Europa-League-Vorrunde an, morgen dürfte die kontinentale Berner Reise in dieser Saison zu Ende gehen. Und auf Romelu Lukaku werden die Young Boys wohl höchstens wieder treffen, wenn sie sich für die Champions League qualifizieren. Denn vor kurzem erklärte der selbstbewusste Belgier: «Ich will weiter wachsen und wieder zu einem Spitzenklub gehen.»
Und so dürfte Lukaku bald für einen weiteren kostspieligen Wechsel sorgen. Mit einem Marktwert von 32 Millionen ist er der zweitwertvollste Akteur unter 22 Jahren (siehe Tabelle) hinter Paul Pogba. Beide werden von Mino Raiola, der auch Zlatan Ibrahimovic und Mario Balotelli zu seinen Klienten zählt, beraten. Und der clevere Spielervermittler weiss auch dank seines Bankkontos, dass Geld meistens Tore schiesst. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15109429
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 19:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.02.2015  Zitat: «Gegen Everton werden alle 110 Prozent geben»
Am Donnerstag wird YB höchstwahrscheinlich aus der Europa League ausscheiden. 1700 Berner Fans schauen sich das direkt vor Ort an. Wieso tun sie das? DerBund.ch/Newsnet hat mit einem Fan gesprochen, der die Reise nach Liverpool auf sich nimmt.
David Spinnler hat nur begrenzt Zeit, um zu reden. Um 17 Uhr muss er auf den Zug, der ihn an den Flughafen Basel-Mülhausen bringen wird. Zusammen mit 13 weiteren YB-Fans fliegt er von dort aus nach England. Eine Reise, die zumindest im sportlichen Interesse aussichtslos scheint. Die Young Boys haben das Europa-League-Hinspiel gegen Everton von vergangener Woche mit 1:4 verloren. Es käme einem kleinen Wunder gleich, wenn die Young Boys den Premier-League-Club doch noch bodigten.
Trotzdem könnte Spinnlers Vorfreude kaum grösser sein. «Wir haben eine gute Truppe zusammen und werden auch unseren Spass haben, wenn YB verliert.» Ihr Plan klingt abenteuerlich. Von Basel geht es nach Manchester, wo «bestimmt nicht nur Tee» getrunken werde. Der Spieltag soll dann eher spät beginnen. «Wir werden wohl schlafen, bis sie uns aus dem Hotel schmeissen.» Nach Katerfrühstück und gemütlichem Mittagessen soll es mit dem Zug nach Liverpool gehen. Dort wolle man sich mit den anderen angereisten YB-Fans im Pub treffen und dann ans Spiel gehen.
Resultat egal
Der England-Trip wurde nur Stunden nach der Achtelfinal-Auslosung geplant. Hätte Spinnler die Reise auch nach dem desolaten Hinspiel gebucht? «Die Umstände hätten sicher dagegen gesprochen.» Spinnler gibt sich jedoch wenig resultatorientiert. Man glaubt es ihm. Denn es ist nicht das erste Mal, dass er den Young Boys ins Ausland hinterherreist. So war er auch dabei, als YB 2012 sensationell einen Punkt gegen Liverpool an der Anfield Road holte. «Das war eine magische Nacht.»
Ein Spiel im Ausland sei anders als die Partien im normalen Meisterschaftsbetrieb. «In der Schweizer Fan-Szene kennt man sich. Wenn Basel kommt, wird es laut, gegen Vaduz ist es eher ruhig in der Gästekurve.» Bei Spielen im Ausland seien die Fans besonders motiviert, auf sich aufmerksam zu machen. «In Everton werden alle 110 Prozent geben», sagt Spinnler. Man wolle zeigen, wer man ist. Bringt man denn mit 1700 erwarteten Fans einen anständigen Lärmpegel zusammen? «Ja, das ist eine stolze Zahl.»
Hoffnung auf lange Nacht
Etwas Hoffnung hat Spinnler aber doch. «Wenn uns Everton masslos unterschätzt, einige gute Spieler schont und wir nach 30 Minuten mit zwei Toren vorne liegen, dann klappt es vielleicht doch noch.» Natürlich müsste dieses Szenario ausgiebig gefeiert werden. «Es würde sicher eine sehr lange Nacht werden – länger als sie sonst schon wird.» Und weil nach dem Spiel bekanntlich vor dem Spiel ist, müssten Spinnler und seine Kollegen sich sogleich um die nächsten Auslandflüge kümmern. http://www.derbund.ch/bern/stadt/Gegen- ... y/31074762
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 23:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.02.2015  Zitat: Kräfte schonen, oder doch Vollgas geben? – YB vor dem Rückspiel in Liverpool
Die Young Boys vor der unlösbar scheinenden Aufgabe beim FC Everton in der Europa League.
Es ist eine knifflige Frage, die sich den Young Boys stellt. Nach ihrem 4:2-Heimsieg über den FC Basel sind sie in der Super League bis auf fünf Punkte an den Meister herangerückt und voll im Titelrennen. Doch am Sonntag wartet mit dem Kantonalderby in Thun eine Aufgabe der heikleren Art. Kassiert YB im Oberland eine Niederlage, ist die Euphorie aus dem Spiel gegen Basel schon wieder verpufft.
Dies bringt die Berner in eine Zwickmühle. Denn weniger als drei Tage vor diesem wegweisenden Auftritt sind sie noch in der Europa League engagiert. Nicht, dass sich die Young Boys über den dichten Terminplan beschweren würden, sie haben sich ja selber gewünscht, international zu spielen und dabei so weit wie möglich zu kommen. Und ein Gastspiel bei einem Premiere-League-Klub ist ohnehin etwas, wovon jeder Fussballer träumt. «Ich durfte mit YB in Liverpool in die Anfield Road einlaufen, und jetzt darf ich in der gleichen Stadt auch noch im Goodison Park spielen. Das ist speziell», sagt Raphael Nuzzolo. Auch mit 31 Jahren lechzt ein Profi nach der besonderen Ambiance englischer Stadien. Vollgas geben und sich im bestmöglichen Licht präsentieren, ist Pflicht. Eigentlich.
Mentale Fortschritte erkennbar
Aber eben: Vor einer Woche hat YB das Heimspiel gegen den FC Everton im Stade de Suisse 1:4 verloren. Ein Vorstoss in die Achtelfinals ist nach menschlichem Ermessen nicht mehr möglich. Zu stark haben sich die «Toffees» in Bern präsentiert, um YB im Glauben zu lassen, eine Korrektur sei noch möglich. Die logische Folgerung daraus hiesse nun für Gelbschwarz: Energie sparen in Liverpool, um gegen Thun die Siegchancen zu erhöhen.
«Nein, das tun wir nicht. Es ist ja kein Freundschaftsspiel, sondern ein Sechzehntelfinal in der Europa League. Wir wollen den Schweizer Fussball gut vertreten», sagt Nuzzolo. «Ich habe keine Angst davor, in Thun könnte uns deshalb die Kraft ausgehen. Vor dem Spiel gegen Basel haben wir genau gleich wenig Erholungszeit gehabt und sind gleichwohl spritzig gewesen.» Allerdings liess Trainer Uli Forte durchblicken, dass doch der eine oder andere Spieler, etwa Alexander Gerndt oder Milan Gajic, eine Pause erhalten könnte. Sicher spielen werden Milan Vilotic und Guillaume Hoarau, die in Thun gesperrt fehlen werden.
Nuzzolo steht in seiner vierten Saison bei YB. «Wir haben auch schon in früheren Jahren gute Spieler gehabt. Gerade in der Mannschaft von Trainer Christian Gross gab es tolle Fussballer mit viel Qualität, aber jeder hat für sich geschaut», sagt Nuzzolo. «Nun sind wir mental stärker. Wir haben mit einem 4:2 gegen Basel auf das 1:4 gegen Everton reagiert. Das ist ein Beweis dafür, dass wir Fortschritte gemacht haben. In der Super League müssen wir dies nun auch gegen Teams wie Aarau und Vaduz bestätigen.» Im Brügglifeld und im Rheinpark, wo die Beine nicht von alleine laufen wie im Goodison Park. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128879471
_________________ For Ever
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Marc
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 00:08 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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--------------------mvogo------------------
sutter-----vilotic-----von bergen------lecjaks
--------------------gajic--------------------
steffen-------gerndt----sanogo-------nuzzolo
--------------------hoarau------------------
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 09:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.02.2015  Zitat: YB-Sutter vor Duell auf der Insel
«Wir werden nicht in Ferienstimmung sein!»
Es ist eine schwierige Mission nach der 1:4-Niederlage im Hinspiel. Da sind sich im YB-Camp alle einig. Doch ist sie vollends unmöglich? Da driften die Meinungen vor dem Rückspiel gegen Everton auseinander.
Das 1:4 im Heimspiel gegen Everton war ein ziemlicher Hammer für YB. Solch eine Klatsche hatten die zuhause erfolgsverwöhnten Berner, welche die letzten sieben Europa-League-Heimspiele gewonnen hatten, nicht erwartet.
Nun steht das Rückspiel an. Was soll die Devise sein? Sausenlassen, weil hoffnungslos? Oder sich sagen: Im Fussball ist immer alles möglich?
Nun, Trainer Uli Forte gehört zur Fraktion der Realisten. «Wir wollen uns in allen Ehren aus der Europa League verabschieden. Für mich ist das Meisterschaftsspiel in Thun am Sonntag doppelt so wichtig wie jenes in Liverpool. Entsprechend wird es einige Rotationen geben.»
Das sagte Forte unmittelbar nach dem 4:2-Sieg gegen den FCB. Nun steht er im altehrwürdigen Goodison Park in Liverpool, einem der ältesten Stadien der Welt, 1892 erbaut. Und doch: «Nach wie vor gilt: Thun ist wichtiger. Was aber nicht heisst, dass wir nicht alles versuchen werden. Das sind wir nur schon den mitgereisten Fans schuldig. Und unser Selbstvertrauen ist nach dem 4:2 gegen Basel gestiegen. Genau so frech müssen wir in Liverpool auftreten.»
Kein Wenn und Aber gibt es bei den Spielern. Raphael Nuzzolo: «Unsere Chancen liegen, sagen wir, bei drei Prozent. Aber im Fussball weiss man wirklich nie. Wir müssen vier Tore schiessen. Das haben wir zum Beispiel gegen Basel geschafft. Auch wenn Everton sicher ein bisschen besser ist. Aber die werden garantiert nicht mit der Topelf antreten, weil am Wochenende das Spiel gegen Arsenal ansteht.»
Für Basel-Matchwinner Alexander Gerndt ist die Mission nicht komplett impossible: «Wer dieses Spiel als Trainingsmatch betrachtet, der geht das total falsch an. Wir müssen mit demselben Feuer wie gegen Basel starten und uns sagen: Alles ist möglich.»
Auch Scott Sutter hat in seiner Heimat noch einen Funken Hoffnung: «Man muss schon realistisch sein. Aber es ist nicht unmöglich. Wir glauben an alles. Deshalb werden wir in Liverpool ganz bestimmt nicht in Ferienstimmung sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt!» http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 20410.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 09:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.02.2015  Zitat: Nicht die Beine hängen lassen
Die Young Boys haben in der Europa League nur noch geringe Chancen, eine Runde weiterzukommen. Trotzdem fordert Trainer Uli Forte, dass sich das Team gegen Everton «zerreisst».
Gestern am frühen Nachmittag ist YB in die Stadt zurückgekehrt, in der der Klub am 22. November 2012 einen der grösseren internationalen Erfolge der jüngeren Geschichte feiern konnte. An diesem regnerisch-kühlen Abend erkämpften sich die Berner an der Anfield Road in extremis ein 2:2-Unentschieden. Raul Bobadilla und Elsad Zverotic hiessen die Torschützen in einem kampfbetonten und aufregenden Match, in dem die 2500 bis 3000 mitgereisten YB-Fans erstaunlicherweise mehr Lärm veranstalteten als die heimischen Supporter in der legendären «The Kop».
Die jetzige Mission steht unter ganz anderen Vorzeichen. Schauplatz ist diesmal nicht das legendenumwobene Stadion der «Reds» an der Anfield Road, sondern der Goodison Park, Heimstätte des FC Everton. «The Blues» oder «The Toffees», wie der Verein von seinen Anhängern genannt wird, mögen nicht das Renommee des verhassten Stadtrivalen haben, doch sie haben dank einem äusserst lukrativen TV-Vertrag die Möglichkeit, sich eine hochkarätige und teure Mannschaft zu leisten. Eine Mannschaft, gegen die die Young Boys in acht von zehn Vergleichen den Kürzeren ziehen, wenn sie nicht eine ausserordentliche Leistung abrufen können.
Forte will frecheres YB sehen
Vor Wochenfrist, beim Sechzehntelfinal-Hinspiel im Stade de Suisse, gelang ihnen das nicht. Das Resultat ist bekannt: YB unterlag Everton 1:4. Herausragender Spieler bei den Engländern war Romelu Lukaku, der einen Hattrick erzielte. Das Heimteam enttäuschte in einem Match, in dem es nichts, aber auch gar nichts zu verlieren hatte, mit einem unerklärlich zögerlichen und passiven Auftritt. Ein zweites Mal soll das nicht passieren. Trainer Uli Fortes Vorgabe lautet: «Frecher sein und mehr wagen als im Hinspiel.» Seine Wunschvorstellung ist, dass sein Team derart aggressiv, zielstrebig und kaltblütig ans Werk geht wie am letzten Sonntag gegen den FC Basel.
Doch ist das realistisch angesichts der schier aussichtslosen Ausgangslage (Anm. der Red.: YB muss 4:0 oder 5:2 gewinnen, um die Achtelfinals zu erreichen) und dem unmittelbar bevorstehenden Derby gegen Thun? Für Forte stellt sich diese Frage gar nicht erst: «Nur schon wegen den vielen treuen Fans, die uns nach Liverpool begleitet haben, müssen wir uns gegen Everton zerreissen», rund 1700 Supporter haben diesmal die Reise in die nordenglische Metropole angetreten. Sie dürften auch im Goodison Park, in dem heute Abend höchstens 25'000 Zuschauer erwartet werden, für einen beträchtlichen Lärmpegel sorgen.
Everton hat eine Bringschuld
Die Laune des heimischen Publikum wird stark abhängig sein von der Leistung des FC Everton. Mit dem letzten Auftritt der «Toffees» gegen den Tabellenletzten Leicester City war es laut lokalen Journalisten gar nicht zufrieden. Wie so oft in dieser Saison habe Roberto Martinez’ Team im Meisterschaftsbetrieb wieder sein Werktagsgesicht gezeigt, so «Daily Mail»-Reporter Dom King. Für Forte sind das keine guten Nachrichten: «Nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Leicester kann es sich Everton nicht leisten, gegen uns mit gedrosseltem Motor zu spielen.» Der YB-Coach erwartet, dass Martinez nur wenige Stammkräfte schonen wird.
Wie viele Wechsel er selber vornehmen wird, wollte Forte gestern nicht verraten. Zu erwarten ist, dass Sutter Hadergjonaj ersetzt und Bertone für Gajic im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommt. Offen ist, ob Gerndt oder Kubo die Spielmacherposition hinter Hoarau besetzt.
Mögliche Aufstellungen:
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Sanogo; Steffen, Kubo, Nuzzolo; Hoarau. – Absenzen: Vitkieviez (rekonvaleszent).
Everton: Howard; Coleman, Alcaraz, Jagielka, Baines; Besic, Barry; McCarthy, Barkley, Naismith; Lukaku. – Absenzen: Stones (gesperrt), Oviedo, McGeady, Hibbert, Pienaar und Osman (alle verletzt), Atsu (krank) sowie Lennon (nicht spielberechtigt). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ni ... y/30568680
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 09:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.02.2015  Zitat: Wer darf das Highlight ohne Wert erleben?
von Peter Berger, Liverpool - Welcher Spieler darf im bedeutungslosen Highlight gegen Everton für YB ran? Trainer Uli Forte tut sich mit der Aufstellung schwer.
Nach dem 1:4 im Hinspiel in Bern ist die Suppe gegessen. YB wird im Sechzehntelfinal der Europa League gegen Everton ausscheiden. Natürlich geben die Berner Durchhalteparolen heraus. «Das ist kein Freundschaftsspiel. Ich will gewinnen», betont Stürmer Alexander Gerndt. Fredy Bickel fordert mit Blick auf die Uefa-Wertung ein Unentschieden. «Und dass wir uns von der europäischen Bühne anständig verabschieden», fügt der Sportchef noch an. Doch Trainer Uli Forte dämpft zu hohe Erwartungen: «Man darf nicht die Realität aus den Augen verlieren. Everton ist zuhause eine Macht. Wir werden uns wehren müssen.»
Dennoch sagt Forte: «Wir freuen uns. Das ist für jeden ein Highlight.» Bloss, wer darf dieses auf dem Feld miterleben? Eigentlich wäre die Partie prädestiniert für eine B-Auswahl. Doch Forte hatte schon einmal eine Wechselorgie vollzogen: Im September veränderte er 48 Stunden nach dem 5:0-Sieg über Bratislava die Startelf gegen den Zweitligisten Buochs auf neun Positionen und erlitt prompt ein historisches Cup-Debakel.
Derby in Thun ist wichtiger
Der Coach sagt, dass er Wechsel vornehmen werde, tut sich aber schwer. «Die Aufstellung benötigt ein paar zusätzliche Überlegungen», sagt Forte dazu. Klar ist, dass Vilotic und Hoarau spielen werden, denn beide sind am Sonntag im Derby in Thun gesperrt. Und diese Meisterschaftspartie taxiert Forte als «doppelt so wichtig» wie diejenige gegen Everton. Offenbleibt, ob Forte den Mut hat bzw. das Risiko eingehen will, die zuletzt nicht berücksichtigten Wölfli, Sutter, Rochat, Zarate, Afum oder Kubo zu bringen.
Einerseits könnte er diese Spieler mit einem Einsatz gegen den Premier-League-Klub bei Laune halten, andererseits brauchen auch die Jungen wie Goalie Mvogo oder Hadergjonaj solche Partien um Erfahrungen zu sammeln. Eines ist sicher: Eine historische Europacup-Schlappe will Forte auf jeden Fall vermeiden. Die höchste, internationale Niederlage datiert aus dem Jahre 1979 (0:6 bei Steaua Bukarest). http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/23271322
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 10:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.02.2015  Zitat: Mehr als nur Leben und Tod
YB trifft am Donnerstagabend im Europa-League-Rückspiel in Liverpool auf Everton. In Liverpool dominiert der Fussball den Alltag. Legendär ist die erbitterte Rivalität zu Manchester United.
Die Szene ging so: Der Reisende aus Bern verbrachte ein paar vergnügliche Stunden in einem Pub in Manchester, freundete sich an der Theke bald mit einem Mann an und besprach mit ihm, was Männer in einer Bar so besprechen. Die Stunden zogen dahin, und irgendwann fragte der nette Engländer, welchen Verein man denn in der Premier League unterstütze. Nach der Antwort («Liverpool») schlug der Manchester-United-Fan unvermittelt und hart zu, packte sein gesamtes Arsenal an Flüchen und Schimpfwörtern aus und vermochte nur gebändigt zu werden, weil drei Männer beherzt eingriffen. Die Freundschaft dauerte nur rund zwei Fussballspiele.
Und so denkt man an den legendären Liverpool-Trainer Bill Shankly, der einmal sagte: «Einige Leute halten Fussball für einen Kampf um Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es viel ernster ist!» So schlimm ist es natürlich nicht: Die meisten Fussballfans in Manchester und Liverpool (also alle Männer) sind leidenschaftlich und laut und vielleicht auch manchmal launisch, aber sie sind auch meistens fair, friedlich und freundlich.
Denn Fussball verbindet. Menschen. Länder. Kontinente. Und Städte. Rund 50 Kilometer liegen zwischen Manchester und Liverpool, die Rivalität zwischen United und dem FC Liverpool ist ausgeprägt, die Traditionsvereine dominieren hier den Alltag. Vor vier Jahren löste ManU die Reds als englischer Rekordmeister ab, Liverpool hat seinen letzten Titel vor 25 Jahren gewonnen, seither holte Manchester dreizehn seiner zwanzig Meisterschaften.
Am Dienstag sagt Frank, ein Pakistani, der es mit der United hält: «Wichtig ist vor allem, dass wir vor Liverpool stehen.» Von Manchester City, dem zweiten Grossklub der Stadt, hält Frank auch nicht besonders viel: «Die sind neureich, haben in den letzten Jahren über eine Milliarde Pfund ausgegeben und erreichen international doch nichts.» Darüber, dass auch die United zuletzt ziemlich planlos mit Millionen auf dem Transfermarkt um sich warf, mag Frank nicht lange reden: «Wir sind halt im Umbruch. Bald sind wir wieder die Besten der Welt.»
Es ist am Dienstag, wie fast immer in England, grau und regnerisch, am Abend empfängt City den FC Barcelona zum Hinspiel der Champions-League-Achtelfinals. Es ist ein Gipfeltreffen, die Superstars der Gäste wie Neymar und Lionel Messi enttäuschen nicht – mit Kurzpassstafetten wie an der Playstation lässt Barça die staunenden City-Spieler lange wie Götzen aussehen.
Luis Suarez trifft früh zum 0:1, später zum 0:2, Messi dribbelt, Neymar tanzt, Barcelona fliegt. Die geschockten Zuschauer verfolgen den Untergang ihres Teams mit Würde und erstaunlich gefasst. Am Ende verliert Manchester nur 1:2, das Resultat ist schmeichelhaft, Messi verschiesst in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter. Und den abgewehrten Ball bringt der Argentinier aus sieben Metern mit dem Kopf nicht im verlassenen Tor unter.
Messi weiss halt genau, wann er eines seiner raren Kopfballtore erzielen muss. In einem Champions-League-Final beispielsweise, wie 2009, als ihm ein fantastischer Treffer gelang. Beim 2:0 gegen Manchester United.
Dieses Jahr wird vermutlich kein Team aus Manchester im Endspiel der Königsklasse in Berlin stehen. Vor dem Etihad-Stadion flattert am späten Dienstagabend eine riesengrosse Fahne mit der Aufschrift «Road to Berlin» schief im Wind, die Menschen gehen schlurfend und traurig und leise nach Hause, in den Bars in der Innenstadt laufen in einer Endlosschlaufe die Tore von Suarez, die Dribblings von Messi, die Tänze von Neymar, die Ballstreichlereien Barcelonas.
Aber im Weltfussball wird ja gerade ein Schreckensgespenst gezeichnet. Bald würden alle Superstars in England spielen, befürchtet man, die Premier League ist eine Gelddruckmaschine. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Liga in den nächsten drei Jahren rund 10 Milliarden Franken aus der TV-Vermarktung erhält. Selbst die Zwergenklubs wie Swansea, Stoke oder Leicester bekommen weit über 100 Millionen im Jahr – und damit doppelt so viel wie Gigant Bayern München in Deutschland und mehr, als das Jahresbudget der meisten Bundesligisten beträgt. «Jetzt müssen die Vereine das Geld nur noch ein bisschen sinnvoller investieren», sagt der England-Korrespondent der italienischen «Gazzetta dello Sport» am Dienstag, «dann sind die anderen Länder chancenlos.»
Es kann einem schwindlig werden, betrachtet man die Dagobert-Duck-mässigen Geldspeicher der englischen Topklubs, die häufig von ausländischen Investoren alimentiert werden. Manchester United erhält von Trikotsponsor Chevrolet im Jahr rund 100 Millionen Franken, ab diesem Sommer überweist der deutsche (!) Sportartikelhersteller Adidas über 100 Millionen an ManU, um den Klub auszurüsten. Pro Saison! Dreimal so viel, wie Real Madrid von Adidas erhält, fünfmal so viel wie Bayern.
Es ist eine seltsame Mischung aus protzigem Reichtum und nostalgischer Bierseligkeit, die in der Premier League herrscht. Die rustikalen Fans motzen zwar über die teuren Eintrittskarten, die sie sich kaum mehr leisten können, aber sie freuen sich auch, all die Grössen hautnah erleben zu können. «Wäre doch gut, wenn United Messi holt», hat Frank, der Pakistani, gesagt: «Ich will einfach Titel gewinnen.»
Am nächsten Tag, nach rund einstündiger Zugfahrt, nieselt es bei der Einfahrt in den Bahnhof von Liverpool. Natürlich. In den Zeitungen geht es am Mittwoch bereits um den Clash des FC Liverpool am Sonntag mit City, und eine Umfrage in der Innenstadt bestätigt, dass kaum einer vom YB-Gastspiel am Donnerstag hier gegen Everton weiss. Immerhin, dank des gewöhnungsbedürftigen Namens kennt man die Young Boys, einer erzählt sogar schmunzelnd, dass das Stadion in Bern früher doch Wankdorf hiess. Das Verb «to wank» ist eine eher raue Umschreibung jener Tätigkeit, die Menschen sich mit sich selber beschäftigen lässt.
Der Kioskverkäufer Robert sagt, die Europa League interessiere niemanden. «Das ist ein Cup für Verliererteams. Darum spielt ja auch Everton dort.» Als Liverpool-Supporter denkt er trotz aktueller Baisse in höheren Sphären, schliesslich hat sein Verein fünfmal die Champions League gewonnen. Zweimal mehr als ManU.
Die herzliche Feindschaft zwischen Manchester und Liverpool prägt die Menschen hier. Aus beiden Metropolen stammen prächtige Bands, Oasis steht für Manchester, die Beatles für Liverpool. Die Flugzeuge heben hier am John-Lennon-Flughafen ab, die berühmteste Viererkette der Stadt steht nicht in der Abwehr des FC, sondern bilden George Harrison, Paul McCartney, Ringo Starr und John Lennon beim Überqueren der Abbey Road auf dem Coverbild des gleichnamigen Albums. Das war Ende der Sechzigerjahre, als Bill Shankly in seiner Blütezeit als Trainer Liverpools stand.
Der knorrige, populäre Schotte coachte den Klub 15 Jahre lang, und wahrscheinlich würde sich der 1981 verstorbene Shankly angesichts der Entwicklung des Fussballs in ein Kunstprodukt im Grab umdrehen. Wenn er eines hätte. Seine Asche wurde auf dem Rasen der Anfield Road verstreut, draussen vor der mythischen Arena steht eine lebensgrosse Bronzestatue Shanklys. Sie trägt die Inschrift: «He made the people happy» – er machte die Menschen glücklich.
Zumindest jene in Liverpool. In Manchester ist es nicht besonders schlau, sich als Verehrer Shanklys zu outen. Man verzichtete diesmal in den Pubs der Stadt darauf, seine Sympathie für den FC Liverpool zu offenbaren. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28084952
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. Februar 2015, 10:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.02.2015  Zitat: «Zum Träumen ist es zu spät»
Basels engster Verfolger YB steht heute Abend in der Europa League vor einer unmöglichen Mission und muss im nächsten Meisterschaftsspiel mit einem schweren Handicap antreten.
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Der Schwede Alexander Gerndt feierte nach einer fast einjährigen Verletzungspause mit zwei Toren gegen den FC Basel eine wundersame Auferstehung. Basels Taulant Xhaka hatte den Stürmer damals mit einem üblen Foul schwer am Fuss verletzt. «Er ist ein super Typ und passt hervorragend in unsere Mannschaft. Ich freue mich wahnsinnig für ihn, dass er den schweren Weg zurück gefunden hat», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel nach dem 4:2-Sieg über Basel.
Es sei wohl die beste Saisonleistung der ganzen Mannschaft überhaupt gewesen. «Uli Forte hat die Mannschaft glänzend eingestellt. Wir waren auf den Punkt parat. Es war somit für Basel nicht einfach, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen.»
«Wir wissen, wo wir hingehören»
Euphorisch werden mag der Zürcher indes nicht sein. «Wir haben immer noch fünf Punkte Rückstand auf Leader Basel und bloss einen Zähler Vorsprung auf den drittplatzierten FCZ. Wir wissen sehr wohl, wo wir hingehören. Und das ist auf einem Rang in den ersten drei Positionen.» Er habe gleich nach dem Sieg über Basel die Spieler dazu gemahnt, jetzt ja nicht abzuheben.
Denn schon im nächsten Super-League-Spiel in Thun am kommenden Sonntag müssen die Berner mit einem schweren Handicap antreten. Abwehrchef Milan Vilotic und Torjäger Guillaume Hoarau, der gegen Basel mit dem vierten Treffer alles klarmachte, sind gesperrt. Heute Abend steigt für YB in Liverpool noch das Rückspiel in den Sechzehntelfinals der Europa League beim FC Everton.
«Mal sehen, was dann passiert»
Die 1:4-Niederlage ist eine zu grosse Hypothek, um das Wunder noch zu schaffen. «Wir wollen uns mit Anstand und einem guten Spiel aus dem Wettbewerb verabschieden», sagt Bickel, der insgeheim aber doch noch auf eine Sensation hofft. «Vilotic und Hoarau sind in England ja noch dabei. Ich gehe davon aus, dass sie auch spielen. Mal sehen, was passiert. Aber zum Träumen ist es wohl definiv zu spät.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/Zu ... y/14640727
_________________ For Ever
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