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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:01 |
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18.03.2013  Zitat: Planlose Young Boys, italienische Walliser
Das Nullzunull mit den beiden Trainern im Fokus: Martin Rueda wird überrascht, Gennaro Gattuso bewacht.
Martin Rueda wirkt angeschlagen. An der Pressekonferenz steht ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Er trauert dem verschossenen Elfmeter von Alexander Farnerud nach. «Dann hätte Sion die Offensive suchen müssen. So war es für uns schwierig.» Das stimmt, doch die Einschätzung, YB habe das Spiel kontrolliert, hat er wohl exklusiv.
Luigi Riccio zeigt sich derweil zufrieden. Der 35-jährige Neapolitaner ist Sions Assistenztrainer und ein Freund von Gennaro Gattuso. Vor 15 Jahren spielten sie zusammen bei den Glasgow Rangers. Als der Mittelfeldspieler im Sommer ins Wallis wechselte, brachte er seinen ehemaligen Mitstreiter Riccio gleich mit.
Gennaro Gattuso und sein Compagnon lassen ihre Mannschaft erstmals mit der für den italienischen Fussball typischen Dreierkette spielen. Im 3-4-1-2-System sichern Gattuso und Gelson Fernandes im defensiven Mittelfeld ab, die Verteidiger Arnaud Bühler und Vilmos Vanczak geben die Aussenläufer. «Wie Juventus Turin», wird Fernandes später die Spielweise der Sittener beschreiben. Der Schachzug gelingt. Die ratlosen und planlosen Young Boys kommen aus dem Spiel heraus zu keiner Torchance.
Und so steht Martin Rueda 90 Minuten in der Coachingzone. Er ist bemüht, Anpassungen vorzunehmen, wirkt mit Fortdauer der Partie aber immer enttäuschter und hadert sowohl mit seinen Akteuren wie auch dem Schiedsrichter. Mit der kräfteraubenden Massnahme, Stürmer Michael Frey in der Defensive auf Gattuso anzusetzen, hemmt er die lahmende YB-Offensive zusätzlich.
Gennaro Gattuso wechselt sich nach 88 Minuten selbst aus. Vor allem zu Beginn der Partie verlieh er seinen Mitspielern mit unzähligen Anweisungen und Passgenauigkeit Sicherheit im ungewohnten Spielsystem. In der Mixedzone sprechen aber andere. Beispielsweise Sion-Präsident Christian Constantin, der nun einen Trainer mit gültigem Diplom verpflichten muss, aber zufrieden versichert, dass Gattuso auch danach als Spieler-Trainer in der Verantwortung stehen wird. Wenige Meter daneben steht der wütende YB-Sportchef Fredy Bickel. Es ist ein letzter Beweis dafür, wer das Trainerduell in Bern für sich entschieden hat. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26393215
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:02 |
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18.03.2013  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Sion
Die Young Boys agierten gegen Sion ohne Selbstvertrauen, enorm fehlerhaft und harmlos.
Marco Wölfli: Note 4,5 Hielt, was auf sein Tor kam, wirkte sicher und souverän. Viel Arbeit gab es aber nicht.
Scott Sutter: Note 3 Nach vorne ohne Einfluss, immerhin mit einem Verzweiflungsschuss aus über 30 Metern. Aber: Viele Abspielfehler, wirkte nicht stabil und war fehlerhaft.
Alain Nef: Note 5 Er war der mit Abstand beste Feldspieler der Young Boys, gewann die meisten Zweikämpfe, fightete stark und grätschte beherzt. Er bügelte auch immer wieder Stellungsfehler der Defensivkollegen aus – und liess sich nur einmal von Yannick Ndjeng ausspielen.
Marco Bürki: Note 4 Solid, mit einigen guten Aktionen in der Innenverteidigung. Tat sich aber gerade vor der Pause schwer gegen den physisch überzeugenden Ndjeng, der Bürki mehrmals wegdrückte.
Mario Raimondi: Note 3 Wie Sutter auf der anderen Seite war auch der Linksverteidiger ungenügend. Auch ihm war das fehlende Selbstvertrauen anzusehen, beispielsweise bei den sehr schlechten Flanken.
Christian Schneuwly: Note 3,5 Strotzte nicht vor Spielfreude, blieb blass. Holte aber wenigstens den Elfmeter heraus.
Alexander Farnerud: Note 2,5 Er könnte ein dominanter Mittelfeldspieler sein, doch den Nachweis seiner Klasse ist er schon ziemlich lange schuldig geblieben. Auch gegen Sion gelang es ihm nicht, das Heft in die Hand zu nehmen. Schwache Standardsituationen – mit dem miserablen Elfmeter als Tiefpunkt.
Elsad Zverotic: Note 3 Auch Zverotic fand im 4-4-2-System der Young Boys nicht richtig in die Partie. Im zentralen Mittelfeld war Sion deutlich präsenter und überlegen.
Raphaël Nuzzolo: Note 3 Der Autor zahlreicher Traumtore in den letzten Wochen konnte sich kaum einmal durchsetzen, war zögerlich – und diesmal gelang es ihm auch nicht, mit einer grossartigen Aktion doch noch das späte Siegtor zu erzielen.
Alexander Gerndt: Note 3 Erhielt wenig Zuspiele, war fast inexistent und gewann gegen die starken Sion-Abwehrspieler kaum ein Duell.
Michael Frey: Note 3,5 Der Youngster kämpfte ausgezeichnet, war defensiv enorm stark. Als Stürmer aber wird er an Offensivszenen gemessen – und nach vorne war Frey ebenfalls nahezu wirkungslos. Zudem mit einigen krassen Fehlpässen.
Samuel Afum: Note 3,5 Kam nach 64 Minuten für Gerndt. War leicht besser, wirkte spritziger, aber überzeugen konnte auch er nicht.
Gonzalo Zarate (75. Minute für Schneuwly) gab sein Comeback nach Verletzungspause, war aber wie Haris Tabakovic (87.Minute für Frey) zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13606186
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:03 |
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18.03.2013  Zitat: YB: Am nächsten Tiefpunkt
Ein schwaches und verunsichertes YB enttäuscht gegen Sion auf der ganzen Linie. Die Nullnummer stärkt die Position des Berner Trainers Martin Rueda nicht.
Zuschauerzahlen und Fanreaktionen sind stets ein prächtiger Indikator für den Zustand eines Klubs. Und so gesehen ist YB am nächsten Tiefpunkt angelangt. 15'173 betrug am Sonntag die offizielle Zuschauerzahl im Stade de Suisse (so viele Karten waren für die Veranstaltung verkauft worden), anwesend im Stadion jedoch waren bei der Nullnummer gegen den stabilen FC Sion vielleicht noch 10'000 Menschen.
Und nach der uninspirierten Vorstellung der Young Boys wurden die Berner mit einem heftigen Pfeifkonzert entlassen. Selten gab es in den letzten Jahren in Bern eine langweiligere Begegnung, mittlerweile agiert das kriselnde YB nicht einmal mehr in den Heimspielen überzeugend.
Im Gegenteil: Diese Young Boys sind bieder und schwer verunsichert, sie spielen fehlerhaft, langsam, schwach, und sie sind derzeit, das ist der niederschmetternde Befund, nicht besser, als es der Tabellenplatz aussagt. Auf Rang 6 liegt YB, 18 Punkte hinter dem Spitzenduo Basel und GC.
Alexander Farneruds Penalty
Gegen einen in den letzten Wochen gleichfalls wenig überzeugenden FC Sion mussten die Young Boys froh sein, nicht verloren zu haben. Und zur kläglichen Berner Darbietung passte die Art, wie Alexander Farnerud die einzige gute YB-Gelegenheit kurz nach der Pause vergab. Nach einem unmotivierten Einsteigen von Arnaud Bühler gegen Christian Schneuwly wurde den Young Boys in der 57.Minute ein Elfmeter zugesprochen, und eigentlich war das nun die einzige denkbare Möglichkeit, wie die harmlosen Gastgeber zu einem Tor kommen könnten.
Doch Farnerud schoss derart miserabel und unplatziert, dass Sions Keeper Andris Vanins den Ball locker abwehren konnte. «Der Druck war gross», sagt Farnerud, «und es ist natürlich sehr schade, verschiessen wir so viele Elfmeter.» In dieser Saison hatten bereits Christoph Spycher, Moreno Costanzo und Alexander Gerndt einen Penalty für die Young Boys vergeben. Und geradezu blamabel ist die Elfmeterbilanz Farneruds – seit der Schwede bei YB spielt, ist er bei allen drei Versuchen gescheitert.
Am Sonntag hätten die immerhin kämpferisch überzeugenden Young Boys wohl noch stundenlang spielen können, ein Tor wäre ihnen kaum gelungen. Ihrem Offensivvortrag fehlte es an fast allem, was ein erfolgreiches Team ausmacht, an Passsicherheit etwa und an Tempo, Ideen oder Torgefahr. Der mit Abstand auffälligste Angreifer war Sions Kraftpaket Yannick Ndjeng, das einst beinahe in Bern gelandet wäre, hätte der damalige YB-Trainer Christian Gross nicht sein Veto eingelegt.
Auch Ndjeng erzielte keinen Treffer, doch das 0:0 fühlte sich für YB dennoch wie eine Niederlage an. «Wir wollten den Rückstand auf Sion verkürzen», sagt YB-Captain Marco Wölfli, «doch heute spielten wir vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut.» Und Verteidiger Alain Nef erklärt treffend, man habe gesehen, «dass hier zwei Mannschaften spielten, die im Moment eher nicht vor Selbstvertrauen strotzen».
Fredy Bickels Kritik
Und so bleibt der FC Sion als Vierter weiter 5 Punkte vor den Young Boys. Auch die Walliser verfügen ja wie YB über ein breites, teures Kader, das vielleicht sogar noch prominenter besetzt ist. Dennoch hinkt auch Sion den eigenen, hohen Erwartungen deutlich hinterher. Bei den Young Boys bemüht sich Sportchef Fredy Bickel derweil nach dem tristen 0:0, «in den Emotionen nicht etwas Unüberlegtes zu sagen», wie er sich ausdrückt. Aber Bickel spricht Klartext: «So geht das nicht. Das war einfach nur schwach. Und dafür habe ich keine Erklärung.»
Fredy Bickel ist clever und erfahren genug, den geschwächten Trainer Martin Rueda nicht frontal anzugreifen. Der Sportchef weicht aus, als er gefragt wird, ob Rueda nach der zweiwöchigen Länderspielpause, die sich für einen Trainerwechsel anbieten würde, in Lausanne noch YB-Coach sein werde. «Davon gehe ich aus», sagt Bickel. Bis gestern liess er überhaupt keinen Zweifel daran aufkommen, die Zukunft mit Rueda planen zu wollen. Am Sonntag sagt er mehrmals enttäuscht, aber auch ziemlich sauer: «Es kann doch nicht sein, dass wir 30 Standardsituationen haben, aber kein Eckball und kein Freistoss gefährlich ist. Das gibt mir schwer zu denken.»
Man kann diese Worte, wenn man will, als Trainerkritik verstehen. posting.php?mode=reply&f=1&t=3096
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.03.2013  Zitat: Torloses Trauerspiel zwischen YB und Sion
In der sehr ereignisarmen Partie zwischen YB und Sion kommt es trotz Penalty zur Nullnummer.
Die grösste Chance des Spiels vergab Alexander Farnerud. Der schwedische YB-Regisseur konnte in der 57. Minute zu einem Penalty antreten, nachdem sich Arnaud Bühler im eigenen Strafraum gegen Christian Schneuwly ungeschickt angestellt hatte. Doch Farnerud schlug die Offerte aus. Der Ball flog auf der sogenannten Goalie-Höhe aufs Gehäuse, sodass Andris Vanins den Schuss gut parieren konnte.
Ansonsten konnte YB in der Offensive keine Impulse setzen. Die Berner schafften es nie, ihre Heimstärke aus den letzten Wochen in die Waagschale zu werfen. Sion war noch die etwas bessere von zwei harmlosen Mannschaften. In der 52. Minute strich ein Abschluss von Yannick N'Djeng nur um Zentimeter am entfernten Pfosten vorbei.
Die Walliser, bei denen Spielertrainer Gennaro Gattuso in der Stammformation gestanden hatte, konnten erst zum zweiten Mal in dieser Super-League-Rückrunde punkten. Mit vier Zählern ist die Ausbeute in diesem Jahr sehr bescheiden.
Für YB war es in der Meisterschaft der erste Punktverlust im eigenen Stadion seit dem 18. November und dem 0:0 gegen St. Gallen. Wenn die Berner nun auch zu Hause Schwächen offenbaren, wird dadurch die Position von Trainer Martin Rueda nicht gefestigt.
Young Boys - Sion 0:0.
Stade de Suisse Wankdorf, Bern. - 15'173 Zuschauer. - SR Amhof.
Young Boys: Wölfli; Scott Sutter, Nef, Marco Bürki, Raimondi; Christian Schneuwly (75. Zarate), Zverotic, Farnerud, Nuzzolo; Gerndt (64. Afum), Michael Frey (87. Tabakovic).
Sion: Vanins; Adailton, Dingsdag, Lacroix; Vanczak, Gattuso (88. Crettenand), Gelson Fernandes, Bühler; Darragi; N'Djeng (85. Regazzoni), Lafferty (62. Leo Itaperuna).
Bemerkungen: Young Boys ohne Doubai (gesperrt), Simpson, Spycher, Affolter, Benito (alle verletzt), Gonzalez und Martinez (beide U-21). Sion ohne Basha (gesperrt), Marques (verletzt), Margairaz (rekonvaleszent/U-21) und Yoda (nicht im Aufgebot). 57. Vanins hält Foulpenalty von Farnerud. - Verwarnungen: 14. Nuzzolo (Foul). 36. Gattuso (Reklamieren). 63. Vanczak (Foul). 73. Marco Bürki (Foul). 89. Tabakovic (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/To ... y/24843005
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2013  Zitat: Pfiffe und Ratlosigkeit nach dem 0:0
Die Young Boys und Sion zeigen Fussball an der Schmerzgrenze. Farnerud vergibt gar einen Penalty.
Pfiffe hallten durch das halb leere Stade de Suisse, als die Spieler nach dem torlosen Abnützungskampf Richtung Kabine trotteten. Und drinnen im Tribünenschlund war auch Fredy Bickel mächtig verärgert: «Es kann nicht sein, dass bei gefühlten 30 Freistössen kein einziger gefährlich wird», polterte der YB-Sportchef. «Solche Partien, bei denen spielerisch nichts läuft, werden durch Standardsituationen entschieden. Aber bei uns war nichts los.»
Es passt zum Spiel, dass YB durch Alexander Farnerud in der 57. Minute gar einen Elfmeter vergab. Nach einem Foul von Bühler an Schneuwly scheiterte der Schwede beim Penalty an Sion-Hüter Vanins. Es war die einzige klare YB-Möglichkeit in dieser zähen Partie. Mehr als ein Distanzschuss von Sutter und zwei Strafraumszenen in der Nachspielzeit, so als Afums Schuss abgeblockt wurde, brachten die Berner nicht zustande.Die Mannschaft, die mit dem Vorsatz angetreten war, zumindest auf 0:0 zu spielen, stand dem Sieg näher. Das war der FC Sion, der sich durch Lacroix im Anschluss an einen Corner (38.), Ndjeng (48.), Lafferty (53.) und einen Schuss aus der Drehung von Ndjeng, den Goalie Wölfli in Corner zu lenken vermochte, zumindest vier erfolgversprechende Offensivaktionen erarbeiten konnte.
YB rutscht auf Platz 6 ab
YB bleibt mit dem 0:0 im 11. Heimspiel in Serie ungeschlagen. Es sind die ersten Punkteverluste im Stade de Suisse seit dem 18. November beim 0:0 gegen St. Gallen. Doch mit diesem Spiel vermochte Martin Rueda keine Eigenwerbung zu machen. Nach diesem faden Auftritt rutscht die Mannschaft immer mehr ins Niemandsland des Mittelfeldes ab. Vom FCZ sind die Berner bereits auf den 6. Platz verdrängt worden. Auf die Frage, ob dieser schlechte Auftritt Konsequenzen für die Zukunft von Rueda habe, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft, winkte Bickel entnervt ab. «Wir sind alle am Kämpfen, damit es vorwärts geht.» Dann hielt er inne, schluckte leer und sagte: «So kurz nach einem enttäuschenden Spiel muss man vorsichtig sein, was man sagt.»
Auch die Frage, ob Vertragsgespräche mit Rueda in den nächsten Tagen anstehen, kam bei Bickel nicht besonders gut an: «Nein, das ist jetzt ein schlechter Zeitpunkt», antworte er und ging von dannen. Auch Rueda war schlechter Laune. «Wir hatten nicht ein derart defensives Sion erwartet», erläuterte der YB-Trainer. Das 3-4-1-2-System der Walliser interpretierte Rueda «als eine Fünfmannabwehr», weil sich Bühler und Vanczak auf den Seiten oft weit rückwärts orientierten. «Zudem spielten sie zusätzlich mit zwei defensiven Mittelfeldspielern», sagte Rueda. «Wir brauchten lange, bis wir uns darauf eingestellt hatten. Und gegen die vielen gross gewachsenen und kopfballstarken Spieler von Sion ist es nicht einfach, bei Standard-Situationen etwas auszurichten.»
Grosses Berner Frustpotenzial
Sions Assistenz-Trainer Luigi Riccio äusserte eine andere Sicht. Er sprach, während Spielertrainer Gennaro Gattuso unter der Dusche stand, von einem guten Spiel und von einem Dreimannsturm der Sittener. Nun ja. Es ist alles eine Sache der Optik und der Interpretation.
Das Frustpotenzial bei YB war indes beträchtlich. Vorne brachten Gerndt und Nuzzolo nichts zustande. Farnerud und Zverotic liessen im zentralen Mittelfeld Inspiration und Dominanz vermissen. Und Costanzo kam nicht einmal als Auswechselspieler in die Partie. Sutter und Raimondi schafften auf den Seiten keine Durchbrüche, hielten aber zumindest in defensiver Hinsicht einigermassen dicht. «Beide Mannschaften strotzen zurzeit nicht vor Selbstvertrauen», sagte YB-Verteidiger Alain Nef. «Das Positive ist, dass wir zu null gespielt haben.» Auch Sions Präsident Christian Constantin sah im 0:0 einen kleinen Lichtblick. «Wir haben in den vergangenen drei Spielen insgesamt sieben Gegentore erhalten. Mit diesem 0:0 vermochten wir zumindest die fünf Punkte Vorsprung auf YB zu halten, das ist wichtig.» YB und Sion, die beiden Clubs, die nach dem FC Basel am meisten Geld ausgeben, zeigten auf dem Spielfeld ein Sparprogramm. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pf ... y/16707769
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2013  Zitat: Penalty verschossen
YB-Farnerud: «Frust ist sehr gross»
YB und Sion trennen sich torlos. Ärgerlich für die Berner: Farnerud vergibt den Matchball vom Elfmeterpunkt.
Weil Sion die Kreativabteilung fehlt (Margairaz verletzt), tischt Spielertrainer Gattuso eine italienische Spezialität auf: die Dreier-Abwehr in Kombination mit einem Fünf-Mann-Mittelfeld - mit ihm als Sechser in der Hauptrolle.
Das taktische Experiment hat zur Folge, dass kaum Chancen entstehen. Erst nach einer Viertelstunde muss sich YB-Goalie Wölfli zum ersten Mal strecken, um einen N’Djeng-Schuss um den Pfosten zu lenken.
Und es dauert nochmals 20 Minuten bis zum nächsten Höhepunkt: Nach einem Sion-Corner herrscht kurz Durcheinander vor Wölfli, bis dieser das Leder unter sich begräbt. Ein müder Kick geht torlos in die Pause.
Munterer gehts weiter: In der 52. Minute rutscht Sions Lafferty im Fünfmeter knapp an einem N’Djeng-Schuss vorbei.
Fünf Minuten später kommt YB zu seiner ersten und einzigen Chance: Bühler grätscht Schneuwly im Sechzehner um – klarer Penalty! Farnerud läuft an, doch Sion-Goalie Vanins ahnt die Ecke und hält stark. Farnerud: «Der Frust ist sehr gross.»
Es fallen keine Tore mehr im Stade de Suisse Wankdorf. Sion bleibt das schlechteste Team der Rückrunde: Ein einziges Tor haben die Walliser 2013 erzielt, dabei vier magere Punkte geholt. Und auch YB kommt weiterhin nicht vom Fleck. (ivr) YB - Sion 0:0 (0:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Sascha Amhof, Schweiz.
YB: Marco Wölfli, Sutter S., Nef A., Burki M., Raimondi M., Schneuwly C., Zverotic E., Farnerud A., Raphaël Nuzzolo, Gerndt A., Frey M. - Einwechslungen: Afum S. (64. für Gerndt A.), Zarate G. (75. für Schneuwly C.), Tabakovic H. (87. für Frey M.).
Sion: Vanins A., Adailton, Dingsdag M., Léo Lacroix, Vanczak V., Fernandes G., Gattuso G., Arnaud Bühler, Darragi O., N'Djeng J., Lafferty K. - Einwechslungen: Itaperuna L. (62. für Lafferty K.), Regazzoni A. (85. für Darragi O.), Crettenand D. (88. für Gattuso G.).
Verwarnungen: YB: 14. Raphaël Nuzzolo (Gelb), 73. Burki M. (Gelb), 89. Tabakovic H. (Gelb). Sion: 36. Gattuso G. (Gelb), 63. Vanczak V. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 40824.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.03.2013  Zitat: YB-Bickel stinksauer
«30 stehende Bälle – keiner gefährlich»
Eine Leistung wie eine Bankrott-Erklärung. YB-Sportchef Bickel regt sich fürchterlich auf!
Es gibt sie, die klare Torchance, die einzige. «Das war die Chance des Spiels, denke ich», analysiert YB-Coach Martin Rueda messerscharf. Er spricht vom Penalty in der 57. Minute nach einem Foul von Bühler an Schneuwly. Aber Farnerud findet seinen Meister im überragenden Vanins.
Es ist ein weiterer stehender Ball der Berner, der miserabel getreten ist. Die Standards sind es, die Sportchef Bickel auf die Palme bringen. «Wir können 30 stehende Bälle treten – und keiner ist gefährlich. Das kann nicht sein!» Immer wieder schüttelt der Sportchef den Kopf, fragt rhetorisch in die Runde: «Habt ihr einen gesehen, der angekommen ist?
Da gibt es nichts schönzureden. Seit hundert Jahren werden solche Spiele mit stehenden Bällen gewonnen.»
Ein Frontalangriff gegen den Trainer! «Da gehören alle dazu. Trainer, Spieler, Staff», wiegelt Bickel ab und fügt hinzu: «Ich muss aufpassen, was ich in den Emotionen sage. Aber ich rege mich grauenhaft auf!» Über eine Vertragsverlängerung mit Rueda mag er nicht reden:
«Das ist der falsche Zeitpunkt dazu.» Und ja, er gehe davon aus, dass Rueda gegen Lausanne in zwei Wochen auf der Bank sitze. Trainer sind auch schon nachhaltiger gestützt worden. Die Nati-Pause dürfte in Bern unruhig werden. Catenaccio à la Gattuso
Und Sion? Nach drei klaren Auswärtsschlappen ist ein 0:0 in Bern nicht schlecht. Erreicht haben es die Walliser mit einer Fünfer-Abwehr à la Italia, à la Gattuso. «Das war wie Juve, nicht?», sagt Gelson Fernandes nach dem Spiel mit einem spitzbübischen Lächeln im Gesicht. «Wir waren durch Sions Systemumstellung verunsichert», bekennt Rueda. Die Lektüre des SonntagsBlicks hätte genügt, um diese unliebsame Überraschung zu verhindern. Da war dieses Geheimnis nämlich angekündigt. http://www.blick.ch/sport/fussball/30-s ... 41145.html
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:13 |
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18.03.2013  Zitat: Schwach, schwächer, YB
Super League · Farnerud vergibt beim 0:0 gegen Sion eine Penaltychance Das Pfeifkonzert am Ende fällt erstaunlich moderat aus. Vielleicht ist es aber vor allem deshalb nicht ohrenbetäubend, weil die Anhänger der Young Boys schon so oft enttäuscht worden sind, dass sie ihre Erwartungen mittlerweile ganz tief nach unten geschraubt haben. Auch gestern Nachmittag taten die Berner Fussballer nichts, was den 15000 aufmarschierten Besuchern eine Freude gemacht hätte. Ja, sie präsentierten sich gar in einer solch ungenügenden Verfassung, dass es ihr Glück ist, dass sie nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.
Arge Verunsicherung
Ins triste Bild, das sie an diesem 24.Spieltag der Super League abgaben, passte bestens, dass sie es durch ihren formschwachen Aufbauer Alexander Farnerud auch noch fertigbrachten, eine Penaltychance (57.) nicht zu nutzen. Nach einem Foul von Arnaud Bühler an Christian Schneuwly hatte Sittens Goalie Andris Vanins den Schuss des Schweden abgewehrt. Die Führung der Gastgeber wäre zwar ein Witz gewesen, hätte ihnen aber möglicherweise endlich einen Teil der Verunsicherung genommen, die vom Anpfiff weg ersichtlich gewesen war. Trainer Martin Rueda machte hinterher die klare Niederlage in Basel dafür verantwortlich, wollte aber gesehen haben, dass seine Mannschaft die Partie nach und nach in den Griff bekommen habe. «Hätten wir die Penaltychance genutzt, wären wir als Sieger vom Platz gegangen», sagte Rueda.
Sittens Spielertrainer Gennaro Gattuso hatte nach vier Niederlagen in fünf Meisterschaftsspielen mit einer Systemänderung versucht, den Weg zurück in die Spur zu finden. Mit einem 3-4-1-2-System überraschte er die Berner, wie Rueda einräumte. Allerdings war der Auftritt der Walliser gleichwohl nicht derart imponierend, um einen Gegner gleich so schlecht aussehen zu lassen wie YB. Ob nun Mario Raimondi freistehend ins Niemandsland der Tribüne flankte, Marco Bürki die Kugel direkt in die Füsse von Ousama Darragi spielte oder Michael Frey unbedrängt den Ball ins Out spedierte – das YB-Spiel war erschreckend fehlerhaft und gewiss nicht dazu angetan, die Position des Trainers vor der berüchtigten Länderspielpause zu festigen. Zwar hatten die Gastgeber im Gegensatz zur Startphase vermehrt den Ball im Besitz, um den ersten Auswärtspunkt nach vier Niederlagen mussten die Walliser jedoch mit Ausnahme der Penaltyszene kaum einmal bangen. «Wir spielten uns fast keine Chancen heraus», sagte Rueda.
Sittens verpasste Chance
Der Sittener Assistenztrainer Luigi Riccio sagte zwar, sein Team habe ein gutes Spiel gemacht und er sei mit dem Punkt zufrieden. In Tat und Wahrheit war es aber wohl eher so, dass der FC Sion gegen dieses YB eine grosse Chance verpasst hatte, erstmals seit August 1996 wieder in Bern zu gewinnen.
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:14 |
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18.03.2012  Zitat: YB: Ein Punkt als fürstlicher Lohn
BERN. Die Regel besagt: Ein Punkt pro Team bei einem Unentschieden. Verdient hätten YB und Sion beim 0:0 keinen.
YB-Verteidiger Alain Nef fasste das zuvor Gebotene so in Worte: «Man sah, dass beide Teams vorher kein positives Resultat erlebt hatten.» YB hatte vor einer Woche in Basel 0:3, Sion in Lausanne 0:1 verloren.
Man habe sich viel vorgenommen, meinte Goalie Marco Wölfli. Doch was nach 90 Minuten daraus resultierte, löste nicht nur bei den Zuschauern Enttäuschung aus. Trotzdem war der Sieg greifbar. Aber Farnerud sah seinen Penalty von Sions Goalie Vanins pariert. «Das war die Chance des Spiels», meinte Martin Rueda. Dem Trainer war nicht entgangen, dass sein Team «nicht gut ins Spiel kam» und später «Druck machte, ohne sich Chancen zu erarbeiten». Und mehr kam da wirklich nicht von Seiten der Berner an diesem Nachmittag. Dabei hätten sie mit einem Sieg bis auf zwei Punkte zu den Wallisern aufschliessen und sich wieder ins Gespräch bringen können für einen Europa-League-Platz, dem erklärten Saisonziel. Immerhin: YB blieb zum elften Mal in Serie zuhause ungeschlagen.
Die Walliser, die mit fünf Verteidigern agierten, waren wesentlich zufriedener mit dem Punkt. «Es war wichtig, dass wir ein solides Spiel zeigten», sagte Gelson Fernandes. Und Präsident Christian Constantin betonte: «Ein Unentschieden war unser Minimalziel.» Der Boss will nun in der Nati-Pause jemanden suchen, der, anders als Spielertrainer Gennaro Gattuso, über die notwendige Uefa-Pro-Lizenz verfügt.
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shalako
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Verfasst: Montag 18. März 2013, 12:15 |
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18.03.2013  Zitat: Der FC Sitten verdiente sich bei YB den einen Punkt, Vanins hielt einen Elfmeter
Eine leichte Morgenröte
Hat der FC Sitten, 2013 bisher statistisch das schlechteste Team der Super League, die Talsohle durchschritten? Die Art und Weise, wie man sich den einen Punkt bei YB sicherte, lässt jedenfalls auf eine leichte Morgenröte hoffen.
Standen beim FC Sitten nun fünf Verteidiger oder fünf Mittelfeldspieler auf dem Platz? Das war Interpretationssache. Oder eine Frage der Situation. Bei eigenem Ballbesitz orientierten sich Bühler und Vanczak in den Seitenräumen (neben der Dreier-Zentrumsabwehr mit Dingsdag, Adailton und Lacroix) durchaus nach vorn. Griff indes YB an, sah es in der hintersten Zone der Walliser eher nach einer Fünferkette aus.
Ndjeng war nahe dran
Jedenfalls verlangte Spielertrainer Gennaro Gattuso von seinen Hinterleuten immer wieder lautstark, aufzurücken, um nicht in eine defensive Passivität zu verfallen. Da YB in dieser personellen Massierung des Gegners in dessen Hälfte keinen Raum vorfand, schuf sich Sitten Vorteile im prozentualen Ballbesitz. Auch betreffend den Abschlussaktionen. Ndjengs Flachschuss (15.) musste Wölfli zur Seite lenken, Lacroix kam nach einem Dingsdag-Corner zweimal an den Ball (38.), und Gelson brachte aus der Drehung immerhin den Ball aufs Tor (41.).
Yannick Ndjeng erwies sich als gefährlichster Stürmer auf dem Platz und bewegte sich noch zweimal nahe am erlösenden Tor für sein Team. Der kräftige Kameruner setzte sich über links durch und schoss knapp am zweiten Pfosten vorbei (52.), hier kam Lafferty erst noch einen Schritt zu spät. Bei seiner dritten Abschlussszene zog Ndjeng wuchtig ab, YB-Hüter Wölfli lenkte den Ball spektakulär in Corner (79.).
Zu diesem Zeitpunkt hätte der FC Sitten jedoch in Rückstand liegen können, oder müssen. Dies nach einer fahrlässigen Intervention von Arnaud Bühler. Schneuwly war an ihm vorbeigezogen, befand sich jedoch bereits im «gefahrlosen» Raum nahe der Grundlinie, da zog ihm Sittens Verteidiger die Beine weg - Elfmeter.
«Penaltykiller» Vanins
Es war die eine Szene, mit der YB seinen mageren Auftritt hätte «retten» und damit die Pfiffe nach Spielschluss verhindern können. Farnerud lief an und setzte den Ball ins tiefe rechte Eck, doch Vanins reagierte reflexschnell und parierte den Penalty (57.).
Was bewirkte diese Szene? Sitten zog sich in der Schlussphase eher etwas zurück, um damit den einen Punkt über die Distanz zu retten. Eine initiativere Reaktion wäre wohl die bessere Lösung gewesen, zumal YB auch jetzt nicht aus seiner taktischen Ratlosigkeit herausfand und Vanins, wie während des gesamten Spiels, kaum beschäftigen konnte. Der Distanzschuss von Sutter (66.) erwies sich als leichte Aufgabe für den lettischen Nationalgoalie, der den Ball über die Latte lenkte. Neben dieser und der Penaltyszene vermochte YB kaum für Gefahr zu sorgen. Als Nuzzolo für einmal im Strafraum den nötigen Raum vorfand, versuchte er sich (vergebens) mit einem Fallrückzieher (30.).
Zurück zu den fünf Verteidigern oder Mittelfeldspielern: Obwohl eher defensiv aufgestellt, agierte Sitten keineswegs destruktiv. Sonst wäre man nicht zu mehr Tormöglichkeiten gekommen als das offensiv hilflose YB.
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