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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2014, 18:23 
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Der FCL sieht wieder Land

Mitte September haben die Young Boys den FC Luzern ans Tabellenende verbannt. Ausgerechnet gegen YB bietet sich dem Team von Markus Babbel am Mittwoch im Nachholspiel nun die Chance, die Rote Laterne endlich wieder abzugeben.

Nach 13 Runden war der Rückstand des FC Luzern auf den Tabellen-Neunten bereits auf 5 Punkte angewachsen. Der erste Sieg in der laufenden Meisterschaft (3:2 gegen den FCZ) vor einem Monat konnte die Situation etwas entschärfen.

Am Samstag folgte das nächste Erfolgserlebnis – ein 3:0-Sieg in Aarau. Auffällig dabei war, wie souverän, abgeklärt und durchaus leidenschaftlich die Innerschweizer aufgetreten sind. Damit liegt der Klub nun wieder auf Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Das Polster der punktgleichen Sion und Vaduz beträgt noch 2 Zähler.

Nach Anlaufzeit im Aufwind

Dem vor 50 Tagen geholten Trainer Markus Babbel gefiel vor allem «die Art und Weise, wie wir in Aarau bestehen konnten». Seine Mannschaft habe dem Druck standgehalten und die Wirren von Nebenschauplätzen ausgeblendet. Geradezu höchst lobende Worte hatte der 42-Jährige dafür: «Dass wir uns, angefangen von der Defensive übers Mittelfeld bis zum Sturm, als wahre Einheit präsentiert haben.»

Nach etwas Anlaufzeit hat Babbel den Luzernern also die erhofften Perspektiven zurückgebracht. Und diese werden bis zur Winterpause womöglich noch besser. Denn in der Nachtragspartie am Mittwoch gegen die Young Boys könnte sich der FCL erstmals seit der 8. Runde wieder vom Tabellenende weghieven.

Die Sehnsucht der Fans

Die Mannschaft tritt in Bestbesetzung und mit neu gewonnener Zuversicht zum Härtetest an. Vielleicht bestärken sie gegen die Berner zusätzliche Revanchegelüste. Denn ausgerechnet nach der 2:3-Niederlage gegen YB hatten die Luzerner die Rote Laterne gefasst, die sie nun seit zweieinhalb Monaten nicht mehr los geworden sind.

Babbel stuft das formstarke YB als brandgefährlich ein. Aber Hoffnung schöpft er aus dieser Erkenntnis: «Es handelt sich dabei um einen Gegner, der mitspielen wird. Das ist besser als auf ein Team zu treffen, das zu zehnt verteidigt.»

Schliesslich kämpft der FCL auch darum, beim eigenen Anhang Goodwill zurückzugewinnen. Denn auf den ersten Heimsieg in dieser Meisterschaft warten die Fans noch immer.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... ieder-land

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2014, 18:30 
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mvogo
hadergjonaj-vilotic-von bergen-rochat
bertone-gajic
steffen-costanzo-nuzzolo
hoarau


luzern - yb 1:3

hoarau, costanzo, nuzzolo


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Dezember 2014, 22:31 
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fünfter sieg in folge ......und weiter gehts, am samstag ist gc an der reihe. :eyebrow:


Zuletzt geändert von JFK am Donnerstag 4. Dezember 2014, 01:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 00:58 
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Vierter YB-Sieg in Serie

Luzern kommt nicht vom Fleck

Der FCL verpasst es, die Rote Laterne an Vaduz abzugeben. Das Babbel-Team unterliegt einem keineswegs überragenden YB mit 1:2.


Das Spiel
YB hat durch Kubo bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance der Partie. Danach reisst Luzern das Spieldiktat an sich. Die Tore erzielen jedoch vorerst die effizienten Gäste. Das Anschlusstor des Heimteams bringt zum Schluss noch einmal Spannung ins Spiel.

Die Tore
0:1, 41. Minute. Das ist klasse gespielt. Nuzzolo findet Hoarau im Strafraum. Dieser legt klug zurück auf Kubo. Der Sushi-Bomber lässt sich nicht zweimal bitten und hämmert die Kugel unhaltbar in die Maschen.

0:2, 47. Minute. Luzern pennt, YB trifft. Sutter tankt sich auf der Seite locker durch. Die Flanke kommt, Rogulj schlägt ein Luftloch und Lustenberger schaut zu, wie sein Gegenspieler Steffen mit dem Kopf problemlos einnetzt.

1:2, 69. Minute. Der FCL lebt. Bozanic fasst sich ein Herz, zieht aus der Distanz ab. Ein herrlicher Weitschuss. Es ist sein erstes Super-League-Tor seit dem 4.8.2013.

Das gab zu reden
In der 19. Minute muss Luzern in Führung gehen. Bozanic bringt aus vier Metern den Ball nicht im YB-Tor unter. Der Australier kommt nicht an Sutter vorbei. Symbolisch für den Auftritt der Innerschweizer.

Statistik
Luzern verliert zum achten Mal, bleibt im Tabellenkeller. YB feiert den vierten Liga-Sieg in Serie.

Der Beste
Scott Sutter bewahrt sein Team vor dem Rückstand (19.) und bereitet das 2:0 vor.

Der Schlechteste
Lustenberger lässt Steffen ungehindert zum 2:0 einköpfen.

So gehts weiter
Beide Teams stehen am nächsten Samstag wieder im Einsatz. Der FCL empfängt den Schweizer Meister und Leader aus Basel, YB reist in den Letzigrund zu den Hoppers.


Luzern – YB 1:2 (0:1)

Swissporarena, 8817 Fans, SR.: San

Tore 41. Kubo (Hoarau) 0:1. 47. Steffen (Sutter) 0:2. 69. Bozanic.

Luzern Zibung; Thiesson, Affolter, Rogulj, Lustenberger; Doubai; Lezcano, Freuler, Bozanic, Jantscher; Schneuwly.

YB Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Sutter; Gajic, Bertone; Steffen, Kubo, Nuzzolo; Hoarau.

Einwechslungen Luzern Rabello (69. für Doubai). Mobulu (69. für Lezcano). Aliti (74. für Lustenberger).

Einwechslungen YB Nikci (66. für Steffen). Rochat (74. für Nuzzolo). Lecjaks (84. für Kubo).

Bemerkungen YB ohne Bürki, Gerndt, Vitkieviez, Zarate (alle verletzt). Sanogo (gesperrt).

Gelb 25. Bertone (Foul). 81. Mvogo (Zeitspiel). 89. Aliti (Reklamieren). 94. Affolter (Hands).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 23226.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 01:00 
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YB weiter im Hoch

Die Young Boys bleiben in der Super League auf dem Vormarsch. Die Berner gewinnen das Nachtragsspiel der 13. Runde in Luzern 2:1.

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Vaduz haben die Young Boys nun vier Meisterschaftsspiele in Serie gewonnen und sich mit dem Erfolg in Luzern möglicherweise genug Schwung geholt, um in einer Woche auch mit Sparta Prag in der Europa League fertig zu werden.

Für Luzern dagegen scheint der 3:0-Erfolg in Aarau fürs erste nur ein Strohfeuer gewesen zu sein. Die Mannschaft tritt nach wie vor nicht gefestigt auf. Sie liess sich durch das 0:1 kurz vor der Pause derart aus dem Tritt bringen, dass sie lange Zeit nicht reagieren und bald schon das 0:2 entgegennehmen musste. Das Anschlusstor durch einen schönen Weitschuss von Oliver Bozanic nach 69 Minuten kam aus dem Nichts. Für den Australier war es das erste Super-League-Tor seit Mitte August. Die Luzerner meldeten sich erst mit diesem Treffer wieder ins Spiel zurück und begannen sich weitere Chancen zu erarbeiten. Die beste davon vergab Marco Schneuwly mit einem Schuss übers Tor nach 83 Minuten.

Das wichtige 1:0 nach 41 Minuten war ein wunderschönes Tor. Raphaël Nuzzolo schlug eine lange Vorlage auf den jederzeit gefährlichen Guillaume Hoarau, der den Ball mit dem Kopf zurück auf Yuya Kubo legte. Dieser bezwang David Zibung mit einem Schuss in die linke hohe Ecke. Die Vorentscheidung fiel keine zwei Minuten nach der Pause, als Scott Sutter auf der linken Seite Dario Lezcano abhängte und der ähnlich wie Hoarau in blendender Form befindliche Renato Steffen zwischen den Verteidigern Kaja Rogulj und Claudio Lustenberger mit dem Kopf an den Ball kam, um Zibung abermals zu bezwingen.

Die Berner hätten schon nach weniger als 20 Sekunden in Führung gehen können. FCL-Goalie Zibung musste gegen den nicht zu stoppenden Yuya Kubo in höchster Not abwehren.

Die Luzerner hatten ihre beste Phase zwischen der 15. und der 40. Minuten, als sie Druck entwickelten und die Berner einschnürten. In diese Periode fiel auch die grösste Chance des Spiels nebst den Toren. Bozanic vergab sie nach 18 Minuten. Er konnte eine Hereingabe des links an der Grundlinie durchgebrochenen Jakob Jantscher unbedrängt und aus bester Position aufs Tor lenken, Scott Sutter rettete aber mit dem rechten Fuss für seinen geschlagenen Goalie Yvon Mvogo.

Luzern - Young Boys 1:2 (0:1) 8817 Zuschauer. – SR San. – Tore: 41. Kubo (Hoarau) 0:1. 47. Steffen (Sutter) 0:2. 69. Bozanic 1:2. Luzern: Zibung; Thiesson, Affolter, Rogulj, Lustenberger (74. Aliti); Doubai (70. Rabello); Lezcano (69. Mobulu), Freuler, Bozanic, Jantscher; Schneuwly. Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Sutter; Steffen (66. Nikci), Bertone, Gajic, Nuzzolo (74. Rochat); Kubo (85. Lecjaks); Hoarau. Bemerkungen: Luzern komplett. YB ohne Sanogo (gesperrt), Bürki, Gerndt, Zarate und Vitkieviez (alle verletzt). Pfostenschuss: 64. Kubo. Verwarnungen: 25. Bertone (Foul), 81. Mvogo (Spielverzögerung), 89. Aliti (Reklamieren), 94. Affolter (Hands).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/18782065

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 01:02 
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Die Young Boys gewinnen erneut

Die Young Boys haben das Nachtragsspiel der 13. Runde auswärts gegen den FC Luzern mit 2:1 gewonnen. Die Berner rücken damit bis auf drei Punkte an das zweitplatzierte Zürich heran.

Die Young Boys führten die Vorentscheidung kurz nach der Pause herbei. Nach einem schönen Flügellauf mit mustergültiger Flanke von Scott Sutter standen sich die FCL-Verteidiger selbst im Weg und Renato Steffen köpfelte zum 2:0 ein.

Ein schönes Weitschuss-Tor von Oliver Bozanic (69.) brachte noch einmal Hoffnung ins FCL-Lager zurück. Zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es den Innerschweizern aber trotz grossem Aufwand nicht mehr. Der FCL verpasste es damit, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Der Rückstand auf das neuntplatzierte Vaduz beträgt nach wie vor drei Punkte.
Kubo eröffnet das Skore

Die Gäste aus Bern waren wenige Minuten vor der Pause durch Yuya Kubo in Führung gegangen. Der Japaner verwertete eine schöne Vorlage von Guillaume Hoarau sehenswert mittels Dropkick.

Dank den gewonnenen drei Punkten liegt YB nur noch drei Zähler hinter dem zweitplatzierten FCZ zurück. Das Team von Uli Forte hat die letzten vier Meisterschaftsspiele gewonnen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... nen-erneut

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 01:03 
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Das Leid des Tabellenletzten

Wenn die Zentralschweizer Land zu sehen glauben, zieht jeweils wieder dicker Nebel auf. Auch die Niederlage gegen die sich einigelnden Berner Young Boys ist nicht zwingend.

Der Moment war wie eine Zusammenfassung der bisherigen Saison der Luzerner. Sie spielten nicht schlecht, hatten oft den Ball und zwangen den Gegner in die Passivität. Deshalb war kaum nachvollziehbar, wie der Analytiker des Spiels kurz vor der Pause den Ballbesitz mit 60:40 Prozent ausrechnen konnte – zugunsten von YB. So leuchtete jedenfalls das Verhältnis mit grossen Ziffern auf den Anzeigetafeln. Der Eindruck war jedoch gerade andersherum.

Aber so etwas ist nicht neu für den FC Luzern, der sich in den bisherigen 17 Runden oft in einem Film wähnt, den er nicht begreift. So schlecht spielt er nicht, so trüb kann die Aussicht nicht sein, so bescheiden ist das Rendement des zur Verfügung stehenden Personals nicht. Aber eben, manchmal ist es vertrackt: Der Ball rollt, fliegt und dreht sich meistens in die andere Richtung.

Verteidigen, verteidigen

So auch an diesem kalten Mittwochabend. Die Young Boys zeigten keine Performance, die einen daran glauben lässt, dass sie bald vergnüglich Jagd auf den FC Basel machen werden. Sie hatten eine ängstliche, defensive Grundeinstellung und wehrten sich gegen Ende des Spiels mit allem, was ihnen zur Verfügung stand, inklusive Zeitspiel. Der YB-Trainer Uli Forte beorderte einen Defensivspieler nach dem anderen auf den Rasen, der Stürmer Guillaume Hoarau war ein über 1,90 Meter grosser Turm vor dem eigenen Strafraum. Forte redete danach nicht um den Brei herum, sprach von «viel Kick and Rush» und sagte, dass «YB mit einem blauen Auge davongekommen ist». Solche Worte sollen wohl helfen, dass in Bern niemand gleich wieder abzuheben beginnt, notabene wenige Wochen nach einer Phase, in der die grosse (Trainer-)Krise ausgerufen worden ist.

Der bedauernswerte FC Luzern hatte es schwer. Wer am Tabellenende klassiert ist, wer so spielt wie er und trotzdem 0:2 in Rückstand gerät, muss einiges erleiden und hat es auf dem tiefen Terrain dreifach schwer. Am Ende lautete die schlichte Bilanz, dass er auch dieses Spiel nie hätte verlieren dürfen. Als Oliver Bozanic in der 69. Minute zum 1:2 verkürzte, waren die Luzerner nochmals näher dran. Mehr aber nicht.

Es sei dem Tabellenletzten verziehen, dass er bisweilen die Geduld verlor und mit dem Kopf durch die gelbe Berner Wand rennen wollte. Das führte zu viel Kampf, aber wenig Torgefahr. Die vielversprechenden Luzerner Offensiv-Szenen waren an einer Hand abzuzählen. Wenn es nicht sein darf, darf es halt offenbar nicht sein. Am Samstag haben die Luzerner gegen den FC Basel zum Abschluss der Vorrunde die Gelegenheit, einen etwas versöhnlichen Schlusspunkt zu setzen. Mehr wäre es nicht.

5. YB-Sieg in Serie

Die Young Boys begnügten sich dagegen mit Rustikalem und wollten ohne Schönheit weiterkommen. Sie erreichten, ohne im Gedächtnis haften zu bleiben, den 5. Sieg in Folge und profitierten von zwei, drei guten Angriffen, abermals von einer Kopfball-Vorlage Hoaraus vor dem 1:0 Kubos und dem Kopfball Steffens zum 2:0. Das war nicht eben viel, aber das reichte und war wie die Antithese zum FC Luzern.

Luzern - Young Boys 1:2 (0:1)

8817 Zuschauer. - Schiedsrichter San. - Tore: 41. Kubo (Hoarau) 0:1. 47. Steffen (Sutter) 0:2. 69. Bozanic 1:2.

Luzern: Zibung; Thiesson, Affolter, Rogulj, Lustenberger (74. Aliti); Doubai (70. Rabello); Lezcano (69. Mobulu), Freuler, Bozanic, Jantscher; Schneuwly.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Sutter; Steffen (66. Nikci), Bertone, Gajic, Nuzzolo (74. Rochat); Kubo (85. Lecjaks); Hoarau.

Bemerkungen: Luzern komplett. YB ohne Sanogo (gesperrt), Bürki, Gerndt, Zarate und Vitkieviez (alle verletzt). Pfostenschuss: 64. Kubo. Verwarnungen: 25. Bertone (Foul), 81. Mvogo (Spielverzögerung), 89. Aliti (Reklamieren), 94. Affolter (Hands).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/luzern-1.18437885

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03.12.2014

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Effiziente Berner gewinnen in Luzern

Die Berner Young Boys gewinnen in Luzern und setzen ihre Siegesserie fort. Der FC Luzern verpasst trotz spielbestimmendem Auftreten den ersten Heimsieg der Saison 14/15.

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Vaduz haben die Young Boys nun vier Meisterschaftsspiele in Serie gewonnen und sich mit dem Erfolg in Luzern möglicherweise genug Schwung geholt, um in einer Woche auch mit Sparta Prag in der Europa League fertig zu werden.

Für Luzern dagegen scheint der 3:0-Erfolg in Aarau fürs erste nur ein Strohfeuer gewesen zu sein. Die Mannschaft tritt nach wie vor nicht gefestigt auf. Sie liess sich durch das 0:1 kurz vor der Pause derart aus dem Tritt bringen, dass sie lange Zeit nicht reagieren und bald schon das 0:2 entgegennehmen musste. Das Anschlusstor durch einen schönen Weitschuss des nicht attackierten Oliver Bozanic nach 69 Minuten kam aus dem Nichts. Für den Australier war es das erste Super-League-Tor seit Mitte August. Die Luzerner meldeten sich erst mit diesem Treffer wieder ins Spiel zurück und begannen sich weitere Chancen zu erarbeiten. Die beste davon vergab Marco Schneuwly mit einem Schuss übers Tor nach 83 Minuten.

Kubo und Steffen in Topform

Das wichtige 1:0 nach 41 Minuten war ein wunderschönes Tor. Raphaël Nuzzolo schlug eine lange Vorlage auf den jederzeit gefährlichen Guillaume Hoarau, der den Ball mit dem Kopf zurück auf Yuya Kubo legte. Dieser bezwang David Zibung mit einem Schuss in die linke hohe Ecke. Die Vorentscheidung fiel keine zwei Minuten nach der Pause, als Scott Sutter auf der linken Seite Dario Lezcano abhängte und der ähnlich wie Hoarau in blendender Form befindliche Renato Steffen zwischen den Verteidigern Kaja Rogulj und Claudio Lustenberger mit dem Kopf an den Ball kam, um Zibung abermals zu bezwingen.

Luzern - Young Boys 1:2 (0:1)
8817 Zuschauer.- SR San.
Tore: 41. Kubo (Hoarau) 0:1. 47. Steffen (Sutter) 0:2. 69. Bozanic 1:2.
Luzern: Zibung; Thiesson, Affolter, Rogulj, Lustenberger (74. Aliti); Doubai (70. Rabello); Lezcano (69. Mobulu), Freuler, Bozanic, Jantscher; Schneuwly.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Sutter; Steffen (66. Nikci), Bertone, Gajic, Nuzzolo (74. Rochat); Kubo (85. Lecjaks); Hoarau.
Bemerkungen: Luzern komplett. YB ohne Sanogo (gesperrt), Bürki, Gerndt, Zarate und Vitkieviez (alle verletzt). Pfostenschuss: 64. Kubo.
Verwarnungen: 25. Bertone (Foul), 81. Mvogo (Spielverzögerung), 89. Aliti (Reklamieren), 94. Affolter (Hands).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/16121719

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 16:55 
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Luzerns verpasste Chance, Freis geplanter Abgang

Nach dem 1:2 gegen YB steckt der FCL am Ende der Tabelle fest. Und der Sportchef denkt an den baldigen Rücktritt.

Da war sie, die Möglichkeit, wenigstens einen Punkt zu holen. Marco Schneuwly hatte sie kurz vor Schluss, und einem wie ihm traut man zu, dass er daraus ­etwas macht. Aber Luzerns Stürmer schoss den Ball übers Tor, verpasste den Ausgleich gegen YB, und draussen an der Seitenlinie winkte Markus Babbel ab. Verärgert war der Trainer, verärgert über das negative Ergebnis, dieses 1:2.

Mit einem Sieg hätte sich die Rangliste schlagartig freundlicher präsentiert, der FCL wäre auf Platz 7 vorgestossen. Nach der achten Saisonniederlage aber steckt er weiter am Tabellenende fest. Aus dem Nichts war er gegen YB in Rückstand geraten, das 0:2 war ein Geschenk. Zu mehr als Bozanics 1:2 reichte es nicht, und Babbel bilanzierte hörbar verstimmt: «Wir spielten phasenweise sehr gut, hatten aber auch passive Phasen, die unerklärlich sind. Das ärgert mich masslos.»

Luzerns sportliche Lage ist alarmierend, und dazu passt die Unruhe abseits des Rasens. Die Anzeichen häufen sich, dass sich ein stürmisches Jahresende ­nähert – und sich Alex Frei verabschiedet. Der Sportchef hat sich aufgerieben mit Exponenten im Verein, allen voran mit Walter Stierli, der in der Holding sitzt, den Titel Ehrenpräsident trägt und sich in der Zentralschweiz immer noch auf eine starke Lobby verlassen kann. Stierli hat zwar wiederholt betont, er sei müde geworden und wolle sein Mandat als Verwaltungsrat abgeben. Aber offensichtlich bringt er immer noch genügend Energie auf, um auf Vorgänge im Verein Einfluss zu haben.

Die Kritik schmerzt Frei

Mit Stierli hat sich Frei überworfen, die Differenzen sind unüberbrückbar. Angeblich soll der leitende Angestellte irgendwann aufgehört haben, Stierli mit Informationen zu versorgen. Dabei hatte Frei vor keinen 20 Monaten noch geglaubt, den richtigen Karriereschritt getan zu haben. Der inzwischen 35-jährige Basler hörte an einem Sonntag im April 2013 als Fussballer auf, stieg gleich am nächsten Tag als Sportchef ein und sagte: «Ich suchte immer Herausforderungen und entschied meistens richtig.» Und von einem Lächeln begleitet war der Satz: «Den Mutigen gehört die Welt.»

Frei baute das Kader auf diese Saison hin um und hob danach stets hervor, dass nun mehr spielerische Substanz vorhanden sei. Sein Urteil stand schnell in einem Widerspruch zu den Resul­taten. Der FCL stürzte nach der achten Runde Mitte September ans Tabellenende ab und trennte sich von Trainer Carlos Bernegger, dessen Vertrag Frei zusammen mit Präsident Ruedi Stäger im Sommer erst verlängert hatte. Für die Misere wurde trotzdem der Sportchef massgeblich verantwortlich gemacht.

Frei sagte einmal: «Es braucht immer zwei Seiten für eine gemeinsame Zukunft.» Er ist aber angezählt, die Kritik geht nicht spurlos an ihm vorbei. Und wenn der scharfzüngige Grossaktionär Bernhard Alpstaeg ankündigt, dass demnächst etwas passieren wird, ahnt Frei, dass es um seine Position geht. Am Samstag empfängt der FCL zum Abschluss der Vorrunde den FC Basel, ausgerechnet den Leader, der drei Tage später in Liverpool um den Einzug in den Champions-League-Achtelfinal kämpft. Es wäre nicht verwunderlich, wenn Frei noch eine letzte Ambition in Luzern hätte: seinen ehemaligen Arbeitgeber bezwingen und danach den Rücktritt bekannt geben.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Lu ... y/24659492

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 16:57 
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04.12.2014

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YB in Luzern: Erst kaltblütig, am Ende zitternd

YB siegt weiter. Im Nachtragsspiel in Luzern gewannen die Young Boys nach grossem Kampf 2:1. Yuya Kubo und Renato Steffen erzielten die Tore gegen den beherzten, aber glücklosen Tabellenletzten.

Sieger reden normalerweise anders. YB-Trainer Uli Forte sagt am späten Mittwochabend in seiner Analyse nach dem 2:1-Erfolg der Young Boys in Luzern: «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Das war ein harter Kampf, wir waren leider phasenweise zu passiv.

Vor der Pause hatten wir Glück, nicht in Rückstand zu geraten.» Luzerns Coach Markus Babbel ist derweil «schwer enttäuscht» und «genervt», weil er erneut dem gegnerischen Trainer gratulieren müsse, obwohl sein Team nicht schwächer gewesen sei: «Es ist eine ärgerliche Niederlage, aber wir waren 20 Minuten nicht bereit. Und das hat Bern ausgenutzt.»

Sutters grosse Rettungstat

Gemessen am Auftritt vor der Pause war rasch ersichtlich, wie der Matchplan der Young Boys aussah. Sie standen sehr tief, waren gut gestaffelt und konzentriert, aber sie agierten nicht besonders abenteuerlustig. Zwar vergab Yuya Kubo bereits nach wenigen Sekunden eine Grosschance, als er an Torhüter David Zibung scheiterte – aber danach stürmten lange Zeit nur die Gastgeber.

Sie agierten aggressiv, aufsässig und wild entschlossen, den letzten Tabellenplatz der Liga zu verlassen. Es war phasenweise schwer vorstellbar, wie diese Mannschaft auf Rang zehn stehen kann. Die Luzerner dominierten Ball, Spiel und Gegner.

Aber sie trafen das Tor nicht. Die beste Gelegenheit vergab Oliver Bozanic, als er nach 18 Minuten aus wenigen Metern völlig frei vor dem YB-Tor zum Abschluss kam, nachdem sich Jakob Jantscher am linken Flügel stark gegen Florent Hadergjonaj durchgesetzt hatte. Bozanic schoss, jubelte wie ein Grossteil des einheimischen Publikums bereits – aber Scott Sutter bewarb sich mit einer spektakulären Rettungstat als Torhüter und verhinderte einen Rückstand.

Nach Sutters Oberschenkelparade passierte lange Zeit wenig, weil sich YB passabel verteidigte –und den wackeren, aber zunehmend ratloseren Luzernern in der Gefahrenzone kaum Kreatives einfiel. Die Young Boys warteten ab, und sie schlugen an diesem kühlen Dezemberabend eiskalt zu, als sich ihnen die Gelegenheit zum Ausflug vors gegnerische Tor bot. Raphael Nuzzolo flankte in der 41.Minute aus dem Halbfeld in den Strafraum, Guillaume Hoarau bewies Übersicht und Klasse, als er mit dem Kopf klug ablegte.

Kubo veredelte mit bemerkenswerter Schusstechnik den ersten gelungenen YB-Angriff nach über 40 Minuten – und schoss das 1:0. Wären die Young Boys Basel, hätte man zur Pause gesagt, das sei typisch für den FCB gewesen. Ordnung und Effizienz jedenfalls waren bei YB in der ersten Hälfte fast meisterlich.

Hektische Schlussphase

Und nach dem Seitenwechsel benötigte YB nur kurze Zeit, um den jetzt angeschlagenen Kontrahenten scheinbar auszuknocken. Renato Steffen, vor der Pause ungewöhnlich zurückhaltend, beförderte eine scharfe Flanke Sutters aus naher Distanz mit dem Kopf ins FCL-Tor und schockte den Gegner zusätzlich. Kurz darauf vergab Hoarau das 3:0 für YB, Kubo traf den Pfosten, auch Milan Vilotic hätte das dritte Berner Tor erzielen können, während die Luzerner ziemlich lange brauchten, um sich von den zwei Rückschlägen zu erholen.

YB hatte bis zwanzig Minuten vor Schluss alles im Griff, oder zumindest vieles, denn wie aus dem Nichts fanden die Luzerner einen Weg zurück ins Spiel. Ein Energieanfall führte zum herrlichen Weitschuss Bozanics, dem schwierige Abschlüsse offenbar besser liegen als hochkarätige Möglichkeiten. Der im Sommer 2013 fulminant in die Liga gestartete Australier leitete mit seinem ersten Tor seit 16 Monaten die hektische Schlussphase ein. YB verteidigte und litt, YB kämpfte und wankte, rettete den Minisieg aber solidarisch über die Zeit.

Die Young Boys treten nun am Samstagabend bei GC an – und können punktemässig zum Zweiten Zürich, der am Sonntag in Thun antritt, aufschliessen. Und die Luzerner testen in zwei Tagen zu Hause Meister Basel. Es wird für sie nicht einfach, vor der Winterpause den letzten Platz zu verlassen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14949577

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