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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 08:39 
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fc zürich - yb 0:2

frey, gerndt


9'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 10:55 
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03.08.2013

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Mit Demut und einem Gastautor aus Japan

Am Sonntag spielt Leader YB beim FCZ. Sportchef Fredy Bickel blickt nüchtern auf den tollen Saisonstart der Young Boys – und auf den Hype um den Japaner Yuya Kubo.

Als Fredy Bickel im Januar seine Arbeit antrat, sprach der Sportchef von einem weissen Blatt, auf welchem jeder Beteiligte an einer Geschichte mitschreiben soll. Der YB-Erfolgsgeschichte. Anfang August, sieben Monate später, meint Bickel, bis zu Beginn dieser Saison sei nur das Vorwort verfasst worden. «Es war eine intensive Zeit», sagt Bickel. «Und ich finde, wir dürfen zuversichtlich in die Zukunft blicken.» Wichtig sei vor allem die Aufbruchstimmung, die überall zu spüren sei. Im Verein, im Umfeld, bei den Zuschauern. «Und das würde ich auch sagen, wenn wir nicht dreimal gewonnen hätten.»

Nur den Spielplan ausgenutzt

Fredy Bickel blickt nüchtern auf den besten YB-Saisonstart seit 1959. Er sagt: «Wir kommen von ziemlich weit unten. Deshalb gibt es keinen Grund, nach ein paar guten Leistungen abzuheben.» Er sei lange genug im Geschäft dabei, um in der Krise nicht die Nerven zu verlieren – und im Erfolg nicht euphorisch zu werden. «Wir haben bloss den für uns angenehmen Spielplan ausgenutzt», sagt Bickel. «Man darf von uns doch erwarten, gegen Sion, Lausanne und Thun zu siegen.»

Relativ emotionslos geht Fredy Bickel auch mit dem Hype um Yuya Kubo um. «Er ist gut», sagt der Sportchef. Und: «Er hat stark gespielt gegen Thun und zwei schöne Tore erzielt.» Aber: «Die Aufregung um ihn wird sich legen. Kubo ist ein sehr junger Spieler, dem man Zeit zur Entwicklung geben muss. Er ist erst seit einem Monat in der Schweiz.»

Der Fussball produziert viele Geschichten, und wenn einer wie der 19-jährige Kubo einen derart spektakulären Einstand in der Super League hinlegt, sind die Schlagzeilen natürlich besonders fett. Bei YB gibt man sich alle Mühe, die Erwartungen an den Japaner zu dämpfen. Trainer Uli Forte sagt zurückhaltend, es könne gut sein, dass Kubo am Sonntag beim FCZ beginne. «Er hat eine Supervisitenkarte abgegeben.»

Ein Spielertyp wie Kagawa

Mit Kubo hat YB, um im Sprachkontext zu bleiben, einen unerwarteten Gastautor erhalten, welcher der Story eine exotische, märchenhafte, überraschende Komponente verleiht. Forte meint, Kubo sei als Spielmacher am stärksten. «Für ganz vorne fehlt ihm noch die Robustheit», sagt Forte. «Am Flügel wäre Kubo auch gut. Aber in der Mitte kommen seine Stärken noch besser zur Geltung.»

Yuya Kubo ist schnell, dribbelstark, passsicher, er besitzt einen präzisen Schuss, ist spielintelligent, und man muss tatsächlich aufpassen, die Lobeshymnen auf ihn nicht zu laut vorzutragen. Gerne wird Kubo sogar mit dem früheren Dortmunder Shinji Kagawa, heute bei Manchester United, verglichen. «Sie sind ähnliche Spielertypen», sagt Forte. «Aber Kubo ist Kubo. Er steht erst am Anfang seiner Karriere.»

Manchmal fast unterwürfig

Als Uli Forte ein Jahr arbeitslos war – zwischen Frühling 2011 und 2012 – hospitierte er auch bei Coach Jürgen Klopp in Dortmund. Kagawa habe damals einen Übersetzer gehabt, der immer dabei gewesen sei und manchmal gar bei den Dehnübungen mitgemacht habe. YB verzichtet auf einen derart aktiven Dolmetscher. «Kubo kann ein bisschen Englisch, und er lernt jetzt Deutsch», sagt Forte. Zudem spreche seine Freundin, die noch in Japan lebt, offenbar sehr gut Deutsch, weil sie als Übersetzerin arbeite. «Kubo ist enorm strebsam und demütig, manchmal fast unterwürfig», sagt Forte. Die Gefahr der Selbstüberschätzung sei bei ihm gering. «Das ist auch gar nicht die Mentalität der Japaner.»

Kubo und Forte also besetzen Schlüsselrollen zu Beginn der Nach-Phase-3-YB-Story. «Das ist ein langfristiges Projekt, wir wollen etwas aufbauen», sagt Fredy Bickel. «Wir schreiben gerade mal am ersten Kapitel.» Gemessen am fulminanten Einstieg darf man einiges von dieser Geschichte erwarten.

Das Team steht

YB-Sportchef Fredy Bickel krempelte das Kader in der Sommerpause fleissig um. Und weil sich ein Engagement von Wunschkandidat Almen Abdi, der bei Watford unterschrieb, zerschlug, sagt Bickel: «Wenn sich bei uns niemand verletzt, holen wir im Sommer keinen mehr.»

Gerade im zentralen Mittelfeld aber, wo Pascal Doubai bis zu Beginn der Rückrunde verletzt ausfällt, ist YB nicht besonders breit besetzt. Xavier Margairaz wäre hier eine Alternative, der ehemalige Nationalspieler sucht immer noch einen neuen Verein.

Fredy Bickel hat sich natürlich auch mit Mladen Petric beschäftigt. Der torgefährliche Stürmer ist auf dem Markt, er möchte in die Schweiz zurückkehren. «Aber derzeit macht ein Transfer Petrics zu uns keinen Sinn», sagt Bickel. «Wir sind in der Offensive sehr gut aufgestellt.» Der Konkurrenzkampf bei YB ist heftig.

Christian Schneuwly ist bisher nicht über Teileinsätze hinausgekommen, und es gibt immer wieder Gerüchte, wonach Schneuwly leihweise zum früheren Klub Thun zurückkehren könnte. YB-Trainer Uli Forte aber möchte den vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler behalten. «Schneuwly hat zuletzt nicht lange gespielt. Aber er ist nahe dran», sagt Forte.

Auch Sturmtalent Haris Tabakovic soll nicht verliehen werden. Und der junge Aufbauer Helios Sessolo möchte sich bei YB durchbeissen. Möglicherweise aber wäre ein leihweises Engagement bei einem kleineren Verein besser für die Entwicklung Sessolos. Beim überzähligen, sehr teuren Dänen Michael Silberbauer schliesslich, ins U-21-Team abgeschoben, geht Bickel von einem weiteren Leihtransfer nach Dänemark aus. Dafür bleibt YB Zeit bis Ende August.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20662894

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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 21:53 
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Aufstellung (4-2-3-1) :

-----------------Wölfli-------------------

Zverotic---von Bergen--Veskovac---Sutter

--------Costanzo-------Spycher---------

Zarate----------Kubo-------------Nuzzolo

---------------Gerndt--------------------


FCZ - BSCYB 1:2

FCZ: Gavranovic
BSCYB: Costanzo, Kubo


Zuschauer: 8'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 23:38 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 10:59 
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04.08.2013

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Hält der YB-Höhenflug auch in Zürich an?

In der 4. Runde der Super League reist Leader YB zum FC Zürich. Nach den 3 Auftaktsiegen wartet für die Berner ein erster richtiger Prüfstein. Während der FC Sion in Luzern gegen seine Torhemmungen kämpft, tritt der FC Aarau erstmals auf dem Thuner Kunstrasen an.

Drei Spiele, drei Siege und damit der beste Saisonstart seit 54 Jahren sorgen in Bern für Euphorie. Der Höhenflug soll auch im Auswärtsspiel beim FC Zürich seine Fortsetzung finden.

Bickel bremst Euphorie

In der Berner Führungsetage ist man jedoch versucht, trotz des starken Saisonstarts auf die Bremse zu treten. «Wir kommen von ziemlich weit unten. Deshalb gibt es keinen Grund, nach ein paar guten Leistungen abzuheben», sagte Sportchef Fredy Bickel gegenüber der Berner Zeitung und fügte an, dass Siege gegen Sion, Lausanne und Thun durchaus zu erwarten sein dürfen.

Offene Rechnung mit FCZ

Das Spiel im Letzigrund wird für die Young Boys also zum ersten richtigen Härtetest der neuen Saison. Die jüngsten Erinnerung an die Aufeinandertreffen mit den Zürchern dürften bei YB jedoch wenig Optimismus hervorrufen. In den beiden Partien 2013 kassierten die Berner 8 Gegentreffer (0:4 und 2:4).

Der FCZ und die Doppelbelastung

In Kreisen des FCZ darf man gespannt sein, wie das Team von Urs Meier mit der Doppelbelastung Meisterschaft/Europa League umgeht. «Das intensive Spiel gegen Liberec hat sehr viel Kraft gekostet. Es wäre geschwindelt, würde ich von einer optimalen Vorbereitung sprechen», sagte Meier gegenüber der NZZ und deutete an, dass er wohl ein paar Änderungen vornehmen wird.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... zuerich-an

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 12:24 
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Vor 33 Tagen war Nef noch ein Young Boy

«Beim FCZ ist meine Lebensqualität gestiegen»

Weil Alain Nef von YB-Trainer Uli Forte abserviert wurde, hat er nun mehr Zeit für seine Kinder. Revanchieren will er sich heute dennoch.

Kein Wunder ist Lean am letzten Dienstagnachmittag Feuer und Flamme, als wir um einen Fototermin anfragen. Schliesslich darf der Fünfjährige dabei mit seinem Papi «tschutten» gehen.

Auf dem Kunstrasen des FC Wädenswil, dem ersten Fussballklub seines Vaters. Sein Papi, FCZ-Verteidiger Alain Nef, steht im Tor. Lean schiesst und schiesst. «Ich muss mich jetzt informieren bei welchem Verein ich Lean anmelden soll. Er will tschutten gehen», sagt Nef und hechtet nach einem Ball.

Dank seines Wechsels von YB zu seinem Stammklub FCZ habe er mehr Zeit für Lean, dessen Schwester Linda (2) und Frau Katja. «Meine Lebensqualität ist gestiegen, seit das tägliche Pendeln von Zürich nach Bern vorbei ist. Lean kann ich sogar jeden Morgen in den Kindergarten bringen.»

Heute kommt sein Ex-Klub YB zu Besuch. Als Leader und mit Uli Forte an der Seitenlinie. Brisant! Quasi mit seiner ersten Amtshandlung als Trainer hat Forte Nef abgeschoben.

Seit 2010 spielte der 31-jährige Kopfballspezialist in der Berner Innenverteidigung. Bis Forte kam, der schob ihn zur Seite. «Als er mich im Training als Aussenverteidiger aufstellte, dachte ich zuerst, dass es sich um eine Übung handle. Als ich realisierte, dass es nicht so war, habe ich das Gespräch mit ihm gesucht.»

Nef hätte sich unter Forte als Aussenverteidiger aufdrängen müssen. Ein klares Signal. Nef will seinen Vertrag nicht absitzen. Er verlässt YB, obwohl sein Vertrag noch zwei Jahre weitergelaufen wäre

Er wolle keine grosse Geschichte daraus machen, habe während drei Jahren eine gute Zeit in Bern gehabt, sagt Nef. Schon gar nicht schmutzige Wäsche waschen. Enttäuscht war er aber schon. «Ich war drei Jahre da, habe unter fünf Trainern in der Innenverteidigung gespielt. Ich war ja nicht irgendeine Nummer, Ergänzungsspieler oder so, der nur ein par Monate in Bern war.»

«Ich bin als Leader gekommen»

Jetzt ist Nef früher als erwartet zurück beim FCZ, zu welchem er von Wädenswil als B-Junior gestossen war und den er erst 2006 mit dem Meistertitel im Sack Richtung Piacenza verliess. «Es tut mir gut, wieder hier zu sein. Im Vergleich zu YB ist es hier unbeschwerter.» Er ist sich bewusst, dass er als Leader verpflichtet wurde. Nef: «Dafür bin ich gekommen, das muss ich sein, nur schon wegen meines Alters und meiner Position.» Hier darf er im Zentrum ran.

Als Saisonziel gibt Nef einen Top-3-Platz aus. Er formuliert es so: «Wir wollen besser sein als letzte Saison, da war der FCZ Vierter. Und je nachdem wie die Saison verläuft, ist alles möglich.»

Nef glaubt, dass der FCZ heute mit dem Leader mithalten kann. «Diese junge Truppe hat ein Riesenpotenzial! Wir müssen nur noch etwas abgeklärter werden.»

Im YB-Dress hat er gegen den FCZ viermal getroffen – jetzt will er Forte und die Berner abschiessen. «Jedes Tor ist schön, auch gegen den Ex-Klub!» Falls ihn Trainer Urs Meier überhaupt spielen lässt. Vielleicht probt Meier schon fürs Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation vom Donnerstag mit Raphael Koch und Berat Djimsiti in der Inneverteidigung.

Nef ist gegen Liberec gesperrt – er sah im Hinspiel nach einer Notbremse Rot. Dies nachdem er die 1:2-Niederlage schon mit einem unglücklichen Eigentor eingeleitet hatte. Meier: «Ich habe mich noch nicht entschieden, wer spielt. Einerseits müssen sich Berat und Raphi wieder aneinander gewöhnen, anderseits wäre Alain gegen sein Ex-Team sicher topmotiviert.»

Sein Sohn Lean hat die YBShirts verstaut und kommt jetzt als Fan des FC Zürich ins Stadion. Er trägt die Nummer 13 seines Vaters auf dem Rücken. Nef: «Er ist einfach Papi-Fan, ganz egal, welches Dress ich gerade trage.»

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 95352.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 16:06 
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tescht uswärts gäge dr fc züri bestande! bravo giele, zu rächt immer noc ufem erschte platz!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 16:12 
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04.08.2013

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YB baut Siegesserie in Zürich aus

4. Sieg im 4. Spiel: Die Young Boys sind nicht zu stoppen und bauen ihre Tabellenführung aus. Gegen den FC Zürich gewannen die Berner 3:1. Der Anschlusstreffer des Ex-Berners Alain Nef brachte nicht die erhoffte Wende für den FCZ.

Die Geschichte wäre zu schön gewesen für Alain Nef. Der vor Saisonbeginn bei den Young Boys aussortierte Innenverteidiger erzielte nach einer Stunde den Zürcher Anschlusstreffer zum 1:2. Er traf mit einem wuchtigen Kopfball. Die Zürcher vermochten in die Partie in der Folge allerdings nicht zu wenden. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit erzielte der Japaner Yuya Kubo seinen dritten Saisontreffer und sorgte damit für die Entscheidung.

Sehenswerte Berner Treffer

Das Fundament für den Sieg legten die Young Boys bereits in der 1. Halbzeit. In der 21. Minute schnappte sich Alexander Gerndt an der Mittellinie den Ball, überlief FCZ-Verteidiger Berat Djimsiti und bezwang Goalie David da Costa mit einem Schuss in die nahe Torecke.

Nur zehn Minuten später schloss Michael Frey eine wunderbare Berner Kombination mit seinem zweiten Saisontreffer ab. Gonzalo Zarate hatte Scott Sutter mit einem Zuspiel in die Tiefe lanciert, Frey verwertete dessen Pass in die Mitte.

Perfekter Saisonstart von YB

Man habe bisher einfach das vergleichsweise einfache Startprogramm ausgenutzt, hatte YB-Trainer Uli Forte vor der Partie in Zürich gesagt. Von YB dürften Siege gegen Thun, Lausanne und Sion erwartet werden. Mit dem FCZ haben die Berner nun zum ersten Mal ein potenzielles Spitzenteam bezwungen. In der Tabelle liegt YB bereits mit 4 Punkten Vorsprung an 1. Stelle.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... uerich-aus

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 16:13 
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04.08.2013

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Effizienter 3:1-Sieg

YB weiter im Höhenflug – FCZ hadert mit Schiri

Viertes Spiel, vierter Sieg! Diese Young Boys verbreiten Angst und Schrecken. Der 3:1-Sieg gegen den FCZ ist nicht gestohlen – trotzdem ärgern sich die Zürcher ab dem Referee.

In Bern liegt man sich wohl kollektiv in den Armen. Unter dem neuen Trainer Uli Forte läufts bei YB plötzlich wie geschmiert. Nach den Siegen gegen Sion, Lausanne und Thun folgt der 2:1-Erfolg in Zürich.

Dabei harzt es zu Beginn: Der FCZ dominiert die Startphase und spielt in der 10. Minute einen wunderschönen Angriff über Pedro, der Buff in den Strafraum schickt. YB-Veskovac steht ihm auf den Fuss – Schiri Amhof entscheidet auf Weiterspielen. Fehlentscheid!

Oliver Buff zu Blick.ch: «Für mich ein klarer Penalty!» Glück für YB, das in der Folge einen Zacken zulegt.

Gonzalo Zarate erkämpft sich in der 22. Minute im Mittelfeld den Ball und schickt Alexander Gerndt über die rechte Seite. Der YB-Schwede lässt FCZ-Djimsiti uralt aussehen und vernascht Goalie Da Costa mit einem satten Schuss in den nahen Winkel - die Führung für die Gäste.

YB schwingt jetzt das Zepter. Acht Minuten später: Der starke Zarate spielt den Ball herrlich in die Gasse zu Sutter, der im Strafraum sauber querlegt zu Michael Frey – dieser rutscht rein und besorgt das 2:0.

Torschütze Frey in der Pause zu «Teleclub»: «Zu Beginn spielten wir nicht perfekt, aber jetzt läufts. So müssen wir weiterspielen und jeder für den anderen kämpfen.»

Einer für alle – alle für einen! Diese Einheit scheint die Young Boys so stark zu machen. Trotzdem gewinnt Zürich in der zweiten Halbzeit Aufwind. Der FCZ-Brasilianer Pedro Henrique ist überall – verteilt die Bälle, wird oft gefoult.

In der 61. Minute ist es aber Buff, der das Leder von rechts in den Strafraum flankt, wo sich Ex-YB-Spieler Alain Nef in die Höhe schraubt und per Kopf den Anschlusstreffer erzielt. Ausgerechnet Nef, der von YB-Forte rasiert wurde.

Die Spannung ist zurück im Letzigrund! YB lässt sich tief in die eigene Zone drücken, bekommt aber kein weiteres Gegentor mehr. Edeljoker Yuya Kubo macht in der Nachspielzeit mit seinem 3:1 sogar noch den Deckel drauf.

YB zeigt sich enorm effizient und festigt mit dem vierten Sieg die Tabellenführung. Der FCZ bleibt auf vier Zählern sitzen und stellt sich wohl die Frage, was passiert wäre, wenn Schiri Amhof in der 10. Minute auf Penalty entschieden hätte.


Zürich - YB 1:3 (0:2)
Letzigrund, Zürich. - SR Sascha Amhof, Schweiz. - Tore: 22. Alexander Gerndt 0:1, 30. Michael Frey 0:2, 60. Alain Nef 1:2, 90. Yuya Kubo 1:3.

Zürich: Da Costa D., Koch P., Djimsiti B., Nef A., Benito L., Kukuruzovic S., Rikan A., Etoundi F., Buff O., Henrique P., Chermiti M. - Einwechslungen: Gavranovic M. (66. für Chermiti M.), Marco Schönbächler (70. für Kukuruzovic S.), Chiumiento D. (76. für Buff O.).

YB: Marco Wölfli, Zverotic E., Veskovac D., von Bergen S., Sutter S., Costanzo M., Spycher C., Zarate G., Frey M., Raphaël Nuzzolo, Gerndt A. - Einwechslungen: Kubo Y. (61. für Frey M.), Afum S. (65. für Gerndt A.), Rochat A. (71. für Veskovac D.).

Verwarnungen: Zürich: 61. Rikan A. (Gelb). YB: 20. Sutter S. (Gelb), 43. Zarate G. (Gelb), 56. Raphaël Nuzzolo (Gelb).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 95448.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. August 2013, 16:15 
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FC Zürich - YB 1:3

YB abgeklärt zum Sieg

Die Young Boys kommen in der 4. Runde der Super League zum vierten Sieg. Die Berner gewinnen beim FC Zürich 3:1.

Eine über weite Strecken abgeklärte Leistung reichte YB zur Fortsetzung der Siegesserie. Die Gäste waren vor etwas mehr als 10000 Zuschauern im Letzigrund gut organisiert und sorgten dreimal für ein offensives Highlight.

In der 21. Minute lief der schwedische Stürmer Alexander Gerndt über das halbe Spielfeld, liess auf dem Weg zum Tor Innenverteidiger Berat Djimsiti stehen und traf in die linke obere Torecke. Neun Minuten später führte eine schön anzusehende Kombination über Spycher, Nuzzolo, Zarate und Sutter zum 2:0 durch Michael Frey. In der Nachspielzeit erzielte den Japaner Yuya Kubo noch das 3:1. Es war sein dritter Treffer in den letzten zwei Spielen.

Den grössten Teil der wenig spektakulären Partie verbrachte YB damit, die Angriffsversuche der Zürcher zu stoppen. Der Super-League-Leader tat dies ziemlich erfolgreich. Torchancen der Gastgeber waren rar.

In der Startviertelstunde hätte Schiedsrichter Amhof nach einem Rencontre zwischen Dusan Veskovac und Oliver Buff einen Penalty für den FCZ pfeifen können. Marco Wölfli intervenierte zudem früh erfolgreich bei einem Schuss von Stjepan Kukuruzovic. Geschlagen geben musste sich der YB-Keeper nach einer Stunde bei einem wuchtigen Kopfball seines ehemaligen Teamkollegen Alain Nef.

So richtig in Gefahr geriet der vierte Saisonsieg der Berner gegen die fehlerhaften Zürcher aber auch in der Folge nicht.

Zürich - Young Boys 1:3 (0:2)

Letzigrund. - 10060 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 21. Gerndt 0:1. 30. Frey 0:2. 60. Nef 2:1. 91. Kubo 1:3.

Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Nef, Djimsiti, Benito; Etoundi, Buff (76. Chiumiento), Kukuruzovic (71. Schönbächler), Pedro; Rikan; Chermiti (66. Gavranovic).

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Veskovac (71. Rochat), Von Bergen, Sutter; Costanzo, Spycher; Zarate, Frey (61. Kubo), Nuzzolo; Gerndt (65. Afum).

Bemerkungen: Zürich ohne Kukeli, Teixeira (beide verletzt) und Chikhaoui (nicht im Aufgebot). Young Boys ohne Doubai, Gajic und Simpson (alle verletzt). 71. Veskovac verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 20. Sutter. 43. Zarate. 43. Spycher. 56. Nuzzolo. 62. Rikan (alle Foul).


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18127631

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