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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Forsche Töne von Forte
YB benötigt im Heimspiel gegen Sparta Prag einen Erfolg, um die K.-o.-Phase der Europa League zu erreichen. Sein Team sei so stark wie noch nie unter seiner Führung, verkündet Coach Uli Forte selbstbewusst.
2010 gegen den VfB Stuttgart, 2012 gegen Anschi Machatschkala, 2014 gegen Sparta Prag: Es ist eine schöne Gewohnheit geworden in den geraden Jahren, dass die Berner Young Boys kurz vor Weihnachten ums Weiterkommen in der Europa League kämpfen. Vor vier Jahren gabs im Schneetreiben einen 4:2-Sieg, welcher die Qualifikation für die Sechzehntelsfinals bedeutete. Vor zwei Jahren war die Freude trotz einem 3:1-Erfolg getrübt, weil die Direktbegegnungen für die punktgleichen Liverpool und Anschi sprachen.
Für die heutige Affiche ist die Rechnung schnell gemacht: YB muss gegen Sparta gewinnen, um einen der beiden ersten Plätze in der Gruppe I zu belegen, die zum Überwintern in der Europa League notwendig sind. «Es ist unsere Finalissima», umschrieb YB-Trainer Uli Forte gestern das 30. Wettbewerbsspiel der laufenden Saison. «Diese wollen wir mit einem Sieg krönen.» Der Lohn wären in diesem Fall mindestens zwei weitere Begegnungen in der Europa League, was Balsam wäre für den Traditionsklub, der sich im September im Schweizer Cup zum wiederholten Mal zum Gespött der Nation gemacht hatte.
«YB hat Charakter gezeigt»
Die jüngste Siegesserie in der Super League wie auch der solide Auftritt gegen Bratislava in der Europa League haben den Bernern ordentlich Mut verliehen. «Wir haben einen kleinen Flow», glaubt Renato Steffen, mit drei Toren einer der erfolgreichsten Berner in der Europa League. Forte, redselig wie immer, verglich die Achterfahrt seines Teams in diesem Herbst mit der Serie «Gute Zeiten, Schlechte Zeiten». Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Vaduz, als gewisse Medien geschrieben hätten, «bei YB geht gar nichts mehr», habe die Equipe Charakter gezeigt und sich aus dem Sumpf gekämpft.
Je länger der Coach redete, desto weiter wagte er sich auf die Äste hinaus. Auf die Frage eines Journalisten, wie gut das YB des Spätherbstes 2014 sei, antwortete er wie aus der Kanone geschossen: «YB ist stärker als je zuvor in meiner Ära.» Ist es das wirklich? Nur auf die Resultate bezogen, ist die Behauptung nicht falsch. Betrachtet man die spielerische Komponente, kommt man zu einem leicht anderen Schluss. Die zuletzt sechs Siege in Folge beruhten auf Kampf, Solidarität und einer tüchtigen Portion Wettkampfglück (Sion, Luzern).
Prag ist mit Kunstrasen vertraut
Von ganz anderem Kaliber als die letzten Gegner ist Sparta Prag. Der 36-fache tschechische Meister, der letzte Saison das Double schaffte, belegt derzeit mit nur einem Punkt Rückstand auf Viktoria Pilsen Platz 2. Die Prager verloren in der heimischen Liga nur 3 von 16 Partien. Der ärgste Dämpfer liegt schon einige Monate zurück: Im August verspielten sie in der Champions-League-Qualifikation in Malmö die günstige Ausgangslage aus dem Heimspiel. Das soll den Tschechen nicht noch einmal passieren. «Wir sind mental stärker geworden seit dem unglücklichen Ausscheiden», verkündete Sparta-Coach Viteslav Lavicka nach der Ankunft in Bern.
Um sich an die für sie ungewohnte Unterlage im Stade de Suisse zu gewöhnen, haben die Tschechen die ganze letzte Woche auf Kunstrasen trainiert. Und auch einen wettkampfmässigen Test absolviert: Letzten Donnerstag bestritten sie gegen Pribram einen vorgezogenen Cupmatch, den sie 3:1 gewannen. Eine Wettbewerbsverzerrung, die in der Schweiz kaum denkbar wäre.
Sie bekämen es mit einem «sehr routinierten und robusten Gegner zu tun», so Forte. Dennoch sieht er wegen des Kunstrasens ganz leichte Vorteile auf der Seite seines Teams. Stösst YB in die Sechzehntelfinals vor, erhält der Klub von der Uefa 400 000 Euro. Wird YB sogar Gruppensieger, kommen 200 000 Euro dazu. Dann müsste aber Napoli zu Hause gegen Slovan Bratislava Punkte abgeben. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fo ... y/22519244
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Prager Goalgetter zwickts im Rücken
YB trifft auf Sparta Prag. Ein Vorteil: David Lafata, der in dieser Saison über 40 Prozent aller Sparta-Tore erzielt hat, ist angeschlagen nach Bern gereist.
Bei Sparta Prag geben vor dem heutigen Abschluss der Europa-League-Gruppenspiele verletzte und angeschlagene Spieler zu reden. Gar nicht erst nach Bern gereist sind Stammgoalie David Bicik (Fersenverletzung) und der defensive Mittelfeldspieler Lukas Vacha (Meniskusschaden). David Lafata hingegen, der zuletzt wegen Rückenschmerzen pausieren musste, machte das gestrige Abschlusstraining im Stade de Suisse mit. Wie fit er wirklich ist, wissen nur ein paar Eingeweihte wie Sparta-Trainer Viteslav Lavicka. Doch der liess sich vor dem «kleinen Finalspiel», wie sein Antipode Uli Forte das heutige Duell zwischen YB und Prag nennt, verständlicherweise nicht in die Karten blicken. Lafata habe Ende November im letzten Meisterschaftsspiel einen schmerzhaften Schlag einstecken müssen. So wie er David kenne, werde er versuchen zu spielen, sagte Lavicka an der gestrigen Pressekonferenz.
Die Behauptung ist nicht sehr gewagt: Die Ärzte von Sparta Prag werden in ihrem Medizinkoffer ein Mittelchen finden, um Lafatas Schmerzen so erträglich zu machen, dass er mittun kann. Wie sagte doch Verteidiger Mario Holek: «Wir sind sehr optimistisch, auf unseren Captain zählen zu können.»
Mit 33 zum Star aufgestiegen
David Lafata ist im Spätherbst seiner Karriere zum eigentlichen Star des tschechischen Traditionsvereins aufgestiegen. Ob in der heimischen Meisterschaft oder auf der grösseren, europäischen Bühne: Der 33-Jährige skort und skort. 23 Tore in 26 Spielen sind eine Quote, die derzeit in Europa nur die Ausnahmekönner Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Sergio Agüero übertreffen. Schon letzte Saison bewies Lafata, dass er nicht nur in der fussballerischen Provinz Tschechiens (FK Jablonec) ein König ist. Damals kam er auf einen Tordurchschnitt von über 0,5 pro Match.
Die starken Leistungen des nur 1,80 Meter grossen Stürmers blieben auch dem aktuellen Nationaltrainer Pavel Vrba nicht verborgen. Vrba holte Lafata, der 2006 unter Karel Brückner das erste Länderspiel bestritten hatte, in die Nationalmannschaft zurück. In den vier siegreichen EM-Qualifikationsspielen gehörte der Senior zu den Stammspielern und reihte sich auch in diesem Wettbewerb unter die Torschützen ein.
Aufseiten von YB wäre niemand unglücklich, müsste Lafata heute Forfait geben. Der 34-fache Internationale erzielte im Hinspiel zwei der drei Prager Tore. «Er ist das Herzstück dieser Equipe», sagt Forte. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pr ... y/12158790
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: YB und Zürich wollen sich selber beschenken
Die Young Boys daheim gegen Sparta Prag und der FC Zürich auswärts bei Borussia Mönchengladbach können heute Abend mit einem Sieg in der Europa League die Sechzehntelfinals erreichen.
Die Berner Young Boys stehen vor der Finalissima zweifellos mit besseren Karten da. Mit dem siebten Sieg in Folge können sich die Young Boys kurz vor Weihnachten selbst beschenken. Der Optimismus von Trainer Uli Forte ist gross: "YB ist unter meiner Leitung stärker als je zuvor", sagte er selbstbewusst an der Medienkonferenz am Tag vor dem "Endspiel" gegen Sparta Prag im Wankdorf.
Es gibt einige Fakten, die für den Vorstoss der Berner in die Sechzehntelfinals sprechen. YB hat einen Lauf. Fünf Spiele in Serie in der Meisterschaft und das Gastspiel in der Europa League bei Slovan Bratislava (3:1) haben die Gelb-Schwarzen gewonnen. Sie sind in der Rangliste der Super League zu Zürich auf Platz 2 hochgeklettert. Daheim haben die Berner in diesem Jahr im Europacup-Wettbewerb sämtliche ihrer bisherigen vier Heimspiele gewonnen und in der Gruppenphase der Europa League vor eigenem Anhang noch keinen Gegentreffer erhalten (5:0 gegen Slovan Bratislava, 2:0 gegen Napoli). Zudem findet die entscheidende Partie auf Kunstrasen statt. Das Selbstvertrauen ist selbstredend sprunghaft gestiegen.
Dies sieht auch Offensivkraft Renato Steffen so: "Wir haben einen Lauf und in den letzten Spielen viel Moral getankt. Um unser grosses Ziel zu erreichen, müssen wir aber aufsässig und konzentriert bleiben. Sparta ist sehr spielstark. Im eigenen Stadion wird aber ein anderes YB auftreten als beim Gastspiel in Prag."
1:3 verloren die Berner mit einer zu defensiven Spielweise am 2. Oktober in der goldenen Stadt. Ein Doppelschlag in der 27. und 28. Minute durch Lukas Vacha und David Lafata leitete die Niederlage ein. Goalgetter Guillaume Hoarau verkürzte wohl, doch Spartas Topskorer Lafata besiegelte mit einem Kontertor sämtliche YB-Hoffnungen. Inzwischen hat Trainer Forte wieder auf die bewährte Viererabwehr umgestellt und ist trotz einem neuerlichen Zwischentief mit der Heimniederlage gegen Aufsteiger Vaduz (0:1) und dem 0:3 in Neapel auf eine schnelle Spur eingebogen.
YB's Sturmlauf hat viel mit der Präsenz des zuvor verletzten Milan Vilotic nach wochenlanger verletzungsbedingter Absenz in der Abwehr und der Treffsicherheit von Hoarau im Sturmzentrum zu tun. Der gross gewachsene Franzose ist inzwischen bei je vier Treffer in der Meisterschaft und in der Europa League angelangt. Hinter Steffen (9 Treffer) ist der mannschaftsdienliche Kopfball-Spezialist zum zweitbesten YB-Skorer sämtlicher Pflichtspiele aufgerückt. Die Erfolgswelle kommt für Forte nicht überraschend: "Meine Mannschaft hat Charakter, spielerisches Format und eine gute Mentalität. Wir standen nach drei Niederschlägen in dieser Saison gemeinsam auf. YB ist stärker denn je. Und wir können uns selbst belohnen. Es geht um Standings, Prestige und Geld. Und ich verspreche: Man wird ein offensiveres YB sehen als in Prag."
Apropos Geld: Stösst YB in die Sechzehntelfinals vor, erhält der Verein von der UEFA 400'000 Euro. Wird YB sogar Gruppensieger, kommen 200'000 Euro dazu. Dann müsste aber Napoli zu Hause gegen Slovan Bratislava Punkte abgeben. Aber, aufgepasst: Auch Sparta Prag hat einen Lauf. Der 36-fache tschechische Meister, der letzte Saison das Double schaffte und derzeit mit nur einem Punkt Rückstand auf Viktoria Pilsen Platz 2 in der nationalen Meisterschaft belegt, ist seit sieben Spielen unbesiegt. Und obwohl das Team von Trainer Lavicka auf die verletzten Nationalspieler und Stammkräfte, Torhüter David Bicik und Mittelfeldmotor Vacha, verzichten muss, scheint Sparta bereit.
Favre lobt FCZ
Favorit Mönchengladbach und der FCZ ringen in der Gruppe A um das letzte Ticket für die K.o.-Phase der Europa League. Lucien Favre lobt seinen Ex-Klub und ärgert sich über voreilige Analysen. Im Borussia-Park pflegt Favres Equipe das Publikum in der Regel erstklassig zu unterhalten. Das Torverhältnis von 27:10 ist nur der statistische Beleg, mit welcher Intensität und Angriffslust Mönchengladbach vor den eigenen Anhängern auftritt. Einzig während einer kurzen Schwächephase gegen Frankfurt leisteten sich die wilden Fohlen einen Fehltritt.
Aber Favre ist zufrieden: "Es funktioniert gut. Es ist schwierig, in Deutschland einen besseren Verein zu finden." Die kurzfristigen Perspektiven sind vielversprechend. Gewinnt Borussia Mönchengladbach gegen Zürich einen Punkt, steht der Klub in den 1/16-Finals. "Das wäre top und auch verdient." Weit über 40'000 werden kommen. Sie lechzen nach europäischen Siegen - die grosse Ära des fünffachen Meisters liegt vier Jahrzehnte zurück. Vor dem FCZ hat Favre Respekt und attestiert dem Kontrahenten Qualität: "Zürich hat nichts zu verlieren, wir hingegen alles. Der FCZ ist eine sehr gute Mannschaft, auch wenn sie ein paar Schwierigkeiten hatte am Ende der Vorrunde." Der ehemalige Meistercoach Zürichs erwartet einen "total motivierten" Super-League-Vertreter und übermittelt dem schwer verletzten Gilles Yapi Genesungswünsche: "Ich hoffe, er wird wieder gesund. Das Foul gegen ihn war ein Skandal!"
Bei Aussenseiter Zürich drehte sich in den letzten Tagen (zu) viel um das medizinische Bulletin. Urs Meier hatte im missratenen Vorrunden-Finish reihenweise Forfaits und den späten Knock-out im Gipfel mit dem CL-Achtelfinalisten Basel zu verkraften. Beim 1:2 in Thun war der der Substanzverlust deutlicher denn je zu spüren. Der Team-Akku war zumindest halb leer.
Die Frage wird deshalb sein, ob der Cupsieger im letzten Spiel eines insgesamt hervorragenden Jahres physisch und mental in der Lage ist, dem erhöhten Druck standzuhalten. Zum Coup braucht Zürich unbedingt einen dritten EL-Sieg in Folge - oder schlicht den perfekten Tag und im zehnten europäischen Vergleich mit einem Bundesligisten den ersten Erfolg überhaupt. Viel hängt davon ab, was sich Zürich in der Gruppen-Finalissima zutraut. Yassine Chikhaoui, der spannende und neu auch gegen aussen hin sehr kommunikative Charakterkopf des Teams, spurte im Vorfeld schon mal verbal vor: "Wir müssen Freude haben und das Spiel geniessen. Niemand weiss, ob wir jemals wieder so etwas erleben werden. Für uns ist der Moment historisch. Wir werden alles dafür tun, um zu gewinnen."
Eine Überraschung kommt im Prinzip nur mit einem gesunden Chikhaoui infrage. Der tunesische Künstler ist im offensiven Bereich das zentrale Element. Seine Ideen vergrössern den Prozentsatz der FCZ-Chancen erheblich, auf die Aura des an guten Tagen dominanten Captains ist das begabte, aber international noch zu wenig robuste Ensemble angewiesen. Ihm ist dieser Umstand bewusst: "Die Jungen haben Talent, aber sie benötigen noch Zeit." http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128644990
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Plötzlich ist YB «stärker denn je»
Kaum hat der Trainer Uli Forte eine Minikrise samt Medienkampagne überstanden, sagt er, dass die Berner mit ihm noch nie besser gespielt hätten als jetzt.
Zuerst erinnert man sich. Es ist etwas mehr als einen Monat her, als sich in Bern die Krise festsetzte. 0:1 in der Meisterschaft gegen den Aufsteiger aus Vaduz, 0:3 in der Europa League in Neapel. Der Schreck sass tief, Verwirrung griff um sich, und schon wurde die Trainerdiskussion in Medienkonferenzen getragen. Sechs Pflichtspiele und sechs zum Teil knappe Siege später ist viel anders. «Sehr gut» spiele YB, sagt der Trainer Uli Forte am Tag vor dem Heimspiel in der Europa League gegen Sparta Prag. Oder noch mehr: «YB ist stärker denn je.» Jetzt wird Forte gewahr, dass er hochdreht. Der Superlativ berücksichtige die YB-Zeit mit ihm seit Sommer 2013, nicht die gesamte Klubgeschichte, fügt er an.
Das Exempel YB zeigt, wie rasch in den Medien die Stimmung drehen kann, wie heute nicht mehr interessiert, wie welches Team und welcher Trainer vorgestern beurteilt worden sind. Die Reaktion des YB-Trainers zeigt, dass auch Direktbetroffene vor starken Ausschlägen der emotionalen Kurven nicht gefeit sind. Wer vor einer Woche den 2:1-Erfolg der Berner in Luzern miterlebt hat, fragt sich ungläubig: Besser denn je mit Forte? Das kann ja gar nicht sein. Trotzdem werden putzmunter Erwartungen geschürt.
Im Spiel um den Einzug in die Sechzehntelfinals der Europa League lässt sich die Temperatur messen. Die Berner sind gegen das tschechische Spitzenteam Sparta Prag unter Siegzwang. Sie können beweisen, dass sie nicht von Angst gesteuert sind und tatsächlich den besten Forte-Fussball in den Beinen haben. Das Überwintern im Europacup würde die Stimmung im Klub aufheitern und das Millionendefizit mindern. Allein mit Uefa-Prämien hat der Klub bis jetzt 2,2 Millionen Franken eingenommen. Der Erfolg gegen Sparta würde 750 000 Franken dazu addieren: für den Sieg, den zweiten Gruppenrang und den Sprung in die Sechzehntelfinals. http://www.nzz.ch/sport/fussball/ploetz ... 1.18442175
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Marc
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 09:13 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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sutter--v---ilotic---von bergen--------lecjaks
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 12:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Final für frischen Wind im Februar
Heute Abend können die Young Boys in der Europa League einer soliden Gruppenphase die Krone aufsetzen. Mit einem Sieg gegen Sparta Prag sind sie für die K.-o.-Runde qualifiziert – was der Schlusspunkt einer beeindruckenden Steigerung in den letzten Wochen wäre.
Die Fahrt war ruppig. Wenn die Young Boys heute (21.05 Uhr) gegen Prag um den Einzug in den Sechzehntelfinal der Europa League spielen, geht gleichzeitig eine Vorrunde von typischer YB-Art zu Ende. Eine Heimniederlage gegen Vaduz, das Aus im Cup; ein Sieg gegen Napoli, deren zwei gegen GC – die Berner zeigten im Verlauf der 29 Ernstkämpfe in der aktuellen Saison viele Gesichter.
Nach zuletzt sechs Siegen in Serie kommen die Worte den Verantwortlichen wieder leichter über die Lippen, doch Trainer Uli Forte hat keine Mühe, den aktuellen Höhenflug seiner Mannschaft richtig einzuordnen. «Bei uns war das Gefühl nie da, es gehe nichts mehr», sagt er, auf die schwierigen, unruhigen Wochen der Vorrunde zurückblickend. Der 40-Jährige steht in seiner zweiten Saison bei YB, geprägt von stetem Auf und Ab. Forte preist den Charakter seiner Mannschaft, er schätzt sie als «stärker als je zuvor» seit seinem Amtsantritt im Sommer 2013 ein.
Bilanz ist noch immer sehr gut
Tatsächlich: Mit einem Sieg gegen Sparta Prag im heutigen Direktduell um den Verbleib im Europacup können die Young Boys einen weiteren Akzent setzen, dank dem Aufschwung zuletzt beschliessen sie die Vorrunde mit 33 Punkten so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Obwohl Forte in den letzten Wochen immer wieder erwähnt hat, dass er den Fokus auf die Meisterschaft lege, stuft er eine Qualifikation für die K.-o.-Runde der Europa League sehr hoch ein. «Da geht es um Prestige, ums Standing und letztlich um die Wahrnehmung des ganzen Vereins im Ausland.»
Fortes Vorgängern ist gemein, dass sie dafür stets ziemlich viel getan haben. Noch immer verteidigt YB im Europacup eine Heimbilanz, die sich sehen lassen kann. Seit dem Bezug des Stade de Suisse – dessen Rückbenennung in Wankdorfstadion dieser Tage von den Fans mal wieder gefordert wird – 2005 hat YB nur 3 von 25 Heimspielen verloren. Und zu Gast waren dabei beileibe nicht nur Teams aus Zypern, Georgien oder Dänemark, sondern auch Tottenham, Stuttgart, Udinese oder zuletzt Napoli.
Auf diese Heimstärke baut Uli Forte, doch zuletzt, beim souveränen, ziemlich abgeklärten 1:0-Erfolg gegen GC hat er auch noch andere Qualitäten gesehen, die ihn für die Partie gegen Prag zuversichtlich stimmen. «Dieses Selbstverständnis, das wir dort gezeigt haben, das war bis anhin noch nicht da.»
Nebst Erwähntem und den finanziellen Vorteilen (alleine von der Uefa erhielte YB nach einem Sieg heute Abend im Optimalfall noch über eine halbe Million Euro) bot die Europa League für den Trainer immer wieder Möglichkeiten zur Rotation. Einige Experimente erlitten zwar auch schon mal Schiffbruch; im Hinspiel gegen Sparta Prag Anfang Oktober lief YB im 3-4-3-System den Tschechen ins Messer und verlor 1:3. «Wir haben unsere Lehren daraus gezogen. Und den Gegner kennen wir jetzt besser.»
Sechs Punkte für Steffen
Die Leistungsträger in der Meisterschaft sind bei YB auch in der Europa League die Dauerbrenner. Flügelflitzer Renato Steffen etwa kommt in der Vorrunde auf 7 Punkte (fünf Tore, zwei Assists), europäisch ist er mit deren 6 (je drei Tore und Assists) interner Topskorer, bestritten hat er jede Partie. «Die Sechzehntelfinals wären mein bisher grösster Erfolg», sagt Steffen deutlich. Nachdem er die Kampagne in Thun vor Jahresfrist nach seinem Abgang knapp verpasste, erlebt er mit YB nun seine erste Spielzeit in Europa und stellt fest: «Ich habe mich auf dem Niveau gut zurechtgefunden.»
Siegen ist für YB heute Pflicht. Bei einem Remis würde sich Prag hinter Napoli – das zu Hause gegen das noch punktlose Bratislava kaum stolpern wird – einreihen. «Wir sind im Flow», drückt es Steffen, der Youngster, aus. Bisher wurden für die Partie rund 14000 Karten verkauft – die späte Anspiel- und die fortgeschrittene Jahreszeit ziehen keine Massen an. Im Siegesfall kommen diese dann im neuen Jahr – wenn YB auch im Februar frischen, internationalen Wind geniesst. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10217235
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 12:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Lafatas Zurückhaltung, Lavickas Vorsorge
Vor dem Vergleich mit YB bangt Sparta Prag um seinen Topstürmer David Lafata. Den letzten Ernstkampf haben die Tschechen vorsorglicherweise auf Kunstrasen bestritten.
Im Mittelpunkt steht bis zum Schluss ein Phantom. Sparta Prags Captain und Topstürmer David Lafata schlägt sich mit Rückenproblemen herum – und blieb gestern dem Mannschaftstraining der Tschechen fern. Zuvor hatte bereits YB-Trainer Uli Forte noch einmal ausdrücklich vor dem zweifachen Torschützen aus dem Hinspiel (1:3 aus Berner Sicht) gewarnt, Fortes Pendant Vitezslav Lavicka versuchte dann am Abend, sich so weit wie möglich bedeckt zur drängendsten aller Fragen zu halten. «Im letzten Ligaspiel wurde er im Nierenbereich getroffen. Es ist im Moment schwierig, eine Prognose zu machen», erklärte Lavicka, «aber so, wie ich ihn kenne, will er unbedingt spielen.»
Lafata ist bei Sparta Prag, mit zwölf Titeln Rekordmeister in der noch jungen tschechischen Ligageschichte, die grosse Figur, ist Torjäger und Hoffnungsträger, Publikumsliebling und Captain. Seine Werte in der aktuellen Spielzeit sind beeindruckend: Alleine in vier Qualifikationspartien zur Champions League traf er achtmal, in fünfzehn Meisterschaftspartien sind es fünf Treffer, in der Europa League sieben. Weckt der 33-jährige Tscheche etwa noch Begehrlichkeiten im Ausland? «Ich glaube kaum, dass er noch einmal wechselt», meint ein tschechischer Journalist, «er ist ein sehr familienorientierter, bodenständiger Mensch.» Der Nationalspieler sei ohnehin ein eher stilles Wasser, kaum etwas ist aus seinem Privatleben bekannt.
Cupspiel auf Kunstrasen
Nebst Lafata ist vor allem der Berner Kunstrasen Thema bei den gut zwei Dutzend Medienschaffenden, die für die entscheidende Partie um den Einzug in die K.-o.-Runde den Weg nach Bern auf sich genommen haben. Zuletzt bestritt Sparta Prag das Rückspiel des Cup-Achtelfinals gegen Pribram (3:1); hinsichtlich der Partie gegen YB wichen die Tschechen auf einen Kunstrasenplatz auf dem hauseigenen Campus aus. «Wir werden auf keinen Fall das Unentschieden anpeilen», meinte Lavicka, auf seine Taktik angesprochen. Mal verschroben, mal freundlich gab der einstige Sparta-Spieler Auskunft.
Bereits zum dritten Mal coacht er den Grossklub, im Frühling gewann er mit Sparta das Double. Auch in der aktuellen Spielzeit sind die Prager gut unterwegs: Nach harzigem Start haben sie über sieben Spiele hinweg nicht verloren, zum Ende der Vorrunde in der tschechischen Synot-Liga hat Sparta bis auf einen Punkt zu Leader Viktoria Pilsen aufgeschlossen. Nicht nur YB also hat vor dem finalen Gruppenspiel heute einen Lauf. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22289716
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 12:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Forte: «Unsere Chancen stehen 51:49»
YB ist in Form. Gewinnen die Berner gegen Sparta Prag, stehen sie nach 2010 zum zweiten Mal in den Sechzehntelfinals der Europa League.
Im letzten Gruppenspiel winkt der Vormarsch in die K.o.-Phase. «Das ist unser grosses Ziel», sagt Uli Forte unmissverständlich. Der Trainer ist zuversichtlich: «Die Chancen stehen 51:49 Prozent für uns, weil wir ein Heimspiel haben.» Dazu lobt Forte einmal mehr, dass sein Team nach der überstandenen Krise im Oktober extrem gefestigt sei. «Auf meine Amtszeit beschränkt sage ich: YB ist stärker als je zuvor.»
Sechs Spiele haben die Berner zuletzt in Folge gewonnen. «Wir schlagen jeden», sagte Renato Steffen während dieser Serie. Am Mittwoch bestätigte der Offensivspieler diese neue Winner-Mentalität. «Wir müssen immer so denken. Speziell zuhause. Wir haben in der Europa League noch kein Heimspiel verloren. Der Kunstrasen ist ein Vorteil für uns. Und wir wollen unseren tollen Lauf jetzt durchziehen und nicht abbrechen.»
Steffen will seine Worte jedoch nicht als überheblich interpretiert wissen, «denn es wird alles andere als leicht für uns». In der Tat hat auch Sparta Prag zuletzt sieben Mal nicht verloren. Die Tschechen haben zur Vorbereitung sogar ein Cup-Spiel auf Kunstrasen ausgetragen und gewonnen. Den Pragern reicht in ihrem 250. Europacup-Spiel ein Remis, um sich für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Zudem dürfte Captain und Goalgetter David Lafata wieder fit sein. Der Stürmer ist einer von fünf Nationalspielern im Kader und schoss die Young Boys im Hinspiel (3:1) mit einer Doublette fast im Alleingang ab. «Wir sind gewarnt», so Forte. http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/22911717
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Eastside
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 14:09 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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mvogo sutter - vilotic - von bergen - rochat gajic - sanogo steffen - costanzo - nuzzolo hoarau
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 11. Dezember 2014, 19:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.12.2014  Zitat: Gastspiel: Mauro Lustrinelli zum Spiel YB – Sparta Prag
Ich stehe den Young Boys näher. Schliesslich kenne ich von der aktuellen Mannschaft noch ein paar Spieler...
Nichtsdestotrotz, mit meinem einjährigen Engagement bei Sparta Prag verbinde ich schöne Erinnerungen. Prag erlebte ich als eine fantastische Stadt, der Klub ist Kult. Sowieso geniessen Eishockeyspieler und Fussballer in Tschechien einen ganz anderen Status als in der Schweiz.
Ich war damals der einzige Ausländer im Team, eine Situation, die mir gefiel. Und auch heute besteht die Equipe noch mehrheitlich aus einheimischen Akteuren. Wie jede meiner früheren Mannschaften verfolge ich auch Sparta Prag. Ich überprüfe jeweils im Internet die Resultate und natürlich habe ich mir das Hinspiel gegen YB im Fernsehen angesehen. Die Prager bevorzugen eine offensive Spielweise, sie verfügen über viele erfahrene Akteure wie den Torjäger David Lafata, den ich für einen vorzüglichen Akteur halte.
Dennoch, die Partie kommt für die Young Boys im genau richtigen Moment. YB gelingt es nun, das zweifelsohne vorhandene Potenzial abzurufen. Trainer Uli Forte scheint seine Formation gefunden zu haben, zuletzt agierte YB konstant. Was wiederum etwas vom schwierigsten im Fussball ist. Ich erwarte eine Partie mit vielen Toren, ich tippe auf ein 2:2. Dann wären die Young Boys zwar ausgeschieden, allerdings darf ich anfügen, dass ich wahrlich kein guter Tipper bin.
Leider kann ich die Partie nicht im Stadion mitverfolgen, da ich einen Termin in Thun wahrnehmen muss. Ich arbeite ja dort als Trainer der U-18. Ein Job, der mir Spass macht. Ich geniesse die Arbeit mit den jungen Akteuren. In diesem Alter lässt sich noch viel bewegen. Zudem liebe ich es, Tag für Tag auf dem Fussballplatz zu sein. Für das Schweizer Radio kommentiere ich die Spiele der Nationalmannschaft.
Eine Aufgabe, die ich ebenfalls als sehr spannend empfinde. Einerseits weil ich Vladimir Petkovic schon lange kenne. Ich habe sowohl in Bellinzona wie auch in Bern unter ihm gespielt. Andererseits schätze ich es, nun die andere Seite, die der Journalisten, kennen zu lernen. Da ich aber nicht in meiner Muttersprache kommentiere, muss ich jeweils aufpassen, dass ich keinen Quatsch erzähle. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27413861
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