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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:37 |
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01.10.2012  Zitat: Freys Biss, Costanzos Spielstärke
Beim Kantersieg der Young Boys nutzten die starken Offensivkräfte Michael Frey und Moreno Costanzo auf ungewohnten Positionen ihre Einsatzchance.
Auffällig spät und als letzter YB-Spieler erscheint Michael Frey am Sonntagnachmittag in den Katakomben des Stade de Suisse. Gelbe Rosen verteilten die Berner Akteure nach dem 6:2-Heimsieg gegen Servette an die weiblichen Besucher, zuvor hatten sie dem Publikum am Ladies Day bereits sechs Tore und viele attraktive Spielzüge geschenkt. «Viele hübsche Frauen» habe er gesehen, sagt Frey verschmitzt, da habe er natürlich schon ein wenig schauen müssen. Er habe derzeit keine Freundin, deshalb sei er halt noch länger draussen geblieben.
Michael Frey ist 18 Jahre alt, er gilt als Sturmjuwel, bei YB wie in der U-19-Auswahl der Schweizer. Und vor allem ist er, das fällt immer wieder auf, ein echter Farbtupfer im Fussballgeschäft. Unverbraucht, offen, witzig, freundlich gibt er Auskunft, der junge Mann hat keine Allüren angenommen oder hält sich für besonders wichtig, bloss weil er jetzt ein begabter Super-League-Spieler ist. «Genial» sei es, meint Frey, so hoch gewonnen zu haben, und «brutal wichtig» sei dieser Sieg für YB, denn die schwächeren Resultate zuletzt wie die 1:2-Derbyniederlage hätten ihn extrem frustriert. «Ich verliere überhaupt nicht gerne in Thun», sagt er in breitem Berndeutsch.
Freys Freiheiten
Der Münsinger Michael Frey besitzt vieles, um ein Publikumsliebling in Bern zu werden. Seine Herkunft ist das eine, seine tiefe Verwurzelung bei YB («ich bin ein grosser YB-Fan») ist das andere, und natürlich hilft die Art und Weise, wie er seine Arbeit verrichtet. «Wenn ich auf dem Platz stehe, gebe ich immer alles», sagt Frey, und was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist eben keine Selbstverständlichkeit. Frey kämpft und grätscht, rennt und stürmt und verteidigt mit Eifer und Leidenschaft. Hingabe, Ehrgeiz und Biss sind vorbildhaft. «Er brennt auf Einsätze», sagt sein Trainer Martin Rueda. «Und deshalb freut es mich sehr, ist ihm eine ausgezeichnete Leistung gelungen.»
Michael Frey hatte auf dem Weg zum YB-Kantersieg viele gute Szenen. Mit viel Einsatz bereitete er das 1:0 vor, später schoss er sein erstes Saisontor zum 2:0, schlug starke Pässe und blieb dabei stets der kämpferische Vorarbeiter. «Ich freute mich extrem, stand ich in der Startformation. Da wollte ich mich natürlich beweisen», sagt Frey, der im neu formierten 4-4-1-1-System der Young Boys viele Freiheiten in der Rolle des hängenden Stürmers hinter Raúl Bobadilla genoss. «Ich bin Angreifer, habe aber früher auch im Mittelfeld oder vor der Abwehr und sogar als Aussenverteidiger gespielt», erklärt Frey. «Mir ist es egal, auf welcher Position ich spiele.»
Costanzo in Pirlo-Rolle
Ähnlich äussert sich mit Moreno Costanzo ein anderer sonntäglicher YB-Aufsteiger. Endlich erhielt der spielstarke Regisseur gegen Servette wieder eine Einsatzgelegenheit – aber nicht im offensiven Mittelfeld, sondern im defensiven Aufbau in einer Rolle, wie sie Andrea Pirlo bei Juventus oder in der italienischen Nationalmannschaft auf allerhöchstem Niveau ausübt. «Ich spiele am liebsten im Zentrum und bin da stärker als auf dem Flügel», sagt Costanzo. «Aber ich lasse mich jetzt nicht wieder auf Diskussionen ein, ob ich weiter vorne noch besser spielen könnte. Unter Trainer Vladimir Petkovic war ich ja auch schon einmal im defensiven Mittelfeld aufgestellt.» Sowieso gehe es nicht um Einzelschicksale, meint er pflichtbewusst, «entscheidend ist, dass wir gewonnen haben».
Die interessante, äusserst offensive YB-Aufstellung gegen Servette wird man vermutlich nicht mehr so oft sehen, gestern erwies sie sich als richtiges Rezept. Costanzo ordnete den Aufbau, agierte aber nicht spektakulär, sondern ballsicher, umsichtig, spielstark. Er war oft anspielbar und eine Entlastung für die Defensivkräfte. In den letzten Wochen hatten viele Beobachter und Fans der Young Boys ja eine Nominierung von Ersatzbank- und Tribünengast Costanzo gefordert, gestern stand auf einem Transparent geschrieben: «Costanzo muess spiele!»
Seine feine Darbietung rundete Ballkünstler Moreno Costanzo mit einem tollen Freistosstor zum 5:0 ab. Seine Spielfreude und Freys Fleiss sind bei YB auch in den nächsten Wochen nötig, um endlich konstant erfolgreich zu agieren. Und das würde auch die weiblichen Supporter erfreuen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24050887
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:39 |
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01.10.2012  Zitat: YB verschafft sich wieder etwas Ruhe
Die Young Boys dominierten den Tabellenletzten Servette in allen Belangen. Rückkehrer Costanzo, der junge Frey und Einwechselspieler Lecjaks reihten sich unter die Torschützen.
Eine «Riesenreaktion» hatte Trainer Martin Rueda von seiner Mannschaft nach der 1:2-Niederlage gegen Thun vor dem Heimspiel gegen Servette gefordert. Nun, die Young Boys liessen für einmal keine Zweifel über den Ausgang des Spiels offen, gingen nach zwei Minuten und vier Sekunden durch Nuzzolo 1:0 in Führung – mit Assist des Youngsters Frey – und verwerteten die zweite Torchance in der 25. Minute durch Frey zum 2:0, diesmal war Nuzzolo der Passgeber. Am Schluss hiess es 6:2 für YB gegen ein überfordertes Servette, das nach 11 Spielen noch ohne Sieg ist und die 9. Niederlage kassierte.
Es gibt Tage im Leben eines Trainers, da klappt alles, da erweisen sich alle Entscheidungen als richtig. Rueda hatte Michael Frey, der am 19. Juli 18 Jahre alt geworden ist, in die Startformation nominiert und entschied sich auch, Moreno Costanzo wieder einmal von Beginn weg laufen zu lassen. Beide dankten das Vertrauen mit je einem Tor und einer engagierten Leistung. Und der in der 62. Minute eingewechselte Jan Lecjaks verwertete beim 6:1 in der 81. Minute ein weites diagonales Zuspiel von Martínez, der eine Minute zuvor für Bobadilla ins Spiel gekommen war.
Bobadilla: 2 Tore – 4. Gelbe Karte
Raúl Bobadilla durfte nach 80 Minuten und zwei Toren vom Feld. Er war erneut der Fixpunkt im YB-Angriff und gab der Servette-Abwehr viele Probleme auf. Er tat dies mit grimmiger Miene und verrichtete seine Arbeit, als ob er in einem Steinbruch malochen müsste: mit geballter Kraft, Routine und Geschicklichkeit, aber ohne sichtbare Freude. Sein Treffer zum 3:0, als er mit einem Antritt Routis und Mfuyi stehen liess, war sehenswert, wie auch das 4:0 nach einem guten Zuspiel von Vitkieviez. Doch es stand ihm nicht der Sinn nach Jubelposen, mit gesenktem Kopf nahm er die Gratulationen entgegen.
Der torgefährlichste Spieler der Young Boys bewegt sich stets am Rande der Eruption. Ein Ausbruch ist fast nie vorauszusehen, das Brodeln aber permanent. Gegen Servette wurde der Argentinier in seinem siebten Meisterschaftsspiel der laufenden Saison schon zum vierten Mal verwarnt, als er Goalie David Gonzalez als Prellbock benutzte. Den FCZ wird es freuen, denn Bobadilla ist am nächsten Sonntag (13.45) auf dem Letzigrund gesperrt.
Und Rueda entschied sich zur Pause, Gonzalo Zárate durch Matias Vitkieviez zu ersetzen. Bobadillas Landsmann hatte sich eine Auseinadersetzung mit Ruefli geliefert. «Ich wollte nicht, dass sich Gonzalo provozieren lässt und eine Rote Karte riskiert, deshalb habe ich ihn rausgenommen», erklärte Rueda.Der YB-Trainer liess seine Mannschaft so offensiv wie noch selten spielen und argumentierte: «Ich kann nicht von der Mannschaft verlangen, mutig zu sein, wenn der Trainer keinen Mut zeigt.»
Gute Leistung als Team
Auf dem Spielfeld sah das nach einem 4-4-1-1-System aus, doch Rueda sagte: «Es war kein Systemwechsel geplant, Costanzo hatte die Aufgabe, als Nummer 6 zu spielen. Doch aus dem Spiel ergab sich dann ein 4-4-1-1.» Der Trainer freute sich über die Vorstellung Costanzos und über dessen Freistosstor. Und als die Sprache auf Frey kam, wurde Rueda gar ein bisschen euphorisch. «Michael agiert immer mit Herz und Leidenschaft, er spielte aber gute Bälle, er sprüht vor Spielfreude. Er hat ein starkes Spiel gezeigt.»
Auch Costanzo packte seine Chance, gab auf dem Feld die Antwort, bemühte sich hinterher aber sichtlich um Zurückhaltung. «Wir zeigten eine gute Leistung als Team, aber wir haben noch zu wenige Punkte.» Und zu seiner Rolle sagte er: «Es war vorgesehen, dass ich mich mit Farnerud im zentralen Mittelfeld bei den Offensivaktionen abwechsle und dass ich mich auch von hinten anspielen lasse, um viele Ballkontakte zu haben.»
Gegentore nerven Rueda
Das 6:2 wertete Costanzo als eine gute Reaktion vor dem schweren Auswärtsspiel am Donnerstag in der Europa League in Moskau gegen Anschi Machatschkala. In Moskau wird Rueda kaum derart offensiv spielen lassen. «Es kam mir vor, wie wenn eine Super-League-Mannschaft auf ein Juniorenteam trifft», geisselte Servette-Trainer Sébastien Fournier seine Equipe. Und auch Raphael Nuzzolo räumte ein. «Ich habe noch nie gegen ein derart schwaches Servette gespielt.» Aus dieser Sicht ist es verständlich, dass sich Rueda über die zwei Gegentore nervte, es waren die ersten Treffer Servettes nach vier torlosen Spielen. Es gibt in der Tat keinen Anlass, dieses 6:2 überzubewerten. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/13561220
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:41 |
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01.10.2012  Zitat: YB siegt 6:2
Habt ihr Mitleid mit Servette, Raphaël Nuzzolo?
In dieser Verfassung genügt Servette den Ansprüchen für die Super League nicht. YB freut sich über einen 6:2-Heimsieg.
Gerade mal zwei Minuten sind im Stade de Suisse Wankdorf gespielt, als YB mit etwas Glück gegen Servette in Führung geht. Nuzzolo rutscht bei seinem Schuss zwar noch weg, der Ball findet den Weg ins Tor trotzdem.
In der Folge tut sich YB gegen das abgeschlagene Schlusslicht schwer. Nach 23 Minuten vergibt Pont nach einem Eckball den 1:1-Ausgleich, sein Kopfball verfehlt das Tor nur knapp.
Das rächt sich nur zwei Minuten später. Nuzzolo passt auf auf den erst 18-jährigen Youngster Michael Frey (18), dieser schiebt zum 2:0 ein.
Dann kommts zur Bobadilla-Show: Der bullige Argentinier, welcher im nächsten Spiel beim FC Zürich eine Gelb-Sperre absitzen muss, erhöht nach 38 Minuten und einer schönen Einzelleistung auf 3:0.
Die Berner verwalten in der Folge den Vorsprung gegen einen beschränkten Gegner geschickt. Und erneut trifft Bobadilla! Er entwischt der Servette-Abwehr – per Aussenrist trifft er zum 4:0 (54.).
Trainer Martin Rueda nominierte völlig überraschend Moreno Costanzo (24) für die Startaufstellung. Der Regisseur rechtfertigte seine Berücksichtigung mit klugen Zuspielen und einem Freistosstreffer (70.).
Und das Torfestival will kein Ende nehmen, auch Pont und Lecjaks treffen noch. Am Schluss steht es 6:2 für die Berner, nachdem Kouassi einen zweiten Ehrentreffer für die Genfer erzielt. (zbi)
Young Boys - Servette 6:2 (3:0)
Stade de Suisse. - 16'404 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 3. Nuzzolo (Frey) 1:0. 25. Frey (Nuzzolo) 2:0. 38. Bobadilla (Nuzzolo) 3:0. 54. Bobadilla (Vitkieviez) 4:0. 69. Costanzo (Freistoss/Foul an Frey) 5:0. 72. Pont (Tréand) 5:1. 81. Lecjaks (Martinez) 6:1. 91. Kouassi 6:2.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Ojala, Raimondi (62. Lecjaks); Zarate (46. Vitkieviez), Costanzo, Farnerud, Nuzzolo; Frey; Bobadilla (80. Martinez).
Servette: David Gonzalez; Routis, Mfuyi (59. Gomes), Schneider, Ruefli; Kouassi, Pont; Lang (59. Grippo), Pasche, Tréand; Eudis (66. De Azevedo).
Bemerkungen: Young Boys ohne Bürki, Doubai, Spycher und Simpson (alle verletzt), Servette ohne Barroca, Baumann, Diallo, Gissi, Karanovic, Moubandje, Pizzinat, Schlauri (alle verletzt) und Kusunga (gesperrt). Verwarnungen: 36. Bobadilla (Foul). 69. Grippo (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28513.html
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:43 |
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30.09.2012  Zitat: YB schiesst sich den Frust von der Seele
YB ist die Rehabilitation nach dem schwachen Derby-Auftritt gegen Thun auf eindrückliche Art und Weise gelungen. Die Hauptstädter fegten Tabellenschlusslicht Servette zuhause gleich mit 6:2 vom Platz. Raul Bobadilla traf dabei zweimal.
Das Auf und Ab bei YB findet in der 11. Runde der Super League seine Fortsetzung. Nach dem enttäuschenden Auftritt unter der Woche gegen Thun (1:2) steigerte sich das Team von Martin Rueda im Heimspiel gegen Servette markant. Der 6:2-Sieg war verdient und logisch, der Gegner allerdings schwach und nie ein Gradmesser.
Servettes Warten nimmt kein Ende
Nach 26 Minuten und dem 2:0 durch Youngster Michael Frey war bei den Servettiens die Luft draussen. Der Treffer war just in einer Spielphase gefallen, in der die Gäste immer besser in die Partie fanden. Doch nun klappte wenig bis gar nichts mehr. Immerhin konnte Tibert Pont in der 72. Minute den 1. Genfer-Treffer seit 507 Minuten erzielen.
Dass Laglais Kouassi in der Nachspielzeit sogar noch das 2. Gäste-Tor gelang, verkam zur Randnotiz. Servette wartet nun auch nach 11 Spielen auf den 1. Sieg, das 2:6 in Bern war die 5. Niederlage in Serie. Sowieso ist die Hauptstadt kein gutes Pflaster für die Calvinstädter: Der letzte Sieg datiert vom 25. November 2001. Damals trug Sébastien Fournier, jetziger Trainer, das Dress der Genfer.
Bobadillas Doublette
Für YB hatte Raphaël Nuzzolo bereits nach 125 Sekunden das Skore eröffnet. Raul Bobadilla traf beim Schützenfest als einziger Spieler zweimal (38. und 55. Minute) und steht nun bei 4 Meisterschaftstoren. Bei beiden Treffern unterstrich er seine individuelle Klasse: Beim 3:0 schlenzte er den Ball wunderbar in die entfernte Ecke, beim 4:0 netzte er gekonnt per Aussenrist ein.
Der direkt verwandelte Freistoss von Moreno Costanzo (70.), der zuletzt nur noch zu Gast auf Tribüne und Ersatzbank war, sowie das Tor von Jan Lecjaks (82.) machten den Kantersieg perfekt. Es war für die Berner der höchste Erfolg seit Ende Oktober 2009 und dem 7:1 in Bellinzona.
Moral für die Reise nach Russland
Für YB kommt der Sieg nach dem verpatzen 1. Saisonviertel gerade zur rechten Zeit. Eine Niederlage gegen Servette hätte noch mehr Unruhe in den Klub gebracht. Nun reisen die Berner gestärkt nach Russland: In der Europa League wartet im Nordkaukasus am Donnerstag Anschi Machatschkala - ein Gegner von einem ganz anderen Kaliber. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -der-Seele
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:46 |
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29.09.2012  Zitat: Höchster Saisonsieg der Young Boys
Servette ein dankbares Opfer für YB
Servette kommt nicht aus seiner Negativspirale heraus. Die letztklassierten Genfer sind ein dankbares Opfer für die Young Boys. Diese feiern mit dem 6:2 den höchsten Sieg seit Ende Oktober 2009.
Eine Serie von fünf Spiele, fünf Niederlagen und 2:14 Toren: Die Lage für Servette präsentiert sich bereits nach elf Runden aussichtslos. Als einziges Team der Liga bleibt das Team von Sébastien Fournier weiterhin sieglos. Und erweist sich im Idealfall, wie im Stade de Suisse geschehen, als Aufbaugegner. Nach 125 Sekunden brachte Raphael Nuzzolo die Young Boys bereits in Führung. Bis zur 38. Minute leitete der Romand auch die nächsten Tore durch Michael Frey und Raul Bobadilla ein. Bobadillas vierter Saisontreffer und ein wunderbarer Freistoss von Moreno Costanzo stellten das für Servette vernichtende Skore auf 5:0.
Der neunte Genfer Auftritt in Bern ohne Sieg seit November 2001 hatte immerhin eine, wenn auch minim positive Note. Tibert Ponts 1:5 war Servettes erster Treffer nach sagenhaften 507 Minuten ohne Erfolgserlebnis. Nichts könnte die Harmlosigkeit der "Grenats" besser aufzeigen.
Telegramm:
Young Boys - Servette 6:2 (3:0). - Stade de Suisse. - 16'404 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 3. Nuzzolo (Frey) 1:0. 25. Frey (Nuzzolo) 2:0. 38. Bobadilla (Nuzzolo) 3:0. 54. Bobadilla (Vitkieviez) 4:0. 69. Costanzo (Freistoss/Foul an Frey) 5:0. 72. Pont (Tréand) 5:1. 81. Lecjaks (Martinez) 6:1. 91. Kouassi 6:2.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Ojala, Raimondi (62. Lecjaks); Zarate (46. Vitkieviez), Costanzo, Farnerud, Nuzzolo; Frey; Bobadilla (80. Martinez).
Servette: David Gonzalez; Routis, Mfuyi (59. Gomes), Schneider, Ruefli; Kouassi, Pont; Lang (59. Grippo), Pasche, Tréand; Eudis (66. De Azevedo).
Bemerkungen: Young Boys ohne Bürki, Doubai, Spycher und Simpson (alle verletzt), Servette ohne Barroca, Baumann, Diallo, Gissi, Karanovic, Moubandje, Pizzinat, Schlauri (alle verletzt) und Kusunga (gesperrt). Verwarnungen: 36. Bobadilla (Foul). 69. Grippo (Foul). http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/ur ... 1.17655648
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 09:27 |
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01.010.2012  Zitat: Costanzo: «Es geht um YB»
BERN. Erstmals seit dem 2. September (2:1 in Luzern) durfte Moreno Costanzo (24) bei YB wieder ran.
Moreno Costanzo, wie zufrieden sind Sie?
Wir haben immer noch zu wenig Zähler auf dem Konto. Wir müssen weiter Punkte sammeln.
Sie durften wieder spielen.
Es geht nicht um Einzelspieler, es geht um YB.
Aber Sie und YB mussten viel Frust abbauen.
Wir wussten, dass wir nach dem letzten Spiel unbedingt reagieren mussten. Servette ist in einem schwierigen Moment, das haben wir ausgenützt.
Ihr Freistoss-Tor muss eine grosse Genugtuung sein?
Ein Spieler ist immer froh, wenn er auf dem Platz steht. Wenn er noch ein Tor erzielen oder einen Assist geben kann, steigert dies die Zufriedenheit.
Warum jubelten Sie ausgerechnet mit Ersatzgoalie Benito?
Ivan ist mein Zimmerkollege, er ist mein bester Freund im Team.
Sind Sie nun zurück in der Stammelf?
Das weiss ich nicht. Es gilt, cool zu bleiben.
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 09:29 |
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01.10.2012  Zitat: 6:2 – YB schoss sich den Frust von der Seele
BERN. Die Reaktion auf die Derby-Pleite gegen Thun (1:2) fiel heftig aus: YB demütigte Schlusslicht Servette mit 6:2.
Am Ende resultierte der deutlichste YB-Sieg seit dem 29. Oktober 2009. Damals gewannen die Berner in Bellinzona 7:1 (drei Doumbia-Tore in 16 Minuten). Vor drei Jahren siegten die Young Boys indes als Leader, gestern taten sie dies als gebeutelte Derby-Verlierer. Am Donnerstag hatten sie in Thun (1:2) einen Dämpfer erlitten.
Nun folgte eine heftige Reaktion. Raphael Nuzzolo eröffnete das Skore bereits nach 125 Sekunden. Der Romand glänzte neben seinem dritten Tor in den vier vergangenen Spielen auch als Passgeber. Denn Nuzzolo bereitete vor der Pause auch Freys 2:0 und Bobadillas 3:0 vor. «Das war eine fast perfekte Halbzeit», freute sich der Mittelfeldspieler. «Das zeigt, dass wir mit diesem Team ganz oben spielen können. Allerdings müssen wir endlich konstant werden.» Nuzzolo war indes Realist genug, das Resultat richtig einzuordnen: «Servette war nicht stark.» Was die Genfer defensiv ablieferten, war schwach. «Es spielte ein Super-League-Team gegen eine Juniorenmannschaft», beschrieb Servettes Coach Sébastien Fournier die Verhältnisse. «Das einzig Positive ist, dass wir zwei Tore erzielten.»
Dass dem noch sieglosen Servette die Saisontore vier und fünf gelangen – die ersten seit dem 1:1 am 19. August gegen den FCZ – erboste dagegen Martin Rueda. «Das ärgert mich.» Der Coach hatte sonst nichts zu bemängeln. Im Gegenteil: Er hatte mit Costanzo und Farnerurd zwei Spielmacher im Zentrum aufgestellt. «Der Mut zur offensiven Ausrichtung hat sich ausbezahlt», durfte Rueda zufrieden feststellen.
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2012  Zitat: Sechs Young-Boys-Tore zur Frustbewältigung
Super League · Martin Ruedas Mannschaft entschuldigte sich mit einem Kantersieg gegen ein desolates Servette für die peinliche Derbyniederlage. Offen war nach dem Schützenfest, ob die Young Boys so gut oder Servette so schlecht gespielt hatte. Auf jeden Fall waren die Genfer der willkommene Aufbaugegner für das verunsicherte YB gewesen. Auf beschämende Weise hatten diese am Donnerstag eine Führung in Thun verspielt. Nun hatten sie ihre Anhänger mit einem 6:2-Spektakel entschädigt. Sie hatten phasenweise wieder das Gesicht des Spiels gegen Basel gezeigt, kombinationsstark, direkt, lustvoll. Und phasenweise wieder das defensive Kalamitätenkabinett, das die Fans noch vom Kantonsderby in Erinnerung haben.
Trainer Martin Rueda hatte der Mannschaft statt des üblichen 4-1-4-1 je eine Dreierreihe in Mittelfeld und Sturm verpasst. Mit sechs Offensivspielern wollte er Mut vorleben. «Wenn ich nicht mutig bin, wie sollen es denn die Spieler auf dem Platz sein?», fragte er rhetorisch nach dem Spiel.
Das Risiko lohnte sich. Von der miserablen Schlussphase in Thun profitierten Moreno Costanzo und Michael Frey, die von Beginn weg spielten. Letzterer bedankte sich dafür nach zwei Minuten mit einem Pass auf Raphael Nuzzolo auf links. Servette-Goalie Gonzalez liess dessen unplatzierten Schuss aus 16 Metern ins Tor springen. Der Fehler bedeutete die Vorentscheidung. Denn die Gäste fanden danach zwar in die Partie. Neben einem Distanzschuss des zumindest engagierten Pasche gelang ihnen aber nichts. Die Young Boys ruhten sich auf dem frühen Tor aus, ohne deswegen in Gefahr zu geraten. Nach einem Konter traf Frey mit der zweiten Chance des Spiels zum 2:0 (25.). Bobadilla erhöhte noch vor der Pause auf 3:0, die Partie war gegessen.
Der Rest war Schaulaufen. Bobadilla traf ein zweites Mal. Der zweite Neuling in der Startformation neben Frey, Costanzo, erzielte mit einem Freistoss aus 25 Metern das 5:0. Und er tat ansonsten das, was Elsad Zverotic drei Tage zuvor nicht geschafft hatte: Offensiv Impulse zu geben und gleichzeitig auf der Sechserposition für Stabilität zu bürgen. Normalerweise spielt dort Christoph Spycher. Der Routinier wird allerdings wegen Knieproblemen wohl auch am Donnerstag in der Europa League bei Anschi Machatschkala noch fehlen.
Gegen dieses Servette hatte YB leichtes Spiel. Die Genfer spielten wie ein Absteiger. Oder – der noch punktlose Trainer Sebastien Fournier nannte es später so – wie eine Juniorenmannschaft. Defensiv offen wie ein Scheunentor und mit einem stets unsicheren Torwart, offensiv mau: So gewinnt keine Mannschaft der Welt ein Spiel. Selbst gegen YB nicht, dessen Hintermannschaft immer wieder Geschenke macht. 507 Meisterschaftsminuten oder sechs Wochen lang hatte Servette kein Tor mehr erzielt. Die Romands taten auch gestern nicht viel, um die schwarze Serie zu beenden. Die Young Boys luden sie gleichwohl gleich zu zwei Treffern ein. Pont traf in der 72. Minute, Kouassi in der Nachspielzeit. Die mitgereisten Genfer Fans sahen davon nichts mehr. 20 Minuten vor Schluss hatten sie ihre Fahnen zusammengerollt und sich auf den Heimweg gemacht.
Am Donnerstag Eto’o statt Eudis
Ob die beiden Gegentore nur fielen, weil die Young Boys schon so hoch führten und deswegen nachlässig verteidigten? Auf jeden Fall bieten sie Anlass zur Sorge. Am kommenden Donnerstag heisst der Topstürmer des Gegners nicht mehr Eudis, sondern Eto’o.
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 12:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Servette (30. September 2012)
Gegen ein inferiores Servette (6:2) überzeugten die meisten B-Offensivkräfte. Für Raphaël Nuzzolo gibt es sogar die Bestnote.
Marco Wölfli: Note 4,5 Bekam gegen einen unfassbar schwachen Gegner überraschend viel zu tun. Zwei, drei gute Parade, zwei kleine Unsicherheiten, bei den Gegentoren machtlos.
Elsad Zverotic: Note 4 Ersetzte hinten rechts Scott Sutter. Einige Fehlpässe, nicht immer souverän, aber letztlich solid.
Alain Nef: Note 4 Rettete mehrmals stark, gewann viele Zweikämpfe. Aber bei beiden Servette-Toren unglücklich.
Juhani Ojala: Note 4 Einige Fehlpässe, doch ebenfalls verbessert, ohne zu glänzen.
Mario Raimondi: Note 5 Der beste YB-Verteidiger in dieser Saison agierte auch gegen Servette überzeugend. Verlor kaum einen Ball, aktiv, gut.
Gonzalo Zarate: Note 4,5 Nicht ganz so auffällig wie in den letzten Heimspielen. An der Entstehung des 1:0 beteiligt.
Moreno Costanzo: Note 5,5 Erhielt eine Chance im zentralen Mittelfeld – und nutzte sie in ungewohnt defensiver Rolle. Ballsicher, spielstark, technisch gut. Leitete das 1:0 ein, schoss das herrliche Freistosstor zum 5:0.
Alexander Farnerud: Note 5 Stopfte viele Löcher, spielte defensiver als zuletzt – und war auch ruhig und mit viel Übersicht am Ball. Nach vorne nicht so dominant wie andere YB-Spieler.
Raphaël Nuzzolo: Note 6 Er ist der formstärkste YB-Spieler. Schoss das 1:0, bereitete das 2:0 und 3:0 vor, war oft anspielbar, lief viel, kämpfte beherzt.
Michael Frey: Note 5,5 Spielte versetzt hinter Bobadilla als hängender Stürmer. Lauffreudig, aggressiv. Der 18-Jährige war an einigen Toren beteiligt, schoss das 2:0. Ist mit seinem grossen Einsatz ein Gewinn fürs Team.
Raúl Bobadilla: Note 5,5 Stark, kaum vom Ball zu trennen. Seine Körpersprache war nicht immer positiv, jubelte ungewöhnlich grimmig nach seinen zwei Toren. Deckte die krassen Mängel in der Servette-Defensive auf. Ist nach (erneut) unnötiger Verwarnung nun gesperrt. Kickte Richtung Ball, als dieser schon in den Händen von Goalie David Gonzalez lag.
Matias Vitkieviez: Note 5 Kam nach 46 Minuten für Zarate. War agil, gab den tollen Pass auf Bobadilla vor dem 4:0.
Jan Lecjaks: Note 5 Kam nach 62 Minuten für Raimondi. Zuletzt kaum eingesetzt, aber mit seiner Dynamik in der Vorwärtsbewegung wertvoll. Seine tolle Schusstechnik demonstrierte er beim (haltbaren) Tor zum 6:1 nach einem herrlichen Pass von Martinez.
Josef Martinez (80. für Bobadilla) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz, agierte aber flink, frech und spielfreudig. Benoten Sie hier noch bis um 14 Uhr die Leistung der YB-Spieler.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15169862
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Haribo
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 12:21 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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schad het sech der bobadilla scho wieder ä gäubi gholt. scho die vierti gsi nachdäm är i de erschte vier spiel scho gschperrt isch gsi. i dr jetzige form isch dr raul ziemlech unverzichtbar fürs team!
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