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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 15:04 
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Auf nach Lausanne zum Pilze sammeln. :D

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http://www.lematin.ch/sports/football/s ... y/15473155


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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 17:38 
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Auswärtsspiel gegen Lausanne

YB-Frey: Gestern Torte, heute Tore

Michael Frey wurde gestern 19 Jahre alt. Doch gefeiert wird erst am Sonntag. Denn heute will er gegen Lausanne (19.45 Uhr im Liveticker) siegen, so sein grösster Geburi-Wunsch. Neben einem neuen Pingpong-Schläger.

Eine fette Karre? Eine dicke Uhr? Ein schickes iPad? Fehlanzeige! YB-Youngster Michael Frey wünscht sich nichts dergleichen zum 19. Geburtstag. «Ich wünsche mir einen Sieg gegen Lausanne», sagt er.

Während gleichaltrige am Geburtstag die Puppen tanzen lassen, meint Frey: «Meine Eltern fragten mich, ob ich auswärts essen gehen möchte. Ich habe ihnen gesagt, dass ich zu Hause bleiben will. Ich möchte mich perfekt vorbereiten.»

Michael Frey ist immer noch ein Teenager – und doch schon ein richtiger Profi. YB-Trainer Uli Forte sagt: «Man hat gegen Sion gesehen, was er drauf hat. Noch hat er den Stammplatz nicht auf sicher. Aber er hat alles, was es dafür braucht.»

Forte ist es zu verdanken, dass Frey noch bei YB ist. Im Sommer hat der FC Wohlen für ein Leih­geschäft angefragt. Von den YB-Verantwortlichen hiess es, dass alles vom neuen Trainer abhänge. Forte zu BLICK: «Für mich war das nie ein Thema. Man hat ja nun gesehen, dass es ein grosser Fehler gewesen wäre.»

Während sich andere Kicker bei erstbester Gelegenheit ins Ausland verkrümeln, will er die nächsten Jahre bei YB bleiben. Er träumt von einem Titel mit den Bernern. Auch wenn er nie davon reden würde, wenn man nicht explizit danach fragte.

Nur selten drückt der Teenager durch. Zum Beispiel als Eveline Felder vom YB-Klublokal Eleven die Geburtstagstorte von BLICK serviert. Mit leuchtenden Augen sagt er: «Was für eine schöne Überraschung. Herzlichen Dank!»

Oder als BLICK nachfragt, was er sich denn neben einem Sieg gegen Lausanne, Gesundheit und so weiter wünsche.

Von seinen Eltern. «Vielleicht einen neuen Pingpong-Schläger», sagt er mit schelmischem Lächeln. Fast jeden Abend treffe er sich mit einem Kumpel zum Duell.

Seine Freunde kommen wie er aus Münsingen. Manche trifft er morgens im Zug auf dem Weg ins Training. Denn Auto fahren kann er noch nicht. «Ich sollte unbedingt meinen Fahrlehrer anrufen, damit ich vorwärts machen kann. Aber ich würde das Zugfahren vermissen.»

Mit dem Velo radelt er zum Bahnhof, wo er YB-Verteidiger Marco Bürki trifft. Frey: «Wir kennen uns, seit wir fünf Jahre alt sind. Bei Bürkis ist mein zweites Zuhause. Ich bin auch schon bei Marco aufgekreuzt, als er noch am Schlafen war. Als er aufwachte, sass ich dann einfach am Bettrand.»
«Als ich mit 17 ins Team kam, habe ich kaum geschwatzt»

Apropos Bettrand: Neben seinen Kumpels habe er auch ein, zwei gute Kolleginnen, mit denen er über alles sprechen könne. «Aber für eine Freundin habe ich – wenigstens im Moment – neben dem Fussball keine Zeit», sagt der Offensiv-Mann.

Die letzte Saison war eine Seuchen-Saison für YB. Frey aber schaffte unter Martin Rueda und später unter Bernard Challandes den Durchbruch. Sein Ansehen im Team ist gewachsen. Die Fans lieben ihn. Kriegt er jetzt ein grösseres Stück vom YB-Kuchen ab? Über seinen Lohn wolle er nicht sprechen, sagt er.

Trotzdem, seine Position im Team hat sich verändert. «Als ich mit 17 ins Team kam, habe ich kaum mit jemandem geschwatzt. Aber auf dem Platz habe ich immer alles gegeben.» Das schätzten die Fans, die Trainer. Er bekam mehr Einsatzzeit – und mit jeder Minute wuchs das Selbstbewusstsein.

Mit 19 Jahren ist er nun Publikumsliebling und Hoffnungsträger in Personalunion. Weil er aus der Gegend kommt. Weil er am Boden geblieben ist. Und weil er niemals aufgibt. Bis zum ersten Titel seit 1987, als YB Cupsieger wurde?


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 78963.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 22:12 
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Young Boys gewinnen auch in Lausanne

YB hat im 2. Spiel der neuen Saison bereits den 2. Sieg einfahren können. Die Berner, die sich in der vergangenen Saison vor allem in der Fremde schwer taten, siegten auf der Lausanner Pontaise verdient mit 3:1 und sorgten schon jetzt für den besten Saisonstart seit 8 Jahren.

Den Young Boys, die in der vergangenen Saison gerade einmal 2 Siege in der Fremde zustande gebracht hatten, genügte auf der Pontaise eine effiziente 1. Halbzeit, um zum 2. Mal in Serie die drei Punkte ins Trockene zu bringen. Dabei liess sich das Team von Uli Forte auch nicht durch den Rasen bremsen, der durch die Athletissima arg ramponiert worden war.
Sutters seltenes Erfolgserlebnis

Gonzalo Zarate mit einem schnellen Tor nach nur 36 Sekunden, Raphaël Nuzzolo nach einer herrlichen Ballstafette und Scott Sutter mit einem seiner raren Tore sorgten bis zur 40. Minute für die Entscheidung. «Ich habe selber gedacht, da kann was nicht stimmen, wenn sogar ich ein Tor schiesse», scherzte Sutter nach dem Spiel. Er lobte vor allem das Berner Kollektiv. Die Mannschaft scheint sich, im Vergleich zur missratenen Vorsaison, gefunden zu haben.
Tafer bringt neuen Schwung

Lausanne hingegen war in der 1. Hälfte defensiv überfordert und offensiv inexistent. Erst die Hereinnahme von Yannis Tafer zur Halbzeit brachte auf Seiten der Waadtländer mehr Schwung. Der junge Franzose war es auch, der nur 49 Sekunden nach Wiederanpfiff für den Lausanner Ehrentreffer verantwortlich zeichnete.
Ekengs Aussetzer

Die Hypothek, die sich die Gastgeber in der ersten Hälfte aufgebürdet hatten, wog indes zu schwer. Vor allem der junge Patrick Ekeng dürfte eine unangenehme Nacht verleben. Der 23-jährige Kameruner stand mit seinem haarsträubenden Lapsus zu Beginn der Partie, er passte den Ball unbedrängt in die Füsse von YB-Stürmer Zarate, am Ursprung der 2. Lausanner Niederlage in der noch jungen Saison.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... n-lausanne

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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Juli 2013, 22:13 
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Zarate trifft nach 35 Sekunden

Blitztor bringt YB auf Siegerstrasse

Der frühe Vogel fängt den Fisch. Gonzalo Zarate jubelt bereits nach 35 Sekunden über seinen Führungstreffer gegen Lausanne. Letztlich fährt YB einen ungefährdeten 3:1-Auswärtserfolg ein.

Begünstigt wird das Blitztor durch einen haarsträubenden Bock von Lausannes Ekeng. Sein Pass verhungert auf dem Weg zu Goalie Fickentscher. Zarate sprintet dazwischen und schiebt mit seinem linken Fuss unhaltbar ein. 1:0 für YB nach 35 Sekunden.

Mit der Führung im Rücken lässt es sich bekanntlich leichter aufspielen. Die Gäste kontrollieren die Partie. Von Lausanne kommt rein gar nichts.

So überrascht es denn auch nicht, dass YB noch in der ersten Hälfte den Sack zumacht. Nuzzolo lenkt den Ball nach einem Konter in die Maschen (19.), Sutter ist nach einem Fickentscher-Abpraller erfolgreich (40.). Schon stehts 3:0.

Sutter hat in der Super League im YB-Dress bisher erst einmal getroffen. Das war im Oktober 2009. Umso grösser ist die Freude beim 27-Jährigen nach seinem Goal auf der Pontaise.

Ein schnelles Tor fällt auch in der zweiten Hälfte. Der eingewechselte Tafer kann für das Heimteam 44 Sekunden nach Wiederanpfiff verkürzen. Zur Aufholjagd setzen die Waadtländer aber nicht an.

So bleibts beim 3:1-Auswärtssieg für die Forte-Equipe. Die mitgereisten YB-Fans jubeln. Das konnten sie in der letzten Saison nicht oft. 2012/13 gabs in der Fremde in 18 Liga-Partien überschaubare zwei Vollerfolge. (yap)


Lausanne - YB 1:3 (0:3)
Olympique de la Pontaise, Lausanne. - Zuschauer: 4900. - SR Pascal Erlachner, Schweiz. - Tore: 1. Gonzalo Eulogio Zarate 0:1, 18. Nuzzolo R. 0:2, 40. Scott Sutter 0:3, 46. Yannis Tafer 1:3.

Lausanne: Fickentscher K., Chakhsi A., Katz G., Sonnerat J., Meoli S., Yang M., Ekeng Ekeng P., Lavanchy N., Kadousi O., Khelifi S., Pimenta L. - Einwechslungen: Mickaël Facchinetti (46. für Pimenta L.), Tafer Y. (46. für Yang M.), Avanzini M. (60. für Lavanchy N.).

YB: Marco Wölfli, Zverotic E., Veskovac D., von Bergen S., Sutter S., Costanzo M., Spycher C., Zarate G., Frey M., Raphaël Nuzzolo, Gerndt A. - Einwechslungen: Kubo Y. (77. für Frey M.), Steffen R. (79. für Zarate G.), Schneuwly C. (86. für Raphaël Nuzzolo).

Verwarnungen: Lausanne: 3. Yang M. (Gelb), 34. Ekeng Ekeng P. (Gelb), 90. Tafer Y. (Gelb). YB: 33. Costanzo M. (Gelb), 87. Schneuwly C. (Gelb).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 79164.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. Juli 2013, 14:17 
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s'chunnt guet. het mer guet gfaue wie yb gschpiut het.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. Juli 2013, 17:05 
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YB schlägt auch Lausanne

Optimaler Saisonstart für die Young Boys

Die Young Boys gestalten auch ihr zweites Saisonspiel gegen einen Westschweizer Klub siegreich. Nach dem 2:0 gegen Sion gewinnt YB in Lausanne 3:1.

Die Berner sorgten auf der Pontaise sprichwörtlich früh für klare Verhältnisse. Gonzalo Zarate gelang bereits nach 36 Sekunden das 1:0, indem der Argentinier nach einem völlig verunglückten Rückpass von Patrick Ekeng solo traf. In der Folge war YB dem Heimteam in allen Belangen überlegen. Mit schnellen Passfolgen gelang es der Mannschaft von Uli Forte immer wieder auf relativ einfache Weise, das Mittelfeld des Gegners zu überbrücken. So entstand das 2:0, als Lausanne nach einem Freistoss in der gegnerischen Platzhälfte den Ball verlor (19.) und Raphaël Nuzzolo die Gegenzug abschloss. Und so entstand auch das 3:0, bei dem Scott Sutter zu seinem ersten Treffer für YB seit Oktober 2009 kam.

Die Korrekturen, die Lausannes Trainer Laurent Roussey in der Pause vornahm, fruchteten schnell. Bereits nach 47 Sekunden gelang dem eingewechselten Yannis Tafer mit einem abgefälschten Schuss das 1:3. Bei diesem einen Erfolgserlebnis blieb es für die erneut sieglos gebliebenen Waadtländer aber auch. Die Temporeduktion genügte den Young Boys relativ problemlos, um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Vor dem bevorstehenden Derby gegen Thun feierte YB den erst zweiten Auswärtssieg in den letzten 15 Partien ein.

Lausanne-Sport - Young Boys 1:3 (0:3).

Pontaise. - 4900 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 1. (0:37) Zarate 0:1. 19. Nuzzolo (Gerndt) 0:2. 40. Sutter 0:3. 46. Tafer 1:3.

Lausanne: Fickentscher; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Meoli; Yang (46. Facchinetti), Ekeng; Lavanchy (62. Avanzini), Kadusi, Khelifi; Pimenta (46. Tafer).

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Veskovac, Von Bergen, Sutter; Spycher; Zarate (78. Steffen), Costanzo, Frey (77. Kubo), Nuzzolo (86. Christian Schneuwly); Gerndt.

Bemerkungen: Lausanne ohne Coly, De Pierro, Gabri, Moussilou und Zambrella, Young Boys ohne Afum, Doubai, Gajic und Simpson (alle verletzt). Verwarnungen: 2. Chakhsi. 33. Costanzo. 34. Ekeng (alle wegen Fouls). 90. Christian Schneuwly. 91. Tafer (beide wegen Unsportlichkeit).


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/uebersi ... 1.18120209

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. Juli 2013, 21:37 
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Es war ein solides Spiel unserer Jungs. Die Leistung den ersten 45 Minunten war sehr ansprechend! Die Schlüsselszene war bestimmt das sehr frühe 1:0. Es war das Ergebnis für Aufsässigkeit und konsequentem, aggressiven Pressing.

Das 2:0 war ein perfekt abgeschlossener Konter. Die Balleroberung nach einem gegnerischem Freistoss am eigenen Strafraum und dann folgt eine schöne Ballstaffete die bis zum Abschluss solide durchgezogen wurde! Hier zu erwähnen gilt es Alexander Gerndt welcher Nuzzolo mit seinem genauen Pass bediente.

Das ein Verteidiger wie Sutter so weit in die Offensive geht und nach vier Jahren wiedermal ein Tor schiesst, spricht auch für das Selbstvertrauen welches die Mannschaft in der kurzen Zeit wieder tanken konnte.

Es ist noch nicht alles perfekt, muss es auch nicht. Aber es darf gerne so weitergespielt werden. YB macht wieder Freude und Lust auf mehr!


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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juli 2013, 08:09 
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Ein Leader aus Fleisch und Blut

YB hat sein neues Gesicht auch in Lausanne gezeigt, problemlos 3:1 gewonnen und ist als einziges Team nach zwei Runden ohne Punktverlust. Trainer Uli Forte bewies zudem Biologiekenntnisse.

Der Sonntag muss sehr vergnüglich für die Protagonisten der Young Boys gewesen sein. Bestimmt sassen die meisten YB-Spieler irgendwo am Wasser und genossen Sonne, Sommer, Super-League-Resultate. Weil Zürich (0:0 in Sion), GC und Meister Basel (1:1 im Direktduell) gestern alle Zähler abgaben, sind die Young Boys nach zwei Runden tatsächlich die einzige Mannschaft ohne Punktverlust.

Wie oft im Leben und im Fussball ist vieles bei der Betrachtung des YB-Traumstarts Ansichtssache. Man kann behaupten, die Gegner Sion und Lausanne seien nicht besonders hohe Hürden gewesen. Man darf aber, und das tun die Young Boys, auch darauf hinweisen, wie souverän und stilsicher YB in den ersten zwei Partien aufgetreten sei. «Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten», sagt der neue Abwehrchef Steve von Bergen nach dem 3:1-Sieg am Samstag in Lausanne. «Und wenn wir im Schnitt alle zwei Partien ein Gegentor erhalten, wäre das sehr zufriedenstellend.» Sein Trainer Uli Forte unterstreicht derweil die Bedeutung des Erfolges: «Das war für mich ein Schlüsselspiel an einem Ort, wo YB in den letzten Jahren selten überzeugt hatte. Wir haben nachgedoppelt und damit den Startsieg vergoldet.»

Der Berner Blitzstart

Uli Forte spricht gerne blumig und in Bildern. Und so erklärt er, YB habe auf der Pontaise in den letzten Jahren oft eine «hässliche Fratze» gezeigt. «Wir wollten ein frisches, anderes Gesicht präsentieren.» Das Berner Facelifting gefiel vor allem in der ersten Halbzeit, und begünstigt wurde der Spielrausch vor der Pause von einem katastrophalen Fehlpass Patrick Ekengs. Der Aufbauer Lausannes spielte nach einer halben Minute (!) Spielzeit einen viel zu kurzen Rückpass auf Torhüter Kevin Fickentscher. Er geriet zur perfekten Vorlage für Gonzalo Zarate, der nach 37 Sekunden kaltblütig zum 1:0 traf. «Wir benötigen im Moment wenig Chancen, um zu treffen», sagt Forte. «Auch das zeichnet uns aus.»

In Lausanne entwickelten sich für YB zuletzt oft mühsame Partien, ein Geschenk wie gestern Ekengs Aussetzer hätte bestimmt geholfen. Eine andere Sicht der Dinge, sie ist gelb-schwarz, verweist darauf, dass sich die Young Boys solche Fehler der Gegner jetzt halt erarbeiten und mit grosser Laufbereitschaft verdient haben. Und keine Zweifel gab es am Samstag ja an der Überlegenheit der Gäste. YB dominierte das junge, unerfahrene Lausanne-Team vorerst nach Belieben, schoss bald ein herrliches Kontertor zum 2:0 durch Raphael Nuzzolo, nachdem fast alle Akteure an der rasanten Ballstafette beteiligt gewesen waren – und entschied die Begegnung noch vor der Pause mit dem 3:0 durch Scott Sutter.

Verwalter nach der Pause

Als «kleinen Schönheitsfehler» bezeichnet Uli Forte den Treffer der Gastgeber nach 50 Sekunden in der zweiten Hälfte, als die YB-Defensivkräfte für einmal den Sicherheitsdienst vernachlässigten. Die Berner Vorstellung nach der Pause war äusserst diskret, die Young Boys schalteten den Verwaltermodus früh ein, ohne in Gefahr zu geraten, die Partie aus den Händen zu geben. Trainer Forte hat selbstverständlich einen eigenen Blick auf die Ereignisse: «Wir können nicht 90 Minuten so hoch stehen wie vor der Pause und so viel Kraft investieren.» Der 39-Jährige scheint im Biologieunterricht keinen Fensterplatz bevorzugt zu haben, er meint weiter: «Denn unsere Spieler sind ja keine Maschinen. Sie sind aus Fleisch und Blut, sie haben ein Herz, eine Lunge, Zellen und Mitochondrien.»

Letzteres ist nicht ein neuer YB-Ausländer aus Armenien, sondern – grob erklärt – ein Zellenbereich. Mitochondrien fungieren auch als Energiekraftwerke, was wiederum zu diesen frischen Young Boys passt. Und eine personelle Verstärkung, ob aus Armenien oder England, ist laut Fredy Bickel ohnehin nicht mehr angedacht. «Ausser wir haben viele Verletzte», sagt der Sportchef. Wunschspieler Almen Abdi unterschrieb bis 2016 bei Watford.

Erstmals Leader seit Mai 2010

Nach 1020 Tagen ist YB also zurück auf Rang 1. Anfang Mai 2010 führten die Berner nach der 34. Runde, kurz darauf verloren sie die Finalissima zu Hause gegen Basel. Am nächsten Sonntag empfängt YB nun den FC Thun zum Derby. Es ist die nächste Gesichtskontrolle.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20826135

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juli 2013, 08:11 
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Die «Maschinen» werden zu Menschen

YB spielt in Lausanne eine Halbzeit sehr stark, schaltet danach aber zwei Gänge zurück. Uli Forte hat Verständnis für die Verwaltermentalität.

Das nennt man einen Traumstart. Erst 35 Sekunden waren in der Pontaise gespielt, als der Ball schon im Tor der Gastgeber lag. Zárate hatte einen haarsträubenden Rückpass von Ekeng erlaufen und Goalie Fickentscher keine Abwehrchance gelassen. «Das war ein grosses Geschenk», sagte Rafael Nuzzolo zwei Stunden später in den Katakomben des altehrwürdigen Stadions.

Der Bieler mochte sich nicht erinnern, wann seiner Mannschaft das Toreschiessen letztmals so leicht gemacht wurde. Er selber veredelte den schönsten YB-Angriff, bei dem ein halbes Dutzend Spieler beteiligt waren, mit dem 2:0. Da waren nicht einmal 20 Minuten vorüber, und jenen, die wegen Lausanne Sport zum Match gekommen waren, musste spätestens dann angst und bange sein. YB war drückend überlegen, presste und forcierte unentwegt das Tempo.

Das Heimteam wehrte sich mit seinen beschränkten Mitteln so gut es ging, geriet aber immer wieder in Verlegenheit, wenn die Berner schnell und vertikal nach vorne spielten. Logische Folge: ein weiterer Gegentreffer. Torschütze: Scott Sutter, der von einer ungenügenden Abwehr Fickentschers profitierte (40.). Kurz darauf erlöste der Pausenpfiff die überforderten Gastgeber. Ein Pfeifkonzert begleitete sie auf dem Weg in die Kabine.

Lausanne-Trainer Laurent Roussey sagte später, sein junges Team habe viel Lehrgeld bezahlt in der ersten Hälfte. Roussey konnte einem ein bisschen leid tun, denn er hat im Moment eine Equipe zur Verfügung, die kaum Super-League-Niveau aufweist.

Im Verwaltermodus

Die zweite Halbzeit bot dann sehr wenig Anschauliches. Nach Tafers Ehrentreffer unmittelbar nach Wiederanpfiff passierte in den beiden Strafräumen fast gar nichts mehr von Belang. Lausanne schoss noch zwei, drei Mal aus der Distanz über oder neben das Tor, YB kam zu keiner einzigen Goalchance mehr. Die Berner beschränkten sich darauf, die nun etwas besser ins Spiel gekommenen Waadtländer zu kontrollieren.

Trainer Uli Forte hatte volles Verständnis für die Verwaltermentalität: «Meine Jungs sind keine Maschinen. Sie sind wie wir aus Fleisch und Blut.» Es sei ein Ding der Unmöglichkeit, das horrende Tempo der ersten Halbzeit bis am Schluss durchzuziehen. Forte war ein rundum zufriedener Coach nach dem zweiten Sieg in Folge. Der Mannschaft sei es gelungen, die hässliche Fratze abzustreifen, die sie letzte Saison in Auswärtspartien gezeigt habe. Zur Erinnerung: Der BSC YB gewann in der Spielzeit 2012/13 nur 2 von 18 Begegnungen.

Team tut, was der Trainer befiehlt

Der Auftritt in Halbzeit 1 nährt die Hoffnungen, dass unter dem charismatischen und volksnahen Forte etwas am Entstehen ist, welches YB früher oder später in die Spitzengruppe des Schweizer Fussballs zurückführt. Der 39-Jährige sendet klare Botschaften aus, und die Mannschaft ist willens, diese umzusetzen. «Wenn der Trainer sagt, wir sollen pressen, so tun wir es. Wenn er anordnet, wie sollen Tempo rausnehmen, so machen wir es», sagte Scott Sutter. Der gebürtige Engländer hat seinen Platz auf der linken Aussenbahn vorerst verteidigen können, obwohl mit Alain Rochat ein starker Konkurrent hinzugekommen ist.

Für Forte gab es nach dem Auftaktsieg gegen Sion keinen Grund, personelle Wechsel vorzunehmen: Sutter habe seine Sache gut gemacht. Ohnehin ist der Zürcher keiner, der ständig rotiert. Hat er einmal eine Formation gefunden, die gut funktioniert und Erfolg hat auf dem Platz, so lässt er diese in der Regel unverändert. Auf die aktuelle Situation bezogen heisst das: Affolter, Rochat, Schneuwly, Steffen und Kubo müssen sich wohl oder übel mit Jokerrollen abfinden.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/14243406

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juli 2013, 10:17 
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22.07.2013

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Die Noten zum Spiel YB gegen Lausanne

Die Akteure der Young Boys gefielen beim 3:1-Sieg in Lausanne mit einer kompakten Leistung. Nach einer ausgezeichneten ersten Hälfte bauten sie aber stark ab.

Marco Wölfli: Note 4
Der YB-Goalie wehrte einen Freistoss von Patrick Ekeng toll ab. Sonst wenig geprüft. An einem guten Tag hält er wohl den Schuss von Yannis Tafer, der zum einzigen Tor Lausannes führte.

Elsad Zverotic: Note 4,5
Routiniert, solid, ballsicher, ohne grobe Fehler. Vor dem Gegentor konnte der emsige Rechtsverteidiger den Schuss jedoch auch nicht mehr blocken.

Steve von Bergen: Note 4,5
Souverän und erfahren, riskierte wenig, stabilisierte die Defensive wie im ersten Match gegen Sion (2:0). Vor dem Treffer Lausannes überzeugte die (zu kurze) Kopfballabwehr des Romands jedoch ebenfalls nicht restlos.

Dusan Veskovac: Note 4
Wie im Startspiel gegen Sion grösstenteils sehr überzeugend und enorm kampfstark. Aber erneut mit einem schweren Aussetzer. Diesmal führte sein Ballverlust zum Lausanner Tor.

Scott Sutter: Note 5
Hinten links wie gegen Sion äusserst präsent, mit guten Pässen und auch defensiv gut. Nach vorne auffällig, schoss das dritte Tor für die Young Boys.

Moreno Costanzo: Note 5
Im 4-2-3-1-System wieder neben Spycher im zentralen Aufbau. Verlor kaum einen Ball, mit guter Übersicht, kluge Pässe – wie vor dem 3:0, als er den Ball direkt zu Frey leitete. Er darf bei seinen Aktionen durchaus noch ein bisschen mehr nach vorne spielen.

Christoph Spycher: Note 4,5
Wie Nebenmann Costanzo mit grosser Sorge zum Ball. Spycher lief und dirigierte und zeigte eine ordentliche Leistung.

Gonzalo Zarate: Note 5
Der Argentinier gefiel mit einem eiskalt erzielten Tor zum 1:0 – und war an der Entstehung des 2:0 massgeblich beteiligt. Auch der flinke Zarate baute aber später extrem stark ab.

Michael Frey: Note 5
Etablierte sich erneut als YB-Vorkämpfer. Einen Tag nach dem 19.Geburtstag mit enormer Fleissleistung. Sein vom Goalie abgewehrter Schuss fiel Sutter vor dem 3:0 vor die Füsse.

Raphael Nuzzolo: Note 5
Harmonierte gut mit Hintermann Sutter, verlor wenig Bälle – und schoss das zweite Tor. Später wie die Kollegen eher diskret.

Alexander Gerndt: Note 5
Der Schwede ist ein dankbarer Mitspieler, weil er als Stürmer vorne viel läuft, wie Frey beim Pressing mithilft und auch Bälle verarbeiten und weiterleiten kann. Es fehlte Gerndt aber ein wenig an Torgefährlichkeit. Stark war sein Pass auf Nuzzolo vor dem 2:0 für die Young Boys.

Yuya Kubo (77. für Frey), Renato Steffen (78. für Zarate) und Christian Schneuwly (86. für Nuzzolo) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25474036

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