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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 10:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.09.2012  Zitat: Zehn Gründe, warum der Besuch des Derbys ein Muss ist
Es ist Derbyzeit! Heute Abend um 19.45 Uhr pfeift der Schiedsrichter den Match zwischen Thun und YB an. Wir sagen Ihnen, warum Sie nach den Wirren im Vorfeld des Spiels unbedingt in der Arena dabei sein müssen.
Das Derby elektrisiert schon seit langem – aber nicht ganz so, wie es sich die Fussballfans vorgestellt hatten: In den letzten zwei Wochen stand die drohende Zuschauerbeschränkung für das Spiel zwischen dem FC Thun und den Young Boys im Zentrum (vgl. Kasten). Mögliche Szenarien auf dem Fussballfeld rückten in den Hintergrund. Tempi passati. Heute gehts nicht gerade um die Welt, aber doch um den Sieg, viel Ehre – und um die Vormachtstellung im Berner Fussball. Da die Zuschauerzahl nicht auf 6000 beschränkt wird, stehen die Fans in der Pflicht. Erst einmal, beim Derby im Dezember 2011, war die Arena mit ihren 10'000 Plätzen ausverkauft. Zuletzt sahen im Frühling 9118 Fans das Rencontre zwischen den besten Berner Fussballclubs. Für alle Unentschlossenen bieten wir zehn – zumindest teilweise mit einem Augenzwinkern zu verstehende – Gründe, warum es sich lohnt, heute die Arena aufzusuchen:
1. Weil Thun gewinnt. So viel Lokalpatriotismus muss sein – ein Heimsieg der Kyburg-Kicker gegen die Kantonsrivalen ist überfällig: 2:2, 1:1, 1:1, 1:1 endeten die letzten vier Derbys in Thun. Nach der unglücklichen Niederlage in Sitten dürften die Spieler motiviert bis in die Haarspitzen sein – zumal die Young Boys körperlich (zwei kräftezehrende Spiele gegen Liverpool und Basel) und geistig (Ärger über fünf geschenkte Gegentore im Liverpool-Spiel und einen glasklaren, vom Schiedsrichter übersehenen Penalty im Basel-Match) müde sind.
2. Weil der 27.September ein Thuner Glückstag ist. Es lief die 89.Minute. Gonçalves flankte, Gelson lenkte den Ball leicht ab – und dann kam am hinteren Pfosten Hodzic angebraust und drückte das Leder über die Linie. Tooor! Das war am 27.September 2005. Der FC Thun landete seinen vielleicht grössten Sieg – ein 1:0 im Champions-League-Heimspiel gegen Sparta Prag im ausverkauften Stade de Suisse in Thun Nordwest. Wenn das mal kein gutes Omen für ein Thuner Fussballspiel an einem 27.September ist!
3. Weil die Stimmung grossartig sein wird. Nachdem der Kanton der Stadionbauerin HRS Real Estate im übertragenen Sinn nur die Gelbe Karte gezeigt und von einer Zuschauerbeschränkung abgesehen hat, steht einem Fussballfest nichts mehr im Weg. Die Ränge werden hoffentlich gut gefüllt sein. In beiden Fankurven wird mächtig Stimmung gemacht – wie immer, wenn die besten Berner Teams aufeinandertreffen.
4. Weil das Derby Spektakel verspricht. Wenn Thun und YB gegeneinander spielen, ist eine Nullnummer fast ausgeschlossen. Beide Teams spielen nach vorne. Nicht verwunderlich: In einem Berner Derby zählt nur der Sieg. Es würde nicht überraschen, wenns heute Abend einige kribbelige Momente geben würde, die die nächsten Tage eine Menge Stoff für Diskussionen bieten würden. Derbyzeit ist immer auch Hochphase für Fussballphilosophen.
5. Weil das Abendspiel für eine wunderbare Stimmung sorgt. Nach einem langen Arbeitstag in die Arena marschieren, dort bei Bier und Wurst sein Lieblingsteam anfeuern: Was will man mehr? Und dann morgen den letzten Tag der Arbeitswoche damit verbringen, den Sieg zu geniessen oder sich in Selbstmitleid zu suhlen
6. Weil die Fans dem FC Thun etwas schulden. Gerade einmal 5184 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten durchschnittlich in dieser Saison die Spiele des FC Thun sehen. Da passt die Farbe der Heimtrikots: In der Zuschauerstatistik tragen die Thuner die rote Laterne der Super League. Jetzt ist Solidarität gefragt: Mit einem vollen Stadion hieven die Fans den Schnitt auf rund 6150 – und damit immerhin über den Wert der letzten Saison (6100).
7. Weil das Wetter mitspielt. Okay, ganz so rosig klingen die Prognosen nicht: Möglich, dass es heute Abend doch eher kühl und bewölkt sein wird. Aber so viel steht fest: Es wird sicher «amächeliger» sein als beim ersten ausverkauften Derby im Dezember 2011. Damals lagen die Temperaturen schliesslich gerade mal bei ein paar Grad über null.
8. Weil es um die Vormachtstellung im Kanton geht. Drei Punkte liegen YB und Thun auseinander, belegen hintereinander die Plätze 5 und 6 in der Super League. Klar, dass es bei dieser Konstellation auch darum geht, wer im Kanton die Nummer 1 ist. Mit einem 4:0-Sieg überholen die Thuner den Gegner dank der in diesem Fall besseren Tordifferenz. Demgegenüber hat YB die Chance, den Rivalen zu distanzieren.
9. Weil es um die Wurst geht. Die Fans des Verliererteams werden sagen, dass die Würste auf dem Rasen und nicht beim Imbissstand zu finden sind. Kein Spieler wird gerne als Wurst bezeichnet, deshalb werden sie sich heute noch ein bisschen mehr anstrengen.
10. Weil YB gewinnt. Hoppla, mag der geneigte FC-Thun-Fan bei unserem zehnten Grund denken. Nur: Auch in der Region Thun gibt es bekanntlich sehr viele YB-Fans. Diese gehören zu den treuesten der treuen Seelen im Schweizer Fussball. Trotz zahlreicher Enttäuschungen in den letzten Jahren stehen sie immer hinter der Mannschaft und feuern sie auch an den entlegensten Orten stimmgewaltig an. Ihre Unterstützung wird heute Abend die Gelb-Schwarzen zum Sieg tragen. Zumindest wenn der Schiedsrichter die Regel kennt, wonach ein Foulspiel im Strafraum mit einem Penalty geahndet wird... http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/10389298
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 10:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.09.2012  Zitat: Die Klubpräsidenten im freundschaftlichen Duell
Heute duellieren sich Thun und die Young Boys im Derby. Die Präsidenten Markus Stähli und Werner Müller sprechen über Schiedsrichter und gewaltbereite Fans, Subventionen und teure Opernstars.
Markus Stähli, vor ein paar Wochen haben Sie in dieser Zeitung kritisiert, der FC Thun werde als kleiner Klub von den Schiedsrichtern konsequent benachteiligt. Wie hätten Sie am Sonntag als YB-Präsident reagiert, als den Young Boys in der Schlussphase des Spiels gegen Basel ein klarer Penalty verwehrt wurde? Markus Stähli: Ich hätte mich bestätigt gefühlt. Kleinere Vereine werden unbewusst benachteiligt, zu dieser Aussage stehe ich. Es gibt in der Schweiz ja nur wenige grössere Klubs als YB. Aber einer davon ist Basel, daher spricht man nicht nur in Bern – und nicht erst seit Sonntag – von einem Basel-Bonus. Der Schiedsrichter hat nicht absichtlich gegen YB entschieden. Das tut keiner. Aber wenn er sich nicht sicher ist, pfeift er intuitiv für den grösseren, bekannteren, erfolgreicheren Klub.
Und diese Behauptung... ...ist eine Tatsache, die längst sogar durch wissenschaftliche Untersuchungen aus dem Ausland belegt ist. In Thun reden wir in einem solchen Fall übrigens nicht von einem Basel-Bonus, sondern von einem Thun-Malus, den wir als kleiner Klub mit eher wenig Tradition hinnehmen müssen.
Können Sie nachvollziehen, dass ein Schiedsrichter tendenziell die grossen Vereine bevorteilt? Werner Müller: Mich beschäftigt in erster Linie, wieso die Regeln nicht auf dem ganzen Platz gleich angewandt werden. Es braucht im Strafraum doch nicht ein gröberes Foul, damit der Schiedsrichter das als solches wertet... Stähli:und es sollte keine Rolle spielen, ob das Foul gleich zu Beginn, zur Mitte oder kurz vor Schluss der Partie begangen wird. Müller: Wären die Unparteiischen konsequenter, hätten diese Diskussionen ein Ende. Die Partie YB - Basel bot doch beste Unterhaltung durch zwei starke Schweizer Teams. Dieser Aspekt geht jetzt leider völlig unter.
Hat die Super League ein Schiedsrichterproblem? Stähli: Nein. Das ist kein Problem der Schweiz. Fehler passieren auch international immer wieder. Müller: Mir fehlt eine Anpassung an die veränderten Umstände. Das Spiel wird immer schneller und athletischer. Im Eishockey oder Basketball wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen. Im Fussball muss sich etwas ändern. Die Partien sollten auch von zwei Schiedsrichtern geleitet werden. Anstelle des 4.Offiziellen, der an der Linie bloss die Tafel mit den Auswechslungen und der Nachspielzeit hebt, braucht es einen weiteren Schiedsrichter. Stähli: Und auch den technischen Hilfsmitteln sollte sich der Fussball endlich noch mehr öffnen.
Heute kommt es in Thun zum Berner Derby. Um was beneiden Sie den anderen Klub? Müller: (überlegt lange) Mir kommt konkret nichts in den Sinn. Die Thuner haben es nicht einfach in einer Region, in der es wenig Industriebetriebe und damit auch nicht viele potenzielle Sponsoren gibt. Angesichts dieser Tatsache wird in Thun sehr gut gearbeitet. Wir haben grossen Respekt vor dem FC Thun.
Beneiden Sie Thun nicht um das ruhige Umfeld? YB steht immer unter scharfer Beobachtung. Müller: Es stört mich nicht, steht YB im Fokus. Das zeigt: Den Leuten ist es nicht egal, was bei uns passiert. Wir dürfen uns nicht beschweren, wenn kritisch berichtet wird. Läuft es YB gut, profitieren wir vom grossen Interesse. Stähli: Thun und die Young Boys lassen sich nicht vergleichen. YB gehört unter die Top 4 der Schweizer Klubs und hat mit diesem Stadion und dem grossen Umfeld ein überragendes Potenzial. Von diesem Status sind wir in Thun weit entfernt. Wir befinden uns in der 3.Kategorie, hinter den Traditions- und Grossklubs Basel, YB, FCZ und GC sowieso, aber auch hinter Sion, Luzern oder St.Gallen. Doch es lebt sich angenehm in diesem Schatten.
Hat es denn Platz für zwei Super-League-Klubs im Kanton Bern? Stähli: Nach streng geografischen Richtlinien und gemessen an der Bevölkerung kann es eigentlich nicht funktionieren, umso mehr, als Bern kein wirtschaftsstarker Kanton ist... Müller: und die Konkurrenz um die Gunst der Fans und Sponsoren gewaltig ist. Es gibt im Kanton auch drei Profi-Eishockeyteams. Das ist anders als in Basel, wo sich alles um den FCB dreht. Stähli: Zum Glück ist die Rechnung aber nicht so einfach. Es gibt eben auch weiche Faktoren, die es möglich machen, dass wir mit guter Arbeit neben den Young Boys bestehen können.
Im modernen Fussball gibt es nur wenige Präsidenten, die wie früher als Alleinherrscher und Geldgeber auftreten. Welches sind Ihre wichtigsten Aufgaben? Müller: YB und das Stade de Suisse sind ein grosser Betrieb geworden, hier arbeiten über 100 Leute. Ich bin nicht im operativen Geschäft tätig. Es geht darum, den Klub zu repräsentieren, und zwar auf vielen Ebenen. Zudem bin ich ja seit vielen Jahren im Umfeld des Vereins, ich kenne also zahlreiche Leute, dieses Netzwerk kann hilfreich sein. Stähli: Wir sind ein deutlich kleinerer Verein als YB. Ich glaube, als Thun-Präsident vertritt man den Klub noch stärker gegen aussen, zum Beispiel in Verbandsangelegenheiten oder im Dialog mit Fans und Sponsoren. Müller: Aber früher existierte tatsächlich noch der Patron alter Schule, der alles bestimmt. Das gibt es heute in der Schweiz wohl nur noch beim FC Sion...
...wo Christian Constantin schaltet und waltet, wie es ihm beliebt. Haben Sie einmal versucht, ihn zu bremsen? Müller: Ich glaube nicht, dass er sich ins Geschäft dreinreden lässt. Schon gar nicht von aussen. Stähli: Ich sprach ihn einmal an, aber da meinte er nur seelenruhig, im Wallis würden die Uhren halt ein bisschen anders ticken.
Ihr Präsidentenkollege Ancillo Canepa vom FC Zürich regte kürzlich wieder an, dass nicht nur Kulturbetriebe, sondern auch Fussballklubs und ganz generell Sportvereine endlich subventioniert werden sollten. Stähli: Ein interessanter Gedanke. Wenn man überlegt, was Vereine bieten, wäre es längst an der Zeit, dass wir stärker unterstützt würden. Treiben Jugendliche Sport, ist das in jeder Hinsicht gut. Die Kinder bleiben fit, sie haben eine Beschäftigung, sie lernen den Teamgedanken kennen.
Vermutlich gäbe es Diskussionen, weil Fussballer hohe Löhne beziehen und YB-Stürmer Raúl Bobadilla zum Beispiel eine Million Franken im Jahr verdient... Müller:...das mit dem Lohn haben Sie jetzt gesagt. Ich fände es selbstverständlich auch korrekt, wenn der Sport wie die Kultur behandelt werden würde. Sport ist ja definitiv auch Bildung. Stähli: Opernstars wie Cecilia Bartoli kosten ebenfalls viel Geld. Es wäre eine grosse Herausforderung, die Gelder im Sport gerecht zu vergeben. Die Verteilung der Subventionen in der Kultur ist zudem sehr intransparent. Kleintheater etwa werden kaum unterstützt, das meiste Geld fliesst immer an die gleichen Institutionen. Da wird für weltfremde Veranstaltungen, die niemand sehen will, ein Vermögen ausgegeben. Kürzlich verliess ich mit meiner Frau eine moderne «Schwanensee»-Inszenierung zur Pause. Das Stück war fürchterlich...
...ein 0:0 im Fussball kann auch sehr langweilig sein... Stähli:...klar. Aber jedem muss bewusst sein, was Sportvereine für die Gesellschaft leisten.
Der Fussball wird sogar immer populärer und zieht Leute an, die randalieren. Wissen Sie, wie viele gewaltbereite Fans Ihr Klub hat? Stähli: Ich sass diese Woche mit Fanvertretern zusammen. Ich würde sagen, es ist kein Dutzend, das gewaltbereit ist. Weit über 90 Prozent aller Fans sind friedlich. Gewalt ist kein spezifisches Problem des Fussballs, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung. Müller: YB hat ein paar Anhänger mehr, die genaue Zahl der gewaltbereiten Fans kann ich nicht beziffern. Wir müssen in dieser Diskussion aufpassen, nicht am Thema vorbeizureden. Wenn ich sehe, wie viele positive Anhänger es gibt, die Stunden investieren, um zum Beispiel eine Choreografie zu basteln, dann ist das wunderbar. Stähli: Ja, und es gibt halt ein paar Dinge, die man respektieren sollte. Pyro etwa ist verboten, es ist gefährlich, das ist nun einmal so. Daran gibt es nichts zu rütteln. Es braucht nur einen Fan, der etwas aufs Spielfeld schmeisst, und schon haben wir das Desaster.
Für Aufregung sorgten zuletzt auch vier Anwohner, die sich beschwerten, während Heimspielen Thuns sei es bei mehr als 6000 Zuschauern in der Arena zu laut. Ist das nicht lächerlich? Stähli: Das ist wirklich ein Witz. Es ist traurig, was ein einzelner Mensch alles bewirken kann, selbst wenn es ein unbestritten massiv grösseres Interesse einer riesigen Mehrheit gibt. Dieses Phänomen existiert ja leider nicht nur im Fussball. Ich bin jetzt aber froh, dürfen gegen YB mehr als 6000 Leute ins Stadion. Derbys sind doch faszinierend.
Wo stehen denn die Young Boys und Thun in zehn Jahren? Stähli: Ich wünsche YB, dass der Klub bis dann zwei Titel gewonnen hat. Der FC Thun hingegen ist ein prädestinierter Liftklub. Wir können nicht davon ausgehen, jahrelang ununterbrochen zur Super League zu gehören. Müller: YB steht auch in zehn Jahren noch in den Top 3 der Schweiz. Und Thun traue ich zu, weiter eine gute Rolle in der obersten Liga zu spielen.
Und wie endet das Derby? Müller: Wir gewinnen 3:1... Stähli:(lacht) ...wenn ihr drei Tore schiesst, reicht das bloss zu einem Unentschieden. Wir gewinnen gegen YB mit 3:2.
Zwei Oberländer
Markus Stähli erlebt heute sein letztes Derby als Thun-Präsident. Der 60-jährige Rechtsanwalt aus Hünibach gibt sein Amt an der GV vom nächsten Montag nach viereinhalb Jahren ab. Nachfolger werden soll Markus Lüthi, der aktuelle Vizepräsident. Werner Müller (60) arbeitete jahrelang als CEO der Baufirma Marazzi. Heute arbeitet der gebürtige Spiezer für die Senevita AG, die im Bereich betreutes Wohnen für ältere Menschen tätig ist. Seit 2010 präsidiert Müller den Verein BSC YB. Er sitzt auch im Verwaltungsrat der Sport und Event Holding AG, der Muttergesellschaft des Stade de Suisse und des BSC Young Boys.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20976294
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 10:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.09.2012  Zitat: Ein bisschen Aufregung bei YB vor dem Berner Derby
Aus unterschiedlichen Gründen sind Raúl Bobadilla und Moreno Costanzo frustriert und unzufrieden.
Als Raúl Bobadilla am letzten Sonntag gegen den FC Basel in der 80. Minute durch den Youngster Michael Frey ersetzt wurde, gab er seinem Trainer Martin Rueda kurz die Hand und setzte sich fluchend und gestikulierend auf die Bank. Es war offensichtlich: Der Argentinier war frustriert und unzufrieden. Mit seinem Verhalten bot er ein breites Spektrum für Interpretationen.
Rueda weiss, dass der verbale und der nonverbale Dialog mit seinem Starstürmer eine stete Herausforderung ist. Doch der YB-Coach sieht keinen Anlass, sich brüskiert zu fühlen. «Da war überhaupt nichts. Raúl regte sich auf, weil wir uns nach dem Führungstreffer zu sehr zurückgezogen hatten und nicht in der Lage waren, das Spiel zu entscheiden», sagt Rueda. Im Nachhinein war es für den schnell in Wallung geratenden Bobadilla vielleicht glückliche Fügung, dass er sich in der Schlussphase nicht mehr auf dem Spielfeld befand - in der allgemeinen Empörung und Hektik, als der Schiedsrichter den Young Boys nach einem Foul von Basels Park an Vitkieviez einen klaren Elfmeter unterschlug.
Ruedas Rat an Bobadilla
Just wegen einer Sperre hatte Bobadilla die ersten vier Meisterschaftsspiele aussitzen müssen. In der laufenden Saison erzielte er bisher sechs Tore: zwei in der Meisterschaft, zwei im Schweizer Cup und zwei in der Europa League. Zuletzt, beim 3:5 gegen Liverpool und dem 1:1 gegen Basel, servierte er seinem Landsmanns Gonzalo Zárate jeweils den Assist für die zwei Tore des Zuzugs.
«Raúl muss wieder ein bisschen egoistischer werden und im gegnerischen Strafraum wieder präsenter sein», fordert Rueda. Er habe dies Bobadilla vor der Partie gegen Thun in einem Gespräch vermittelt. Und der YB-Trainer erwartet auch, dass seine Mannschaft in Thun auf dem Plastikrasen den Rhythmus bestimmt, wie zuletzt über weite Strecken gegen Basel.
Luzerns Interesse an Costanzo
Beträchtlichen Frust schiebt bei den Young Boys dagegen Moreno Costanzo. Gegen Thun rückt der Mittelfeldspieler laut Rueda zumindest wieder ins Aufgebot. In der Startformation steht er aber erneut nicht. Der Trainer sieht keinen Grund, das zentrale Mittelfeld mit Spycher und Schneuwly auseinanderzureissen. Gegen Basel war Costanzo nicht einmal als Ersatzspieler nominiert gewesen, und das veranlasste offenbar den FC Luzern, Anfang Woche mit dem Mittelfeldspieler über diverse Kanäle Kontakt aufzunehmen. Noch bis Ende September kann ein Spieler innerhalb der Schweiz wechseln. YB-CEO Ilja Kaenzig wollte keinen Clubnamen nennen, erklärte lediglich, dass es sich um einen Verein aus der Super League handelt. «Das hat uns irritiert und Costanzo auch, denn YB wurde nicht kontaktiert», sagt Kaenzig. Costanzo, der 2010 mit einem Vierjahresvertrag von St. Gallen in die Hauptstadt wechselte, habe deutlich gemacht, fügte Kaenzig an, dass er sich bei YB durchsetzen wolle und zurzeit keinen Wechsel anstrebe.
Sollte sich an Costanzos Situation bis zum Ende der Vorrunde nichts ändern, könnte in der Winterpause ein Wechsel zum Thema werden. Rueda verlangt vom technisch versierten und hoch talentierten offensiven Mittelfeldspieler mehr Zähigkeit im Zweikampf und mehr Effizienz. Etwas, was schon Ruedas Vorgänger Gross und Petkovic vom Ostschweizer gefordert hatten.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 10:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.09.2012  Zitat: Mit einem flotten Antritt
Thuns Flügelspieler Anatole Ngamukol will auch gegen YB um den entscheidenden Schritt voraus sein.
«YB hat gegen den FC Basel eine ganz starke Leistung gezeigt», sagt Thuns Trainer Bernard Challandes. Deshalb folgert der 61-Jährige für das Kantonalderby von heute Abend um 19.45 Uhr in der Arena Thun: «Es wird eine ganz schwierige Partie für uns.» Understatement? Vielleicht. Aber in erster Linie zeugt seine Annahme von einer gehörigen Portion Respekt.
Doch den Berner Oberländern ist nicht verborgen geblieben, dass YB - wenn überhaupt - in der Defensive anfällig ist. Darum wollen sie heute, wie immer vor Heimpublikum, nach vorne spielen und versuchen, den Kantonsrivalen unter Druck zu setzen. «Wir werden ganz sicher nicht abwarten. Wir wollen Fussball spielen und etwas kreieren», sagt Anatole Ngamukol, Thuns blitzschneller Flügel. Er war für die letzten zwei Tore seines Teams verantwortlich.
Als Leichtathlet angefangen
Der 24-jährige Ngamukol ist in Paris als Sohn kongolesischer Eltern geboren und aufgewachsen. Hier lernte er Fussball spielen, ihn lieben und schaffte den Sprung ins Profigeschäft. Nach einer unglücklichen Phase mit vielen Wechseln, unter anderem in Spanien, fand der Fan von Paris Saint-Germain 2011 den Weg zum FC Wil, wo er in 28 Spielen immerhin 7 Treffer erzielte.
In der laufenden Saison hat er für Thun in 8 Spielen auch schon 3 Tore geschossen. Und: Die Formkurve zeigt nach oben. Dabei ist Ngamukol eigentlich gar kein Vollstrecker, seine grosse Stärke sind rasante Rushes über die Aussenbahn, wo er meistens eingesetzt wird. Die Schnelligkeit bekam er offenbar in die Wiege gelegt. «Ja, ich bin sehr schnell. Mit elf Jahren begann ich in Paris mit Leichtathletik. Allerdings nicht als Sprinter», sagt er lachend, «an der Schnelligkeit begann ich erst später bei den Fussballvereinen zu arbeiten.» Der Franzose gehört mit Sicherheit zu den schnellsten Spielern in der Super League. Seinen Trainer konnte Ngamukol mit den bisherigen Leistungen überzeugen. Challandes: «Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Doch er hat sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Er muss noch vermehrt Situationen suchen, in denen er sein Tempo ausspielen kann.»
Dass Anatole Ngamukol bei Thun spielt, ist eigentlich ein Zufall. Bernard Challandes beobachtete anlässlich des Spiels Delémont gegen Wil Goalie Guillaume Faivre, inzwischen der Stammtorhüter bei Thun. Gleichzeitig entdeckte Challandes Ngamukol und stellte ihn offiziell unter Beobachtung. Der Vertrag kam zustande, und der Flügel wechselte im Sommer ins Berner Oberland.
«Ich bin sehr glücklich in Thun. Die Mannschaft und der ganze Verein sind wie eine Familie für mich.» Seine Eltern und die vier Geschwister leben in Paris, Kontakte sind selten. Umso wichtiger ist es, dass sich Ngamukol im Team und dessen Umfeld wohlfühlt. Den Wechsel in die höchste Spielklasse hat er ohne Probleme vollzogen. «Das Tempo in der Super League ist höher als in der Challenge League. Aber das kommt mir ja eigentlich entgegen», urteilt er.
Bernard Challandes wird auch heute auf die Schnelligkeit seines Juwels setzen und hofft, dass «wir das grosse YB ein bisschen ärgern können». Allerdings hat der Neuenburger, der öfters mit den Schiedsrichtern im Clinch steht, nebst all den positiven Gefühlen rund um das Derby auch eine Sorge. In allen drei Spielen zwischen Thun und den Young Boys in diesem Jahr gab es jeweils einen Penalty für die Stadtberner. «Und alle waren sehr zweifelhaft. Jetzt wurde YB gegen Basel ein glasklarer Elfmeter verweigert. Ich hoffe, die Kompensation dafür kommt nicht im Spiel gegen uns.»
Keine Anzeichen auf volle Ränge
Nicht ganz sorgenfrei dürften auch die Clubverantwortlichen sein, denn der Vorverkauf für die Begegnung ist eher schleppend angelaufen. Dabei wurde über das Derby schon seit langem diskutiert. Anwohner in Thun wollten erreichen, dass die Kapazität von 10 000 auf 6000 Fans gesenkt wird. Sie scheiterten mit ihrem Ansinnen. Ob die Arena aber tatsächlich einen Grossaufmarsch erleben wird, ist fraglich.
«Das Tempo in der Super League ist höher als in der Challenge League. Aber das kommt mir ja eigentlich entgegen.»
_________________ For Ever
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Warlock
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 11:00 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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-------------------Wölfli----------------------- Sutter-------Nef---------Ojala---------Raimondi -------------------Spycher-------------------- --------Schneuwly--------Farnerud------------ Zarate----------------------------------Nuzzolo -------------------Bobadilla--------------------
FC Thun - BSC Young Boys 1:2
Tore:
FC Thun: Ngamukol BSC Young Boys: Bobadilla, Zarate
Zuschauer: 6'500
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chato
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 16:30 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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wölfli sutter-veskovac-ojala-raimondi spycher farnerud-schneuwly zarate-bobadilla-nuzzolo
thun - yb 0:1
bobadilla
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Eastside
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Verfasst: Donnerstag 27. September 2012, 23:16 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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scheissabend, scheissspiel, scheiss laune! 
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Mourinho
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Verfasst: Freitag 28. September 2012, 07:13 |
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Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14 Beiträge: 40
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Zum gestrigen Spiel mag ich gar nicht viel sagen, war einfach unter aller Sau und eine Frechheit gegenüber uns, den wir bezahlen mal für mal den Eintritt und für was?!
Aber ein paar Einzelkritiken würde ich trotzdem noch gerne loswerden (nicht nur auf gestern bezogen):
Sutter: Ja, ich muss zugeben ich war ein grosser Befürworter, dass Scott wieder zu uns kommt, aber was der momentan abliefert, ist einfach nur schwach. Verliert viele Bälle nach vorne und im defensivverhalten auch äusserst schwach. Warum man da Gonzalez nie bringt ist mir ein Rätsel...
Zverotic: Naja, ich glaube, der kann einfach nicht mehr. Aber warum er dann immer wieder spielt ist für mich unverständlich und ein Ärgernis in jeder Hinsicht!
Raimondi: Egal, wie ich ihn als Person schätze und ich mich freue, dass er wieder vermehrt spielt, aber dass man dafür Match für Match den talentierten Lecjaks draussen lässt, kann ich nicht nachvollziehen, vor allem da Mändu wirklich nicht mehr der schnellste ist.
Schneuwly: Da mag ich nicht mehr sagen, als die Frage, warum so ein "Holzfuss" bei uns im Kader ist und erst noch immer spielt währenddem Costanzo Match für Match draussen Platz nehmen muss?!
Farnerud: Auch er vermag nicht zu überzeugen, nicht einmal in den besseren Spielen, wie gegen Basel hat man nicht viel gesehen von ihm
YB, leider immer wieder ein Ärgernis...
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2012  Zitat: YB mit zwei Traumtoren entzaubert
Die Young Boys gingen im Derby 1:0 in Führung – doch die beherzt kämpfenden Oberländer kehrten das Spiel und siegten verdient 2:1.
Ein zirkusreifes Tor des eingewechselten Mathieu Salamand in der 87. Minute zum 2:1 bescherte dem FC Thun den im Oberland viel umjubelten Derbysieg gegen die Young Boys. Der 21-jährige Franzose beförderte den Ball nach einem Zuspiel von Steffen mit einer halben Pirouette an Ojala und Wölfli vorbei ins Netz. Damit beschenkten sich die Oberländer und ihre Anhänger mit einem verdienten Sieg. Die Young Boys aber bleiben in der Tabelle im Mittelfeld stecken und liegen nach 10 Runden 11 Punkte hinter Leader St. Gallen zurück.
Dabei war YB in der 68. Minute nach einer starken Ballkontrolle von Michael Frey, der sich gegen zwei Thuner behauptete und Bobadilla anspielte, der danach Nuzzolo den Torschuss ermöglichte, in Führung gegangen. Doch die Young Boys waren auch nach dem 1:0 nicht in der Lage, die Partie zu kontrollieren. Im Gegenteil. Marco Schneuwly spielte mit einem weiten Diagonalpass von rechts nach links den völlig frei stehenden Ngamukol frei, der Nef ins Leere laufen liess und den Ball zum Ausgleich unter die Latte wuchtete.
Wo war Sutter in dieser Szene, wo war die Raumaufteilung der Young Boys? «Ich bin masslos enttäuscht», sagte Martin Rueda. «Thun verdiente sich den Sieg mit Leidenschaft und Herz. Das hat bei uns gefehlt.» Und auch beim zweiten Gegentor sah Sutter nicht gut aus. Drei Tage nach der starken Leistung gegen den FC Basel zeigten die Young Boys eine bedenklich fehlerhafte Vorstellung. Im zentralen Mittelfeld brachten weder Farnerud noch Christian Schneuwly Linie ins Spiel. Spycher hatte wegen Knieproblemen kurzfristig passen müssen, für ihn kam Zverotic in die Starformation, Costanzo schaute erneut von der Bank zu. Bobadilla rieb sich je länger die Partie dauerte, desto mehr in Zweikämpfen auf, die der Mannschaft nichts brachten und Zárate baute nach schwungvollem Beginn deutlich ab. Es fehlte das Überraschungsmoment im Spiel von YB, und das kam den Thunern entgegen.
Thun traf zweimal die Latte
Die Gastgeber bekundeten vorerst während der ersten Halbzeit auch ihre Probleme, auch ihr Spiel litt unter der hohen Fehlpassquote und dennoch hatten sie ihre grosse Möglichkeit in der 15. Minute durch den Kopfball Reinmanns, den Wölfli reaktionsschnell abwehrte. Aber lange Zeit herrschte kaum Derbystimmung in der Thuner Arena, dazu war einfach zu wenig los.
Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Krstic traf in der 47. Minute mit einem Weitschuss die Latte, eine Viertelstunde später landete Schirinzis Flankenball auf der Latte – Wölfli wäre wieder geschlagen gewesen.
Bei den Young Boys aber passte weiterhin nicht viel zusammen, Bobadillas Körpersprache zeigte wenig Zufriedenheit, Zárate lief immer wieder ins Leere – und dennoch ging YB in Führung. Doch das reichte nicht.
Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für die Young Boys, denn sie offenbarte den Zustand dieser Mannschaft. Von Stilsicherheit, gar von Souveränität war nichts zu sehen, dieses 1:2 ist auch ein Rückschlag für das Trainerteam um Martin Rueda. «Wir haben uns vorgenommen, viel zu stören, Pressing zu spielen, zu kämpfen und wenn es geht, auch ein wenig zu spielen», sagte Thuns Trainer Bernard Challandes. Genau mit diesen Eigenschaften haben die Thuner die Young Boys besiegt und am Schluss sorgten die Oberländer mit zwei sehenswerten Toren auch noch für Spektakel. YB aber geht wieder einmal turbulenten Zeiten entgegen, wenn die Mannschaft am Sonntag gegen den Tabellenletzten Servette nicht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/21630827
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. September 2012, 09:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.09.2012  Zitat: YB taucht im 34. Berner Derby
Traumtor von Salamand sichert Thun den Sieg
Die Young Boys reisen ohne Punkte aus dem Oberland zurück in die Stadt. Nach Toren von Nuzzolo und Ngamukol entscheidet Salamand mit einem Traumgoal das 34. Berner Derby zugunsten des FC Thun.
In einer sehr ausgeglichenen ersten Hälfte sind es die Young Boys, die zur ersten richtigen Torchance kommen. In der 10. Minute bricht Nuzzolo durch, kann den Ball aber nicht über Thun-Goalie Faivre lupfen. Beim Nachschuss kommt Raimondi etwas zu spät und scheitert an Verteidiger Reimann.
Reimann verhindert hinten das YB-Tor – und bringt auf der Gegenseite beinahe seine Oberländer in Führung! Nach einer Ecke wuchtet er den Ball per Kopf aufs Berner Tor, wo Wölfli glänzend hält (14.).
Auch YBs Nef könnte mit einem Kopfball ein Tor erzielen. Ihm steht aber Demiri im Weg und klärt (19.). Es bleibt beim torlosen Remis zur Pause.
Die zweite Hälfte beginnt dann mit einem Thuner Paukenschlag: Schirinzi fasst sich aus rund 20 Metern ein Herz und ballert den Ball an die Latte (47.).
Die Hausherren haben nun mehr vom Spiel. Marco Schneuwly und Ngamukol verstolpern die Führung (56.). Und auch Ferreiras Schuss (oder war das eine Flanke) findet nur die Latte (62.).
Was Thun verpasst, macht YB besser. Aus dem Nichts fällt in der 68. Minute das 1:0. Der Pass des eingewechselten Frey landet bei Bobadilla, der herrlich rüberlegt auf Nuzzolo. Dieser braucht nur noch einzuschieben und schon liegen die Stadtberner vorne.
Nur sechs Minuten später aber klappts auch bei den Thunern: Ngamukol tanzt im YB-Strafraum alle aus und hämmert den Ball in den langen Winkel (72.) zum 1:1.
Als sich alles auf ein Unentschieden einstellt, kommen die Thuner doch tatsächlich noch zum Sieg. Der eingewechselte Steffen mit einer flachen Hereingabe auf den ebenfalls eingewechselten Salamand.
Und der Franzose zaubert den Ball mit der Hacke vorbei an Wölfli in die nahe Ecke zum letztlich verdienten Siegtreffer für den FC Thun (87.). Ein Traumtor sorgt dafür, dass YB mit leeren Händen in die Stadt zurückfährt und weiter in der Krise steckt. (wst)
Thun - Young Boys 2:1 (0:0)Thun-Arena. - 7022 Zuschauer. - SR Carrel. - Tore: 68. Nuzzolo (Bobadilla) 0:1. 72. Ngamukol (Marco Schneuwly) 1:1. 87. Salamand (Steffen) 2:1.
Thun: Faivre; Lüthi, Reinmann, Ghezal, Schirinzi; Bättig, Demiri; Ngamukol (89. Maniére), Krstic (79. Salamand), Ferreira (82. Steffen); Marco Schneuwly.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Zverotic; Zarate (86. Martinez), Christian Schneuwly (66. Frey), Farnerud, Nuzzolo (77. Vitkieviez); Bobadilla.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Cassio, Hediger, Schindelholz, Zuffi (alle verletzt) und Wittwer (gesperrt), Young Boys ohne Bürki, Doubai , Simpson und Spycher (alle verletzt). 47. Lattenschuss von Krstic. 62. Lattenschuss von Schirinzi. Verwarnungen: 41. Schirinzi. 58. Christian Schneuwly. 71. Nef. 83. Bobadilla (alle wegen Fouls). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 49387.html
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