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 Beitrag Verfasst: Samstag 17. August 2013, 00:05 
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YB-Trainer Uli Forte vor dem Cupspiel

Uli Forte äusserte sich am Freitag zum bevorstehenden Cupspiel in Veyrier und über seine Erlebnisse im Schweizer Cup.

„Veyrier spielt offensiven Fussball und hat zuletzt in den Vorbereitungsspielen in einem 4-3-3-System agiert. Wir werden die Aufgabe im Cup sehr seriös angehen und dürfen uns keine Blösse geben.“

„Yvon Mvogo wird im Tor stehen, David von Ballmoos steht als zweiter Goalie zur Verfügung. Marco Wölfli war unter der Woche krank und macht die Reise nach Veyrier nicht mit. In der Abwehr werden Alain Rochat und François Affolter zum Einsatz kommen.„

„Ich habe viele Erinnerungen an den Schweizer Cup. Ich war Spieler beim Erstligisten Red Star, als wir 1999 den Einzug in die Halbfinals schafften. Dort schieden wir gegen GC aus, nachdem wir uns im Viertelfinal gegen den NLA-Club Lugano durchgesetzt hatten.“

„Als Trainer des FC Wil erlebte ich im Jahr 2007 im Viertelfinal den Sieg gegen YB. Wir spielten über eine Halbzeit lang zu zehnt und wendeten nach einem 0:1-Rückstand noch das Blatt. Mit St. Gallen erlebte ich drei Jahre später eine Enttäuschung, als wir im Halbfinal zu Hause gegen Lausanne - damals in der Challenge League - trotz personeller Überzahl mit 1:2 verloren.“


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 Beitrag Verfasst: Samstag 17. August 2013, 08:53 
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17.08.2013

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«Es ist eine schwierige Zeit für mich»

François Affolter ist mittendrin im YB-Höhenflug – und doch nicht richtig dabei. Der Innenverteidiger hat in dieser Saison noch keine Sekunde gespielt. Heute kommt er in der ersten Cuprunde beim Zweitligisten Veyrier wieder einmal zum Zug.

Herzhaft lachen einige YB-Spieler. «Schwalbe», schreit Trainer Uli Forte und zeigt Stürmer Alexander Gerndt während einer Angriffsübung seine selbst gebastelte Gelbe Karte. Im Training des verlustpunktlosen Tabellenführers könnte die Stimmung kaum besser sein, fast jeder bei Gelb-Schwarz ist gut gelaunt. Auch François Affolter erwähnt die gelöste Ambiance, die seit Fortes Ankunft im Team spürbar sei; er sagt, dass die Gruppe näher zusammengerückt, der Siegeswille grösser denn je sei. Und dennoch wirkt der 22-Jährige im Gespräch nachdenklich, vielleicht etwas niedergeschlagen.

Ein Teufelskreis

François Affolter ist mittendrin im YB-Höhenflug – und doch nicht richtig dabei. Noch hat er in der neuen Saison keine Sekunde gespielt. In der Hierarchie der Innenverteidiger befindet er sich nicht nur hinter den gesetzten Steve von Bergen und Dusan Veskovac, auch Alain Rochat hat bessere Karten. «Es ist eine schwierige Zeit für mich», gesteht der Bieler, «leider setzt der Coach nicht auf mich». Ist er deswegen wütend auf Uli Forte? Wut sei das falsche Wort, meint Affolter. «Ich bin aber enttäuscht.» Enttäuscht sei er auch von sich selbst, «ich habe mehr erwartet».

Eigentlich sollte Affolter bei YB ein Leistungsträger sein. Schon als 17-Jähriger debütierte er in der Super League; er gewann mit der Schweizer U-21-Auswahl 2011 EM-Silber, spielte am Olympiaturnier in London und kam unter Ottmar Hitzfeld zu fünf Einsätzen im Nationalteam. Das einst so viel gelobte Talent bestritt auch 13 Bundesligapartien für Werder Bremen. Doch das letzte Jahr war für ihn eines zum Vergessen. In Bremen wurde er in die zweite Mannschaft abgeschoben, seit der Rückkehr zu YB im Winter spielte er nur zweimal über 90 Minuten. Seine Situation sei unangenehm und mental belastend, erzählt Affolter. «Ich setze mich stark unter Druck. Mir fehlt ein bisschen das Vertrauen, das habe ich in den Vorbereitungsspielen gemerkt.» Besser werde es nur mit Spielpraxis – ein Teufelskreis.

Uli Forte ist ein Trainer, der eher selten Wechsel vornimmt. Jeder Spieler sei ihm wichtig, meint der 39-Jährige, «ich muss aber primär an den Verein denken und kann keine Rücksicht auf Einzelinteressen nehmen». Er spricht oft mit Affolter, fordert ihn auf weiterzukämpfen. «Die Saison dauert sehr lang. François wird seine Spiele noch machen.» Die Breite im YB-Kader ist für Affolter ein Fluch, für Forte hingegen ein Segen. «Ich muss mich nur umdrehen und kann jemanden von der Bank pflücken. Der spielt dann sicher gut.»

Die Option Transfer

François Affolter ist einst kometenhaft aufgestiegen. Forte sagt es zwar nicht so direkt, aber nun müsste der nächste Schritt folgen. «Mir fehlte zuletzt die Konstanz, ich bräuchte nun zehn gute Matchs am Stück», konstatiert der Seeländer. Es kommt ihm ungelegen, dass die Young Boys für einmal nicht im Europacup engagiert sind. Immerhin darf er heute im Schweizer Cup mittun, die Berner treffen in Veyrier auf den lokalen Zweitligisten.

Affolters Vertrag bei YB läuft noch drei Jahre. Laut denkt er derzeit nicht über einen Transfer nach. «Sollte sich die Situation für mich nicht verbessern, muss ich diese Option allenfalls aber prüfen.» Affolter macht kein Geheimnis daraus, dass er die WM in Brasilien noch nicht ganz abgeschrieben hat. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, er plane weiter mit dem Defensivspieler, «im Fussball kann es aber sehr schnell gehen». Womöglich wird sich Affolter bei YB doch noch durchsetzen – und bald wieder zu denen gehören, die herzhaft lachen.

Veyrier - YB

2005 bezwang im Cup letztmals ein Zweitligist eine Equipe aus der höchsten Spielklasse, Küssnacht a.R. schlug St.Gallen 2:1. Tabellenführer YB jedoch sollte heute (16 Uhr) in Veyrier keine Mühe bekunden. Die Genfer haben noch kein Pflichtspiel bestritten, ihre Meisterschaft beginnt am 1.September. YB-Trainer Uli Forte will den Akteuren, welche derzeit zweite oder gar nur dritte Wahl sind, Spielpraxis geben. François Affolter und Alain Rochat werden wohl von Beginn an eingesetzt, Haris Tabakovic, Leonardo Bertone und Helios Sessolo könnten ebenfalls zum Zug kommen. Renato Steffen und Marco Bürki sind gesperrt, Milan Gajic ist für ein Comeback noch nicht bereit. Im Tor wird Yvon Mvogo (19) stehen; Marco Wölfli ist krank und muss pausieren.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23537475

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. August 2013, 01:37 
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Schweizer Cup, Veyrier - YB 0:8 (0:1)

Die Young Boys gewinnen ihr Cupspiel in Veyrier mit 8:0. Kubo schoss das erste Tor der Partie zum 1:0-Pausenresultat. In der zweiten Halbzeit nutzte YB seine Vorteile und erzielte in regelmässigen Abständen Tore, während dem die Kräfte bei Veyrier nachliessen.

Veyrier - YB 0:8 (0:1)
Stade de Veyrier Village. - 2'150 Zuschauer. - SR Pache.
11. Kubo (Rochat) 0:1. 50. Sessolo (Rochat) 0:2. 55. Nuzzolo (Afum) 0:3. 66. Affolter (Von Bergen) 0:4. 67. Afum (Sessolo) 0:5. 79. Sessolo (Zverotic) 0:6. 82. Sessolo (Zarate) 0:7. 89. Afum (Zarate) 0:8.
YB: Mvogo; Sutter (74. Zverotic), Von Bergen, Affolter, Rochat; Costanzo, Bertone; Nuzzolo (60. Zarate), Sessolo, Afum; Kubo (73. Gerndt).


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 Beitrag Verfasst: Montag 19. August 2013, 08:14 
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... wenn am Ende alle zufrieden sind

Die Young Boys besiegen am Samstag den Zweitligisten Veyrier 8:0 – Youngster Helios Sessolo überzeugt mit drei Toren.

Ein typisches Cupspiel ist, wenn David Goliath empfängt; wenn der Anlass für die Gastgeber zum Volksfest wird; wenn der Inhaber der lokalen Metzgerei an einem Tag mehr Umsatz macht als in einem Monat, beim Wenden und Servieren der Würste aber eine ähnliche Temperatur erreicht wie das Grillgut; wenn sich auf dem Rasen die Unterklassigen wacker schlagen, die Favoriten etwas ärgern können, mit zunehmender Spieldauer aber der physischen Unterlegenheit Tribut zollen; und wenn am Ende von den Verlierern über die Sieger bis zum Kassier und den Zuschauern alle zufrieden sind.

All diese Bedingungen wurden am Samstag auf dem Sportplatz des FC Veyrier erfüllt. Der Zweitligist aus Genf empfing die Young Boys, der Super-League-Leader zeigte sich in der ersten Halbzeit verspielt, siegte aber 8:0. Knapp 2000 zahlende Besucher hätten die Organisatoren zur Deckung der finanziellen Aufwände benötigt, 2150 sorgten schliesslich für einen kleinen Gewinn. So herrschte am Ende Glückseligkeit allenthalben, und YB-Trainer Uli Forte sagte, es sei ein«typisches Cupspiel» gewesen.

Weil die Partie der ersten Hauptrunde im Süden Genfs unmittelbar am Fusse des Mont Salève stattfand, der sich zu 100 Prozent auf französischem Staatsgebiet befindet, hatten einige Protagonisten im Vorfeld der Partie in Westschweizer Medien den Kontext bemüht, wonach der lokale Zweitligist den «Berg YB» erklimmen und gar bezwingen könne.

Nun: Während im Hintergrund die nächste Seilbahn zur Bergstation des 1200 Meter hohen Gebirges abhob, blieben die Veyrier-Spieler stets auf dem Boden respektive Rasen der Realität. Yuya Kubo brachte YB nach 11 Minuten in Führung, Alain Rochat – der Aussenverteidiger spielte erstmals seit seiner Rückkehr von Beginn weg – hatte die schöne Vorlage geliefert. Es sollte bis zur Pause der einzige Treffer bleiben, weil sich die Berner generell und Stürmer Samuel Afum speziell bei der Chancenverwertung als fahrig erwiesen. «Das 1:0 zur Halbzeit war natürlich viel zu wenig», sagte Forte.

Der Steigerungslauf

Der Favorit geriet indes nie in Gefahr, einen Gegentreffer zu kassieren. Torhüter Yvon Mvogo betätigte sich als elfter Feldspieler und musste keinen einzigen Schuss entschärfen. Bloss in der 78.Minute verzeichnete Veyrier eine Tormöglichkeit, da stand es 0:5 aus Optik der Amateure. «Sie haben 50 Minuten gut mitgespielt, danach fehlte ihnen die Kraft», so Scott Sutter. Er bildete mit Steve von Bergen, François Affolter und Rochat den kaum beschäftigten Abwehrverbund, derweil Raphael Nuzzolo für einmal am rechten Flügel agierte.

Von den Nachwuchskräften kamen Leonardo Bertone und Helios Sessolo zum Einsatz, wobei Letztgenannter mit drei Toren herausragte. Der 20-jährige Genfer in Berner Diensten könnte an den Challenge-League-Vertreter Biel ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu erhalten. «Es ist ein Traum, für YB im Einsatz zu stehen», sagte er, aber auch: «Natürlich will ich spielen – wo, das entscheide nicht ich.»

Fokus auf GC

Letztlich war die Cuppartie für die Young Boys ein lockerer Aufgalopp im Hinblick auf den Vergleich mit Vizemeister GC vom Sonntag. «Bei allem Respekt vor Veyrier, aber der Match gegen GC war bereits vor dem Cupspiel ein grosses Thema», sagte Forte, «und jetzt ist er es erst recht.» Dass der Trainer dabei von einem Radioreporter befragt wurde, der ein Fiorentina-Shirt trug, passte ganz gut ins Bild – die Toskaner treffen am Donnerstag in der Europa League auf den nächsten YB-Gegner.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28033267

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 Beitrag Verfasst: Montag 19. August 2013, 08:16 
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19.08.2013

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Mit Anlauf zum Torfestival

Die Berner Young Boys haben sich im 1/32-Final des Schweizer Cups gegen den Genfer Zweitligisten Veyrier-Sports nach verhaltenem Start 8:0 durchgesetzt.

Die eigens für das Cup-Fest errichtete Tribünenkonstruktion mit Sitzgelegenheiten für 600 Zuschauer war trotz verhältnismässig hoher Ticketpreise (die günstigste Eintrittskarte kostete 30 Franken) bis auf den letzten Platz besetzt. Die Stimmung im Stade de Veyrier- Village war ausgezeichnet, die einheimischen Matchbesucher präsentierten sich prächtig gelaunt. Kein Wunder, es war schliesslich auch alles perfekt organisiert bei diesem für den FC Veyrier-Sports sporthistorischen Spiel.

«In unserer über hundertjährigen Vereinsgeschichte haben wir uns noch nie mit einem Vertreter der höchsten Spielklasse messen dürfen», hatte Präsident Serge Zanicoli im Vorfeld der Partie gesagt. Und auch das Wetter zeigte sich im Genfer Vorort von seiner besten Seite. Schiedsrichter Pasche fiel bei den Akteuren bestimmt nicht in Ungnade, als er die Begegnung in der Hälfte der ersten Halbzeit zwecks kurzer Trinkpause unterbrach.

Nach 45 Minuten rieben sich die 2150 Zuschauer verwundert die Augen. Der Tabellenführer der Super League führte zu diesem Zeitpunkt nämlich nur 1:0. Die Young Boys waren den Amateuren aus Veyrier zwar haushoch überlegen, liessen ihre Effizienz aus der Meisterschaft jedoch beinahe gänzlich vermissen. «Wir kamen auch vor der Pause zu genügend Chancen, das Skore zu erhöhen, agierten aber zu unkonzentriert», kritisierte Uli Forte. Trotz der Enttäuschung über die Darbietung seiner Mannschaft nahm der YB-Coach zur Pause keinen Wechsel vor. «Ich wollte der Startelf eine zweite Chance geben», meinte der Erfolgstrainer. Und: Seine (mutmasslich) scharfe Pausenansprache verfehlte ihre Wirkung nicht.

Sessolo half mit drei Treffern

Nachdem Helios Sessolo, der seine ersten Lebensjahre unweit der Spielstätte vom Samstag verbracht hatte, das 2:0 erzielte, war der Bann gebrochen. Die Unterschiede zwischen dem regionalen Zweitligisten und dem noch verlustpunktlosen Leader der Super League machten sich vor allem im konditionellen Bereich bemerkbar. Die Hitze machte den Unterklassigen spätestens nach einer Stunde sichtlich zu schaffen. Der 20-jährige Sessolo erzielte in der Schlussviertelstunde noch zwei weitere Treffer und war damit der erfolgreichste Torschütze. «Es freut mich, dass ich der Mannschaft helfen und mich empfehlen konnte. Ob das meine Einsatzchancen erhöht, weiss ich nicht. Das entscheidet der Trainer», sagte der schweizerisch-spanische Doppelbürger brav.

Für die weiteren Treffer zeichneten Afum (2), Affolter, Kubo und Nuzzolo verantwortlich. Für Alain Rochat, der auf der linken Abwehrseite eine ansprechende Leistung zeigte, war es der erste Einsatz von Beginn an seit seiner Rückkehr aus Nordamerika. «Alain ist sehr nahe dran an der Stammformation», verriet Forte. Ob der Routinier bereits am kommenden Sonntag gegen die Grasshoppers zum Zug kommt, wollte der Ex-GC-Trainer natürlich nicht preisgeben.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mi ... y/31158983

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