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 Beitrag Verfasst: Samstag 23. Februar 2013, 19:36 
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--------------------------wölfli-------------------------
sutter-----------nef----------affolter------------raimondi
-----------------------zverotic-------------------------
schneuwly-------costanzo---------farnerud-------nuzzolo
-----------------------afum---------------------------

zürich - yb 1:2

afum, costanzo


10'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 23. Februar 2013, 21:29 
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isch ja tragisch was s'züri unger wieder abgeit!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 23. Februar 2013, 21:37 
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es ist ja nicht mehr zum zuschauen. acht gegentore in den ersten drei begegnungen. unsere veteidigung ist ja elend schwach. kann ja nicht sein das der ojala abgang uns dermassen geschwächt hat. :eyebrow:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 09:56 
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24.02.2013

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YB geht 0:4 unter FCZ gewinnt Schneeschlacht im Letzi

Vor dem Spiel zwischen dem FCZ und YB lässt es Frau Holle kräftig schneien. Für die Berner zuviel des Guten, die Zürcher gewinnen gleich mit 4:0.

Es hat etwas von der nordischen Ski-WM, was sich im Letzigrund abspielt. Der frisch gebackene Langlauf-Weltmeister hätte seine wahre Freude an der Unterlage. Immer wieder müssen Helfer mit Schaufeln und Besen die Linien vom Schnee befreien.

Die Gäste aus Bern finden sich in der Letzi-Loipe erst besser zurecht. Als aber der gelbe Ball nach gut einer Viertelstunde durch einen orangen ersetzt werden muss, ist es mit dem guten YB-Start vorbei.

Denn in der 17. Minute fasst sich FCZ-Stürmer Mario Gavranovic ein Herz, tanzt sich herrlich in den YB-Strafraum vor, dribbelt mehrere Gegenspieler aus und legt auf für Josip Drmic, der keine Mühe hat, zum 1:0 einzuschieben (17.).

Bei YB passt dann nicht mehr viel zusammen. Bis in der 32. Minute plötzlich Samuel Afum vor dem FCZ-Tor auftaucht. Goalie Da Costa kann den Ball aber gerade noch wegspedieren.

Dann aber die beste Chance für YB eine Minute vor der Pause: Gonzalez flankt, Nuzzolo nimmt den Ball direkt ab, setzt ihn aber neben den Pfosten.

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Paukenschlag: Amine Chermiti darf den Ball im Strafraum annehmen, YB-Verteidiger Affolter steht Spalier, Chermiti schiebt zum 2:0 ein (48.).

Chermiti ist es auch, der in der 67. Minute mit dem Ball in den Strafraum eindringt und zu Gavranovic rüberlegt. Dieser setzt sich durch und haut den Ball zum 3:0 in die Maschen, der Kuchen ist gegessen, YB bedient.

Und es kommt sogar noch schlimmer für die Berner: In der 79. Minute trifft mit dem eingewechselten Adis Jahovic auch der vierte Zürcher Stürmer zum 4:0-Endstand.

Dieser Sieg bringt die Stadtzürcher nun bis auf drei Punkte an YB auf Platz 5 heran. Das wird den heutigen YB-Sportchef Fredy Bickel nur wenig freuen. Vor dem Spiel wird er übrigens vom FCZ für seine Verdienste bei den Stadtzürchern geehrt. (wst)


Zürich - YB 4:0 (1:0)
Letzigrund, Zürich. - SR Sebastien Pache, Schweiz. - Tore: 17. Josip Drmic 1:0, 48. Mohamed Amine Chermiti 2:0, 67. Mario Gavranovic 3:0, 79. Adis Jahovic 4:0. - Verwarnungen: Zürich: 60. Benito L. (Gelb), 89. Chikhaoui Y. (Gelb). YB: 23. Doubai P. (Gelb), 72. Burki M. (Gelb).

Zürich: Da Costa D., Koch P., Beda M., Djimsiti B., Benito L., Marco Schönbächler, Kukuruzovic S., Gajic M., Drmic J., Gavranovic M., Chermiti M. - Einwechslungen: Glarner S. (58. für Drmic J.), Jahovic A. (71. für Chermiti M.), Chikhaoui Y. (81. für Gavranovic M.).

YB: Marco Wölfli, Sutter S., Nef A., François Affolter, Burki M., Doubai P., Zverotic E., Gonzalez A., Farnerud A., Raphaël Nuzzolo, Afum S. - Einwechslungen: Martinez J. (46. für Afum S.), Tabakovic H. (66. für François Affolter), Raimondi M. (80. für Doubai P.).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 15274.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 09:59 
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24.02.2013

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Der FCZ zerlegt YB - Servette holt auf

Der FC Zürich gewinnt im heimischen Letzigrund gegen YB gleich mit 4:0. Bei den Zürchern konnten alle eingesetzten Stürmer einen Treffer verbuchen. Servette siegt gegen Lausanne-Sport 1:0.

Der FC Zürich punktet auch im dritten Spiel der Rückrunde. Gegen die Young Boys kommt der FCZ zu einem ungefährdeten 4:0-Heimsieg. Ausflüge in den Zürcher Letzigrund lohnen sich für die Young Boys definitiv nicht. Eine Woche nach dem 0:2 gegen GC resultierte auch gegen den FCZ eine Niederlage ohne Plustor, die insgesamt fünfte auf fremdem Terrain in Serie.

Und wie schon am letzten Samstag musste Trainer Martin Rueda konstatieren, dass seine Innenverteidigung in der neuen Zusammensetzung alles andere als ideal funktioniert. Der ehemalige FCZler Alain Nef, der das 0:1 und 0:3 mit Fehlpass respektive verlorenem Zweikampf einleitete, und der aus der Bundesliga zurückgekehrte François Affolter gaben bei allen vier Gegentoren keine gute Figur ab. Zu allem Übel schied Affolter noch verletzt aus und musste mit einer Schulterverletzung ins Triemli-Spital gebracht werden.

Auf Seiten des FCZ, der die Young Boys erstmals seit August 2011 wieder bezwungen hat, hatte die Offensivabteilung einen gelungenen Abend. Alle im 4-3-3 eingesetzten Stürmer erzielten einen Treffer. Für Josip Drmic (schied mit einer grossen Fleischwunde am Knöchel aus), Amine Chermiti, Mario Gavranovic und den eingewechselten Adis Jahovic war der ex-aequo höchste Zürcher Saisonsieg nach der misslungenen Hinrunde beste Frustbewältigung. Das Quartett harmonierte bestens und nützte die Fehler des Gegners resolut aus.

FCZ-Trainer Urs Meier: «Ein grosses Kompliment an meine Mannschaft, sie hat sehr vieles richtig gemacht. Praktisch mit dem ersten Ball in Führung zu gehen, war auf dem schwierigen Terrain enorm wichtig. Das hat uns Räume geöffnet und ermöglichte unserer Offensivabteilung Tempofussball nach vorne.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... f-19135954

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 10:02 
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Der FCZ fügt YB eine herbe Klatsche zu

Der FC Zürich hat das Heimspiel der 21. Runde gegen die Young Boys souverän mit 4:0 gewonnen und konnte damit bis auf 3 Punkte zu den Bernern aufschliessen. Zum Matchwinner im Zürcher Schneegestöber avancierte Mario Gavranovic, der an 3 Toren beteiligt war.

Der FC Zürich übernahm von Beginn weg die Initiative und war bei widrigen Bedingungen im Letzigrund die aktivere Mannschaft. Die Gastgeber gingen in der 17. Minute folgerichtig in Führung, als Josip Drmic eine Vorlage des auffälligen Mario Gavranovic aus kurzer Distanz verwerten konnte.

Auch in der Folge hatte YB Mühe, ins Spiel zu kommen. Die Berner hatten kurz vor der Pause ihre beste Chance in der 1. Hälfte, als Raphaël Nuzzolo eine Flanke von Alexander Gonzalez aus rund 11 Metern volley nahm, das Tor aber knapp verfehlte.
FCZ auch nach der Pause stark

Auch nach dem Pausentee war es die Heimmannschaft, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. In der 48. Minute liess Amine Chermiti im Strafraum François Affolter aussteigen und netzte souverän zum 2:0 ein. Der Berner Verteidiger musste rund 20 Minuten später mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden.

Die Defensive der Gäste blieb weiter anfällig. So war es der starke Gavranovic, der nach knapp 70 Minuten einen Querpass von Chermiti zum 3:0 einschob und damit seine tolle Leistung krönte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Adis Jahovic mit dem 4:0 in der 79. Minute.
YB verliert Platz 4 aus den Augen

Für YB-Sportchef Fredy Bickel endete die Rückkehr in den Letzigrund damit mit einer herben Klatsche. Der 47-Jährige verliess die Limmatstadt vor wenigen Wochen in Richtung Bern.

Während der FCZ dank diesem Sieg definitiv alle Abstiegssorgen losgeworden sein dürfte, droht YB das Ziel Europa League immer mehr aus den Augen zu verlieren. Gewinnt der FC St. Gallen am Sonntag sein Spiel gegen Luzern, würde der Rückstand auf Platz 4 bereits 9 Punkte betragen. Die Ostschweizer haben zudem eine Partie weniger ausgetragen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... latsche-zu

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 11:53 
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si die herre fuessballer eigentlech geschter abe nach dr rückreise no zure äxtre strafeinheit bi minus -5 grad ufbote worde?


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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Februar 2013, 12:10 
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YB-Krise wird immer tiefer

Bei der 0:4-Niederlage in Zürich gegen den FCZ hinterlässt YB in jeder Beziehung einen miserablen Eindruck. Sportchef Fredy Bickel stärkt Trainer Martin Rueda dennoch den Rücken.

YB-Sportchef Fredy Bickel läuft am Samstagabend kurz nach 22 Uhr niedergeschlagen durch die Katakomben des Letzigrundstadions. Unter dem Arm hält er ein riesengrosses Bild, das ihm vor der Partie der Young Boys in Zürich vom FCZ überreicht wurde. Bis zur Winterpause hatte Bickel ja jahrelang als Sportchef für den FCZ gearbeitet, seine Rückkehr mit YB geriet jetzt zur fürchterlichen Demontage für seinen neuen Arbeitgeber. Es war bereits ein kühler Empfang für Bickel gewesen, weil FCZ-Anhänger bei seiner offiziellen Verabschiedung vor der Partie gepfiffen hatten.

Und später wurden die überforderten, ungenügenden, lethargischen Young Boys vorgeführt, sie hinterliessen einen enorm schwachen Eindruck und verloren deutlich 0:4. Es gab viele Bilder für den völlig missratenen Auftritt der Berner, beispielsweise passten die sehr tiefen Temperaturen zur Gemütslage der Gäste, die einen unangenehmen Abend in eiskalter Zürcher Schneelandschaft erlebten. «Ich bin schockiert», sagt Bickel mit leiser Stimme. Und: «Dieser miese Auftritt muss uns zu denken geben.»

Die krassen Abwehrfehler

Und während Fredy Bickel rund eine Stunde nach Spielschluss versucht, passende Worte für die erneut katastrophale Vorstellung der Young Boys zu finden, fährt hinter dem Stadion ein Krankenwagen ab. Er transportiert den unglücklichen François Affolter, der sich bei einem Sturz an der Schulter verletzte, zur Untersuchung ins Spital ab. Wie lange der 21-Jährige ausfällt, wird erst in den nächsten Tagen bekannt.

Affolter war auf dem Rasen eine Symbolfigur für die Berner Kanterniederlage. Mit einem bösen Fehlpass im Aufbau leitete er den ersten Zürcher Treffer in der 17.Minute ein. «Das 1:0 symbolisiert den Abend perfekt», findet Fredy Bickel. «Wir verlieren nonchalant den Ball, Zürich greift entschlossen an.» Mario Gavranovic nutzt den Ballverlust Affolters jedenfalls zu einem feinen Solo, tanzt Alain Nef gekonnt aus, eher der Ball auf Umwegen bei Torschütze Josef Drmic landet. Affolter und Nef, die YB-Innenverteidiger, ermöglichten mit ihren Fehlern mehrere Gegentore, und fast alle Berner Akteure enttäuschten auf der ganzen Linie schwer. Nach der Pause zerfielen die Young Boys gar endgültig in ihre Einzelteile, es fehlte an Widerstand, Charakter und Leidenschaft. Fredy Bickel meint, die Niederlage sei «auch in dieser Höhe absolut korrekt». Eine andere Begegnung scheint Martin Rueda gesehen zu haben. «Nicht viel schlechter» als der Gegner sei man gewesen, erklärt der bedauernswerte YB-Trainer relativ exklusiv. «Aber wir haben dem FCZ leider mit krassen Fehlern geholfen und ihm die Tore geschenkt.»

Und so verlassen die kriselnden Young Boys eine Woche nach der 0:2-Niederlage in Zürich gegen GC den Letzigrund erneut schwer geschlagen. Gegen den Leader hatte sich der eine neue Stürmer, Alexander Gerndt, verletzt – vorgestern mussten Affolter und der andere neue Angreifer, Samuel Afum, angeschlagen ausgewechselt werden. Afum erlitt eine Prellung am Oberschenkel. «Es ist ein Abend zum Vergessen», sagt Bickel irgendwann.

«Kein Alibi für Spieler»

Die Tristesse bei den Young Boys wird immer grösser, Team und Verein stecken in einer heftigen Krise. Sportchef Bickel dürfte zweifellos erkannt haben, wie viel Massnahmen und Zeit es benötigt, diese schwer verunsicherte, schlecht zusammengestellte Mannschaft umzubauen. Eine Trainerdiskussion aber will der Manager weiterhin nicht führen. «Ich bin von Martin Rueda überzeugt», sagt Bickel, «und wir wollen den Spielern doch kein Alibi geben. Wenn wir so spielen wie gegen Zürich, müssen wir nicht den Trainer, sondern einige Fussballer auswechseln.»

Viele solche Unter-null-Leistungen seines Teams wie am Samstag aber kann sich Martin Rueda kaum mehr leisten. Der Coach hatte YB eigentlich so vorsichtig wie noch nie aufgestellt, um endlich stabiler zu stehen und weniger Gegentore zu erhalten. Der Defensivplan ging kolossal schief, diese Young Boys sind derzeit weit davon entfernt, die eigenen Ansprüche zu erfüllen.

Und so ist das grosse Poster, welches Fredy Bickel am Samstag vom FCZ geschenkt bekam, wie ein Mahnmal zu betrachten. Darauf zu sehen ist unter anderem der damalige YB-Captain Geni Meier. Seit den legendären Serienchampions um Meier sind die Young Boys seit 1960 nur einmal Meister geworden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28021030

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Februar 2013, 12:11 
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25.02.2013

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Viele Fehler und grosse Geschenke

Defensiv überfordert, offensiv inexistent: YB präsentiert sich in Zürich erneut schwach – und steht vor schwierigen Zeiten.

Was sagt man, wenn es eigentlich keine Erklärung für einen derart desolaten Auftritt gibt? Die meisten YB-Spieler entscheiden sich nach der 0:4-Niederlage in Zürich gegen den FCZ, sofort in der Kabine zu verschwinden. Sie hatten offenbar keine Lust auf dieses Fussballspiel in der Zürcher Kälte – und jetzt haben sie keine Lust, Auskunft zu geben.

Aber Elsad Zverotic spricht mit den Journalisten. Der defensive Mittelfeldspieler der Young Boys ist sehr enttäuscht und sehr verärgert, das spürt man, aber er ist erfahren genug, um in dieser Situation nicht auf Teamkollegen loszugehen. Zverotic sagt: «Wenn man solche Fehler macht wie wir, ist es klar, dass man verliert.» Und er meint: «Wir sind derzeit im Tief. Aber es gibt nur eines, wir müssen hart arbeiten und am nächsten Wochenende gegen St.Gallen gewinnen.»

Siege sind das beste Mittel gegen die Krise, das weiss jeder, und doch fällt es schwer, bei diesen schwer kränkelnden Young Boys auf eine schnelle Genesung zu hoffen. Zu vieles stimmt nicht, zu schlecht ist das Kader zusammengestellt, zu zurückhaltend agiert die Mannschaft, zu wenig wehrt sie sich gegen Rückstände und Rückschläge. YB steht vor äussert schwierigen Zeiten.

Ruedas Sarkasmus

Alain Nef, einer der Teamleader bei den Young Boys, steht nach der Niederlage in Zürich wie Zverotic Red und Antwort. Das tut der Routinier immer, und das spricht für ihn. Aber auf dem Rasen war er seiner Rolle als Führungsspieler ebenfalls nicht nachgekommen. Nef leistete sich viele Fehler. «So dürfen wir nicht auftreten», sagt er jetzt zerknirscht. «Aber wir dürfen jetzt nicht die Ruhe verlieren und müssen konzentriert weiterarbeiten. Wir wissen ja, dass wir besser spielen können.»

Viel mehr als Durchhalteparolen bleiben YB derzeit nicht. «Man könnte meinen», sagt Martin Rueda sarkastisch, «dass wir unter der Woche trainieren, wie wir Geschenke verteilen wollen.» Dem Trainer bleibt die Hoffnung, dass seine Spieler solch krasse Aussetzer wie am Samstag tatsächlich nicht jedes Wochenende fabrizieren können. François Affolter und Alain Nef – die beiden Innenverteidiger, die im erweiterten Kader der Schweizer Nationalmannschaft stehen – standen mit Fehlpässen, Stellungsfehlern, Ballverlusten und Zweikampfschwäche bei den ersten drei FCZ-Toren Pate. Und das vierte Gegentor war sinnbildlich für die tiefe YB-Depression. Goalie Marco Wölfli kämpfte an der Seitenlinie (!) verbissen um den Ball und rettete seinen Ausflug ins Niemandsland schliesslich mit einer saftigen Verteidigergrätsche ins Seitenaus. Keine zehn Sekunden später hatten sich die spielfreudigen Zürcher nach einem Einwurf und einem Doppelpass nahezu ohne Gegenwehr in den Strafraum kombiniert, wo der eingewechselte Adis Jahobic alleine vor Wölfli mit einem feinen Heber das 4:0 schoss.

Miese Auswärtsbilanz

Am Ende hatten bei FCZ die vier eingesetzten Angreifer Josip Drmic, Mario Gavranovic, Amine Chermiti und Jahovic getroffen. Zürich liegt nach dem klaren Heimsieg gegen die Young Boys als Sechster jetzt nur noch drei Punkte hinter YB, der tiefe Fall der Berner könnte also auch tabellarisch bald eine Fortsetzung finden. Ihre Auswärtsbilanz liest sich bereits wie die eines Absteigers. Aus elf Partien in der Fremde hat YB in dieser Sommer erst sechs Punkte geholt! Der einzige Auswärtssieg war im Spätsommer 2012 in Luzern (2:1). Seither haben die Berner auswärts fast nur noch verloren.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18230825

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 Beitrag Verfasst: Montag 25. Februar 2013, 12:12 
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25.02.2013

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Zitat:
Die Noten zum Spiel FCZ - YB

Die schwachen Akteure der Young Boys enttäuschten bei der 0:4-Niederlage in Zürich gegen den FCZ erneut auf der ganzen Linie.

Marco Wölfli: Note 3,5
Hinterliess nicht den sichersten Eindruck und verliess seinen Strafraum zweimal relativ unmotiviert. Wurde von den YB-Feldspielern aber brutal im Stich gelassen – und war bei den Gegentoren letztlich chancenlos.

Scott Sutter: Note 2,5
Defensiv selten überzeugend, nach vorne zwar mit vielen Ballkontakten, aber wenig Impulsen und schlechten Flanken.

Alain Nef: Note 2
Vor dem 1:0 wurde er von Mario Gavranovic ausgedribbelt, vor dem 3:0 verlor er den Ball als hinterster Feldspieler an Amine Chermiti. Es waren die zwei grössten Fehler des gegen den FCZ sehr unglücklichen Nef.

François Affolter: Note 1,5
War noch schwächer als Nef. Sein Fehlpass ermöglichte das erste Zürcher Tor, und beim zweiten Treffer liess er sich viel zu einfach von Torschütze Chermiti ausspielen. Zudem teilweise viel zu zurückhaltend. Musste verletzt ausgewechselt werden.

Marco Bürki: Note 3
Defensiv stabiler als die Abwehrkollegen, aber offensiv ohne Einfluss und damit kein Faktor. Ist im Abwehrzentrum letztlich vermutlich stärker als hinten links

Alexander Gonzalez: Note 3,5
Zeigte Engagement und hatte einige Ideen, aber versuchte es viel zu oft alleine. Der junge Venezolaner hatte gute Aktionen, ohne aber zu brillieren. Blieb bei seinen Dribblings oft hängen.

Pascal Doubai: Note 3,5
Der Ivorer erhielt eine Chance, weil YB-Trainer Martin Rueda defensiver aufstellte als gewohnt. Doubai war relativ fleissig, er biss sich in die Partie. Aber er hatte gleichfalls zu viele Ballverluste.

Elsad Zverotic: Note 3
Ihm gelang es nie, den Aufbau zu ordnen und die Defensive zu unterstützen. Lief oft hinterher.

Raphael Nuzzolo: Note 3
Blieb blass auf der linken Seite, erhielt aber in der Vorwärtsbewegung von Bürki auch kaum Unterstützung.

Alexander Farnerud: Note 2,5
Im 4-4-1-1-System der Young Boys mit vielen Freiheiten. Doch der Schwede setzte sich nie durch und enttäuschte schwer.

Samuel Afum: Note 3
Agierte als einziger Stürmer ohne Einfluss, erhielt kaum Zuspiele. Deutete aber sein Potenzial zweimal an, als er den Ball gekonnt weiterleitete. Musste zur Pause mit leichten Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.

Josef Martinez: Note 2,5
Ersetzte zu Beginn der zweiten Halbzeit den angeschlagenen Afum – und fiel kaum einmal auf.

Haris Tabakovic: Note 2,5
Kam in der 66.Minute für Affolter und hatte es wie Martinez sehr schwer, einen Zugang in diese Begegnung zu finden.

Mario Raimondi (80. für Doubai) war für eine Note zu kurz im Einsatz.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23190398

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