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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2013, 11:50 
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13
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Noch vor kurzem – in der Ära von Stadionchef Stefan Niedermaier – überwies Hauptsponsor Migros während vier Jahren übrigens knapp 2 Millionen Franken pro Saison.

eigentlich schon tragisch wieiviel die marke yb in dieser kurzen zeit an wert verloren hat.

man kann gut sagen, das yb nur noch die hälfte wert ist gegenüber der ära niedermaier.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2013, 13:41 
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
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Wohnort: Bern City
JFK hat geschrieben:
Zitat:
Noch vor kurzem – in der Ära von Stadionchef Stefan Niedermaier – überwies Hauptsponsor Migros während vier Jahren übrigens knapp 2 Millionen Franken pro Saison.

eigentlich schon tragisch wieiviel die marke yb in dieser kurzen zeit an wert verloren hat.

man kann gut sagen, das yb nur noch die hälfte wert ist gegenüber der ära niedermaier.



oder dass man heute nur noch 1/3 von damals erarbeitet. Ist ja kein Geheimnis, dass mit Niedermeier nicht nur ein Arbeiter sondern auch ein geschickter Betriebswirtschafter mit sehr guten Kontakten davon gejagt wurde.

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„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2013, 18:27 
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17
Beiträge: 367
was mühsam aufgebaut wurde, war innert kurzer zeit wieder zerstört worden. echt schade, sowas! nur weil man statt einem "schritt" nach dem anderen zu nehmen, die geduld verloren hatte und massiv in das team investiert hatte, was leider nicht honoriert wurde.

leider stimmt es schon, dass yb ohne die rhis brüder am selben punkt wäre wie ende der 90er jahre.

das bauhaus aussteigen würde, war ja schon länger bekannt. das man bisher keinen hauptsponsor finden konnte, ist irdendwie schon beschämend, nicht nur für yb, sondern auch für die berner wirtschaft.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 11:57 
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Beiträge: 29376
13.07.2013

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Warum YB keinen Hauptsponsor findet

Die Young Boys starten am Samstag ohne Hauptsponsor in die neue Saison. Zum einen ist das mit dem Mangel an potenten Wirtschaftsunternehmen im Raum Bern zu erklären. Zum andern ist das Problem hausgemacht.

Die Marke YB ist nicht viel wert. Zu diesem Schluss könnte man kommen, weil der Stadtberner Traditionsklub für die kommende Saison noch keinen Hauptsponsor zu finden vermochte. So wird heute beim Saisonstart nicht das Logo eines potenten Geldgebers auf dem gelb-schwarzen Trikot prangen, sondern der Schriftzug der Stiftung Laureus (Ausgabe vom Mittwoch).

Branchenkenner sind nicht überrascht, dass YB noch keinen Ersatz für Bauhaus bekannt geben konnte. «Einen Hauptsponsor zu finden, der pro Saison eine Million Franken auf den Tisch legt, ist in der Schweiz kein einfaches Unterfangen», erklärt ein Insider, der namentlich nicht genannt werden will. Solche Sponsoren lägen nicht brach herum. Schliesslich ist YB kein Einzelfall: Der FC Thun konnte die Berner Regionalfluggesellschaft Skywork, die die Zusammenarbeit per Ende letzter Saison beendete, auch nicht ersetzen. Und selbst der FC Zürich steigt ohne Hauptsponsor in die neue Saison.

Werbewirkung in der Region

«Die Fussballklubs der obersten Spielklasse erzielen die grösste Werbewirkung in der Region», sagt Hans-Willy Brockes, der Geschäftsführer der Europäischen Sponsoringbörse in St.Gallen. Als Faustregel sagt er, dass 50 Prozent der Werbewirkung in der Region und 50 Prozent in der übrigen Schweiz stattfinde. Ideal für YB wäre also ein schweizweit tätiges Berner Unternehmen. Ein Volltreffer wäre Postfinance, welche aber mit der Postfinance-Arena schon im Eishockeygeschäft mitmischt.

Die regionale Verankerung des Hauptsponsors ist auch wegen des Business-to-Business sinnvoll. Ein Hauptsponsor begnügt sich nicht damit, seine Marke bekannt zu machen. Er will auch wichtige Geschäftspartner und Kunden in der VIP-Loge verwöhnen können.

Bern hat keine Novartis

Die Young Boys haben im Vergleich zum FC Basel oder den Zürcher Klubs den Nachteil, dass die in Bern domilizierten Wirtschaftsunternehmen nicht über die gleiche Potenz verfügen wie jene am Rhein oder an der Limmat. In Bern gibt es keine Novartis. Schon seit 2004 ist der globale Pharmariese Hauptsponsor beim FC Basel – und wird es noch mindestens bis 2017 bleiben. Bern hat zwar die Mobiliar. Doch die Versicherungsgesellschaft engagiert sich vornehmlich in den Hallensportarten (siehe Kasten).

Auch Luzern ist nicht ein Wirtschaftsstandort erster Güte. Doch mit Otto’s hat der FC Luzern einen idealen Hauptsponsor: Die Firma eroberte mit Otto’s Schadenposten und später Otto’s Warenposten vom luzernischen Sursee aus die Schweiz.

Beim FC St.Gallen und dem FC Lausanne sind es die jeweiligen Kantonalbanken, die das Trikot zieren. Damit erwirken sie wohl Sympathie in der Region, nehmen aber auf nationaler Ebene Streuverluste in Kauf.

Der Zürcher Grasshopper Club hat sogar drei Hauptsponsoren, welche sich das Millionenbudget aufteilen. Und alle drei haben den Sitz ausserhalb des Kantons: Es sind dies die Zuger Verpackungsfirma Fromm, das Glarner Bauunternehmen Feldmann aus Bilten und die Schwyzer Immobilienfirma ADT Innova aus Altendorf. Doch GC ist ein Spezialfall: Die genannten Firmen sponsern nicht knallhart nach wirtschaftlichen Überlegungen.


Berner Firmen sind schon vergeben

Diese Berner Firmen mit nationaler Ausstrahlung würden zu YB passen – haben aber ein anderes Sponsoringkonzept:

Swisscom sponsert Verbände und nicht Mannschaften oder Einzelsportler. Der Telecomriese ist Hauptsponsor von Swiss-Ski.

Die Post engagiert sich vorab im Laufsport.

Postfinance hat sich ganz dem Eishockey verschrieben.
Die Mobiliar-Versicherung fördert vor allem den Hallensport.
Die Valiant-Bank überarbeitet die Sponsoringstrategie und geht derzeit keine neuen grösseren Engagements ein.

Die BKW sponsert nicht Mannschaften, sondern Anlässe wie Beachvolleyball in Gstaad oder das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf. Zudem betreibt die BKW das Solarkraftwerk auf dem Stade de Suisse.

Die BLS ist beim Schlittschuhclub Bern stark engagiert.
Visana unterstützt vorab den Breitensport. Der Krankenversicherer sponsert bereits alle Frauen- und Jugendmannschaften von YB ab 12 Jahren und ist zudem Ärmelsponsor der ersten Mannschaft


Bauhaus

Zwei Saisons war Bauhaus Hauptsponsor von YB und soll dafür pro Jahr je nach Quelle zwischen 600'000 und etwas mehr als einer Million Franken bezahlt haben. Gemäss Lehrbuch wäre die deutsche Baumarktkette der ideale Hauptsponsor für den Traditionsklub: Baumarkt eröffnete ihren ersten Fachmarkt in Niederwangen und hat das operative Zentrum in Belp. Und von der nationalen Ausstrahlung des Spitzenklubs hätten die anderen Fachmärkte in Schlieren (ZH) und Mels SG profitieren sollen. Doch die Rechnung wäre nur dann aufgegangen, wenn Bauhaus die Wachstumsstrategie schweizweit hätte umsetzen können, wie sie das geplant hatte. Wegen Einsprachen ist ihr das nicht gelungen, erzählen Branchenkenner.

Oliver Salvisberg, Marketingchef von Bauhaus, will das so nicht bestätigen. Er sagt lediglich: «Wir ziehen ein positives Fazit. Die Zusammenarbeit mit YB war erfolgreich.» Dass der Vertrag nicht verlängert wurde, habe verschiedene Gründe. «Von Beginn an war ein Engagement für zwei bis drei Saisons geplant.» Die von Bauhaus im Vorfeld gesteckten Publikums- und Marketingziele seien bereits in der zweiten Saison erreicht worden. «Aufgrund dieser Tatsache haben wir uns dazu entschlossen, das Engagement auf zwei Jahre zu beschränken», erklärt Salvisberg. Künftig wolle man das Schwergewicht im Sponsoring im direkten Umfeld der bereits bestehenden drei Fachcenter setzen.


http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/sta ... y/18337565

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 Beitrag Verfasst: Montag 15. Juli 2013, 09:42 
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Beiträge: 29376
14.07.2013

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YB, der FCZ und der FC Sion auf Sponsorensuche

Obschon die Oberen der Swiss Football League um diese Zeit das Hohelied auf ihren Wettbewerb singen und der «Blick» wie ein PR-Organ die Trommel rührt, beginnen YB, der FC Zürich und der FC Sion die Saison ohne Hauptsponsor. Auch der FC Thun hat nach dem Abgang der Skywork Airline einen Teil des Pakets verloren. Offenbar gibt der Markt derzeit nicht genug her. Oder zumindest nicht so viel, wie die Betroffenen glauben wert zu sein. Potenzielle Werbepartner sagen, dass dies mit der Marktlage und mit ungenügenden Leistungen in Verbindung stünde.

YB und der FC Sion produzierten in der letzten Saison auf und neben dem Terrain Negativschlagzeilen. Beiden fehlt Kontinuität. Potenzielle YB-Sponsoren monieren, dass sich immer wieder ein anderer Klubverantwortlicher vorstelle. Die Berner Fehlerkette ist lang und nur mit viel Geldeinsatz tragbar. Auch der FCZ kriselte, änderte schleppend die Richtung hin zum Ausbildungs-Verein und liess sein Aussenbild im Dunst zurück. Nun wird trotzdem um siebenstellige Beträge gepokert, die in der Szene jedoch als «illusorisch» bezeichnet werden. Die Klubs wollen ihr Leibchen nicht unter Wert verscherbeln. Deshalb bleibt die Brust der FCZ- und Sitten-Spieler vorderhand ohne Aufschrift. YB bedient die Wohltätigkeit und trägt die Stiftung «Laureus». Das klingt gut, aber das muss man sich leisten können.

Der Poker ist riskant. So spielt die Angst mit, allenfalls auf dem Trockenen zu bleiben. «Ich hätte einen Partner, der unterschreiben würde», sagt Angelo Massimo, der Generaldirektor des FC Sion, «aber ich will unser Leibchen nicht für 600 000 Franken geben.» Laut Massimo hat das Möbelgeschäft «Descartes» zuletzt fast eine Million bezahlt. «Bauhaus» entrichtete YB 800 000. Wegen der Europa League und des variablen Teils stieg der Betrag laut dem Unternehmen auf gegen eine Million Franken an. Jetzt stieg «Bauhaus» aus. In ähnlicher Grössenordnung bewegte sich zuletzt auch der FCZ mit «Tui» und «TalkEasy».

Not macht erfinderisch. Der FC Lausanne-Sport, der FC Thun und GC übten sich bereits in der letzten Saison im «geteilten Sponsoring». Will heissen: Man hat keinen Hauptpartner, sondern deren zwei, die sich die Präsenz auf dem Trikot teilen – in Auswärts- und Heimspielen, in der ersten und zweiten Halbzeit. Der FC Sion kann sich vorstellen, die Engagements sogar durch drei zu teilen. 12 Spiele für Sponsor A, 12 für B, 12 für C. GC hat in der ersten Runde der Champions-League-Qualifikation «Digitalstrom» auf dem Trikot. Für GC werben Unternehmen, die via «Owners Klub» ohnehin Geld geben. Die Leibchenwerbung ist für sie nicht mehr als ein netter Nebeneffekt.

Die Liste der Hauptsponsoren bildet auch Stärkeverhältnisse ab. Vorneweg ist der FC Basel, der seit 2004 mit Novartis zusammenarbeitet (Vertrag bis 2017). Mit den geschätzten 3 Millionen Franken würde er sich in der Leibchen-Sponsorenliste der Bundesliga im hinteren Viertel und in der Ligue 1 irgendwo in der Mitte einreihen. Hinter Basel ringen ein paar Schweizer Klubs bis jetzt erfolglos um eine siebenstellige Summe, der Rest muss sich mit plus/minus 500 000 Franken begnügen. Offiziell ist kaum etwas. Selbstverständlich beziffern die Empfänger die Summen eher zu hoch als zu tief. Man will ja etwas wert sein.

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