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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:45 
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SF schenkt YB viel Aufmerksamkeit

Das Schweizer Fernsehen zeigt pro Super League-Runde ein Livespiel. Die Young Boys werden dabei überraschend oft berücksichtigt.

In der Meisterschaft tummeln sich die Young Boys im Mittelfeld, doch wenn es um Sendezeit im Schweizer Fernsehen geht, dann spielen die Berner vorne mit. Denn nicht etwa Spiele vom Spitzenduo GC und St. Gallen werden am meisten gezeigt, sondern jene von YB und Basel.

Bis zur Winterpause werden sechs YB-Meisterschaftsspiele live übertragen. Werden die Europa League-Partien dazugerechnet, kommen die YB-Fans in den Genuss von zwölf Liveübertragungen ihrer Mannschaft. Somit werden die Berner in Sache Sendezeit nur von den Baslern mit 17 Spielen übertrumpft.

Kulisse als Kriterium

Wird das Programm der Liveübertragungen im Leutschenbach etwa nach sportlichen Vorlieben bestimmt? Das wird klar verneint: «Wir sind weder Fans der Basler noch eines anderen Teams. Wir wollen Schweizer Fussball zeigen, jede Mannschaft mindestens einmal zu Hause und auswärts», sagt Notker Ledergerber, Programmleiter SRF-Sport gegenüber der Fernsehzeitschrift «Tele».

Laut Ledergerber sei der nationale und internationale Erfolg eines Clubs, sowie die Kulisse im Stadion wichtige Kriterien. Im Fall von St. Gallen sei es nicht absehbar gewesen, dass sich das Team so lange an der Spitze halten könne.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/SF ... y/22161870

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:48 
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Abenteuer Moskau

Schafft YB die Sensation?

Um ein Haar hätte «Mister Moskau» Martin Rueda den Kickoff in der russischen Metropole verpasst. Mit Lausanne gegen ZSKA Moskau.

Aus Schaden wird man klug. Ein 1:5 war Warnsignal genug. So hoch ging Lausanne in der Europa-League-Gruppenphase 2010 bei ZSKA Moskau nach einer total chaotischen Anreise unter. Das wird YB trotz Mega-Stau nicht passieren.

Am 1. Dezember 2010 droht die Schweiz im Schnee zu versinken. Lausanne-Sport will ab Genf nach Moskau fliegen. Doch der Flughafen Cointrin muss ob der Schneemassen kapitulieren: Alle Flüge werden gestrichen. Rueda und seinen Mannen bleibt nichts anderes übrig, als auf den Zug umzusatteln. Auf schnellstem Weg donnern sie nach Zürich, wo es zum Abflug im Abendflieger in die russische Hauptstadt reicht.

«Wir waren erst nachts um 4 Uhr im Hotel», erinnert sich Rueda. «Die Nacht war äusserst kurz. Um neun Uhr gabs bereits wieder Frühstück.» Doch damit war die Waadtländer Odyssee in der Mega-City noch lange nicht beendet. «Bei der Anreise zum ZSKA-Stadion waren wir in einem gewaltigen Stau gefangen. Zwei Stunden sassen wir fest. Am Ende hatten wir zwanzig Minuten Zeit zum Einlaufen.»

Auch der deutsche Ref Weimer hat kein Nachsehen mit dem armen Schweizer Challenge-League-Klub. Der Anpfiff erfolgt pünktlich. Lausanne geht bei minus 16 Grad im Moskauer Kühlschrank mit 1:5 unter.

Eine Arme-Leute-Anreise, die YB nicht mehr widerfahren kann. Die Berner sind extra einen Tag früher angereist, schon am Dienstag. Dies deshalb, weil sie selbst bei Ausfall des mittäglichen Linienfluges ab Zürich am Abend hätten anreisen können. Und dann immer noch einen kompletten Vorbereitungstag gehabt hätten. Die Berner landen denn auch pünktlich in Moskau Domododowo. Dem Rush-Hour-Stau können sie indes nicht entfliehen. Zwei Stunden dauert die Fahrt von Flughafen bis Hotel Renaissance. Doch der Abend wird easy.

Und auch die zweistündige Zeitumstellung ist so bis Donnerstag locker verdaut. Einer Sensation gegen den russischen Tabellenführer vor ein paar wenigen Machatschkala-Fans im Moskauer Exil steht damit nichts mehr im Weg. So wie 2010, nur etwas früher. Denn Rueda war schon vor dem ZSKA-Horrortrip in Moskau gewesen.

Mit Lausanne gelingt ihm die Mega-Überraschung bei Lok: Die Waadtländer schalten den russischen Giganten im Penaltyschiessen aus! Gewaltig. Rueda: «Das war eine Riesensensation.» Einen YB-Coup gegen Anschi hält er deshalb für eine weit kleinere Überraschung.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 55182.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:50 
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YB zu Gast im Zirkus Machatschkala, 18.00 Uhr

Dieser verrückte Milliardär will den Erfolg kaufen

Anschi wieviel? Machatschkala. Aha. Warum sind Weltstars wie Samuel Eto’o oder Guus Hiddink dort gelandet? BLICK erklärt den heutigen YB-Gegner.

Suleiman Abusaidowitsch Kerimow (46) ist 2008 einer der reichsten Männer der Welt. Der Oligarch aus Dages­tan im Nordkaukasus hat sich im Ölbusiness hinaufgearbeitet, später Edelmetalle gefördert. Er hält unter vielen anderen Beteiligungen je ein Prozent Aktien von UBS und Credit Suisse. Er ist ein getreuer Vasall von Wladimir Putin. Kein Wunder, in einer mausarmen Region mit durchschnittlichem Monatslohn von 410 Franken, die zu 75 Prozent von Subventionen aus Moskau lebt. Kerimow ist Fussball-Fan!

2006 zerlegt er in Nizza seinen Ferrari Enzo mit Schweizer Kontrollschildern und entgeht dem Tod nur knapp. Wochenlang liegt er im Koma. Der Unfall, so sagt er später, habe ihm zu einer Erleuchtung verholfen. Diese gebiete ihm: Mach das, was du schon lange wolltest – bevor es zu spät ist. Kauf einen Fussballklub!

2011 erwirbt Kerimow nach erfolglosen Übernahmeversuchen der AS Roma, von Spartak Moskau und Paris St-Germain für genau null Rubel den Klub aus Machatschkala, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Dagestan. Kerimows Vermögen ist im Zug der Finanzkrise zwar auf rund sieben Milliarden gesunken. Doch das reicht immer noch locker, um Weltmeister Roberto Carlos (39) den Fussball-Herbst zu vergolden.

Carlos kommt ablösefrei von Corinthians. So zollt ihm Kerimow seine Wertschätzung mit dem schnellsten Seriensportwagen der Welt, einem raren Bugatti Veyron – Preis: gut 2 Millionen Franken, Spitze: 430km/h – und einer Party zu Carlos’ 38. Geburtstag in einem Moskauer Nobelklub. Kostenpunkt: ebenfalls 2 Millionen Franken. Carlos hört im Sommer 2012 auf und ist unterdessen Teammanager.

Auch Eto’o wird vergoldet

Doch das ist erst der Anfang! Als Nächstes holt Kerimow Russland-Star Juri Schirkow von Chelsea. Dann lotst er Samuel Eto’o aus Mailand von Inter weg und macht ihn zum bestbezahlten Fussballer auf diesem Planeten: 24 Millionen Franken! Jährlich! Netto! Auch Eto’o kriegt einen Bugatti Veyron, den er mit Luzerner Kontrollschildern (!) auch mal in Paris spazieren fährt. «Ich bin fasziniert», sagt Eto’o. Man sieht die Dollarzeichen in seinen Augen förmlich funkeln…

Diese absurd hohen Lohnsummen sind eine Art Schmerzensgeld. Dagestan ist eine der gefährlichsten, wildesten Regionen der Welt. Dutzende verschiedener Ethnien auf engstem Raum und zwei verfeindete Richtungen des Islam machen es zum Pulverfass. Deshalb trainiert Anschi im 1600 Kilometer entfernten Moskau. Die Stars fliegen für die Heimspiele

jeweils nach Machatschkala. Das Dinamo-Stadion des neuen russischen Tabellenführers ist mit 15'000 Fans stets ausverkauft. Zähneknirschend musste sich Anschi allerdings dem Uefa-Verdikt beugen, das ein klares «Njet» zu Europa-League-Spielen in Dagestan diktierte. Kein Wunder: Morde, Entführungen, Terroranschläge sind dort an der Tagesordnung. Dagestan ist auf der schwarzen Liste des EDA: Die Sicherheit von Reisenden könne nicht gewährleistet werden.

Das vorerst letzte Puzzleteil ist die Anstellung eines Startrainers. Guus Hiddink (65), der mit der Sbornaja an der Euro 2008 die Fussballfans verzückte, soll Anschi den ersten Titel bescheren. 15 bis 20 Millionen Franken Jahreslohn netto soll der Holländer kassieren. So oder so: Mourinho und Co. können einpacken.

Ist es Anschi bald auch in Europa? «In der Europa League stellt sich der Klub erstmals ins Schaufenster», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig, als Sohn einer Russin Kenner des dortigen Fussballs. «Aber wer die Ambitionen solcher Leute kennt, weiss: Nur das Beste ist gut genug. Die Champions League.»

Anschi bedeutet Perle. Also YB: Ab zum Perlentauchen!


http://www.blick.ch/sport/fussball/inte ... 56430.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 23:25 
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Vorschau Anzhi Makhachkala - YB

Anzhi Makhachkala - BSC Young Boys, Donnerstag, 4. Oktober 2012, 18:00 Uhr (Schweizer Zeit), Lokomotiv-Stadion, Moskau.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Christoph Spycher (Entzündung im Knie)
Alexander Farnerud (Adduktorenbeschwerden)
Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch)
Pascal Doubai (Oberschenkelverletzung)
Marco Bürki (Mittelfussbruch)

StadeTV:
Beitrag zur Reise nach Moskau
http://www.bscyb.ch/stadetv.aspx?navi=6 ... =689&pid=0

TV:
Das Spiel wird auf SF2 (1. Halbzeit) und SFinfo (2. Halbzeit) ausgestrahlt.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.

Anzhi Makhachkala:
Infos zum Gegner der Young Boys
http://www.bscyb.ch/news-detail.aspx?navi=4&detail=1680


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 08:01 
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costanzo

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 16:38 
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Er ist die Überraschung aus der Wundertüte

Mario Raimondi, seit 2005 bei YB, ist nach einer schwierigen Saison aktuell der beständigste Verteidiger bei den Bernern. Heute spielt er mit YB in Moskau gegen Anschi.

Man kann sich YB manchmal wie eine Wundertüte vorstellen. Man weiss ja nie so genau, was als nächstes herauskommt. Beispiele dafür gibt es viele, ein prägnantes ist derzeit die Besetzung der Aussenverteidigerpositionen, wo mit Mario Raimondi und Scott Sutter zwei Fussballer erste Wahl sind, die der letztjährige Trainer Christian Gross noch unzimperlich aussortiert hatte. Beide Comebacks sind erstaunlich, jenes von Raimondi ist geradezu sensationell, denn nach zweieinhalb Monaten in dieser Saison lässt sich festhalten: Mario Raimondi ist bisher der beste, konstanteste YB-Verteidiger.

Mit dieser These konfrontiert, sagt der Spieler: «Das würde ich so nicht behaupten. Aber ich freue mich, läuft es wieder besser.» Und sein Trainer Martin Rueda meint: «Mario Raimondi ist ein zuverlässiger Verteidiger, der defensiv solid arbeitet und viele Impulse nach vorne gibt. Ich bin sehr zufrieden mit ihm.»

Trübe Gedanken im Sommer

Den Glauben an ein Trainerlob und eine Zukunft in der Super League hatte Raimondi letzte Saison verloren gehabt. Seine Gedanken kreisten in der Sommerpause darum, ob er in der Challenge League oder sogar beim FC Köniz seine Karriere beenden sollte. «Das waren schwierige Zeiten für mich», sagt Raimondi nachdenklich. «Denn ich war machtlos. Es ist ein brutales Gefühl, wenn man merkt, nicht mehr benötigt zu werden.» In der Vorbereitung spürte er nach Gesprächen mit dem Trainerteam, dass er eine faire Chance erhalten würde – und weil sein Vertrag ohnehin bis 2013 läuft, gab er sich ein paar Wochen Zeit, um die Situation zu beobachten. «Ich hätte im August immer noch den Verein wechseln können», sagt er.

In den schwierigen, frustrierenden, unangenehmen Monaten fand der 32-Jährige Rückhalt in seiner Familie. Sohn Lian, im Mai 2011 geboren, lenkte ihn von den beruflichen Sorgen ab. «Ich sehe heute vieles anders und bin lockerer geworden», sagt Raimondi. «Man darf sich nicht zu sehr stressen lassen.»

«Das ist schon verrückt»

Weil er aus der Versenkung überraschend wieder im Rampenlicht aufgetaucht ist und eine neue Gelassenheit ausstrahlt, geht der Berner auch ziemlich unaufgeregt mit der heiklen sportlichen Lage bei YB um. «Wir haben auch Pech gehabt und könnten viel mehr Punkte haben», sagt Raimondi, «und das sage ich nicht, weil ich die Augen vor Problemen verschliesse. Es ist meine Überzeugung, dass wir bald schon belohnt werden für unseren Aufwand und unsere Leistungen.» Vielleicht, hängt er noch an, würden einige YB-Akteure zu fest darauf schauen, was Medien und Fans finden. «Es ist nie gut, wenn man sich von aussen stark unter Druck setzen lässt.»

Mario Raimondi ist ein prägendes Element bei diesen Young Boys, und das allein zeigt, wie schnelllebig und unberechenbar das Fussballgeschäft sein kann. Plötzlich spielt er wieder gegen Mannschaften wie Liverpool und Ausnahmekönner wie Samuel Eto’o. «Das ist schon ein bisschen verrückt», sagt Raimondi. Es sei natürlich eine grosse Ehre, gegen einen Weltstar wie Eto’o spielen zu dürfen. «Ich habe ja nicht dreimal die Champions League gewonnen und finde es normal, solche Gegenspieler zu haben», sagt er, meint aber selbstbewusst: «Und doch ist auch er nur ein Mensch. Sobald das Spiel begonnen hat, denkt man nicht mehr daran, dass es im nächsten Zweikampf gegen Samuel Eto’o geht.»

Erst Pokal, dann Trainer

Auf Trikotjagd übrigens wird Raimondi am Donnerstagabend nach der Partie nicht gehen. Spontan werde er entscheiden, ob und mit wem er das Leibchen tauschen wolle. «Das ist mir nicht so wichtig», sagt er, obwohl er einige Trikots wie jenes des früheren Tottenham-Angreifers Roman Pawljutschenko besitze.

In dessen russischer Heimat will Raimondi heute den nächsten Beweis antreten, wieder eine Teamstütze bei YB zu sein. Ans Karriereende und an seine Zukunft als Coach denkt er im Moment nicht. Bald erhält er das Trainer-B-Diplom, irgendwann möchte er in diesem Metier arbeiten. «Aber ich bin fit und spüre, noch einige Jahre in der Super League mithalten zu können.» Gespräche über eine Ausdehnung seines Kontraktes fanden noch nicht statt, und das eile auch nicht. «Wir wollen jetzt bis zur Winterpause die Basis legen, um in der Liga hoffentlich noch einmal oben angreifen zu können.»

Denn ein Ziel verfolgt der treue YB-Fussballer, der bei den verlorenen Cupfinals und Finalissimas dabei war, nach wie vor. «Einen Pokal mit YB zu gewinnen wäre das Grösste für mich.»


Young Boys

Respekt vor Eto’o Auch die YB-Delegation ist beeindruckt vom Moloch Moskau mit seinen gigantischen Staus auf den Strassen. Ilja Kaenzig, dessen Mutter aus der russischen Hauptstadt stammt, kennt sich gut aus in Moskau. Der YB-CEO sagt: «Wir können gegen Anschi punkten.»
Gestern Morgen spazierte das YB-Team über den Roten Platz, am Abend trainierte es im Lokomotive-Stadion, wo heute bloss rund 6000 Zuschauer zum Spiel Anschi - YB erwartet werden. Captain Marco Wölfli freut sich sehr auf das Duell mit Weltklassestürmer Samuel Eto’o: «Wir haben Respekt vor Anschi, nicht nur Eto’o ist ein überragender Spieler.» Aber der Goalie meint: «Wir sind nicht chancenlos.»

Im Februar kassierte Wölfli in der Schlussphase zwei Tore von Lionel Messi bei der 1:3-Niederlage der Schweiz in Bern gegen Argentinien, wo Wölfli zur Pause eingewechselt worden war. Messi erzielte im Testspiel alle argentinischen Tore.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19832284

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 16:43 
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04.10.2012

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Keine Experimente gegen YB

Von Peter Herzog. Aktualisiert am 04.10.2012 Drucken Im Gegensatz zu Liverpool tritt der russische Leader in der Europa League mit seinen stärksten Kräften an.

Guus Hiddink äugt durch seine Brille auf die Medienleute im Lokomotive Stadion und sagt in englischer Sprache: «Wir sind glücklich über unseren ersten Platz in der russischen Meisterschaft. Das kommt für uns unerwartet. Wir haben ein junges, aufstrebendes Team und sind erst daran, eine Basis aufzubauen.»

Dann macht der 65-jährige Holländer eine Pause. Sein Dolmetscher übersetzt auf Russisch. Ein zweiter Dolmetscher tritt in Aktion und formuliert Hiddinks Sätze auch noch auf Deutsch. Bevor Hiddink wieder zu Wort kommt, vergehen mehr als zwei Minuten. So zieht sich die Pressekonferenz hin.

Weltenbummler

Für Hiddink ist das Routine. Die abgegriffene Bezeichnung Flying Dutchman – auf Hiddink trifft sie zu, der Holländer kam um die Welt. Anschi Machatschkala ist seine 14. Station als Trainer, in seiner Vita stehen Namen wie Real Madrid, FC Valencia, Betis Sevilla, Chelsea oder Fenerbahçe Istanbul. Seinen grössten Erfolg feierte er zu Beginn seiner Karriere vor 24 Jahren, als er mit dem PSV Eindhoven den Europacup der Landesmeister gewann (jetzige Champions League).

Aber auch als Nationalcoach ist er weit gereist. Mit seinem Heimatland Holland scheiterte er an der WM in Frankreich 1998 im Halbfinal gegen Brasilien im Penaltyschiessen, mit Südkorea kam er vier Jahre später erneut in den Halbfinal, und an der EM 2008 in der Schweiz und Österreich wurde Russland unter seiner Führung abermals erst im Halbfinal von Spanien gestoppt. Auch in Australien und in der Türkei amtete er als Nationalcoach.

Noch vom Optimum entfernt

Und jetzt sitzt Hiddink in Moskau und referiert: «YB verfügt über eine erfahrene Mannschaft und hat mit Zárate und Bobadilla zwei starke Offensivspieler.» Und ein Eigentor, wie es YB zum Europa- League-Auftakt gegen Liverpool passierte, geschehe nur einmal im Leben. Das Missgeschick von Spycher und Ojala beim frühen Führungstreffer der «Reds» vor zwei Wochen nahm auch der russische Gegner zur Kenntnis.

Im Gegensatz zu Liverpool wird Hiddink aber mit seiner stärksten Formation gegen YB antreten, so mit Stürmerstar Samuel Eto’o. Zum Rotieren brauche er 24 gleichwertige Spieler. «Davon sind wir noch einen Schritt entfernt.» Danach erläutert er die Zukunftsabsichten seines Vereins. Es gehe nicht darum, nur Stars einzukaufen, in Machatschkala sei nun eine Nachwuchsakademie gegründet und seien «zwei, drei kompetente Trainer engagiert worden». Und auch ein neues Stadion ist im Bau.

Ob Hiddink bei der Eröffnung noch hier ist? Vorerst reist er, der wie die Spieler in Moskau wohnt, mit Anschi Machatschkala kreuz und quer durch das Land und durch Europa. «Wir haben nur Auswärtsspiele, denn auch zu den Heimspielen müssen wir anreisen. Wenn ich für meine Flugstunden Meilengutschriften erhalten würde, könnte ich während zweier Jahre gratis fliegen.»

Nach Rotem Platz der Rasenplatz

Auch heute Abend werden nicht viele Zuschauer erwartet, die hoch dotierte Formation von Anschi Machatschkala ist in Moskau eine fremde Mannschaft. Die Young Boys machten am Mittwochmorgen zur Zerstreuung einen Ausflug auf den Roten Platz und trainierten am Abend im Stadion von Lokomotive Moskau, das vor zehn Jahren umgebaut wurde und 30'000 Sitzplätze aufweist. Auch wenn es heute Abend mehr als halb leer sein wird, auf YB wartet ein grosser Bewährungstest.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ke ... y/10877170

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 16:49 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 17:47 
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Schneuwly raus, sofort!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2012, 18:06 
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Mourinho hat geschrieben:
Schneuwly raus, sofort!

schneuwly wirkliich 2-3x kläglich gespielt. mannschaftsleistung ist aber sonst in der ersten halbzeit gut!


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